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- 17. Die Offenbarung - Vorwort
Die Offenbarung (Apokalypse/Enthüllung) des Johannes, um 100 n.Ch r. aufgeschrieben, ist das letzte Buch der Bibel. Altes und Neues Testament gelten damit ab dem Ende des ersten Jahrhunderts als abgeschlossen. Alle Bücher der Bibel, von ihrer ersten Schriftsetzung durch Mose, um 1300 v.Chr., bis zu den Briefen des Apostel Johannes um 85 n.Ch r. sind darauf ausgerichtet, Menschen den wahren Gott vor Augen zu führen und sie zur Umkehr zu leiten. Allein die Offenbarung Jesu Christi , aufgeschrieben vom Apostel Johannes um 95 n.Chr . während seiner Verbannung durch Kaiser Domitian auf der Insel Patmos, bildet hierbei eine Ausnahme. Johannes, der ehemalige Jünger, den die Bibel Lieblingsjünger Jesu nennt, begegnet dem auferstandenen Christus in einer Vision auf ganz andere Art und Weise. In Jerusalem, etwa 70 Jahre zuvor, lag er noch an der Brust seines HERRN, nun aber stand sein ehemaliger Lehrer und Meister, das Lamm Gottes, als Weltenherrscher im hohepriesterlichen Gewandt vor ihm. ER, der Menschensohn , hatte sich zur Rechten Gottes gesetzt, von wo ER einmal kommen wird, die Lebenden und die Toten zu richten. Auf der Insel Patmos war es nun ein ganz anderes Wiedersehen. Johannes wird schließlich in den Himmel gerufen, um endzeitliches Geschehen vorausschauend zu erleben. Jesus, Johannes und die anderen Jünger und Jüngerinnen hatten zwischen den Jahren 29 bis 32 n.Chr. den Knecht Gottes, den leitenden Jesus von Nazareth kennengelernt, den Menschen, der sich am Ende in die Hände übler Zeitgenossen gegeben hatte und vom Volk verurteilt wurde. Davon war auf der Insel Patmos kaum mehr etwas zu spüren. Johannes erblickte etwas von der Macht und Herrlichkeit, mit der Menschensohn einmal auf die Erde zurückkehren wird, um blutiges Gericht über eine gottlose Menschheit zu bringen. Vor diesem Hintergrund richtet sich die Apokalypse (Enthüllung) ausnahmslos an wahre Christen, die Knechte Jesu Christi, wie es gleich zu Beginn dieses Buches klargestellt wird. Wenn heute Christen wie Nichtchristen mit dem Buch der Offenbarung ihre Probleme haben, die Bilder und Reden kaum zuordnen und verstehen können, dann mag es daran liegen, dass sie nicht Knechte Jesus Christi sind. Ungläubige können die Offenbarung nicht verstehen, weil sie sich nicht an sie richtet. Aber auch viele Christen, Prediger, Lehrer, studierte Theologen haben in der heutigen Zeit so ihre Probleme mit der Offenbarung. In unterschiedlichen Auslegungen und bildlichen Deutungen verliert man sich immer wieder im Ungefähren und in Widersprüchen, spricht von Prosatexten und Dichtung, um die eigene Ratlosigkeit zu überdecken. Es gab aber zu allen Zeiten Verständige , das Alte Testament nennt sie die Maskilim , für die es sich nicht um ein Buch mit sieben Siegeln handelt, sondern um eine Enthüllung, vormals verborgener Zukunftsaussichten. Den rechten Zugang zum Buch der Offenbarung gewinnen sie auf dreierlei Arten: Durch treue Nachfolge in Wort und Tat, einer bedingungslosen Hingabe an Jesus Christus, den HERRN und der freudigen Erwartung Seiner Wiederkehr. Durch ein Studium, das sich in den Querverweisen zwischen Neuen und Alten Testament übt und in einem heilsgeschichtlichen Denken verharrt, von Mose 1 bis Offenbarung 22. Durch Erkennen erfüllter Prophetien lernen, wie Gott in der Geschichte auftritt und handelt. Foto Andy Watkins
- Weißt Du, was der Regenbogen bedeutet?
Der Regenbogen ist ein beliebtes Zeichen geworden, das allerorts Gebäude und Veranstaltungen schmückt. Ein anderes Zeichen, das Hakenkreuz der Nationalsozialisten, war vor 90 Jahren ebenso beliebt und verbreitet, ohne dass die Massen wussten, womit sie es zu tun hatten. Es stand für eine okkulte Bewegung, die von den Ariern einst nach Indien gebracht wurde, weil man dort für eine neue Religion offen war. Von dort verbreitete es sich weiter im fernöstlichen Raum. Beim Regenbogen handelt es sich auch um ein religiöses Zeichen, das heute ebenso verehrt und gefeiert wird. Während das Hakenkreuz jedoch aus einem finsteren, dämonsichen Hintergrund stammt, handelt es sich beim Regenbogen um ein Zeichen des Lichts, der Hoffnung und vor allem der Gnade, wie es sich gleich herausstellen wird. Beiden Symbolen gemeinsam ist die Beliebtheit bei Volk und Regierung, aber auch die Tatsache, dass den meisten kaum bewusst war und ist, was man als Fahne vor sich herträgt: deren Ursprung und Bedeutung. Wie schon erwähnt, handelt es sich vom Ursprung her beim Regenbogen um ein Zeichen der Gnade und somit um ein biblisches Symbol. In keiner Religion finden wir einen gnädigen Gott, der den Menschen in Liebe zugewandt ist, wie im jüdisch-christlichen Glauben. Die Rede ist hier von einem Schöpfergott, der einst die ganze Menschheit bis auf eine Familie vernichtet hatte, weil er sein Schöpfungswerk bereute. Die Bewohner der Erde hatte sich derart in Grausamkeiten verstrickt, dass es keinen anderen Weg gab, als die Schöpfung neu zu starten, oder "zu booten", wie man in Computersprache es ausdrücken würde. Jene Arche Noah der Überlebenden transportierte vor 6000 Jahren das Samenkorn, einen Neustart für Tier und Mensch: eine achtköpfige Familie und von den damals lebenden Urtieren jeweils ein Pärchen. Die Auswirkung der Sintflut und der damit verbundene Klimawandel sind weitgehend erforscht und wie sich inzwischen herausgestellt hat, im Bewusstsein früher Kulturen weltweit in Erinnerung geblieben. Obwohl die Menschheit kaum aus der Erfahrung einer Sintflut gelernt und sich in noch viel größere Perversionen hineinbewegt hat, gab es keine weltweite Umweltkatastrophe mehr. Den Grund dafür hatte damals der Schöpfergott selbst seinem Getreuen Noah mitgeteilt, so wie es in 1.Mose 9 berichtet wird: 12-13 Weiter sagte er (Gott) »Diesen Bund schließe ich mit euch und allen Bewohnern der Erde, immer und ewig will ich dazu stehen. Der Regenbogen soll ein Zeichen für dieses Versprechen sein. 14 Wenn ich Wolken am Himmel aufziehen lasse und der Regenbogen darin erscheint, 15 dann werde ich an meinen Bund denken, den ich mit Mensch und Tier geschlossen habe: Nie wieder eine so große Flut! Nie wieder soll alles Leben auf diese Weise vernichtet werden! Seit der Sintflut hat die Menschheit es mit einem gnädigen Gott zu tun, der alles unternimmt, damit eine verlorene, umherirrende Menschheit wieder zu IHM ins Paradies zurückfindet. Der Regenbogen steht also für die Hoffnung, einen gnädigen Gott zu haben, der seinen Zorn über eine gottlose Menschheit bis zum Ende zurückhält. Um dieses der ganzen Welt noch einmal deutlich vor Augen zu führen, hat Gott seinen Sohn Jesus Christus vor 2000 Jahren auf die Erde gesandt, damit viele die Gnadenzeit nutzen, um sich durch den R etter retten zu lassen. Erst wer der frohen Botschaft glaubt und sich zu Jesus bekehrt, nutzt die Gnadenzeit, für die der Regenbogen seit der Sintflut steht. Der heute beliebte und gefeierte Regenbogen kann keine Seele vom Zorn Gottes bewahren. Der Regenbogen steht aber für eine Zeit der Besinnung, die der Menschheit gegeben ist. Kein Gottesgericht kommt auf uns zu, solange die Gnadenzeit anhält. Jeder Mensch, der das Evangelium empfängt, ist aufgerufen, vom gottlosen Weg umzukehren, bevor es zu spät sein wird. Eine starke Botschaft, die sogar diejenigen mit Fahnen umhertragen, die ihren Schöpfer noch gar nicht kennen und obendrein seine Schöpfungsordnung ablehnen. Ein Grund mehr für Chrsten sich dessen bewusst zu sein, um nachzufragen.... weisst Du was der Regenbogen bedeutet? Foto: Ruan Richard Roudrigues
- 31. Januar - Wer sich lässt dünken, er stehe, mag wohl zusehen, dass er nicht falle.
