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- 6. Februar - Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen...
Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel. Matth 23/37 Schau, wie es ganz natürlich die Gluckhenne macht, es nimmt sich kaum ein Tier seiner Jungen so treu an. Sie verwandelt ihre normale Stimme und wechselt in eine jammernde und klagende Stimme, sucht, scharrt und lockt die Küken. Wenn sie etwas zu Fressen findet, da isst sie nicht selbst, sondern lässt es den Küchlein. Mit vollem Eifer schreit, und ruft und warnt sie vor dem Raubvogel, breitet ihre Flügel schützend aus und lässt ihre Jungen unter und über sich steigen. So sehr mag sie ihre Küchlein leiden und ist dir ein so feines und liebliches Bild. So hat auch Christus eine jammernde Stimme angenommen, hat für uns geklagt und Buße gepredigt, damit jedermann seine Sünde und Schande bekennt. Durch sein Wort in der Schrift hat er von ganzem Herzen nach uns gerufen und uns hineingelockt, ernährt uns davon und breite seine Flügel mit aller seiner Gerechtigkeit, seinem Verdienst und seiner Gnade über uns aus. Nimmt uns so freundlich unter sich, erwärmt uns mit seiner eigenen Hitze, das ist mit seinem Heiligen Geist. Der allein durch ihn, Christus, kommt und für uns gegen den Teufel im unsichtbaren Raum kämpft und unser Schutz in aller Not ist. Foto: Aditya Tma
- 5. Februar - Ich glaube, darum rede ich; ich werde aber sehr geplagt.
Ps 116/10 Wenn du glaubst, dann ist es unmöglich, dass dein Herz nicht in Gott lachen sollte, frei, zuversichtlich und mutig wird. Dann bricht deine Liebe hervor, dient jedermann wie sie nur kann, predigt und redet solche Wahrheit wo sie nur kann, verurteilt alles, was nach dieser Lehre nicht gepredigt und gelebt wird. Und schau, solches mag dann der Teufel nicht hören noch sehen, will seine Interessen nicht von dir kritisieren lassen. So schickt er dir alles, was einflussreich, gelehrt, reich und gewaltig ist auf den Hals, macht dich zu einem *Ketzer und fehlgeleiteten Menschen (in den Augen der anderen). Siehe, so kommst du auch wie dein Herr Christus, um der Wahrheit willen, ans Kreuz und musst misshandelt werden. Leib, Leben, Gut, Ansehen, Freunde, alles gerät in Gefahr, bis sie dich aus diesem Leben ins ewige Leben treiben. Obendrein musst du bei dem allen fröhlich bleiben, das alles gerne dulden und akzeptieren, deinen Verfolgern freundlich begegnen. Immer daran denkend, dass du vor Gott auch einmal so gewesen bist. *Ketzer: Jemand, der nicht der offiziellen Kirchenlehre folgt. Foto Alison Courtney
- 4. Februar - Er hat uns gezeugt nach seinem Willen...
Er hat uns geboren nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, damit wir die Erstlinge seiner Geschöpfe seien. Jak 1/18 Der ganze Mensch muss in das Evangelium kriechen und darin neu werden, die alte Haut ausziehen, wie es die Schlage macht. Wenn die Haut alt wird, sucht sie ein enges Loch im Felsen, da kriecht sie hindurch und zieht ihre Haut selbst ab und lässt sie draußen vor dem Loche. Ebenso muss sich der Mensch auch in das Evangelium und Gottes Wort begeben und vertrauensvoll seiner Zusage folgen; er wird dich nicht täuschen. So zieht der alte Mensch seine Haut ab, lässt sein Image zurück, seine Selbstgefälligkeit, seinen Willen, seine Liebe, seine Lust, sein Reden, sein Wirken und wird so ein ganz anderer, ein neuer Mensch. Der alle Dinge anders ansieht als vorhin, anders entscheidet, anderes urteilt, anders denkt, anders seinen Willen ausrichtet, anders redet, anders liebt, anders begierig ist, anderes handelt und durch das Leben geht als vorher. Foto: Dragos Gontariu
- 3. Februar - Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht...
Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt. 2.Kor 5/21 Was macht eure Seele, möchte ich gerne wissen? Ob sie endlich mal die eigene Gerechtigkeit satthat und sich nach der Gerechtigkeit Jesus Christus sehnt? Viele stellen sich heute gut dar, die meisten, die aus allen Kräften gerecht und *fromm sein wollen. Doch haben sie keine Ahnung von der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt und die uns in Christo so reichlich geschenkt ist. Bemühen sich vielmehr selbst, mit Leistung und der richtigen Einstellung viel Gutes zu tun, bis sie meinen, damit vor Gott Eindruck zu machen und zu bestehen, was doch ganz unmöglich ist. Bisher wart ihr dieser Meinung und befandet euch in dem Irrtum, so wie ich auch. Noch jetzt kämpfe ich gegen diesen Irrtum an und bin noch nicht ganz Herr darüber. Darum lernt Christum den Gekreuzigten kennen und lernt an euch selbst zu verzweifeln und zu sagen: Herr Jesus, du bist meine Gerechtigkeit und ich bin deine Sünde. Hütet euch so rein zu sein, dass ihr keine Sünder mehr sein wollt. Christus wohnt nirgends anders als bei Sündern. Darum ist er vom Himmel gekommen, wo er unter Gerechten wohnte, damit er auch hier auf der Erde unter Sündern wohnen würde. Diese Liebe betrachtet, so werdet ihr den süßen Trost und Frieden eurer Seele genießen. *fromm: Gebote halten und Gutes tun. Foto: Ben White
- 2. Februar - Dieser wird gesetzt zu einem Fall und Aufstehen vieler in Israel.
Luk 2/34 So zeigt sich das Kindlein Jesu in zweierlei Bildern, ein ärgerliches und ein schönes, tröstliches. Einige werden darüber stürzen und hinfallen, wie über einen Stock, im Weg hingelegt, über den sie fallen. Anderen ist es eine Aufstehhilfe, wie ein Fels am Weg, an dem man sich lehnen und aufrichten kann. Die stolzen, eingebildeten und klugen Heiligen laufen mit ihrem Kopf dagegen, prallen zurück, schimpfen, lästern und fluchen über ihn. Aber die Ungebildeten, Gescheiterten und armen Sünder stehen an ihm auf und glauben an das Kind. Was liegt, das steht an ihm auf; was steht, das stürzt an ihm nieder. Was verloren und gebrochen ist, wird durch Jesus selig. Was dumm ist, wird weise, was sündig ist, wird gerecht und heilig.- Diejenigen, die diese Verwandlung nun mit menschlicher Weisheit erklären wollen, werden nichts anderes erreichen, als dass sie (über ihre eigene Klugheit) fallen und nicht mehr aufstehen; obendrein daran zugrunde gehen. Denn sie wollen Christus umdeuten, anders darstellen als ihn Gott der Vater eingesetzt und berufen hat. Foto: Dave Herring
- 1. Februar - wie ihr angenommen habt den Herrn Christum Jesum...
Wie ihr nun angenommen habt den Herrn Christus Jesus, so lebt auch in ihm, verwurzelt und gegründet in ihm und fest im Glauben, Kol 2/6-7 Die selbstsicheren, falschen Christen, die den Glauben gerne feiern, mögen zusehen, dass sie sich nicht selbst mit solchem Gehabe betrügen: Ich bin getauft und ein Christ, darum fehlt mir nichts mehr u.s.w. Vielmehr sollten sie danach trachten, dass ihr Glaube gut verwurzelt und verankert ist und sich im Leben beweist. Damit er den Herausforderungen und Schrecken standhält und überwindet. Sonst werden sich dein Lobpreis und deine Zuversicht bald legen und vergehen, wie der Rauch in der Luft. Wenn du dich darauf verlässt und denkst, ein Fünklein der Gnade und des Glaubens reichen zur Seligkeit, dann sieh dich vor. Wenn du nicht mehr als einen Funken hast und ihn in der Asche liegen lässt, dann achte darauf, dass der Teufel nicht kommt und einen Eimer Wasser darüber gießt und den Glauben und alles auslöscht. Foto: Chad Kirchoff
- 30. Januar - Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.
