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  • Paulus- der Apostel Christi 2018 *****

    Der Apostel Paulus befindet sich am Ende seiner Missionsreisen im Todeskerker in Rom. Der blutrünstige Kaiser Nero hat die Christen in der Stadt zu Staatsfeinden erklärt und lässt sie öffentlich hinrichten und im Zirkus, zur Belustigung des Volkes, von wilden Tieren zerfleischen. Neben Paulus gibt es noch einen zweiten, der hier ganz im Mittelpunkt dieser Geschichte steht. Es ist der Evangelist Lukas, der mit Paulus zusammen die erste Gemeinde auf europäischen Boden in Philippi aufgebaut hatte. Durch den Einfluss reicher Familien in Rom gelingt es Lukas seinen Meister und Freund Paulus im Gefängnis besuchen zu dürfen. Hier im Gefängnis interviewt Lukas den Paulus über seine Vergangenheit und schreibt sie auf. Neben den wenigen historischen Fakten schmückt auch dieser Film das Geschehen um die christliche Gemeinde zu Rom und Paulus aus. Der Dämon im Hintergrund, Kaiser Nero von vielen gehasst für seine Willkür, tritt in diesem Film gar nicht weiter in Erscheinung. Des Kaisers Todesurteil über Paulus wird am Ende vollstreckt aber, so will es die Story, in Gegenwart von Freunden. Gottes Gerechtgkeit sollte sich am wahnsinnigen Nero vollziehen, wenn sich der Kaiser Nero zwei Jahre später selbst umbringen würde. Der Film ist von der Handung aber auch von der Ausgestaltung eine der besten christlichen Filme, wenn nicht die beste überhaupt. Ohne falsche Scham wird hier ganz unpretensziös und authentisch die Situation der Urgemeinde Christi in Rom beschrieben. In einer schlichten Szene im Kerker wird die Heiligkeit des Apostels deutlich: Lukas berichtet, dass die Gemeinde in Rom mit Gewalt gegen die Unterdrückung antworten will. Woraufhin Paulus seinem Freund Lukas das Liebesgebot Christi vor Augen führt. Der Evangelist Lukas muss vor dieser Autorität des Apostels zurückweichen und sinkt überwältigt von dieser Liebe zu Boden. Hier wirkt der Heilige Geist spürbar. Das Publikum weiss das anscheinend zu schätzen und ist angesichts der authtischen Schilderung der leidenen Christenheit beeindruckt wenn nicht entwaffnet. Die Bewertungen sind hervorragend. Ein früher Höhepunkt des Glaubens wird in dem Film beschrieben, im ersten Jahrhundert auf europäischem Boden. Ein Höhepunkt, von dem aus die Staatskirchen Europas mit samt dem Papsttum nur noch einen steten Verfall vollziehen konnten. Mit Ausnahme eines Befreiungsschlages: Der Reformation. Aber auf eine solche Verfilmung warten wir noch. Meine Empfehlung: ab 12

  • Auferstanden - Risen 2016 ****

    Im Mittelpunkt der Filmhandlung steht der römische Militärtribun Clavius. Der kriegserfahrene Offizier erhält nach der Rückkehr von einem Scharmützel gegen Aufständische, bei dem er den jüdischen Widerstandskämpfer Barrabas getötet hat, vom Statthalter Pilatus in Jerusalem den Befehl, den Abschluss der Kreuzigung eines Mannes zu überwachen, den Pilatus während der Pessachfeiertage verurteilt hatte. (aus Wikipedia) Der Zuschauer wird ziemlich realistisch in die Zeit des Jahres 32 versetzt. Im Mittelpunkt steht aber nicht wirklich Jesus sondern der Blickwinkel eines römischen, kampferprobten Offiziers, der die Geschehnisse dieser Tage erlebt und letztendlich an ihnen zerbricht. Was mir an dieser fiktiven Figur gefällt ist, dass der Tribun sich seine eigenen Gedanken macht, sich nicht täuschen lässt oder sich einfach den Befehlen von oben unterwirft sondern der Wahrheit auf der Spur bleibt. Die ganze Story ist zwar, bis auf die historischen Bibelstellen, frei erfunden aber könnte sich so ähnlich abgespielt haben. Jesus kommt hier mal wieder sanftmütig, lieb und ohne jedes Anzeichen seiner göttlicher Autorität rüber, ganz Mensch so zu sagen, was ja nur die halbe Wahrheit ist. Wegen der Überlagerung von biblischen und fiktiven Motiven neige ich immer dazu Vorsicht walten zu lassen. Für jemand der sich noch nicht in der Bibel so gut auskennt und im Glauben befestigt ist, könnte diese "Vermischung" zu Verwirrung führen. Daher auch meine Empfehlung: ab 16

