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  • 24. Dezember - Und sie gebahr ihren ersten Sohn...

    Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Luk 2/7 Ich habe es oft gesagt und sag es noch: Wer Gott erkennen und ohne Gefahr über ihn mutmaßen will, der schaue in die Krippe, hebe unten an und lerne eingehend den Sohn der Jungfrau Maria kennen. Geboren zu Betlehem, wie er im Schoß der Mutter liegt und säugt, damit wird er recht begreifen, wer Gott sei. Diese Gottesbegegnung wird dann nicht erschreckend sondern allerliebst und tröstlich sein. Und hüte dich ja mit hohen, fliegenden Gedanken, hinauf in den Himmel zu klettern ohne diese Leiter des Herrn Christus in seiner Menschwerdung, so wie ihn das Wort schön und schlicht beschreibt. Bei diesem Bild bleibe und lass dich nicht durch die Vernunft davon abbringen. So erfasst du Gott richtig, wenn unser liebe Herr Jesus Frost, Hunger und Kummer erlitten hat. Obendrein ging es elend und armselig zu, wie gesagt, als er auf die Erde kam und geboren wurde. Da war weder Topf noch Stube, weder Kissen, Windeln noch Bettzeug. Er musste vor Kühen und Ochsen in einer Futterkrippe liegen, mein Verwandter, ja auch mein Bruder, der König des Himmels und der Erde und aller Kreaturen. Wenn er sich so elend daher legt, pfui, schäm dich, warum bin ich dann so stolz? Warum will ich so herrlich sein und gar nichts leiden? Wenn der König der Ehren meinetwegen so leidet, wer bin ich denn? Ist es nicht wahr, ich bin ein armer Sünder und nicht wert, auf einem Haufen Stroh zu liegen. Und doch liege ich in einem weichen Bett während mein Herr auf hartem Stroh und in der Krippe liegt. Foto: Walter Chàvez

  • 23. Dezember - Selig ist, der sich nicht an mir ärgert.

    Matth. 11/6 Das ist wahrlich ein seltsames Ärgernis, an dem sich die Welt an Christo ärgert, der Tote aufweckt, Blinde sehend macht, Taube hörend und den *Armen das *Evangelium predigt. Wer solchen Heiland für einen Teufel hält, was will der für einen Gott haben? Aber so ist es: Er will das Himmelreich geben, so will die Welt das Erdreich haben. Er will klare, unvergängliche, ewige, selige und himmlische Güter schenken, so will die Welt irdische, vergängliche haben, womit sie mehr Sorge und Angst als Freude und Lust hat. Darüber scheiden sich die Geister und Ärger entsteht. Ich bitte und ermahne aufrichtig einen jeden frommen Christen, dass er sich nicht an den schlichten Reden und Geschichten der Bibel ärgere, noch Anstoß nimmt. Und zweifle nicht daran, wie dumm und albern es auch aussehen mag. Zweifellos sind es doch herrliche Worte, Werke, Geschichten und Gerichte, der hohen göttlichen Majestät, Macht und Weisheit. In der Bibel findest du die Windeln und die Krippe, in denen Christus liegt, dort, wohin der Engel die Hirten geschickt hat. Es sind wohl grobe und billige Windeln; aber teuer ist der Schatz Christus, der darin liegt. *Armen: Menschen, die ohne Hoffnung und Glauben leben. *Evangelium: Die frohe Botschaft von der Erettung des Menschen. Foto: Lennon Caranzo

  • 22. Dezember - Wir predigen Christum, göttliche Kraft und göttliche Weisheit.

