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- 2. Januar - Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz.
Ps 119/18 Das solltest du wissen, die Heilige Schrift ist ein Buch, das die Weisheit aller anderen Bücher zu Dummheit macht, weil kein anderes vom ewigen Leben lehrt, außer dieses allein. Darum sollst du an deinem Sinn und Verstand schnell verzweifeln und stattdessen niederknien und mit aufrichtiger Demut und Ernst zu Gott beten. Darum, dass er dir durch seinen lieben Sohn seinen Heiligen Geist gibt, der dich erleuchtet, leitet und dir Verstand schenkt. Zum anderen lies mit fleißiger Aufmerksamkeit und Nachdenken, was der Heilige Geist in der Schrift meint. Und hüte dich, dass du nicht überdrüssig wirst oder meinst, du hättest es mit einmal, zweimal genug gelesen, gehört, gesagt und verstehst aus diesem Grund alles. Denn da lernt kein Geistlicher, kein Christ jemals aus. Zum dritten ist Anfechtung der rechte Prüfstein; durch sie lernst du nicht allein wissen und verstehen, sondern auch erfahren, wie richtig, wie wahrhaftig, wie süß, wie lieblich, wie mächtig, wie tröstlich Gottes Wort ist, Weisheit über alle Weisheit. Foto: Greg Rakozy
- 1. Januar - Und da acht Tage vergangen waren, ward sein Name Jesus genannt.
Luk 2/21 Ganz legitim wird sein Name Jesus genannt. Das ist auf deutsch: Heiland, denn Heiland nennen wir auf deutsch: der da hilft, erlöst, selig macht und heilsam für jeden ist. Den nennt die hebräische Sprache "Jesus". Daher sprach der Engel Gabriel zu Josef im Schlaf, Matthäus 1/21: Sie wird einen Sohn gebären, den sollst du Jesus nennen, denn er wird sein Volk selig machen, von ihren Sünden. Da legt der Engel selbst aus, warum er „Heiland Jesus" heißt, nämlich, dass er seinem Volk ein Heil und Seligkeit ist. Wie heisst denn unser Name? Ohne Zweifel, so wie Christus uns all das Seine gibt, so gibt er uns auch seinen Namen. Darum heißen wir alle Christen nach ihm, alle Jesus nach ihm, alle Heiland nach ihm und wie er heisst, so heißen wir auch. Wie das St. Paulus schreibt Römer 8/24: Ihr seid selig geworden in der Hoffnung. Schau mal, darum gibt es für die christliche Stellung und Ehre kein Begrenzung. Mit dem Reichtum seiner Güter, mit denen er uns überschüttet, soll unser Herz frei, fröhlich, friedlich und unerschrocken werden und somit die Gebote gerne und bereitwillig halten. Foto: Matt Botsford
- 31. Dezember - Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein leben lang...
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. Ps 23/6 Weil der Teufel niemals aufhört, die Gläubigen zu plagen, inwendig mit Schrecken, von Außen durch die List falscher Theologen und die Gewalt der Tyrannen, bittet er hier am Ende mit großem Ernst, dass Gott ihn unter diesem Druck erhalten möge. Da ihm Gott diesen Schatz (des Evangeliums) gegeben hat, spricht er: Ach, der liebe Gott gebe ja Gnade, dass Gutes und Barmherzigkeit mir folgen mein Leben lang. Er führt auch gleich auf, was er mit "Gutes und Barmherzigkeit" meint, nämlich er möchte immer dort im Hause des Herrn bleiben. Als wollte er sagen: Herr du hast die Sache angefangen: du hast mir dein heiliges Wort gegeben und mich unter die angenommen, die dein Volk sind, die dich erkennen, loben und preisen. So gib nun weiter Gnade, dass ich bei dem Wort bleiben und mich niemals von deiner *heiligen Christenheit trennen möge. So bittet er auch im Psalm 27: Eines bitte ich vom Herrn, das hätte ich gern, dass ich im Hause des Herrn bleiben möge mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienst des Herrn und seinen Tempel zu besuchen. *heilige Christenheit: Die Wiedergeborenen, wahren Christen. Foto: Tylor Nix
- 30. Dezember - Wieviel ihn aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden,...
