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  • 8. Juni 2025
  • 3 Min. Lesezeit




Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN zwischen den Bäumen im Garten. 9 Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? ! 1.Mose 8


Die Geschichte der Menschheit begann in einem Garten, in dem Gott und Mensch zusammenlebten. Nach dem Vertrauensbruch, der in 1. Mose beschrieben wird, mussten Adam und Eva den Garten verlassen, das Paradies ohne Hass, Angst und Gewalt, ohne Tod und Krankheit sollte ihnen verschlossen bleiben. Ein Engel bewachte den Eingang und mit der Sintflut wurden alle Spuren dieses Ortes im Nahen Osten weggespült. Die Menschheit begab sich auf einen Weg durch Jahrtausende, mit dem Ziel, die Herrlichkeit, jene Harmonie zwischen Schöpfer und Geschöpf des Paradieses wiederzuerlangen.


Während die ersten Völker noch die Überlieferung von Noah her vor Augen hatten, verlor sich das Ziel immer mehr; und doch pflanzte sich die Sehnsucht nach Vollkommenheit in Religionen fort. Der Mensch begann, eigene Götter und Heilsbotschaften zu ersinnen. Vor zweitausend Jahren war dann ein Endpunkt erreicht, wo die ganze Menschheit drohte verloren zu gehen, in einer Zeit, als das römische Reich die brutalste Gewaltherrschaft aller Zeiten errichtete.


Doch der Schöpfergott des Universums hatte schon zur Zeit der Vertreibung aus dem Paradies einen Rettungsplan verkündet, den ER nun, am Tiefpunkt menschlicher Verirrung und Grausamkeit in die Welt sandte, Seinen Sohn Jesus Christus. ER sollte der bekannteste Mann der Weltgeschichte werden, mit einer Heilsbotschaft, die bisher zweitausend Jahre alle Kriege, Regierungen und Verfolgungen überstanden hat und dabei Millionen und Abermillionen vom ewigen Tod errettet.


Als Jesus vor zweitausend Jahren als wahrer Gott und wahrer Mensch in Galiläa, im Nahen Osten auftrat, suchte er immer wieder die Einsamkeit, um im Gespräch (Gebet) mit Seinem Vater im Himmel zu sein. So auch in der Nacht vor der Hinrichtung am Kreuz im Jahr 32. n.Chr. , als Jesus im Garten Gethsemane Tränen vergoss und Blut schwitzte.


Die Sehnsucht nach Frieden, nach Wiederherstellung der Gemeinschaft mit dem Vater im Himmel treibt die Christenheit seitdem um. Gärten lassen Menschen immer wieder zur Ruhe kommen, zur Besinnung darauf, dass diese Welt vergänglich ist aber auch, dass es ein Ziel gibt, wo Frieden und ewige Freude warten. Viele Religionen haben sich darauf ausgerichtet, doch nur das Evangelium von Jesus Christus liefert dazu konkrete Fakten, geschichtliche Beweise und eine Wegbeschreibung.


Der christliche Garten in Berlin Frohnau ist verwildert, naturbelassen, wie sein Verwalter es gerne umschreibt. Das Grundstück in der Alemannenstraße 5 liefert somit ein eindrückliches Bild von einer Kirche, die sich in der Krise befindet. In den zweitausend Jahren ihrer Geschichte gab es etliche Richtungskämpfe und Fehlentwicklungen, doch nie zuvor kam es zu einer Zerstörung des Glaubens von innen.


Der Abfall von zentralen Inhalten der Heiligen-Schrift, wie die Jungfrauengeburt oder die Auferstehung von den Toten zersetzt die Christenheit des Westens von heute. Sahen sich Christen bisher äußeren Angriffen ausgesetzt, beispielsweise durch die kommunistische Christenverfolgung in Russland und China, sind es heute innere Feinde wie eine liberale Theologie und Kirchen, die sich der Welt anpassen. Anstatt Salz und Licht für eine orientierungslose Welt zu sein, getreu am Wort der Bibel, haben sie die Erkenntnis Gottes aus ihren Herzen verbannt - was für eine Tragik.