Darum, wer meint, er stehe, soll zusehen, dass er nicht falle. 1.Kor 10/12 Ach, ich weiß leider gut, dass Unglück kommen muss und so ist es wohl auch kein Wunder, wenn ein Mensch fällt. Es ist aber ein Wunder, wenn ein Mensch nach dem Fallen wieder aufsteht und danach stehen bleibt. Petrus ist gefallen, damit er begreift, er ist ein Mensch. Auch heutzutage fallen Zedern Libanons, die mit ihren Gipfeln an den Himmel reichen. Ja, es ist sogar auch, Wunder über alle Wunder, ein Engel vom Himmel und Adam aus dem Paradies gefallen. Was für ein Wunder ist es dann, wenn das Rohr im Sturmwind geknickt und der *Docht des Lichts nur noch glimmt? *glimmenden Docht: Anspielung auf Christus, der versprochen hat, das geknickte Rohr nicht abzubrechen und den glimmenden Docht nicht auszulöschen. Matthäus 12/20 Foto: Guy Kawasaki
- AT Der Prophet Samuel
Samuel salbt Saul zum König über Israel mit einer Flasche Öl. Samuel schrieb richter und Rut sowie das Bibelbuch Samuel 1. Gegen Ende von Samuel 1 sirbt Samuel d und anere Propehten setzen, inspieiriert von Gott wie alle Bibelbücher, den Bericht über König David fort. In der häbräischen Urfassung, dem masoretischen Text, dem Tanach wie er im Tempel zu Jerusalem aufbewahrt wurde, gab es die Unterscheidung in Samuel 1 und 2 nicht. Das Buch Samuel war in einem Stück verfasst. Der Prophet Samuel stammt aus einer Epoche, in der Gott Richter über sien Volk eingesetzt hatte, um sie selbst zu regieren. Die Theokratie reicht auf Mose zurück, die im Namen Gottes sein Volk aus Ägypten ins gelobte Land geführt hatte. Nun aber hatte das Volk Israel keine Lust mehr auf diese Herrschaftsform und wollte wie jedes andere Land der Welt einen König haben, der es refiert und mit ihnen in Kriege zieht. Samul war von Gott berufen, diesen Prozess zu begleiten, in dem der Prophet dem Volk klarmachte, welche Konsequenzen die Ablehnung des Gottes Israel in Zukunft haben würde. Samuel ist entsetzt und macht sich über sein Volk gro´ße sorgen, weil nun auch hohe Belastungen wie Steuern und Abgaben auf jeden zukommen würden. Aber Gott spricht zu ihm: Die Eltern von Samuel sind solche Juden, die noch regelmäßig zur Stiftshütte nach ..... pilgern, um Opfer zu brungen und Gott anzubeten. Leider hat der Vater von Samuel Elkana zwei Frauen, wobei die eine die andere Hanna wegen ihrer Kinderlosigkeit verachtet und hänselt. In ihrer Not fleht Hanna still zu Gott vor der Stiftshütte und wird dabei vom Honhepriester Eli beobahctet. Schießlich segnet er die verzweifelte Frau damit. dass Gott ihr ihren Kinderwunsch erfüllen würde. Datsächlich gebiert Hanna einen Sohn, nennt ihn Samiel und weiht ihm Gott. Nachdem Samiel abgstillt ist bringt sie ihn nach Shilo, wo die Stiftshütte nach der Wanderung druch die Wüste ihren Platz gefunden hatte und wo auch der Opferdienst der Israeliten stattfand. Sie übergabihren Sohn dem Priester Eli und erinnerte den alten Mann an die Begegnung von vor einem Jahr. Samuel wächst (mit zwei Jahren ?) im Tempel auf und schläft zwischen den zeltplanen auf Höhe der bundeslade. Schließlich ruft ihn Gott an und begegnet Samuel persönlich. Samuel war zum Propheten Israels berufen, sein Dienst im Tempel geschah unbemerkt neben dem Drama, das Eli mit seinen beiden Söhnen. hatte. Bedie waren gottlose, die ihren Stand missbrauchten, um sich Vorteile und Ansehen zu verschaffen. Samuel empfing von Gott eine Prophetie für Eli, wonach er wegen seiner Nachlässigkeit gegenüber seinen Söhnen sein Urteil empfangen würde. Bei einer kriegerischen Auseinandersetzung mit den Philistern kamen dann beide Söhne um, obdrein wurde die Bundeslade von den Feinden Israels gestohlen. . Als der alterschwache und beleibte Eli dies alles erfhr, fiel er rücklings um und starb. Die Philister hatten die Bundeslade geraubt und in ihrem Tempel aufgestellt. Bald stellt sich heraus, das der Gott Israel auch hier gegenwärtig war. So wurde ihre Götzenfigur im Tempel vor der bundeslade zwei mal nachts umgestürzt. Aber es begannen auch Krankheiten von der Bundelade auszugehen, so dass die Bewohner die Bundelade zu anderen Städten brachten, wo ebenfalls Seuche nausbrachen. Die Philister erkannten, dass sie es mit dem mächtigen Gott der Israelisten zu tun hatten und wollten schließlich die Bundeslade zurückgeben. Dazu benutzten sie einen Wagen, vor dem sie junge Mutterkühe spannten und trieben das gefährt in Richtung der israeliten. . Sie sagten sich, wenn die Kühe den Weg weiter in Richtung der Juden einhalten würden und nicht dme ruf ihrer Kälber folgend umkehrten, dann würde tatsächlich Gott seine Hand im Spiel haben. Tatsächlich geschah es so, obwohl die Kühe den Ruf ohrer Jungen hörten, trabten sie weiter voran und wurden von den Israelisten in Empfang genommen. Sie trugen die Bundeslade weiter und opferten die Kühe auf dme Altar. Samuel letzter Richter Israels Samuel war der letzte Richter Israels. In seiner Amtzeit begehrte Das Volk auf und wollte nicht mehr von Gott druch Richter direkt regiert werden. Die Theokratie sollte ein Ende finden in dem man sich von Gott einen König wünswchte, wie in andere Völker ihn auch hatten. Jemand, den man dienen und verehren konnte, mit dem man in Kriege zog und dem man Steinrn bezahlte. Das Volk wollte nicht mehr eigenverantwortlich von Gott stehen sondern forderte jemand, der für es dachte, entschied und hahlndelte. Der HERR hatte zwar einen Köänig für Sein Volk angekündigt, es war aber noch nicht die Zeit dafür. Von daher gab Gott dem Volk Saul, ein überragenden König nach dme Herzen des Volkes. Und Gott tröstete Seinen Propheten Samuel, in dem ER ihm sagte, sie ( dasVolk) haben nicht dich verworfen sondern mich. So wurde Saul aus dem Stamm Benjamin von Samuel 1.Sam 8/7 Der HERR aber sprach zu Samuel: Gehorche der Stimme des Volks in allem, was sie zu dir sagen; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, dass ich nicht mehr König über sie sein soll. 8 So wie sie immer getan haben von dem Tage an, da ich sie aus Ägypten führte, bis auf diesen Tag, dass sie mich verlassen und andern Göttern gedient haben, so tun sie nun auch dir. Gott gewährt Seinem Volk seinen Wunsch und erwählt ihnen einen Känig nach ihrem Herzen. Groß, schön von Gestalt, aufrecht mit noblem Auftreten, großzügig und beherzt im Kampf. Aber Saul kannte keine echte Gottesbeziehung wie sich immer wieder herausstellen sollte. Als Zeichen dafür, dass Saul einmal scheitern würde, salbt Samuel ihn mit einer zerbrechlichen Flasche und nicht mit einem Horn, wie später David. In Samiúel 1+2 wird die vierzigjährige Regierungzeit Sauls und der Wechsel zum Königshaus Davids beschrieben. Während Samuel noch lebte, verband ihn eine enge Freundschaft mit David. David floh zu Samuel und wohnte beispiesweise eine Zeit zusammen mit ihm. In der wechselreiche nGeschichte von König Saul und seinen gesalbte nNachfolger David geht es immer wieder um Neid und Hass aber auch um Freundschaft und Zuneigung. Durch seine Untreue zu Gott geriet König Saul immer mehr in Wahnvorstellungen und große Ängste, die ihn dazu treiben, David ermorden zu wollen. David war somit lange Zeit auf der Flucht vor Saul, ohne ihn jemals als seinen Feind töten zu wollen er hatte zwei Mal Gelegenheit dazu. David endlich König Israels Nach dem Tod Samuels und der ständigen Flucht vor Saul geriet David als designierte König Israels immer wieder auf Abwege, weil er Gott nicht immer befragte und eigenmächtige Entscheidungen traf, mit den David sich schwer versündigte. In seinen Psalmen verarbeitete David immer wieder seine Untreue gegenäüber