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  • Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen

    Einführung in die Gleichnisse und Übersicht Endzeitrede: Gleichnis von den zehn Jungfrauen Matth 25/1 Dann wird es mit dem Reich[1] der Himmel sein wie[2] mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, dem Bräutigam entgegen. 2 Fünf aber von ihnen waren töricht und fünf klug. 3 Denn die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich; 4 die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen. 5 Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ[3], wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. 6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht hinaus, ihm entgegen! 7 Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen. 8 Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebt uns von eurem Öl! Denn unsere Lampen erlöschen. 9 Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche! Geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst! 10 Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. 11 Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, öffne uns! 12 Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. 13 So wacht nun! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde. Das Reich der Himmel befindet sich hier in einer Zukunftsperspektive, - es wird sein -. Das Himmelreich bezeichnet den Herrschaftsbereich Gottes hier auf der Erde, wie es sich im Laufe der Kirchengeschichte entwickeln wird, Luk 17/21  . Die Braut in diesem Gleichnis ist nicht weiter erwähnt, wir erfahren nur, dass der Bräutigam kommt. Ein Hinweis darauf, dass die Braut noch gar nicht bereit ist. Israel, die irdische Braut Christi, wird sich erst am Jüngsten Tag , vor der Wiederkunft des HERRN   in Macht und Herrlichkeit  zum HERRN bekehren. Die zehn Jungfrauen stehen für die Gläubigen der Gemeinde, die aus Bekehrten und Scheinbekehrten besteht, aus k lugen und den törichten Jungfrauen . Die Klugen haben genügend Heiligen Geist (Öl, ist ein Bild des Heiligen Geistes), um für das Hochzeitsfest, -dem sie als Freundinnen der Braut beiwohnen werden-vorbereitet zu sein. Das himmlische Volk Gottes , die Gemeinde aus den Heidenvölkern wird mitfeiern, wenn Jesus sich mit Seinem irdischen Volk , der Braut Israel vereint. Alle zehn Jungfrauen schlafen ein. Ein Bild für die Christenheit, wie sie sich seit dem vierten Jahrhundert, seit der "konstantinischen Wende" entwickelt hat. Das Christentum musste sich nicht mehr behaupten und wurde in Europa und im ganzen Westen nicht mehr verfolgt. Es war als Staatsreligion an der Macht, obendrein wurde die heilsgeschichtliche Bedeutung Israels geleugnet*. Man wähnte sich in Sicherheit und schlief ein. Röm 13,12 spricht davon,  dass die Nacht weit vorgedrungen  ist, der Morgen für die eingeschlafene Christenheit steht bevor. Das Licht der Welt geht von den "Lampen der Christenheit", dem Evangelium, aus. Der Weckruf Matth 25/6 erfolgte in der Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert in den USA und Nord-Europa. Plötzlich rückten die Endzeitprophetien wieder in den Fokus und man schaute nach Israel, wo sich die erste Rückwanderungsbewegung im Jahr 1882 aus Russland ereignete. Der Bibel nach ein Zeichen dafür, dass die Endzeit vor der Wiederkunft Christi begonnen hatte. Die törichten Jungfrauen wachten ebenfalls auf, aber aus ihnen entstanden zahlreiche Sekten wie die Mormonen und die Zeugen Johovas. Irrlehren machten sich breit, letztlich auch durch die charismatischen Bewegungen, die sich in der Pfingstbewegung und in der Gemeindeerneuerung (Power Evangelism) fortgesetzt hat. Wie schon gesagt, kommt die Braut in diesem Gleichnis gar nicht vor. Bei den "Brautjungfern" handelt es sich, wie zuvor erwähnt, um Freundinnen der Braut, die als Gäste an der Hochzeitsfeier eingeladen sind. In diesem Fall geht es um das himmlische Volk, die Gemeinde aus den Nationen, die am Ende der Großen Drangsal ihr Hochzeitsfest mit dem Lamm im Himmel feiert, (nach der Entrückung). Die Hochzeitsfeier, von der hier im Gleichnis die Rede ist, betrifft das irdische Volk, Israel. Am Ende der Drangsal wird das überlebende Drittel Israels sich zu Jesus bekennen, worauf der HERR in Macht und Herrlichkeit  auf die Erde kommt, um sich mit seiner irdischen Braut (Israel) zu vermählen. Die klugen Brautjungfrauen stehen für die himmlische Gemeinde, die Freunde Israels, die bis zuletzt sich nicht vom Judenhass angesteckt haben lassen. Sie sind es, die zu Beginn des tausendjährigen Friedensreiches ihre Freude an der Heimholung der Braut Israel haben und auf der Erde mitfeiern. Die törichten Jungfrauen stehen jedoch für die Scheinbekehrten, die Namenschristen und Sekten, die nie eine persönliche Beziehung zu Jesus hatten und entsprechend nicht genügend Heiligen Geist besitzen. Sie kennt Jesus nicht, auch wenn sie die eifrigsten Kirchgänger und Theologen waren. Es reicht nicht, sich durch das Wirken des Heilgen-Geistes "berühren" zu lassen, ohne sich jemals richtig zu bekehren und Kind Gottes zu werden. Auch ein ungläubiger Pfarrer kann Leute zum Glauben führen, in dem er das Wort Gottes vermittelt, ohne selbst daran zu glauben und erlöst zu sein. Fazit:  Die Christenheit ist in den zurückliegenden 1600 Jahren eingeschlafen, der Weckruf erfolgte mit der Rückkehr der Juden nach Israel, als prophetisches Zeichen für die baldige Wiederkehr Jesu in Macht und Herrlichkeit. So ist seit dem Jahr 1882 Bewegung in die Christenheit gekommen. Während die Reformation im 16. Jahrhundert noch eine Rückbesinnung auf die Urgemeinde und die Schrift war, ging es nun um Prophetien, die auf die gegenwärtigen Ereignisse bis zur Wiederkehr Jesu gerichtet sind. Die Entrückung der Gemeinde vor der Großen Drangsal wurde jetzt ebenso klar gesehen, wie die Zukunft des jüdischen Volkes, das durch die Große Drangsal gehen würde. Während die Gemeinde, das himmlische Volk bei Jesus im Himmel sein wird, geht Israel in den letzten sieben Jahren vor der Wiederkunft Christ durch die schwerste Zeit der Menschheitsgeschichte. Eine Zeit, in der sich noch eine unübersehbare Schar  aus aller Welt bekehren und nach Jerusalem kommen wird. In diesem heilsgeschichtlichen Geschehen haben wir es mit zentralen Ereignissen zu tun: Rückkehr der Juden nach Israel ab 1882 in mehreren Einwanderungswellen. Staatsgründung 1948. Entrückung der Gemeinde, die wahrhaft Gläubigen, (bildlich: die fünf klugen Jungfrauen) holt Jesu zu sich in den Himmel. Die Scheinbekehrten (bildlich für die törichten Jungfrauen) bleiben zurück und können sich nicht mehr bekehren. Sie gehen verloren. Für sie gibt es ein Zuspät. Beginn der Großen Drangsal und weltweite Bekehrungen durch Juden, die schlagartig zum Glauben kommen. Hochzeitsfest zwischen dem Lamm und der Gemeinde im Himmel, während auf der Erde größte Not herrscht und der letzte Weltkrieg tobt. Bekehrung des Überrests Israels  und Wiederkunft Christi auf dem Ölberg in Jerusalem. Die Gemeinde kommt mit IHM zurück auf die Erde. Letzte Kriege unter Führung Jesu, dem Lamm, bis zur Befriedung der ganzen Welt. Hochzeitsfest mit Gottes irdischem Volk Israel, vereint mit der Gemeinde. Beginn des Tausendjährigen Friedensreich. *Der Dispensationalismus  ist eine heilsgeschichtlich  orientierte Form der Bibelauslegung , die mit einer bestimmten Lehre von der Endzeit  verknüpft ist. In Anlehnung an die Lehre altkirchlicher  Theologen ( Irenäus von Lyon , Augustinus ) wird davon ausgegangen, dass die Heilsgeschichte als Abfolge verschiedener „Haushaltungen“ (Dispensationen) oder Zeitalter verstanden werden müsse. Diesen werden jeweils spezifische Episoden göttlicher Offenbarung  bzw. göttlicher Prüfungen der Menschheit zugeordnet. Dabei wird zwischen dem Gottesvolk Israel  und der (christlichen) Kirche  zumeist eine scharfe Trennlinie gezogen. Für das Ende der Zeiten  wird eine Massenbekehrung der Juden  zu Jesus  als ihrem Messias  erwartet. (Wikipedia) Foto: Levi Guzman

  • 7. März - Ihr seid gekommen, zu dem Blute der Besprengung...

    ...und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als *Abels Blut. Heb 12/24 So ruft das Blut unseres einzigen Vermittlers und Fürsprecher Jesu Christi ununterbrochen ohne aufzuhören. Sodass Gott der Vater auf das Rufen und Flehen seines geliebten Sohnes schaut und uns elenden, armen Sündern gnädig ist. Denn er kann an uns keine Sünde sehen, obwohl wir voller Sünde stecken. Ja ganz und gar Sünde sind, nach innen und nach außen, an Leib und Seele, vom Scheitel an bis in die Verse. Stattdessen sieht er allein das teure, köstliche Blut seines lieben Sohnes, womit wir *besprengt sind. Denn dieses Blut ist das goldene Gnadenkleid, mit dem wir angezogen sind und vor Gott treten. Indem er uns nicht anders sehen kann und will, als wäre es der liebe Sohn selbst, voller Gerechtigkeit, Heiligkeit, Unschuld. *Abels Blut: Abel wurde von seinem Bruder Kain aus Neid erschlagen. Sein Blut ruft deshalb nach Rache. *besprengt: Mit dem Opferblut benetzt, beworfen sein. Auch im Sinne von belebt worden sein. Foto: DDP

  • 2. Die Erschaffung des Menschen

    Adam: 4119 – 3189 v.Chr. Der Mensch wird als Partner Gottes geschaffen. Das hebräische Wort für Mensch ist Adam und bedeutet "rote Erde". Das Material, aus dem wir gemacht sind, ist Erde. Von ihr sind wir gemacht und zu ihr werden wir nach dem Sündenfall, wieder werden. Der Mensch empfängt zwar eine unsterbliche Seele, aber der Körper ist verweslich . Doch wird es für jeden eine Auferstehung (des Körpers) geben, für die einen zur ewigen Herrlichkeit bei Gott und für die anderen zur ewigen Verdammnis im Abgrund, dem Feuersee. Der Schöpfer des Universums wird bei jedem Menschen die verstreuten Atome wieder zusammenfügen. Der Ort des Paradieses und die Ströme, die einst den Garten Eden durchzogen, sind heute nicht mehr auffindbar. Wir müssen davon ausgehen, dass die Sintflut, die in eine Eiszeit mündete, alle Spuren des Garten Edens beseitigt hat. Erst mit der Zeit Hiobs können geografische Angaben der Bibel ziemlich genau verortet werden. ​ Der erste Mensch, Adam, wurde als Herr über die Schöpfung gesetzt. Er sollte den Garten im Paradies gestalten und in ihm arbeiten. Der Mensch erhielt zu Anfang umfangreiche Weisheit und Erkenntnis und sein Körper war frei von Krankheit und Altern. Gott zeigte ihm alle Tiere und wollte, dass Adam ihnen einen Namen gibt. Gott sah, dass Adam allein war. So versetzte ER ihn in einen Schlaf und erschuf aus einer Rippe Adams die erste Frau, Eva. Die beiden sollten unzertrennlich ein Fleisch sein. Eva sollte ihm eine Hilfe sein, denn die Aufgaben waren zu umfangreich, dass Adam alles auf die Reihe bekommen hätte. Die Begeisterung Adams über seine Frau war groß: Das ist ja Fleisch von meinem Fleisch! Die Ehe wurde hier schon als lebenslange Verbindung von Mann und Frau definiert. Die spätere Vielfrauenehe, (Harem) war nicht nach Gottes Plan. 1.Mose 1/27