  • JA, ICH GLAUBE - 2017 ***

    Am 20. April 1999 ermorden Eric Harris (David Errigo Jr.) und Dylan Klebod (Cory Chapman) an der Columbine High School in Colorado einen Lehrer und zwölf Schüler im Alter von zwölf bis 18 Jahren. Unter ihnen ist auch Rachel Joy Scott (Maisey McLain), deren im Nachhinein veröffentlichte Tagebücher eine weitere Geschichte über diesen tragischen Amoklauf erzählen. Denn Rachel Joy war eine anteilnehmende Schülerin, die aufgrund ihres Glaubens versuchte, sich um andere Schüler zu kümmern – auch um die beiden zukünftigen Amokläufer. In Rückblenden wird die Geschichte von Rachel erzählt, ihre Kindheit, ihr Heranwachsen, ihre Schulzeit und ihre erste Liebe, wie sie ihren Glauben findet und sich bemüht, an ihrer Schule als gutes Beispiel für andere voranzugehen. (Filmstart) Der Film wirkt zunächst wie eine der vielen Teenie-High School-Geschichten mit den bekannten Pubertätsproblemen und Liebesdramen, den ersten Annährungsversuchen zwischen den Geschlechtern. Etwas sehr verträumt und naiv wird Maisey vorgestellt, eine Außenseiterin weil sie als Christin sich nicht den üblichen Verhaltensweisen anschließen mag. Sie spürt für etwas anderes auf der Welt zu sein und hat den Wunsch Mitmenschen für den Glauben zu gewinnen. In ihrer Schulklasse gibt es ebenfalls zwei Außenseiter, Jungs, die bei ihrer Suche nach Sinn einer ganz anderen Macht anheim gefallen sind. In einer aufschlussreichen Szene während des Unterrichts sollen die Schülerinnen und Schüler Vorstellungen zum Ausdruck bringen. Eigentlich die Chance auf die düsteren und erschreckenden Äußerungen von Eric und Dylan einzugehen. Doch hier versagt die Lehrerin, ist vielleicht auch überfordert und keiner kommt auf die Idee dem Unheilvollen einfach mit einer Frage zu begegnen. Eh, wie kommt ihr darauf, erzählt doch mal! Das Böse will sich verstecken, doch manchmal bieten sich Gegenheiten ihm auf die Spur zu kommen. Aber das vermeintlich Unabwendbare nimmt seinen Lauf und es kommt zur Katastrophe, zum Amoklauf, Satans Hass auf Christen: Eine tolerante Gesellschaft scheut sich indiskret zu sein, Abgründe könnten sich auftun. Doch lieber diese Herausforderung annehmen und rechtzeitig erkennen und Handeln als in den Abgrund hineinzustürzen. Wie leider geschehen an der Columbine High School in Colorado, als sich Satans Hass entleert und Rachel Joy Scott vor ihrer Schule hingerichtet wird. Glaubst du immer noch an deinen Jesus? Na dann.... Rachel wird zu Beginn der Ewigkeit über ihre Mörder zu Gericht sitzen, zusammen mit all den anderen, Märtyrern und Glaubenshelden. Viel lieber hätte sie Eric und Dylan als Brüder in Christo begrüßt, als Gerettete.