seinem HERRN und fand durch Buße und Umkehr immer wieder Gnade. Obwohl Gott ihm immer wieder seine Sünden vergab veränderten sie doch sein Leben und zeigten langfristige Folgen. Als David zum Beispiel vom Propehte nNathan wegen seiner Hurewrei mit Batseba und dem Mord an ihrem Mann zur Rede gestellt wurde, verurteilte König David eine solche Tat, in dem er selbst forderte, dass ein solches Verbrechen mit dem Viefachen gesünd werden müsse. Tatsächlich verlor David in den folgenden jahren nicht nur das Kind mit Badseba, die er heiratete sondern auch weitere drei Söhne. Die frühe Geschichte Davids ist gezeichnet von Verfolgung druch König Saul, seinen Fluchten zu den gottlosen Nachbarvölkern und später dann von Machtränken um seine Königsherrschaft, die er schließlich nach vierzig Jahren antreten konnte. Wie schon erwähnt, versündigte David sich im Stress der Verfolgung immer wieder an anderen Menschen und zeigte unnötige Härte. Doch eines zeichnete ihn vor Gott besonders aus. David erhob sich niemals über seinen Verfolger König Saul sondern verschonte ihn als Gesalbten des HERRN, auch als er zweimal die Gelegenheit hatte, Saul zu töten. David zeigte sich auch zutiefst in Trauer und Zerknirschung, wenn andere gedachten, ihm den zukünftigen König Israels, durch Mord und andere Dienstleistungen an seinen vermeintlichen Gegnern im Volk Israel beeindrucken zu können. Davids Herausforderung war es die Stämme Israels so zu vereinen, dass sie nicht mehr aufeinander losgingen und sich bekriegten. Auch nach dem Tod Sauls gab es weiterhin seine Anhängerschaft durch 10 Stämme, nur der Stamm Juda stellte sich hinter David. David war immer wieder über die Härte seiner Zeitgenossen erschreckt, was ihm große Anerkennung und Anhängerschaft im Volk zutrug. Trotzdem er sich der Verheißung seiner Königsherrschaft über Israel bewusst war. fiel er immer wieder in Zweifel und Ängste, er könnte doch zuvor ermordet werden. Wie schon Abraham oder Jakob kannte David die Zusagen Gottes, dennoch gab es immer wieder in ihren Leben weitreichende Entscheidungen, zu denen Gott der HERR nicht gefragt wurde. Diese eingenmächtigkeiten führten immer wieder, wie hier schon erwähnt, zu Folgen, obwohl Gott immer wieder vergab und Geduld hatte. David war zu diesem zeitpunkt nicht mehr der, der er einmal zur Zeit von Goliath war, als er gottesfürchtig, allein auf gott vertrauend, ganz Israel rettete. Troltz aller Verfehlungen, Leidenschaften und ungerechtigkeiten Davids blieb er derjenige, den Gott als Mann nach Seinem Herzen bezeichnete. Allein dadruch, dass Davis stets mutig genug war seine Sünden einzugestehen und umzukehren. Divid war von allem ein Kreigsmann, der viele tausende und abertausende erschlangen hatte, die Gott ihm in seine Hand gegeben hatte. David war aber auch ein Mann der Ledenschaft für den Gott seiner Vorfahren, was sich in seinen Psalem zum Trost alles nachfolgenden Generation bis in Schritentum fortsetzte. David war nicht nur König sondern auch rophet, der Eindrück und Visionen hatte, die über seine zeit hinaus immer wieder auf de nMessias, den erwarteten Retter der ganzen Welt verwies. Schließlich sollte aus dem Königstum david einmal der Messias geborge nwerden, der am Ende der zeiten dann auch zum Richter der welt werden sollte. Alle diese Epochen und Zeitläufe überblickte David in seine Psalmen, Gläubige fanden somit immer wieder Trist, ermutigung und Orientierugn bis in die endzeit und die Wiederkehr Christus in Macht und Herrlichkeit. David in der Prophetie Begriffe der Bibel wie Davidsstadt (Jerusalem) und Sohn Davids weisen auf vielfältige Art und Weise darauf hin, dass Gott David versprochen hat, dass einem der Messias, Jesus aus seiner Königslinie zur Rttung der ganzen Welt kommen wird. Vor diesem Hintergrund stelle ndie psalmen Davids stets auch einen Hinweis auf den kommenden Erlöser der Welt dar. Der zwar vor zweitausend Jahren von Seinem Volk aubgelehtn wurde, als ER als Knecht Gottes kam, Der aber in Macht und Herrlichkeit wiederkommt, um die Welt zu richten und sei n1000-jähriges Friedensreich zu errichten. Somit ist die Geschichte Davids und seine Gottesbeziehung stets auch für die Heilgeschichte Gottes von besonderer Bedeutung.
- Der Prophet Hesekiel
Sie sollen erfahren, dass ich, der HERR, ihr Gott, bei ihnen bin und dass die vom Hause Israel mein Volk sind, spricht Gott der HERR. Hesekiel 34,30 Im 30. Lebensjahr tut sich nach fünf Jahren für den Priesteranwärter aus der Kaste Kohem während der Wegführung durch die Babylonier der Himmel auf. Es ist die Zeit von König Jojakim im Jahr 597 v.Chr. , da Hesekiel bei der zweiten Wegführung nach Babylon dabei war. Wegführung 605 , Nebukadnezar führt bei der Eroberung Jerusalems einen Teil der Bevölkerung weg nach Babylon. Es handelt sich um die Intelligenz, die fähigen Juden, gute Handwerker und den Adel, so auch der Prophet Daniel. Wegführung 597 , bei der auch Hesekiel nach Babylon verschleppt wurde. Im Jahr 587 erfolgte die Zerstörung Jerusalems. Ein Entronnener Bote brachte Monate später die Nachricht Hesekiel in Babel. Dennoch gab es immer wieder Übriggebliebene im Land Israel, die sich Hoffnung machten, im Lande bleiben zu können. Die Kriege hatten sie nicht zur Umkehr zu Gott bewegt, sie lebten weiter in Sünde und Perversion und ignorierten die Warnungen des Propheten. Auch heute ignorieren Menschen Katastrophen, die als Zucht Gottes über sie hereinbrechen und lassen von ihrem gottlosen Handeln nicht ab. So auch nach dem Zweiten Weltkrieg und nach der Wende 1989 kehrten die europäischen Völker nicht zum Gott ihrer Vorfahren um. Wegführung 582 Struktur: Gott der HEHR hat durch das Alte Testament zu Hesekiel gesprochen. Und zwar auf vielerlei Weise: Durch Gleichnisse und Lieder oder beides in einem. Durch direkte Ansprachen Durch Visionen Durch historische Erzählungen, Mose, Samuel, Könige... Gedichte, Sprüche Dies alles ist wichtig zu unterscheiden, damit man für die Auslegung einen Ansatz hat. Teil I -Kap 1-24 Prophezeiung über den Untergang Jerusalems und des Tempels und der Weggang der Schechina aus dem salomonischen Tempel. Das Kapitel des Gerichts. -1 -24 Die Zeit vor der Zerstörung Jerusalems, das Ende des souveränen Staats Israel und des Tempels, der Weggang der Herrlichkeit Gottes in Form der Schechina aus dem Tempel. Der Apostel Petrus verweist darauf, dass das Gericht im Hause Gottes beginnt, unter seinem Volk. Danach geht es über zu den Heidenvölkern. In dieser Prophetie geht es um jene, die als Nachbarn rings um Israel liegen und das Vorrecht hatten, Gottes Handeln unmittelbar unter den Juden zu erleben. Daher hatten sie eine besondere Verantwortung vor Gott. Dies gilt auch für die Verwandten von Christen, die Gottes Zeugnis mitkommen und somit vor Gott ebenfalls mehr Verantwortung haben sich zu bekehren. Teil II - Kap 25-32 Das Gericht über sieben nichtjüdische Völker bzw. Städte. Das Kapitel des Gerichts. 25-32, Die Ankündigung des Gerichts über sieben nichtjüdische Nationen und Städte rings um Israels. Dabei gibt es eine geografische Ordnung. 25/2 Gericht über Ammon, heutiges Nordjordanien 25/8 Gericht über Moab, heutiges Mitteljordanien 25/12 Gericht über Edom, Südjordanien, mit Grenzgebiet zu Saudi-Arabien. 25/15 Gericht über die Philister. Zur Zeit Israels Feinde im Land im Gebiet des Gazastreifens. 26/2-28/.. Gericht über Tyrus im Libanon 28/22 Gericht über Sidon 29-32 Prophetie über Ägypten Teil III - Kap 33-48 Die Ankündigung des letzten, dem 3. Tempel in der Endzeit. mit der Rückkehr der Schechina. Das Kapitel der Gnade. 