  • 19. Die Offenbarung IV

    Was sein wird: Vom zweiten Kommen Christi in Macht und Herrlichkeit Der Tag des HERRN beginnt mit der großen Trübsal (die letzten 3,5 Jahre) vor der Wiederkunft Christi, der dritte Weltkrieg beginnt. Das Gericht über Israel ist in Jes 28 angekündigt: 1 Wehe der stolzen Krone der Trunkenen Ephraims, der welken Blume seines herrlichen Schmucks auf dem Gipfel über dem fetten Tal der vom Wein Überwältigten! 2 Siehe, der Herr hat einen Starken und Gewaltigen [bereit]; wie ein Hagelwetter, wie ein Verderben bringender Sturm, wie ein Wolkenbruch mit mächtiger Wasserflut; er wirft sie zu Boden mit Macht. 3 Mit Füßen wird zertreten die stolze Krone der Trunkenen Ephraims; 4 und der welken Blume seines herrlichen Schmucks auf dem Gipfel über dem fetten Tal wird es ergehen wie einer Frühfeige vor der Obsternte: Wer sie erblickt, der verschlingt sie, sobald er sie in der Hand hält. Mit Beginn der Drangsalszeit wird Israel unter Führung des Antichrist in Jerusalem einen Bund mit dem Westen unter Leitung seines Diktators (das Tier aus dem Meer) schließen. Ein Bund mit dem Tod und dem Scheol (der Hölle) , der am Ende der Große Drangsal scheitern wird. 1 4 Darum hört das Wort des HERRN, ihr Männer der Prahlerei, Beherrscher dieses Volkes, das in Jerusalem ist! 15 Denn ihr sagt: Wir haben einen Bund mit dem Tod geschlossen und mit dem Scheol einen Vertrag gemacht. Wenn die einher flutende Geißel hindurchfährt, wird sie uns nicht erreichen, denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Trug uns geborgen. Mit Beginn der Drangsalszeit wird Israel unter Führung des Antichristen in Jerusalem einen Bund mit dem Westen unter Leitung seines Diktators (das Tier aus dem Meer) schließen. Ein Bund mit dem Tod und der Hölle, der in der Große Drangsal in die Katastrophe führen wird. In der Mitte der Drangsalszeit, nach dreieinhalb Jahren, wird der Antichrist ein Götzenbild vor dem Tempel aufstellen, das sprechen kann und den Diktator des Westens verherrlicht. Und der Antichrist wird sich in den Tempel setzen und ihn entweihen, indem er sagen wird ich bin Gott. Die Masse des Volkes wird dies akzeptieren, worauf der HERR seine schützende Hand von Israel abziehen wird. Israel befindet sich dann in höchster Not, zwei Drittel des Volkes werden durch einen Angriff von Norden (Assyrien, dem IS) umgekommen. Der letzte Weltkrieg beginnt, denn auch die anderen Weltmächte werden nun in den Konflikt eingreifen. Die Jesus gläubigen Juden sind in Matthäus 24 dann aufgefordert, wenn sie den Gräuel der Verwüstung in Jerusalem (an heiliger Stätte) sehen (der Antichrist setzt sich in den Tempel), in die Berge zu fliehen. Gott selbst wird die Moabiter auffordern, Sein Volk zu verstecken: Jes 16/ 3 Schaffe Rat, triff Entscheidung! Am hellen Mittag mache deinen Schatten der Nacht gleich, verbirg die Vertriebenen, den Flüchtling verrate nicht! 4 Lass meine Vertriebenen Moabs sich bei dir als Fremde aufhalten! Sei ihnen ein Versteck vor dem Verwüster! (Ein Ausdruck für Assyrien, Assur, den König des Nordens)–, Wenn der Unterdrücker nicht mehr da ist, die Verwüstung aufgehört hat, die Zertreter aus dem Lande verschwunden sind, 5 dann wird in Güte ein Thron aufgerichtet werden. Und auf ihm – im Zelt Davids – wird einer in Beständigkeit sitzen, der da richtet und nach Recht trachtet und der in Gerechtigkeit erfahren ist. Aber auch über den Verwüster ist schon in Jes 33/1f f das Urteil gesprochen.  Die  einher flutende Geißel , der Angriff aus dem Norden kommt zu überraschend, der Westen wird Israel nicht schützenkönnen. Im Zuge der Not und Zerstörung durch den König des Nordens wird der Überrest (ein Drittel des jüdischen Volkes in Israel) Jesus anrufen und Ihn bekennen. Dann wird der HERR wiederkommen. Denn sie werden auf den schauen, den sie durchbohrt haben, und wehklagen und ausrufen: Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN. Und der Herr Jesus kommt mit der Gemeinde und allen Heiligen zum Ölberg, von dem er einst, zu Himmelfahrt, aufgestiegen war. Das himmlische Volk vereint sich mit den 144.000, den Versiegelten aus den zwölf Stämmen Israels und dem Überrest des jüdischen Volkes, das durch die Große Trübsal gegangen ist. Die gläubigen Juden, die in Jerusalem ausgehalten haben, werden von Jesus am Tag seines Kommens herausgeholt. Zuvor wird der HERR, das Lamm Gottes, Gericht über den König des Nordens halten aber auch über den Angreifer aus dem äußersten Norden, Russland und seine Verbündeten. Sie werden in den Bergen Israels, östlich von Jerusalem, durch ein riesiges Erdbeben und einen Atomschlag so getroffen werden, dass sie am Ende sich gegenseitig umbringen werden. Siehe Hesekiel ab 38/11 Die Schlachten bei der Wiederkunft Christi in Macht und Herrlichkeit: Die Vernichtung des König des Nordens in Israel. Ein Teil wird in das Tote Meer geworfen, ein Teil ins Mittelmeer. Die Schlacht in Harmagedon, dort werden die Europäer von Jesus geschlagen. Die Völkerschlacht von Edom, dort wird Jesus anstürmende Armeen (aus Osten und Süden) schlagen. Die letzte Schlacht ausgehend von Rosh, Russland und seine Verbündeten in den Bergen Israels. Es heißt, dass Israel in Frieden und Sicherheit leben wird, und dies kann nur in Zeit nach der Wiederkunft Christi sein, wenn das Lamm die Weltherrschaft antreten wird. Nach diesem Gericht über Gog vom Lande Magog in Israel und im äußersten Norden wird es nicht mehr vorkommen, dass der Name des HERRN entheiligt wird. Das 1000-jährige Friedensreich beginnt. Voraussetzung, damit Jesus wieder kommen kann: Das Evangelium muss allen Nationen gepredigt worden sein. (Nicht allen Völkern, Stämmen oder Ethnien). Etwa 2 Milliarden Menschen haben noch nie etwas vom Evangelium gehört. Sie werden sich nach dem Erscheinen des Antichristen in der letzten Stunde noch in der Drangsalszeit bekehren . Das Volk der Juden ist aus allen Nationen nach Israel zurückgekehrt. Seit 1882 in verschiedenen Einwanderungswellen. Heute sind es etwa 2 Millionen. In der Großen Drangsal wird eine unübersehbare Schar aus allen Nationen sich zu Jesus bekehren. Zunächst die 144.000 aus dem jüdischen Volk, dann ein Drittel Israels, die Überlebenden des letzten Krieges und Gläubige aus allen Nationen.) Der große Abfall vom Glauben muss zuvor kommen. 2. Thessalonicher 2/3: Denn ⟨dieser Tag kommt nicht,⟩, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; Durch politischen Druck von Organisationen und Regierungen wird der Glaube an Jesus immer weiter zurückgedrängt. (UDSSR, UNO, EU …) ferner … durch die liberale Theologie, die das Wort Gottes immer mehr infrage stellt und Irrlehre verbreitet. (Gender, Weltreligion, Esoterik, New Edge  …) durch Überdruss und Verweltlichung in den Gemeinden. (Gefühle statt klare Lehre. Gläubige fallen vom Glauben ab, Scheingläubige verlassen die Kirchen.) Die Entrückung der Gemeinde. Wenn Jesus in den Luftraum über der Erde kommt und die Seinen, vor der Stunde der Versuchung durch den Antichristen, bewahrt. Die Siegelgerichte Gottes müssen über die Erde kommen, zur Strafe und zur Bekehrung vieler. Besonders im Mittelpunkte dieser Gerichte steht Europa, das wie kein anderer Kontinent den Segen Gottes empfangen hatte. Und von dem so viel Segen in andere Kontinente ausgegangen war. Und wie schmählich hat sich dieses Europa seit dem 20. Jahrhundert vom Glauben abgewandt, hat den verstoßen, durch den es zu großer Erkenntnis und zu großem Reichtum gekommen ist. So werden große Unruhen über die Länder Europas kommen, die Völker werden aufstehen und ihr Land ins Chaos stürzen . (Siehe die Aufstände zu Cora 2020/21) Der Diktator Europas , (das Tier aus dem Meer) muss auftreten, die Scherben zusammen fegen und für Ordnung sorgen. Er empfängt die Macht des Roten Drachens , dem Teufel, durch den Europa zur Supermacht aufsteigen wird. Der Antichrist muss offenbar werden, das Tier aus der Erde. Er könnte schon geboren sein, ist aber noch nicht in Erscheinung getreten. Er wird den Diktator des Westens als Propagandaminister unterstützen und ihm ein sprechendes Standbild machen. Der Gräuel der Verwüstung muss stattfinden. Der Antichrist wird das Götzenbild des Diktators auf dem Tempelplatz in Jerusalem errichten, den Tempeldienst unterbinden und sich selbst in den Tempel setzten und sagen: Ich bin Gott. Toleriert von der Mehrheit des Volkes Israel. Der dritte Weltkrieg wird beginnen. Machtblöcke in der Mittel der Drangsalszeit werden sein: Der IS , der König des Nordens , der Herrscher von Groß Syrien, er wird die Weltöffentlichkeit und die UNO mit Intelligenz und Tücke täuschen, um im entscheidenden Augenblick Israel mit seinen Verbündeten zu überrennen. Seine Verbündeten werden sein Pakistan, Afghanistan, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Iran, Irak, Libanon, Der König des Südens , Ägypten Der Herrscher Israels , der Antichrist in Allianz mit dem Tier aus dem Meer (dem Diktator Europas) bilden den stärksten Block. Die Könige vom Sonnenaufgang, die Mächte jenseits des Euphrat, Indien, China, Russland (Rosh), ... Diese Machtblöcke werden in der großen Drangsal, dem dritten Weltkrieg zusammenstoßen. Ein Drittel der Menschheit wird dabei ausgelöscht und man wird an den Rand der Selbstvernichtung kommen. Jesus hat aber angekündigt, dass er es nicht zur Selbstzerstörung der ganzen Menschheit kommen lassen wird, denn zuvor ... So wird der Herr Jesus wiederkommen.​ Johannes : Und ich sah: Und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm 144 000, die seinen Namen und den Namen seines Vaters an ihren Stirnen geschrieben trugen. Jede Gruppe vor dem Thron Gottes hat ihr Lied, das nur sie kennen und mit dem sie vollendet werden. So auch die 144.000, die ihr Lied anstimmen, sie sind am Ziel angekommen. Auf ihren Stirnen steht der Name des Lammes geschrieben, Jesus, dessen Quersumme 888 (Die Zahl der Vollkommenheit)n ist. Und ich sah einen Engel hoch oben am Himmel fliegen, der das ewige Evangelium hatte... und er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre! Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen . Der Engel fordert die Menschen ein letztes Mal vor dem Gericht auf, sich zu bekehren. Und ein anderer, zweiter Engel folgte und sprach: Gefallen, gefallen ist das große Babylon. Die Hure Babylon, ist das Zentrum der globalen Wirtschaftsmacht und der Weltreligion mit ihrem Götzendienst und ihrer Unzucht. Sie hatte dem wiedererstandenen Römischen Weltreich (das Tier aus dem Abgrund) und seinem Diktator (das Tier aus dem Meer) zum Erfolg verholfen, Das Blut vieler Märtyrer, die wegen ihres Glaubens an Jesus Christus umgekommen waren, klebt an ihr. Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Königreich empfangen haben, aber mit dem Tier eine Stunde Macht wie Könige empfangen. Und ein anderer, dritter Engel folgte ihnen... Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, so wird auch er trinken vom Wein des Grimms Gottes,.. Alle denen, die das Zeichen des Teufels an Hand oder Stirn annehmen, werden schlimme Qualen bis in alle Ewigkeit angekündigt. Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: Schreibe: Glückselig die Toten, die fortan im Herrn sterben! Alle denen, die im Glauben ausharren, an den Geboten und an Jesus festhalten und sterben, wird eine glückselige Zeit im Paradies versprochen. Bis zur Auferstehung, wenn die Werke der Heiligen, vor dem Richterstuhl Gottes, offenbar werden und jeder nach seinen (guten) Werken belohnt wird. Und ich sah: Und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer gleich einem Menschensohn, der auf seinem Haupt einen goldenen Siegeskranz und in seiner Hand eine scharfe Sichel hatte. Jesus sendet eine scharfe Sichel auf die Erde, damit die überreife Ernte eingefahren werde, (die guten Werke der Gläubigen). Ein Engel, ebenfalls mit einer scharfen Sichel, bekommt den Auftrag eines anderen Engels, der Macht über das Feuer (Gericht) hatte, ebenfalls den Weinstock der Erde abzuernten. Diese Beeren werden aber in die große Kelter des Zornes Gottes geworfen. Es sind die schlechten Werke, die ausgepresst werden und ein etwa zwei Meter hoher und 200 Kilometer langer Strome von Blut ergießt sich daraus. Und ich sah ⟨etwas⟩ wie ein gläsernes Meer, mit Feuer gemischt, und ⟨sah⟩ die Überwinder über das Tier und über sein Bild und über die Zahl seines Namens an dem gläsernen Meer stehen, und sie hatten Harfen Gottes. 3 Und sie singen das Lied Moses, des Knechtes[1] Gottes, und das Lied des Lammes und sagen: Groß und wunderbar ⟨sind⟩ deine Werke, Herr, Gott, Allmächtiger! Die Schar der Erlösten, derer, die dem Tier standgehalten haben, sein Götzenbild und sein Malzeichen widerstanden, befindet sich in Anbetung Gottes an einem gläsernen Meer im Himmel. Sie singen das Lied Moses' und des Lammes. Für sie ist Feiertagsruhe, denn das Lied Mose wurde stets am Shabbat im Tempel gesungen. Sie gehen durch das Reinigungsbad des gläsernen Meeres vor Gottes Thorn. Und ich sah ein anderes Zeichen im Himmel, groß und wunderbar: Sieben Engel, die sieben Plagen hatten, die letzten; denn in ihnen wurde der Grimm Gottes vollendet. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Tempel zu den sieben Engeln sagen: Geht hin und gießt die sieben Schalen des Grimms Gottes aus auf die Erde. Der Zorn Gottes fließt auf die Erde und vernichtet schlagartig, wie mit einem großen Schwall. Die goldenen Schalen im Tempel zu Jerusalem waren Sprengschalen, die das Blut der Opfertiere auffingen. Blut, das zur Vergebung der Sünden des ganzen Volkes stellvertretend geopfert werden musste. Wenn die Gerichte Gottes über die Erde kommen werden, wird das Opferblut aus dem himmlischen Tempel über eine Menschheit ausgegossen, die die Vergebung ihrer Sünden ablehnt. Die erste Schale: Da verließ der erste Engel den Tempel und goss seine Schale über die Erde aus. Ein schlimmes, bösartiges Geschwür brach an allen Menschen aus, die das Zeichen des Tieres trugen und sein Standbild angebetet hatten. Die zweite Schale: Und der zweite goss seine Schale aus auf das Meer; und es wurde Blut wie von einem Toten, und jede lebendige Seele starb, Die Meere werden vergiftet. Die dritte Schale: . Und der dritte goss seine Schale aus auf die Ströme und die Wasserquellen, und es wurde Blut. Das Wasser wird vergiftet und der Engel der Wasser lobt Gott für seine Gerechtigkeit. Denn die Menschen haben das Blut der Heiligen und Propheten vergossen, nun bekommen sie selbst Blut zu trinken. Die vierte Schale. Und der vierte goss seine Schale aus auf die Sonne; und es wurde ihr gegeben, die Menschen mit Feuer zu versengen. Trotz der Plagen lästern die Menschen Gott, kehren nicht um und tun Buße, ihm die Ehre zu geben. Die fünfte Schale: . Und der Fünfte goss seine Schale aus auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert . Die Menschen zerbissen sich die Zunge vor Schmerzen, schimpften weiter über Gott, der ihnen das alles schickte und kehrten nicht um. Die sechste Schale: Und der sechste goss seine Schale aus auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser vertrocknete, damit der Weg der Könige von Sonnenaufgang her bereitet wurde. Johannes erblickt die falsche Dreieinigkeit aus aus Satan, (dem roten Drachen,) aus dem Tier aus der Erde, (dem Antichrist) als falschen Propheten des Diktators aus dem Tier aus dem Meer, (dem Diktator des Westens) des wieder erstandene römischen Weltreiches, (dem Tier aus dem Abgrund) . Aus ihren Mündern kommen drei unreine Geister von Dämonen, wie Frösche. Sie ziehen aus zu den Herrschern der ganzen Welt, um sie zum Krieg am großen Tag Gottes zu versammeln. Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig, der wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt umhergeht und man nicht seine Schande sieht! Wie schon im Evangelium angekündigt, wird Jesus überraschend kommen (wie ein Dieb in der Nacht) über die, die ihre Kleider nicht rein gehalten haben. Sie werden nackt dastehen und ihre Schuld nicht verbergen können. Und er versammelte sie an den Ort, der auf Hebräisch Harmagedon heißt. Demnach wird der Herr seine Feinde, die Armee des Westens, im Nationalpark Megiddo, nördlich von Jerusalem, zusammenführen und sie vernichten. Die siebte Schale: (Die Schalen stehen für kurze, heftige Schläge, die die gottlose Menschheit treffen, wie Wasser, das schwallartig über die Erde flutet.) Und der siebente goss seine Schale aus in die Luft; und es kam eine laute Stimme aus dem Tempel vom Thron her, die sprach: Es ist geschehen. Das größte Erdbeben setzt ein, die Hauptstädte der Nationen gehen unter und auch die Metropole Babylon fällt. Die Inseln gehen unter und Berge stürzen ein und können nicht mehr identifiziert werden. Ein zentnerschwerer Hagel geht herab und die Menschen lästern Gott wegen des gewaltigen Hagels. 7. Einschub: Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen: Die große Hure Babylon kontrolliert als globales Zentrum die Nationen der Welt. Es handelt sich hier um die Verbindung von Wirtschaftsmacht und Religionen, wie sie vorwiegend in der katholischen Kirche zusammen fließt. Demnach wird die katholische Kirche zusammen mit dem zukünftigen römischen Weltreich ( dem Tier aus dem Abgrund) wie schon früher in der europäischen Geschichte, eine Verbindung eingehen. Auf einer Art Weltreligion, der Vermischung vieler Glaubensrichtungen, wie es schon heute sich abzeichnet. ​Sie hat mit den Mächtigen der Welt Korruption und Unzucht verbreitet. Die Menschen haben sich an ihrer Zügellosigkeit berauscht und sich einer Weltreligion angeschlossen. Und er führte mich im Geist hinweg in eine Wüste;und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voller Läster Namen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Die Hure Babylon, eine katholische Weltkirche, die den Diktator des wieder erstandenen Römischen Reiches getragen hat. (gemeint ist: ... Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen und geht ins Verderben, siehe das Buch Daniel über die Weltreiche) Und sie ist berauscht vom Blut der verfolgten Gläubigen, die sie umgebracht hat. Zehn mächtige Nationen werden den Diktator (dem Tier aus dem Abgrund) unterstützen, um gegen das Lamm in den Krieg zu ziehen. Und sie … werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihr Fleisch fressen und sie mit Feuer verbrennen. So hat es Gott in ihre Herzen gegeben. Sie werden Babylon unter sich aufteilen, die globale Machtstellung beenden und sich dem Tier anschließen. Nach diesem sah ich einen anderen Engel aus dem Himmel herabkommen, der große Macht hatte; und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet. Ein weiterer Engel verkündet den Fall Babylon, die Nationen der Welt sind durch sie in Unzucht verfallen und die Konzerne der Welt sind durch sie reich geworden. Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt! Die Gläubigen werden aufgefordert, Babylon zu verlassen, denn … Tod und Trauer und Hunger, und mit Feuer wird sie verbrannt; denn stark ist der Herr, Gott, der sie gerichtet hat. Der Welthandel bricht zusammen und die Kaufleute werden trauern und von weiten dem Untergang zusehen. Mit ihren fröhlichen Festen, Kunst, Kultur und Zauberei hat sie die Nationen verführt. Nie wieder wird es gehört werden. Und in ihr wurde das Blut von Propheten und Heiligen gefunden und von allen denen, die auf der Erde hingeschlachtet worden sind . Sei fröhlich über sie, du Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat für euch das Urteil an ihr vollzogen. Während die Erde unter den Gerichten Gottes stöhnt, flucht und zugrunde geht, wird die Gerechtigkeit Gottes im Himmel immer wieder gefeiert. Denn die Zeit der Gnade ist vorbei. Das Urteil über die, die das Zeichen des Tieres angenommen haben, wird vollstreckt. Sie haben die an Jesus Gläubigen verfolgt, umgebracht und die Warnungen zur Umkehr ignoriert. Nach diesem hörte ich wie eine laute Stimme einer großen Volksmenge im Himmel, die sprachen: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht sind unseres Gottes! Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte; denn er hat die große Hure gerichtet, welche die Erde mit ihrer Unzucht verdarb, und er hat das Blut seiner Knechte an ihr gerächt. Die Hure Babylon , die (katholische) Weltkirche, wird vernichtet. Während sie das Tier aus dem Abgrund bisher beherrscht hat, wird sie nun vom ihm gefressen. Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Die Gemeinde der Christenheit, vor der großen Drangsal entrückt in den Himmel, feierte Hochzeit mit dem Lamm, ihrem Herrn Jesus Christus. Ein rauschendes Fest im Himmel, große Freude, auf Erden größte Not. Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. Jesus Christus kommt als Richter mit seinem himmlischen Heer, um gegen die Mächtigen der Erde in den folgenden 75 Tagen zu kämpfen. Der Prophet in Daniel 12/12 spricht davon, dass der glücklich ist, der die 1335 Tage ausharrt. Die Rede ist von der großen Drangsal (1260 Tage) bis zum Kommen Jesu plus 75 Tage des Gerichts über die Nationen. Demnach wird Jesus zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten nacheinander in den Krieg gegen die Nationen ziehen. Danach wird das 1000-jährige Friedensreich, auch das Reich der Himmel genannt, beginnen. Jesus kommt in Macht und Herrlichkeit Auf seinem Haupt sind viele Diademe er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes. Und die Truppen, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand. Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlägt; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines, des Grimms, des Zornes Gottes, des Allmächtigen. Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen, und er rief mit lauter Stimme und sprach zu allen Vögeln, die hoch oben am Himmel fliegen: Kommt her, versammelt euch zum großen Mahl Gott. Die Leichen der Mächtigen der Welt und der Untergebenen, der Großen und Kleinen werden ein Fressen für die Vögel. Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Truppen versammelt, um mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinen Truppen Krieg zu führen. Die Schlacht von Armageddon findet statt. Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet – der mit ihm war und die Zeichen vor ihm tat, durch die er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten. Der Diktator des letzten Weltreiches und sein Prophet (der Antichrist) werden in den Feuersee geworfen, wo sie ewige Qualen erleiden. Die Heerführer und Mannschaften werden mit dem Wort Gottes, das wie ein Schwert aus dem Mund Jesu geht, getötet. Auch sie werden den Vögeln zu Fraß. Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen, der den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand hatte. 2 Und er griff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre. Der Teufel, als Verführer und Drahtzieher, wird von einem einzigen Engel ergriffen und für die nächsten tausend Jahre eingesperrt. Später muss er noch einmal für kurze Zeit losgelassen werden. Die erste Schale: ... und es entstand ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und sein Bild anbeteten. Das Böse zeigt sich am Körper der Menschen, die dem Teufel gehören. ​ Offb 14/1 ​