  • Les Misérables (Die Elenden) 2012 *****

    Was für ein Abenteuer, die Erzählung von Victor Hugo aus dem Jahr 1862, neu, als Musical zu verfilmen. Und zwar als Filmoper mit hochkarätigen Schauspielern, die auch noch selber, live, in den Szenen singen. Singen bedeutet hier nicht nur eine andere Form der Filmgestaltung sondern vielmehr treten die Seelen, des vor-revolutionären Frankreich aus dem Jahr 1882, besonders in Erscheinung. Gleich zu Beginn die gewaltige Szene eines Kriegsschiffs, das wie ein verwundeter Wal, von Häftlingen ins Dock gezogen wird. Szenen wie aus alten Gemälden, düster, leidenschaftlich, abgründig tief und doch erhaben reihen sich aneinander. Das Drama wahrer Menschlichkeit entfalte seine Wucht. In seinem Roman schildert der Dramatiker Hugo das Schicksal eines ehemaligen Häftlings,( Hugh Jackman: Jean Valjean) der versucht sich in die Gesellschaft wieder zu integrieren. Der Gegenspieler, (Russell Crowe: Inspektor Javert) sein ehemaliger Gefängnisaufseher ist ihm auf den Versen und will Jean Valjean zur Strecke bringen. Sein Motiv, eine Mischung aus Amtspflicht und Hass auf die Elenden, den Abschaum der Gesellschaft, was ihm schließlich selbst zum Verhängnis wird. Neben aller Sozialkritik bildet das Christentum und der Glaube einen spürbaren Hintergrund der Hoffnung und Orientierung in einer zerissenen und ins Chaos stürzenden Gesellschaft. Auch wer kein Fan der Oper ist und eher die Toten Hosen oder Abba bevorzugt, kann hier eine völlig neue Erlebnisebene entdecken, denn dieser Film rockt. Meine Empfehlung: ab 12 Les Misérables ist eine britische Verfilmung des gleichnamigen Musicals, das wiederum auf dem Roman Die Elenden von Victor Hugo basiert. Regie führte Tom Hooper nach einem Drehbuch von William Nicholson, Alain Boublil, Claude-Michel Schönberg und Herbert Kretzmer, die Hauptrollen sind mit Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway, Eddie Redmayne, Amanda Seyfried, Sacha Baron Cohen, Helena Bonham Carter, Samantha Barks und Aaron Tveit besetzt. (Wikipedia)

  • Der Fall Jesus 2017 *****

    Der bekannte Investigativjournalist und Geschichtsreporter Lee Strobel (Mike Vogel) hat sich dem Atheismus verschworen. Als seine Frau Leslie (Erika Christensen) Vertrauen in Gott findet, nimmt er diesen Umstand für eine Recherche zum Anlass. Dabei will Lee ihren Glauben mit seinen bewährten Mitteln systematisch widerlegen. Er untersucht die Bibel samt Altem und Neuem Testament nach Fakten und sucht auch außerhalb der Heiligen Schrift nach historischen Beweisen für die Existenz Gottes, Jesu Christus und dessen Auferstehung. Aber nicht nur das geschriebene Wort nimmt er sich vor, so interviewt und verhört er auch ausgewiesene Experten. Die Ergebnisse seiner Arbeit ändern Lees Leben grundlegend und auf unerwartete Weise... Basierend auf Lee Strobels Bestseller "Der Fall Jesus. Ein Journalist auf der Suche nach der Wahrheit.". (Filmstart) Eine auf Fakten und Wissenschaft ausgerichtete Gesellschaft tut sich bekannter Maßen mit dem Glauben schwer, ja meint ihn gerade aus diesem Grund ablehnen zu können. Was aber, wenn Fachleute und Wissenschaftler/innen genau das bestätigen oder zumindest "einräumen" was die Bibel "behauptet"? Es gibt keine Religion, die so umfangreich und präzise nachprüfbare Daten, Orte und geschichtliche Ereignisse liefert wie die Bibel, Und dabei beschränkt sich der Film weitgehend nur auf solche Fakten, die mit dem Verstand des Menschen erfassbar und erklärbar sind. Aber Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erden legt Wert darauf, dass wir nicht nur mit unserem menschlichen Verstand Gott irgendwie begreifen und erfassen, er möchte vielmehr, dass wir staunen und seine wahre Macht und Größe erkennen. Und so wäre es in einem nächsten Schritt ratsam, sich auch mit einigen der über 6000 Prophetien zu beschäftigen, von denen nachweislich über 3000 bis heute in Erfüllung gegangen sind. Aber dieses Feld würde die Recherche erst einmal sprengen und so bleiben nur wenige Prophetien, die sich hier ganz offensichtlich erfüllen, wie beispielsweise: Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, will ich mich von euch finden lassen. Jeremia 29/13-14 Meine Empfehlung: ab 6

