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  • 2. Dezember - ...dass ich daselbst einen Altar mache dem Gott, der mich erhöhret hat...

    ..und lasst uns aufbrechen und nach Bethel ziehen, dass ich dort einen Altar errichte dem Gott, der mich erhört hat zur Zeit meiner Trübsal und mit mir gewesen ist auf dem Wege, den ich gezogen bin. 1. Mo 35/3 Opfern bedeutet in Wahrheit eigentlich nichts anderes als: Gott danken und loben, dass er unser Gott ist. Der uns nach seiner Verheißung erhören und in Trübsal und Not bei uns sein und aus dem Tode erretten will. Dieses Versprechen beweist, dass er unser Gott ist, damit wir ihm danken, der uns bisher versorgt und bewahrt hat und uns auch weiterhin versorgen will. Auch wenn er es zulässt, dass wir in Versuchung geraten, schier über unsere Fähigkeiten hinaus. - Eben aus solchen Gründen werden die Kirchen gebaut. Wenn aber diese rechten Opfer nicht gebracht werden, so mögen sie viel mehr Kuh- und Schweineställe genannt werden, als Altäre und Kirchen. Denn dazu sind Kirchen bestimmt, in denen man zusammen kommt, die Leute von Gott zu unterrichten und darüber zu informieren, dass er uns prüfen lässt aber letztlich uns zum Besten. Das ist die Predigt vom Glauben, von unserer Geduld, von Gottes Gnade und wie er die Seinen führt und regiert. Wo diese Lehre nicht verkündet wird, da sollst du nicht denken, dass es sich um eine Kirche oder einen Altar handelt. Foto: Ben White

  • 1. Dezember - Die Nacht ist vergangen, der Tag aber herbeigekommen.

    Röm 13/12 Diesen Tag macht die aller lieblichste Sonne Jesus Christus; deshalb nennt ihn Maleachi eine Sonne der *Gerechtigkeit und spricht in Kap. 3: Euch, die ihr fürchtet meinen Namen, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und das Heil unter seinen Flügeln. Denn alle, die an Christus glauben empfangen von ihm den Glanz seiner Gnade und Gerechtigkeit und werden selig unter seinen Flügeln. Er ist selbst die Sonne, von dem der Glanz und der Tag, das ist das Evangelium, ausgeht und leuchtet in alle Welt. Und Psalm 19/2 beschreibt auf's allerschönste beides, Sonne und Tag, Christum und das Evangelium, und spricht: Die Himmel verkündigen Gottes Ehre, was bedeutet: Wie die irdischen Himmel Sonne und Tageslicht bringen und die Sonne vom Himmel leuchtet, so haben die Apostel die rechte Sonne Christi in sich und bringen sie durch die Predigt. Dies hat alles von einem lieblichen Anbrechen des Tages, was vom Evangelium gesagt ist. Welches das Wort Gottes hoch und lieblich preist; denn es macht auch lebendig, fröhlich, vergnügt, rührig und bringt alles Gute mit sich. *Gerechtigkeit: Mit der der Mensch vor Gott bestehen kann und gerettet ist. Foto: David Monje

  • 30. November - Wer überwindet, dem will ich geben...

    Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron. Off 3/21 Ein solches Erstaunen sollten wir über das Evangelio haben, dass wir davon hochmütig und fröhlich werden und loben: Ich bin ein Christ und getauft, zweifle daran gar nicht, ich werde durch den Herrn Jesum ein *Herr sein, trotz Sünde und Tod. Der Himmel und alle Kreaturen sollen mir zum Besten dienen. Selbst wenn ich Macht wie der amerikanische Präsident hätte, so ist es doch nichts gegen den Anteil am Erbe Christi, mit ihm zu leben in Ewigkeit. Aber wo findest du die, die es wirklich glauben und sich zu Herzen nehmen? Immerhin wissen wir's und können es nachplappern. Aber dass wir gar nicht wirklich glauben, das wird schnell klar. Denn wir staunen nicht, sonst wären wir nicht nur fröhlich sondern auch mit großem Mut ausgestattet. Denn ein Christ ist ein hochmütiger, seliger Mensch, der weder nach dem Teufel fragt noch sich von Unglück beeindrucken lässt. Denn er weiss, dass er über dies alles ein Herr ist. *Herr: Hier, die Gläubigen, die nicht mehr Sklave der Sünde sind und die Macht des Todes nicht mehr fürchten. Aber auch, dass sie mit Jesus im tausend jährigen Reich die Erde regieren werden.

