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  • 11. Nov. 2025
  • 7 Min. Lesezeit


Samuel salbt Saul zum König über Israel mit einer Flasche Öl.
Samuel salbt Saul zum König über Israel mit einer Flasche Öl.

Samuel schrieb richter und Rut sowie das Bibelbuch Samuel 1. Gegen Ende von Samuel 1 sirbt Samuel d und anere Propehten setzen, inspieiriert von Gott wie alle Bibelbücher, den Bericht über König David fort. In der häbräischen Urfassung, dem masoretischen Text, dem Tanach wie er im Tempel zu Jerusalem aufbewahrt wurde, gab es die Unterscheidung in Samuel 1 und 2 nicht. Das Buch Samuel war in einem Stück verfasst.


Der Prophet Samuel stammt aus einer Epoche, in der Gott Richter über sien Volk eingesetzt hatte, um sie selbst zu regieren. Die Theokratie reicht auf Mose zurück, die im Namen Gottes sein Volk aus Ägypten ins gelobte Land geführt hatte. Nun aber hatte das Volk Israel keine Lust mehr auf diese Herrschaftsform und wollte wie jedes andere Land der Welt einen König haben, der es refiert und mit ihnen in Kriege zieht. Samul war von Gott berufen, diesen Prozess zu begleiten, in dem der Prophet dem Volk klarmachte, welche Konsequenzen die Ablehnung des Gottes Israel in Zukunft haben würde. Samuel ist entsetzt und macht sich über sein Volk gro´ße sorgen, weil nun auch hohe Belastungen wie Steuern und Abgaben auf jeden zukommen würden. Aber Gott spricht zu ihm:


Die Eltern von Samuel sind solche Juden, die noch regelmäßig zur Stiftshütte nach ..... pilgern, um Opfer zu brungen und Gott anzubeten. Leider hat der Vater von Samuel Elkana zwei Frauen, wobei die eine die andere Hanna wegen ihrer Kinderlosigkeit verachtet und hänselt. In ihrer Not fleht Hanna still zu Gott vor der Stiftshütte und wird dabei vom Honhepriester Eli beobahctet. Schießlich segnet er die verzweifelte Frau damit. dass Gott ihr ihren Kinderwunsch erfüllen würde. Datsächlich gebiert Hanna einen Sohn, nennt ihn Samiel und weiht ihm Gott. Nachdem Samiel abgstillt ist bringt sie ihn nach Shilo, wo die Stiftshütte nach der Wanderung druch die Wüste ihren Platz gefunden hatte und wo auch der Opferdienst der Israeliten stattfand. Sie übergabihren Sohn dem Priester Eli und erinnerte den alten Mann an die Begegnung von vor einem Jahr.


Samuel wächst (mit zwei Jahren ?) im Tempel auf und schläft zwischen den zeltplanen auf Höhe der bundeslade. Schließlich ruft ihn Gott an und begegnet Samuel persönlich. Samuel war zum Propheten Israels berufen, sein Dienst im Tempel geschah unbemerkt neben dem Drama, das Eli mit seinen beiden Söhnen. hatte. Bedie waren gottlose, die ihren Stand missbrauchten, um sich Vorteile und Ansehen zu verschaffen. Samuel empfing von Gott eine Prophetie für Eli, wonach er wegen seiner Nachlässigkeit gegenüber seinen Söhnen sein Urteil empfangen würde. Bei einer kriegerischen Auseinandersetzung mit den Philistern kamen dann beide Söhne um, obdrein wurde die Bundeslade von den Feinden Israels gestohlen. . Als der alterschwache und beleibte Eli dies alles erfhr, fiel er rücklings um und starb.


Die Philister hatten die Bundeslade geraubt und in ihrem Tempel aufgestellt. Bald stellt sich heraus, das der Gott Israel auch hier gegenwärtig war. So wurde ihre Götzenfigur im Tempel vor der bundeslade zwei mal nachts umgestürzt. Aber es begannen auch Krankheiten von der Bundelade auszugehen, so dass die Bewohner die Bundelade zu anderen Städten brachten, wo ebenfalls Seuche nausbrachen. Die Philister erkannten, dass sie es mit dem mächtigen Gott der Israelisten zu tun hatten und wollten schließlich die Bundeslade zurückgeben.


