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- 12. Dezember - Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade...
Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Joh 1/17 Wenn das Gesetz zu deinem ängstlichen Gewissen sagt: Dies und das ist dir geboten; das hast du nicht getan; darum musst du es verantworten, dann ist die Not groß. In einem solchen Kampf und Todesangst ist höchste Zeit, dass der Glaube aufsteht und mit ganzer Macht hervorbricht. Dem Gesetz gegenüber tritt und ihm unverzagt antwortet: Ach ja liebes Gesetz, bist du denn allein Gottes Wort? Ist das Evangelium nicht auch Gottes Wort? Hat denn die Verheißung ein Ende genommen? Hat Gottes Barmherzigkeit aufgehört? Darum, wenn mich das Gesetz beschuldigt, ich sei ein Sünder und in Gottes Schuldregister eingetragen, so muss ich bekennen, es sei wohl wahr; aber das daraus Folgende -Darum bist du verdammt- muss ich nicht einräumen. Sondern mich mit starkem Glauben wehren und sagen: nach dem Gesetz bin ich wohl ein armer verdammter Sünder; aber ich berufe mich vom Gesetz weg auf das Evangelio. Denn Gott hat über das Gesetz noch ein Wort geschrieben, dies heißt Evangelium. Welches mit seiner Gnade Vergebung der Sünden, Gerechtigkeit und Leben schenkt. Foto: Niu Niu
- 13. Dezember - Christus kommt her aus den Vätern...
Christus kommt her aus den Vätern nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, hochgelobt in Ewigkeit. Röm 9/5 Es ist nicht das Werk eines heiligen Mannes, er heiße wie er wolle, auch nicht der Engel Gabriel, wenn es darum geht, Sünde, Tod und Fluch zunichtezumachen und dagegen Gerechtigkeit, Leben und Segen von Gott zu schaffen. Weil nun die Schrift solche Werke nur allein Christo zuschreibt, so folgt daraus gewiss, dass er der rechte, wahrhaftige Gott selbst ist. Denn wenn ich glaube, dass nur die menschliche Natur Christi für mich gelitten hat, so ist der Christus mir ein schlechter Heiland; so bräuchte er wohl selbst einen Heiland. Wenn ich mir aber den Schatz und die Bedeutung bewusst mache, dass Christus beides ist, wahrhaftiger Gott und Mensch, für mich gestorben... usw., das wiegt alle Sünde, Tod und Hölle auf und trägt über allen Jammer und Herzeleid hinweg. Foto: Wim van't Einde
- Downsizing 2017 *****
Downsizing (dt.: „Verkleinerung“ oder „Gesundschrumpfung“) ist ein US-amerikanischerSpielfilm von Alexander Payne aus dem Jahr 2017. Die Science-Fiction-Tragikomödie basiert auf einem Originaldrehbuch von Regisseur Payne und Jim Taylor und stellt ein einfaches amerikanisches Ehepaar aus dem Mittleren Westen (dargestellt von Matt Damon und Kristen Wiig) in den Mittelpunkt. Während in der Welt eine Krise der Überbevölkerung herrscht, beschließt es, seine Körpergröße mit wissenschaftlichen Mitteln verkleinern zu lassen. Der Film folgt dem Leben von Paul Safranek. Der einfach gestrickte und gutmütige Physiotherapeut aus Omaha träumt mit seiner Frau Audrey von einem besseren Leben. In Norwegen gelingt es Wissenschaftlern unter Dr. Jorgen Asbjørnsen, ein radikales Verfahren („zellulare Miniaturisierung“[4]) zu entwickeln, mit dem sie die Menschheit auf eine Körpergröße von fünf Zoll (12,7 cm) schrumpfen lassen können. Auf diese Weise lassen sich die Lebenshaltungskosten enorm senken. Die Wissenschaftler glauben, damit einen langfristigen Weg gefunden zu haben, um dem zunehmenden Ressourcenverbrauch der stetig wachsenden Weltbevölkerung begegnen zu können. So entsteht in Norwegen eine Kolonie aus künstlich verkleinerten Menschen, die ihrerseits auch entsprechend verkleinerten Nachwuchs zur Welt bringen. Diese kontroverse Behandlungsmethode wird in den USA mit einigem Erfolg vermarktet. Die reduzierten Bedürfnisse der Menschen nach der Miniaturisierung sollen auch Durchschnittsbürgern ein sorgenfreies Luxusleben ermöglichen. Diesen Verlockungen folgend, beschließen Paul und seine Frau, sich der Miniaturisierung zu unterziehen.