33-39 Der Weg zur Wiederherstellung und Erneuerung Israels. Die ganze Entwicklung der Einwanderung bis zur Wiederkunft Christi. 40-48 Gottes herrlicher Plan, mit Blick die Wiederherstellung des jüdischen Volkes, Israels, der Stadt Jerusalem und des Tempels, der Neue Tempel und die neue Landverteilung. Erneuerung des jüdischen Volkes, ein neues Herz, wenn Jesus wiederkommt. Untergang des letzten Feindes Israels, Gog aus dem äußersten Norden. Das Reden des Propheten Jan 585 v.Chr. Während Hesekiel bis zum Eintreffen eines Entronnenen Boten in Babel, der die Zerstörung Jerusalems berichtete, stumm war und nur sprach, wenn Gott es ihm aufgab, tut Gott ihm nun den Mund auf. Seine Zunge klebt nicht mehr am Gaumen, er kann frei sprechen und den Juden in Babylon antworten. In der zurückliegen Zeit war die Stummheit Hesekiels für die Menschen ein Zeichen seiner besonderen Aufgabe, man war auf jedes Wort des Propheten gespannt. Während der Zeit der Gerichtsbotschaft über das jüdische Volk war Hesekiel stumm, jetzt verkündete er die Gnade Gottes und redete, wenn man ihn fragte. Hesekiel sieht vier Engelwesen Vier Engelwesen (Löwe, Tier, Mensch und Adler) werden auch in der Offenbarung erwähnt, wenn es um das Gericht Gottes über die Erde geht. In Hesekiel beziehen sich die vier Gestalten jedoch auf die Gnadenzeit und somit auf das Evangelium: Nach Matthäus, das Evangelium, in dem Jesus als König im Mittelpunkt steht. (Der Löwe) Nach Markus, das Evangelium, in dem der leidende Jesus beschrieben wird, der mit Ausdauer den Weg ans Kreuz verfolgt. (Der Stier) Nach Lukas, das Evangelium, das den wahren Menschen Jesus veranschaulicht. (Der Mensch) Nach Johannes, das Evangelium, welches den wahren Gott im Mittelpunkt stellt, der vom Himmel (wie ein Adler) gekommen ist. Verheißungen/Weissagungen Kap 29-32 Siebte Prophetie über Ägypten , die zu den sieben Prophetien über nichtjüdische Völker gehört. Wiederum unterteilt in sieben Aussprüche: 29/1 Im 10. Jahr... 29/17 und es geschah 30 /1 30/20 31/1 32/1 32/17
- AT Der Prophet Jona
Der Israelit Jona bekommt als anerkanntes Sprachrohr Gottes vom HERRN den Auftrag ins Ausland nach Ninive zu gehen, um den dort ansässigen Assyrern den nahen Untergang der Stadt zu verkünden. Dals war Ninive eine Metropole, dessen innerer Umfang ca. 100km umfasste. Die Bewohner lebten in Unzucht, Hurerei, Menschenofer, Götzeanbetung etc. gott hatte den Untergang über diese perferse Stadt angekündig und schicht nun Jona als Verkündiger los. Doch ona sträußt sich, weil er nicht einsehen will, dass eine so gottlose Stadt, obendrei Ungläubige auch noch gewart werden sollen. Der Stolu Jonas setzt sich druch, und so versucht er vor Gottes Angesichts zu fliehen, um nicht in die Verantwortung genommen zu werden. In der folgenden Geschichte offenbaren sich verschiedene Perspektiven der heilgeschichte Gottes mit allen Völkern und Nationen. Schon im Alten Testament war klar, dass auch die nichtjüdischen Völker zur Buße gerufen werden und das Heil Gottes erlangen sollten. Im Weglaufen Jonas erleben wir die Weigerung Israels, Gottes Willen zu folgen, was letztendlich zur weltweiten Zerstreuung der Juden ab dem Jahr 70 n.Ch r. geführt hatte. In der Geschichte Jonas offenbart sich aber auch der Leidensweg Jeus, etwa 500 Jahre später. Auch er musste in die Tiefe des todes inabtauchen, um dann zum Leben und zur Herrlichekti druchzudringen. Die Vöker werden in der bibel oft mit dem Meer verglichen, dem Völkermeer. So wurden die Juden ab dem Jahr 70 n.Ch r. in der Diaspora ins Vöklermeer geworfen. 13 Million von ihnen wurden druch Hass und Ablehnung innerhalb von 1700 Jahren getötet. Israel sollte aber nicht untergehen, sondern wieder ans Land kommen. Im Jahr 1882 begann die angekündigte Endzeit mit der massenhaften Rückkehr der Juden nach Israel . Jes 17 13-14 Der Fisch speist Jona in Israel wieder Land. Bis heute 3 Millionen Juden, die wieder im Land ihrer Väter ankamen. Die Jonageschichte stellt die ganze Geschichte Israels vom Anfang bis an Ende dar. Jona floh auf ein phönizisches Schiff und wollte möglichst weit von seiner Heimat weg fliehen. Doch Gott bracht Unglück über Mannschaft und Schiff, so dass der Prophet Gottes zugab, für den Zorn Gottes verantwort lich sein. Dei Phönizierer hatten zwar ihre eigenen Götter aber dennoch redeten sie vom Gott Israels, dem einzig wahren Gott. Oftmals wissen Heiden mehr über Gott de nHERRN, als die vermeindlich Gläubigen Er empfahl den Seeleuten ihn ins Meer zu werfen, damit der Surm aufhöre. Jona war nicht nur trotzig gegen Gott, sondern auch lebensmüde. Nachdem Jona über Bord geworfen wurde, fügte es Gott, dass er von einem Fisch verschluckt und im Magen des Tieresgelangte. Schon vorher hatte sich Jona im Schiff ganz unten im Rumpf während des Sturm verkrochen. Nun gelangte er noch tiefer mit dem Fisch auf den Grund des Meeres. von hier fügte es Gott, dass der Fisch ihn ausgerechnet wieder ian israels Küste an Land spie, an den Ort, von dem er geflohen war . Auch Jesus verbrachte 3 Tage in der Höhle des Todes, bis ER auferweckt wurde und zu leben begann. Jona war nun bereit nach Ninive zu ziehen, um der Stadt den nahen Untergang anzukündigen. Sei Gesicht war druch die Magensäfte des Fisches entstellt und er sah wogl recht gluselig aus. So schritt der perophet in Ninive ein und rief kurz und knapp: 40 Tage und die Stadt wird umgekehrt. Jona hatte sicherlich auch noch mehr ausgerufen, obwohl akkadisch für Israeliten eine schwierige Fremdsprache war. Aber es reichte auch dieser eine Satz und das Volk von Ninive war bestürzt, bis in die Führungsspitze und den König hinein. Man tat Buße und bekehrte sich von seiner Unzucht. Nachdem Jona seinen Auftrag erledigt hatte, gewann wieder der Trotz in ihm oberhand und er setzte sich der Stadt gegenüber auf einen Berg, um den Untergang Ninives zu beobahctn. Wie würde es geschehen? Käme eine fremde Arme, ei nErbeben, eine sintflut, Jona wollte es als gerechte Strafe gottes mit ansehen. Doch der Gott Israels erbarmte sich über die Assyrer und wollte die Stadt verschonen. Es kam zu einem bemerkswerten Gedankenaustausch zwischen Jona und Gott, in dem Gott klarmachte, dass ER keinen Gefallen am Tod so vieler Menschen hatte. Allein 120000 Kinder lebten in der Stadt, von denen es heisst, dass sie die Linke von der rechten Hand nicht unterscheiden konnten. Jona musste wieder einmal trotzig akzeptieren, dass der Gott israels auch den heiden gegenüber ei ngnädiger gott war. Obwohl Jonas immer wieder trotzig und aufsässig gegenüber gott aufgetreten war, begnetete ER ihm mit nachsicht und Geduld. Jonas war es dann, der das Buch Jona aufschrieb, in der Erkenntnis seines Fehlverhaltens und tiefer Einsicht. Gott war den Assyrern in Ninive 200 Jahre gnädig, weil sie sich vom wahrhaftigen Gott Israels gebeut hatten. Schließlich aber verfielen ihre Nachkommen wieder in de nalten Götzendienst, bis im Jahr 612 v. Chr. die Stadt von dem aufkommen neuen Weltreich druch die Babylonier, Meder und Skythen niedergemacht wurde. Das Assyrische Weltreich ging zugrunde, so wie auch alle folgenden Weltreiche sich abgewechselt haben und am Ende besiegt wurden. Praktische Lehren: Versuche nicht vor Gott zu fliehen, es ist vergeblich. Lass dich von Gott beauftragen bezüglich Zeitpunkt, Arbeitsfeld und Botschaft. Vertraue auf den Gott, der alle Naturkräfte in Seiner Hand hält. Auch über Los und Zufall. Verurteile bei dir jede Jona-Eifersucht auf Außenstehende. Habe ein weites Herz für Weltmission Apo 1-8 Sei bereit auch deinen Feinden zu vergeben.