    1. Kor 1/24 Alle Weisheit der Welt ist lauter Kinderkram, ja wie Dummheit zu behandeln gegenüber der Erkenntnis Christi. Denn was ist wundervoller, als das große unbeschreibliche Geheimnis zu kennen und zu entdecken, dass der Sohn Gottes wie jeder andere Mensch geworden ist? Des ewigen Vaters Ebenbild hat menschliche Natur angenommen und ist in seiner Erscheinung uns gleich geworden. Dabei ist aber das Wichtigste, was wir Christen vor allem ganz fleißig lernen und wissen sollen: Der Sohn des ewigen Gottes hat sich so tief heruntergelassen und ist arm und elend geboren. Wegen unserer *Sünde und seiner Majestät kommt dies Geheimnis uns zugute, was lange verborgen war (im Alten Testament). Deshalb, wer dies Kind recht fassen und verstehen will. der muss erkennen, dass es keine größere Weisheit gibt als in Christus. Der darf sich nicht darum kümmern, noch darüber ärgern, dass die Welt die Botschaft von Gottes Sohn, seiner Menschwerdung und Kreuzigung, für die größte Dummheit und Täuschung hält. Sondern er sollte wissen, dass sie uns Gläubigen eine göttliche Weisheit und Kraft ist, wodurch wir *selig werden. Woran auch die lieben Engel ihre Lust und Freude haben. *Sünde: Gottesferne, die letztendlich zum ewigen Tod führt. *selig werden: Die innere Freude und Gewissheit gerettet zu sein erleben. Foto: Karsten Winegeart

  • 21. Dezember - ...und züchtig, gerecht und gottselig leben...

    Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und erzieht uns, dass wir absagen dem gottlosen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben Tit 2/11-12 Wer verantwortungsvoll, ehrlich und gottselig leben will, der wird sich in Konflikte begeben und das Kreuz auf sich nehmen müssen. Er darf sich nicht beirren lassen, selbst wenn er wie Loth in Sodom oder Abraham zu Kanaan leben sollte, unter feisten, berauschten, hemmungslosen, ungerechten, falschen und gottlosen Menschen. Es ist die Welt und bleibt die Welt; von der muss man sich fern halten, sie ablegen und darf nicht für sie leben, vielmehr sie in ihren weltlichen Begierden ablehnen. Siehe, das heisst mitten im Drogenrausch nüchtern, mitten unter all den Sexangeboten standhaft, mitten unter den Partymachern beherrscht, mitten im Unrecht ehrlich bleiben. Solch eine Welt macht das Leben eng und trostlos, dass der Mensch wünscht, schreit und ruft nach dem Ende und dem Kommen Jesu am Jüngsten Tag, wartet darauf mit großem Sehnen. Ein solch schweres Leben muss die Gnade führen. Natürliche Fähigkeiten und Vernunft sind hier verloren. Foto: Max Titov

  • 20. Dezember - Denn also hat Gott die Welt geliebt...

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh 3/16 Dies geht dich genauso wie Petrus und Paulus an, weil du ein Mensch und ein Teil dieser Welt bist. Darum denke nicht: Wer weiss, ob ich auch unter denen bin, welchen der Sohn geschenkt und das ewige Leben durch ihn versprochen sein soll; denn dass heisst, unsern Herr Gott zum Lügner machen. Darum, wenn dir solche Gedanken einfallen, dann schlage das Kreuz vor dich, als wenn der Teufel selbst da wäre und lass dich nicht durch solche Gedanken betrügen. Sondern spricht: Was frage ich, warum ich nicht Petrus oder Paulus bin. Wenn Gott diesen Schatz nur ihnen und ihresgleichen hätte geben wollen, denen, die es würdig gewesen wären, dann würde er ihn den Engeln gegeben haben, welche reine und unbefleckte Geister sind. Oder der Sonne und dem Mond. Aber hier steht, er habe ihn der Welt gegeben; dieselbe ist würdig. Darum, selbst wenn ich nicht wie Petrus oder Paulus bin, will ich dennoch nicht von diesem Geschenk ausgeschlossen sein. Ja ebenso viel daran haben, wie David und die Apostel. Foto: Keren Fedida

  • 19. Dezember - Sie wird einen Sohn gebären, den sollst du Jesus heißen;

    Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Matth 1/21 Kein umstrittener Name gibt es auf Erden, als eben Jesus Christus. Nicht, dass man ihn nicht aussprechen dürfte oder von anderen hören würde. Ja eben die ärgsten und bittersten Feinde dieses Namens berufen sich auf ihn und feiern ihn wohl am meisten. Nennen sich obendrein die christliche Kirche und Gottes Volk, *uns aber beschimpfen und verdammen sie als Ketzer und ärgste Feinde Gottes. Warum? Weil wir diesen Namen nicht gewöhnlich, wie deinen und meinen Namen, in Ehren halten wollen. Sondern glauben, predigen und bekennen, dass die Person, die Jesus Christus heisst, der Heiland der ganzen Welt ist. Der einzige Name, der von Sünden errettet und der einzige Hohepriester, der die Sünder mit Gott versöhnt. Der einzige Herr und König, der aus aller Angst und Not hilft und nur die, die ihn als solchen anerkennen, von Sünden und Tod erlöst, damit sie Gnade und ewige Seligkeit erlangen. Lieber, verachte mir keinen Gelehrten der Heiligen Schrift, der den Namen Jesus im rechten Glauben nennt. *uns: Die Anhänger der lutherischen Reformation Foto: Edwin Andrade

  • 18. Dezember - ...dass man ihn nennen wird, Herr, der unsere Gerechtigkeit ist.

    Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: »Der HERR ist unsere Gerechtigkeit«. Jer 23/6 Weil der Mensch von Natur aus im Zweifel ist womit er Gott gefallen kann, fehlt ihm das rechte *Herz zu Gott. Er bleibt schüchtern und flieht, kann sich nicht zu Gott umwenden und ihn anrufen und muss zuletzt in Gotteshass und Verzweiflung fallen. Denn wenn es zur richtigen Auseinandersetzung kommt und der Mensch vor Gericht steht, dann fühlt und sieht er, dass er mit Leben und Werken vor Gottes Zorn nicht bestehen kann sondern muss mit alledem in den Abgrund sinken. Wollen wir nun in solchen Nöten bestehen und unsere Verzweiflung überwinden, dann brauchen wir einen anderen Grund als unsere eigene Gerechtigkeit oder die Gerechtigkeit der Gesetze, die kein Mensch völlig erfüllen kann. Nämlich diese ewige Gerechtigkeit Christi, die an der rechten Seite des Vaters steht. Dort wo der Teufel sie nicht umstoßen und Gottes Gericht dich nicht anklagen kann. Mich kann der Teufel umstoßen, wenn er will, mit all meinem Leben und Werken wenn er mir Gottes Zorn und Gericht vor Augen führt. Er kann alles hinweg blasen, wie der Wind eine Feder. Aber wenn ich ihn von meinen Werken weg weise, zur rechten Hand des Vaters, da mein Herr Christus sitzt, der mir seine Gerechtigkeit schenkt, den wird er wohl unangefochten lassen müssen. *Herz steht für das innerste Wesen des Menschen, wo Verstand, Wille, Gefühl und Geist zusammentreffen. Foto:Afif Kusma

  • 17. Dezember - Den Armen wird das Evangelium verkündet.

