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- 23 Januar - Wir aber, die wir stark sind, sollen der Schwachen Gebrechlichkeit tragen...
Wir aber, die wir stark sind, sollen die Schwächen derer tragen, die nicht stark sind, und nicht Gefallen an uns selber haben Römer 15/1 Nur ungern will man die Schwächen des anderen akzeptieren, sondern ein jeder verlangt vom anderen, dass er perfekt funktioniert. Da denken und reden sie dann übereinander, geben gute Ratschläge, nur damit man seine Ruhe hat und sich nicht weiter mit dem Schwachen abgeben muss. Wer kann, der ignoriert und hält sich's vom Leib. Stellt sich dann als Gutmensch dar und spricht, es ginge ihm um den sozialen Frieden, der in Gefahr ist, wenn man sich mit bösen Leuten abgibt. Vielmehr sollte man sich nur mit guten, gottesfürchtigen Menschen einlassen, wie man selbst. Diese selbstgerechte Einstellung regiert am meisten in denen, die glauben, anderen etwas vorauszuhaben. Obendrein, wenn man selbst ein anständiges Leben führt und dadurch Erfolg hat. Sie blasen sich auf und brüsten sich; was nicht so denkt wie sie, das muss verschwinden, das wird verurteilt, das verachten sie. Sie selbst aber sind das unschuldige Kätzlein im Hause. Foto: Ehimetalor Akhere Unuabona
- 25 - Januar - Wir rühmen uns Gottes, durch unseren Herrn Jesum Christum...
Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben. Röm 5/11 Gelegentlich erwischt der Teufel eine geringe Sünde, womit er alle guten Werke, die du jemals in deinem Leben getan hast, abwertet. Damit siehst du dann nur noch diese eine unbedeutende Sünde. Aber das kommt nur, wenn du dich mit dem Teufel auf eine Diskussion einlässt. Darum überwindet ein Christ solche bösen Gedanken niemals ganz, wenn er sie nicht gleich zurückweist und verachtet. Denn der großspurige Geist, der Teufel, kann diese Verachtung nicht ertragen. Aber dazu gehört der Heilige Geist und eine fleißige Übung im Gebet, auch dass man die Heilige Schrift beständig liest. Allein aus menschlicher Kraft können schlechte Gedanken nicht überwunden und aus dem Sinn geschlagen werden. Foto: Jen Theodore
- 24. Januar - Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn...
Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn Eph 6/4 Die Eltern, auch wenn sie sonst überhaupt nichts zu tun hätten, können durch ihre eigenen Kinder *Seligkeit erlangen. Wenn sie sie zum Gottesdienst erziehen, haben sie beide Hände voller guter Werke für sich. Denn was sind die Hungrigen, Durstigen, Nackten, Gefangenen, Kranken, Fremden gegen die Seelen deiner eigenen Kinder? Mit denen Gott dein Haus zu einer Sozialstation macht und dich in das Amt eines Betreuers setzt. Damit deine Kinder lernen, Gott zu vertrauen, ihm zu glauben und ihn zu *fürchten und ihre Hoffnung auf ihn zu setzen. Sodass sie seinen Namen ehren, nicht schwören oder fluchen, sich trauen zu beten, freiwillig verzichten lernen, aufmerksam sind und gerne helfen. Und dass sie zum Gottesdienst gehen, mit der Bibel vertraut werden, und den *Sonntag zu Gottes Ehre gestalten. Schließlich, dass sie lernen, ihr Herz nicht an vergängliche Dinge zu hängen, Krisen (im Vertrauen auf Gott) geduldig ertragen, den Tod nicht fürchten und nicht am irdischen Leben, hier auf der Erde, hängen. *Seligkeit: Glücksgefühl, das Seelenheil im Reich Gottes *fürchten: auf die Gnade Gottes hoffen und vertrauen. * Sonntag: Ein Feiertag oder Ruhetag in der Woche, mit dem man Gott ehrt. Foto: Heike Mintel
- 22. Januar - Jesus sah einen Mann am Zoll sitzen, der hieß Matthäus,...
Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm. Matth 9/9 Das ist ein so wunderbarer Trost, dass er so *Unwürdige und Sünder zu Aposteln erwählt. Auf das solche Leute aufgrund ihres hohen Amtes nicht stolz würden. Oder dass kein einziger Sünder Misstrauen gegen Christo entwickeln könnte, er würde besonders Begabte bevorzugen. Denn wer sind diejenigen, die im höchsten Kreis und in dem innersten Rat der Heiligen sitzen? Es ist wahr, es sind große ausgemachte Sünder und Zöllner, die der Gerechtigkeit nach mitten in der Hölle sitzen sollten. Deswegen hat Petrus keinen Grund, mich zu verachten oder auf mich herabzublicken. Obwohl ich ein Sünder bin, hat er Anlass genügend zurückzudenken, nämlich dass er selbst in der Gesellschaft der Sünder g e w e s e n und die größten Sünden mit begangen hatte. * Unwürdige: Matthäus war z.B. ein Kollaborateur der Römer, der das eigene Volk ausnahm. Foto: Iam_os
- Das Hohelied Teil III
Kap 8 HL 8/1 O dass du wie mein Bruder wärest, der an meiner Mutter Brüste gesogen! Fände ich dich draußen, so wollte ich dich küssen und niemand dürfte mich schelten! 2 Ich wollte dich führen und in meiner Mutter Haus bringen, in die Kammer derer, die mich gebar. Du wirst mich lehren. Da wollte ich dich tränken mit gewürztem Wein und mit dem Most meiner Granatäpfel. 3 Seine Linke liegt unter meinem Haupt, und seine Rechte umarme mich. – 4 Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, dass ihr die Liebe nicht aufweckt und nicht stört, bis es ihr selbst gefällt. 5 Wer ist sie, die heraufsteigt aus der Wüste, an ihren Freund gelehnt? Unter dem Apfelbaum weckte ich dich, wo deine Mutter dich empfing, wo in Wehen kam, die dich gebar. 6 Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Vers 1. ..dass du wie mein Bruder wärest. Sulamith wünscht sich, dass ihr Geliebter ihr Bruder wäre, dann könnten sie sich in der Öffentlichkeit ganz ungezwungen geben. In anderen Kulturen ist es undenkbar, dass Frauen und Männer sich küssen oder auch nur Hände halten. Hier aber wären zumindest eine familiäre Beziehungen unverfänglich. Beim öffentlichen Auftreten von Eheleuten könnte es zu Intimitäten kommen, durch die andere verletzt bestimmte Intimität in der Öffentlichkeit zwischen Paaren verbieten. Dies zum Schutz von Kindern und Erwachsenen. Ost- und westliche Kulturen ziehen hier die Grenzen unterschiedlich. Vers 2 ich möchte dich führen, in das Haus meiner Mutter.... Sulamith möchte mit Salomo aus der Öffentlichkeit fliehen, um mit ihm unbeobachtet sein. Du wirst mich belehren... Nach der Bibel ist es die Aufgabe des Mannes, seine Frau zu belehren und in der Heiligen Schrift zu unterrichten. Dies hat ihren Ursprung im Geheimnis der Gemeinde zu Christus. Eph 5/22 Demnach soll der Mann seine Frau.. Lieben, geistig und körperlich sich für sie hingeben, aufopfern für Frau und Familie. sie heiligen, unterrichten sie reinigen, ermahnen und belehren sich ihr selbst verherrlicht darstellen, Autorität ausüben sie nähren (körperlich und geistlich, Frau und Kinder) sie pflegen (Nestwärme geben) Da wollte ich dich tränken mit gewürztem Wein und mit dem Most meiner Granatäpfel. Als Dank für seine Belehrung kann sich Salomo an ihrer Liebe berauschen. Der Granatapfel steht hier auch für Fruchtbarkeit, denn er hat eine Vielzahl von Samenkörnern. Der Würzwein und der Most der Granatäpfel stellen ein Bild für die Anbetung dar, die in Heb 13/15 beschrieben wird: Durch ihn nun lasst uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen! Das ist: Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. Refrain: Die Liebe soll nicht zu früh aufgeweckt werden, in dem Sinne, dass sich das Umfeld nicht falsch verhält. Das, was heute