Ein Christ sollte ein solcher Mensch sein, der von Geburt ein Christ ist. Dies lässt sich nicht erarbeiten oder nachbessern wie *Mosis Schüler und alle *Werkheiligen, die es mit guten Vorsätzen tun wollen. Die hier und dort ein gutes Werk tun und doch nichts damit ausrichten. Vielmehr gehören neue Menschen dazu, die da heißen: (wieder-)geborene Gotteskinder, die an den Namen Christi glauben. Und die mit dem Herzen am Wort Gottes hängen, weil ihnen Gott die Sünde vergibt und aus Gnade annimmt. Christus redet von zweierlei Geburten: Von der fleischlichen Geburt aus Vater und Mutter und von der geistlichen Geburt aus Wasser und Geist. Die fleischlich geboren werden sind Menschen, haben Leib und Seele, Vernunft und Sinne, Augen, Ohren und andere Gliedmaßen, die zu einem Menschen gehören. Die geistlich geboren werden heißen Christen und kommen in das Reich Gottes. Jesus predigt besonders dem Nikodemus von der neuen Geburt und spricht: Wer ein Christ sein und in das Reich Gottes kommen will, der muss eine andere Geburt haben als die erste, die fleischliche. Die alte, fleischliche tut es nicht. Wer ein Christ sein will, der muss den *alten Adam ganz ablegen und eine andere Geburt suchen, von neuem geborgen werden. *Mosis Schüler: Die Israeliten, die unter dem Gesetz stehen und Gebote befolgen sollten. *Werkheiligen: Die Menschen, die versuchen durch gute Taten vor Gott bestehen zu können. *alten Adam: Der erste Mensch, der in Sünde gegen Gott verfallen war. Foto: Michael Glazier
- 29. Dezember - Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis...
Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, 1. Timo 3/16 Christum erkennen, wie er Mensch geworden ist und sich so tief erniedrigt hat, das ist die rechte goldene Kunst und höchste Weisheit der Christen. Ihn anzuschauen, wie der aller verachtetste und unwerteste Mensch, der von Gott wegen uns geplagt und geschlagen wurde. Wegen unserer *Sünde, die wir begangen haben ist dies geschehen. Man kann auch den Teufel nicht besser abwehren und ihm größeres Leid zufügen, wenn man Jesus Christus und seine Menschwerdung lehrt, darüber predigt, singt und erzählt. Deshalb gefällt es mir sehr gut, wenn man in den Kirchen laut und schön langsam singt: Et homo factus est, et verbum caro factum est, das heisst: Und er ist Mensch geworden und das Wort ward Fleisch. Diese Worte kann der Teufel nicht aushalten, muss etliche Kilometer davon fliehen, denn er fühlt wohl, was sie in sich haben. Wenn wir so herzlich über diese Worte fröhlich würden: Das Wort ist Fleisch oder Mensch geworden, so sehr, dass der Teufel davor erschreckt und erzittert, es stünde sehr gut um uns. Aber die *Welt verachtet alle Werke und Worte Gottes, weil sie ihr mit so schlichten, einfachen Worten vorgetragen werden. *Sünde, die Trennung von Gott, die letztendlich in den ewigen Tod und ins Verderben führt. *Welt: Menschen, die Gott nicht kennen und ihn ablehnen. Foto: Isaac Quesada
- 28. Dezember - Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns...