Dazu benutzten sie einen Wagen, vor dem sie junge Mutterkühe spannten und trieben das gefährt in Richtung der israeliten. . Sie sagten sich, wenn die Kühe den Weg weiter in Richtung der Juden einhalten würden und nicht dme ruf ihrer Kälber folgend umkehrten, dann würde tatsächlich Gott seine Hand im Spiel haben. Tatsächlich geschah es so, obwohl die Kühe den Ruf ohrer Jungen hörten, trabten sie weiter voran und wurden von den Israelisten in Empfang genommen. Sie trugen die Bundeslade weiter und opferten die Kühe auf dme Altar.


Samuel letzter Richter Israels

Samuel war der letzte Richter Israels. In seiner Amtzeit begehrte Das Volk auf und wollte nicht mehr von Gott druch Richter direkt regiert werden. Die Theokratie sollte ein Ende finden in dem man sich von Gott einen König wünswchte, wie in andere Völker ihn auch hatten. Jemand, den man dienen und verehren konnte, mit dem man in Kriege zog und dem man Steinrn bezahlte. Das Volk wollte nicht mehr eigenverantwortlich von Gott stehen sondern forderte jemand, der für es dachte, entschied und hahlndelte. Der HERR hatte zwar einen Köänig für Sein Volk angekündigt, es war aber noch nicht die Zeit dafür. Von daher gab Gott dem Volk Saul, ein überragenden König nach dme Herzen des Volkes. Und Gott tröstete Seinen Propheten Samuel, in dem ER ihm sagte, sie (dasVolk) haben nicht dich verworfen sondern mich. So wurde Saul aus dem Stamm Benjamin von Samuel


1.Sam 8/7  Der HERR aber sprach zu Samuel: Gehorche der Stimme des Volks in allem, was sie zu dir sagen; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, dass ich nicht mehr König über sie sein soll. 8 So wie sie immer getan haben von dem Tage an, da ich sie aus Ägypten führte, bis auf diesen Tag, dass sie mich verlassen und andern Göttern gedient haben, so tun sie nun auch dir.


Gott gewährt Seinem Volk seinen Wunsch und erwählt ihnen einen Känig nach ihrem Herzen. Groß, schön von Gestalt, aufrecht mit noblem Auftreten, großzügig und beherzt im Kampf. Aber Saul kannte keine echte Gottesbeziehung wie sich immer wieder herausstellen sollte. Als Zeichen dafür, dass Saul einmal scheitern würde, salbt Samuel ihn mit einer zerbrechlichen Flasche und nicht mit einem Horn, wie später David.


In Samiúel 1+2 wird die vierzigjährige Regierungzeit Sauls und der Wechsel zum Königshaus Davids beschrieben. Während Samuel noch lebte, verband ihn eine enge Freundschaft mit David. David floh zu Samuel und wohnte beispiesweise eine Zeit zusammen mit ihm. In der wechselreiche nGeschichte von König Saul und seinen gesalbte nNachfolger David geht es immer wieder um Neid und Hass aber auch um Freundschaft und Zuneigung. Durch seine Untreue zu Gott geriet König Saul immer mehr in Wahnvorstellungen und große Ängste, die ihn dazu treiben, David ermorden zu wollen. David war somit lange Zeit auf der Flucht vor Saul, ohne ihn jemals als seinen Feind töten zu wollen er hatte zwei Mal Gelegenheit dazu.


David endlich König Israels

Nach dem Tod Samuels und der ständigen Flucht vor Saul geriet David als designierte König Israels immer wieder auf Abwege, weil er Gott nicht immer befragte und eigenmächtige Entscheidungen traf, mit den David sich schwer versündigte. In seinen Psalmen verarbeitete David immer wieder seine Untreue gegenäüber seinem HERRN und fand durch Buße und Umkehr immer wieder Gnade. Obwohl Gott ihm immer wieder seine Sünden vergab veränderten sie doch sein Leben und zeigten langfristige Folgen.


Als David zum Beispiel vom Propehte nNathan wegen seiner Hurewrei mit Batseba und dem Mord an ihrem Mann zur Rede gestellt wurde, verurteilte König David eine solche Tat, in dem er selbst forderte, dass ein solches Verbrechen mit dem Viefachen gesünd werden müsse. Tatsächlich verlor David in den folgenden jahren nicht nur das Kind mit Badseba, die er heiratete sondern auch weitere drei Söhne.


