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  • 28. September - Und der Drache trat vor die Frau, die gebären sollte...

    Und der Drache trat vor die Frau, die gebären sollte, damit er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind fräße Offenb. 12/4 Der Teufel ist ganz und gar daran interessiert, die Jugend zu verderben. Wie wäre es überhaupt möglich und warum sollte er es dulden , dass man das junge Volk gut erziehe? Ja ein Narr wäre er, wenn er das in seinem Reich mit anschauen und zulassen würde, wodurch er ganz schnell zu Boden ginge. Was passieren würde, wenn er das niedliche Häppchen, die liebe Jugend, verlieren würde. Darum handelt er richtig und weise für sein Reich, damit ihm die junge Schaar erhalten bleibt. Wenn er sie besitzt, so wächst er unter der Jugend auf und sie bleibt sein; wer will ihm dies nehmen? Er behält die Welt dann wohl hübsch friedlich in seinem Händen. Wenn ihm aber ein Schaden zugefügt werden sollte der richtig weh tut, der muss durch's junge Volk passieren, das in Gottes Erkenntnis aufwächst und Gottes Wort ausbreitet und andere lehrt.

  • 27. September - Ich habe nichts verhalten, das da nützlich ist...

    Ich habe euch nichts vorenthalten, was nützlich ist, dass ich's euch nicht verkündigt und gelehrt hätte, öffentlich und in den Häusern, Apostelgescichte 20/20 Wenn tausend und abertausend Welten mein wären, so wollte ich alles lieber verlieren, als den kleinsten Teil der Beichte aus der Kirche verschwinden lassen. Sie ist der Christen erste, wichtigste und nützlichste Schule, worin sie Gottes Wort und ihren Glauben verstehen und üben können; all das, was sie in öffentlichen Vorträgen und Predigten nicht so gut lernen. Denn obwohl ein Prediger im Gottesdienst auch das Gesetz und das Evangelium lehrt, so lässt er's doch auf sich beruhen, übt, fragt und forscht bei niemandem, wie er es verstanden hat. Er kann auch nicht sehen wo etwas fehlt, wo er weiter trösten und zurechtweisen müsste, weil er keine einzelne Person vor sich hat, die er unterrichtet. Und obwohl der Zuhörer auch beides in der Predigt hört, (Gesetz und das Evangelium) fasst er es doch viel stärker und fester, wenn es ihm persönlich gesagt wird. Nämlich, was Christus seiner Kirche auf Erden gesagt hat: Dem bußbereiten Sünder die Sünden zu vergeben, dem Unbußfertigen die Sünden zu belassen, solange er nicht Buße tut. Foto: Jack Sharp

  • 26. September - Verstehst du auch, was du liest?

    Apostgeschichte 8/30 Wir haben wohl gemerkt, wie wenig Volk und Jugend aus der Predigt lernen, wenn sie nicht besonders gefragt und vernommen werden. Wo kann man das besser tun und wo ist es notwendiger, als wenn sie zum Abendmahl gerufen werden und kommen? Weil wir beabsichtigen Christen zu erziehen und ins Leben zu entlassen, sollen und wollen wir aber keinem das Abendmahl, Christi Leib und Blut, geben ohne ihn vorher zu befragen, was er vom Katechismo (christlicher Glaubensunterricht) gelernt hat. Ob er bereit ist von Sünden, die er in der letzten Zeit begangen hat, loszulassen. Denn wir wollen aus Christi Kirche keinen Schweinestall machen und einen jeden ungefragt zum heiligen Abendmahl laufen lassen, wie die Schweine zum Futtertrog. Wenn ein Pastor ein treuer Diener Christi sein soll, muss er das Sakrament nicht vor die Schweine und Hunde werfen, soweit es ihm möglich ist. Vielmehr soll er fragen. wo die Leute stehen. Betrügen sie ihn und geben keine rechte Auskunft, so ist der Pfarrer von seiner Verantwortung befreit, denn sie haben sich selbst betrogen.

  • 24. November - Denn so hoch der Himmel über der Erde ist...

    Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten. Psalm 103/11 Das ist die leidige Aufsässigkeit unserer *Natur, wenn Christus mit seiner Gnade und seinem Trost zu ihr kommt, sie dennoch vor ihm scheut und vor ihm flieht. Dem sie doch einfach nachlaufen sollte, nackt und barfuß, bis ans Ende der Welt. Stattdessen windet und krümmt sich der Mensch, versucht gute Taten vorzuweisen, will rein und würdig genug sein und durch sich selbst einen gnädigen Gott und Christum verdienen. Müht sich Frieden zu finden und der Sünde zu entkommen wenn er vor Christum weg läuft, um etwas bei sich selbst zu finden, damit er würdig ist zu Jesus zu kommen. Womit der Mensch immer tiefer in Schrecken und Zweifel verfällt, bis ihn Christus mit seinem Wort wieder heraus reißt. Darum sollst du ihn nicht beleidigen, in dem du ihn und den Trost den er bringt zurückweist. Damit machst du dir Jesus nur selbst zum Schreckgespenst und musst verzweifeln. Sondern lauf mit aller Zuversicht zu ihm, damit du schnell das fröhliche, tröstliche Wort hörst: Fürchte dich nicht, womit er dir und allen betrübten Gewissen ins Herz redet und die Vergebung von allen Sünden zuspricht. *Natur: Die ererbte Ursünde von Adam. Foto: JJ Jordan

  • 23. November - Ich sage euch, dass der Männer keiner..mein Abendmahl schmecken wird.

    Denn ich sage euch: Keiner der Männer, die eingeladen waren, wird mein Abendmahl schmecken. Luk 14/24 Dies sind einfache, kappe Worte, als wollte der Herr sagen: Also gut, mein *Abendmahl ist auch etwas. Und es soll wichtiger sein als ihr Beruf, Reisen, Freizeit und Familie, auch wenn sie meine Einladung verachten, Arbeit, Freizeit und ihr Zuhause für wichtiger halten. Und es wird der Augenblick kommen, wo sie Arbeit, Freizeit und ihre Häuser vergessen müssen und dann gerne etwas von meinem Abendmahl schmecken würden. Aber es soll dann heißen: Lieber, ich bin jetzt nicht zuhause, ich kann jetzt keine Gäste empfangen. Geht doch auf eure Arbeit, macht Urlaub oder bleibt in eurem Zuhause. Dort werdet ihr ein besseres Abendmahl finden, weil ihr mein Abendmahl so bewusst und frech verachtet habt. Ich hatte für euch gekocht und mir wohl viel Mühe gemacht aber das habt ihr verschmäht. Hattet ihr nun besser gekocht, so esst und seid fröhlich weil ihr mein Abendmahl nicht genießen müsst. Deshalb sollte man nicht müde werden sich dies vor Augen zu führen: Wenn gute Freunde zusammen kommen, die können die ganze Nacht feiern und das Schlafen dabei vergessen. Warum sollte man dann beim Predigen und Lernen müde werden, wenn es darum geht, wie teuer uns der liebe Herr Christus erkauft hat? * Mit Abendmahl ist hier jede Gemeinschaft in Christi gemeint, ob Gottesdienst, Gebetstreffen, Hauskreis u.s.w.) Foto: Ben White

  • 19. September - Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden...

    Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit und wird endlich frei an den Tag kommen und nicht trügen. Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer; sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben. Habakuk 2/3 Darum sollen wir lernen das Wort festzuhalten mit Geduld und nicht aufgeben, auch wenn es hundert Jahre dauert. Denn dass er auf sich warten lässt, tut er aus Gnade uns zum Besten. Auf dass der Glaube stark und groß werde und Gott desto reichlicher gebe, was er verheißen hat. Denn das ist seine Art, dass er langsam kommt und kommt doch ganz bestimmt. Wie er auch langsam straft, gibt Frist und Raum sich zu besinnen und zu bessern bevor er straft, auch gewaltig. Darum müssen die *Auserwählten wegen der bösen Menschen ausharren und geduldig sein. Damit seine Ehre zum Zug kommt ist Gott langmütig und straft nicht schnell. Also dauert die Geduld der Frommen lange und die Willkür der Bösen ebenso. Aber Gott kommt zur rechten Zeit und vergilt auf beiden Seiten reichlich. *Auserwählten: Vor Beginn der Zeit hat Gott all die Menschen schon gesehen, die bis zum Schluss am Glauben festhalten und nach seiner Ordnung leben werden. Foto: Patrick Fore

  • 18. September - Der Geist der Wahrheit wird nicht von sich selber reden...

    Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in aller Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Joh 16/13 Hiermit macht Jesus den Heiligen Geist zu einem Prediger damit man nicht zu ihm hinauf gen Himmel gaffe, wie die *Flattergeister es tun und sich vom mündlichen Wort und vom Predigtamt hier auf Erden trennen. Viel mehr begreife und lernen, dass Christus bei uns ist und mit seinem Wort in alle Wahrheit leiten will. Auch ich bin nur ein halbwissender Gelehrter, damit ich mich nicht zu hoch über die großen Geister erhebe. Jene, die längst über alle Schrift hinaus in die Wolken gefahren sind und sich dem Heilgen Geist unter die Flügel gesetzt haben. Aber das hat mich die Erfahrung all zu oft gelehrt, wenn der Teufel mich außerhalb der Heilgen Schrift erwischt, dann weiß ich nicht mehr wo Gott zu finden ist und ich hingehöre. Dann, wenn ich anfange mit meinen eigenen Gedanken umher zu spazieren und Satan mich dazu bringt, zum Himmel hoch zu flattern. *Flattergeister: Schwärmer, die sich von Gefühlen leiten lassen. Foto: Sunguk Kim

  • 14. September - Es ist ein großer Gewinn, wer gottselig ist...

    14.9. Es ist ein großer Gewinn, wer gottselig ist und läßt ihm genügen 1. Tim 6/6 Das ist wahrlich ein reicher Mensch, der Gott fürchtet und im Glauben lebt. Wenn ihm solche Gottseligkeit genügt, die ihm Gott geben will und er sie annimmt. Das bedeutet, mit Gott in Ehren zu leben ohne jemand Unrecht zu tun oder auf Kosten eines anderen. Denn er hat einen sehr großen Schatz, der da heißt G o t t e s S e g e n, auch in seiner Armut. Er wird genug haben wenn er weiß, dass wir alle doch nicht mehr brauchen als Essen und Trinken. Und es keinen Sinn macht ängstlich zu sorgen und zu schuften, wo Gott das Gelingen nicht gibt. Darum sollte ein Christ viel lieber mit einem Euro zufrieden sein den ihn Gott gibt als alle großen Schätze der reichen Geizhälse auf Erden. Denn er hat diesen schönen Schatz im Hause, der da heißt Gottseligkeit. Genug haben und sich zufrieden geben das bedeutet ein friedliches, ruhiges Herz auf Gott gerichtet.

  • 12. September - Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen…

    Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Matth. 10/23 Es ist unmöglich, dass jemandem das Evangelium vorenthalten werden kann, denn es ist eine Lehre, die unter dem Himmel frei verfügbar und an keinen Ort gebunden ist. Und doch ist wohl wahr: In Stadt, Ort und Raum mögen die Bürger wohl das Evangelium oder die Predigt bekämpfen. Aber du kannst eine solche Stadt oder einen solchen Ort verlassen und dem Evangelio an einem anderen Ort folgen. Es ist nicht nötig, dass du um des Evangeliums willen die Stadt oder den Ort missionierst und dich durchsetzt. Vielmehr lass dem Stadtrat seine Stadt und folge du dem Evangelio. So leidest du vielleicht und duldest, dass man dir Unrecht tut und dich verjagt. Und leidest zugleich doch nicht, weil man dir das Evangelium nicht nehmen kann. Siehe, so kommen zwei Dinge überein, leiden und nicht leiden. Sonst, wo du unbedingt die Stadt mit deiner frohen Botschaft beglücken willst, dort raubst du der Stadtverwaltung ihre Autorität und gibst vor, du tust es um des Evangelium willen. Lieber, das Evangelium lehrt dich nicht rauben und nehmen. Auch wenn der Ort gegen Gott eingestellt ist und ohne Recht ihre Machtgegen dich missbraucht. Das Evangelium braucht keinen Raum und keine Stadt wo es bleiben kann; es will und muss im Herzen bleiben. Foto: Chris Slupski