Phil 4/13 Der Glaube ist eine mächtige Fähigkeit, deren Kraft grenzenlos ist. Aus dieser Beschreibung folgt, wer die ohnmächtige Welt durch den allmächtigen Glauben nicht überwindet, der hat gar keinen Glauben. Dieser Glaube ist kein unnützes, faules, totes Ding, das im Herzen eines toten Sünders verborgen liegen kann. So wie ein leichter unnützer Staub oder eine tote Fliege zur Winterzeit in einer Ritze steckt, bis die Liebe dazu kommt, sie aufweckt und lebendig macht. Sondern vielmehr, wo es um einen rechtschaffenen, wahren Glauben geht, ein begründetes Vertrauen und eine feste, starke Zuversicht des Herzens, wodurch man Christum ergreift. Das ist die Kunst aller Künste und allein das Werk des Heiligen Geistes, den gottesfürchtigen und wahren Christen bekannt. Foto: Xenia Bogarova
- 29. Januar - All eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.
1.Petrus 5/7 Sorgt euch nicht! Kommt aber etwas, was euch Sorgen machen will, wie es sein muss, weil ihr viel Widerstände auf der Erde erleben müsst, dann stellt euch so darauf ein: Versucht nicht selber mit der Sorge fertig zu werden, egal welcher Art diese ist. Sondern lasst die Sorge sein und wendet euch mit Gebet und Flehen zu Gott und bittet ihn um alles, was ihr mit eurem Sorgen machen ausrichten wollt. Lasst ihn das machen. Und macht das mit Dank, dass ihr einen solchen Gott habt, der für euch sorgt und dem ihr alle eure Sorgen mutig anvertrauen könnt. Wer sich aber nicht so verhält, wenn ihm etwas begegnet, sondern mit Vernunft erklären und mit der eigenen Weisheit alles in den Griff bekommen will, der bereitet sich selbst viel Kummer. Verliert Freude und Frieden in Gott und erreicht doch nichts. Vielmehr gräbt er nur Sand und schaufelt sich selbst immer tiefer hinein und kommt nicht aus den Sorgen heraus. Wie wir täglich an uns selbst und bei anderen erfahren haben. Foto: Tevin Trinh
- Das Hohelied Teil II
Bedeutungshintergrund: Salomo: Der Messias Sulamith: Israel, die Gemeinde Die Töchter Jerusalem: Die Frauen in Jerusalem, die Sulamith kannten (Luk 23/27-) Die Brüder Sulamiths, auch Söhne genannt: Die Propheten Israels. Weinberg: Die Nationen der Welt, die im Götzendienst leben und sich in der Endzeit bekehren. Die Hüter der Weinberge: Die Könige, die ins Tausend Jährige Reich eingehen werden. Mein (Salomos) Weinberg: Israel Die Inseln: (Ijim) Europa Bewohnerin der Gärten: Sulamith ist da zu Hause, wo alles voll Lieblichkeit und Schönheit ist, würdig, gerecht und lieblich. Genossen, Freunde: Die Freunde des Bräutigams, Garten: Die Frau Salomos Gazelle: die Herrliche, das Kommen Jesu in Macht und Herrlichkeit. 1 Silberschekel: Vier Tageslöhne Kap 7 HL 7: 1 Dreh dich um, dreh dich um, Sulamith! Dreh dich um, dreh dich um, dass wir dich anschauen! Was wollt ihr an Sulamith schauen beim[1] Reigen von Mahanajim[2]? 2 Wie schön sind deine Schritte in den Sandalen, du Tochter eines Edlen! Die Biegungen deiner Hüften sind wie Halsgeschmeide, ein Werk von Künstlerhand. 3 Dein Schoß ist eine runde Schale. Nie mangle es ihr an Mischwein! Dein Leib ist ein Weizenhaufen, umzäunt mit Lilien. 4 Deine beiden Brüste sind wie zwei Kitze, Zwillinge der Gazelle. 5 Dein Hals ist wie der Elfenbeinturm, deine Augen ⟨wie⟩ die Teiche in Heschbon am Tor der volkreichen ⟨Stadt⟩ deine Nase wie der Libanon-Turm, der nach Damaskus hinschaut. 6 Dein Haupt auf dir ist wie der Karmel und dein gelöstes Haupthaar wie Purpur. Ein König ist gefesselt durch ⟨deine⟩ Locken! 7 Wie schön bist du, und wie lieblich bist du, Liebe voller Wonnen! 