unter dem Begriff der „Sexualpädagogik“ angelegt ist, will gerade die natürliche Entwicklung stören und zerstören. Indem man Kinder mit Dingen konfrontiert, die sie in ihrem Entwicklungsstand gar nicht verarbeiten können. Die Seelen der Jugendlichen nehmen Schaden und laufen in Gefahr, in Unzucht zu verfallen, bevor sie überhaupt in der Lage sind zu heiraten. Wer ist sie, die heraufsteigt aus der Wüste, an ihren Freund gelehnt? Dieser Vers erinnert an den Anfang der dritten Strophe. Hier wird beschrieben, wie Sulamith mit ihrem König nach Jerusalem kommt und ihre Geschlechtsgenossinnen auffordert, ihren Mann zu betrachten. Mit der Krone, vom Tag seiner Vermählung aus den Händen seiner Mutter. Sulamith ist hier ein Hinweis auf den gläubigen Überrest Israels am Ende der Drangsalszeit, der sich zu Jesus bekehren wird. Zuerst ein Überrest Off 7/1-8 von 144000, die vor der Großen Drangsalszeit mit dem Heiligen Geist versiegelt werden und nicht den Märtyrertod sterben werden. Durch sie werden sich viele Menschen bekehren. Schließlich wird sich ein Drittel von ganz Israel bekehren und vor dem Vernichtungsschlag Groß Syriens gegen Israel in die Berge nach Moab fliehen. Dort werden sich Araber der Juden annehmen und sie schützen, ähnlich wie es auch Deutsche gab, die Juden vor den Nazis versteckt hatten. Am Ende wird der Überrest aus der Wüste zurückkehren und sich mit dem Messias vereinigen. Das Lamm kommt aus Edom, wo es eine Schlacht geschlagen hat und danach auf dem Ölberg vor Jerusalem erscheinen. So wie Salomo auch in HL 3 gesehen wird, in der Pracht seiner Krone. Wer ist sie, die da heraufkommt von der Wüste her ... fragen die Töchter Jerusalems. Und Salomo antwortet: Unter dem Apfelbaum habe ich dich geweckt... Der Apfelbaum, ein deutlicher Hinweis auf Jesus Christus selbst. HL 3/2. Der Apfelbaum, der uns Kühlung und Schutz vor der unerträglichen Hitze des Lebens vermittelt und Erfrischung durch seine Frucht. Unter dem Apfelbaum habe ich dich erweckt.... Jetzt, heute, liegt noch das israelische Volk in seinem Schlummer. Gott hat es da hineinversetzt, weil es den HERRN Jesus vor 2000 Jahren abgelehnt hatte. Aber am Ende der Großen Drangsal wird Jesus es aufwecken. Siehe oben. Nach Röm 11/25 wird dies erst geschehen, nachdem die Vollzahl der Nationen eingegangen ist. (Bei der Entrückung der Gemeinde). Also all die Menschen sich unter den Heidenchristen bekehrt haben, die nicht verloren gehen sollen. Danach wird eine Erweckung, auch unten den Juden stattfinden, die Bekehrung des Überrestes von Israel, am Ende der Großen Drangsal. Unter dem Apfelbaum habe ich dich geweckt... Wer sich als Jude (orthodox oder nicht) mit der Frage, wer ist der Messias, der setzt sich schon heute unter den Apfelbaum und viele bekehren sich schon in diesen Tagen. Die große Chance, vom Messias geweckt zu werden. Jes 37/31-32 Diese Erweckung wird nicht von Tel Aviv ausgehen, wo die Vergnügungsstätten sind und auch nicht von Haifa, wo die Wirtschaft zu Hause ist. Von Jerusalem, vom Zionsberg, (Tempelberg) wird es geschehen. Vers 6 Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, Der HERR Jesus erlitt eine Wunde in der Herzgegend. .. Joh 19/34:...sondern einer der Soldaten stieß mit einer Lanze in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus. Demnach hatte schon eine Blutsenkung stattgefunden, die Blutzirkulation hatte aufgehört, der Tod war eingetreten. Durch das Zeugnis von Johannes haben wir einen Augenzeugen, dass Jesus nicht nur scheintot, sondern wirklich tot war. Die Verletzung, diese Narbe, sollte auch am Körper des Auferstandenen bleiben. Die Jünger konnten die Wunden sehen, seine Seite und die Nägelmale an den Händen. Der sichtbare