[2][5] Audrey macht jedoch kurz vor der Behandlung einen Rückzieher und Paul wird alleine geschrumpft. (Wikipedia) Um es gleich vorweg zu sagen: Der Film ist viel besser als der Trailer es vermuten lässt. Es handelt sich hier um keine Klamauk-Komödie sondern um ein tiefsinniges, komisches, intelligentes Meisterwerk der Filmgeschichte. Alles ist Überraschung und wenn man meint eine Botschaft gefunden zu haben, dann geht die Story erst richtig los. Fragt man, warum der Film auf Festivals nur durchschnittlich abgeschnitten hat, dann kann das unter anderm auch daran liegen, dass Glaube und Bibel darin ganz selbstverständlich behandelt werden, ja auch noch für etwas wie den gesunden Menschenverstand und Nächstenliebe stehen. Ein kompromissloses Werk voller schöner Bilder und Menschen, die irgendwie entrückt und doch ziemlich real wirken. Allein der deutsch/österreichische Schauspieler Christoph Waltz bildetet einen Film im Film für sich. Der geschrumpfte Lebemann steckt voller Herz, Weisheit und Originalität, gerade zu non·cha·lant, ja hinreißend, ein echter Weltbürger der das amerikanische Kino noch bereichert. Und schließe Hong Chau, die eine verstümmelte Vietnamesin spielt. Auch sie wirkt eher wie jemand, der zufällig in den Film hineingeraten ist ohne sich dessen bewusst zu sein. Sie spielt eine gläubige Christin und der Film versucht dies nicht zu relativieren. Ja es gibt sie wirklich, Menschen die den Glauben bedingungslos leben. Downsizing ist nicht nur eine Art Science-Fiction-Film, sondern eine Gesellschaftsstudie, eine Prognose, eine heitere Komödie mit irritierender Logik und Menschenkenntnis, niemals brutal oder schockierend aber immer spannend. Fast könnte man meinen, dass der Film sich ständig über die normalen Seherwartungen eines Kinopublikums lustig macht. Von daher ist es wieder einmal ein gutes Zeichen, dass der Film nur durchschnittlich in der (weltlichen) Kritik abgeschnitten hat. Er ist überdurchschnittlich, ja phänomenal, dem Himmel nah.
- 10. Dezember - Von diesem Jesu zeugen alle Propheten.
Apg 10/43 Darum, wer in der Bibel erfolgreich lesen will, der sollte Christum darin suchen, dann findet er gewiss das ewige Leben. Aber wenn ich *die Schriften von Mose und den Propheten nicht ebenso studiere, so hilft mir mein Lesen zur Seligkeit gar nichts. Denn Christus ist für mich und das Heil -aller- Menschen vom Himmel gekommen, Mensch geworden, hat gelitten, ist gestorben und begraben, auferstanden und in den Himmel gefahren. Damit ich durch ihn Versöhnung mit Gott, Vergebung aller Sünde, Gnade, Gerechtigkeit und das ewige Leben habe. Ich kann ganz gut durch das Lesen und Studieren in der Schrift ein gelehrter Mann werden und anderen davon predigen; aber es hilft mir doch alles nichts. Denn wenn ich Christum nicht finde noch kenne, so finde ich weder Seligkeit noch ewiges Leben, ja, ich finde den bitteren Tod. Denn es ist beschlossen bei unserem lieben Gott, dass kein anderer Namen den Menschen gegeben sei, gerettet zu werden, als in dem Namen Jesu. (Apostelgeschichte 4) Foto: Fa Barboza *Die Schriftem... des Alten Testaments weisen auf den kommenden Messisas Jesu (vor 2000 Jahren) hin. Bilden somit eine Art Vorgeschichte, woraus sich die Notwendigkeit Seines Kommens auf die Erde erklärt.
- 15. Gott wird Mensch
1v.Chr. - 32n.Chr. Die Frohe Botschaft wird verkündet. Das Kommen Jesu vor 2000 Jahren wurde schon lange zuvor von den Propheten des Alten Testaments bis ins Detail angekündigt. Der gerechte und heilige Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, Jesus Christus, wurde in Menschengestalt als Kind in Betlehem von einer Jungfrau geboren. Er kam in diese Welt, um die zu retten, die sich retten lassen wollen. Die Liebe des Vaters trieb den Sohn Gottes dazu, sich wie ein Knecht kleinzumachen und sich für alle Menschen, als Opfer für ihre Sünden, ans Kreuz nageln zu lassen. Der Weg zurück zum Vater im Himmel wird für diejenigen frei, die Jesus Christus als ihren HERRN annehmen und bis zuletzt an Ihm im Glauben festhalten. Die Prophetie sagte auch voraus, dass der erwartete Messias von Seinem Volk den Juden abgelehnt und ermordet werden würde. Als Jesus dann in Person als wahrer Mensch und wahrer Gott ab dem Jahr 29 öffentlich auftrat, die gute Nachricht, das Evangelium verkündete und zahlreiche Wunderzeichen als Gottes Sohn tat, wurde ER dennoch von den Seinen verworfen und zum Tod verurteilte. Die Schriftgelehrten und Pharisäer waren blind, ihrer