- 5. Juni - Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Joh. 14/6 Zuerst lerne den Sohn der Jungfrau Maria gut kennen. Wenn du aber umgekehrt bei Gott anfängst, wie er die Welt regiert und Sodom und Gomorrha mit höllischem Feuer verbrannt und auf den Kopf gestellt hat, wirst du dir bald den Hals brechen. Beginnst du bei den Werken der hohen Majestät und untersuchst, warum er mit dem einen Menschen so und mit dem anderen so umgegangen ist, so wirst du vom Himmel herabstürzen, so wie es einst Satan ergangen ist. Denn das heißt, oben anfangen und das Dach bauen, bevor du das Fundament gelegt hast. Darum, wenn du richtig vorankommen willst, so musst du unten anfangen und Gott machen lassen, was er macht. Sage: Ich will ihn nicht kennen, es sei denn, ich habe diesen Sohn der Jungfrau erst kennengelernt. Wenn du ihn dann als Mensch unter Menschen erfasst hast, dann glaube auch weiter. Nämlich, dass er von einer Jungfrau geboren und auch von Gott in Ewigkeit geboren ist. So wirst du wohl sicher sein unter dem Dach des Fleisches und Blutes dieses Menschen (Jesus). Foto: Birmingham Museums Trust
- Warum wir nur 6500 Jahre alt sind.
Im Jahr 1997 veröffentlichte das Wissenschaftsmagazin Nature Genetics eine Studie von Thomas Parsons u.a., nach der alle heute lebenden Menschen auf eine Urmutter zurückzuführen sind, die vor 6500 Jahren gelebt hat. Die Erkenntnis Die wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel: "A high observed substitution rate in the human mitochondrial DNA control region" bezieht sich auf die Erforschung der Mitochondrien , jenen kleinen Energiemaschinen, die wir in jeder Zelle unseres Körpers haben. Darin befindet sich ein kurzes Stück DNA, das nur von der Mutter an ihre Töchter weitergegeben wird. Natürlich kann die Mutter dies auch an ihre Söhne weitergeben, die aber dieses Erbgut nicht an ihre Kinder vererben können, sondern nur die Töchter. Damit kann man die Mutterlinie aller Menschen verfolgen. Mitochondrien haben kurze Informationen der DNA Die wissenschaftliche Methode Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die mitochondriale DNA ständig kleine Kopierfehler in der Erbinformation von einer Generation zur nächsten erzeugt. In der Regel kein Problem, obwohl auch Krankheiten in diesem Bereich entstehen können. Anhand der Gene kann man somit die Generationen zurückverfolgen und darin ein Muster über die Abstammung erkennen. Die Abschreibefehler in der DNA ergeben ein Bild, an dem man beispielsweise herausfinden kann, welche die Mutter von einem Mann ist. Dadurch kann man auch herausfinden, aus welchem Volk jemand abstammt, und zwar Jahrtausende zurück. Katastrophe für die Evolutionstheorie Aufgrund der wissenschaftlichen Arbeit kann man nachweisen, dass alle heute lebenden Menschen auf eine Urmutter zurückzuführen sind. Wo sind die Millionen Jahre oder zumindest die Hunderttausend Jahre aus der Evolution? Auch kann man die Verwandtschaft der Völker untereinander nachweisen. Von der DNA her lässt sich ein Rassenunterschied von lediglich 2 - 3 % nachweisen. Demnach gibt es keine signifikanten Unterschiede unter den Völkern. Die Rassenlehre, wie sie noch von der Evolutionstheorie abgeleitet und von Rassisten wie Adolf Hitler und seinen Gefolgsleuten vertreten wurde, ist wissenschaftlich nicht begründbar. Der Mitbegründer der Evolutionslehre Charles Darwin, verfügte über keinen wissenschaftlichen Abschluss und war eher ein Philosoph. Wissenschaft zwischen Erkenntnis und Glaube Obwohl die Wissenschaftler ihre Methode nachvollziehbar und richtig der Öffentlichkeit vorstellten, glaubten sie dennoch nicht daran. "Wir haben dies zwar herausgefunden, dennoch kann es nicht sein, weil es eine Evolution gab." Hier wird etwas vorausgesetzt, was immer mehr von Wissenschaftlern relativiert und in Zweifel gezogen wird. Dennoch scheint der Druck, an falschen Voraussetzungen festzuhalten, groß zu sein. Obendrein geht es hier nicht nur um wissenschaftliche Differenzen, sondern um ein Weltbild und das Streitthema, wie das Universum und der Mensch entstanden sind. Während Wissenschaft in diesem Bereich immer mehr zu einer Glaubensfrage wird, bestätigt sich der Glaube, wenn er sich auf die Bibel beruft, als wissenschaftlich begründet. Die Urmutter aller Menschen und ihre Nachkommen Wenn man den Ursprung aller Menschen auf die biblische Eva zurückverfolgen kann, so wird man in den nachfolgenden Generationen einen Einschnitt entdecken. Eine Art „Flaschenhals“, der vermuten lässt, dass es in der damaligen Menschheit zu einer weltweiten Katastrophe gekommen war. Wie in der Bibel beschrieben, überlebten nur wenige die globale Überflutung. Der Überlieferung nach überlebten acht Menschen die Sintflut (2463 v.Chr.): Noah, seine Frau, seine drei Söhne und deren Frauen.Die biblische Geschichte berichtet, dass diese Familie von Gott ausgewählt wurde, um sich in der Arche zu retten, während die restliche Menschheit aufgrund der Sünde unterging. (Die Arche war ein gigantischer Schiffsbau mit einer Bauanleitung, die erst im neunzehnten Jahrhundert herausgefunden wurde.) Der Neubeginn der Menschheit und die Entstehung der Völker Die Wissenschaft unterscheidet heute drei sogenannte Haplogruppen , L,M und N, die sich wiederum in allen heute lebenden Völkern nachweisen lassen. Logischerweise gehen alle von den drei Töchtern aus, die die Sintflut überlebt haben. Natürlich kann man diese Linie auch in den Söhnen nachverfolgen. Dazu nimmt man dann nicht die mitochondriale DNA sondenr schaut sich das Y-Stück beim männlichen Chromosom an; jene DNA, die Väter nur ihren Söhnen weitergeben und nicht ihren Töchtern. (Frauen haben XX-Chromosomen und Männer XY, unveränderbare Merkmale, ob man ein Mann oder eine Frau ist.) Die Wiege der Menschheit und ihre Verbreitung. Vor diesem Hintergrund kann man begründen, dass die ganze Menschheit vom Mittleren Osten ausgegangen ist, unweit vom Berg Ararat, an dem die Arche vor viereinhalb Tausend Jahren strandete. Die Bibel berichtet, dass aus den drei Söhnen Noahs neue Stämme entstanden, und im Gebiet Babyloniens, des heutigen Iraks, siedelten. Gegen den Willen Gottes weigerte man sich, die Erde in Besitz zu nehmen. Erst als der Schöpfer eingriff und die einheitliche Sprache der Menschen verwirrte, kam es zum Auszug. Keiner konnte mehr den anderen verstehen und so ging man sich aus dem Wege. Wie auf der Grafik zu sehen, sind die Afrikaner, Haplo-Gruppe L, nach Süden ausgewandert, die Nachkommen von Noahs-Sohn Ham. Dann haben sich M und N, die Söhne Jafet und Sem, aufgespalten und sind nach Asien und Europa gegangen. Weiterhin hat man die Haplo-Gruppen A, B und G bis nach Amerika weiterverfolgt. Hier kann man sogar nachweisen, dass die Ausbreitung von Norden nach Süden ging. Fazit: Alle Menschen sind eine Familie und haben einen gemeinsamen Ursprung. Allein dieser wissenschaftliche Hinweis gibt Anlass genug, über die Entstehung des Universums und die verbreiteten Zahlen von Jahrmillionen neu nachzudenken. Ja, es ist richtig, dass es wissenschaftliche Messmethoden wie C14 gibt, die aber teils falsch angewandt oder nicht richtig interpretiert werden. Ganze Schubladen sind von ihnen gefüllt, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen, weil sie dem Dogma der Evolutionstheorie widersprechen. Was nicht sein kann, das nicht sein darf. Die Wissenschaft beraubt sich hier selbst wichtiger Fortschritte, gegen das Wohl der Menschheit und der Umwelt. Wenn sie sich auf überholte Theorien stützt