Der Christliche Garten ist ein Bild für Unordnung und Wildwuchs, für Irrlehre und Gottlosigkeit, die sich in der Christenheit ausgebreitet haben. Der Christliche Garten Frohnau ist aber auch ein Zeichen der Hoffnung, dass nicht alles totes Holz und Verwesung ist. Es gibt noch Gemeinschaft für gläubige Christen, aus welcher Kirche man auch immer stammt. Und es gibt die Frohe Botschaft des Evangeliums für alle, die auf der Suche nach Trost und Gewissheit im Glauben sind. Hier kannst Du Kontakt aufnehmen.

  • 12. Apr. 2025
  • 6 Min. Lesezeit


Foto Miguele Teirlink
Foto Miguele Teirlink

Um einige Aspekte zur Rolle der Frau im Reich Gottes zu beleuchten, soll es zunächst um die heutige Lebensperspektive von Frauen gehen, verbunden mit der Frage: Wie finde ich einen (gläubigen) Mann?* Von der Bibel her ist die Bestimmung der Frau der Ehebund als Gehilfin des Mannes. Hier geht der Schöpfer davon aus, dass der Mann nicht allein in der Lage ist, sein Leben nach dem Willen Gottes allein zu gestalten. Er braucht Unterstützung, Begleitung, eine Freundin (wie im Hohelied beschrieben), damit er durch die Ergänzung mit einer Frau seine Aufgaben erfüllen kann. Dies alles auf der Grundlage, dass Frau und Mann unterschiedliche Fähigkeiten und Gaben erhalten haben, um in einer lebenslangen Verbindung mit dem Ehepartner ein Ganzes zu ergeben.


*Abgesehen von der Institution der Ehe, wie sie Gott gestiftet hat, gibt es aber auch Ehelosigkeit, ein Leben ohne sexuelle Beziehung zu einem anderen Menschen, wie es beispielsweise der Apostel Paulus gelebt hat. Inwieweit Paulus hierbei ausschließlich an ehelose Männer gedacht hat, ist an dieser Stelle nicht zu beantworten. Tatsächlich empfiehlt er an anderer Stelle, dass eine Frau Kinder bekommen soll, also in einer Ehebeziehung leben, damit sie nicht verloren geht. 1.Tim 2/15. Dennoch sollte sich keine Christin verpflichtet fühlen eine Ehe einzugehen, wenn sie keinen Wunsch danach verspürt. Solche Menschen können von Gott besonders befähigt und berufen sein, zum Beispiel, dass sie Familien unterstützen und andere Dienste in Gemeinde und Gesellschaft übernehmen. Eine seelsorgerische Bergleitung ist auch in solchen Fällen ratsam.



Nun ein paar Fragen, die sich eine Frau im heiratsfähigen Alter stellen und vor Gott ausbreiten sollte. Hierbei geht es nicht darum, ob man die richtigen Voraussetzungen erfüllt, sondern ob Frau bereit für die Ehe ist.


  1. Bin ich für die Ehe bereit? Gibt es Sünde, die zuvor Buße und Umkehr verlangen?

  2. Gibt es Vorbelastungen aus Kindheit und Jugend, die meine Beziehungsfähigkeit zu einem Mann erschweren? Missbrauch, fehlender Vater, Mutterbindung, krankheitsbedingte Einschränkungen, Süchte...

  3. Kann ich mich an positive Erlebnisse erinnern, bei denen ich mich als schön und begehrenswert empfand? War ich jemals die "Prinzessin" meines Vaters oder wurde von anderen Verwandten bewundert? Gab es Begegnungen, die mich in meiner Weiblichkeit bestärkten und bestätigten?

  4. Kenne ich als Christin Gottes Schöpfungsordnung, wie sie in der Bibel für die Frau formuliert wird. (Siehe Teil II)

  5. Habe ich bisher keusch gelebt? (sexuelle Enthaltsamkeit, die auf das Ziel der Ehe gerichtet ist)

  6. Führe ich ein Leben, das für Ehe Raum bietet? Es geht hier vor allem um Zeitplanung, Raumplanung, Engagement in Beruf, Verein und Gemeinde. Habe ich Freiraum, mein Leben mit einem Mann zu teilen und bin ich bereit, bisherige Lebensentscheidungen und Gewohnheiten zu verändern oder abzulegen?