  • Left Behind - Entrückung 2017 ****

    Ein christlicher Film der dritten Generation, der auf das volle Repertoire der amerikanischen Filmindustrie zugreifen kann. Kaum mehr ist zu spüren, dass hier Christen versuchen dem Sehgewohnheiten eines breiten Publikum gerecht zu werden. Sie tun es! Aber dennoch lag dieser Streifen den Leuten irgendwie quer im Magen. Für viele erschließt sich der biblische Hintergrund aus 1.Thess 4,16-17 nicht so sehr. Auch in christlichen Kreisen ist die Entrückung kein Thema, über das man gerne predigt. Obwohl die Prophetien der Endzeit schon in den ersten Gemeinden aber auch im Alten Testament, (Buch Daniel) bewusst waren. Demnach wird die Gemeinde, alle (gläubigen) Christen der Welt, in einem Augenblick, in den Himmel entrückt werden. Und zwar die Verstorbenen aus den Gräbern zuerst und danach die Lebenden. Alle erhalten einen neuen, unvergänglichen Leib. Hiernach beginnt dann irgendwann die Trübsal- oder Drangsalszeit, wie sie in der Offenbarung des Johannes am Ende der Bibel beschrieben ist. Die letzten sieben Jahre bis zur Wiederkehr Jesu. Mit diesem heute eher phantastisch anmutenden Plot wagt sich der Hauptdarsteller, Nicolas Cage: Rayford Steele, in einen christlichen Film, eine gute Wahl- wie immer es auch gelungen war, diesen renommierten Künstler für einen solchen Film zu gewinnen. Aber es sollte ihm schlecht bekommen, wie so viele leiden müssen, wenn es darum geht, das Evangelium unter die Leute zu bringen. Von der Filmkritik wurde der Streifen verrissen, was wohl nicht nur daran lag, dass klare, christliche Botschaften nicht gern gelitten sind. Nein, man muss den Produzenten auch vorhalten, dass sie das Thema der Entrückung nicht genügend erklärt haben. Aber dennoch kann man davon ausgehen, dass die filmische Schilderung der Entrückung und ihren Folgen ziemlich realistisch nachempfunden wurdem. Kurz zur Handlung: Rayford Steele ist Pilot, hat Familie, seine Frau ist gläubig und wird wegen ihrem Glauben ausgegrenzt. Rayford führt ein ganz normales Leben in Gottlosigkeit, wozu gehört, dass er eine Geliebte unter seinen Kolleginnen hat. Am Tag der Entrückung, (den nur Gott selbst kennt) kehrt sich sein Leben, wie auch das der ganzen Menschheit um. Der Film versucht die Auswirkungen zu beschreiben, wenn ein Teil der Menschheit plötzlich verschwindet und nur die Kleider übrig bleiben. Katastrophen brechen los, denn viele Gläubige saßen gerade am Steuer eines Autos oder waren Piloten in einem Flugzeug, dass jetzt führerlos abstürzen muss. Nicht so die Maschine, mit der gerade Rayford unterwegs ist. Zwar sind sein gläubiger Copilot und einige der Fluggäste spurlos während des Fluges verschwunden aber es soll ihm noch Zeit bleiben, sein Flugzeug unter chaotischen Bedingungen notzulanden und zu begreifen, warum auch seine Frau und sein kleiner Sohn verschwunden sind. Das Ende der Welt kündigt sich überall in Gesetzlosigkeit und Katastrophen an. Ein Pastor tritt in Erscheinung, der bekennt, dass er seinen eigenen Predigten nicht geglaubt hat, er ist nun auch left behind. Und das wird sich für ihn und viele andere nicht mehr ändern können, denn die Bibel verweist darauf, dass alle, die die Botschaft des Evangeliums gehört und abgelehnt oder nicht danach gelebt haben, sich nicht mehr bekehren können. Die Entrückung stellt eine Art Deadline dar. Gott wird ihnen einen Geist des Irrwahns senden, wie es in der Schrift heisst. Dieses führt der Film zwar nicht aus aber dennoch sollte die Botschaft für Christen und all diejenigen die spüren, dass Gott sie zieht, klar und eindeutig sein: Lasst euch von Jesus retten, macht mit eurem Glauben ernst, jetzt, sofort, denn es kann irgendwann zu spät sein. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen, weil mir die Prophetie geläufig aber auch weil Nicolas Cage ein toller Schauspieler ist. Leider hat dieser Film in seinem privaten Leben scheinbar keine Auswirkungen gehabt. Schade, ja unsäglich traurig, wenn man jemanden besonders mag und er dann doch verloren geht- left behind. Mein Empfehlung: ab 16

  • Facing the Giants ****

    Ein klassisch christlicher Film der zweiten Generation von 2007. Meist werden diese Filmproduktionen von Gemeinden finanziert, haben einen wahren Hintergrund und werden mit zunehmend professioneller Hollywood-Erfahrung umgesetzt. Der gläubige Trainer Grant Taylor an einer amerikanischen High School steht im beruflichen und im privaten Leben vor großen Herausforderungen und schafft den Durchbruch zum Erfolg mit Gottes Hilfe. Im Mittelpunkt der Botschaft steht, dass man "alles geben muss" um das Ziel zu erreichen. Auch im Glauben! Positive Filmkritik von großen Zeitungen gab es kaum, was für einen christlichen Film schon fast eine Auszeichnung bedeutet. Und doch: An der Kinokasse war der Film ein Kassenschlager. Der von Sherwood Pictures für 100.000 US-Dollar gedrehte Low-Budget-Film, nahm insgesamt über 10 Millionen US-Dollar ein. Amerika ist zumindest hier noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Meine Empfehlung: ab 12