Beweis der Liebe des HERRN Jesus, die so weit ging, dass er sich hat ans Kreuz schlagen lassen. Dieses Zeichen bleibt bis in alle Ewigkeit. Sach 12/10 Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um das einzige Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen. Gott kann nicht durchbohrt werden, aber wenn Gott Mensch wird, ja. Und so wünscht Sulamith an dieses Zeichen der Liebe Jesu gelegt zu werden. wie einen Siegelring an deinen Arm. Damit es möglich ist, einen Gekreuzigten überhaupt am Kreuz festzuhalten, war es notwendig, die Nägel durch das Handgelenk am Unterarm zu schlagen. Auch hier, am Handgelenk Jesu wünscht sich Sulamith einen Platz zu haben. Die Erlösten dürfen sich als Siegelring an Seinem Herzen und an Seinem Arm bezeichnen. Erst wenn man das Erlösungswerk Christi für sich persönlich in Anspruch nimmt, ist man gerettet. Ich habe die Leiden verursacht, für mich ist ER an Kreuz gegangen. Der Jünger Thomas durfte sogar seine Hände in Jesu Wunden legen. Jes 49/16 Siehe, in ⟨meine⟩ beiden Handflächen habe ich dich (Israel) eingezeichnet. Das hebräische Wort für Einzeichnen an dieser Stelle meint eingraben, einritzen. Gal/720 ..was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben⟨, und zwar im Glauben⟩ an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. HL 8/6 6 »Leg mich wie ein Siegel an dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm! Denn stark wie der Tod ist die Liebe, hart wie der Scheol ist ihr Eifer. Ihre Gluten sind Feuergluten, eine Flamme Jahs. 7 Mächtige Wasser sind nicht in der Lage, die Liebe auszulöschen, und Ströme schwemmen sie nicht fort. Wenn einer den ganzen Besitz seines Hauses für die Liebe geben wollte, man würde ihn nur verachten.« 8 Wir haben eine Schwester, die ist klein und hat noch keine Brüste. Was sollen wir mit unserer Schwester tun an dem Tag, da man um sie werben wird? 9 Wenn sie eine Mauer ist, bauen wir auf ihr eine silberne Zinne. Wenn sie aber eine Tür ist, versperren wir sie mit einem Zedernbrett. 10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme. Da wurde ich in seinen Augen wie eine, die Frieden findet. 11 Einen Weinberg hatte Salomo in Baal-Hamon. Er übergab den Weinberg den Hütern. Jedermann würde für seine Frucht tausend Silber⟨schekel⟩ bringen. 12 Meinen eigenen Weinberg habe ich vor mir. Die tausend ⟨Silberschekel gönne ich⟩ dir, Salomo, und zweihundert denen, die seine Frucht hüten. 13 Bewohnerin der Gärten, die Genossen deiner Stimme lauschen, lass mich deine Stimme hören: 14 Komme schnell, mein Geliebter, und tu es der Gazelle gleich oder dem jungen Hirsch auf den duften Bergen! HL8/6: Denn stark wie der Tod ist die Liebe, hart wie der Scheol ist ihr Eifer. So wie es schon bei Mose heißt, dass Gott ein eifersüchtiger Gott ist, so wird hier der Eifer auch der Liebe zugeschrieben. Gott nimmt es nicht hin, wenn sein Volk untreu wird und Götzendienst treibt und gilt dies auch für die Liebe Sulamiths. Es gibt gesunde und ungesunde Eifersucht. Die gesunde Eifersucht einer Ehefrau ist die zu sagen: Ich teile meine Liebe zu meinem Mann mit keiner anderen Frau und natürlich auch andersherum. Die Liebe in der Ehe ist absolut exklusiv. Das Glück, was Gott in die Ehe hineinlegen wollte, durfte nicht relativiert werden. Jesus sah von Ewigkeit her voraus, dass die Gläubigen von Sünde und 'Tod geknechtet und beladen waren, von persönlicher Schuld. Und seine Liebe entbrannte für uns so sehr, dass ER bereit war, sogar für uns zu sterben. Dies konnte auch ein Petrus nicht verhindern, der frömmlerisch versuchte, Jesus von seinem Opfertod abzuhalten. Matt 16/22. In Off 2/4 sagt Jesus der Gemeinde in Ephesus, dass sie ihre erste Liebe verlassen