  • 29. November - Das Mägdlein ist nicht tot, sondern es schläft.

    Matth 9/24 Da lernt man den Unterschied zwischen fleischlichen Augen und Christen-Augen. Christen-Augen sind solche Augen, wenn sie in Tod, Sünde und Hölle sehen sie gewiss sagen können: Ich sehe keinen Tod, ich fühle keine Sünde, ich bin nicht verdammt. Vielmehr sehe ich durch Christum Helligkeit, Leben und Seligkeit. Genauso wenn ich arm bin, fühle ich keine Armut. Mir ist so, als habe ich alles genug. Denn ich habe Christum, der mir jeder Zeit geben kann, was ich brauche, auch wenn ich nichts habe. Ebenso, wenn du einen Christen sterben siehst, da sehen deine Augen einen toten Menschen. Aber solche Augen mache zu und öffne die geistlichen Augen, die auf das Wort sehen. So wirst du finden, dass ein solcher Mensch nicht tot ist, sondern vor Gott lebt. Weil die Gläubigen, wenn sie durch das Wort geheiligt sind, vor Gott teuer und wert gehalten werden. Auch im Tod, welcher doch sonst für alle Welt über alle Maßen schrecklich ist. Foto: Engin Akyurt

  • 28. November - So jemand mein Wort wird halten, der wird den Tod nicht sehen ewiglich.

    Joh 8/51 Was für ein großen und mächtigen Segen hat ein Christ der da glaubt. Vor dem muss auch der Tod, Sünde und Teufel weichen. Und dieser Mensch fängt auch hier schon in dieser Zeit das ewige Leben an. Das macht Christus, Gottes Sohn, an dessen Wort er glaubt. Darum sollte ein Christ in diesem Reim... Ich lebe und weiß nicht, wie lange, ich sterbe, weiß nicht wann, ich fahr' von dannen, weiß nicht wohin, mich wundert's, dass ich so fröhlich bin. ...die letzten zwei Zeilen ändern und mit fröhlichem Mund und Herzen reimen: ich fahr' und weiß gottlob wohin, mich wundert's, dass ich so traurig bin. Gut wäre es, wenn selbstgefällige, nicht bußbereite Leute diesen Reim in seiner ursprünglich Fassung immer vor Augen hätten. Damit sie sich einmal dessen bewusst und klug werden. Das bedeutet, in sich schauen und bedenken, dass sie sterblich und keinen Augenblick ihres Lebens sicher sind. Sich also dazu bewegen lassen, Gott zu fürchten, Buße zu tun und sich zu bessern. Wie Mose in seinem Psalm alle Adamskinder ernsthaft ermahnt zu beten: Lehre uns, Herr, bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug wären. Foto: Ben White

  • 14. November - So lasst euch nun weisen, ihr Könige, und lass euch züchtigen...

    So seid nun verständig, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter auf Erden! Dienet dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern. Ps 2/10-11 Warum lässt hier der Prophet das Volk außen vor und spricht nur die Regierenden und Volksvertreter an? Ohne Zweifel, da wo die Regierenden Christo, dem Herrn, dienen und gehorsam sind, da wird das Volk nicht revoltieren. Wo sie aber Gottes Wort ablehnen und verachten, da kann dem Volk nichts helfen. Wo Kirchen und Schulen gut aufgestellt sind, da wird Christus wohl wissen, wie er den Staat reichlich segnen kann. Dort aber, wo Kirchen und Schulen, die ohne Gottes Wort nicht bestehen können, vernachlässig werden, da wird es die Schuld der Regierenden und prominenter Persönlichkeiten sein. Deshalb wird es diesen Leuten auch wie im Psalm ergehen, sie werden auf ihrem Weg umkommen in seinem Zorn. Foto: History in HD

  • 27. November - Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.