Sünden hinderten sie daran, in Jesus den erwarteten Retter zu erkennen. So kündigte der Prophet Daniel schon im 6. Jahrhundert v.Chr . an: Dan 9/ 26 : Und nach den 62 (Jahr-) Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und wird nichts haben (keine Hilfe finden). Die Zeitangabe stimmte, der Ort stimmte und doch erkannte niemand in dem Wanderprediger aus Nazareth den angekündigten Menschensohn. Der neue Bund zwischen Gott und Menschheit Seit der Vertreibung aus dem Paradies ist Gott immer wieder mit Menschen einen Bund eingegangen. Mit dem Volk Israel war es Abraham, der Stammvater des jüdischen Volkes. Später gab es einen Bund mit Mose durch das Gesetz vom Sinai und schließlich verkündete Jesus einen neuen Bund Matth 26/27 mit Israel, der in Seinem Blut begründet werden sollte. Die Gemeinde, die sich später in Jerusalem zu Pfingesten 32 n.Ch r . begründete, ist der Nutznießer dieses Neuen Bundes in dem Juden wie Nichtjuden zum himmlischen Volk Gottes zusammenfinden. Jer 31/31-34 Heb 9/15 Zeitablauf: Mai 2 v.Chr. , Zeugung von Johannes dem Täufer, dem Wegbereiter Jesu. Empfängnis der Maria, 6 Monate später (Luk 1,26-38): ca. November 2 v. Chr. -1 im August, Jesus, gezeugt vom Heiligen Geist, wird als Sohn der Jungfrau Maria, in ärmlichen Verhältnissen, in Betlehem geboren. Acht Tage später findet die Beschneidung statt. Wie das Gesetz verlangt, bringen Josef und Maria 66 Tage nach der Geburt ihren erstgeborenen Sohn Jesus zum Entbindungsopfer und Darbringung des Erstgeborenen in den Tempel. Dort begegnet ihnen der greise Simeon und Hannah, gläubige Juden, die in Jesus den verheißenen Messias erkennen. Simeon segnet die Eltern, jedoch Jesus nicht, denn das Kind Jesus steht höher als Simeon. Als Astronomen (die Weisen aus dem Morgenland, heutiger Irak) von weit her eintreffen und von der Geburt des Königs der Juden in Betlehem sprechen, sieht Herodes wieder einmal seinen Thron gefährdet und lässt alle neugeborenen Knaben in Betlehem ermorden. Gewarnt von einem Engel, fliehen Maria und Josef nach Ägypten. Nachdem Herodes der Große einen fürchterlichen Tod erlitten hatte, kommt die Familie mit Jesu nach Nazareth (übersetzt Sprosshausen) zurück. Frühjahr 12 n. Chr ., der 12-jährige Jesus diskutiert mit jüdischen Gelehrten im Tempel am Passah-Fest (Luk 2,41-52) : 29 Jesu beginnt seinen dreijährigen Dienst in Israel, während das Land von den Römern besetzt ist. Eines seiner ersten Wunder geschieht auf der Hochzeit zu Kanaan, wo ER Wasser zu Wein verwandelt. Johannes der Täufer geht ihm voraus und bezeugt vor dem Volk, dass Jesus der angekündigte und erwartete Messias ist und ruft dazu auf, sich durch Buße und Umkehr auf den Heiland und Sein Reich vorzubereiten. Jesus lässt sich von Johannes im Jordan taufen und der Heilige Geist kommt in Gestalt einer Taube über IHN und Gott selbst spricht vom Himmel: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Jesus sammelt zwölf Jünger um sich und wird bald von weiteren Frauen und Männern begleitet und von Volksmengen verfolgt, die ihn erleben wollen. Durch zahlreiche Reden und unzählige Wundertaten wird Jesus im Land bekannt und die geistliche Führung beginnt IHN auszuforschen. Der Täufer Johannes beschuldigt König Herodes immer wieder des Ehebruchs, weil er seinem Bruder die Frau in Rom weggenommen hat. Herodes ist genervt und lässt Johannes einkerkern und am Ende, auf Wunsch seiner Frau, enthaupten. Konfrontiert mit den Zeichen und Wundern Jesu, aber auch mit den Prophetien, die IHN eindeutig als Messias ausweisen, lehnen die Führer des jüdischen Volkes Jesus dennoch ab. Indem sie Jesus in aller Öffentlichkeit einen Dämon unterstellen, verliert das Volk seinen Heilanspruch. Die Sünde gegen den Heiligen Geist ist geschehen. Jesus kündigt seinen Jüngern den Untergang des Tempels an und schildert in seiner "Endzeitrede" das Ende der ganzen Welt. Jesus bekräftigt seine Messianität und greift die Pharisäer und Schriftgelehrten als Heuchler immer mehr an. Obwohl sie ihn umbringen wollen, bleibt er unantastbar, seine Stunde ist noch nicht gekommen. 