8 Dies ist dein Wuchs: Er gleicht der Palme und deine Brüste den Trauben. 9 Ich sagte ⟨mir⟩: »Ersteigen will ich die Palme, will nach ihren Rispen greifen. Deine Brüste sollen ⟨mir⟩ wie Trauben des Weinstocks sein und der Duft deines Atems wie Apfelduft 10 und dein Gaumen wie vom würzigen Wein, der einem Liebhaber[7] ⟨sanft⟩ eingeht, der über die Lippen der Schlafenden schleicht[8].« 11 »Ich gehöre meinem Geliebten, und nach mir ist sein Verlangen.« 12 Komm, mein Geliebter, lass uns aufs Feld hinausgehen! Wir wollen ..".in den Dörfern übernachten“ Elberfelder CSV.. 13 Wir wollen uns früh aufmachen zu den Weinbergen, wollen sehen, ob der Weinstock treibt, die Weinblüte aufgegangen ist, ob die Granatapfelbäume blühen. Dort will ich dir meine Liebe schenken. – 14 Die Liebesäpfel geben ⟨ihren⟩ Duft, und an unserer Tür sind allerlei auserlesene Früchte, frische und alte, die ich, mein Geliebter, dir aufbewahrt habe. Vers 1: Die Töchter Jerusalems, die Freundinnen, fordern Sulamith auf, sich zu drehen, wie zum Reigen von Mahanajim Eine Anspielung auf die Geschichte Jakobs, auf dessen Weg zurück in seine Heimat, (1.Mos 32) ihm immer wieder das himmlische Heer erscheint, wie ein Reigen erscheint es ihm. ab Vers 2: Salomo beschreibt die Schönheit seiner Frau, hier geht es um die intime Beziehung in der Ehe zwischen Mann und Frau, etwas, was nicht für die Ohren der Töchter Jerusalems bestimmt ist und was in 1. Mose mit ein Fleisch werden bezeichnet wird. Vers 5: Die beiden Teiche von Heschbon liegen wie zwei Augen nebeneinander. Auf die natürliche Feuchtigkeit der Augen wird hier Bezug genommen, die für den Erhalt des Augenlichtes von Bedeutung sind. Neben der historischen Bedeutung von Heschbon als von den Juden eroberte Stadt auf dem Weg ins Gelobte Land, hat der Name auch im hebräischen Sprachgebrauch die Bedeutung von: Ein richtiges Urteil zu suchen und zu erkennen, gleichbedeutend mit einer Rechnung, beispielsweise im Restaurant. Heschbon steht demnach für das Erkennen des Lebens auf der Erde und der Regierungsweise Gottes darüber. Ein richtige, geistliches Urteil der Wahrheit im Leben zu bekommen, zu verstehen, wie Gott denkt; gleichbedeutend mit Christi Sinn erhalten. (1.Kor 2/15) Am Tor der volkreichen Stadt bedeutet, dass hier viel Volk vorbeikommt und Weisheit und Erkenntnis weitergegeben werden muss. Heschbon liegt im Stammesgebiet von Ruben, was bedeutet: Siehe ein Sohn. Insofern auch wieder ein Hinweis darauf, dass der Sohn Gottes Weisheit und Erkenntnis schenkt. Die Verständigen, auf Hebräisch, die Maskilim, sind nicht nur verständig im Wort Gottes, sondern machen auch verständig. Heschbon steht also für Urteilsvermögen und die Fähigkeit andere zur Erkenntnis zu führen, zu erkennen, was Gottes Wille ist. Salomo vergleicht die Nase Sulamiths mit einem militärischen Beobachtungsort, der nach Damaskus (wirtschaftliche Betriebsamkeit) hinschaut. Ein Wachturm gegen einen Todfeind Israels, der in der Endzeit als König des Nordens, als Großsyrien einmal ganz Israel überrennen wird. Sulamith wird hier ein klares Feindbild zugeschrieben. Für Gläubige ist es wichtig, den Feind genau zu kennen und zu wissen, wofür man kämpft. Übertriebene Betriebsamkeit ist eine Gefahr für das geistliche Leben. Mk 4,21Und er sprach zu ihnen: Zündet man denn ein Licht an, um es unter den Scheffel oder unter die Bank zu setzen? Der Scheffel ist ein wirtschaftliches Maß und darf das Licht des Glaubens nicht zudecken. Judasbrief 3: Geliebte, da ich allen Fleiß anwandte, euch über unser