Die frühe Geschichte Davids ist gezeichnet von Verfolgung druch König Saul, seinen Fluchten zu den gottlosen Nachbarvölkern und später dann von Machtränken um seine Königsherrschaft, die er schließlich nach vierzig Jahren antreten konnte. Wie schon erwähnt, versündigte David sich im Stress der Verfolgung immer wieder an anderen Menschen und zeigte unnötige Härte. Doch eines zeichnete ihn vor Gott besonders aus. David erhob sich niemals über seinen Verfolger König Saul sondern verschonte ihn als Gesalbten des HERRN, auch als er zweimal die Gelegenheit hatte, Saul zu töten. David zeigte sich auch zutiefst in Trauer und Zerknirschung, wenn andere gedachten, ihm den zukünftigen König Israels, durch Mord und andere Dienstleistungen an seinen vermeintlichen Gegnern im Volk Israel beeindrucken zu können. Davids Herausforderung war es die Stämme Israels so zu vereinen, dass sie nicht mehr aufeinander losgingen und sich bekriegten. Auch nach dem Tod Sauls gab es weiterhin seine Anhängerschaft durch 10 Stämme, nur der Stamm Juda stellte sich hinter David.


David war immer wieder über die Härte seiner Zeitgenossen erschreckt, was ihm große Anerkennung und Anhängerschaft im Volk zutrug. Trotzdem er sich der Verheißung seiner Königsherrschaft über Israel bewusst war. fiel er immer wieder in Zweifel und Ängste, er könnte doch zuvor ermordet werden. Wie schon Abraham oder Jakob kannte David die Zusagen Gottes, dennoch gab es immer wieder in ihren Leben weitreichende Entscheidungen, zu denen Gott der HERR nicht gefragt wurde. Diese eingenmächtigkeiten führten immer wieder, wie hier schon erwähnt, zu Folgen, obwohl Gott immer wieder vergab und Geduld hatte.


David war zu diesem zeitpunkt nicht mehr der, der er einmal zur Zeit von Goliath war, als er gottesfürchtig, allein auf gott vertrauend, ganz Israel rettete. Troltz aller Verfehlungen, Leidenschaften und ungerechtigkeiten Davids blieb er derjenige, den Gott als Mann nach Seinem Herzen bezeichnete. Allein dadruch, dass Davis stets mutig genug war seine Sünden einzugestehen und umzukehren. Divid war von allem ein Kreigsmann, der viele tausende und abertausende erschlangen hatte, die Gott ihm in seine Hand gegeben hatte. David war aber auch ein Mann der Ledenschaft für den Gott seiner Vorfahren, was sich in seinen Psalem zum Trost alles nachfolgenden Generation bis in Schritentum fortsetzte.


David war nicht nur König sondern auch rophet, der Eindrück und Visionen hatte, die über seine zeit hinaus immer wieder auf de nMessias, den erwarteten Retter der ganzen Welt verwies. Schließlich sollte aus dem Königstum david einmal der Messias geborge nwerden, der am Ende der zeiten dann auch zum Richter der welt werden sollte. Alle diese Epochen und Zeitläufe überblickte David in seine Psalmen, Gläubige fanden somit immer wieder Trist, ermutigung und Orientierugn bis in die endzeit und die Wiederkehr Christus in Macht und Herrlichkeit.


David in der Prophetie

Begriffe der Bibel wie Davidsstadt (Jerusalem) und Sohn Davids weisen auf vielfältige Art und Weise darauf hin, dass Gott David versprochen hat, dass einem der Messias, Jesus aus seiner Königslinie zur Rttung der ganzen Welt kommen wird. Vor diesem Hintergrund stelle ndie psalmen Davids stets auch einen Hinweis auf den kommenden Erlöser der Welt dar. Der zwar vor zweitausend Jahren von Seinem Volk aubgelehtn wurde, als ER als Knecht Gottes kam, Der aber in Macht und Herrlichkeit wiederkommt, um die Welt zu richten und sei n1000-jähriges Friedensreich zu errichten. Somit ist die Geschichte Davids und seine Gottesbeziehung stets auch für die Heilgeschichte Gottes von besonderer Bedeutung.















  • 11. Nov. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Sie sollen erfahren, dass ich, der HERR, ihr Gott, bei ihnen bin und dass die vom Hause Israel mein Volk sind, spricht Gott der HERR.


Hesekiel 34,30





Im 30. Lebensjahr tut sich nach fünf Jahren für den Priesteranwärter aus der Kaste Kohem während der Wegführung durch die Babylonier der Himmel auf. Es ist die Zeit von König Jojakim im Jahr 597 v.Chr., da Hesekiel bei der zweiten Wegführung nach Babylon dabei war.


