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- 27. Oktober - Nicht um der Werke Willen...macht er uns selig
– nicht um der Werke willen machte er uns selig , die wir in Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist, Tit 3/5 Du musst Leben und Wort weit voneinander trennen. Willst du nur das Verhalten ansehen, so will ich dir St. Petrus, Paulus oder St. Johannes Leben geben und du wirst dennoch damit zu Schanden werden. Es muss Barmherzigkeit und Gnade hinein kommen, Leben oder Werke allein tun es nicht. Welche nur auf das erfolgreiche, ehrbare Leben, den äußeren Eindruck Wert legen, für die wäre es besser, dass sie Huren und Übeltäter wären und im Dreck lägen. Aber Gott will nicht, dass wir ein herunter gekommenes, übles Leben führen; denn er mag es nicht und es ist verdammt. Führst du aber ein ehrbares Leben, so willst du dran festhalten und keine Schäche eingestehen. Das mag er auch nicht leiden. Darum muss du zusehen, dass du auf der mittleren Stufe bleibst, weder zur linken noch zur rechten Seite wankst. Nichts ist besser, als ein stilles und ehrliches Leben vor der Welt zu führen aber sich nichts darauf einbilden. Denn ob ich schlafe oder wache, verdiene ich mir nicht den Himmel damit. Foto: Selbstporträt Rembrandts als Paulus
- 26. Oktober - In der Zeit meiner Not suche ich den Herrn.
Ps. 77/3 Es ist ein listiger Teufel, der mich viel mehr plagt als andere und mir viel Bosheit zukommen ließ. Wenn mich eine Anfechtung oder ein Kummer überkam, es sei in geistlichen oder weltlichen Dingen, dann steckte er schnell seinen Kopf hinein und wollte mich dazu bringen mich selbst zu fressen. Womit er uns vom Gebet reißt und den Kopf irre macht, damit man nicht daran denkt zu beten. Ehe man dann doch anfängt, hat man sich schon halb zu Tode gequält. Denn er weiss wohl was das Gebet schafft und vermag. Darum verhindert er und stört, wie immer er kann, dass man ja nicht dazu kommt. Deshalb sollten wir uns angewöhnen, sobald uns eine Angst und Not vor Augen kommt, schnell auf die Knie zu fallen und Gott die Not vorzulegen. So wäre uns geholfen, denn es ist eine köstliche Arznei, die hilf und niemals versagt, wenn man sie nur gebraucht. Foto: Nikko Macaspac
- 25. Oktober - Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben...
Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen. Matth 7/6 Ja, lieber Herr, sie haben es bereits. Denn weil es eine frei zugängliche Botschaft ist und in die Welt ausgeschüttet, so können wir es nicht verhindern, dass sie darüber herfallen und es an sich reißen. Aber sie haben es (die Verheißungen des Wort Gottes) deshalb noch nicht und wir können es ihnen gottlob auch verwehren, dass sie das Heiligtum bekommen. Die Schalen und Hülsen haben sie wohl, das ist die fleischliche Freiheit. Aber das sei ihnen verwehrt, das kein Hund noch Schwein einen Buchstaben vom Evangelio bekomme. Selbst wenn jemand alle Bücher liest und alle Predigten hört und redet sich ein, er hätte alles verstanden. Wie geht es aber denen, die die wahren Gläubigen unterdrücken und tyrannisieren am Ende? Was für einen Lohn kriegen sie? Was für eine schreckliche Krankheit hat Gott über Herodes verhängt? - Vor Gestank hielt es keiner bei ihm aus, denn es faulte sein Unterleib und Maden wuchsen darin. Von unten aufwärts schwoll er so scheußlich an, dass er weder Tag noch Nacht Ruhe fand. Er ließ sich ins Kurbad führen, er ließ sich in Öl baden; aber es gab keine Hilfe. Bis er zuletzt ein Messer anforderte, als wolle er einen Apfel schälen. Da stach er sich selbst in den Leib um die Schmerzen zu beenden. So soll es den Tyrannen und Verfolgern der *Wahrheit gehen. *Wahrheit: Das unverfälschte Wort, wie es in der Bibel steht. Foto: Nick Karvounis
- 24. Oktober - Wir ermahnen euch, dass ihr nicht vergeblich die Gnade Gottes empfanget.
2.Kor 6/1 Gegen die Gnade sündigen geschieht auf zweierlei Weise. Die erste: Wenn ich gegen Gottes Gebot gesündigt habe und obendrein zur Sünde noch den teuflischen Einfluss zulasse, nämlich verzweifle und verzage. So, dass ich mein Gewissen belaste als wenn mir Gott die Sünde nicht vergeben wollte und keine Gnade mehr da wäre. Hierfür gibt es keine *Gnade, denn Gott mit aller Gnade ist verleugnet und zunichte gemacht worden. Die zweite Weise: Wenn ich gute Werke tue und den teuflischen Gedanken zulasse, mich mit meinem guten Verhalten tröste und darauf verlasse, vor Gott bestehen zu können. Als wenn es keine Gnade bräuchte. Womit ich mir die Gnade zunichte mache, als sei sie nicht notwendig und nützlich, weil meine Werke dies bewirken. Dann ist abermals Gott mit aller Gnade verleugnet. *Gnade: Der Mensch kann keine eigene Leistung vor Gott bringen um gerettet zu sein. Es braucht die ganz unverdiente Gande.