gemeinsames Heil zu schreiben, war ich genötigt, euch zu schreiben und zu ermahnen, für den ein für alle Mal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen. Vers 6: Das Haupt Sulamiths ist wie das Karmel-Gebirge (Weinberg). Damit meint Salomo die Fülle des langen Haares, das für Hingabe spricht. Die Farbe des roten Purpurs kann auch sehr dunkel sein. Der rote Purpur spricht von königlicher Würde, die jedem Gläubigen geschenkt ist. Normalerweise hatten die Völker Afrikas, Asien und Amerikas tief schwarzes Haar. Aber durch genetische Vermischung kann es einen rötlichen Einschlag haben. Oh, Liebe unter den Wonnen ist ein Kosename, der nur ein einziges Mal genannt wird. Salomo beschreibt sie in allen möglichen Details, beglückt von ihrer Liebe. An dieser Stelle machen wir uns bewusst, was Jesus in unserer Liebe ihm gegenüber erlebt, wenn ER spricht: Wie schön bist du, und wie lieblich bist du, Liebe voller Wonnen. Ja, hier spricht Jesus von deiner Liebe zu IHM. Ihr Körperwuchs erinnert Salomo an die Palme: Ps 92,13 Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum, er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon. Der Gerechte, wahre Gläubige, der gradlinig wie eine Palme im Glauben steht und keine faulen Kompromisse macht, im Denken, im Handeln im Umgang mit anderen Menschen. Ich will die Palme ersteigen.. Salomo beschreibt weiter die Intimität zwischen Sulamith und ihm. Gleichzeitig steht dies als Bild für die völlige Einheit zwischen Jesus und seiner Gemeinde. Eph 5/30: Denn wir sind Glieder seines Leibes. Die Brüste Sulamiths werden mit Trauben verglichen und parallel dazu heißt es in Spr 19: – ihre Brüste sollen dich berauschen jederzeit, in ihrer Liebe sollst du taumeln immerdar! 20 Warum solltest du, mein Sohn, an einer Fremden taumeln und den Busen einer anderen umarmen? In den Sprüchen warnt der Vater den Sohn davor, nicht Hurerei zu betreiben und seine Liebe nicht auf die Straße hinauszuwerfen. Untreue zerstört und macht alles kaputt. Trinke Wasser aus deinem Brunnen.. Die Sexualität in der Ehe ist sehr wichtig, weil sie auch ein Schutz gegen Untreue ist. Der Duft der Nase wie duftende Äpfel erinnert daran, wie Gott einmal den Odem des Lebens in die Nase Adams eingehaucht hat. 2. Kor 2/14: Gott aber sei Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherführt in Christus und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Ort durch uns offenbart! 15 Denn wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott unter ,denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren gehen; 16 den einen ein Geruch vom Tod zum Tode, den anderen aber ein Geruch vom Leben zum Leben. Dein Gaumen, wie der beste Wein. Der Wein ist der Ausdruck natürlicher Freude. Nach Pre 9/7 sollen wir Speise und Wein mit Freuden genießen. Vers 11: »Ich gehöre meinem Geliebten, und nach mir ist sein Verlangen.« Die Liebe Sulamiths befindet sich jetzt in ihrer dritten Stufe. Im Mittelpunkt steht nicht mehr ihr Begehren, sondern sie empfindet nur noch für ihren Geliebten. Wir erinnern uns: Stufe: 2/16: Mein Geliebter ist mein und ich bin sein. Sulamith denkt zuerst an sich. Stufe 6/3: Ich bin meines Geliebten und mein Geliebter in mein. Sulamith wandelt sich, sie denkt zuerst an ihn. Stufe: 7/11: Ich bin meines Geliebten und nach mir ist sein Verlangen. Sie beginnt daran zu denken, wie er empfindet. Es gibt Gläubige, für die besteht das Gebetsleben nur aus Danken für irdische Dinge; Gesundheit, Heim, Nahrung u.s.w. Dies alles sind wichtige Dinge, aber wir sollten