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- 12. Mai - Dafür, dass ich sie liebe, sind sie wider mich. Ich aber bete.
Ps 109/4 Ich lehre die Wahrheit (des Evangeliums), deshalb sollten sie mir sinnigerweise zustimmen und beistehen. Stattdessen kämpfen sie gegen mich und machen mich mit gehässigen und feindseligen Worten schlecht vor jedermann. Was soll man tun? Sie können Wohltat nicht leiden, na gut, so muss man's Gott anbefehlen und sich ans Gebet halten. Ach, was für ein frommes Kindlein ist die *Welt? Das Schlechte will sie nicht haben, Gutes kann sie nicht leiden. Jetzt rate mal: Was will sie denn haben? Höllisches Feuer und den Teufel dazu, danach strebt sie, das wird ihr auch begegnen. Wenn sie sonst auch kein anderes Unglück hätte, meinst du nicht, es sei Unglück genug, ein solch verstocktes, verblendetes und verhärtetes Herz zu haben, das weder sieht noch hört. *Welt: Die ungläubige Menschheit. Foto: Vasilios Muselimis
- 11. Mai - Wo der Herr nicht das Haus baut...
Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Ps 127/1 Lasst also den Herrn das Haus bauen und haushalten; behindere nicht seine Tätigkeit. Ihm steht es zu dafür zu sorgen, dir aber nicht. Denn wer der *Hausherr ist und Verwalter, den lass' sorgen. Gehört viel in ein Haus, na gut, so ist Gott ja größer als ein Haus. Der Himmel und Erde füllt, der wird ja auch ein Haus füllen können. Überhaupt, wenn er sich der Sache annimmt, wird es auch gelingen. Ist es nun ein Wunder, wenn man viel Sorgen mit einem Haus hat, wo Gott nicht Hausherr ist? Weil du den nicht siehst, der das Haus ausstatten soll, so müssen wahrlich alle Ecken leer erscheinen. Wenn du aber auf Gott schaust, so wirst du immer merken, was in einem Bereich fehlt. Ist dann alles da, dann ist auch wirklich alles da. Wenn du dennoch meinst, es würde etwas fehlen, dann ist deine Einbildung schuld, wie bei einem Blinden, der die Sonne nicht sieht. Wer aber den Durchblick hat, dem verleiht Gottes Wort noch eine ganz andere Bedeutung und sagt nicht (nur), es gehört viel in ein Haus rein, sondern es geht viel (Segen) von einem Haus aus. *Hausherr: Wer Gott sein Leben anvertraut, der macht Ihn zum Herrn über alle Dinge seines Lebens. Foto: Sol
- 10. Mai - Menschen sind ja doch nichts...
Aber Menschen sind ja nichts, große Leute täuschen auch; sie wiegen weniger als nichts, Ps 62/10 An dieser Stelle fragst du: Wie kann der Mensch nichts sein, wenn er doch Gottes Geschöpf und Kreatur ist? Antwort: David redet hier nicht über die Kreatur, von ihr selbst, sondern vom Nutzen der Kreatur. Das heißt: Der Mensch hat wohl gute Eigenschaften, aber man gebraucht sie nicht richtig. Wieso? Man will auf sie bauen und auf die Fähigkeiten des Menschen vertrauen. In solchen Dingen taugen sie aber gar nichts. Warum? Menschen sind in beidem unzuverlässig, in ihrem Lebensstil und in ihrem Herzen. Sand und Wasser sind auch gute Dinge; aber wenn ich darauf ein Haus bauen wollte ... dafür sind sie nicht geeignet und wäre weniger als nichts. Dass ich aber Wasser trinke und mich damit wasche, das ist eine köstliche und nützliche Eigenschaft, denn dafür ist sie geschaffen und ihre Bestimmung. Wie können aber die Menschen weniger als nichts sein? Was kann weniger sein als nichts? Antwort: Was nichts ist, schadet niemand. Aber wer auf das vertraut, was nichts (wert) ist, der hat zweierlei Schaden. Zum einen, weil er keinen Erfolg sieht und zum anderen, weil er auch noch verliert, was er reingesteckt hat. Denn wer schlichtweg gar nichts hat, der hat nichts und investiert darin auch nichts. Wer aber über das hinaus auf Menschen baut, was er gar nicht bei ihnen voraussetzen kann, verliert auch noch, was er hineingesteckt hat. So wird all seine Hoffnung und Investition auch noch zunichte, dank dem Nichts, auf das er seine Hoffnung gesetzt hat. Foto: Ehimetalor Akhere Unuabona
- 9. Mai - Hoffet auf ihn alle Zeit...schüttet euer Herz vor ihm aus...
Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht. Ps 62/9 Fehlt euch etwas, na dann, hier kann guter Rat geholt werden. Schüttet euer Herz vor Gott nur aus, klagt nur frei heraus, verheimlicht ihm nichts, es sei, was es wolle. Werft es als dicke Brocken vor ihn hin, als wenn ihr euer Herz einem lieben Freund ganz und gar ausschüttet. Er hört es gern, will auch gern helfen und Ratgeber sein. Scheut euch vor ihm nicht und denkt, es sei zu groß und zu viel. Mutig heraus damit, und sollten es riesige Säcke voll Sorgen sein, alles heraus! Er ist größer und vermag alles, er will auch noch mehr tun, als nur unseren Nöten helfen. Macht auch keine Abstriche, er ist kein Mensch, dem man zu viel mit Betteln und Bitten zumuten könnte. Je mehr du bittest, je lieber hört er dich. Schütte nur alles komplett heraus und kleckere nicht herum. Er wird auch nicht kleckern, sondern dich mit einer *Sintflut (der Gnade) überschütten. *Sintflut: Sündflut, göttlich veranlasste große Flut. Foto: Seth Doyle
- 8. Mai -Es ist nicht fein, dass man den Kindern ihr Brot nehme...
Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 27 Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen die *Hündlein von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Matth 15/26-27 Das bringt uns allen Ungnade, dass wir Gottes Urteil nicht annehmen noch Ja dazu sagen können, wenn er uns für Sünder hält und danach urteilt. Wenn die *Verdammten das gerechte Urteil Gottes anerkennen würden, wären sie im selben Augenblick *selig. Wir sagen es wohl mit dem Mund, dass wir Sünder sind, aber wenn es Gott ins Herz spricht, so halten wir es nicht aus. Dann wollen wir gern für fromm gehalten werden, die Frommen, die schon den Freispruch in der Tasche haben. Aber wenn Gott mit seinem Wort recht behalten soll, dann kann es nicht anders sein, dass du ein Sünder bist. So brauchst du das Recht aller Sünder, das Gott ihnen gegeben hat, nämlich Vergebung der Sünden. So isst du nicht nur die Brotkrümel unter dem Tisch, wie die Hündlein, sondern bist vielmehr Kind und hast Gott (als Vater) zum Eigentum nach deinem Willen. * Verdammten: Die Gottes Gerechtigkeit und seine Ordnungen ablehnen. *selig: gerettet, straffrei, glücklich, ewig ... *"Hündlein": Elberfelder Bibelausgabe Urtext von 1905 Foto: M.T ElGassier
- 7. Mai - Der Herr ist mein Hort, meine Hilfe, mein Schutz...
Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde. Ps 62/7 Der Psalmist will mir sagen, dass meine Hilfe oder Heil vom Herrn kommt. Warum? Darum: Ich habe keinen Menschen, wie groß, mächtig, reich er immer sei, der mir als Beistand, Schutz, Trost und Heil bestimmt ist. Noch habe ich mein Herz und Hoffnung von keinem Menschen abhängig gemacht, sondern Gott erwählt, von dem mir alles Glück und Heil zukommen soll und wird. Wenn ich das glaube, so bin ich sicher, auch wenn es lauter Islamisten, russische Präsidenten, Fanatiker und verbohrte Politiker regnen und schneien würde. Meinetwegen neun Jahre lang immerfort, mit aller ihrer Macht, dazu alle Teufel mit ihnen. Foto: Joshua Earle
- 6. Mai - Es ist gut, auf den Herrn zu vertrauen...