  1. Wegführung 605, Nebukadnezar führt bei der Eroberung Jerusalems einen Teil der Bevölkerung weg nach Babylon. Es handelt sich um die Intelligenz, die fähigen Juden, gute Handwerker und den Adel, so auch der Prophet Daniel.

  2. Wegführung 597, bei der auch Hesekiel nach Babylon verschleppt wurde. Im Jahr 587 erfolgte die Zerstörung Jerusalems. Ein Entronnener Bote brachte Monate später die Nachricht Hesekiel in Babel. Dennoch gab es immer wieder Übriggebliebene im Land Israel, die sich Hoffnung machten, im Lande bleiben zu können. Die Kriege hatten sie nicht zur Umkehr zu Gott bewegt, sie lebten weiter in Sünde und Perversion und ignorierten die Warnungen des Propheten. Auch heute ignorieren Menschen Katastrophen, die als Zucht Gottes über sie hereinbrechen und lassen von ihrem gottlosen Handeln nicht ab. So auch nach dem Zweiten Weltkrieg und nach der Wende 1989 kehrten die europäischen Völker nicht zum Gott ihrer Vorfahren um.

  3. Wegführung 582




Struktur:

Gott der HEHR hat durch das Alte Testament zu Hesekiel gesprochen. Und zwar auf vielerlei Weise:

  • Durch Gleichnisse und Lieder oder beides in einem.

  • Durch direkte Ansprachen

  • Durch Visionen

  • Durch historische Erzählungen, Mose, Samuel, Könige...

  • Gedichte, Sprüche


Dies alles ist wichtig zu unterscheiden, damit man für die Auslegung einen Ansatz hat.



Teil I -Kap 1-24 Prophezeiung über den Untergang Jerusalems und des Tempels und der Weggang der Schechina aus dem salomonischen Tempel. Das Kapitel des Gerichts.


  • -1 -24 Die Zeit vor der Zerstörung Jerusalems, das Ende des souveränen Staats Israel und des Tempels, der Weggang der Herrlichkeit Gottes in Form der Schechina aus dem Tempel.


Der Apostel Petrus verweist darauf, dass das Gericht im Hause Gottes beginnt, unter seinem Volk. Danach geht es über zu den Heidenvölkern. In dieser Prophetie geht es um jene, die als Nachbarn rings um Israel liegen und das Vorrecht hatten, Gottes Handeln unmittelbar unter den Juden zu erleben. Daher hatten sie eine besondere Verantwortung vor Gott. Dies gilt auch für die Verwandten von Christen, die Gottes Zeugnis mitkommen und somit vor Gott ebenfalls mehr Verantwortung haben sich zu bekehren.

Teil II - Kap 25-32 Das Gericht über sieben nichtjüdische Völker bzw. Städte. Das Kapitel des Gerichts.

  • 25-32, Die Ankündigung des Gerichts über sieben nichtjüdische Nationen und Städte rings um Israels. Dabei gibt es eine geografische Ordnung.

    • 25/2 Gericht über Ammon, heutiges Nordjordanien

    • 25/8 Gericht über Moab, heutiges Mitteljordanien

    • 25/12 Gericht über Edom, Südjordanien, mit Grenzgebiet zu Saudi-Arabien.

    • 25/15 Gericht über die Philister. Zur Zeit Israels Feinde im Land im Gebiet des Gazastreifens.

    • 26/2-28/.. Gericht über Tyrus im Libanon

    • 28/22 Gericht über Sidon

    • 29-32 Prophetie über Ägypten


Teil III - Kap 33-48 Die Ankündigung des letzten, dem 3. Tempel in der Endzeit. mit der Rückkehr der Schechina. Das Kapitel der Gnade.

  1. 33-39 Der Weg zur Wiederherstellung und Erneuerung Israels. Die ganze Entwicklung der Einwanderung bis zur Wiederkunft Christi.

  2. 40-48 Gottes herrlicher Plan, mit Blick die Wiederherstellung des jüdischen Volkes, Israels, der Stadt Jerusalem und des Tempels, der Neue Tempel und die neue Landverteilung.

