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  • 11. Nov. 2024
  • 2 Min. Lesezeit


Die Zeit der Massenbekehrungen ist vorbei. Noch nach dem Zweiten Weltkrieg waren Hallen gefüllt, wenn ein Evangelist wie Wilhelm Busch gepredigt hatte. Sein Standardwerk "Jesus unser Schicksal" ist auch heute noch in den Regalen frommer Christen zu finden. Nach fünfundsiebzig Jahren sieht die gesellschaftliche Realität in Europa jedoch ganz anders aus. Ein gewisser Überdruss scheint eingetreten zu sein, der nur noch gelegentlich einzelne Menschen dazu treibt, nach Gott zu fragen. Doch auch hier müsste man erst einmal klären, von welchem Gott überhaupt die Rede sein soll. Während die Religion im "christlichen Abendland" nach1945 nur evangelisch, katholisch oder eventuell noch freikirchlich kannte, ist der Begriff heute in viele unterschiedliche Glaubensrichtungen aufgespalten. Wenn hier an dieser Stelle nur der christliche Glaube beleuchtet wird, dann weil die westliche Kultur seit 1600 Jahren maßgeblich von der Bibel geprägt ist, auch wenn dies kaum jemandem mehr heute bewusst ist. Allerorts zeugen Kirchen von einer Vergangenheit, die zwar vergessen scheint, aber dennoch in einzelnen Menschen lebendig ist. Und so wollen wir uns die Frage stellen, welche Bewandtnis es damit hat und wie man sich "bekehrt". Ein weitreichendes Themengebiet, welches zahlreiche Bücher füllt, aber dennoch hier nur in kurzen knappen Worten angerissen werden soll, quasi als Erstkontakt. Lass die Sätze einfach auf Dich wirken und spüre nach, was sie im Inneren auslösen. So könnte es beginnen und dann kommen Fragen, die hier oder anderswo Antworten finden. Wie schon angedeutet geht es um den Gott der Bibel, wie er sich in seinem Wort seit mehr als dreitausendfünfhundert Jahren durch Propheten und letztendlich durch seinen Sohn Jesus Christus offenbart hat. Ein Gott, der sich als Schöpfer des Universums vorgestellt hat und der von sich selbst sagt, dass ER der wahre und einzige, der lebendige Gott sei. Und so kann man gespannt sein, was seine Botschaft an uns ist.


  • Gott möchte, dass alle Menschen vor dem ewigen Tod gerettet werden.

  • Der Kern seiner Guten Nachricht dem Evangelium ist, dass das Ewige Leben nicht verdient werden kann, sondern ein Geschenk ist.

  • Gott bewirkt das Wollen und das Können in einem Menschen. Was bedeutet das? Wenn jemand sich für den Glauben interessiert, ist das kein Zufall. Wenn jemand sich bekehrt und taufen lässt, ist es Gott, der die Entschlusskraft dazu schenkt.

  • Gott zieht Menschen zu seinem Sohn Jesus Christus. Bekehrung bedeutet, sich durch seinen Tod am Kreuz vor dem gerechten Zorn Gottes schützen und retten zu lassen. Jesus ist für jeden Menschen gestorben, der "ja" zu ihm sagt.

  • So geht Bekehrung davon aus, dass ich vor Gott schuldig bin und der Tod die Folge davon ist.

  • Bekehrung bedeutet, Jesu Christus als Stellvertreter anzuerkennen, der meine Strafe, die ich verdient habe, auf sich genommen hat. Jesus deckt mich, wie eine Henne ihr Küken zu.

  • Bekehrung bedeutet, dass man an die Auferstehung von den Toten glaubt, so wie sie von unzähligen Zeitzeugen im Jahr 32 n.Chr. in den Evangelien bestätigt worden ist.

  • Bekehrung bedeutet, die Schuld seines Lebens einzugestehen und Jesus Christus als seinen Retter persönlich anzunehmen.

  • Bekehrung bedeutet, mit seiner Taufe Gott ein Versprechen zu geben, dass man auf sein Gewissen hören und achten will.

  • Wenn dies aufrichtig und aus vollem Herzen bekannt wird, schenkt Gott seinen Geist, der dem Bekehrten hilft, ein aufrichtiges Leben im Licht Gottes zu führen. In fester Zuversicht, einmal die ewige Glückseligkeit zu erlangen.



  • 8. Nov. 2024
  • 2 Min. Lesezeit



Die Erde und das ganze Universum wurden in sieben Tagen erschaffen

Es gibt Grund zur Annahme, dass die Schöpfung zu Beginn durch Luzifer, der mit seinen Engeln einen Aufstand gegen Gott unternommen hatte, zerstört wurde. Nämlich, nachdem Michael mit seinem Engelheer den Luzifer und sein Engelheer besiegt und aus dem Himmel geworfen hatte.  Offb 12,7 Satan wütete daraufhin mit seinen Engeldämonen auf der Erde:


Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; dazu 1Joh 3,8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an.


Eine verwüstete Erde kann nicht Gottes Werk sein, wenn es doch immer wieder im Schöpfungsbericht heißt, dass alles was der Schöpfergott machte, gut war.


Aber die Schöpfungsgeschichte geht noch am gleichen, dem ersten Tag weiter, wenn es heißt:

… und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.

Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war.