- 23. Oktober - Der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft…
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren. Phil 4/7 Dieser Friede Gottes ist nicht so zu verstehen, dass Gott bei sich selbst still und zufrieden ist sondern den er uns ins Herz gibt, damit wir Frieden haben. Die Vernunft kennt keinen Frieden als den, wenn der Streß (das Schlechte) nachlässt. Aber die in Gott sich freuen denen reicht es, wenn sie mit Gott Frieden haben. Sie bleiben standhaft im Schmerz und lehnen den Frieden ab, den die Vernunft gibt und Probleme nur verdrängt. Vielmehr stehen die Kinder Gottes fest und schauen auf die innere Stärke im Glauben und fragen nicht danach ob das Übel kurz, lang, zeitlich begrenzt oder ewig anhalte. Brüten und sorgen sich auch nicht wie das Ende ausgehen werde sondern befehlen es weiterhin Gott an. Siehe, dass nennt sich der Friede des Kreuzes, der Friede Gottes, der Friede des Gewissens. Ein christlicher Friede, der den Menschen auch äußerlich ruhig stimmt und mit jedermann in Frieden leben lässt und keinen in Unruhe versetzt. Es ist ein Gotteswerk, das keinem bekannt ist als dem, der es erfahren hat. Foto: Liane Metzler
- 22. Oktober- Mose, was schreist du zu mir?
2. Mose 14,15 Ach man soll einen Christen nicht so gering achten wie einen unbekannten Fremden, einen Heiden oder gottlosen Menschen. Er ist teuer von Gott erkauft und sein Gebet ist ein mächtiges großes Ding; denn er ist mit Christi Blut geheiligt und mit dem Geist Gottes gesalbt. Was er ernsthaft bitte, besonders mit dem unaussprechlichen Seufzen seines Herzens, dass ist ein großes, unerträgliches Geschrei in Gottes Ohren. Er muss es hören, ebenso wie er zu Mose spricht: Was schreist du zu mir? Konnte Mose doch vor Sorgen und Zittern nicht flüstern, als er in der höchsten Not war. Dieses Seufzen seines Herzens, zerschnitt auch das Rote Meer, machte es trocken, führte die Kinder Israels hindurch und ersäufte den Pharao mit aller seiner Macht. Das und noch viel mehr, kann und tut ein rechtes geistliches Seufzen (und Gebet). Foto: Gary Meulemans
- 21. Oktober - Unsere Trübsal...schaffe eine ewige....Herrlichkeit
Denn unsre Bedrängnis, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, 2. Kor 4/17 Wenn wir wissen, dass es Gott wohl gefällt, wenn wir bereit sind um seinetwillen zu leiden, warum wollen wir uns dann weigern zu leiden? Wenn sich dann doch Gottes Ehre in unserem Leiden zeigt und sichtbar wird, besser als unter anderen Umständen. Obendrein wenn wir zu den Leuten gehören, die gar nicht ohne Leiden im Wort und im Glauben durchhalten können. Obwohl wir die Verheißung haben, dass das Kreuz, welches uns Gott auferlegt, keine schlechte Sache ist, sondern ein köstliches und edles Heiligtum. Wer also nicht leiden will, der soll sehen wo er bleibt. Wir haben doch so viel an Trost und Zusage. Er wird uns nicht im Leiden stecken lassen sondern heraus helfen auch wenn andere Menschen daran verzweifeln. Darum, wenn es weh tut und du etliches erleidest, nun gut, es kann nicht immer alles mühelos zugehen. Es ist ebenso gut, ja tausend mal besser, um Christi Willen zu leiden, der uns Trost und Hilfe im Leiden zugesagt hat, als unter dem Teufel zu leiden ohne Trost und Hilfe um letztlich zu verzweifeln und verlorenzugehen. Foto: Marek Studzinski
- 20. Oktober - Es sein denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist...
Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Joh. 3/5 Das muss eine andere Geburt sein als von Vater und Mutter. Es ist zwar auch Gottes Werk wenn der Mensch natürlich geboren wird; doch tut Gott dieses durch Vater und Mutter und kommt aus ihrem Fleisch und Blut. Aber zur Wiedergeburt kann kein Mensch etwas geben und tun. Es muss daher heißen: Nicht von der Abstammung (noch vom Willen des Mannes) sondern aus Gott geboren, aus Wasser und heiligem Geist. Dort siehst du wohl das Wasser der Taufe als den Tau (Psalm 110) und hörst das öffentliche, gesprochene Wort als den Wind. Den Geist aber und was begründet wird, das kannst du weder sehen, hören, noch verstehen. Nämlich wie der Mensch aus der Taufe gereinigt und dem Priester zum Heiligen übergeben wird, damit aus einem Kind der Hölle ein Kind Gottes wird. Foto: Vince Fleming
- 19. Oktober - Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
Matth. 11/30 Es heisst: Seid getrost, ich (Jesus) habe die Welt überwunden. Daher ist es nun nicht unsere Aufgabe den Sieger über die Welt, den Besieger des Teufels, der Sünde, des Todes, des Fleisches, der Krankheiten und Überwinder vieler Katastrophen an unsererm Körper zu tragen und zu verherrlichen. Es heisst doch, das Joch was Christus mir gibt ist sanft und seine Last süß. Unser ursprüngliches Joch und unsere ursprüngliche Last, die er für uns trug, dass war der Teufel und Gottes Zorn; davor behüte uns Gott. Ja er hat uns schon davon erlöst und wir tragen stattdessen seine liebe Last und Bürde. Dieser Tausch ist mit Freuden anzunehmen. Er ist ein guter Kaufmann und fairer Händler, der uns Leben gegen Tod, Gerechtigkeit gegen Sünde verkauft und dafür eine Krankheit oder zwei für einen Augenblick als kleine Gebühr auferlegt. Als Zeichen dafür, dass er günstiger gibt und freundlicher verleiht, als die Händler auf Erden es tun. Deshalb, Jesus Christus heisst der richtige Mann, der da streitet in uns, siegt in uns, triumphiert in uns. Da gibt es nichts anderes; lass zittern die Pforten der Hölle. Foto: Ahmed Carter
- 18. Oktober - Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen.
Ps. 1 Das hört sich so an, als gäbe es viele auf Erden, die auf den Rat der Gottlosen hören. Aber dabei will doch jetzt niemand mehr Sünder sein und Unrecht tun. Wo kommen denn die vielen Gottlosen her? Der Grund ist, sie nennen ihr Treiben Ratgeber, Vernunft, Intelligenz. Alles was sie tun ist richtig und gut, niemand soll es anders nennen oder kritisieren. So geht es denn nach dem Sprichwort: Jedem gefällt seine Weise wohl, darum ist die Welt voller Narren. Daher ist die Welt voller Heiliger und so muss der Himmel voller Sünder sein. Zusammengefasst: Allein Gottes Sohn und die Seinen müssen Sünder sein. Der Teufel und seine Welt ist heilig und wandelt im stolzen Rat, in Heiligkeit und Weisheit; so geht's, so muss es gehen. Es wird aber zuletzt übel ausgehen, wenn das Ende dieses Psalms einmal eintreffen wird: Der Herr kennt den Weg der Gerechten; aber der Weg der Gottlosen vergeht.
- 17. Oktober -Du wirst nimmermehr eins mit dem schädlichen Stuhl, der das Gesetz übel deutet.
Ps 94/20 Es fangen jetzt etlich Schlaumeier an den Konflikt zwischen Christo und Belial (dem Teufel) zu liberalisieren. Wollen dem Streit mit gutem Rat beistehen und schlichten, fordern, man sollte sich auf beiden Seiten zurückhalten und nachgeben. Die lassen wir zwar versuchen und machen was sie können, gönnen ihnen die Mühe wohl. Gelingt es ihnen den Teufel fromm und mit Christo einig zu machen, so sind sie die ersten. Ich meine aber, es verhält sich mit solchem Flickwerk wie in Sirach 22. Als wollte man Scherben zusammen flicken wo es schon viele Schuster gab, die sich dies zutrauten und vergeblich arbeiteten, bald Faden und Nadel verloren. In weltlichen Angelegenheiten, was unser Verhalten und die Umgangsformen in äußerlichen Dingen angeht, da mag man sich vergleichen und einigen wie man nur kann. Aber was den Glauben und Christi Reich anbelangt, wo man Gottes Regierungsstab beugen und biegen will, da duldet er kein Ausbessern und Zusammenflicken. Und wenn man sich trotzdem erdreistet, so macht man es nur noch schlimmer und verliert am Ende alles. Denn dieses Szepter soll und muss ganz und gerade bleiben, ohne alle Brüche und Lücken als die Regel und das Maß, wonach man glauben und leben soll.
- 16. Oktober - Ringet danach, dass ihr durch die enge Pforte eingehet...
Ringt darum, dass ihr durch die enge Pforte hineingeht; denn viele, das sage ich euch, werden danach trachten, dass sie hineinkommen, und werden's nicht können. Luk 13/24 Aber warum kommen sie nicht ins Himmelreich? Darum, weil sie nicht wissen, welches die enge Pforte ist. Es ist der Glaube, der das Ego klein, ja gar zunichte macht. Damit der Mensch an seinen frommen Werken verzagt und nur an Gottes Gnade dran bleibt und alle seine weltlichen Bemühungen darüber vergisst. Doch die *kainischen Heiligen meinen, die enge Pforte seinen die guten Werke. Darum werden sie nicht demütig, verzagen nicht an ihren Werken, ja sie sammeln sie in großen Säcken, hängen sie sich um und wollen damit hindurchgehen. Ebenso wie das Kamel mit seinem großen Rücken durch das Nadelöhr gehen mag. (*kainischen Heiligen: Die Werkheiligen, die wie Kain ein selbsterdachtes Opfer bringen wollten, was von Gott abgelehnt wird. Siehe 1. Mose 4 Foto: Daniela Araya