    Matth 11/5 *Mosis Reich, wie es im Alten Testament beschrieben wird, ist auch unseres Herrn Gottes Reich. Und die Predigt, die Mose hält, ist Gottes Wort, so wie auch die weltlichen Regierungen Gottes Reich genannt werden können. Es ist aber nun das Reich zur linken Hand, wo er Vater, Mutter, Präsidenten, Kanzler, Richter und Polizei einsetzt und ihnen die Führung überträgt. Sein rechtes Reich ist, wo er selbst regiert, wo er nicht Vater, Mutter, Regierung und Polizei einsetzen kann, sondern wo er selbst da ist und den *Armen das Evangelium predigt. Darum lerne, wenn es soweit mit dir kommt, dass dir deine Frömmigkeit nicht mehr weiter helfen kann und du sprichst: Ich habe getan was ich konnte. - Aber das wird nicht helfen, wie soll es nun weitergehen? Da ist es notwendig, dass du weiter sprichst: Ich habe gehört, dass der König, mein lieber Herr Jesus Christus sechs Wunderzeichen hat, die ihm keiner nachmachen kann. Unter diesen ist eines, wo den Armen das Evangelium verkündet wird und er beauftragt ist, dass er die verstörten Herzen trösten soll. Deshalb verzage und verzweifle nicht. Denn die göttliche Zusage aller Gnadenbeweise und der Trost in Christo will unser Gewissen erlösen und ewiges Leben schenken. Durch Christum angeboten und unterbreitet, dass wer da glaubt, dem sollen alle Sünden vergeben und das Gesetz erfüllt sein. Was möchte ein armes, elendes Herz und bekümmertes Gewissen tröstlichere Worte und Zusagen hören? Sünde,Tod, Welt und Teufel und alles Übel ist unbedeutend geworden, wenn ein besorgtes Herz Trost und solche Zusagen empfängt und daran glaubt. Wenn Blinde sehen können und Tote auferstehen ist das gar nichts gegen das Evangeliums, das den Armen verkündet wird. *Mosis Reich: der Bund vom Sinai, die Gesetze und Verordnungen, die Gott seinem Volk durch Mose gab. *Armen, die arm im Geist sind, d.h. keinen Trost und keine Hoffnung an dieser Welt haben. Foto: Kira auf der Heide

  • 16. Dezember - ..Bereitet dem Herrn den Weg;...

    Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott! Jes 40/3 Das ist der Wegbereiter Christi, der Täufer Johannes, der mit seiner Aufgabe alle Welt demütigen soll und sagen: Ihr seit alle zusammen Sünder, verlorene, verdammte, arme, bedürftige, elende Menschen. Kein Leben, kein Werk kein Amt kann darüber hinwegtäuschen und so schön und gut erscheinen. Wenn nicht Christus der Herr drinnen wohnt, wirkt und wandelt und alles ist und tut durch den Glauben, dann ist es verdammt. Damit die Menschen sich immer bewusst sind Christus zu brauchen und mit aller Begierde und Eifer Anteil an seiner Gnade haben. Schau mal, dort wo gepredigt wird, dass alle Menschenleben und Werke nichts sind, da ist die rechte Stimme des Johannes. Der Rufers in der Wüste, der die reine Wahrheit christlicher Lehre verkündet. Das heisst nun wahrhaftig, den Auftritt des Herrn vorzubereiten, ihm Platz machen und Raum geben. Foto: Matt Howard

  • 15. Dezember - Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.

    Luk 15/2 An den Vorfahren oder dem Geschlechtsregister Christi fällt auf, dass der Evangelist vier Frauen mit fragwürdigem Ruf aufführt, die da sind: Thamar, Rahab, Ruth, Bathseba. Aber die mit gutem Ruf, Sara, Rebecca, Lea und Rahel verschweigt er. Ich denke, das ist darum so geschehen ist, weil die erstgenannten Sünderinnen gewesen sind und Jesus in diese große Familie hinein geboren sein wollte. Dort wo Huren und Übeltäter zu finden sind um zu zeigen, was er für eine Liebe für *Sünder habe. Denn die wahre Heiligkeit, je heiliger sie ist, desto näher ist sie den Sündern. Wenn Christus ein *Pharisäer gewesen wäre, so hätte er sich nicht zu ihr gestellt, ja, sie hätte vor ihm versinken müssen und er hätte die Nase gerümpft. Aber weil er heilig war, mussten diese Frauen zu seinen Großmüttern gezählt werden. *Sünder: Hier, Menschen, die in Gottesferne leben, die Gott nicht kennen und seinen Willen nicht tun. *Pharisäer: Die geistlichen Führer des jüdischen Volkes die meinten, mit ihren Vorschriften vor Gott bestehen zu können. Foto: Caroline Hernandez

  • 14. Dezember - Er heisst: Wunderbar, Rat, Kraft, Held...