32 Vor dem Osterfest bereitet das Volk Jesu einen triumphalen Empfang in Jerusalem. Es ist Palmsonntag, der 10. im Monat Nissan und der 173880ste Tag nach dem Erlass des persischen Königs, Jerusalem wieder aufzubauen. ( Daniel 9/25 spricht von den 7 und 62 Jahrwochen, bis der König in Jerusalem einreiten wird.) Jesus wird als der versprochene Erlöser gefeiert, um ihn, nur wenige Tage später, als Übeltäter zu verurteilen. Denn die Anführer, die Pharisäer und Schriftgelehrten, treiben das Volk dazu, sich gegen Jesus zu entscheiden. Jesus bereitet seine Jünger auf seinen Opfertod vor, wird von einem seiner Jünger verraten und lässt sich schließlich verhaften und in einem Unrechtsprozess verurteilen. Jesus wird von den Römern am Kreuz hingerichtet und erfüllt somit die Schrift mit den Vorhersagen der jüdischen Propheten. Am dritten Tag steht Jesu, wie angekündigt, von den Toten auf und begegnet seinen Jüngern und zahlreichen anderen Augenzeugen. Es ist ihm nun alle Macht, -als Mensch und Gott- im Himmel und auf Erden, von Gott dem Vater, gegeben. In den folgenden vierzig Tagen bereitet Jesus als Auferstandener seine Jünger weiter auf ihren Dienst vor und hinterlässt das Evangelium, die frohe Botschaft von der Erlösung aller Menschen. Sünde, Hölle und Tod sind besiegt und Satan, der Feind der Menschheit, ist zu Boden geworfen. Es wird ihm nicht mehr viel Zeit bleiben, bis er endgültig gerichtet würde. (Am Ende der Endzeit) Bei seiner Himmelfahrt in Betanien kündigt Jesu den Jüngern das Kommen des Heiligen Geistes (den Vermittler) an, der die Gemeinde in alle Wahrheit leiten soll. Und ER erteilt seinen Jüngern den "Missionsbefehl", das Evangelium allen Völkern zu bringen. Nachdem Jesus in den Himmel aufgehoben wurde, erschien ein Engel, der die Wiederkehr Jesu genau an diesen Ort, den Ölberg, prophezeite. Hier wird der Tag des HERRN angekündigt, die letzten sieben Jahre. Jene Epoche der Geschichte, in der der letzte Weltkrieg stattfinden wird. Erde und Himmel erleben große Katastrophen, die als Gerichte Gottes in der Offenbarung beschrieben sind. Bei Seiner Ankunft wird der Sohn Gottes, Jesus Christus dann die Kriege beenden und sein 1000-jähriges Friedensreich errichten. Vorschau Wie in Römer 11 beschrieben, werden die Juden bis zum Beginn der Drangsalszeit, den letzten 7 Jahren, von Gott verblendet werden. Das Evangelium und auch ihre eigene Bibel bleiben für die allermeisten von Ihnen unverstä ndlich. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts bekehren sich dennoch immer mehr sogenannte Messianische Juden zu Jesus; in Israel geduldet, aber von orthodoxen Juden teils bedroht und verfolgt. Die Jesus-gläubigen Juden stellen eine Art Erstlingsfrucht dar, Vorboten einer späteren Bekehrung ganz Israels zu Jesus. Erst am Ende der Großen Drangsal, wenn Jesu in Macht und Herrlichkeit in Jerusalem und auf der ganzen Welt erscheinen wird, bekehrt sich dann der Überrest Israels zu Jesus. Das Evangelium nach Lukas Foto: Birmingham Museum
- 16. Die erste Gemeinde, die Apostel und die Vertreibung der Juden.
Jesus vor seiner Gefangennahme und Hinrichtung im Gebet mit dem Vater. 32 - ? n.Chr. Das Evangelium wird von Juden und Heiden in die Welt getragen. An Himmelfahrt gründete sich die erste Christen-Gemeinde in Jerusalem. Wie angekündigt sendet Jesu zum Pfingstfest, dem jüdischen Schawuot, den Heiligen Geist. Ein Fest, an dem Juden aus aller Welt nach Jerusalem kamen. In der folgenden Zeit bis zur Zerstörung Jerusalems durch die Römer wechseln sich Christenverfolgung und die Gründung von regionalen Gemeinden ab. Fast alle Apostel, wie auch die Propheten zuvor, werden von den Juden umgebracht. Trotzdem ist das Evangelium bis heute nicht aufzuhalten. Neben der Bekehrung vieler Juden zum Glauben an Jesus Christus beginnt sich die Frohe Botschaft von der Versöhnung mit Gott in den Nachbarländern Kleinasiens auszubreiten. Die vier Verfasser der von Gott inspirierten Evangelien sind : Matthäus, Zeitgenosse und Jünger Jesu, sein Schwerpunkt ist Jesus Christus der König. Markus, Wegbegleiter und Schüler des Apostels Paulus, sein Schwerpunkt ist Jesus Christus der Knecht Gottes. Der Arzt Lukas , der um das Jahr 80 anhand von Zeugenaussagen und Überlieferungen die Geschichte Jesu vermutlich in Rom verfasste. Er war der einzige