  • Loobster ****

    In dem preisgekrönten Film des griechischen Regisseurs Giorgos Lanthimos aus dem Jahre 2016 mit dem Titel Loobster wird eine Gesellschaft beschrieben, die nur noch aus Paaren besteht. Einzelgänger werden verfolgt und nach einer Zeit, wenn sie sich nicht „verlieben“ und mit jemand zusammenleben, in ein Tier verwandelt. Der Wunsch des Hauptdarstellers ist es, in einen Hummer (Loobster) verwandelt zu werden, weil er persönlich das Meer so liebt. Unter dem Komfort eines Hotels werden Alleinsehende zusammen geführt um ihnen die Möglichkeit zu geben sich zu paaren, sich auf einen anderen Menschen einzulassen. So vermischen sich auf beunruhigende Art und Weise Urlaubsstimmung und das Gefühl von Henkersmahlzeit vor der bevorstehenden Verwandlung in nur wenigen Wochen. Obwohl als „Komödie“ ausgeschrieben erschreckt dieser Film zutiefst über die totale Gefühlskälte, in der sich die Menschen in dieser fiktiven Gesellschaft befinden. Zumindest für christliche Gemüter müsste dieser Film in der Kategorie „Horror“ eingereiht werden, schon allein wenn die Hotelgesellschaft mit Betäubungsgewehren auszieht, um Einzelgänger, die sich im Wald versteckt haben, zu erlegen. Die menschlichen Jagdtrophäen werden in das Hotel eingeliefert. Die erfolgreichen Jägern bekommen eine Verlängerung ihrer Aufenthaltszeit dafür „gutgeschrieben.“ Nach kurzer Zeit wird klar, dass es in diesem Film kaum um Phantasiegeschichten einer irgendwie entarteten Zeit geht, sondern vielmehr um konkrete soziale Entwicklung einer Wohlstandswelt. Um politische Voraussetzungen, die das Wesen des Einzelnen aber auch einer ganzen Gesellschaft derart entstellen haben. Obwohl in dem ganzen Film Gott überhaupt nicht vorkommt und man ihn kaum als „christlichen Film“ bezeichnen könnten, kann er doch durch die totale Abwesenheit jeglicher Heilsbotschaft wiederum als „christlich“ bezeichnet werden. Denn es heisst in der Schrift, dass Jesus nicht für die Gerechten sondern für die Verlorenen gekommen ist. Und Verlorenheit stellt den roten Faden in diesem Sciencefictionstreifen dar. Hier einige Zustandsbeschreibungen: Die soziale Kälte, die das Ich und die eigenen Bedürfnisse über alles stellt. Die Unfähigkeit seine eigenen Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Die Unfähigkeit mit Freude und Anteilnahme auf andere Menschen zu reagieren Der Hass auf alles, was den Menschen in seiner Bedürftigkeit und Unvollkommenheit zum Ausdruck bringt. Der Realitätsverlust, in dem jeder Einzelne in seiner eigenen Wirklichkeit und Wahrheit gefangen ist. Die unbegründete Angst von anderen bedroht und verfolgt zu werden. Die sexuelle Enthemmung und Desorientierung, die körperliche Nähe zu einer reinen Bedürfnisbefriedigung werden lässt. Die Unfähigkeit Gut und Böse zu unterscheiden. Der Zwang sich an Äußerlichem und Nebensächlichem zu orientieren. Die Unfähigkeit sich selbst vor zerstörerischen Einflüssen zu schützen ....aber vor allem, die Abwesenheit von Trost und Hoffnung, die den Menschen am Leben erhält. Wer es gewohnt ist, wie der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau, die politische und gesellschaftliche Entwicklung auch aus dem Blickwinkel der Bibel wahrzunehmen, dem werden hier zahlreiche Zustandsbeschreibungen bekannt vorkommen. Beispielsweise, wenn der Apostel Paulus vor zweitausend Jahren im Römer Brief Kapitel 1 notiert: „so dass sie tun, was nicht recht ist, 29 voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Ohrenbläser, 30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, 31 unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. 32 Sie wissen, dass nach Gottes Recht den Tod verdienen, die solches tun; aber sie tun es nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.“ Dem Anschein nach hat der Regisseur dieses Films jeden einzeln Punkt aus dem Römerbrief zitieren wollen ohne auch nur mit einem einzigen Hinweis anzudeuten, dass der Apostel dazu einen Gegenentwurf, eine Heilsbotschaft liefert. Eine Rettungsaktion, genannt Evangelium, das für all das steht, was den Menschen in seiner Verlorenheit Hilfe anbietet. Dieser Film tut dies nicht und ist doch näher am Evangelium, als so mancher, vermeintlich, christliche Film. Deshalb ist dieser Film auch etwas für Christen, die sich über den wahren Zustand dieser Welt vergewissern lassen wollen. Ja wir leben in einer gefallenen Schöpfung, nichts was in Loobster gezeigt wird, ist Gott fremd. Dies könnte aber auch ein Film für Gläubige sein, um einfach ihre eigene Bedürftigkeit mal wieder anzuschauen, denn so ganz und gar fremd sind die Charaktere dieses Filmes auch für Christen nicht. Zumindest sollten sie es nicht sein. Gott sei Dank! Meine Empfehlung: ab 18.