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Joh 1/14 Hier drückt Johannes aus, wer "das Wort" sei, wovon er und Mose bisher geredet hatte, nämlich, der einzige Sohn Gottes, der alle Herrlichkeit hatte, die auch der Vater hat. Darum nennt er ihn den einigen, eingeborenen damit er ihn hervorhebe über alle Gotteskinder, die nicht leibliche Kinder sind, wie dieser einige. Und damit ist wieder einmal seine wahre Gottheit deutlich, denn wo er nicht Gott wäre, könnte er nicht vor den anderen eingeborener Sohn heißen. Was so viel bedeutet wie: Er und kein anderer ist Gottes Sohn, was nicht von den heiligen Engeln und Menschen gesagt werden kann; denn von ihnen ist keiner allein Gottes Sohn, sondern es sind alle Geschwister und gleich geschaffene Kreaturen, adoptierte Kinder aus Gnaden, nicht geboren aus Gott. Foto: Museum of Birmingham
- 27. Dezember - Da aber erschien die Freundlichkeit und Leutseligkeit* Gottes...
Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands Tit 3/4 Ich darf sagen, dass ich in der ganzen Heiligen Schrift keine lieblicheren Worte von der Gnade Gottes gelesen habe, als diese zwei: Freundlichkeit und Menschenliebe. So sieh' nun zu, dass du dir diese zwei Worte zu Herzen nimmst, Gottes Freundlichkeit und Menschenliebe ist jedermann verkündet und angeboten. Dass du auf diese Worte deinen Glauben baust, täglich daran studierst und dich stärkst, ohne jeden Zweifel daran fest hältst, Gott ist freundlich und will dir liebevoll begegnen. So kannst du auf ihn zählen, kannst mit aller Zuversicht bitten und danach verlangen was du willst, was dich bedrückt, was dir und anderen fehlt. Wenn du aber nicht so glaubst, dann wäre es besser, du hättest nie davon gehört. Denn mit deinem Unglauben machst du diese wertvollen, tröstlichen und gnadenreichen Wort zur Lüge und achtest sie nicht als Wahrheit. Welches eine hochmütige, große Beleidigung und Unehre gegen Gott ist, womit du keine größere Sünde begehen kannst. Glaubst du aber, so kann dein Herz nicht anders als vor Freude in Gott lachen,- befreit, zuversichtlich und mutig werden. *Leutseligkeit: Das Verlagen "unter Leuten selig" zu sein, Gemeinschaft mit Menschen zu haben. Foto: Ben White
- 26. Dezember - Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus...
Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Luk2/17 Wenn ein Christ anfängt Christum kennenzulernen als seinen Herrn und Heiland, durch den er vom *Tode erlöst ist, so wird sein Herz gottselig. Unter Gottes Herrschaft gebracht und zu seinem Erben geworden, möchte er jeden auch dazu verhelfen. Denn er hat keine größere Freude als an diesem Schatz, dass er Christum erkennt. Darum geht er los, lehrt und ermahnt die anderen, lobt Gott und bekennt ihn frei vor jedermann. Er bittet und seufzt, dass andere auch zu solcher Gnade kommen. Das ist ein lebhafter, unruhiger Geist, gleichzeitig in der größten Entspannung und Ruhe. Das bedeutet in Gottes Gnade und Frieden nicht still und faul sein zu können. Sondern immer mit allen Kräften darum zu ringen und danach zu streben, Gottes Ehre und Lob weiter unter die Leute zu bringen. Als einer, der allein aus diesem Grunde lebt. *Tode: Der ewige Tod der all diejenigen trifft, die erst bei der zweiten Auferstehung zum Gericht dabei sind. Foto: Shane Rounce
- 25. Dezember - Fürchet euch nicht, siehe, ich verkündige euch....
Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Luk 2/10-11 Die Predigt des Engels lautet, dass dies Kindlein unser *Heiland sei, an dem wir allen Trost und Freude haben sollen, als an dem größten Schatz. Wo der ist, da sehen alle Engel und Gott selbst hin. Solchen Schatz legt er nicht allein der Mutter in den Schoß, sondern mir und dir und sagt: Er soll dir gehören, du sollst ihn genießen, und alles was er hat, im Himmel und auf der Erde, das soll dein sein. Wer nun so etwas hört und doch keine Freude daran hat, der ist es wert, dass ihn der Donner fünf Meter unter die Erde schlage. Deshalb können wir Gott für seine Gnade nur danken und bitten, dass er diese Predigt des Engels selbst in unsere Herzen reden und schreiben wolle. Damit wird uns an diesem Heiland recht trösten und durch ihn, Tod und Teufel überwinden mögen. Dazu helfe uns unser liebe Herr und Christus. Amen. *Heiland, Retter, Erlöser, an dem wir "heil" werden. Foto: Jaka Skrlep
- 7. Hiob
Leiden zur Ehre Gottes Wenige Generationen nach der Sintflut gab es immer noch Spuren einer Eiszeit. Die Gläubigen dieser Zeit hatten noch keine Propheten und bezogen ihr Wissen aus der Überlieferung von Noah. Hiob bewohnte einen Landstrich im Lande Uz, südwestlich von Damaskus und war wohl der vermögendste Mann der damaligen Welt. Seine Besitztümer waren unermesslich. Hiob war wohltätig, ein gottesfürchtiger und vollkommener Knecht, wie ihn Gott selbst nannte. Und so gefiel es Gott, Hiob auf die Probe stellen zu lassen, weil der Teufel an der Treue des Menschen Hiob zweifelte. Daraus entwickelte sich eines der bedeutendsten Glaubensbeweise der Geschichte. Der Teufel prognostizierte, dass Hiob nur so lange an Gott festhalten würde, wie es ihm gut ginge. Sobald sich der Segen über ihn aber in Unglück verwandelte, würde der gottesfürchtige Mann untreu werden. Auch heute halten viele nur am Glauben fest, solange es ihnen gut geht und die Kirche so funktioniert, wie man es erwartet. Aber Gottes Art ist es, den Menschen immer wieder auf die Probe zu stellen, will sehen, welchen Stellenwert der Glaube wirklich im Leben eines Christen einnimmt. So wie es auch im Vaterunser heißt und führe uns nicht in Versuchung, geht es um einen "Test", ob man in Not und Drangsal am Glauben festhält und auf IHN vertraut. Gott geht es dabei nicht um eine fromme Übung, um eine Art von tyrannischer Quälerei, um auch diese Fehleinschätzung noch zu erwähnen. Gemessen an dem, wovor Gott der Vater uns durch Seinen Sohn gerettet hat und dem, was im Himmel für die bereitet ist, die am Glauben bis zuletzt festen halten, handelt es sich auch bei Hiob um einen kurzzeitigen Schmerz. Vor der Ewigkeit kaum mehr als die Erinnerung an eine verbrannte Fingerspitze oder eine Beule am Kopf. Noah ist ein Beispiel dafür, wie jemand die Größe Gottes begriffen hat und darauf vertraut, dass alles zu einem guten Ende kommt, auch wenn das irdische Leben ihn an die Grenze des Erträglichen führt. Hier wird eine Leidensbereitschaft vorgeführt, die zu allen Zeiten ein leuchtendes Zeugnis für die Kraft des Glauben war und bis heute seine Nachahmer findet. Eine Gottergebenheit und Treue, die wiederum der Mensch aus sich selbst heraus kaum aufbringen kann, es ist Gottes Werk in uns. Der Teufel, der nach seinem Sturz auf die Erde noch Zugang zum Himmel hatte, trat vor den