    Jes 9/6 So heisst nun Christus "Wunderbar", weil alles wunderbar und bemerkenswert ist, was er an seiner christlichen Kirche tut. Die christliche Kirche hat, wie verkündet, eine wunderbare *Gerechtigkeit und *Heiligkeit, die aller Vernunft verborgen ist. Wenn's aber um das Kreuz geht, dann geht es noch viel wunderbarer und seltsamer zu. Denn ein Christ, der getauft ist und Christum bekennt, muss in der Welt leiden und angefeindet werden, um Christi und des Evangeliums willen. Und er heisst "Rat", weil er ein vertrauenswürdiger Ratgeber ist und guten Rat geben kann in allen Nöten, wo man guten Rat, Sachverstand und Beistand braucht. Denn wie er seine heilige Kirche auf seltsame Weise führt und regiert unter gutem, treurem Rat, so steht er ihr bei und kommt zu Hilfe in allerlei Leiden. Und das unter Sünde, Kreuz, Trübsal, Demütigung, Schande und Verfolgung, womit sie überhäuft ist. Er heisst aber auch "Kraft". Wenn er uns mit viel Unglück vertraut gemacht hat, uns von Innen durch den Teufel und von Außen durch die Welt hat plagen lassen, dann hat er uns auch mit kostbarem Rat und seinem heiligen Wort dabei gestärkt. In der Gewissheit, dass er es zu einem guten Ende bringen wird. Weiter heisst er "Held", das heisst Krieger. Wir Deutschen nennen jemand Kämpfer, der durchtrainiert und gerüstet in Konflikte geht, der wehrhaft ist und zuschlägt, hier und dort die Angreifer zu Boden wirft. Mit diesem Namen zeigt der Prophet an, wie der König und und Herr gegen seine Feinde aufgestellt ist. * Gerechtigkeit...die vor Gott zählt, d.h. versöhnt sein mit Gott durch das Blut Christi. * Heiligkeit... ausgesondert aus eine gottlose Welt und gerettet sein in Ewigkeit. Foto: Javier Gracia

  • 11. Dezember - Ich will Feindschaft setzten zwischen dir und dem Weibe...

    Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. 1. Mos 3/15 Dies sind die Worte, die im Grunde das Urteil über Satan sind, worin für alle Frommen ein starker Trost enthalten ist. Dem Teufel wird der Sohn Gottes entgegengestellt, und wegen dieses Schutzes ist die Kirche in Sicherheit. Aber noch lässt der Satan nicht von seiner Grausamkeit ab, mit Hass und Feindschaft gegen die Nachkommen der Frau (Eva). Als Christus in der Wiege lag, verfolgte er ihn durch Herodes, sodass er in Ägypten unter den Heiden leben musste. Danach versuchte er alles Mögliche gegen ihn, bis er ihn im Garten (Gethsemane) schließlich den *Juden auslieferte, ihn greifen und ans Kreuz bringen ließ. Eine so heftige Feindschaft führt er gegen den Sohn Gottes. Weil er aber nun sieht, dass Jesus zur Rechten Gottes sitzt und allen seinen Pfeilen entgangen ist, richtet er sich mit aller seiner Wut gegen die arme *Kirche. Die liebe Kirche muss wohl Unfrieden erleben, wenn sie dem Feind Christi nicht zuhören will. Wie soll sie sich ihm gegenüber auch anders verhalten? Der Fersenbeißer, der Teufel will nicht ruhen und seinem Kopfzertreter in Frieden lassen. So will auch der Kopftreter, unser Herr, diesen Fersenbeißer nicht dulden. Sei nun klug, und mische dich nicht in diese Auseinandersetzung ein. Was sollte dabei herauskommen, du wirst einen schlechten Lohn dafür bekommen, dass Christum dich verdammt und der Teufel zerreißt. Darum lass gehen wie es geht und begebe dich nicht zwischen Tür und Angel. Du wirst Christum und Belial nicht versöhnen, die Feindschaft ist zwischen den beiden zu heftig ausgemacht. Einer muss zuletzt untergehen und der andere übrig bleiben, etwas anderes wird nicht draus. Es ist eine der größten Torheiten der Welt, wenn sie Christum und Belial, Fromme und Gottlose vereinen will. *Juden, die jüdischen Anführer des Volkes. *Kirche, die Gemeinschaft der Christen. Foto: Zain Saleem

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