  • Die Entrückung der Gemeinde

    Teil I Die Entrückung wird nicht heimlich geschehen, Jesus wird nicht wie ein Dieb in der Nacht kommen. Vielmehr wird es ein Tag großer Freude für die Erlösten sein. Kaum ein Thema ist heute unter Theologen so unklar, ja umstritten, wie der Zeitpunkt der Entrückung. Bei strenger Chronologie anhand der Schrift kann aber die Entrückung nur vor der Drangsalszeit stattfinden. Viele Gläubige leiden förmlich unter der Angst, durch die schlimmste Zeit der Weltgeschichte gehen zu müssen, weil die Visionen der Offenbarung und der Propheten so plastisch vor ihnen stehen. Kaum jemand scheint in der Lage zu sein, diesen Irrtum auszuräumen und den Brüdern und Schwestern Frieden über diese Zeitepoche zu geben. Der Grund ist die Ersatztheologie, die mit Beginn der Konstantinischen Wende 380n.Chr. die Gemeinde in der Nachfolge Israels verortet hat. Ein weitreichender Fehlschluss, der dazu führte, dass zahlreiche Prophetien für Gottes irdisches Volk, Israel, nicht mehr richtig zugeordnet wurden. Israel, Jerusalem, Zion, die 144000 aus der Offenbarung, alles und noch mehr stand jetzt für die Gemeinde. Israel wurde wegen seiner Verwerfung des Messias aller Verheißungen beraubt. Die Folge war, dass zwischen Gemeinde, dem himmlischen Volk Gottes, und dem jüdischen Volk nicht mehr richtig unterschieden werden konnte. Nicht Israel, sondern die Gemeinde musste nun durch die Große Drangsalszeit gehen, die letzten dreieinhalb Jahre vor der Rückkehr Jesu, die u.a. in der Offenbarung beschrieben wird. Die zeitliche Zuordnung zur Entrückung, zum 1000-jährigen Friedensreich, zur Wiederkunft Christi in Macht und Herrlichkeit zum Endgericht und dem Kommen des himmlischen Jerusalems geriet durcheinander. Durch die Reformation und den Buchdruck im 16. Jahrhundert wurde die Bibel für die Masse der Gläubigen zwar wieder verfügbar, aber wichtige Erkenntnisse um Entrückung, Drangsalszeit und die Wiederkunft Christi blieben weiterhin von der "Ersatztheologie" verdunkelt.  Wenn noch in den ersten Jahrhunderten der Gemeinde die Entrückung zum HERRN Trost und eine freudige Erwartung für leidende Christen war, geriet dies für lange Zeit in Vergessenheit. Erst mit der letzten großen Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert in Nordeuropa und Nordamerika gelangte die Entrückung wieder in den Fokus. Große Bevölkerungsmassen in unterschiedlichen Ländern kamen zum Glauben, 1865 wurde die Heilarmee gegründet, durch die ganze Scharen sich bekehrten. Der Weckruf-Der Bräutigam kommt-,  im Gleichnis von den 10 Jungfrauen steht für diese Zeit. Die gesamte Christenheit, Gläubige und Scheinbekehrte waren bis zu diesem Zeitpunkt "eingeschlafen". Man wachte auf, befasste sich neu mit den Prophetien und den Verheißungen für Israel, jedoch hatten nicht alle so viel Heiligen Geist -das Öl in ihren Lampen-, um die Bedeutung des Gleichnisses zu erkennen. Man führte die Lehre von der "Vorentrückung" (Dispensationalismus) ein, die man vor allem auf J. N. Darby (* 18. November 1800 in London; † 29. April 1882) zurückführte. Dies ohne zu realisieren, dass die Entrückung schon in der ersten Christenheit klar verstanden worden war, wie oben bereits erwähnt und unten weiter ausgeführt. Es war keine neue Lehre. Damals, vor annähernd 2000 Jahren, rechnete man ständig mit der Entrückung, weil ja klar war, dass keiner wissen konnte, wann diese stattfinden würde. Dass sie aber stattfinden würde, bevor die letzten großen Katastrophen hereinbrechen würden, das war klar. Paulus an die Thessalonicher: 1Thess 4,17  danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen (den Verstorbenen) entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; (Jesus kommt nicht auf die Erde) und so werden wir allezeit (auch bei Seiner Wiederkunft auf die Erde) beim Herrn sein. 18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten! Fortsetzung folgt. Foto: Creative Christians