Nichtjude, sein Schwerpunkt ist Jesus Christus der wahre Mensch. Es hat sich herausgestellt, dass seine Beschreibungen von wissenschaftlicher Präzision sind und jeder geschichtlichen Nachprüfung standhält. Lukas ist auch der Verfasser der Apostelgeschichte , die im Wesentlichen die Missionsarbeit des Apostels Paulus dokumentiert. Der Apostel Johannes, ein Jünger und Wegbegleiter Jesu, verfasste sein Evangelium um das Jahr 95. Seine Schrift gilt als Sondergut , weil es etliche Schilderungen aus dem Leben Jesu enthält, die in den anderen Evangelisten nicht erwähnt werden. Die Bibel verweist darauf, dass über das Erscheinen von Jesus Christus so viel zu berichten wäre, dass das ganze Universum nicht ausreichen würde, dies zu fassen. Johannes konnte auf den vorangegangenen Evangelisten zurückgreifen und richtete sein Schwerpunkt auf Jesus Christus den ewigen Gott aus. Dies auch als Kampfansage an griechische Philosophen, die die Göttlichkeit Jesu bestritten. Hier hatten sie es mit einem Augenzeugen zu tun, der den Sohn Gottes persönlich erlebt hatte. Kaum war eine Botschaft zur damaligen Zeit glaubwürdiger als durch einen Zeitzeugen. Die erste Gemeinde 32 Vierzig Tage nach Himmelfahrt gibt es 120 Gläubige in Jerusalem. Durch das Sprachenwunder zu Pfingsten kommen weitere 3000 zum Glauben. Das Zungenreden war die Fähigkeit, in jeder Sprache, akzentfrei, sprechen zu können, damit die Juden aus anderen Ländern die frohe Botschaft des Evangeliums verstehen konnten. Durch das Ausgießen des Heiligen Geistes werden Heiden- und Judenchristen zu einem Leib getauft und der Verheißung nach mit dem Heiligen Geist versiegelt . Sie können damit nicht mehr verloren gehen. Die Weltmission beginnt von Jerusalem aus, dann über Judäa, später über Samaria und in die ganze Welt. Während Petrus und die anderen Jünger Apostel der Juden wurden, wählte Gott den Christenverfolger Paulus als Apostel für die Heidenvölker aus. Durch die Begegnung mit Jesu bekehrte sich Saulus von Tarsus (der Große) zu Paulus (der Kleine). Gott gab ihm Einblick in viele Geheimnisse und schenkte dem Apostel Paulus große Erkenntnis und Weisheit. Nicht ohne ihn durch ein Leiden ständig zu demütigen, damit er nicht überheblich wurde. Auf vier Missionsreisen gründet Paulus mit seinen Mitarbeitern Gemeinden in Kleinasien und Europa. In seinen Briefen wurden sie weiter unterrichtet und ermahnt. Im Traum ruft ein Mazedonier Paulus nach Philippi, womit die Evangelisation nach Europa gelangt. Lukas ist mit ihm und bleibt dort. Paulus besucht die Gemeinde in Jerusalem und wird, von den Aposteln um Petrus, ebenfalls als Apostel anerkannt und bestätigt. Schon vorher wurde Paulus auf seinen Reisen immer wieder von ortsansässigen Juden angegriffen, misshandelt und verfolgt. So auch hier in Jerusalem, wo die Juden ihn vor den Römern anklagen. Paulus kann sich vor König Agrippa rechtfertigen und beruft sich als römischer Staatsbürger auf den Kaiser. Nun wird er nach Rom geschickt, um dort vor Nero wegen Volksverhetzung vor Gericht gestellt zu werden. Ab 60 verbringt Paulus zwei Jahre in Rom, während man auf seine Ankläger aus Israel wartet. In dieser Zeit empfängt er viele Gäste und kann frei predigen. Weil kein Ankläger erscheint, wird Paulus freigelassen und bereist Spanien. 66/67 Nach erneuter Gefangennahme wird auf Befahl von Kaiser Nero der Apostel Paulus in Rom enthauptet. 70 Die Römer belagerten Jerusalem, weil die Juden keine Ruhe gaben und ständig Aufstände machten. Millionen Juden waren an jenem 30. August 70 angereist, um das Pessach-Fest zu begehen. Die Römer warteten, bis die Stadt übervoll war und schlossen den Belagerungsring. Schließlich begannen sie die Massen in 160 Tagen abzuschlachten. Bis in den Tempel hinein flossen Ströme von Blut in diesen Tagen, in denen eine Million Juden umkamen. Wie von Jesus vorausgesagt, wurde der Tempel zerstört und geplündert. Die christliche Gemeinde von Jerusalem blieb von alledem verschont. Es sollte kein gemeinsames Feiern mit den orthodoxen Juden gebe, weil dieses Volk den HERRN Jesus abgelehnt und gekreuzigt hatte. Die Gemeinde nutzte eine Pause in der Belagerung Jerusalems und floh in die Provinz zu König Herodes