hat und droht an, dass ER ihren Leuchter (das Licht der Verkündigung) wegrücken wird, wenn sie nicht umkehrt. Der HERR ist nicht bereit, Seine Liebe an eine andere Stelle setzen zu lassen, als an die Erste. ER ist bereit alles zu geben, denn der Tod ist unerbittlich. Scheol heißt übersetzt „fordern“. Die Hölle sagt nie, es ist genug. Ihre Gier nach verlorenen Menschen ist unersättlich und nur Jesus hat sie mit Seiner unnachgiebigen Lieben überwunden. Es kostet IHN den höchsten Preis. Ihre Gluten sind Feuergluten, eine Flamme Jahs. An dieser Stelle ist der Höhepunkt des Hoheliedes erreicht. Die Liebesglut, die Jesus ans Kreuz getrieben hat, wird hier als Flamme Gottes bezeichnet. Jah ist eine poetische Verkürzung von JHWH, dem Namen Gottes, dem Ewigseienden, dem Unwandelbaren. Viele Wasser können die Liebesflamme Gottes nicht auslöschen. Und wenn man sie mit Geld bezahlen wollte, dann würde man nur darüber lachen. Liebe ist nicht käuflich. Es ist der Teufel, der versuchte, Jesus diese Liebe abzulaufen. Matth 4/9: und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. Vers 8: Wir haben eine Schwester, die ist klein und hat noch keine Brüste. Hier sprechen Sulamith und ihre Brüder. In den ersten 12 Jahren eines Mädchens erfolgen wichtige Entwicklungsschritte. Dann stellt sich bald die erste Blutung und zu Beginn der zwanziger Jahre ist dann die Reife zum Heiraten erreicht. Die kleine Schwester von Sulamith ist so um 19 Jahre und die Brüder und Sulamith haben um sie sorge. Einerseits ist sie eine Frau, die nicht leicht zu haben ist. Anderseits besteht die Gefahr, dass kein geeigneter Mann sie wahrnimmt. Deshalb beschließt man sie in ihrem Selbstwertgefühl zu bestärken und sich entsprechend zu verhalten, sodass sie sich nicht zum Blickfang für junge Männer macht. Sie war eine Mauer und Gott würde sie in eine glückliche Eheverbindung führen, wie ER es bei Ruth und Boas getan hatte. Die natürliche Distanz zu Männern hilft jungen Frauen, sich nicht übereilt hinzugeben, sondern von Sitte und Verstand leiten zu lassen. Im Vertrauen darauf, dass Gott sie mit ihrem Mann zusammenführen wird. Eines der großen Wunder der Schöpfung. Wenn sie aber eine Tür ist, versperren wir sie mit einem Zedernbrett. Die Rede ist von jungen Frauen, die ein einnehmendes Wesen haben und allzu offenherzig dem anderen Geschlecht begegnen. Hier will man die Türöffnung mit einer edlen Tür als edlem Zedernholz verschließen. Wie auch im Tierreich ist es wichtig, dass ein Junge als Junge Bestätigung bekommt und ein Mädchen als Mädchen.Dies muss in der Familie geschehen, damit ein Mädchen mit Freuden ein Mädchen sein will und ein Junge mit Freuden ein Junge und ein Mann werden will. Wie auch in anderen Dingen ist es wichtig, erste Schritte mit Lob zu begleiten. Hat ein Kind Freude am Malen, so ist es wichtig, erste Erfolge mit Lob zu begleiten und zu bestätigen. Dagegen ist es verhängnisvoll, wenn Eltern und Erzieher meinen, sie dürften die geschlechtliche Entwicklung eines Kindes nicht fördern, wie in der Gender Ideologie. Die geistliche Bedeutung dieses Verses spiegelt sich in 1. Joh 2 wieder: 5 Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; 16 denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und der Hochmut[5] des Lebens, ist nicht vom Vater, sondern ist von der Welt. 17 Und die Welt vergeht und ihre Begierde; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit Auch in Jak 4/4: Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer nun ein Freund der *Welt sein will, erweist sich als Feind Gottes. 5 Oder meint ihr, dass die Schrift umsonst redet: »Eifersüchtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ? 