  • Das Abendmahl

    Das Abendmahl oder auch Brotbrechen genannt, gehört zu den Sakramenten, wie auch die Taufe. Das Abendmahl bildet die engste Gemeinschaft zwischen dem HERRN und seiner Gemeinde, den bekehrten und getauften Christen; es soll vor allem den Glauben und die Heilsgewissheit stärken und auf zukünftige Versuchungen vorbereiten. Dadurch, dass wir durch Brot und Wein Christi Leib und Blut in uns aufnehmen und schmecken,  verkünden wir den Tod des HERRN, bis dass er wiederkommt …  in Macht und Herrlichkeit. Wir bekräftigen Jesu Rettungswerk in unserem eigenen Leben und stellen uns unter die Kraft Seines Blutes. Vorbereitung des Abendmahls nach Lukas 22/7 Es kam aber der Tag ⟨des Festes⟩ der ungesäuerten Brote, an dem das Passah⟨lamm⟩ geschlachtet werden musste. 8 Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin und bereitet uns das Passah⟨mahl⟩, dass wir es essen! 9 Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, dass wir es bereiten? 10 Er aber sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt kommt, wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug Wasser trägt. Folgt ihm in das Haus, wo er hineingeht! 11 Und ihr sollt zu dem Herrn des Hauses sagen: Der Lehrer sagt dir: Wo ist das Gastzimmer, wo ich mit meinen Jüngern das Passah⟨mahl⟩ essen kann? 12 Und jener wird euch einen großen, ⟨mit Polstern⟩ ausgelegten[3] Obersaal zeigen. Dort bereitet es! 13 Als sie aber hingingen, fanden sie es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah⟨mahl⟩. 14 Und als die Stunde gekommen war, legte er sich zu Tisch und die Apostel mit ihm. 15 Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt[4], dieses Passah⟨mahl⟩ mit euch zu essen, ehe ich leide. 16 Denn ich sage euch, dass ich es gewiss nicht ⟨mehr⟩ essen werde, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes. Zum Passah-Fest mussten die ansässigen Juden in Jerusalem Besuchern aus dem Land kostenlos ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Einsetzung und Hinweis auf den Verräter nach Lukas Lukas 22/19   Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach es und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis! 20 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird. 21 Doch siehe, die Hand dessen, der mich überliefert, ist mit mir auf dem Tisch.   Wenn Jesus von einem Neuen Bund spricht, dann gilt dieser dem jüdischen Volk als Verheißung. Seine Jünger stammten aus diesem Volk und kannten den Alten Bund, den Gott einst mit Abraham geschlossen hatte. Dieser Alte Bund wurde durch den Abfall des Jüdischen Volkes gebrochen und Gott wandte sich von Seinem Volk ab, es sollte nicht mehr (lo ami) Sein Volk heißen. Doch schon zuvor hatte der Prophet Jeremia einen Neuen Bund angekündigt. Der Neue Bund wird sich aber erst erfüllen, wenn das ganze Volk der Juden zu seinem Gott zurückkehren wird. Wie in der Offenbarung vorhergesagt, am Jüngsten Tag, in der großen Drangsal, bevor Jesus wiederkommen wird auf die Erde in Macht und Herrlichkeit. Schon jetzt gehen die Segnungen des Neuen Bundes auf das neue Volk Gottes über, die Gemeinde. Während die Juden Gottes irdisches Volk  sind, sind die Gläubigen der Gemeinde Gottes himmlisches Volk , bestehend aus Juden, die schon jetzt zum Glauben an Jesus gekommen sind und Christen aus den Heidenvölkern. All diejenigen, die Jesus als ihren HERRN angenommen haben und wiedergeboren sind, empfangen den Heiligen Geist- mit samt den Gaben und Fähigkeiten Jesus als ihren HERRN vor der Welt zu bekennen, IHN anzubeten und IHM zu dienen und nachzufolgen. Dem Abendmahl kommt eine hohe Bedeutung zu und jeder ist ernsthaft aufgerufen zu prüfen, ob er oder sie würdig ist, daran teilzunehmen. So wie es notwendig war, dass Jesus vor dem letzten Mahl seinen Jüngern die Füße wusch, so ist es auch heute notwendig, sich vor dem Heiligen Abendmahl zu  reinigen . Prüfe also, ob dein Gewissen dich an eine Sünde erinnert, einen Konflikt mit einem Bruder oder einer Schwester, den es gilt zuvor aus der Welt zu schaffen, durch Beichte, Buße, Vergebung oder einfach ein klärendes, versöhnendes Gespräch. Geschwister, die bewusst am Abendmahl nicht teilnehmen, zeigen damit, wie wichtig ihnen das ungetrübte Verhältnis zum HERRN ist. Wenn aber die Stimme des Gewissens dich nicht konkret an etwas erinnert, dann kannst du fröhlich und zuversichtlich zum Tisch des HERRN kommen, wenn es heißt : Seht, schmeckt, wie freundlich der HERR ist; wohl dem, der auf ihn traut!   Psalm 34/9 Wie schon in Psalm 41/10 spricht der HERR, JHWH vorausblickend über seinen Verräter, wenn es heißt:   10 Selbst mein Freund, auf den ich vertraute, der mein Brot aß, hat die Ferse gegen mich erhoben.  Jesus sollte dieser hinterhältige Verrat zum Passah 32 n.Ch r.  zuteilwerden. Die Rede ist von Judas dem Ischariot, der als Jünger Jesu alle die Wundertaten Seines HERRN miterlebte und großes Vertrauen genoss. Ja, Jesus gab ihm zum Abendmahl auch noch den Ehrenbissen am Tisch und nannte ihn tags darauf noch seinen Freund, als Judas ihn durch einen Kuss verriet. Doch Judas blieb sein Herz verhärtet, er bereute zwar später seinen Verrat, doch bat er Jesus nicht um Vergebung. Auch erweichte ihn die Freundlichkeit des HERRN nicht, er brach nicht in Tränen aus, als der HERR ihm am Abendmahltisch den Ehrenbissen reichte. Einsetzungsworte nach Paulus 1.Kor 11/23 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm 24 und, als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis! 25 Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis! 26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. Voraussetzung und Ermahnung zum Abendmahl nach Paulus  1.Kor 11/27 Wer also unwürdig das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein. 28 Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch. 29 Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib ⟨des Herrn⟩ nicht ⟨richtig⟩ beurteilt. 30 Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen. 31 Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet. 32 Wenn wir aber vom Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden. An verschiedenen Stellen der Bibel haben wir es mit der Sünde zum Tod  zu tun. Gemeint ist eine Bestrafung Gottes, aufgrund eines bewussten Verstoßes gegen bestimmte Gebote. Im Alten Testament beispielsweise, bei den Söhnen  Aarons, Nadab und Abihu, die mit eigenem Feuer ein Opfer zum Altar bringen wollten, mussten sofort sterben. Im Neuen Testament begegnet uns auch diese Sünde, beispielsweise hier, wenn Gemeindemitglieder unwürdig das Abendmahl einnahmen. Unvergebene Sünde, oder unwürdiges Verhalten während des Abendmahls können Gründe sein, aufgrund dessen Gott strafend durch Krankheit und Sterben eingreift. Wichtig hierbei ist festzuhalten, dass diese Sünde, die mit dem Tod bestraft wird, nicht unbedingt bedeutet, dass jemand verloren geht. Vielmehr kann es auch nur bedeuten, dass Gott jemanden sterben lässt, um ihn vor weiterer Sünde zu bewahren und andere davor schützt, sich an falschen Verhalten ein Beispiel zu nehmen. In diesem Sinne kann Gemeinde gar nicht genug darauf hinweisen und ermahnen, dass die Brüder und Schwestern vor dem Gang zum Abendmahl ihr Gewissen befragen. Unvergebene Sünde oder andere Beziehungskonflikte sollten Gläubige daran hindern, Brot und Wein entgegenzunehmen. Desgleichen machen sich Älteste und Gemeindeleitung schuldig, wenn sie das Abendmahl leichtfertig jedem anbieten, ohne darauf hinzuweisen, welche Gefahr unwürdiges Verhalten in sich birgt. Aus einem sentimentalen Empfinden heraus Unwürdigen, Ungetauften und Unbekehrten das Abendmahl zu geben, ist große Sünde und wird einmal vor Gott zu verantworten sein. Abendmahl Vorbereitung und Hinweis auf den Verräter nach Matthäus Matth.26/17   Am ersten ⟨Tag des Festes⟩ der ungesäuerten Brote aber traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wo willst du, dass wir dir das Passah⟨mahl⟩ zu essen bereiten? 18 Er aber sprach: Geht in die Stadt zu dem und dem und sprecht zu ihm: Der Lehrer sagt: Meine Zeit ist nahe; bei dir halte ich das Passah mit meinen Jüngern. 19 Und die Jünger taten, wie Jesus ihnen befohlen hatte, und bereiteten das Passah. 20 Als es aber Abend geworden war, legte er sich mit den Zwölfen zu Tisch. 21 Und während sie aßen, sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich überliefern. 22 Und sie wurden sehr betrübt, und jeder von ihnen fing an, zu ihm zu sagen: Ich bin es doch nicht, Herr? 23 Er aber antwortete und sprach: Der mit mir die Hand in die Schüssel eintaucht, der wird mich überliefern. 24 Der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie über ihn geschrieben steht. Wehe aber jenem Menschen, durch den der Sohn des Menschen überliefert wird! Es wäre jenem Menschen gut, wenn er nicht geboren wäre. 25 Judas aber, der ihn überlieferte, antwortete und sprach: Ich bin es doch nicht, Rabbi? Er spricht zu ihm: Du hast es gesagt.  Einsetzung nach Matthäus Matth.26/26   Während sie aber aßen, nahm Jesus Brot und segnete, brach und gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, esst, dies ist mein Leib! 27 Und er nahm einen Kelch und dankte und gab ihnen ⟨den⟩ und sprach: Trinkt alle daraus! 28 Denn dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. 29 Ich sage euch aber, dass ich von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken werde bis zu jenem Tag, da ich es neu mit euch trinken werde in dem Reich meines Vaters. 30 Und als sie ein Loblied[6] gesungen hatten, gingen sie hinaus zum Ölberg.  Vorbereitung des Abendmahls und Hinweis auf den Verräter nach Johannes. Joh 13/1   Vor dem Passahfest aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zu dem Vater hinzugehen – da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende 2 Und bei einem Abendessen, als der Teufel schon dem Judas, Simons ⟨Sohn⟩, dem Iskariot[2], es ins Herz gegeben hatte, dass er ihn überliefere, 3 steht ⟨Jesus⟩ – im Bewusstsein, dass der Vater ihm alles in die Hände gegeben und dass er von Gott ausgegangen war und zu Gott hinging – 4 von dem Abendessen auf und legt die Oberkleider ab; und er nahm ein leinenes Tuch und umgürtete sich. 5 Dann gießt er Wasser in das Waschbecken und fing an, die Füße der Jünger zu waschen und mit dem leinenen Tuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. 6 Er kommt nun zu Simon Petrus; der spricht zu ihm: Herr, du wäschst meine Füße? 7 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, weißt du jetzt nicht, du wirst es aber nachher verstehen. 8 Petrus spricht zu ihm: Du sollst nie und nimmer[3] meine Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil mit mir. 9 Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, nicht meine Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt! 10 Jesus spricht zu ihm: Wer gebadet ist, hat nicht nötig, sich zu waschen, ausgenommen die Füße, sondern ist ganz rein; und ihr seid rein, aber nicht alle. 11 Denn er kannte den, der ihn überlieferte; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein. 12 Als er nun ihre Füße gewaschen und seine Oberkleider genommen hatte, legte er sich wieder zu Tisch und sprach zu ihnen: Wisst ihr, was ich euch getan habe? 13 Ihr nennt mich Lehrer und Herr, und ihr sagt recht, denn ich bin es. 14 Wenn nun ich, der Herr und der Lehrer, eure Füße gewaschen habe, so seid auch ihr schuldig, einander die Füße zu waschen. 15 Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, dass auch ihr tut, wie ich euch getan habe. 16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr, auch ein Gesandter[4] nicht größer als der, der ihn gesandt hat. 17 Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut! Bezeichnung des Verräters 18 Ich rede nicht von euch allen, ich weiß, welche ich erwählt habe; aber damit die Schrift erfüllt wird: »Der mit mir das Brot isst, hat seine Ferse gegen mich aufgehoben.« 19 Von jetzt an sage ich es euch, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, glaubt, dass ich ⟨es⟩ bin. 20 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer aufnimmt, wen ich senden werde, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. 21 Als Jesus dies gesagt hatte, wurde er im Geist erschüttert und bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich überliefern. 22 Die Jünger blickten einander an, in Verlegenheit darüber, von wem er rede. 23 Einer von seinen Jüngern, den Jesus liebte, lag zu Tisch an der Brust Jesu[5]. 24 Diesem nun winkt Simon Petrus, zu erfragen, wer es wohl sei, von dem er rede. 25 Jener lehnt sich an die Brust Jesu und spricht zu ihm: Herr, wer ist es? 26 Jesus antwortete: Der ist es, für den ich den Bissen eintauchen und ihm geben werde. Und als er den Bissen eingetaucht hatte, nimmt er ⟨ihn⟩ und gibt ⟨ihn⟩ dem Judas, Simons ⟨Sohn⟩, dem Iskariot[6]. 27 Und nach dem Bissen fuhr dann der Satan in ihn. Jesus spricht nun zu ihm: Was du tust, tu schnell! 28 Keiner aber von den zu Tisch Liegenden verstand, wozu er ihm dies sagte: 29 Denn einige meinten, weil Judas die Kasse hatte, dass Jesus zu ihm sagte: Kaufe, was wir für das Fest benötigen, oder dass er den Armen etwas geben solle. 30 Als nun jener den Bissen genommen hatte, ging er sogleich hinaus. Es war aber Nacht.  Jesus hatte seinen Verräter am Abendmahlstisch entlarvt und Judas musste davon ausgehen, erkannt worden zu sein. Die Aufforderung Jesu, Was du tust, tu schnell!,  nahm Judas sehr ernst, denn sein Plan war in Gefahr vereitelt zu werden. Es ist anzunehmen, dass er in aller Eile seine Auftraggeber, die Hohenpriester, darüber informierte, enttarnt worden zu sein, Diese verfielen jetzt ihrerseits in hektischen Aktionismus und trommelten Soldaten, Tempeldiener und Älteste zusammen, um noch in derselben Nacht mit Jesus schnellen Prozess zu machen. Vorbei am Volk, das Jesus liebte, nahm man Jesus gefangen und führte IHN noch in derselben Nacht in die Privaträume des Hohepriesters Kaiphas, wo schon alles entschieden wurde. Alles sollte schon auf den kommenden Tag vorbereite sein, damit mit Jesus kurzen Prozess gemacht werden und man noch am selben Abend das Passah feiern konnte. Diese Hektik trug schließlich auch dazu bei, dass über 20 Gebote der eigenen Gesetzbücher und Anordnungen gebrochen wurden, man also gegen das eigene Recht verstieß. Dies alles nur, um möglichst schnell und unauffällig Jesus zu beseitigen. Ausgelöst wurde dieses Chaos von Jesus, der den Zeitpunkt seiner Festnahme und Hinrichtung selbst initiiert hatte. Für die Pharisäer und Schriftgelehrten ging alles schief, was nur schieflaufen konnte. Und auch für Satan, der hinter all dem Verrat stand, war es der ungünstigste Zeitpunkt, den Sohn Gottes aus dem Verkehr zu ziehen: Ausgerechnet zum Passachs-Fest, fand das stellvertretende Opfer des Messias (Ben Josef) nun wirklich statt, so wie prophezeit. Die Juden wussten von den rabbinischen Schriften, dass der Messias leiden und sterben würde. Ja, im Tempel wurden in der Passionswoche auch noch die entsprechenden Psalmen zum leidenden Messias gelesen. Alles passte perfekt nach Gottes Plan zusammen und doch erkannten die führenden Juden nicht, wen sie da verurteilten. Ihre eigene Sünde hatte sie von der Wahrheit weit entfernt und blind gemacht. Mit den Lippen bekannten sie den, den sie ans Kreuz brachten, ohne IHN zu erkennen. Foto: Chuttersnap