  • 22. November - Wo zwei oder drei vesammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

    Matth 18/20 Es geschehen viel mehr und größere Sünden, wenn die Leute zuhause bleiben, als wenn sie sich in die Gesellschaft anderer Leute begeben. Ich habe es an mir selbst erfahren, dass ich nicht in so viele Sünden falle, als wenn ich allein bin. Wenn man allein ist, dann denkt man einer Sache intensiver nach. Und ist uns etwas Unangenehmes passiert, so bilden wir es uns um so heftiger ein und machen es größer und ärger als es an sich ist. Denken, es sei niemand unglücklicher als wir und malen uns aus, es werde ein böses Ende mit unseren Problemem nehmen. Zusammengegefasst: Wenn wir allein sind, dann haben wir wunderliche Gedanken und legen einen Konflikt immer schlimmer aus als er in Wirklichkeit ist. Meinen dagegen, dass andere Leute viel glücklicher sind und es ihnen besser ergeht, wir dagegen in Trübsal und allerlei Not stecken. Womit wir uns sehr weh tun. Foto: Alex Ivashenko

  • 21. November - Die Hohenpriester banden Jesum...

    und sie banden ihn, führten ihn ab und überantworteten ihn dem Statthalter Pilatus. Matth 27/2 Pilatus hatte wohl oft Christum predigen und Wunder tun lassen und nicht weiter danach gefragt. Aber die Hohenpriester, der geistlose Haufen, bringt es zustande, dass Pilatus als ein Richter und Christus als ein Übeltäter zusammengeknüpft werden. So geht es auch heute. Des Herrn Christi ärgsten Feinde sind die geistlosen Geistlichen. Wenn die beschlossen haben, es sei Ketzerei was ihnen nicht gefällt oder sie infrage stellt, so trachten sie danach die weltlichen Machthaber gegen das Evangelium zu hetzen. Die müssen ihre Vollstrecker werden und auf ihre Anklage und Vorwürfe hin, sich mit unschuldigem Blut besudeln, wie Pilatus. Das musst du frommer Christ aushalten. Mit deinem Herrn Christo hat man auch so gespielt und danke Gott, dass du so würdig bist, um seines Namens Willen solches zu erleiden. Die Scheinchristen halten uns mit Christo für Anstifter und sehen in unserer Lehre den Grund für alles Unglück. Das muss man begreifen und sich daran gewöhnen. Da die jüdischen Anführer Christum ans Kreuz brachten und Stephanus steinigten mussten sie beiden, Herrn und Knecht den gleichen Titel geben: Aufrührer, die Gott lästern. Solche Beispiele hat man in der Bibel genug. Foto: DDP

  • 20. November - Die göttliche Torheit ist weiser als die Menschen sind.

    1. Kor. 1/25 Wenn Gott etwas befiehlt, sagt oder tut, so sollst du deinen Mund zuhalten und auf deine Knie fallen, weiter nichts sagen oder fragen sondern tun, was er von dir verlangt; ja du sollst es dir gefallen lassen, was er sagt oder tut. Denn Gott will von uns nicht belehrt werden, die wir von Natur Kinder des Zorns, Sünder und Lügner sind. Deshalb ist sein Rat, Wort und Werk viel zu hoch für uns, dass wir es verstehen könnten. Obendrein sind wir so blinde, hochmütige Narren, die sich nicht nur einbilden es zu verstehen sondern auch noch besser machen wollen. Weil wir von (menschlicher) Natur solch ein Unrat sind, sollten wir unsere Weisheit bei Seite legen und in Gottes Geboten leben und nach seinen Gedanken fragen: Wenn es mir unvernünftig erscheint, so hat es in Wahrheit keine andere Ursache, als dass ich unvernünftig und ein großer Narr bin. Der die göttliche Weisheit weder fassen noch verstehen kann, denn mein Unverstand und Blindheit hindern mich. Foto: Krakenimages

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