6 Er gibt aber ⟨desto⟩ größere Gnade. Deshalb spricht er: »Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.« 7 Unterwerft euch nun Gott! *Die Welt bezeichnet hier das System, die von Satan beherrschte Welt mit ihren Organisationen, mit dem Ziel, den Menschen vom Evangelium fernzuhalten. Mit ihm gibt es keine Freundschaft. Freundschaft gibt es aber mit den Sündern dieser Welt, wie Jesus es vorgelebt hat. Nicht, um sich mit ihnen zu verbrüdern, sondern um sie zu retten. Sulamith sagt: ich bin eine Mauer. Sulamith vergleicht sich mit einer ummauerten Stadt, die nicht billig zu haben ist. Sie wartet also auf einen Eroberer, dem sie das Tor öffnet und die Friedensbedingungen annimmt: Da wurde ich in seinen Augen wie eine, die Frieden findet. Hier geht es um eine Auslieferung aus Liebe, Sulamith kommt bei Salomo zur Ruhe. Der Weinberg ist ein Bild für Israel, der von Sulamith nicht gut gehütet wurde. Die Söhne der Mutter (Israel) sind ein Bild für die Propheten. Sie sollten das Volk der Juden darauf vorbereiten, das Evangelium in alle Welt, zu den Nationen (den Weinbergen) , zu bringen. Sulamith gesteht, dass sie ihren eigenen Weinberg (Israel) vernachlässigt hat. 11 Einen Weinberg hatte Salomo in Baal-Hamon. Hamon steht hier für viele Weinberge, sinnbildlich, für die Nationen der Welt. Wobei Baal...der Menge, der Name des abscheulichen Götzen von Kanaan ist, der gleichzeitig für das Götzendienerische der Völker steht. Aber in Zukunft wird eine unzählbare Menge aus allen Nationen, Völkern, Stämmen und Sprachen nebst dem Überrest Israels zum Glauben kommen und gerettet werden. Und zwar in der Zeit der Großen Drangsal, wenn die Gemeinde entrückt sein und die Weltmission von Israel ausgehen wird. Sie alle werden ins Tausendjährige Friedensreich eingehen. Er übergab den Weinberg den Hütern. Jedermann würde für seine Frucht tausend Silber⟨Schekel⟩ bringen. (Ein Silberschekel entspricht dem Wert von vier Dinar. Ein Dinar entspricht einem Tageslohn, demnach geht es um … 1000x 4= 4000 Tageslöhne.) Sulamith sagt hier, dass die Hüter der Weinberge, dem Besitzer (Salomo, dem Messias) tausend Silberschekel abgeben sollen, aber 200 sollen sie selbst als Lohn erhalten. Dazu Ps 72/8 , wo das Tausendjährige Friedensreich unter der Herrschaft des Messias Jesus beschrieben wird: Und er möge herrschen von Meer zu Meer und vom Strom bis an die Enden der Erde[7]. 9 Vor ihm sollen niederknien die Bewohner der Wüste, und seine Feinde sollen den Staub lecken. 10 Die Könige von Tarsis und den Inseln (Mittelmeerraum) sollen Geschenke bringen, es sollen Tribute entrichten die Könige von Scheba und Saba. 11 Und alle Könige sollen vor ihm niederfallen, alle Nationen ihm dienen. Hier geht es um Abgaben, die die Herrscher der Anrainerländern, rund ums Mittelmeer, dem Messias (ER herrscht im Tausendjährigen Reich von Jerusalem aus) bringen sollen. 13 Bewohnerin der Gärten, die Genossen deiner Stimme lauschen, lass mich hören: Salomo nennt hier Sulamith liebevoll Bewohnerin der Gärten, und meint, dass sie da zu Hause ist, wo alles von Lieblichkeit und Schönheit spricht, dort, wo sich auch Salomo sich wohlfühlt. Auf unser geistliches Leben übertragen, dazu: Phi 4: 8 Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es eine Tugend und wenn es ein Lob ⟨gibt⟩, das erwägt! 