  • Taumelbecher Israel

    Wer sich dieser Tage wundert, warum im Nahen Osten so wenig Veränderung geschieht, ist auf einem guten Weg. Man wird langsam müde, seit 1947 immer wieder den gleichen Hass und die gleichen Friedensbemühungen zu erleben. Gibt es denn keine Erkenntnis, die über das Tagesgeschehen hinaus geht? Wenn man dem Geschichtsbuch, der Hebräische Bibel, folgt, dann gibt es mehr als genug Hinweise. Demnach ist der Konflikt zwischen Israel und seinen Nachbarn seit Jahrtausenden dokumentiert und auch für die heutige Zeit vorhergesagt. Israel, eines der kleinsten Länder der Welt, mit einem Bevölkerungsanteil von nicht einmal einem Prozent zur Weltbevölkerung, zieht die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich. Nicht nur im Guten, wenn beispielsweise 20% der Nobelpreisträger Juden sind, sondern auch als Stein des Anstoßes im Nahen Osten. Der Prophet Sacharin (6. Jahrhundert v.Chr.) spricht im 12 Kapitel Vers 2 vom Taumelbecher Jerusalem und meint ein Land, an dem seine Feinde irre werden. Viel Bedeutung also und Ehre für ein so kleines Volk. Zu viel der Ehre für viele Juden, wenn sie gegen Gott rufen: "Hättest du dir nicht ein anderes Volk aussuchen können?" Weit schlimmere Konflikte der Erde rücken dagegen in den Hintergrund, ja werden übersehen, wenn in und um Israel etwas passiert. Bleibt die Frage, welche Lehre kann man daraus ziehen, welche Schlüsse? Verbunden mit einer viel tiefer gehenden Frage: Bin ich bereit über die tagtägliche Hilflosigkeit hinaus mich mit Israel zu beschäftigen? Oder schnell vergessen, was morgen schon nicht mehr aktuell ist? Der Konflikt scheint für Mitteleuropa in einiger Entfernung. Das Zischen der Raketen und das Knattern der Schusswaffen sind hier nur in den Nachrichtensendungen zu hören. Aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Israel wichtiger ist, als man denkt. Erstveröffentlichung 2021 Foto Axel Nickolaus. 2018, Klagemauer, Jerusalem

  • Überrascht von Trauer

    Viele Menschen leben heute ihre Tage, als wenn es den Tod nicht gäbe. Wie ein Bekannter, der es mit Krebs und anderen schwerwiegenden Leiden zu tun hat, sagte "Ich sterbe nicht". Was für eine törichte Antwort, angesichts des tagtäglichen Leidens um uns herum. Machen wir uns nur die überlaufenden Arztpraxen in diesem Land bewusst. Deutschland ist ein krankes Land. Allein schon deswegen ist eine Verdrängungsindustrie tagtäglich damit beschäftigt, uns dies vergessen zu machen. Der riesige Heilmittelmarkt und die zahllosen Glücksversprechen der Esoterik sprechen für sich. Allzu verständlich, wenn der Gedanke diese Welt einmal verlassen zu müssen, ganz nebensächlich und klein wird. Doch, wenn dann im Freundes- und Bekanntenkreis das unvermeidliche eintritt, wird diese Art der Verdrängung schmerzlich durchbrochen. Wie ist es dann mit der Wohlstandgesellschaft bestellt, mit ihren Idealen ewiger Jugend, Schönheit und Unsterblichkeit? Während noch in früheren Jahrhunderten die Menschen sich ernsthafte Sorgen um ihr Sterben und was danach kommt gemacht haben, ist dies heute in unserem westlichen Kulturkreis wie weggewischt. Scheinbar kann man damit eine Zeit lang ganz gut über die Runden kommen, aber man fragt sich doch schon, was ist das dann für ein Leben? Wie schafft es ein Normalbürger unseres Landes, sich Gedanken an den Tod vom Leib zu halten? Zu wissen, dass der umsorgte Körper einmal von Maden zerfressen oder im Krematorium zu Asche verbrannt in Nichts zerfällt. Und all das Bemühen, die Freuden und Leiden eines ganzen Lebens, die Sorgen um Kinder und liebe Angehörige völlig umsonst waren, wenn nichts bleibt. Was bleibt für Menschen, die sich in der Trostlosigkeit eingerichtet haben, die sich irgendwann damit abfanden, ein sinnloses Leben zu führen? Stellen wir uns eine Trauergemeinde vor, die sich anlässlich eines lieben und geschätzten Menschen versammelt, um die "der letzten Ehre" zu erweisen. Der Prediger, Pastor, Freund oder ein Angehöriger stehen neben der Urne oder dem Sarg und rufen völlig unerwartet aus: Und, wer ist der Nächste? Eine erschütternde Frage, die wie ein plötzlicher Regenschauer Blumen und Kränze, all die gefassten Beileidsbekundungen hinwegschwemmen würde. Was würde passieren, wenn all die Verstorbenen die Hinterbliebenen daran erinnern wollten, was der Schreiber in Psalm 90/12 notierte? Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Die Antwort auf Trauer ist Trost Einige kennen dies sicherlich aus ihrem Leben: Irgendwo im nahen oder ferneren Umkreis stirbt jemand und die nahen Angehörigen oder Freunde tauchen mit ihrem Schmerz, ihrer Trauer einfach ab. Sind für Tage nicht zu erreichen und machen alles, was jetzt über sie kommt, mit sich selbst ab. Die Bereitschaft still vor sich hin zu leiden, den Schmerz zu verdrängen, stammt aus der griechischen Philosophie, die alles mit stoischer Ignoranz zu ertragen sucht. Wie unmenschlich, wen man bedenkt, wie sehr Trost und aufrichtige Anteilnahme für eine menschliche Seele bedeuten. Im wahrsten Sinne des Wortes hat sich unser Land in eine Trostlosigkeit hineinbegeben, die nur noch mit den allergrößten sozialen und therapeutischen Anstrengungen aufrechtzuerhalten scheint. Im gleichen Maße wie der christliche Glaube als Fundament westlicher Gesellschaften verschwunden ist, im gleichen Maße hat Trostlosigkeit um sich gegriffen. Wem gelingt es, dem Blick eines von Leid, Verzweiflung und Angst gezeichneten Mitmenschen zu begegnen? Wer spürt noch jenen Funken in sich, der trotz aller menschlichen Katastrophen und Weltuntergangsnachrichten Hoffnung bringt? Eine Hoffnung, dies sich nicht an vergänglichen Besitz und Gesundheit klammert, sondern den Sinn des Lebens in sich selbst erfahren hat. Bin ich es wert, dass man um mich weint? Stellen Sie sich abschließend vielleicht noch diese Frage ein paar mal, und zwar laut, dass ihre Ohren es hören: Bin ich es wert, dass man um mich weint? Und dann lesen Sie diese Antwort von jemandem, der um jede Seele weint, und auch Ihnen ganz persönlich zuruft: Weil ich lebe, werdet auch ihr leben. *Jesus von Nazareth nach seiner Auferstehung von den Toten vor 2000 Jahren. Johannes 14/19 Foto: Claudia Wolff

  • Das Gleichnis vom ungerechten Verwalter

    Was ist ungerecht in einer Zeit, in der Korruption und Schwarzarbeit ganz alltäglich geworden sind? Wie viele Filme feiern Egoismus und unverhohlenen Betrug, ja bis zum selbstgerechten Mord als ganz normale Verhaltensweisen. Wer dies ungefiltert als Unterhaltung zu sich nimmt, wird, gewollt oder ungewollt, davon geprägt. Was ist heute gerecht, wenn jeder seine eigene Gerechtigkeit aufstellt, ohne nach einer allgemeingültigen oder zumindest nach einer sozialen Gerechtigkeit im persönlichen Bereich zu fragen? Fragen, die das Gleichnis vom ungerechten Verwalter aufwerfen kann. Worin ist der Verwalter ungerecht? Und warum wird er gerade von der Gerechtigkeit selbst, Jesus Christus, gelobt? Viele haben sich an diesem Gleichnis versucht und ganz unterschiedliche Varianten hervorgebracht. Aber will Gott wirklich, dass wir an seinem Wort herumrätseln und zwangsweise dadurch auf unterschiedliche, letztlich verwirrende Antworten kommen? Das Gleichnis vom ungerechten Verwalter Luk 16/1  Er sprach aber auch zu den Jüngern: Es war ein reicher Mann, der einen Verwalter hatte; und dieser wurde bei ihm angeklagt, als verschwende er seine Habe. 2 Und er rief ihn und sprach zu ihm: Was ist es, das ich von dir höre? Lege die Rechnung von deiner Verwaltung ab! Denn du wirst nicht mehr Verwalter sein können. 3 Der Verwalter aber sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Denn mein Herr nimmt mir die Verwaltung ab. Graben kann ich nicht, zu betteln schäme ich mich. 4 Ich weiß, was ich tun werde, damit sie mich, wenn ich der Verwaltung enthoben bin, in ihre Häuser aufnehmen. 5 Und er rief jeden einzelnen der Schuldner seines Herrn herbei und sprach zu dem ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig? 6 Der aber sprach: Hundert Bat Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und setze dich schnell hin und schreibe fünfzig! 7 Danach sprach er zu einem anderen: Du aber, wie viel bist du schuldig? Der aber sprach: Hundert Kor Weizen. Und er spricht zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und schreibe achtzig! Der Verwalter hat das Geld seines Herrn verschwendet, er hat ihn aber nicht betrogen. Als er nun erkennt, dass sein Job, in dem er gut verdient hat, zu Ende ist, macht er sich Freunde unter den Schuldnern seines Herrn. Der Verwalter kürzt die Verpflichtungen auf den Schuldscheinen und bezahlt die Differenz aus eigener Tasche. Es geht hier um Werte, die nicht gering sind. Gerecht wäre, wenn die Schuldner ihre Schuld in vollem Umfang abzahlen müssten, jetzt aber ist der Verwalter "ungerecht" in dem er selbst einen Teil der Schulden übernimmt. 8 Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Söhne dieser Welt sind klüger als die Söhne des Lichts gegen ihr eigenes Geschlecht. 9 Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon damit, wenn er zu Ende geht, man euch aufnimmt in die ewigen Hütten! Wenn Jesus etwas lobt, kann es sich nicht um Betrug oder Diebstahl handeln. Vielmehr werden Christen aufgefordert, mit dem ungerechten Mammon   (ein Begriff aus dem Aramäischen, was bedeutet "Vertrauen") sich Freunde zu machen. Geld an sich ist nicht schlecht, aber es verleitet zu falschem Handeln, zuallererst sei die Geldliebe  genannt, die Gott verurteilt. Wenn der gottlose Verwalter darauf baut, dass er einmal von den Leuten gnädig aufgenommen wird, weil er ihre Schulden verringert hat, dann handelt er klug. In diesem Sinne sollen Christen darauf bauen, dass sie durch den klugen Umgang mit dem "ungerechten Mammon" einen Platz im Himmel haben. Wie vielen Menschen werden wir dort begegnen, denen wir mit unserem Geld Gutes erwiesen haben? 10 Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht. 11 Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Wahrhaftige anvertrauen? 12 Und wenn ihr mit dem Fremden nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Eure geben? 13 Kein Haussklave kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Das Geringste sind die Güter, mit denen wir hier auf der Erde umgehen. Verglichen mit himmlischen Gütern handelt es sich hier um geringe Werte. Daher Jesus sagt uns, wenn wir schon nicht mit den geringen Werten hier auf der Erde gerecht umgehen, dann werden wir auch nicht mit dem vielen Reichtum   im Tausendjährigen Friedensreich  betraut werden. Dort gilt es dann über Städte und Regionen zu herrschen und im Sinne Jesu zu entscheiden und zu richten. Das  fremde  vergängliche Eigentum, was wir hier auf der Erde vorfinden, ist uns nur für kurze Zeit anvertraut. Alles gehört Gott und wir sollen Geld und Werte so verwalten, damit es im Reich Gottes Frucht bringt und sich vermehrt. Im tausendjährigen Friedensreich haben wir es dann mit bleiben Werten zu tun, die für uns vorbereitet sind, das Eure. Viele Menschen wollen reich werden und machen weitreichende Pläne, um dieses Ziel zu erreichen. Und dann gibt es Menschen, die reich sind, aber nicht deshalb, weil sie reich werden wollten. Reichtum darf nicht als Lebensziel vor Augen stehen, dann hätten wir es mit dem Mammon als einem Götzen zu tun. Reichtum, der zufällt, sei es durch Arbeit oder Erbschaft, verpflichtet damit klug umzugehen.