  3. Erneuerung des jüdischen Volkes, ein neues Herz, wenn Jesus wiederkommt.

  4. Untergang des letzten Feindes Israels, Gog aus dem äußersten Norden.


Das Reden des Propheten

Jan 585 v.Chr. Während Hesekiel bis zum Eintreffen eines Entronnenen Boten in Babel, der die Zerstörung Jerusalems berichtete, stumm war und nur sprach, wenn Gott es ihm aufgab, tut Gott ihm nun den Mund auf. Seine Zunge klebt nicht mehr am Gaumen, er kann frei sprechen und den Juden in Babylon antworten. In der zurückliegen Zeit war die Stummheit Hesekiels für die Menschen ein Zeichen seiner besonderen Aufgabe, man war auf jedes Wort des Propheten gespannt. Während der Zeit der Gerichtsbotschaft über das jüdische Volk war Hesekiel stumm, jetzt verkündete er die Gnade Gottes und redete, wenn man ihn fragte.


Hesekiel sieht vier Engelwesen

Vier Engelwesen (Löwe, Tier, Mensch und Adler) werden auch in der Offenbarung erwähnt, wenn es um das Gericht Gottes über die Erde geht. In Hesekiel beziehen sich die vier Gestalten jedoch auf die Gnadenzeit und somit auf das Evangelium:

  1. Nach Matthäus, das Evangelium, in dem Jesus als König im Mittelpunkt steht. (Der Löwe)

  2. Nach Markus, das Evangelium, in dem der leidende Jesus beschrieben wird, der mit Ausdauer den Weg ans Kreuz verfolgt. (Der Stier)

  3. Nach Lukas, das Evangelium, das den wahren Menschen Jesus veranschaulicht. (Der Mensch)

  4. Nach Johannes, das Evangelium, welches den wahren Gott im Mittelpunkt stellt, der vom Himmel (wie ein Adler) gekommen ist.


Verheißungen/Weissagungen

Kap 29-32 Siebte Prophetie über Ägypten , die zu den sieben Prophetien über nichtjüdische Völker gehört. Wiederum unterteilt in sieben Aussprüche:

  1. 29/1 Im 10. Jahr...

  2. 29/17 und es geschah

  3. 30 /1

  4. 30/20

  5. 31/1

  6. 32/1

  7. 32/17



  • 10. Nov. 2025
  • 4 Min. Lesezeit


Der Israelit Jona bekommt als anerkanntes Sprachrohr Gottes vom HERRN den Auftrag ins Ausland nach Ninive zu gehen, um den dort ansässigen Assyrern den nahen Untergang der Stadt zu verkünden. Dals war Ninive eine Metropole, dessen innerer Umfang ca. 100km umfasste. Die Bewohner lebten in Unzucht, Hurerei, Menschenofer, Götzeanbetung etc. gott hatte den Untergang über diese perferse Stadt angekündig und schicht nun Jona als Verkündiger los. Doch ona sträußt sich, weil er nicht einsehen will, dass eine so gottlose Stadt, obendrei Ungläubige auch noch gewart werden sollen. Der Stolu Jonas setzt sich druch, und so versucht er vor Gottes Angesichts zu fliehen, um nicht in die Verantwortung genommen zu werden. In der folgenden Geschichte offenbaren sich verschiedene Perspektiven der heilgeschichte Gottes mit allen Völkern und Nationen.


  • Schon im Alten Testament war klar, dass auch die nichtjüdischen Völker zur Buße gerufen werden und das Heil Gottes erlangen sollten. Im Weglaufen Jonas erleben wir die Weigerung Israels, Gottes Willen zu folgen, was letztendlich zur weltweiten Zerstreuung der Juden ab dem Jahr 70n.Chr. geführt hatte.

  • In der Geschichte Jonas offenbart sich aber auch der Leidensweg Jeus, etwa 500 Jahre später. Auch er musste in die Tiefe des todes inabtauchen, um dann zum Leben und zur Herrlichekti druchzudringen.

  • Die Vöker werden in der bibel oft mit dem Meer verglichen, dem Völkermeer. So wurden die Juden ab dem Jahr 70 n.Chr. in der Diaspora ins Vöklermeer geworfen. 13 Million von ihnen wurden druch Hass und Ablehnung innerhalb von 1700 Jahren getötet.

  • Israel sollte aber nicht untergehen, sondern wieder ans Land kommen. Im Jahr 1882 begann die angekündigte Endzeit mit der massenhaften Rückkehr der Juden nach Israel . Jes 17 13-14 Der Fisch speist Jona in Israel wieder Land. Bis heute 3 Millionen Juden, die wieder im Land ihrer Väter ankamen.