und neuen Ideologien zuarbeitet, bleibt es nur an wenigen, sich dem zu verweigern und Aufklärung zu betreiben. Die Masse wird weiter an einer Evolutionstheorie festhalten, auch wenn viele Wissenschaftler dies als überholt betrachten. Tröstlich bei der ganzen Sache kann der Umstand sein, dass die Bibel Gott als allmächtig beschreibt. Christen schließen das Unvorstellbare in ihren Glauben mit ein, bis sich ihnen ein Türchen öffnet und man erkennt. So war es auch zu Anfang der Wissenschaft im frühen Mittelalter. Man wollte erkunden, wie der Schöpfer seine Schöpfung eingerichtet hat, wie alles zusammenhängt und es funktioniert. Die biblische Botschaft, dass das Universum vor über 6000 Jahren entstand, wird allein schon dadurch nachvollziehbar, dass der Schöpfer etwas erschaffen kann, was alt, ja was uralt ist. Wie der hervorrange Wein, den Jesus auf der Hochzeit zu Kana im Augenblick kreierte. Ohne all die Jahre des Anpflanzens, Pflegens und Reifens abzuwarten, stand das köstliche Getränk sofort bereit. Dafür braucht man nicht mal Glauben, sondern nur Gott dafür zu danken, zu loben und genießen. Foto: Ales Dusa
- Der christliche Garten
Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN zwischen den Bäumen im Garten. 9 Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? ! 1.Mose 8 Die Geschichte der Menschheit begann in einem Garten, in dem Gott und Mensch zusammenlebten. Nach dem Vertrauensbruch, der in 1. Mose beschrieben wird, mussten Adam und Eva den Garten verlassen, das Paradies ohne Hass, Angst und Gewalt, ohne Tod und Krankheit sollte ihnen verschlossen bleiben. Ein Engel bewachte den Eingang und mit der Sintflut wurden alle Spuren dieses Ortes im Nahen Osten weggespült. Die Menschheit begab sich auf einen Weg durch Jahrtausende, mit dem Ziel, die Herrlichkeit, jene Harmonie zwischen Schöpfer und Geschöpf des Paradieses wiederzuerlangen. Während die ersten Völker noch die Überlieferung von Noah her vor Augen hatten, verlor sich das Ziel immer mehr; und doch pflanzte sich die Sehnsucht nach Vollkommenheit in Religionen fort. Der Mensch begann, eigene Götter und Heilsbotschaften zu ersinnen. Vor zweitausend Jahren war dann ein Endpunkt erreicht, wo die ganze Menschheit drohte verloren zu gehen, in einer Zeit, als das römische Reich die brutalste Gewaltherrschaft aller Zeiten errichtete. Doch der Schöpfergott des Universums hatte schon zur Zeit der Vertreibung aus dem Paradies einen Rettungsplan verkündet, den ER nun, am Tiefpunkt menschlicher Verirrung und Grausamkeit in die Welt sandte, Seinen Sohn Jesus Christus. ER sollte der bekannteste Mann der Weltgeschichte werden, mit einer Heilsbotschaft, die bisher zweitausend Jahre alle Kriege, Regierungen und Verfolgungen überstanden hat und dabei Millionen und Abermillionen vom ewigen Tod errettet. Als Jesus vor zweitausend Jahren als wahrer Gott und wahrer Mensch in Galiläa, im Nahen Osten auftrat, suchte er immer wieder die Einsamkeit, um im Gespräch (Gebet) mit Seinem Vater im Himmel zu sein. So auch in der Nacht vor der Hinrichtung am Kreuz im Jahr 32. n.Chr. , als Jesus im Garten Gethsemane Tränen vergoss und Blut schwitzte. Die Sehnsucht nach Frieden, nach Wiederherstellung der Gemeinschaft mit dem Vater im Himmel treibt die Christenheit seitdem um. Gärten lassen Menschen immer wieder zur Ruhe kommen, zur Besinnung darauf, dass diese Welt vergänglich ist aber auch, dass es ein Ziel gibt, wo Frieden und ewige Freude warten. Viele Religionen haben sich darauf ausgerichtet, doch nur das Evangelium von Jesus Christus liefert dazu konkrete Fakten, geschichtliche Beweise und eine Wegbeschreibung. Der christliche Garten in Berlin Frohnau ist verwildert, naturbelassen, wie sein Verwalter es gerne umschreibt. Das Grundstück in der Alemannenstraße 5 liefert somit ein eindrückliches Bild von einer Kirche, die sich in der Krise befindet. In den zweitausend Jahren ihrer Geschichte gab es etliche Richtungskämpfe und Fehlentwicklungen, doch nie zuvor kam es zu einer Zerstörung des Glaubens von innen. Der Abfall von zentralen Inhalten der Heiligen-Schrift, wie die Jungfrauengeburt oder die Auferstehung von den Toten zersetzt die Christenheit des Westens von heute. Sahen sich Christen bisher äußeren Angriffen ausgesetzt, beispielsweise durch die kommunistische Christenverfolgung in Russland und China, sind es heute innere Feinde wie eine liberale Theologie und Kirchen, die sich der Welt anpassen. Anstatt Salz und Licht für eine orientierungslose Welt zu sein, getreu am Wort der Bibel, haben sie die Erkenntnis Gottes aus ihren Herzen verbannt - was für eine Tragik. Der Christliche Garten ist ein Bild für Unordnung und Wildwuchs, für Irrlehre und Gottlosigkeit, die sich in der Christenheit ausgebreitet haben. Der Christliche Garten Frohnau ist aber auch ein Zeichen der Hoffnung, dass nicht alles totes Holz und Verwesung ist. Es gibt noch Gemeinschaft für gläubige Christen, aus welcher Kirche man auch immer stammt. Und es gibt die Frohe Botschaft des Evangeliums für alle, die auf der Suche nach Trost und Gewissheit im Glauben sind. Hier kannst Du Kontakt aufnehmen.
- Flucht nach Israel
Jeremia 29/14 Und ich werde euer Geschick wenden und euch sammeln aus allen Nationen und aus allen Orten, wohin ich euch vertrieben habe, spricht der HERR. Und ich werde euch an den Ort zurückbringen, von dem ich euch gefangen weggeführt habe. Etliche Bibelstellen kündigen die Rückkehr des jüdischen Volkes nach Israel an. Dies geschieht seit der ersten Einwanderungswelle aus Osteuropa nach Palästina im Jahre 1882. Seither sind über zwei Millionen Juden aus aller Welt zurückgekehrt, so wie es der Gott der Bibel durch seine Propheten vor dreitausend Jahren angekündigt hatte. Während dieser Tage alle Airlines sich dieser Rückwanderung verweigern und keine Flüge anbieten, ist die israelische Fluggesellschaft rund um die Uhr damit beschäftigt, das Volk zurück ins Land zu bringen. Fragt man sich, warum so viele Menschen in ein Kriegsgebiet einwandern wollen, während viele Menschen aus dem benachbarten Libanon fliehen, dann ist die Antwort: Nirgends auf der Welt fühlen sich die Juden mehr sicher und so fliehen sie zu dem sichersten Ort, den es auf der Erde gibt: Israel. Viele Prophetien geben ihnen recht. In Jerusalem werden sich einmal alle Völker friedlich zusammenfinden. Doch bis dahin wird noch einiges passieren. EL AL-Nachricht vom 7.8.2024: In dieser für den Staat Israel und seine Bürger herausfordernden Zeit unternimmt El Al alle Anstrengungen, den Flugplan wie gewohnt aufrechtzuerhalten und zusätzliche Flüge sogar zu erhöhen, um Israelis, deren Flüge mit ausländischen Fluggesellschaften gestrichen wurden, die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen. Die Menschen in El Al arbeiten Tag und Nacht daran, die große Nachfrage in der Hochsaison des Jahres, mitten in den Sommerferien, zu decken – und dafür bin ich jedem einzelnen von ihnen dankbar. Die Sicherheitslage stellt uns vor schwierige Herausforderungen und erfordert Manövrierfähigkeit und schnelle Anpassungen. In der Luftfahrtbranche herrscht große Unsicherheit und wir sehen es als Auftrag, die Luftfahrttätigkeit so weit wie möglich fortzusetzen. Wir informieren Sie über Ihre Flüge über unsere Website und durch das Versenden einer persönlichen SMS-Nachricht. In den letzten Tagen haben wir Flüge nach Griechenland und Zypern zu einheitlichen Preisen hinzugefügt, um möglichst vielen Israelis die Heimreise über diese Ziele zu ermöglichen...