  • Sound of Freedom -2023 *****

    Sound of Freedom (englisch für „Klang der Freiheit“) ist eine US-amerikanische Filmbiografie von Alejandro Monteverde über das Wirken des US-amerikanischen Menschenrechtsaktivisten Tim Ballard, der mit seiner Organisation Operation Underground Railroad (O.U.R.) Menschenhandel bekämpft. Der Film wurde am 4. Juli 2023 veröffentlicht. n Tegucigalpa, Honduras, wird Roberto, ein mittelloser Vater von zwei Kindern, von der ehemaligen Schönheitskönigin Giselle angesprochen. Sie bietet an, mit seinen kleinen Kindern Miguel und Rocío Kindermodelverträge abzuschließen. Er akzeptiert und nimmt sie mit zum Fotoshooting. Als er zurückkommt, um seine Kinder abzuholen, sind sie weg. Es stellt sich heraus, dass die Kinder verkauft wurden, um sie als Sexsklaven zu missbrauchen. In Calexico, Kalifornien, ist Tim Ballard Spezialagent für die zur United States Immigration and Customs Enforcement gehörenden Einheit Homeland Security Investigations (HSI) wo er Menschen verhaftet, die Kinderpornografie besitzen und verbreiten. Die belastende Arbeit fordert einen großen Tribut von seinem Privatleben, und das wird noch schlimmer, als ein anderer Agent, namens Chris, darauf hinweist, dass sie viele Kinderräuber festgenommen haben, es ihnen aber nicht gelungen ist, auch nur ein einziges Kind vor der Ausbeutung zu retten. Wikipedia Im Mittelpunkt des Geschehens ein Polizist, der über das Schicksal entführter Kinder weint, der bereit ist, seine Familie zu verlassen, sich in Lebensgefahr begibt, um möglichst viele von ihnen aus den Händen ihrer Peiniger zu retten. Gestärkt von einer Ehefrau, die ihn auf seinem mutigen Weg unterstützt. Dies ist kein Stoff, den man sich ausdenken kann, hier schreibt das Leben selbst Geschichte. Der Erlebnisbericht beschäftigt sich mit dem weltweit größten "Schwarzmarkt", auf dem das meiste Geld gemacht wird. Es geht nicht um Drogen oder Waffenhandel, sondern um Pädophilie, den Handel und den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen. Der Markt der Pädophilie ist sehr weitgespannt und kennt ganz unterschiedliche Erscheinungsformen, je nach Gesellschaft und politischer Toleranz gegenüber pädophilen Netzwerken. Der größte "Kindermarkt" befindet sich in den USA, obwohl gleichzeitig Kindesmissbrauch massiv bekämpft wird. Am 23.02.2024 wirft die Tagesschau ein Streiflicht auf die in Deutschland seit Jahrzehnten verankerte Szene pädophiler Netzwerke, wenn es heißt: Der Pädagoge Helmut Kentler vermittelte mehr als 30 Jahre lang Kinder an zum Teil vorbestrafte Pädokriminelle. Hier geht es zwar nicht um Kindesentführung, sondern um staatlich geduldeten Kindesmissbrauch. Ferner: In diesem Zusammenhang nannte es die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres ein „Verbrechen in staatlicher Verantwortung.(Wikipedia) Ungeachtet dessen, wird die "Pädagogik“ eines Helmut Kentler auch heute noch in Kitas als Schulungsmaterial für Mitarbeiter herangezogen. Obwohl der Widerstand groß war, gelang es Sound of Freedom das Thema Pädophilie und Kindesmissbrauch ins Rampenlicht der Medienöffentlichkeit zu bringen. Ähnlich wie es schon dem Streifen "Das Dilemma mit den sozialen Medien" gelungen war, gab es einen Aufschrei der Empörung, um danach auch wieder im Nirwana der Medienflut an Aufmerksamkeit zu verlieren. Enthüllungen haben heute eine sehr kurze Halbwertszeit. Letztendlich bestimmt nicht das Publikum wohin die Reise geht, sondern es sind die globalen Medienkonzerne mit ihren weltweiten Verflechtungen. Sie können darauf vertrauen, dass auch "Sound of Freedom" als eine Art christliche Offensive bald in Vergessenheit gerät, überflutet und verrührt im Einheitsbrei tagtäglicher Massenunterhaltung. Wie heißt es in "Das Dilemma mit den sozialen Medien"? Der "User"ist nicht der Konsument, sondern das Produkt. Die Tatsache, dass es sich hier um eine christliche Produktion handelt, der sich kein Geringerer als Mel Gibson als Produzent angenommen hat, lässt aufhorchen. Die Angel Studios, die für "The Chosen" verantwortlich sind, haben auch "Sound of Freedom" in ihr Programm aufgenommen, nachdem anderen Filmverleihern der Plot offenbar zu heiß war. Dieser Film sollte ein weltweites Publikum erreiche, in der Hoffnung, dass die öffentliche Aufmerksamkeit gegenüber Kindesmissbrauch geschärft wird. Wie schon oben angedeutet eher ein frommer Wunsch, geht es hier doch um einen Sexmarkt mit Milliarden Dollar Umsatz. Wie es schon in einem Sprichwort heißt: "Geld regiert die Welt". Die Betroffenheit eines Alejandro Monteverde über die minderjährigen Sexsklaven dieser Welt, bewegt zutiefst und bleibt doch ein Einzelfall. Sein Wahlspruch "Die Kinder Gottes stehen nicht zum Verkauf" verweist auf den Schöpfungsgedanken, nach dem alle Menschen geliebt und mit einer wunderbaren Verheißung in diese Welt hineingeboren werden. Die Heilige Schrift handelt davon, aber auch, dass mit dieser Welt etwas schiefgelaufen ist. Kostbares Leben erleidet immer wieder ein Schicksal, das dem Willen Gottes entgegengesetzt ist. Für Alejandro Monteverde  sind Kinder ein lebendiges Zeugnis göttlicher Liebe. Wie viele Eltern durften dies in großer Dankbarkeit erleben. Und dennoch gibt es eine Welt der unbeschreiblichen Begierden, Menschen, die diese zarten Geschöpfe in Besitz zu nehmen und missbrauchen wollen. Am Ende klärt sich die Bedeutung des Filmtitels auf. Die von Alejandro, (Tim Ballard) und seinen Mitstreitern befreiten Kinder geben sich dem Gesang hin. Ihre Seelen erfahren eine Freiheit, die unzähligen anderen Leidensgenossen weltweit verschlossen bleibt.

  • Best gehasst und unbesiegbar

    Wer sich wundert, dass dieses kleine Volk zweitausend Jahre zerstreut in 170 Länder der Erde seine Identität nicht verloren hat, dem kann man nur gratulieren. Sich wundern ist die Vorstufe zum Fragenstellen. Die allermeisten Zeitgenossen trauen sich nicht Fragen zu stellen und greifen lieber auf vorgefertigte Meinungen zurück, die sie dann als ihre eigene Erkenntnis zum Besten geben. Schade, denn wundern und Fragenstellen ist der Schlüssel zur wahren Erkenntnis. Leider sind die deutschsprachigen Medien die schlechteste Quelle, um sich über das Geschehen um Israel zu informieren. Wie mit Scheuklappen werden alle Berichte ausgeblendet, die Israel in einem anderen Licht erscheinen lassen könnten, als bisher. Dabei geschehen gerade unter den aktuellen Kriegsereignissen zahlreiche hoffnungsvolle Begegnungen zwischen Juden und Christen, zwischen Palästinensern und Juden. Von Massenbekehrungen in Ägypten und Gaza ganz zu schweigen, wo sich viele Moslems von den Hasspredigern abwenden und an Jesus Christus gläubig werden. Besonders spannend jene Berichte, nach denen viele Juden durch wunderbare Umstände von den Terroristen bewahrt geblieben sind. Aber betrachten wir einmal das einzigartige Wunder, wie das jüdische Volk so lange Zeit in der Fremde überleben konnte, nach genau 1737 Jahren der letzten und ultimativen Vertreibung aus Palästina und dem Untergang des Staates Israels. Danach wird es noch wunderlicher. All die Jahrhunderte wurden die Juden in vielen Ländern drangsaliert, verfolgt und in Pogromen umgebracht. Aber das Volk überlebte alle Mordgelüste. Es war passiv und ergeben und ließ sich im Holocaust bereitwillig in die Schlachthäuser von Dachau und Auschwitz führen. Kein Widerstand, mit Ausnahme im Warschauer Getto. Dann aber, mit der beginnen Rückkehr nach Palästina im Jahr 1882 geschahen große Umschwünge, ja Wunder. Wie prophezeit trat eine neue Zeitphase ein, in der Bibel genannt "die Endzeit". Nicht nur, dass dieses öde und verlassene Land plötzlich wieder aufblühte und bis heute 10 Millionen Juden aufnahm, nein es kommt noch viel besser. Als wenn mit der Rückkehr ins gelobte Land eine Verwandlung mit dem Volk der Juden vor sich ging. Aus einem umherirrenden, verfolgten Volk, das sich immer nur wünschte, nach Jerusalem heimkehren zu können, wurde eine Rückkehrerbeweung. Plötzlich wurde es kämpferisch und immer wieder siegreich gegen die erdrückende und heimtückische Übermacht seiner arabischen Nachbarn. Es scheint so, als wenn die Soldaten der IDF den kämpferischen Geist ihrer Urahnen neu belebt haben. Und doch haben wir es heute nur mit einer Übergangszeit zu tun, an deren Ende zwar zwei Drittel der Israelis, der Prophetie nach, umkommen werden. Aber dennoch geht das jüdische Volk einem grandiosen Sieg entgegengehen, nämlich seiner Vollendung als Volk Gottes. Ein Finale steht ihm bevor, das die ganze Welt bejubeln wird und Israel feiern. So ist es vorhergesagt, wie die Rückkehr der Juden nach Palästina in Erfüllung gegangen ist. Wenn Jesus, der Löwe von Juda und das Lamm Gottes auf den Ölberg nach Jerusalem zurückkehren wird, dann ist Israel am Ziel, und vereint mit der Gemeinde, den wahren Gläubigen der Christenheit. So erleben schon heute viele Israelis mit einer unverwüstlichen Hoffnung im Herzen, ohne dass der Verstand die Verheißungen der Schrift immer zu verstehen mag. Und es geschehen auch heute viele Zeichen in Gaza und ganz Israel. Berichte, von denen die Welt nichts wissen will. Wunder von Schutz und Bewahrung vor den Terroristen der Hamas, die zeigen, Gott verfolgt einen Plan. Schalom Israel!