Es ist gut, auf den HERRN vertrauen und nicht sich verlassen auf Fürsten. Ps 118/9 Ich will auch gerne Staat und Regierung gehorchen, ihm dienen und das Beste tun und fördern, will helfen und beraten, mit persönlichem Einsatz und Vermögen ihn unterstützen. Aber dass ich mich auf ihn verlasse, dass er meinen Wohlstand garantiert, mich erfolgreich und glücklich macht, das will ich lassen. Denn morgen könnte sich die Staatsmacht gegen mich wenden und mich (als Christ) verfolgen. Wenn ich mich dann wegen Staat und Parteipolitik gegen Gottes Gebote und Mitmenschen versündigt habe, wo wollte ich dann bleiben, wenn Gott und Staat über mich zornig sind? Ich verliere lieber staatliche Zuwendung und das Wohlwollen von Menschen und bleibe dafür Gott treu, so werden sich wohl auch andere Freundschaften finden. Finde ich sie nicht, so sollen sie mir auch gestohlen bleiben. Gottes Freundschaft ist für mich genug. Verliere ich aber Gottes Zuwendung, dann habe ich am Ende auch keine Zuwendung von Menschen. So gehe ich dann zum Teufel samt meinen Wohltätern, mit beidem, der Ungnade Gottes und der Menschen. Da habe ich es dann fein hinbekommen und gut gemacht. Foto: Mahbod Akhzami
- 5. Mai - Gott führt die Gefangenen zu rechter Zeit raus...
... der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohlgehe; aber die Abtrünnigen bleiben in dürrem Lande. Ps 68/7 Wenn der Mensch scheitert und untergeht mit all seinen Fähigkeiten, Kräften und Plänen, dass nichts mehr übrig bleibt als ein elender, verdammter, verlassener Sünder, dann kommt göttlich Hilfe und Kraft. Hiob 11. Erst wenn du meinst, dass du verloren bist, dann wirst du hervorbrechen wie der Morgenstern. Denn wer nicht die Sünde fühlt, der sucht keine Gnade, auch nicht das Evangelium oder den Glauben. Darum ist die Macht des Gewissens wie ein Gefängniswärter, der dich fesselt, verurteilt und gefangen hält. Und Gott befreit uns nicht aus solcher Gefangenschaft, wenn wir meinen, dass es an der Zeit ist. Vielmehr lässt er uns darin gedemütigt und gequält werden, bis wir bereit sind, um Gnade zu flehen, "gnadendurstig" sind. Erst dann kommt Gott und richtet uns mit seinem Wort auf, an dem wir dann hängen und uns befreien lassen. Dass wir aus einem schlechten, eingetrübten Gewissen rauskommen, in ein gutes, zuversichtliches. Foto: Hasan Almasi
- 26. April - Wie heilig ist diese Stätte!...
Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels. Mose 28/17 Da schau, Gottes Haus bedeutet nicht, dass es ein großes, herrliches Gebäude ist, wie wir kennen. Gott fragt nicht danach, ob es hochgewölbt oder geweiht ist. Ja, er wohnt zwar darin, aber baut sich doch selbst hier auf der Erde kein Haus. Was gehört denn dazu, dass Gott irgendwo wohnt? Nichts mehr, als dass Gott mit seinem Wort anwesend ist, wo das ist, da wohnt er gewiss. Aber dagegen, wo das Wort nicht ist, da wohnt er nicht, man baue Gott ein Haus so groß man wolle. Wo sein Wort gepredigt wird, da will er sich ganz bestimmt finden lassen; wo aber dasselbe nicht ist, da ist sein Haus nicht, auch wenn man lauter Kirchen übereinander bauen würde. Die Kirche hat nur Wert, wenn Gottes Wort (aufrichtig und buchstabengetreu) darin gepredigt wird. Foto: Brandon Morgan
- 3. Mai - ..dass alles was man sieht aus nichts geworden ist.
Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist. Heb 11/3 Zu Gottes Wesen gehört es, dass er aus nichts etwas macht. Demzufolge, wer noch nicht -nichts- ist, aus dem kann Gott auch nichts machen. Die Menschen machen aber aus sich etwas; das ist aber lauter unnützes Zeug. Darum nimmt Gott niemand auf als die Verlassenen, macht niemand gesund als die Kranken, macht niemand sehend als die Blinden, macht niemand lebendig als die Toten, macht niemand fromm als die Sünder, macht niemand weise als die Ahnungslosen. Kurz: Gott erbarmt sich über keinen, als nur den Elenden und gibt keine Gnade als nur denen, die im Unglück stecken. Deshalb kann kein Stolzer, Heiliger, Intellektueller oder Gerechte zu Gottes Materie werden und Gottes Werk in sich erlangen. Sondern er bleibt in seinem eigenen Denken und Handeln erstarrt und gibt einen selbst ernannten, falschen, geschönten Heiligen ab. Ein Mensch, der nicht so ist, wie er scheint: Ein Heuchler. Foto: Jiri Brtnik
- 4. Mai - Ich harre des Herrn, meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort.
Ps 130/5 Es gibt viele, die wollen Gott sein Handeln vorgeben. Zeit und Umfang beschreiben und wie Gott selbst die Lösung, wie ihnen geholfen werden soll, vorschlagen. Und wenn es nicht so kommt wie gewünscht, resignieren sie oder gehen dazu über, woanders Hilfe zu suchen. Diese Leute halten nicht aus, sie warten nicht auf den Herrn, sondern erwarten vielmehr, dass Gott auf sie wartet und sofort bereit ist. Gott soll ihnen so helfen, wie sie es formuliert haben. Die aber, die auf den Herrn warten, die bitten um Gnade und stellen es Gottes gutem Willen frei wann, wie, wo und durch was er ihnen hilft. An dieser Hilfe zweifeln sie nicht, sie geben ihr auch keine Bezeichnung, sie lassen sie Gott auswählen und benennen, und sollte sie auch unbegreiflich lange auf sich warten lassen. Wer aber der Hilfe eine Bezeichnung gibt (wie Gott zu helfen hat), der wird sie nicht bekommen; denn er gesteht Gott Weisheit, Willen und sein Verharren nicht zu. Foto: Julian L
- 2. Mai - Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen...
Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten. Ps 32/8 Gott: Du bittest, ich soll dich erlösen; sei dir nicht zu schade dafür. Sag' mir nicht, wie ich es tun soll und mach' dir auch selbst keine Gedanken darüber, wie es zu geschehen hat. Ich will allein dein Meister sein, ich will dich den Weg führen, auf dem du mir gehorsam wandelst. Du meinst, es ist schlecht, wenn es nicht so geht, wie du denkst. Aber dein Denken ist schädlich und behindert mich. Es muss nicht nach deinem Verstand gehen, sondern über deinen Verstand hinaus. Gib zu, dass du mit deinem Verstand nicht weiter kommst, so gebe ich dir meinen Verstand. Unverstand ist der richtige Verstand, wenn du nicht weißt, wohin du gehst, dann bedeutet dies zu wissen, wohin du (im Gottvertrauen) gehst. Es ist der Weg des Kreuzes, den kannst du nicht finden, sondern ich muss dich wie einen Blinden führen. Darum nicht du, nicht ein Mensch, nicht ein Geschöpf, sondern ich, ich selbst will dich anleiten durch meinen Geist und mein Wort auf dem Weg, den du wandeln sollst. Nicht das Werk, das du gerne tun möchtest, nicht das Leiden, das du dir vorstellst, sondern das, was gegen dein Denken, deine Entscheidung und deine Wünsche gerichtet ist. Da folge nach, da rufe ich, sei mein Schüler. Dann ist die Zeit, dein Meister ist da, sei nicht ein (störrisches) Pferd oder ein unvernünftiges Tier. Foto: Mateus Campos Felipe