Agrippa II, nach Pella. Agrippa hatte sich zuvor durch den Apostel Paulus überzeugen lassen, dass Christen keine Staatsfeinde Roms waren und friedliebend. Daher war ihm die Gemeinde aus Jerusalem willkommen. Was aber war geschehen, dass die Belagerung Jerusalems und der bevorstehende Vernichtungsschlag gegen die Juden ausgesetzt wurde? Kaiser Nero hatte in Rom Selbstmord begangen und der Heerführer vor Jerusalem Vespasian reiste nach Rom, um die Nachfolge Neros anzutreten. Danach entsandte er Titus und andere Heerführer, um Jerusalem endgültig abzuriegeln und zu erobern. Eine Million Juden sollten in der Stadt dabei abgeschlachtet werden. 73/74 Nach der Belagerung Jerusalems war die letzte Zuflucht der Juden die Bergfestung Masada in der judäischen Wüste am Toten Meer. Au ch sie wurde schließlich durch den Bau einer riesigen Rampe von den Römern gestürmt. Fast alle Bewohner hatten jedoch zuvor mit Frau und Kindern Selbstmord begangen. Seitdem wurde das jüdische Volk in alle Welt vertrieben, wie vom Propheten angekündigt. 100 Der letzte noch lebende Apostel, Johannes, stirbt um 100, nachdem er das Johannes-Evangelium geschrieben hatte und die Offenbarung, die er auf der Insel Patmos empfing, an dem Ort seiner Verbannung. (siehe oben) Für die Apostel gibt es keine Nachfolger, die Bibel ist mit der Offenbarung abgeschlossen. Es ist alles gesagt, prophezeit und überliefert. 133-135 Nachdem die verbleibenden Juden unter dem Anführer Bar Kochba immer neue Aufstände gegen die Römer unternommen hatten, war der römische Kaiser Hadrian so wütend, dass er beschloss, die Juden endgültig auszurotten. Das Land Israel sollte judenrein werden. Und so wurde auch beschlossen, jüdische Namen auszutauschen. Man erinnerte sich, dass der größte Feind der Juden schon immer die Philister gewesen waren. So benannte man Israel nun zu Philistäa , Philisterland um, was später sich in Palästina wandelte. Auch Jerusalem erhielt einen neuen Namen, der sich aber nicht hielt. Seitdem verödete das Land und wurde wüst und leer, wie vom Propheten vorhergesagt. Reisende, wie der amerikanische Schriftsteller Mark Twain, beschrieben Palästina als ein von Gott verlassenes, ödes Land, wo kaum Menschen anzutreffen waren. 1869 “Palestine is desolate and unlovely...." Während der Staat Israel im Jahre 135 aufgehört hatte zu existieren, war das Evangelium durch die Missionsreisen der Apostel Paulus und Petrus und ihrer Mitarbeiter auf dem Weg nach Europa. Römische Legionäre trugen die Frohe Botschaft von Jesus Christus weiter ins Römische Reich nach Norden. Schriften der Kirchenväter wie Augustinus verbreiteten sich ab dem 4. Jahrhundert , gefolgt von einer Staatskirche, die durch die konstantinische Wende von Rom aus eingeleitet wurde. Heute blicken wir auf fast 2000 Jahren Weltmission zurück, in denen das Evangelium alle Nationen dieser erreicht hat. Der "Missionsbefehl", den Jesus bei seiner Himmelfahrt vom Ölberg im Jahre 32 in Jerusalem seinen Nachfolgern erteilt hatte, gilt somit als erfüllt. Die gegenwärtige Epoche der Gnade seit dem Opfertod Christi am Kreuz zu Golgatha geht ihrem Ende entgegen. Nur Gott kennt die Vollzahl aus den Nationen , derer, die sich noch bekehren werden. Wenn diese eingegangen sein wird, fällte die Tür der Gnadenzeit zu. Die Gemeinde wird dann von ihrem Bräutigam Jesus entrückt in den Himmel. Die gläubigen Verstorbenen zuerst im selben Augenblick gefolgt von den dann noch lebenden. Die letzte Fase der Menschheitsgeschichte wird dann mit der Drangsalszeit folgen, der schlimmsten Zeit der Menschheitsgeschichte, mit dem letzten Weltkrieg. Mehr dazu im letzten Blog zur Offenbarung. Neues Testament: 21 Lehr-Briefe mit den acht Geheimnissen der Gemeinde, die im Alten Testament noch nicht bekannt waren. 4 Evangelien, Matthäus, Jesus, der König, Markus , Jesus, der Knecht, Lukas, Jesus, der gerechte Mensch, Johannes , Jesus, der ewige Gott. Das Zeugnis der Apostelgeschichte, geschrieben vom Evangelisten Lukas die Offenbarung des Johannes und das Wirken des Heiligen Geistes in jedem Gläubigen. Altes Testament: Die Gesetze, die Propheten und die Schriften (Psalmen).
- 9. Dezember - Kommt her ihr gesegneten meines Vater...
Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! 35 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Matth 25/34-35 Danach sehe zu, dass du zu denen gehörst, die um Christi Willen hier auf Erden gütig und barmherzig sind oder leiden. So kannst du mit Freuden auf den Jüngsten Tag warten und brauchst dich nicht vor dem Gericht fürchten. Denn er hat dich herausgezogen und denen zugeteilt, die zu seiner Rechten stehen sollen. Denn wir, die wir Christen sind, sollen ja darauf hoffen und es von Herzen herbeisehnen, dass dies Gericht komme. Wie wir ja beten: Dein Reich komme, und dein dein Wille geschehe, erlöse uns von dem Bösen - auf dass wir den fröhlichen, lieben Spruch hören: Kommt her ihr Gesegneten, in meines Vaters Reich! Auf das Urteil über die Menschheit warten wir, sind wir ja auch deshalb Christen, weil wir wegen dieser Hoffnung so vorzüglich unterdrückt werden. Zuerst vom Teufel und unserem eigenen *Fleische, welche uns vom Glauben abbringen wollen und nicht darauf freuen lassen. Danach auch durch die Tyrannei und Feindschaft der *Welt. So müssen wir überall die Willkür des Teufels und der Welt gegen das Evangelium erleben. Und von so viel Jammer auf der Erde hören und sehen, dass wir von diesem Leben müde werden und schreien: Komm, lieber Herr, komm und erlöse uns. *Welt: Die Menschen dieser Welt, die Gott ablehnen. *Fleisch: Die menschliche Natur, die sich gegen Gott auflehnt. Foto: Michael Henry
- 8. Dezember - Und alsdann werden sie sehen des Menschen Sohn kommen....
Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Lukas 21/27 Hier kannst du erkennen, wie gewaltig Christo zum Gericht kommen wird, mit samt seinen Engelscharen, den *Heiligen und allen Kreaturen. Dies halte ich für das richtige Verständnis, wie auch die Macht und Stärke der zweiten Ankunft Christi viel gewaltiger sein wird, als sie armselig und unscheinbar bei seinem ersten Kommen war. Er spricht auch nicht nur davon, dass e r kommen wird, sondern s i e werden ihn kommen sehen. Denn bei der leiblichen Geburt (vor zweitausend Jahren), ist er auch gekommen, wurde aber von niemand gesehen. Er kommt auch noch täglich im Geist durch das Evangelium in die gläubigen Herzen; das sieht auch niemand. Aber die *zweite Ankunft wird öffentlich geschehen. Damit ihn jedermann sehen muss, unverwechselbar, den leiblichen Christus in leiblicher Gestalt, wie er von der Jungfrau Maria geboren wurde und auf der Erde wandelte. Denn wenn er sagt, sie werden den Menschen Sohn sehen, ist's klar ausgedrückt, dass er eine leibliche Ankunft, ein leibliches Sehen in körperlicher Gestalt sein wird. Jedoch in großer Macht mit vielen Scharen von Engeln in großer Herrlichkeit. Und er wird auf einer hellen Wolke sitzen und alle Heiligen um ihn. Von diesem Tag kündigt die Schrift viel an und es ist auch alles darauf gerichtet. *Heiligen: Hier, alle erlösten und geretteten Gläubigen, die sich vor dem Thron Gottes im Himmel zuvor versammeln werden. *Ankunft: Das zweite Kommen Jesu in Macht und Herrlichkeit zum Gericht. Foto: Intricate Explorer
- 7. Dezember - Freut euch im Herrn alle Wege...
Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Phil 4/4 Die Freude ist eine Frucht des Glaubens. Denn es ist nicht möglich, dass sich ein Herz in Gott freut, wenn es zuvor nicht glaubt. Wo kein Glaube ist, da ist blanke Furcht, Flucht, Scheu und Traurigkeit wenn an Gott gedacht oder von ihm gesprochen wird. Ja Hass und Feindseligkeit gegen Gott ist in solchen Herzen. Die Ursache liegt darin, dass das Herz sich durch das Gewissen schuldig fühlt. Es kennt die Zuversicht nicht, dass Gott ihm gnädig und wohl gesonnen ist, wohlwissend, Gott ist der Feind der Sünde und bestraft sie schrecklich. Darum ist dieser Vers nicht den Sündern geschrieben, sondern den *Heiligen. Den Sündern muss man zuvor sagen, wie sie die Sünde los werden und Gott bekommen. Dann folgt die Freude von selbst, wenn sie das schlechte Gewissen los sind. Schau mal, von dieser Freude redet hier St. Paulus. Da gibt es keine Sünde, keine Todesfurcht und Hölle, sondern eine fröhliche, allmächtige Zuversicht gegenüber Gott und sein Wohlwollen. Und abermals sage ich: Freut euch! Die Wiederholung des Apostels stärkt seine Ermahnung; das ist wohl auch notwendig. Auch wenn wir zuweilen wieder in Sünde fallen, soll die Freude in Gott doch stärker sein als die Traurigkeit in den Sünden. *Heilgen: Die Menschen, die Jesu als ihren Herrn angenommen haben. Foto: Liz Sanchez-Vegas
- 6. Dezember - Saget der *Tochter Zion, dein König kommt zu dir.