  • Die Endzeitrede in Matthäus 24 I

    Am Ende der Tage, die letzte Stunde = Ende der Endzeit Joe 4/1-4 Gericht über die Nationen und Wiederherstellung Israels am Tag des HERRN Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, 2 dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal[ Joschafat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt 3 und über mein Volk das Los geworfen; Gott kündigt an, das Geschick Seines Landes zu ändern. Dies begann mit der ersten Rückwanderungswelle der Juden aus aller Welt im Jahr 1882. In der Folge kündigt ER an, Gericht über die Nationen zu halten, dass am Ende der Großen Drangsal stattfinden wird. Die Epoche dieser Endzeit beginn mit dem Jahr 1882, in dem das Schicksal der Juden beginnt sich zu wenden. In aller Welt verfolgt beginnt es ein Zuhause zu finden, dass einmal zum Zentrum der ganzen Welt wird. Die Endzeit ist ein viel diskutierter Begriff in der biblischen Lehre. Galt Gottes Wort über weite Strecken noch als eindeutig, klar und verbindlich, driften die Theorien über die Endzeit immer weiter auseinander. Dies hat vor allem damit zu tun, dass es hier um Prophetie geht, die rückblickend erkannt werden will und Prophetien, die in unsere heutige Zukunft gerichtet sind. Auf beiden Feldern tut sich die christliche Lehre heute schwer. Weder ist man in der Lage, von den etwa 6000 Prophetien des Alten- und Neuen Testaments die erfüllten (ca. 3000) durchgängig zu erkennen, noch versteht man sich sonderlich auf die noch unerfüllten Vorhersagen Gottes. Ein Dilemma, das man wie folgt zusammenfassen kann: Mangelndes Bibelstudium, vor allem des alten Testaments. Damit verbunden... Mangelndes Verständnis historisch/jüdischer Kultur und rabbinischer Bibelkommentare. Mangelnde Abgrenzung gegenüber Irrlehren und Heilsbotschaften, die nicht mit der Schrift übereinstimmen. (Sekten, die immer wieder den Weltuntergang und die Wiederkunft Christ datiert haben.) Wachsende Uneinigkeit in den Kirchen und Gemeinden. Fortschreitende Anpassung an weltliche Theorien wie der Evolutionslehre und dem Zeitgeist. Fortschreitender Wohlstandsglaube, der sich im Westen komfortabel eingerichtet hat. Sodass jeder Gedanke an Endzeit, Entrückung und Gericht sich einfach nicht gut "anfühlt" und somit nicht auf der Wunschliste der Prediger steht. Vor diesem Hintergrund ist es nur allzu verständlich, wenn die Zukunftserforschung der Christenhit und die Wiederkehr Christi keinen hohen Stellenwert haben. Es scheint so, als wenn man sich lieber mit düsteren Vorahnungen plagen und mit verschiedenen Theorien zur Endzeit herumschlagen will, als der konkreten Wahrheit ins Auge zu schauen. Man überlässt biblische Lehre und Erkenntnis den Theoretikern und Katastrophenaposteln, nach dem Motto nicht genaues weiß man nicht. Damit verschließt man sich begründeter Hoffnung und Vorfreude, die das Wort Gottes für unsere Zukunft bereithält. Obendrein verunehrt man Gott, in dem man IHM unterstellt, die Zukunft nicht klar in Seinem Wort mitteilen zu können. Wenn Paulus die gesunde Lehre den "Lehren (falschen Lehren) gegenüberstellt, gilt auch hier: Es gibt auch bei den Propheten und in der Offenbarung nur -eine- richtige "Auslegung". Jeder, der sich hier unsicher ist und sollte den Mund halten und nicht die Gemeinde mit Meinungen und Vermutungen verunsichern. Auch wird keiner aus der Verantwortung entlassen, selbst im Wort Gottes zu forschen, ob eine Predigt oder eine theologische Botschaft mit der Schrift übereinstimmt. Siehe auch Hes 34/17 Matth 23/38 Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen; 39 denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: »Gepriesen ⟨sei⟩, der da kommt im Namen des Herrn!« (Baruch Haba) Seine Endzeitrede hält Jesus am Dienstag vor Karfreitag, nachdem ER schlimme und harte Diskussionen geführt hat. Der HERR überzog seine Gegner, die Pharisäer und Schriftgelehrten, mit acht Weherufen. Drohendes Unheil wird über sie kommen, wenn sie nicht die Chance nutzen und von ihren bösen Wegen umkehren. Doch die jüdischen Führer und das Volk lehnen den Messias ab. Worauf Jesus die Zerstörung des Hauses, des Tempels ankündigt. Geschehen im Jahre 70 n.Chr. durch die Römer. . Dann spricht der HERRN auch davon fortzugehen und erst wiederzukommen, wenn das jüdische Volk rufen wird: Gelobt sein, der da kommt, im Namen des HERRN. Erste Hinweise 1.Joh 1 Was von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir angeschaut und unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens[1] Johannes schreibt hier von seiner Erfahrung. Er spricht vom Anfang des neuen Zeitalters, in dem Jesus Christus auf der Welt erschien und sich als Mensch den Menschen offenbarte. ER war der Abschluss des Alten Testaments und der alttestamentarischen Offenbarung. Matth 24 2 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen[1] gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird. – Die Jünger Jesu wollten IHN auf die Schönheit des Tempels aufmerksam machen. Der HERR aber antwortete mit einer Hiobsbotschaft. Der Tempel würde zerstört werden, kein Stein würde auf dem anderen bleiben. Kurze Zeit später kamen sie darauf zurück, und stellten drei Fragen an die Zukunft. Berücksichtigt man die Frage, die sie in Luk 21 stellen, haben wir es mit vier Fragen zu tun: 3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters? Wann ist die Tempelzerstörung?  (De Abschluss des alten Zeitalters und der Anfang der gegenwärtigen Zeit) (Mar 13/4, Luk 21) Was ist das Zeichen der Tempelzerstörung? Nur in  Luk 21/7 Was ist das Zeichen deiner Ankunft und die Vollendung des (gegenwärtigen) Zeitalters, (der Endzeit.) Was ist das Zeichen der Endzeit? In Matth 24 finden wird die Antwort auf die Fragen 3+4. Die Antwort auf die Fragen 1+2 finden wir in Luk 21. Die Endzeit wird an  Zeichen erkannt, die die Bibel als Zeichen für die Endzeit aufführt. Was nun folgte, sind nicht nur die gewünschten Antworten, sondern darüber hinaus viel mehr. So ist Gott, wenn wir uns IHM zuwenden, gibt ER uns reichlich. Dabei gilt es zu unterscheiden, dass Jesu in seiner "Endzeitpredigt" von zwei Zeitabschnitten spricht, Jahrtausende weit auseinander liegen: Die Zerstörung des Tempels und der Beginn des jetzigen, gegenwärtigen Zeitalters. Die lange Zeit der Gnade zwischen erstem und zweitem Kommen Jesu. Das zukünftige Zeitalter ist das Tausendjährige Friedensreich, wenn der Christus wiederkommt, in Machte und Herzlichkeit. Eph 1/21 über jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen genannt werden wird. Kol 1 /26 das Geheimnis, das von den Zeitaltern [mind.2 in der Vergangenheit] und von den Geschlechtern her verborgen war, jetzt aber seinen Heiligen offenbart worden ist. 27 Ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei, und das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Die Vollendung des Zeitalters meint hier das Zeitalter, bevor Jesus wieder kommt. Mit dem Neuen Testament bricht ein Zeitalter an, nämlich die große Zeitspanne, zwischen erstem und zweitem Kommen Jesu. Das zukünftige Zeitalter stellt das kommende Tausendjährige Friedensreich dar, Beginn mit der Wiederkehr Jesu in Macht und Herrlichkeit. Der viel geschmähte "Dispensationalismus", die Lehre von den Heilzeitaltern der Bibel,(es gibt der Bibel nach mindestens 4) wird in Eph 1/21 und in Kol 1/26 als richtig dargestellt. Dieses und das zukünftige Zeitalter. Im Judentum kannte man die heilsgeschichtliche Sicht, nach der Vertreibung und Rückkehr eine finale, endzeitliche Bedeutung haben. Nimmt man all die Endzeitzeichen zusammen, die Jesus hier nennt, dann kann man die Rückkehr der Juden ins gelobte Land als Beginn der Wehen, die letzten Phase, bevor Jesus in Macht und Herrlichkeit wiederkommt, erkennen. Hoffnung in düsteren Zeiten Die Gerechten freuen sich und sind fröhlich vor Gott und freuen sich von Herzen. Ps 68,4 Wenn man all die Katastrophen und weltweiten Veränderungen anschaut, dann geraten auch Christen immer wieder ins Grübeln und Traurigkeit. Jesus will uns aber nicht erschrecken, sondern ermutigen. Wir sind vorbereitet, Gläubige dürfen wissen, dass all das zu einem guten Ende Führt, ja zu einem wunderbaren Neuanfang im kommenden Tausendjährigen Friedensreich. Wie bei einer Geburt geht es mit Israel aber zuerst durch eine schmerzvolle Phase, es sind die Juden, die durch die Drangsalszeit gehen müssen. Am Ende vereint mit der Gemeinde begegnen sich Heidenchristen und Judenchristen, wenn Jesus in Macht und Herrlichkeit wiederkommen wird um Sein Friedensreich zu errichten. Spüren wir heute schon den Anfang der Wehen, heißt dies nicht, dass die wahrhaft bekehrten Gläubigen aus den Nationen durch die Drangsal gehen müssen, wie Israel. Die "Drangsalszeit" für die gläubigen Christen dauert seit zweitausend Jahren an, durch Verfolgung und Abfall vom Wort Gottes. Auch heute werden gläubige Christen geschmäht und erleiden vielerlei Not. Sie sind es, die entrückt, bewahrt werden vor dem schlimmsten, was noch kommt. Deshalb dürfen Christen heute jubeln und sich auch angesichts der Vorzeichen eines kommenden Endes freuen, wenn sie ihr Herz nicht an diese Welt, sondern an das Zuhause im Himmel gebunden haben. „Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“, Matth 6,21. Die Endzeitrede Jesu auf dem Ölberg. Die Endzeitrede baut auf den Prophetien zur Endzeit im Alten Testament auf, im Mittelpunkt die Rückkehr des jüdischen Volkes ins Gelobte Land. Matth 24 nebst den Parallelstellen in Markus und Lukas ist eine wichtige Ergänzung. Matth. 24/ 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführt! 5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. Die Verführung durch falsche Messiasse (über 50 in zweitausend Jahren) betrifft das Judentum, es handelt sich aber noch nicht um Endzeitzeichen, sondern vielmehr geht es hier um eine Warnung, die von der Anfangszeit bis in die Endzeit reicht. Durch die Ablehnung des Messias vor 2000 Jahren geriet das jüdische Volk in eine gefährliche Situation. Wer die Wahrheit ablehnt, gerät automatisch in die Gefahr der Verführung. (Joh 5/43) Hier ein Hinweis auf den Antichristen, den letzten großen Verführer. Er wird in Jerusalem regieren. Für Juden wie Christen gilt: Stößt man auf Widersprüche im Wort Gottes oder versteht einzelne Kapitel oder Verse nicht, glauben wir nicht einfach Erklärungen selbst ernannter Propheten. Wir sind aufgerufen, im Wort Gottes zu forschen und den Verstand zu benutzen. Die Bibel wörtlich zu nehmen, ist dabei ein guter Ansatz. Blindes Vertrauen in Lehrsätze, die nicht biblisch nachvollziehbar sind, müssen verworfen werden. Selbst ist der Christ! 6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Im Gegensatz zum vorherigen Vers geht es hier nun wirklich um die Endzeit. Die Jünger haben ein Zeichen gewünscht, der HERR gibt ihnen aber mehr als zwanzig. Die Rede ist jetzt von Katastrophen, dessen Zunahme, Häufung, signifikante Zeichen der Endzeit sind. Da die erste Rückwanderungswelle der Juden nach Israel im Jahr 1882 stattfand, wird dieses Ereignis als der Beginn der Endzeit angesehen. 7 Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben, (Seuchen, nach dem Mehrheitstext) da und dort sein. Luk 21/ 10 Dann sprach er zu ihnen: Es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich; 11 und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben. Mar 13/7 7 Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören werdet, so erschreckt nicht! Es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. 