  • 15. Oktober - In deine Hände befehle ich meinen Geist.

    Ps 31/6 Wenn uns Gott das Leben im Tode sehen ließe oder würde unserer Seele zeigen, wo sie hingehen sollte, wäre es nur ein Sprung über einen flachen Strom, da man auf beiden Seiten einen festen Grund und Ufer sieht und fühlt. Zeigte er ihr Ort und Raum, Weg und Weise wo sie sicher auftreten und bleiben sollte, so wäre der Tod nicht bitter. Aber nun zeigt er uns davon nichts und wir müssen vom vertrauten Grund und Ufer dieses Lebens hinüber springen in den Abgrund. Dorthin wo kein Fühlen noch Sehen noch Stehen noch Stöhnen ist, sondern wir können nur auf Gottes Beistand und Rettung vertrauen. So wie Jona aus dem Schiff ins Meer geworfen wird, wo er keinen Grund fühlt und von allen Menschen verlassen, dahin treibt. (Das heisst, Gott verheimlicht uns das Wissen über den Abgrund, in den es im Tode gilt hineinzuspringen.) Wenn ich dem Teufel auch schon im Rachen stecke, kann ich Gottes Wort ergreifen, komme wieder frei und muss dort bleiben, wo das Wort bleibt. Foto: Oskar Keys

  • 6. Oktober - Die Barmherzigkeit rühmet sich wider das Gericht.

    Jak. 2/13 Das bedeutet im Gnadenreich bleiben, wenn ich nicht an Gottes Gnade und der Vergebung der Sünden zweifle, es sei die *Sünde so groß wie sie wolle. Sondern ich bleibe fest im Sinn und Gewissen, dass noch genug Gnade und Vergebung da ist. Auch wenn es den Anschein hat, dass Gottes und aller Kreaturen Zorn mich fressen wollten. Obendrein mein eigenes Gewissen sagen würde, die Gnade wäre zu Ende und Gott wollte nicht vergeben. Es geht darum Gottes Gnade über alle Dinge zu erheben. Wer das nicht kann, bei dem siegt das Gericht über die Gnade. Die Gnade muss dann zunichte werden und das Gericht herrscht allein zum Tode und zur Verdammnis. Dagegen, wo die Gnade aufsteht, da muss das Gericht zunichte werden und die Gnade allein herrschen, zum Leben und zur Seligkeit ewiglich. *Sünde: Zustand der Trennung von Gott durch den Verstoß gegen seine Ordnungen und Gebote.