  7. Bin ich bereit, meinen Körper und mein Aussehen so zu verändern, um für einen Mann begehrenswert zu sein?

  8. Habe ich eine Vorstellung davon, was mich als Frau für einen Mann attraktiv und begehrenswert macht?

  9. Kenne ich meinen Wert als Frau? Kenne ich ein natürliches Selbstbewusstsein, das einen Mann dazu einlädt, um mich zu kämpfen?

  10. Bin ich bereit, die Stärke eines Mannes anzuerkennen, um mich darin zu bergen?

  11. Bin ich bereit, eine Ehe mit einem gläubigen Mann einzugehen, um Konflikte zu dritt auszutragen?

  12. Erhalte ich für meine Fragen von Gott Antworten? Oder kenne ich Seine Antwort und bin nicht in allem bereit IHM zu folgen?

Um die folgenden Aspekte für die Rolle der Frau im Reich Gottes zu beleuchten, soll es zunächst um die heutige Lebensperspektive von Frauen gehen und die Frage: Finde ich einen (gläubigen) Mann?* Von der Bibel her ist die Bestimmung der Frau der Ehebund als Gehilfin des Mannes. Hier geht der Schöpfer davon aus, dass der Mann nicht allein in der Lage ist, sein Leben nach dem Willen Gottes allein zu gestalten. Er braucht Unterstützung, Begleitung, eine Freundin (wie im Hohelied beschrieben), damit er durch die Ergänzung mit einer Frau seine Aufgaben erfüllen kann. Dies alles auf der Grundlage, dass Frau und Mann unterschiedliche Fähigkeiten und Gaben erhalten haben, um in der innigen Verbindung mit dem Ehepartner ein Ganzes zu ergeben.


*Abgesehen von der Institution der Ehe, wie sie Gott eingerichtet hat, gibt es aber auch Ehelosigkeit, ein Leben ohne sexuelle Beziehung zu einem anderen Menschen, wie es beispielsweise der Apostel Paulus gelebt hat. Hier wird eine Hingabe vorausgesetzt, die in der Regel frei vom Wunsch nach einer Familie und der Sehnsucht nach einem Mann ist. Solche Menschen können von Gott besonders befähigt und berufen sein, zum Beispiel, dass sie Ehen unterstützen und andere Dienste in der Gemeinde übernehmen.



Nun ein paar Fragen, die sich eine Frau im heiratsfähigen Alter stellen und vor Gott ausbreiten sollte. Hierbei geht es nicht darum, ob man die richtigen Voraussetzungen erfüllt, sondern ob Frau bereit für die Ehe ist.


  1. Bin ich für die Ehe bereit? Gibt es Sünde, die zuvor Buße und Umkehr verlangen?

  2. Gibt es Vorbelastungen aus Kindheit und Jugend, die meine Beziehungsfähigkeit zu einem Mann erschweren? Missbrauch, fehlender Vater, Mutterbindung, krankheitsbedingte Einschränkungen, Süchte...

  3. Kann ich mich an positive Erlebnisse erinnern, bei denen ich mich als schön und begehrenswert empfand? War ich jemals die "Prinzessin" meines Vaters oder wurde von anderen Verwandten bewundert? Gab es Begegnungen, die mich in meiner Weiblichkeit bestärkten und bestätigten?

  4. Kenne ich als Christin Gottes Schöpfungsordnung, wie sie in der Bibel für die Frau formuliert wird. (Siehe unten)

  5. Habe ich bisher keusch gelebt? (sexuelle Enthaltsamkeit, die auf das Ziel der Ehe gerichtet ist)

  6. Führe ich ein Leben, das für Ehe Raum bietet? Es geht hier vor allem um Zeitplanung, Raumplanung, Engagement in Beruf, Verein und Gemeinde. Habe ich Freiraum, mein Leben mit einem Mann zu teilen und bin ich bereit, bisherige Lebensentscheidungen und Gewohnheiten zu verändern oder abzulegen?

  7. Bin ich bereit, meinen Körper und mein Aussehen so zu verändern, um für einen Mann begehrenswert zu sein?

  8. Habe ich eine Vorstellung davon, was mich als Frau für einen Mann attraktiv und begehrenswert macht?

  9. Kenne ich meinen Wert als Frau? Kenne ich ein natürliches Selbstbewusstsein, das einen Mann dazu einlädt, um mich zu kämpfen?