- Vier Wege zum Glauben - Teil I
Der Gott der Bibel hat sich auf vielfältige Art und Weise den Menschen zu erkennen gegeben, weil er erkannt und verstanden werden will. Es handelt sich bei Jahwe (der Ewigseiende), wie Gott sich im Alten Testament vorstellt, nicht um eine okkulte, versteckte Kraft, die im Verborgenen wirkt. Vielmehr handelt es sich um eine Person, die in einem Licht wohnt und sich der Menschheit offenbart hat. Wie wir hier sehen werden, war die Erkenntnis Gottes zu keiner Zeit ein Geheimnis oder nur für Eingeweihten möglich. Zuletzt hat die Reformation und die massenhafte Verbreitung der Bibel durch den Buchdruck vor 500 Jahren eine gewaltige Bekehrungswelle ausgelöst. Auch heute kann keiner sagen, er verstünde Gott nicht und könne nicht glauben, bevor er oder sie die folgenden vier Wege für sich persönlich erkundet hat. Durch das Zeugnis der Schöpfung Der Apostel Paulus hebt in seinem Brief an die Römer aus dem Jahr 56 n.Chr. hervor, dass alle Menschen von Anfang an Gott anhand der Natur erkennen konnten. Röm 1/19 19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. 20 Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es mit Vernunft wahrnimmt, an seinen Werken ersehen. Darum haben sie keine Entschuldigung. 21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Zu allen Zeiten haben Menschen den Himmel bestaunt und sich gefragt, was das alles bedeutet und vor allem, wer das gemacht hat. Aber auch die Natur hier auf der Erde gab Menschen immer wieder Rätsel auf, weil alles nach einem bestimmten Ordnungsplan in der Tier- und Pflanzenwelt zu funktionieren scheint. Der Ablauf der Jahreszeiten, die Gestirne mit ihren immer wiederkehrenden Abläufen haben den Menschen daran denken lassen, dass es einen intelligenten Schöpfer geben muss, der das alles geschaffen hat und beherrscht. Zudem hat Gott den Gedanken an Ewigkeit in des Menschen Herz gelegt, heißt es in der Schrift, die Sehnsucht, an den Ort des Friedens, des Paradieses zurückzukehren. Als im Laufe der Jahrhunderte nach der Vertreibung aus dem Paradies die Erinnerung an den Schöpfergott verloren ging, traten Geister und Götzen an deren Stelle. Allen gemeinsam waren es Menschen, die Götterfiguren aufstellten, um dann vor ihnen niederzufallen. Obwohl in den Kulturen noch Überlieferungen über den Schöpfergott durch die Vorfahren zu finden waren, hatte man sich bald okkulten Kräften zugewandt. So auch in China, wo lange Zeit einem Schöpfer gedacht wurde, bis der erste Kaiser kam und verlangte, dass man ihn als Gott verehrte. Aber es gibt nur einen Gott, von dem die Menschheit erschaffen wurde und in deren Bewusstsein Gott seinen Fingerabdruck hinterlassen hat: Die Frage nach einem Schöpfer, die Frage nach der eigenen Herkunft, die Frage nach dem Sinn des Lebens verbunden mit einem Gewissen, das unentwegt zwischen richtig und falsch unterscheiden will, - mit all dem kommt der Mensch zur Welt. Darin hat sich der Mensch bis heute von der übrigen Schöpfung unterschieden. Tiere verfügen über Instinkte, während der Mensch über sich selbst und diese Welt nachdenken kann und vor allem in der Lage ist Liebe und Schönheit zu empfinden. Wie eingangs beschrieben spricht der Apostel Paulus davon, dass man allein schon an der Natur erkennt, welche Verantwortung dem Menschen gegenüber seinem Schöpfer erwächst. Der Mensch verfügt über eine Vorstellung von Gut und Böse, hat sich selbst Ordnungen gegeben, um eine Gesellschaft nach bestimmten Gesetzen zu organisieren. Angesichts dessen war schon damals das Gewissen des Menschen ein inneres Gesetz, das ihn entweder freisprach oder verurteilte. Der Mensch war somit sein eigener Richter wenn es darum ging, vor der Macht eines Schöpfers bestehen zu können. Unter diesem Eindruck haben sich aus Noahs Nachkommen Stämme und Völker gebildet, zwar mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen aber mit ähnlichen gesellschaftlichen Ordnungen. Die Frage nach einem höheren Wesen, nach Mächten in der unsichtbaren Welt hat die Menschen umgetrieben, mit ganz unterschiedlichen Antworten. Alle Religionen bieten Wege zur Vollkommenheit und Erlösung an, mit denen sich der Mensch seinen Himmel verdienen kann; sei es im Nirwana, in einer Auflösung im Nichts oder ein Paradies mit vielen Jungfrauen. Demgegenüber stellt die Bibel fest, dass der Mensch sich nicht aus eigener Kraft erlösen kann. Es muss Hilfe von außen kommen. Fortsetzung folgt jeden Dienstag.
- Vier Wege zum Glauben - Teil II
Durch die Geschichte Israels Das Volk der Juden ist der Schlüssel zu Gottes Denken und Handeln in der ganzen Welt. Von Abraham bis zur Wiederkunft Christi in der Zukunft ist der Weg der Menschheit vorhergesagt. Das Alte Testament handelt davon, wie der Schöpfergott Jahwe sich einem Menschen namens Abram zu erkennen gegeben hat, aus dem das jüdische Volk hervorging. ER führte den späteren Abraham (Vater vieler) aus Ur in Chaldäa (dem heutigen Irak) nach Kanaan, dem späteren Israel. Seit etwa dem Jahr 2000 v.Chr . schreibt Gott Geschichte mit den Nachkommen Abrahams im Nahen Osten durch alle Höhen und Tiefen. Im Tanach, in dem die heiligen Schriften des Judentums zusammengefasst sind, wird das Volk Gottes auf das Kommen des Erlösers vorbereitet. Es geht um den angekündigten Messias, der in Sein Volk hineingeboren werden soll und zum König Israels und der ganzen Welt berufen ist. Israel bedeutet Gott kämpft. Die Heilsbotschaft für die ganze Welt erfüllte sich im Neuen Testament dann durch das Erscheinen des Sohns Gottes in Jerusalem. Das Erscheinen von Jesus Christus als Retter der Welt zu Beginn unserer Zeitrechnung war von den Propheten vorhergesagt. Es sollte der Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit werden. Weit hatte sich die gesamte Menschheit vom Schöpfergott entfernt. Brutale Weltreiche hatten ihre Spuren bis zu den Römern hinterlassen. Völker waren damit beschäftigt, sich gegenseitig zu versklaven und auszurotten. Unzucht, Aberglaube und Menschenopfer waren überall verbreitet. Israel selbst war in Götzendienst und Barbarei versunken, entweihte den Tempel zu Jerusalem und tat alles, was Gott ein Gräuel war. So hat Jahwe, der Ewigseiende im 4. Jahrhundert vor Chr. den Kontakt zu seinem Volk aufgegeben und der Gewalt fremder Mächte überlassen. Der letzte Schriftprophet Maleachi trat im vierten Jahrhundert vor Christus auf, danach trat Funkstille zwischen Gott und dem Volk ein. Propheten hatten den Untergang Israels und die Vertreibung in alle Welt Jahrhunderte vor der Zerstörung Jerusalems durch die Römer vorausgesagt. Dennoch ignorierten die Führer des Volkes diese Warnung immer wieder, hielten an ihren Machtinteressen fest und gingen schließlich mit samt dem Volk in die Gefangenschaft. Besonderheiten des jüdischen Volkes Das jüdische Volk denkt und lebt in Generationen, so wie der Segen Aaron aus mosaischer Zeit dem ganzen Volk galt und nicht dem einzelnen Juden. Das Schicksal eines einzelnen gläubigen Juden erfüllt sich dann, wenn Gott ihn, wie angekündigt, von den Toten auferweckt. Vor Jerusalem entstand ein riesiges Gräberfeld, ein Friedhof, wo