Thron Gottes, um die Menschen wegen ihrer Sünden zu verklagen. Erst mit dem Opfertod von Golgatha durch Gottes Sohn Jesus Christus ist der Teufel endgültig "zu Boden geworfen" und kann die Brüder (die Gläubigen der Gemeinde, Männer und Frauen) nicht mehr vor Gott verklagen. Gott macht ihn auf seinen treuen und vollkommenen Knecht Hiob aufmerksam. Der Teufel meint, dass Hiob nur treu ist, weil ihn Gott mit so viel Reichtum segnet. Gott ist herausgefordert und gibt dem Teufel Freiheit, Hiob zu plagen. Allein, Satan darf ihn nicht töten. Durch eintretende Katastrophen verliert Hiob seinen Besitz und auch seine zehn Kinder kommen bei einer Geburtstagsfeier um. Alle wenden sich von Hiob ab. Aber er bleibt Gott treu, weil er bereit ist, nicht nur das Gute, sondern auch das Schlechte anzunehmen. Er vertraut darauf, dass Gott weiß was ER tut und warum. Vier Freunde kommen, um Hiob zu trösten. Dieser Besuch läuft schief, weil drei der Freunde ihm schließlich sündiges Verhalten unterstellen, um die Strafen Gottes (wie sie meinen) zu erklären. Viele wahre Prophetien werden von den gläubigen Freunden ins Feld geführt, allerdings richten sie ihre Weisheit und Einsicht gegen den Falschen. Hiob braucht sich nichts vorzuwerfen. Dies bringt Hiob dennoch an die Grenze seines Gottvertrauens, zumal auch seine Frau sich gegen ihn wendet und ihm nahelegt, sich umzubringen. Schließlich ist es Elihu, der jüngste der Freunde, der die Dinge in der Diskussion zurechtrückt. Gott selbst steigt in die Diskussion ein und rehabilitiert Hiob vor seinen Freunden. Gott führt Hiob Seine Größe und Allmacht vor Augen und stellt ihm Fragen, die niemand beantworten kann. Seine Schöpferkraft, die bis ins Innerste der Erde und über die Grenzen des Universums hinausgeht, wird vor den Augen Hiobs sichtbar. Das Buch Hiob enthält Erkenntnisse, die die Wissenschaft bis heute nur mühsam nachvollziehen kann, wie die Tatsache, dass das Universum sich ausdehnt. Hier bei Hiob ist die Rede davon. Die drei Freunde hatten sich angemaßt, Gottes Verhalten aus ihrer eigenen Weisheit erforschen und erklären zu wollen und damit Gottes Zorn heraufbeschworen. Nachdem Hiob für die drei Freunde gebetet hatte, bleiben sie am Leben. Und Gott schenkt Hiob völlige Wiederherstellung. Alle verlorenen Güter werden doppelt ersetzt und Hiobs Frau schenkt ihm wieder 10 Kinder. Nur zehn und nicht zwanzig? Ja, weil die ersten zehn ja noch da sind, im Himmel bei Gott. Die Geschichte Hiobs gab den nachfolgenden Generationen bis heute ein Zeugnis für die Souveränität, Gerechtigkeit und Güte Gottes. Hiob
- 9. Isaak und Jakob
Isaak *2011 v.Chr. *Jakob und Esau 1951 v.Chr., ✞Jakob 1804 v.Chr. Zwischen Sünde und Segen: Die zwölf Stämme Israels entstehen Während der Bruder Ismael bald viele Nachkommen zeugte, gebiert die Frau von Isaak, Rebekka, lediglich Zwillinge, Jakob und Esau. Da Esau vor Jakob zur Welt kommt, aber die Verse seines Bruders hält, wird er Versenhalter genannt. Später wird die Bedeutung des Namens Jakob (Betrüger) noch einige Male offenbar werden. Aber Gott steht zu seinem Wort. Die verheißene Segenslinie führt über Jakob weiter und nicht über den so fruchtbaren Ismael. Jakob und Esau, die beiden Söhne Jakobs, sind ziemlich unterschiedlich. Esau, der ältere, kommt hungrig von der Jagd und verkauft sein Erstgeburtsrecht für ein