9 Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.So frage ich mich: Was sind die entscheidenden Punkte in meinem Leben? Welche Musik, welche Literatur, welche Filme sehe ich, womit beschäftige ich mich? Und dann: HL 8/13: Lass mich deine Stimme hören. Jesus möchte, dass wir zu IHM beten. ...die Genossen lauschen deiner Stimme, .. Hier ist die Rede von den Freunden, die sich mit dem Bräutigam (Jesus Christus, der wahre Schlomo, Salomon), freuen und seine Stimme gerne hören. So wahr Johannes der Täufer, der Freund und auch die Jünger Jesus, waren seine Freunde. : Und Jesus sprach zu ihnen: Können etwa die Freunde (Hochzeitsgäste) trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen weggenommen sein wird, und dann werden sie fasten. Matth 9/15 14 Komme schnell, mein Geliebter, und tu es der Gazelle gleich oder dem jungen Hirsch auf den duften Bergen! Sulamith spricht hier prophetisch von der Wiederkunft Christi in Macht und Herrlichkeit, zu Beginn des Tausend Jährigen Friedensreiches. ER kommt von Edom her, wo eine Schlacht stattgefunden hat und nun springt er über die Berge und hüpft über die Hügel HL 2/8. Von der Wüste her, über Paran, die Berge von Moab zum Ölberg und von dort dann herüber auf den Tempelberg (Berg Zion). Wenn es dazu in Off 22/7 heißt: Siehe, ich komme bald. Selig ist, der da hält die Worte der Weissagung in diesem Buch, dann ist vom Urtext gemeint, dass Jesus nicht bald, im Sinne von zeitnah kommt, sondern schnell, oder auch blitzschnell. Der letzte Wunsch von Sulamith im Hohelied wird sich für den Überrest Israels und die Gemeinde tatsächlich plötzlich erfüllen. Von den wenigsten erwartet, auch heute. Aber dennoch vorhergesagt, wie all die anderen Prophetien, die in Erfüllung gegangen sind und noch in Erfüllung gehen werden. Bis das Lamm Gottes, Jesus Christus auf die Erde zurückkehrt um sein Friedensreich zu errichten.
- 21. Januar - So wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst...
Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 1.Joh 1/8 Das Reich Christi ist ein sündiges Reich, jeder Heiliger wird hier sagen müssen: Oh allmächtiger Gott, ich bekenne mich als armen Sünder, rechne mir die *alte Schuld nicht an! Und so werden alle das Liedlein singen: Vater Unser, vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern. Die anderen frommen Heiligen, die von ihrer grenzenlosen Heiligkeit überzeugt sind, verstehen hiervon gar nichts. Sie sind der Meinung, dass es im Reich Christi gar keine Sünde mehr gibt, alles muss rein und sauber sein, als hätten's die Tauben aufgepickt. Sie wollen einen solchen Christen, der ganz ohne Sünde und heilig ist, ja wie Christus selbst ist. Noch lange nicht! - Der aber ist ein Christ, der ein Sünder ist, der seine Sünde erkennt, sodass es ihn nervt und ihm von ganzem Herzen widerstrebt, noch Sünde zu fühlen. Triffst du aber einen der spricht: Ich bin ohne jegliche Sünde, der ist kein wahrer Christ, sondern ein Gegenchrist, ja der höllische Teufel. *alte Schuld: Die ererbte Sünde durch die leiblichen Vorfahren von Adam her. Foto: Samuel Rios
- 20. Januar - Weil wir wissen, dass der Mensch durch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird.
Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch gerecht. Gal 2/16 Siehe zu, dass du dich nicht irremachen und vom Glauben auf die *Werke führen lässt. Gute Werke muss man tun, aber man darf sein Heil nicht davon abhängig machen, sondern muss auf Christi Werk seine Zuversicht bauen. Sünde, Tod und Hölle nicht mit unseren Werken überwinden wollen, sondern sie von uns weisen auf den rechtfertigenden Heiland, auf den König von Zion. Er weiß mit Sünde, Tod und Hölle umzugehen. Er ist der Sünden-Töter, der Tod-Würger und der Höllen-Fresser, den lass sich mit solchen Aufgaben beschäftigen. Lass deine Werke lieber deinem Nächsten zukommen, dass du damit ein gewisses Zeichen des Glaubens an den Heiland und Sünden-Töter hast. *Werke: Alle Tätigkeiten mit Worten, durch persönliches Verhalten und mit der Arbeit von Händen. Foto: Christian Dubovan
- 19. Januar - ..dass sie sich im Stande guter Werke finden lassen...