  10. Bin ich bereit, die Stärke eines Mannes anzuerkennen, um mich darin zu bergen?

  11. Bin ich bereit, eine Ehe mit einem gläubigen Mann einzugehen, um Konflikte zu dritt auszutragen?

  12. Erhalte ich für meine Fragen von Gott Antworten? Oder kenne ich Seine Antwort und bin nicht in allem bereit IHM zu folgen?


Um die folgenden Aspekte für die Rolle der Frau im Reich Gottes zu beleuchten, soll es zunächst um die heutige Lebensperspektive von Frauen gehen und die Frage: Finde ich einen (gläubigen) Mann?* Von der Bibel her ist die Bestimmung der Frau der Ehebund als Gehilfin des Mannes. Hier geht der Schöpfer davon aus, dass der Mann nicht allein in der Lage ist, sein Leben nach dem Willen Gottes allein zu gestalten. Er braucht Unterstützung, Begleitung, eine Freundin (wie im Hohelied beschrieben), damit er durch die Ergänzung mit einer Frau seine Aufgaben erfüllen kann. Dies alles auf der Grundlage, dass Frau und Mann unterschiedliche Fähigkeiten und Gaben erhalten haben, um in der innigen Verbindung mit dem Ehepartner ein Ganzes zu ergeben.


*Abgesehen von der Institution der Ehe, wie sie Gott eingerichtet hat, gibt es aber auch Ehelosigkeit, ein Leben ohne sexuelle Beziehung zu einem anderen Menschen, wie es beispielsweise der Apostel Paulus gelebt hat. Hier wird eine Hingabe vorausgesetzt, die in der Regel frei vom Wunsch nach einer Familie und der Sehnsucht nach einem Mann ist. Solche Menschen können von Gott besonders befähigt und berufen sein, zum Beispiel, dass sie Ehen unterstützen und andere Dienste in der Gemeinde übernehmen.



Nun ein paar Fragen, die sich eine Frau im heiratsfähigen Alter stellen und vor Gott ausbreiten sollte. Hierbei geht es nicht darum, ob man die richtigen Voraussetzungen erfüllt, sondern ob Frau bereit für die Ehe ist.


  1. Bin ich für die Ehe bereit? Gibt es Sünde, die zuvor Buße und Umkehr verlangen?

  2. Gibt es Vorbelastungen aus Kindheit und Jugend, die meine Beziehungsfähigkeit zu einem Mann erschweren? Missbrauch, fehlender Vater, Mutterbindung, krankheitsbedingte Einschränkungen, Süchte...

  3. Kann ich mich an positive Erlebnisse erinnern, bei denen ich mich als schön und begehrenswert empfand? War ich jemals die "Prinzessin" meines Vaters oder wurde von anderen Verwandten bewundert? Gab es Begegnungen, die mich in meiner Weiblichkeit bestärkten und bestätigten?

  4. Kenne ich als Christin Gottes Schöpfungsordnung, wie sie in der Bibel für die Frau formuliert wird. (Siehe unten)

  5. Habe ich bisher keusch gelebt? (sexuelle Enthaltsamkeit, die auf das Ziel der Ehe gerichtet ist)

  6. Führe ich ein Leben, das für Ehe Raum bietet? Es geht hier vor allem um Zeitplanung, Raumplanung, Engagement in Beruf, Verein und Gemeinde. Habe ich Freiraum, mein Leben mit einem Mann zu teilen und bin ich bereit, bisherige Lebensentscheidungen und Gewohnheiten zu verändern oder abzulegen?

  7. Bin ich bereit, meinen Körper und mein Aussehen so zu verändern, um für einen Mann begehrenswert zu sein?

  8. Habe ich eine Vorstellung davon, was mich als Frau für einen Mann attraktiv und begehrenswert macht?

  9. Kenne ich meinen Wert als Frau? Kenne ich ein natürliches Selbstbewusstsein, das einen Mann dazu einlädt, um mich zu kämpfen?

  10. Bin ich bereit, die Stärke eines Mannes anzuerkennen, um mich darin zu bergen?

  11. Bin ich bereit, eine Ehe mit einem gläubigen Mann einzugehen, um Konflikte zu dritt auszutragen?

  12. Erhalte ich für meine Fragen von Gott Antworten? Oder kenne ich Seine Antwort und bin nicht in allem bereit IHM zu folgen?