weiter kommen und daran denken, was eigentlich dem HERRN Jesus wichtig ist. Wie sieht ER uns, wie empfindet -ER- uns. Vers 12: Komm mein Geliebter... Sulamith geht mit ihm in die Natur, sie unternehmen etwas zusammen und genießen die Natur. Dies kann dazu beitragen, dass in eine Beziehung Neues und Interessantes hineinkommt. Notwendig für Paare, um neue Impulse zu erhalten, etwas unternehmen, was man früher nie gemacht hat. Der Heilige Geist gibt allein schon in das Wort "Dorf" eine tiefe Bedeutung. Dorf, auf Hebräisch Kofer, steht für Schutz, Bedeckung und Sühnung. Es ist Jesus Christus, der die Gläubigen vor dem Zorn Gottes schützt, durch seinen Opfertod am Kreuz. Der Sohn Gottes hat uns als Sünder zugedeckt. Es geht nicht nur darum zu wissen, dass Jesus uns geschützt und gerettet hat, wir sollen es auch genießen: Jud 20/20 Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist, 21 erhaltet[22] euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben Vers 13: Wir wollen uns früh aufmachen zu den Weinbergen, ... Das junge Paar will die Natur genießen, aber es geht auch darum, sich am Gedeihen zu erfreuen, zu sehen, wie Frucht entsteht. Der Gläubige hat einen Geist empfangen, der Frucht bringen soll, siehe Gal 5:22: Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit (Selbstbeherrschung); gegen all dies steht kein Gesetz. Der Heilige Geist will in unserem Leben Frucht bringen, in dem wir Werke tun, die Gott vorbereitet hat und die IHN ehren. Ebenso möchte Gott, dass wir Erkenntnis erlangen und darin wachsen. Wenn wir durch Sünde in unserem Leben ausgebremst sind, dann gilt es zuvor diese durch Buße und Umkehr abzulegen. Dann sollen wir uns um Frucht bemühen. Komm' lass uns in die Weinberge gehen... Vers 14 : Die Liebesäpfel (heb. Dudaim) geben ⟨ihren⟩ Duft, ... Die Alraune ist eine eigenartige Frucht, deren Wurzeln wie kleine Menschen aussehen. Die Dudaim haben im Mai einen starken Duft, der dann bald unangenehm werden kann. Die Früchte selbst sind giftig. Sexualität in der Ehe kann ebenfalls von einem betörenden, leichten Duft bis später zu einem schweren, unangenehmen Geruch wechseln. Daher ist es kein Zufall, dass diese Frucht hier zu einer Liebesbeziehung erwähnt wird. Eine Erinnerung, dass die Ehe gepflegt werden will. Mann und Frau bleiben im Gespräch und vor allem beten für gesunde, geistliche Entwicklung füreinander. Bildlich, damit die Dudaim nicht zu einer Belastung werden. ... auserlesene Früchte frische und alte, Äpfel, Daddeln, Trauben, Granatäpfel gehören zu den edlen Früchten des Landes. Man kann diese Früchte über lange Zeit in getrocknetem Zustand halten, man kann sie aber auch frisch geerntet genießen. In Matt. 13/51 verweist Jesus darauf, dass es nicht nur Gläubige im Alte Testament gibt, sondern auch Gelehrte im Neuen Testament.: 51 Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen: Da sprach er: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt. Sulamith bringt Ihm ihre Liebe, aus Früchten, die sie von ihm empfangen hat. Und wir dürfen es dem Vater im Gebet auch heute zurückbringen. Heute verfügt die Gemeinde über das gesamte Wort Gottes. Früher konnte das Judentum nur aus den Schriften Mose und der Propheten schöpfen, Dinge, wie die Geburt Jesu waren ihnen noch als Geheimnis verborgen. Heute verfügen wir über das gesamte Wort Gottes, dem alten und dem neuen. Die Bibel ist mit der Offenbarung abgeschlossen. Es kann nichts mehr dazukommen. Fortsetzung Hohelied Finale ab Kap 8
- 28. Januar - Ich aber will in dein Haus gehen....