    Ps 90/12 Weil unser Leben nichts anderes ist als ein steter Gang zum Tode, so sollen wir auch das ganze Leben, die Kunst richtig zu leben und zu sterben, studieren. Wer voller Vertrauen gelebt hat, kann nicht in Verlassenheit sterben. Selten stirbt einer wohl, der übel gelebt hat. Wohl leben aber heisst nicht, täglich toll und voll sein, wie die Welt gut lebt sondern im Glauben des Sohnes Gottes leben. Gal 2/20 Ich lebe aber, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich nun lebe im *Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gott, der mich geliebt hat und sich selbst für mich hingab. Wohl sterben heisst gerne sterben; gerne sterben bringt der Glaube, wohl sterben bringen die Früchte des Glaubens. Wer es glaubt, dass er einen gnädigen Gott durch Christum hat, der stibt gerne; denn er weiss wohin er geht. Wer seinem Nächsten so begegnet, wie er erwartet, dass der andere ihm begegnet, der wird nicht elendig vom dieser Welt gehen. *Fleisch: Hier, im Körper des natürlichen Menschen. Foto: Europeana, Bild: El Greco/Grablegung Christi

  • 26. November - Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.

    Luk 5/31 Dem Kranken ist der Arzt nützlich und willkommen; die Gesunden interessieren sich nicht für ihn, wie man an der kanaanäische Frau sieht. Sie fühlt ihre und der Tochter Not und lief Christus nach und wollte im gutem Glauben sich nicht zurückweisen und abschrecken lassen. So musste auch *Moses zuvor gehen und die Sünde fühlen lernen, damit die Gnade dann süß werde. Darum ist’s vergeblich, wenn Christus freundlich und lieblich gepredigt wird, wenn nicht zuvor der Mensch durch Selbsterkenntnis gedemütigt und nach Christus begierig wird. Wie auch das Magnificat (Marias Lobgesang Lukas 1/46-55) sagt: Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen. Das ist uns alles zum Trost gesagt und den Elenden, Armen, Bedürftigen, Sündigen und Verachteten geschrieben. Dass sie in aller ihrer Not wissen, zu wem sie fliehen und bei wem sie Trost und Hilfe suchen sollen. Aber o wie weh tut das der Natur des Menschen und seiner Vernunft, wenn sie sich so nackt ausziehen und loslassen soll, was sie fühlt, damit sie nur am Wort Gottes festhält und die Herausforderung spürt. Gott verhelfe uns in Not und Sterben zu solchem Glauben! *Mose: Der spätere Prophet und Priester erschlug einen Ägypter und musste 40 Jahre in die Fremde nach Midian fliehen bevor Gott ihn gebrauchte. Foto: John Fornander

  • 25. November -Welcher nun unwürdig isset und trinket...

    Denn wer isst und trinkt und nicht bedenkt, welcher Leib (im Abendmahl) es ist, der isst und trinkt sich selber zum Gericht. 1.Kor 11/29 Es muss der *Glaube da sein, der sich auf die Gotteszeichen verlässt und fröhlich darauf vertraut. Was wäre das für ein Gott und Seligmacher, der uns nicht von Tod, Sünde und Hölle selig machen wollte? Es muss groß sein, was der wahre Gott zusagt und wirkt. So kommt dann der Teufel und flüstert dir ein. Ja wie, wenn ich denn die *Sakramente unwürdig empfangen hätte und mich wegen meiner Unwürdigkeit um die Gnade gebracht hätte? An dieser Stelle schlage das Kreuz vor dich und kümmere dich nicht weiter um Würdigkeit oder Unwürdigkeit. Sieh' nur zu, dass du fest daran glaubst, es sind verlässliche Zeichen und wahre Worte Gottes, so bist und bleibst du wohl würdig; Zweifel macht unwürdig. Womit willst du deinen Glauben erwecken? Womit willst du dich dazu bringen zu danken? Willst du abwarten, bis es dir von selbst in den Kopf kommt, der Teufel es dir gestattet oder sonst etwas passiert? Daraus wird nie etwas. Am Sakrament musst du dich wärmen und daran festhalten, dies ist ein Feuer, das die Herzen entzünden kann. Hier kannst du deine Not und Bedürftigkeit erkennen und die Wohltat deines Heilands hören und glauben. So wird dir anders ums Herz werden und es wird andere Gedanken fassen. *Glaube: Das Vertrauen auf Gott und die Bereitschaft seinen Willen zu tun. *Sakrament: Taufe, Abendmahl, Konfirmation, Einsegnung,Sündenvergebung... Foto: James Coleman