  • Katastrophen mit Ansage

    . .. auch werden Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen geschehen. Lukas Evangelium 21/7 Die Medien sind immer noch bemüht das Ansteigen weltweiter Katastrophen zu fassen und zuzuordnen. Obwohl, nach menschlichem Ermessen, nicht viele Erklärungsmöglichkeiten bleiben. Solche Ausmaße wurden bisher nicht beobachtet. Sicherlich wird es immer wissenschaftliche Bemühungen geben Katastrophen zu erklären. Das wäre auch zur Zeit der Sintflut (große Flut) sicherlich so gewesen, als die Menschen sich weigerten Gottes Warnungen zur Kenntnis zu nehmen. Man belächelte Noah mit seinem Bau der Arche. Heute wissen wir, dass der damalige Schiffbau aufgrund mathematischer Anweisungen Gottes stattgefunden hatte, optimale Abmessungen von Breite, Höhe, Länge und Rumpfformung. Berechnungen, die damals unbekannt waren und heute zum Standart beim Schiffsbau gehören. In seiner sogenannten "Endzeitrede" von vor zweitausend Jahren sagte der Sohn Gottes die heutigen Katastrophen voraus. Dabei hatten seine Jünger nur ihre Begeisterung für den prächtigenTempelbau zu Jerusalem zum Ausdruck bringen wollen. Doch Jesus verwies darauf, dass der Tempel zerstört werden und kein Stein auf dem anderen bleiben würde. 40 Jahre später traf dies durch die römischen Besatzer ein. Diese Ankündigung war für die Jünger ein Schock und es dauerte eine Weile, bis sie sich trauten ihren Herrn weiter danach zu fragen: „ wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein, wenn das geschehen wird?“ Was jetzt folgte ging weit über das hinaus, was man hören wollte und begreifen konnte. In kurzen, knappen und präzisen Worten erfuhren die Jünger von Jesus was geschehen würde, bevor der „Menschensohn“ ( ein anderer Name für Jesus) wieder auf die Erde kommen würde. Kriege, Revolutionen, Naturkatastrophen und Seuchen würden in der sogenannten Endzeit rasant zunehmen. Begleiterscheinungen, die in der Bibel auch als Wehen bezeichnet werden. Sie sollen möglichst viele Menschen wachrütteln, damit sie die rettende Hand Gottes ergreifen bevor es zu spät ist. In der Tat kann man weltweit beobachten, dass Menschen viel bereitwilliger dem Evangelium glauben und ihre persönliche Errettung durch Jesus annehmen, wenn es ihnen schlecht ergeht und sie unter großen Nöten leiden. Vor diesem Hintergrund geht die Gnadenzeit, die Deutschland und Europa lange Zeit erlebten, vielleicht doch zu Ende. Das Wasser steht auch hier den Leuten sprichwörtlich bis zum Hals. Aus eigener Weisheit und Kraft scheint es für die Menschheit kein Entrinnen zu geben, vor allem wenn man die Augen vor den Prophezeiungen der Bibel verschließt. Obendrein, wenn man nicht einmal in der Lage ist auf Warnung von Wissenschaftlern und Meterologen zu reagieren. Wie wir heute wissen hatte die britische Hochwasserexpertin Hannah Cloke bereit vier Tage vor den Überschwemmungen die Bundesregierung gewarnt. Rein statistisch ist der dramatische Anstieg der Katastrophen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts nachweisbar. Es bleibt vermutlich nicht mehr viel Zeit Jesu Glauben zu schenken. Foto: Chris Gallagher

  • Glauben woher, wieso, warum???