Aber auch die Unseren sollen lernen, sich hervorzutun mit guten Werken, wo es nötig ist, damit sie nicht fruchtlos bleiben. Titus 3/14 Daher reicht dein gutes Werk nicht aus, wenn du spendest oder betest. Sondern wenn du dich deinem nächsten ganz zur Verfügung stellst und ihm dienst., dort wo er deine Hilfe braucht und du es kannst. Sei es mit Spenden, Beten, Arbeiten, Fasten, Beratung, Trösten, Lehren, Ermahnen, Strafen, Entschuldigen, Kleiden, Speisen, zuletzt unter Umständen auch mit Leiden und Sterben für ihn. Sage mir, wo sind jetzt solche Werke in der Christenheit? Gott gebe, ich hätte hier eine Stimme wie ein Donnerschlag, dass ich in alle Welt schallen könnte. Und könnte gute Werke aus der Menschen Herzen, Mund, Ohren und Büchern reißen oder doch einen rechten Beistand dazu leisten. Foto: Lucas van Oort
- 18. Januar - Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
Zuletzt meine Brüder: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Eph 6/10 Wollt ihr stark und unüberwindlich sein, so lasst den Herrn Christum eure Stärke sein. Den begreift richtig (in der Schrift) und übt euch in ihm, dass er euch gut bekannt sei und ihr sein Wort rein haltet. Und mit allem Fleiß lernt, täglich damit umgeht und es ins *Herz hineintreibt. So sehr, dass aus Gottes Wort und eurem Herzen e i n e Einheit werde und ihr der Sache des Glaubens so gewiss seid, ja viel gewisser als eures eigenen Lebens. Wenn ihr das habt, so seid ihr recht stark und fest, dass ihr standfest und sicher bleiben könnt, es komme der Teufel oder seine Diener. *Herz: Das innerste Wesen eines Menschen bestehend aus Verstand, Gefühl, Willen und Geist. Foto: Joshua Earle
- 17. Januar - Ich bin nicht gekommen Frieden zu senden, sondern das Schwert...
Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Matth 10 34/36 Aller Krieg und Streit des Alten Testaments sind ein Bild der Predigt des Evangeliums. Das muss und soll Streit, Spaltung, Auseinandersetzung und Unruhe anrichten. Unter diesen Verhältnissen litten die Christen während der Apostel und *Märtyrer, zu einer Zeit, wo es am besten (um die Gemeinde) stand. Es handelt sich um einen seligen Unfrieden, Aufruhr und Unruhe, den Gottes Wort erweckt. Da entsteht rechter Glaube, da sind die Leiden und Verfolgung und das rechte Wesen des christlichen Volkes. *Märtyrer: Menschen, die für den Glauben an Jesus litten und ermordet wurden. Foto: Sushil Nash
- 16. Januar - Christus ist uns gemacht von Gott zur Weisheit...
Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der für uns zur Weisheit wurde durch Gott und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, 1. Kor 1/30 Dies verstehst du erst dann, wenn du erkennst, dass alle deine Weisheit eine verdammte Dummheit ist, deine Selbstgerechtigkeit eine verdammte Ungerechtigkeit, deine Moral eine verdammte Unreinheit, deine Ideale eine elende Verdammung sind. Also erkennst, dass du vor Gott und allen Kreaturen ein Dummkopf, Sünder, ein unreiner, verdammter Mensch bist. Wenn du diese Einsicht, nicht nur mit Worten, sondern aus ganzem Herzen auch mit guten Werken bekennst, dann bleibt dir kein anderer Trost und kein anderes Heil als Christus von Gott gegeben. An welchen du glauben und an dem du dich erfreuen sollst, weil allein seine *Gerechtigkeit dich erhält. *Gerechtigkeit: Vor Gott bestehen können, trotz aller Fehler und Vergehen. Foto: Tim Marshall
- 15. Januar - Der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot...
So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber. Jak 2/17 Wie viele gibt es heute, die das Evangelium würdigen, in dem sie bereitwillig einen Euro weniger verdienen oder von Geiz und Willkür ablassen wollten? Gibt es doch kaum einen Unternehmer oder Bürger, der um der Frohen Botschaft Willen einen Cent günstiger auf dem Markt verkaufen wollte, selbst wenn es sich anböte. Sondern viel lieber den Preis einen Euro rauf setzen würde, genauso wie es keinen Bürger gibt, den das Gewissen plagt, wenn er sein Dünnbier für Bier verkauft. Desgleichen in allerlei Handel und Handwerk, wo man danach strebt, jedermann zu übervorteilen und nur rafft und geizt und Schaden anrichtet. Gott gebe, dass das Evangelium und Gewissen erhalten bleibe, wo es kann. Foto: Krakenimage