Matth 21/5 Eile und zögere nicht! Er kommt nicht wie zu Adam, Kain, zur Sintflut, zu Babylon, zu Sodom und Gomorrah. Auch nicht wie er kam zum Volk Israel auf dem Berg Sinai; er kommt nicht im Zorn, will nicht mit dir abrechnen und deine Schulden einfordern. Er hat allen Zorn abgelegt; strahlende Sanftmut und Güte ist da. Er will sich mit dir auf den Weg machen, damit dein Herz Lust, Liebe und Zuversicht für ihn haben soll. Damit du dich immer mehr und mehr an ihn hältst und bei ihm Zuflucht suchst, in dem Maß, wie du dich zuvor vor ihm gefürchtet hast und geflohen bist. Es reicht nicht aus, dass uns Christus erlöst von der Tyrannei und Herrschaft der Sünde, des Todes und der Hölle und unser König wird. Vielmehr gibt er sich uns selbst hin, damit alles unser ist was er ist und hat, wie St. Paulus in Römer 8/32 sagt: Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschon, sondern für uns alles gegeben, wie sollte er nicht alle Dinge uns mit ihm gegeben haben? Also hätte die Gemeinde von Christum zweierlei Güter. Das erste ist der Glaube und der Geist im Herzen, davon sie rein und frei wird von Sünden. Das andere ist Christus selbst, damit sie auf die Gaben von Christo stolz sein kann. Als hätte sie sich alles zu eigen gemacht was Christus selbst ist und hat. Dass sie sich auf Christus als ihr Erbgut verlassen mag, wovon St. Paulus in Römer 8/34 sagt: Christus ist unser Mittler vor Gott. Ist er unser *Mittler, so nimmt er sich unser an, und wiederum nehmen wir uns seiner an, als des unseren. * Tochter Zion: Das Volk der Juden. *Mittler: (Paraklet) Der zwischen Gott und dem Menschen vermittelt, ein Fürsprecher. Foto: Marcos Paulo Prado
- 5. Dezember - Saget der Tochter Zion...
Das geschah aber, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (Sacharja 9,9): 5 »Sagt der Tochter Zion: Matth 21/4 Der Evangelist fügt diesen Text des Propheten Sacharja ein, damit klar ist, dass Christus nicht wegen unseres Verdienstes gekommen ist, sondern wegen der *göttlichen Wahrheit. Zumal Christus uns schon zuvor angekündigt wurde, lange bevor es uns überhaupt gab. So wie Gott aus lauter Gnade das *Evangelium verheißen hat, so hat er auch seine Glaubwürdigkeit bewiesen. In dem er hält was er zusagt und seine Wahrheit uns motiviert, getrost auf seine Zusagen zu bauen; denn er wird sie erfüllen. An einer anderen Stelle spricht St .Paulus in Römer 1/2-3 von der Ankündigung des Evangeliums: Gott hat verheißen das Evangelium zuvor durch seine Propheten in der Heiligen Schrift von seinem Sohn Jesus Christus. Der Evangelist Matthäus meint nicht: Sagt von der *Tochter Zion sie hätte Christum, damit jemand anders es glaubt, dass sie Christum hätte. Sondern zu ihr selbst sollt ihr sagen, sie soll es von sich glauben und daran festhalten ohne Zweifel, dass es wirklich ihr König ist, der da zu ihr kommt. Dafür steht vor allem der christliche Glaube, wenn du glaubst ohne alles Wanken. Christus ist nicht nur allein für St. Petrus und andere Heilige der rechte Mann sondern auch für dich, ja für dich selbst mehr als für alle andere. *göttliche Wahrheit: Der Heilsplan Gottes, der schon bei der Vertreibung aus dem Paradies beschlossen war und der sich im Sohn Gottes erfüllt hat. *Evangelium: Die frohe Botschaft von der Errettung durch Jesus Christus *Tochter Zion: Das jüdische Volk. Foto: Levi Meyr Clancy
- 4. Dezember - ..dass wir durch ihn leben sollen.
Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 1.Joh 4/9 Hier ist alles auf's Beste, der Geber, die Liebe und das Geschenk, welches uns aus lauter Liebe gegeben wird. Nicht aus Verdienst ist es uns gegeben, damit es eine Zuwendung bleiben soll, weder geborgt, geliehen oder bezahlt. Damit man nichts dafür geben braucht und nichts mehr dafür tut, als nur die Hand dafür ausstreckt und diesen Schatz gerne und bereitwillig annimmt. Aber Gott sei es geklagt, dass keine Herzen und Hände da sind, die ein solches Geschenk annehmen. - Denn wenn wir es recht überlegen würden und nicht so kalt wären, sollten unsere Herzen vor Freuden brennen. So sehr, dass wir Gott nicht nur dafür gerne dienen sondern auch um seinetwillen alles gern erleiden. Und dennoch dazu lachen, weil wir einen solchen Schatz von ihm bekommen haben. Aber Dank unseres *Unglaubens, verbreitet sich eine solche Freude im Namen des Teufels in der Welt. Einer Welt zuliebe, die sich doch vergeblich abmüht und verloren ist. *Unglaube: Der Zweifel an Gottes Kraft und Macht und seinen guten Absichten. Foto: Malcolm Lightbody