Noch bevor das Tageslicht entsteht, erstrahlt das Licht Gottes, das heller ist als die Sonne. (Apo 26)

Danach geht die Schöpfung in sieben Tagen weiter:

  1. Schöpfungstag: Gott unterscheidet Licht und Finsternis, Tag und Nacht entstehen.

  2. Schöpfungstag: Gott trennt Wasser und Atmosphäre. Und Gott nannte die Atmosphäre Himmel. (nach Luther "Feste")

  3. Schöpfungstag: Gott sammelt das Wasser in einer Dunstschicht und im Meer und lässt die Pflanzenwelt entstehen.

  4. Schöpfungstag: Gott lässt das Himmelszelt (Kosmos) entstehen, setzt Sonne und Mond an ihren Platz, damit die Zeit gemessen werden kann.

  5. Schöpfungstag: Gott lässt die Fische im Wasser und die Vogelwelt entstehen und segnet sie, dass sie sich vermehren.

  6. Schöpfungstag: Gott lässt die Tierwelt entstehen und spricht: Lasst uns den Menschen machen, der uns ähnlich ist und über alles regieren soll.

  7. Schöpfungstag: Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil ER an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.



Foto: Brain Goff


  • 3. Nov. 2024
  • 2 Min. Lesezeit



Der Prophet Zefanja verkündet das Gericht über Israel und die ganze Welt, gerichtet auf die Drangsalszeit, wenn es zum Tag des HERRN kommen wird. Hier ist der gesamte Zeitraum vom Beginn der Drangsal, nach der Entrückung der Gemeinde, bis ans Ende des Tausend Jährigen Friedensreiches gemeint, wenn der Schöpfer des Himmels und der Erde eine Neue Erde schaffen wird. Große Naturkatastrophen und anderes Unglück werden über die Erde kommen und nach dreieinhalb Jahren dann, mit dem letzten Weltkrieg, beginnt das Gericht über eine verlorene Menschheit, die von Gott nichts wissen will und ihren alltäglichen Gewohnheiten nachgeht. Schließlich, mit dem Erscheinen des Lammes Gottes, wenn Jesus wiederkommt in Macht und Herrlichkeit, wie ein Blitz vom einen Ende des Himmels bis ans andere Ende, am Ende der Großen Drangsal werden viele vom Erdboden hinweggerafft. Zu dieser Zeit wird der Antichrist in Jerusalem regieren und falsche Priester werden auch zu dieser Zeit Dienst tun. In Zefanja werden alle der Reihe nach aufgezählt, die das Gericht Gottes trifft. Jene Priester aus den Heidenvölkern, die Götzendienst tun, aber auch jene aus dem jüdischen Volk, die sich Baal angeschlossen haben,,, mit samt den Israeliten, die sich der Esoterik und fernöstlichen Religionen angeschlossen haben werden. Wie einst vor der Verwüstung durch die Babylonier, werden sich die Völker in Sicherheit wähnen, bis dann das Unglück über sie hereinbricht.


Der zweite Teil des Buches gliedert sich in drei Teile:

  • Weltweiter Aufruf zur Buße, gerichtet an Israel in der Endzeit hat es Bedeutung für alle Menschen zu allen Zeiten.

  • Gericht über die ganze Welt

  • Gericht über Israel


Die Botschaft Zefanjas richtet sich an alle Menschen zu allen Zeiten. Die Gnadenzeit wird ein Ende haben und Gott wird mit großer Macht bei die gottlose Menschheit Gericht halten. Wer sich nicht zu Lebzeiten bekehrt, wird mit dem Tod verloren gehen. Wer sich in der großen Drangsal nicht bekehrt, wird unter das Gericht fallen und im Untergang der Welt den Gerichtsspruch über das eigene vergebliche Leben zu spüren bekommen.

Besonders rückt die Prophetie, das Ergehen der Länder um Israel bis in die Zukunft in den Fokus. Der Gazastreifen, Stammland der Philister, heute Palästinenser genannt, wird ausgerottet werden. Auch im Osten Israels wird die Strafe Gottes Moab, die Nachfahren von Lot treffen, die Israel Land weggenommen haben. Gott wird sie zur Rechenschaft ziehen, weil sie sich am ersten Krieg 1948 der arabischen Staaten gegen Israel beteiligt hatten und die Juden aus Jordanien vertrieben und ermordet hatten.

Gott spricht davon zum Schlachtopfer zu werden. Wer zu Lebzeiten das ultimative Schlachtopfer Jesu Christi am Kreuz nicht annimmt, wird selbst mit seinem Leben zum Schlachtopfer werden.

Wir können auch heute Menschen retten, indem wir ihnen das kommende Gericht aus Zefanja verkünden.

Die Sanftmütigen (die Demütigen) des Landes werden aufgerufen am Wort Gottes zu bewahren und daran festzuhalten. Das Gericht über die Gottlosen wird sein wie die Spreu, die hinweggeweht wird.


Gleich nach der Entrückung der Gemeinde wird es noch vor dem Beginn der Drangsalszeit eine erste Erweckungsbewegung in Israel geben. Es werden die 144000 aus der Offenbarung sein, die sich zu Jesus bekehren. Eine erste Vorhut einer großen Erweckung in Israel. Bisher hatten die heidnischen Völker über 2000 Jahre die Chance bekommen, sich zu bekehren, und Millionen Nichtjuden haben das getan. Nach ihrer Entrückung wird es Israel sein, durch das die Weltmission weitergeführt wird.











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