    Wenn man Leute fragt, wie sie zum Glauben gekommen sind, dann erhält man ganz unterschiedliche Antworten. All diese hier aufzuführen würde eine Bibliothek füllen. Aber die Ursache für den Glauben lässt sich ziemlich einfach beschreiben. Jeder Mensch empfindet eine gewisse innere Leere, die danach ruft, seinem Leben einen Sinn zu geben. Sei es durch Familie, Leistung, Konsum, Wohlstand, Wissen, Wohltätigkeit… um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Darunter gute und nützliche Dinge und doch können sie die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht endgültig beantworten. Viele scheitern bei der Suche nach Erfüllung und Glück und enden in vielerlei Süchten, wie Arbeit, Medien, Drogen, Sex, Geld, Esoterik, ständiges Partymachen… um nur einige zu nennen. Die Bibel geht davon aus, dass dieses innere Loch vom Schöpfer aller Menschen so angelegt wurde. Einprogrammiert, um den Menschen daran zu erinnern woher er kommt. Damit er fragt: was war vor meiner Geburt? Verbunden auch mit der Frage, wozu bin ich da und wohin gehe ich wenn meine Zeit auf der Erde zu Ende ist. Die Religionen der Welt sind von daher nicht auszurotten und überleben jede "Aufklärung" und Verfolgung weil es um ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen geht. Einige spüren aber auch, dass irgendetwas in der Vergangenheit der Menschheit schief gelaufen sein muss. Warum ist der Mensch des Menschen größter Feind, warum ist seine Vollkommenheit verloren gegangen, warum muss ich sterben? Die Vorstellung, es gäbe einen höheren Sinn, eine Macht, einen Gott liegt für die meisten Menschen also nahe. Was aber, wenn es nicht mehr am Menschen liegt sich auf die Suche zu machen, sich Götter zu bauen und Riten zu folgen? Was ist, wenn sich Götter nicht mehr hinter Wolken verhüllen und unsichtbar im Hintergrund bleiben? oder Gurus gebraucht werden, um den Weg zum Licht und zur Erlösung zu deuten? Was passiert, wenn dieses Bemühen den Himmel zu erreichen beantwortet wird, inden jemand vom Himmel herab kommt? All das Streben seit Anbeginn der Menschheit würde hier plötzlich umgekehrt. Nicht mehr der Mensch machte sich auf den Himmel zu erobern wie beim Turmbau zu Babel. Sondern der Himmel käme auf die Erde und Gott stellte sich in seinem Sohn persönlich vor, so wie die Bibel berichtet. Wer sich selbst ein wenig kennt wird vielleicht eingestehen, dass dies eine große Herausforderung darstellen kann. Stellen wir uns jemand vor, der immer wieder versucht hat mit einer Packung Streichhölzer Licht in seine Behausung zu bringen. Und nun, plötzlich, hebt sich das Dach über ihm und die helle Sonne strahlt herein. Eine absolute Überforderung, er würde sich wohl in eine Ecke verkriechen und wünschen, dass es wieder dunkler werde. Um einem solchen Schock vorzubeugen, begann Gott vor etwa 6000 Jahren ein kleines Volk zu gründen, mit dem er in Kontakt treten konnte. Man stelle sich das vor: Eine allmächtige Kraft, die das gesamte unbegreifliche Universum geschaffen hat begegnet einem Mann namens Abram und verlangt, Ihm, Gott zu vertrauen. So wie ein Kind seiner Mutter oder seinem Vater blind vertraut, wenn es an die Brust genommen wird oder auf dem Arm Trost findet. Ein Bild für vertrauensvollen Glauben, innige Beziehung in einer argen Welt. So begann Gott über mehrere Jahrtausende Geschichte mit seinem Volk den Juden zu schreiben. Was alles auf diesem dramatischen Weg der Annäherung zwischen Gott und Mensch passierte, ist im Alten Testament, der Hebräischen Bibel, nachzulesen. Einige Propheten zu jener Zeit sagten das Kommen eines Gesandten Gottes voraus, eines Messias, auf das sich das jüdische Volk erwartungsvoll ausrichtete. Mit der Geburt Jesu in Betlehem gingen Vorhersagen in Erfüllen, Prophetien von denen die Bibel überreich angefüllt ist bis in unsere Zukunft. Wie schon eingangs erwähnt war es schon immer ein Problem der Menschheit sich einem übernatürlichen Licht auszusetzen. Einer Kraft, die alles von mir weiß und kennt, auch die verborgensten Gedanken und Taten. Jemand anzuerkennen, den der Mensch nicht selbst auf den Thron gehoben hat um ihn anzubeten ist eine echte Herausforderung. Mit Jesus Christus kam aber genau solch ein Licht auf die Erde, das am eigenen Leib erfahren wollte, was es bedeutet Mensch unter Menschen zu sein. Hunger, Durst, Schmerz, Krankheit, Verrat, Verfolgung und Verlassenheit begleiteten Seinen Weg bis ans Kreuz. Dort auf Golgatha am Kreuz nahm Jesus geduldig und aus freiem Entschluss alles auf sich, was die Menschheit von Gott trennte. Das größte Wunder aller Zeiten wurde mit Seiner Auferstehung von den Toten am dritten Tag danach bestätigt. Seitdem gilt, wer an Ihn, den Sohn Gottes glaubt, erfährt Befreiung von der Macht des Todes. Selbst wenn jemand stirbt, wird der Tod nicht mehr das letzte Wort haben. So ist es geschehen vor 2000 Jahren und wird auch geschehen an denen, die glauben. Diese Botschaft vom Opfertod am Kreuz vor 2000 Jahren hat die umherirrende Menschheit umgekrempelt, verwandelt und gleichzeitig geteilt. Wer das Evangelium von Jesus Christus hört, liest und annimmt, sich zum Herrn über alle Herrn bekennt ist gerettet. Nicht nur das, mit der Taufe auf den Namen Christi entsteht eine neue Kreatur, ein neuer Mensch, ein Himmelsbürger mit einer Hotline zu Gott selbst. Unzählige Menschen sind dafür in den Tod gegangen, sei es von Löwen zerrissen wie im alten Rom oder gefoltert unter kommunistischen Regimen und an den anderen Stätten der Verfolgung. Es lohnt sich anscheinend der Frohen Botschaft dem Rettungsangebot Gottes Glauben zu schenken, und sei es nur durch ein erstes Gebet: Jesus, wenn es dich wirklich gibt, dann lade ich dich ein in mein Leben zu kommen. Amen. Mehr Informationen wenn du dich auf der Webseite registriert.

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