verlockendes Linsengericht an seinen Bruder. Das Erstgeburtsrecht ist vor allem auf die messianischen Verheißungen zukünftiger Generationen ausgerichtet. Jakob weiß dies, während sein Bruder sich nur für das Hier und Jetzt interessiert. Obwohl Gott schon angekündigt hatte, dass das Erstgeburtsrecht auf den Jüngeren gehen würde, meint die Mutter Rebekka hier nachhelfen zu müssen. Sie verleitet ihren Sohn Jakob dazu, den Segen seines Vaters durch ein Täuschungsmanöver zu erschleichen. Nachdem der Betrug herauskommt, muss Jakob vor seinem Bruder Esau fliehen, Rebekka wird ihren Sohn nie wieder zu Gesicht bekommen. Jakob wird von seinen Eltern zu Laban der Verwandtschaft Rebekkas nach Haran geschickt, wo er eine Frau finden soll. Auf dem Weg dorthin sieht Jakob im Traum eine Himmelsleiter, auf der Engel auf und niedersteigen. Gott bekräftigt seine Verheißungen über ihn und Jakob errichtet IHM hier einen Altar. Jakob geht nach Paddan-Aram 77jährig 1874 v.Chr. Jakob tritt in den Dienst von Laban ein, um nach 7 Jahren seine große Liebe, die Tochter Rahel, zu bekommen. 7 Jahre später 1867 v.Chr. Jakob, der Betrüger, wird zum Betrogenen, denn Laban schieb ihm in der Hochzeitsnacht Lea, die ältere Schwester Rahel unter. Weitere 7 Jahre soll nun Jakob für Rahel dienen und Jakob erkennt darin die Strafe Gottes für seine Betrügerei an seinem Vater Jakob und ist demütig. Jakob werden 12 Söhne geboren, die Stammväter Israels. Die Söhne Leas waren: Ruben, der Erstgeborene Jakobs, ferner Simeon, Levi, Juda, Issachar und Sebulon. Die Söhne Rahels waren: Josef und Benjamin. Die Söhne der Nebenfrau Bilha, der Magd Rahels, waren: Dan und Naftali. Die Söhne der Nebenfrau Silpas, der Magd Leas, waren: Gad und Ascher. Das waren die Söhne Jakobs, die ihm in Paddan-Aram geboren wurden. Rückkehr Jakobs nach Kanaan 1854. v.Ch r. Nachdem Jakob seinem Schwiegervater 20 Jahre gedient hat, macht er sich heimlich über Nacht mit seiner Familie und seinem erworbenen Reichtum auf, um nach Kanaan zurückzukehren. Laban jagte ihm nach, weil Rahea heimlich die Hausgötter Labans mitgenommen hatte. Wer die Hausgötter besitzt, hat das Erbrecht. Gott aber warnt Laban davor, Jakob etwas anzutun. Jakob und Laban treffen aufeinander und trennen sich in Frieden. Rahel versteckt die Götzen unter sich und ihr Vater muss ohne sie heimkehren. In der Nacht begegnet Jakob einem Mann, der mit ihm ringt. Es ist Gott selbst, der ihm eine bleibende Verletzung beifügt. Es liegt die Vermutung nahe, dass Jakob ab nun keine Kinder mehr zeugen kann. Nachdem Jakob am Morgen den Egel loslässt, verleiht Gott ihm den neuen Namen Israel, der Gottesstreiter, der mit Menschen und Gott gekämpft hat und Sieger blieb. Jakob hat Angst, seinem Bruder Esau zu begegnen und demütigt sich vor ihm schändlich. Versöhnung findet statt und Jakob zieht weiter nach Sichem, wo seine Söhne eine blutige Schandtat begehen. Der Ruf seiner Familie ist angegriffen und so zieht Jakob dann doch weiter zurück nach Kanaan. 1 Mose 17/19 Foto: Sergey Pesterev
- 10. Josef und seine Brüder