  • 1. Oktober - Er sättigt dich mit dem besten Weizen

    Psalm 147/14 Wenn wir Äcker mit Korn betrachten, sollen wir nicht allein Gottes Güte sondern auch Gottes Macht erkennen und denken: O du liebes Korn, wie gibt dich Gott so reichlich. Und mit was für großer Gewalt behütet er dich, von der Stunde an, da du gesät bist, bis du auf den Tisch kommst! Durch wie viel Unglück und unzählige Gefahr bist du hindurch gekommen? Wie gewaltig reißt er dich durch aller Teufel Finger und Hände, die nach dir greifen, schießen und schlagen, damit sie dich vernichten und uns mit Hunger töten! Ja, ja so sollen wir denken. Wir haben aber leider! anderes zu tun, als solche Gnade und Kraft Gottes zu erkennen. Wir sind's, die am Korne das meiste getan haben; hätten wir nicht gearbeitet, so hätte Gott nicht geben können u.s.w. Warum bitten wir, dass Gott uns das Brot geben wolle? Weil wir hier auf Erden nichts von uns selber haben oder durch unsere Geschicklichkeit und Arbeit bekommen, sondern von Gott erbitten und erwarten müssen, Ps. 104/14: Du lässt Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde bringest.

  • 30. September - Der Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist

    Jak. 5/16 Wenn wir beten, dann reden wir mit der großen Majestät. Würde Gott nur kleine und geringe Dinge geben wollen, so hätte er uns solch eine große und herrliche Form und Weise zu beten nicht vorgeschrieben. Dass er uns also sagen lässt: Unser Vater, der du bist im Himmel, dein Name werde geheiligt, dein Reich komme u.s.w. Da legt er uns vor und bietet uns große Güter an, die allerhöchsten Gaben im Himmel und auf Erden. Und erwartet, dass du die selben von ihm erbitten und darauf warten sollst. Denn in einer jeden Bitte, wenn wir im Vater Unser sagen: Dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe, unser tägliches Brot gib uns heute, da wird Himmel und Erde und alles, was darinnen ist, begriffen und verstanden.: Denn was bedeutet es, dass sein Name geheiligt wird, sein Reich kommt und sein Wille geschieht? Antwort: Es ist so viel, dass man unzählige Teufel damit niederstreckt und die ganze Welt in einem Gebet zusammenfasst. Foto: Steve Halama

  • 29. September - Sind sie nicht dienstbare Geister - Siehe, da traten Engel zu ihm

    Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die ererben sollen die Seligkeit? Hebräer 1/14 Und siehe, da traten Engel herzu und dienten ihm. Matthäus 4/11 Dieses ist uns zum Trost geschrieben, damit wir wissen, wie uns viele Engel dienen. Wenn uns ein Teufel angreift und wir ritterlich kämpfen und bestehen, da lässt uns Gott keinen Mangel leiden. Es müssten eher die Engel vom Himmel kommen und unsere Bäcker, Kellner und Köche werden, damit wir keine Not leiden. Es ist Matthäus Kap. 4 nicht um Christi willen geschrieben, der es nicht bedarf. Haben sie ihm gedient, so wollen sie uns auch dienen. Ich möchte auch lieber einen Engel um mich haben als 24 islamistische Anführer mit all ihrer Macht und Gewalt, auch wenn sie hunderttausend Kämpfer bei sich hätten, so ist es doch gegen einen Engel gar nichts. Da traten die Engel zu ihm und dienten ihm. Das muss leiblich zugegangen sein, dass sie körperlich erschienen sind und haben ihm Essen und Trinken gebracht, den Tisch gedeckt und in allen Bedürfnissen gedient. Foto: Sandy Milar

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