Teil II: Die Rolle der Frau im Reich Gottes.

  • 28. Feb. 2025
  • 2 Min. Lesezeit


Die Offenbarung (Apokalypse/Enthüllung) des Johannes, um 100 n.Chr. aufgeschrieben, ist das letzte Buch der Bibel. Altes und Neues Testament gelten damit ab dem Ende des ersten Jahrhunderts als abgeschlossen. Alle Bücher der Bibel, von ihrer ersten Schriftsetzung durch Mose, um 1300 v.Chr., bis zu den Briefen des Apostel Johannes um 85 n.Chr. sind darauf ausgerichtet, Menschen den wahren Gott vor Augen zu führen und sie zur Umkehr zu leiten. Allein die Offenbarung Jesu Christi, aufgeschrieben vom Apostel Johannes um 95 n.Chr. während seiner Verbannung durch Kaiser Domitian auf der Insel Patmos, bildet hierbei eine Ausnahme. Johannes, der ehemalige Jünger, den die Bibel Lieblingsjünger Jesu nennt, begegnet dem auferstandenen Christus in einer Vision auf ganz andere Art und Weise. In Jerusalem, etwa 70 Jahre zuvor, lag er noch an der Brust seines HERRN, nun aber stand sein ehemaliger Lehrer und Meister, das Lamm Gottes, als Weltenherrscher im hohepriesterlichen Gewandt vor ihm. ER, der Menschensohn, hatte sich zur Rechten Gottes gesetzt, von wo ER einmal kommen wird, die Lebenden und die Toten zu richten.  Auf der Insel Patmos war es nun ein ganz anderes Wiedersehen. Johannes wird schließlich in den Himmel gerufen, um endzeitliches Geschehen vorausschauend zu erleben.


Jesus, Johannes und die anderen Jünger und Jüngerinnen hatten zwischen den Jahren 29 bis 32 n.Chr. den Knecht Gottes, den leitenden Jesus von Nazareth kennengelernt, den Menschen, der sich am Ende in die Hände übler Zeitgenossen gegeben hatte und vom Volk verurteilt wurde. Davon war auf der Insel Patmos kaum mehr etwas zu spüren. Johannes erblickte etwas von der Macht und Herrlichkeit, mit der Menschensohn einmal auf die Erde zurückkehren wird, um blutiges Gericht über eine gottlose Menschheit zu bringen.


Vor diesem Hintergrund richtet sich die Apokalypse (Enthüllung) ausnahmslos an wahre Christen, die Knechte Jesu Christi, wie es gleich zu Beginn dieses Buches klargestellt wird. Wenn heute Christen wie Nichtchristen mit dem Buch der Offenbarung ihre Probleme haben, die Bilder und Reden kaum zuordnen und verstehen können, dann mag es daran liegen, dass sie nicht Knechte Jesus Christi sind.


Ungläubige können die Offenbarung nicht verstehen, weil sie sich nicht an sie richtet.

Aber auch viele Christen, Prediger, Lehrer, studierte Theologen haben in der heutigen Zeit so ihre Probleme mit der Offenbarung. In unterschiedlichen Auslegungen und bildlichen Deutungen verliert man sich immer wieder im Ungefähren und in Widersprüchen, spricht von Prosatexten und Dichtung, um die eigene Ratlosigkeit zu überdecken.


Es gab aber zu allen Zeiten Verständige, das Alte Testament nennt sie die Maskilim, für die es sich nicht um ein Buch mit sieben Siegeln handelt, sondern um eine Enthüllung, vormals verborgener Zukunftsaussichten. Den rechten Zugang zum Buch der Offenbarung gewinnen sie auf dreierlei Arten:


  1. Durch treue Nachfolge in Wort und Tat, einer bedingungslosen Hingabe an Jesus Christus, den HERRN und der freudigen Erwartung Seiner Wiederkehr.

  2. Durch ein Studium, das sich in den Querverweisen zwischen Neuen und Alten Testament übt und in einem heilsgeschichtlichen Denken verharrt, von Mose 1 bis Offenbarung 22.

  3. Durch Erkennen erfüllter Prophetien lernen, wie Gott in der Geschichte auftritt und handelt.








Foto Andy Watkins

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