Ich aber darf in dein Haus gehen durch deine große Güte und anbeten vor deinem heiligen Tempel in deiner Furcht. Ps 5/8 Zwei Dinge muss man in diesem Leben einüben, die Furcht und die Hoffnung. Das sind zwei Wasserquellen, die oben und unten fließen, wie in Richter 1/15 geschrieben steht. Die Furcht kommt aus der Drohung Gottes. Aus der Ahnung seines furchtbaren Gerichts, vor dem niemand rein, niemand frei von Sünden, niemand ohne Verdammnis ist. Die Hoffnung geht aus der Verheißung und der freundlichen Barmherzigkeit Gottes hervor, veranschaulicht beispielsweise in Psalm 25/6: Gedenke Herr an dein Erbarmen und deine Barmherzigkeit, die von Anbeginn der Welt da gewesen sind. Vor diesem Angesicht Gottes kann aber niemand unrein, ungerecht und ohne Seelenheil sein. Zwischen diesen beiden Gegensätzen muss man alle Zeit bleiben und niemals zur einen oder zur anderen Seite abweichen. Gleichsam wie zwischen einem oberen und unteren Mahlstein. Foto: Gabriel Encev
- 27. Januar - Abraham glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.
1.Mos 15/16 Wenn jemand fragt, ob auch Abraham damals, vor unserer gegenwärtigen Zeit, *gerecht gewesen sei, so wollte ich antworten: Ja, er ist gerecht gewesen, weil er Gott geglaubt hatte. Abraham hatte einen vortrefflichen Glauben, weil er, auf Gottes Befehl hin, sein Vaterland verließ und sich ins Unbekannte wagte. Hier spricht der Heilige Geist, der vom *himmlischen Samen redet, auf dass diese Lehre zu allen Zeiten der Kirche bewusst ist. Nämlich, dass alle, die wie Abraham dieser Verheißung glauben, wahrhaft gerecht sind. Diese Aussage hat der Heilige Geist klar und deutlich machen wollen, dass Gerechtigkeit nichts anderes ist, als an Gottes Versprechen zu glauben. *gerecht: Vor Gott gerechtfertigt sein, angenommen und gerettet ins ewige Leben. *himmlischen Samen: Das Wort Gottes, siehe auch das Gleichnis von der vierfachen Ackerfrucht. (Matthäus 13/3) Foto: Kristopher Roller
- 26. Januar - Abraham baute dasselbst dem Herrn einen Altar...
Da erschien der HERR dem Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dies Land geben. Und er baute dort einen Altar dem HERRN, der ihm erschienen war. 1.Mos 12/7 So sieht man wie der heilige Urvater, wie elend und fremd er auch auf seiner Reise ist, an einen bestimmten Platz und an eine Wohnung denkt, um dem Herrn, der ihm begegnet ist, einen Altar zu bauen. Wegen der Verheißung, die er erhalten hatte, errichtet Abraham einen Altar, an dem die Kirche zusammen kommen sollte, Gottes Wort zu hören, zu beten, zu loben, zu opfern u.s.w. Denn das bedeutet einen Altar bauen. Abraham hat diesen Ort nicht aus eigener Einsicht heraus gewählt, sondern der Herr selbst, der ihm an diesem Platz erschienen ist. Nur der Herr selbst ist der wahre Gründer, der sich an diesem Ort sehen ließ, wo er geehrt und aufgrund seiner Verheißung gepriesen werden will. Ebenso an dem Ort, an dem Jakob schlief und die Himmelsleiter sah, auf der die Engel rauf und runter stiegen, Auch er sprach: Hier ist Gottes Haus und die Pforte des Himmels, wo der Herr deutlich zu spüren ist und sein Wort sich hören lässt. Sein Wort, das glaubwürdig und verständlich in Erscheinung tritt, damit es nicht mehr abstrakt bleibt, sondern Ehrfurcht hervorrufen soll und dem heiligen Gebrauch dient. Denn durch Gottes Wort wird alles heilig gemacht. Und so wird Gottes Wort nicht von Menschen verkündet, sondern von Gott selbst. Foto: Robert Lukeman