Die Heilsgeschichte Israels beginnt Die Geschichte Josefs ist sehr beliebt und bekannt, in ihr befinden sich 300 Bilder, die auf den zukünftigen Messias, Jesus Christus, hinweisen. In Josef kann man also eine Parallele sehen, denn auch er wird von den Seinen abgelehnt und verworfen, aber Gott wendet das Blatt zum Guten für die ganze Welt. So wird auch das Unglück in Josefs Lebensweg immer wieder in Segen und Glück verwandelt. Josef: 1860 -1750 v.Chr. Josef ist der Lieblingssohn seines Vaters Jakob, was seine Brüder dazu treibt, eifersüchtig zu werden. In einem Traum sieht er voraus, wie seine Brüder sich vor ihm verneigen werden. Das reizt sie besonders und sie beschließen ihn zu töten. Ruben ist es, der das Schlimmste verhindern kann und so wird Jakob als Sklave von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft. Dem bestürzten Israel (dessen Vater Isaak war) wird eine Lüge über den Tod Josefs aufgetischt. Die Trauer Jakobs ist groß, war Josef doch der Sohn seiner großen Liebe Rahel. Josef gerät in Ägypten in den Palast Potifars, wo er bald in hohe Verantwortung aufsteigt. Die Frau Potifars stellt ihm nach und will ihn auf ihr Bett ziehen. Doch Josef bleibt Gott treu und kann sich befreien. Aus Rache beschuldigt die Zurückgewiesene Josef vor ihrem Mann und Potifar bleibt nichts anderes übrig als Josef den Sklaven dem Gefängnis zu überliefern. 1830 v.Chr. Im Gefängnis muss Josef lange Zeit aushalten, bis er wegen seiner Begabungen Träume deuten zu können, zum Pharao als Traumdeuter gerufen wird. Was keinem möglich ist, Josef kann den Traum des Pharaos deuten, nach dem eine große Hungersnot über das Land kommen wird. Der Herrscher von Ägypten erkennt den Segen, der auf Josef liegt und übergibt ihm die Regierung zur Rettung seines Landes. Josef ist jetzt 30 Jahre. * Josef gelingt alles und er wird zum Mächtigsten neben dem Pharao. Er bewohnt einen Palast und gründet eine Familie. Israel schickt seine Söhne los, um während der Hungersnot Nahrung in Ägypten zu kaufen. Benjamin, der Jüngste, bleibt beim Vater. Die Brüder treten als Bittsteller vor den Stellvertreter des Pharaos, ohne ihren Bruder Josef zu erkennen. Josef stellt sich misstrauisch und verlangt als Beweis ihrer Glaubwürdigkeit den jüngsten Bruder herbeizuschaffen. Es zerreißt Israel das Herz, aber er muss dennoch seinen Josef-Ersatz Benjamin nach Ägypten gehen lassen. Nachdem die Brüder erneut mit ihrem Jüngsten vor den Stellvertreter des Pharaos treten, gibt sich Josef überwältigt von Liebe für seine Familie zu erkennen und viele Tränen fließen. Ein Bild für die endzeitliche Versöhnung Jesus mit seinem Volk Israel. Josef stattet sie mit allem aus und schickt sie zu Jakob seinem Vater zurück, nicht ohne eine Einladung an seine Familie. 1821 v.Chr. Jakob (Israel) macht sich mit seiner Familie nach Ägypten auf und es kommt zum Wiedersehen mit dem Tod geglaubten Sohn Josef. Israel segnet den Pharao, denn es ist beiden bewusst, dass Jakob als der Ältere höher steht als der Pharao. Bevor Jakob stirbt, verkündet er seinen Söhnen sein Erbe und die zukünftigen Verheißungen für die 12 Stämme Israels. Die Geschichte Josefs ist sehr beliebt und bekannt. Wieder einmal geht der Segen des Erstgeborenen an einen jüngeren. Ruben, der älteste, fällt vor Jakob seinem Vater in Ungnade, weil er mit der Frau seines Vaters geschlafen hatte. Der Fluch des Vaters wird sich aber später in einen Segen verwandeln, weil Ruben seine Schuld einsieht und Gott weitreichende Pläne mit allen Stämmen Israels hat. Bis zum Auszug unter Mose bleibt Israel 215 Jahre im Land Ägypten. Foto: Johannes Schenk