  • Die Jonageschichte stellt die ganze Geschichte Israels vom Anfang bis an Ende dar.



Jona floh auf ein phönizisches Schiff und wollte möglichst weit von seiner Heimat weg fliehen. Doch Gott bracht Unglück über Mannschaft und Schiff, so dass der Prophet Gottes zugab, für den Zorn Gottes verantwort lich sein. Dei Phönizierer hatten zwar ihre eigenen Götter aber dennoch redeten sie vom Gott Israels, dem einzig wahren Gott. Oftmals wissen Heiden mehr über Gott de nHERRN, als die vermeindlich Gläubigen Er empfahl den Seeleuten ihn ins Meer zu werfen, damit der Surm aufhöre. Jona war nicht nur trotzig gegen Gott, sondern auch lebensmüde. Nachdem Jona über Bord geworfen wurde, fügte es Gott, dass er von einem Fisch verschluckt und im Magen des Tieresgelangte. Schon vorher hatte sich Jona im Schiff ganz unten im Rumpf während des Sturm verkrochen. Nun gelangte er noch tiefer mit dem Fisch auf den Grund des Meeres.


von hier fügte es Gott, dass der Fisch ihn ausgerechnet wieder ian israels Küste an Land spie, an den Ort, von dem er geflohen war .

Auch Jesus verbrachte 3 Tage in der Höhle des Todes, bis ER auferweckt wurde und zu leben begann.

Jona war nun bereit nach Ninive zu ziehen, um der Stadt den nahen Untergang anzukündigen. Sei Gesicht war druch die Magensäfte des Fisches entstellt und er sah wogl recht gluselig aus. So schritt der perophet in Ninive ein und rief kurz und knapp: 40 Tage und die Stadt wird umgekehrt. Jona hatte sicherlich auch noch mehr ausgerufen, obwohl akkadisch für Israeliten eine schwierige Fremdsprache war. Aber es reichte auch dieser eine Satz und das Volk von Ninive war bestürzt, bis in die Führungsspitze und den König hinein. Man tat Buße und bekehrte sich von seiner Unzucht.


Nachdem Jona seinen Auftrag erledigt hatte, gewann wieder der Trotz in ihm oberhand und er setzte sich der Stadt gegenüber auf einen Berg, um den Untergang Ninives zu beobahctn. Wie würde es geschehen? Käme eine fremde Arme, ei nErbeben, eine sintflut, Jona wollte es als gerechte Strafe gottes mit ansehen. Doch der Gott Israels erbarmte sich über die Assyrer und wollte die Stadt verschonen. Es kam zu einem bemerkswerten Gedankenaustausch zwischen Jona und Gott, in dem Gott klarmachte, dass ER keinen Gefallen am Tod so vieler Menschen hatte. Allein 120000 Kinder lebten in der Stadt, von denen es heisst, dass sie die Linke von der rechten Hand nicht unterscheiden konnten.


Jona musste wieder einmal trotzig akzeptieren, dass der Gott israels auch den heiden gegenüber ei ngnädiger gott war. Obwohl Jonas immer wieder trotzig und aufsässig gegenüber gott aufgetreten war, begnetete ER ihm mit nachsicht und Geduld. Jonas war es dann, der das Buch Jona aufschrieb, in der Erkenntnis seines Fehlverhaltens und tiefer Einsicht.


Gott war den Assyrern in Ninive 200 Jahre gnädig, weil sie sich vom wahrhaftigen Gott Israels gebeut hatten. Schließlich aber verfielen ihre Nachkommen wieder in de nalten Götzendienst, bis im Jahr 612 v. Chr. die Stadt von dem aufkommen neuen Weltreich druch die Babylonier, Meder und Skythen niedergemacht wurde. Das Assyrische Weltreich ging zugrunde, so wie auch alle folgenden Weltreiche sich abgewechselt haben und am Ende besiegt wurden.


Praktische Lehren:
  1. Versuche nicht vor Gott zu fliehen, es ist vergeblich.

  2. Lass dich von Gott beauftragen bezüglich Zeitpunkt, Arbeitsfeld und Botschaft.

  3. Vertraue auf den Gott, der alle Naturkräfte in Seiner Hand hält. Auch über Los und Zufall.

  4. Verurteile bei dir jede Jona-Eifersucht auf Außenstehende.

  5. Habe ein weites Herz für Weltmission Apo 1-8

  6. Sei bereit auch deinen Feinden zu vergeben.

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