nur noch wohlhabende Juden eine Grabstelle finden. Geleitet von der Vorstellung, dass die Erweckung des jüdischen Volkes hier in Jerusalem erfolgt. Das jüdische Volk ist das einzige Volk der Welt, das seit dem 6. Jahrhundert v.Chr. in über 150 Länder verschleppt und vertrieben wurde und dennoch seine Identität im Wesentlichen nicht aufgab. Seit 2000 Jahren feiern Juden überall auf der Welt einmal im Jahr Jom Kippur , den Versöhnungstag (mit Gott). Zum Abschluss erfolgt traditionell der Ausspruch: Bis nächstes Jahr in Jerusalem. Der Wunsch ist hier Programm. Sie sind nicht enttäuscht, wenn man zum nächsten Jom Kippur immer noch in der Diaspora lebt, verstreut in aller Welt. Es geht ihnen (dem Volk) um die Zusage Gottes, sie einmal ins Land Israel zurückzuholen; ohne zu wissen, wann dies eintreten würde. Seit der Staatsgründung 1948 setzt sich eine Einwanderungsbewegung aus allen Ländern nach Israel fort, so wie die alten Schriften diese Rückholung ins Land angekündigt haben. Heute leben über sechs Millionen Juden in Israel. Trotz der Terroranschläge im Lande und der Angriffe von außen sind die Juden in ihrem Land glücklicher als Bewohner sicherer Länder. Zumal unter dem Druck des zunehmenden weltweiten Judenhasses fühlen sich viele Juden in Israel trotz aller Gefahren sicherer als anderswo. Gott schickte Seinen Sohn im Jahre "0" in eine verlorene Welt, die es verdient hatte, wie bei der Sintflut vernichtet zu werden. Israel und das römische Reich erstrahlten zur Zeit Jesu zwar in einem nie dagewesenen Glanze, doch alles Morbide, in Perversionen gehüllt und von Gott dem Untergang geweiht. Die Menschheit befand sich am Ende und verdiente das endgültige Gericht Gottes, wie damals bei der Sintflut. Ein solches Urteil über die Menschheit hatte Gott sich aber versagt, und so schickte er Seinen Boten ins jüdische Volk. Jesus Christus, an den heute 2,5 Milliarden Menschen glauben, ist nicht nur Gottes Sohn, sondern stammt aus dem jüdischen Volk. In seiner Liebe zu den Menschen war es damals das teuerste, was Gott (der Vater) zu vergeben hatte, Seinen einzigen Sohn. Jesus Christus kam in Sein Eigentum , denn durch IHN und zu IHM und in IHM war alles erschaffen . In etwa 300 Prophetien kündigt das Alte Testament den Messias, den erwarteten König Israel an. Als wahrer Gott und als Mensch geboren, tat Jesus dann zahlreiche Wunder und wies sich ein ums andere Mal vor aller Welt als der erwartete Erlöser (vom ewigen Tod) aus. Viele Menschen aus dem jüdischen Volk, aber auch aus den Heidenvölkern erkannten in IHM Gott selbst und doch wurde ER vom jüdischen Volk (von den Seinen ) unter Leitung ihrer Anführer schließlich abgelehnt, verurteilt und durch die römische Besatzungsmacht getötet. Ein Betriebsunfall könnte man meinen, wenn der Schöpfer des Himmels und der Erde nicht ein allwissender Gott wäre, der dies alles vorhergesehen und in den Prophetien angekündigt hätte. Die Ablehnung und der Tod des Messias war unter den Gelehrten bekannt, und doch verhielten sie sich so, als wenn sie in dem bekannten und berühmten "Wanderprediger" und Wundertäter aus Nazareth nicht den angekündigten Messias erkannten. Doch das alles war für Gott (die Einheit von Vater, Sohn und Geist) nicht unvorhersehbar gewesen. Und so setzte sich der Heilsplan Gottes auf ungeahnte Art und Weise fort. Das jüdische Volk wurde in eine Art Tiefschlaf versetzt und sollte ab dem Jahr 70 n.Chr. nur noch in der Diaspora leben, geduldet und verfolgt unter allen anderen Nationen der Welt. Stattdessen ging der Heilplan, der Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums nun an die Heidenvölker nach Europa über. Zu Pfingsten im Jahr 32 n.Chr. begründete sich die erste christliche Gemeinde in Jerusalem, aus Jesus gläubigen Juden um die 12 Apostel. Kurze Zeit später verbreitete sich das Evangelium von Jesus Christus durch die Reisen des Apostels Paulus in der griechisch/römischen Welt. Das Evangelium (die Frohe Botschaft) trat ihren Siegeszug um die Erde an. Heute ist der Auftrag Jesu an seine Nachfolger erfüllt, alle Nationen haben das Evangelium erreicht, die Bibel ist in fast allen Sprachen übersetzt. Wir steuern auf eine Zeit hin, in der die Gemeinde ihre Aufgabe erfüllt hat und abberufen wird. Den roten Faden der Heilsgeschichte wird Israel wieder aufnehmen, was mit der ersten Einwanderungswelle nach Palästina im Jahr 1882 begann und mit der Gründung des Staats Israel im Jahr 1948 sich fortsetzt. In den zurückliegenden 2000 Jahren haben sich immer wieder Juden zum Messias Jesus weltweit bekehrt, besonders aber in den letzten 100 Jahren, seit der Rückwanderung nach Israel. Heute leben mehr als 20000 messianische Juden in Israel, jene, die daran glauben, dass der Jesus vor 2000 Jahren der Messias war. Daneben gibt es heute etwa 20% im jüdischen Volk, das als "Orthodoxe" auf das Erscheinen des angekündigten Messias immer noch wartet. Seither hat das orthodoxe Judentum über 50 falsche Messiasse erlebt, mit zum Teil katastrophalen Folgen. Der große Teil der heute in Israel lebenden Juden, über sechs Millionen, kennt die Geschichte des eigenen Volkes nicht und lebt im Atheismus oder hängt fremden Religionen an. Der Unglaube, Götzendienst und Perversionen, die Abkehr vom Gott Israels haben in früherer Zeit zweimal zur Zerstörung Jerusalems und zur Vertreibung des jüdischen Volkes geführt. Heute gibt es im Staat Israel nur etwa zwanzig Prozent "orthodoxe Juden", jene, die nach den Gesetzen der Thora (Gesetzbuch Moses) leben wollen. Daneben ein kleiner Teil "messianischer Juden", die daran glauben, dass der erwartete Messias schon vor 2000 Jahren gekommen war und wiederkommen wird. Ursprünglich handelt es sich bei Ihnen um "Juden-Christen", die sich einst mit den "Heiden-Christen" (Griechen, Römer) in den ersten Gemeinden in der Antike vereint hatten. Sie, die Messianischen Juden wurden und werden bis heute oftmals auf brutale Art und Weise von den Orthodoxen ausgegrenzt, verfolgt und mit Mordanschlägen bedacht. Ganz abgesehen davon, dass die an Jesus gläubigen Juden auch in Deutschland von den Kirchen ausgegrenzt und ignoriert werden. Der größte Teil der Juden in Israel lebt heute im Unglauben, kennt den Gott der Vorfahren nicht und tut vieles, was dem Gott der Bibel ein Gräuel ist (Ehebruch, Götzendienst, Perversion...) Führte dieses Verhalten des Volkes in früheren Zeiten noch ins Gericht Gottes, in Verbreibung und Ausrottung durch einfallende Armeen von Norden her, dann bleibt dieser Zustand im Israel von heute scheinbar folgenlos. Doch der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs schreibt weiterhin Geschichte mit Seinem "irdischen" Volk den Juden im Nahen Osten. Unabänderbares , so heißt es in der Prophetie, kommt auf Israel und die ganze Welt während der angekündigten Drangsalszeit zu. Als eines der kleinsten Länder steht Israel weiterhin im Mittelpunkt des Interesses der Nationen, so wie es vorhergesagt ist. Freund und Feind sind sich darin einig, in Jerusalem wird das Schicksal der Menschheit erfüllt. Doch auf welche Art und Weise darin gehen die Meinungen auseinander.