8 Denn es wird sich Nation gegen Nation und Königreich gegen Königreich erheben; es werden große Erdbeben sein an verschiedenen Orten, es werden Hungersnöte und  (Unruhen, nach dem Mehrheitstext) sein. Dies ist der Anfang der Wehen. Luk 21/9 (und Empörungen/Revolutionen) Der Beginn der Endzeit Mit Beginn der Rückwanderung des jüdischen Volkes nach Israel, der ersten Einwanderungswelle von 1882 wird die Endzeit eingeläutet. Gruppe I - Katastrophen Schwerpunkt 1882 -1922 Fünf Zeichen der Endzeit, die den Anfang der Wehen bezeichnet werden. Am Ende dann die Geburt, wenn Jesus in den Wolken auf die Erde kommt. Massenkriege, Kriege, die weit ausgedehnt sind. Es handelt sich hier um die Weltkriege, die alle Kontinente erfasst haben. Weit ausgedehnt, wo man von Kriegen in der Nähe hörte, aber auch von weit entfernten (Japan) (Kriegsgerüchte) Auch der Golfkrieg von 1971 (2003) waren Weltkriege, weil Nationen aus aller Welt sich am Krieg gen den Irak beteiligt hatten. Auch der Ukrainekrieg ist ein Weltkrieg, da Nationen aus aller Welt ihre Waffen schicken, damit dieser Krieg angeheizt wird. Aber Stellvertreterkriege gab es schon vorher an verschiedenen Brennpunkten, sei es in Lateinamerika, in Afrika oder in Fernost. Revolutionen (Luk21/Mar 13) zwischen 1882 bis 1922.: Die philippinische Revolution, die konstitutionelle im Iran, die Russische Revolution, die Jungtürkische im Osmanischen Reich, die mexikanische Revolution, die chinesische Revolution, die arabische Revolution, die Novemberrevolution in Deutschland, die Revolution in Ungarn von 1911. Nimmt man alle Revolutionen seit 1882 bis heute zusammen, kommt man auf weit über 330 Revolutionen. Die Zeit, in der die Juden in Einwanderungswellen seit 1882 nach Israel zurückkehren, ist die Zeit der Revolutionen. Hungersnöte Das 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Hungersnöte. Hunderte Millionen Menschen litten an Hunger. 1892-94 Hungersnot in China mit einer Million Toten. 1896-97 mit fünf Millionen Toten. 1920-21 eine Hungersnot in Nordchina mit einer halben Million Toten. 1891, die russische Hungersnot mit ca. zwei Millionen Toten. 1921 die russische Hungersnot mit fünf Millionen Toten. 1916-18 im Libanon die Hungersnot mit 100000 Toten. Indien 1896... mit hundert Millionen Toten. Afrika 1899 Hungersnot in Zentralkenia hat 50-90 % der Bevölkerung hinweggerafft. Seuchen zwischen 1882 und 1922. Die russische Grippe 1889-90 eine Million Opfer, 1896 die dritten Pestpandemie mit 12 Millionen Toten, die sechste Cholera-Epidemie von 1893 bis 1923 forderte fast eine Million Tote. Die russische Typhus-Epidemie von 1918-1921 mit 25 Millionen Betroffene und 3,5 Millionen Tote, die spanische Grippe 1918 bis 1920 etwa 50 bis 100 Millionen Tote, die asiatische Grippe 1956 bis 1958 mit ein- bis vier Millionen. Hongkong-Grippe von 1965 bis 1968 etwa zwei Millionen Tote. Die russische Grippe, 1977-78 etwa 700000 Tote, der Aids-Virus ab 1981 über 37 Millionen Tote. Die Pockenkrankheit im 20. Jahrhundert mit 300 bis 500 Millionen Tote. Die Tuberkulose im 20. Jahrhundert 100 Millionen Tote, Masern 1870 bis 2011 mit 200 Millionen Opfer, Hepatitis B+C, 2011 etwa eine halbe Milliarde Kranke weltweit und eine Million Tote pro Jahr. Die Nikotin-Sucht hat 100 Millionen Todesopfer laut WHO gefordert. Erdbeben 1883 ein Beben im osmanischen Reich mit 15000 Toten, im Iran 1893 ein Beben mit 18000 Todesopfern, Iran 1885 mit 10000 Toten, Japan 1896 mit 27000 Opfern, Indien 1905 mit 19000 Toten, 1908 Messina, Sizilien und Calabrien ein Erdbeben verbunden mit einem Tsunami insgesamt 72000 Opfer, Italien 1915 mit 30000 Toten, China 1920 mit 200000 Toten, China im Jahr 1966 mit schätzungsweise 800000 Toten, China 2008 mit 80000 Toten und Haiti 2010 mit 3126000 Opfern. Über ein Jahrhundert bis heute über 140 schwere Erdbeben. ... 8 Alles dies aber ist der Anfang der Wehen. Gruppe I I - ab 1922 Massenabfall und Christenverfolgung 9 Dann werden sie euch in Bedrängnis überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen. Nachdem die o.g. fünf Zeichen mit dem Beginn der Rückkehr der Juden nach Israel begonnen hatten, traten auch politisch/gesellschaftliche Veränderungen auf den Plan. 1922 wurde die Sowjetunion gegründet, mit dem Ziel der Gottlosigkeit und der Vernichtung des Christentums als Staatsprogramm. Hier entstand eine Leidenszeit der Christen bis zum Zusammenbruch der Union 1989. Millionen wurden von den Kommunisten umgebracht, weil sie sich zu Christus bekannten. Der Westen hat in dieser Zeit weggeschaut und erfüllt damit eine Form des Christenhasses. 10 Und dann werden viele zu Fall kommen und werden einander überliefern und einander hassen; Im Zuge dieser Verfolgung kommt es zu einem massenhaften Abfall vom Glauben. In der Sowjetunion und im kommunistischen Europa wurden die Menschen gezwungen, sich vom Christentum zu lösen. Durch den Atheismus sind Millionen bekennender Christen vom Glauben aufgefallen. Während es im römischen Reich während der Christenverfolgung mehr und mehr zu Bekehrungen kam., wie Tertullianus, ein bekehrter römischer Rechtsanwalt im zweiten Jahrhundert sagte: "Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche." gab es mit Beginn der Endzeit diesen Effekt in Europa nicht mehr. Die Christenheit vermehrte sich nicht durch Verfolgung, sondern schrumpfte. Hier geht es vor allem um den Blick auf Europa und den Westen, dem Teil der Welt, in dem sich das Christentum vom Ursprung her über Jahrhunderte über die ganze Welt verbreitet hatte. Neben Israel haben wir es in Europa mit dem Mutterland des Christentums zu tun. Das Phänomen massenhafter Bekehrung in Verfolgung und Drangsal gab es aber im China Maos zur Zeit der Kulturrevolution 1966-1976. Ein traditionelles Christentum fand man hier nicht vor. Oftmals ging hier die Frucht von Missionaren auf, aber auch Gott selbst gab durch seinen Geist direkt Gnade zur Bekehrung. Bekehrung zu Jesus galt zunächst als lebensgefährlich, hatte die kommunistische Ideologie von Max und Engels auch dieses Land geprägt. Doch trotz des Drucks der regierenden Kommunisten verbreitete sich der Glaube massenhaft und war unaufhaltsam wie einst im römischen Reich. Heute schätzt man zwischen 60 und 130 Millionen Christen in China. Die Geheimdienste der Kommunisten Europa und der ganzen Sowjetunion (KGB) bis hin zur Stasi in der DDR entschieden, mit der Bevölkerung zusammenzuarbeiten. Man errichtete ein System der Denunziation, das bis in Familien hinein reichte. Man konnte nie wissen, ob ein freundlicher Nachbar mit der Stasi zusammenarbeitet. Durch die Bespitzelung entstand ein Klima des Hasses. 11 und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen; Während es in der Kirchengeschichte kaum falsche Propheten gegeben hat, gibt es nun -viele - falsche Propheten, eine richtige Prophetenbewegung. Etwa 600 Millionen begannen im 20. Jahrhundert an neue Prophetie zu glauben. Aber in Off 22 wird eine Fortsetzung der Prophetie verboten und unter Strafe gestellt. Die Bibel gilt ab dem Jahr 100 n.Chr. als abgeschlossen. Im Jahr 1901 gab es in der Topeka-Bibelschule in Kansas einen Aufbruch. Die Dozenten verkündeten: "Der Heilige Geist ist endzeitlich ausgeschüttet worden." Begründet mit Joel 3. Aber zieht man Joel 2 hinzu, dann geht es hier um einen endzeitlichen Krieg, in dem Israel überrannt wird. Eine Prophetie, die bis heute nicht in Erfüllung gegangen ist. Ebenso täuschte man sich weiter mit anderen Prophetien, wie der Ankunft Jesus Christus. Allein die Behauptung, dass der Heilige Geist ausgegossen würde, ist eine Beleidigung desselben. ER ist ja seit Pfingsten da und wirkt. Auch die These, dass es zwei Arten von Zungenrede gäbe, entstand hier. Aber ein Reden, das keiner versteht, ist unbiblisch. Erste Begegnungen zwischen Studenten und Eingeborenen und deren Sprachen scheiterten, führten aber nicht zur Korrektur. Aber 5.Mos 18 sagt, wenn sich ein Prophetie ein einziges Mal irrt, ist spricht nicht Gott aus ihm. Trotzdem verbreitete sich diese Lehren über Los Angeles nach Europa, bekannt als charismatisch oder pfingstlerisch. 1960 kam dann die charismatische Erneuerungsbewegung und in den 1985er Jahren die dritte Welle mit" Power Evangelism". Betroffen von dieser Irrlehre waren viele Kirchen und Gemeinden, die sich nicht kritisch mit diesen Lehren auseinandersetzten. Heute hören etwa 600 Millionen Christen auf Falschprophetie. Für das Jahr 2000 hatten führende Köpfe eine weltweite Erweckung vorausgesagt. Sie alle waren falsche Propheten, die Irrlehre verkündeten, denn es passierte nichts. 12 und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe der meisten erkalten; Anomia bezeichnet im Griechische die Verachtung von Recht und Ordnung. Ausgehend von der 68er-Bewegung findet Gesetzlosigkeit auf Breiter Ebene auch gesellschaftlich und politisch statt. Im Zentrum die Aussage: Die moralischen Begriffe der Bibel gelten heute nicht mehr. Die aufkommende Rock- und Popmusik sagte, seid frei in der Liebe, es gibt keine moralischen Grenzen mehr. Gefolgt von der Drogenwelle, vor deren Hintergrund diese Musikentwicklung als größter Dealer in Erscheinung tritt. Die Musiker hatten erkannt, dass die rauschhafte Erfahrung ihrer Songs im Drogenkonsum ihren Höhepunkt findet und sie in den Liedern empfohlen. Bald hatte man aber erkannt, dass die Drogen doch nicht der richtige Weg sind. So sind die Beatles nach Indien gegangen und haben in der transzendentalen Meditation eine neue "Bewusstseinserweiterung" gesucht. John Lennon war es dann, der sich TM auf die Fahnen geschrieben hatte. So haben Hinduismus, Buddhismus, Esoterik und Okkultismus die christlichen Länder des Westens überrollt. Die Drogenwelle ist heute kaum mehr beherrschbar und die Politik sucht nach Wegen, den Drogenkonsum zu legalisieren. Die Folgen, Ehelosigkeit, Pornografie, Homosexualität u.a. haben zu einer steigenden Gewaltbereitschaft geführt und auch zur Forderung von Abtreibung. Das sogenannte Recht auf Abtreibung hat dazu geführt, dass heute etwa 40 Millionen Baby jährlich abgetrieben werden. Das heißt, seit der 68er-Bewegung bis heute sind weit über eine Milliarde Babys getötet worden. Jede Schöpfungsordnung wird heute mit politischem Nachdruck durchbrochen. Dies alles führt dazu, dass natürliche Empfindungen, die Gott uns gegeben hat, zerstört werden. Jährlich werden mehr Babys getötet, als im Zweiten Weltkrieg im gleichen Zeitraum Menschen umkamen. Wie kann das sein? ... wird die Liebe der meisten erkalten; Heute werden westliche Gesellschaften meist von Leuten bestimmt, die gar nicht wissen, was ein Familienleben ist und was es bedeutet, Kinder großzuziehen. Mit ihren reduzierten Erfahrungen und Mangelerscheinungen an Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung verirrt man sich in Ideologien, die sich mehr an Medienwelten (den modernen Erziehern der Kinder) orientieren als am realen Leben. Die Gender-Ideologie zerstört viele Heranwachsende in ihrer Suche nach geschlechtlicher Identität. Was offensichtlich und natürlich ist, wird auf den Kopf gestellt. Durch monströse Auftritte in Kindergärten und Schulen werden systematisch Schamgrenze von Kindern nachhaltig beschädigt. Zarte Empfindungen werden zertrampelt, der Wert des Lebens auf rein materielle Ebene reduziert. Ohne die Chance eines individuellen Reifeprozesses ins Erwachsenleben, werden Abtreibung und Sterbehilfe zu logischen Folgen in einer Todesgesellschaft. Junge Menschen, die sich unter den Folgen einer enthemmten Gesellschaft umoperieren lassen, verstümmeln sich körperlich und seelisch. Durch die weltweite mediale Verbreitung, Musik, Literatur, Filme, gelangte der zerstörerische Einfluss in alle Winkel der Welt. Traditionelle Gesellschaften, Stammesgemeinschaften wurden ideologisch unterwandert. Entfernte Völker begannen sich am westlichen Lebensstil zu orientieren, mit ungeheuren Problemen auf familiärer und gesellschaftlicher Ebene. Von den ideologischen Einflüssen durch die UNO ganz zu schweigen, die Entwicklungshilfe von der Umsetzung der Genderideologie abhängig macht. Proteste katholischer Bischöfe in Afrika blieben ungehört. Gegenbewegungen und Terrororganisationen führten zu gewalttätigen Konflikten. Boko Haram bedeutet übersetzt "Alles vom Westen, ist schlecht." Tausende und Abertausende Menschen mussten dafür bereits sterben. 13 wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. 14 Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen. Der HERR Jesus kündigt für diese Zeit an, dass das Evangelium auf der ganzen Welt gepredigt werden wird, heute in etwa 3000 Sprachen. Was nicht bedeutet, dass alle Menschen das Wort Gottes erreicht und gehört wird. Weltweit gibt es 200 Nationen, die heute alle erreicht sind. Aber nicht alle Stämme und Völker. Das Ziel, das Jesus vor 2000 Jahren verkündet hatte, waren alle Nationen mit der Bibel zu erreichen. . Der Missionsauftrag gilt damit als erfüllt, der HERR kann also kommen als König der Welt. Von der Entrückung der Gemeinde ist in Matth 24 nicht die Rede, aber von dem Ende. Die Endzeit = Beginn der Rückwanderung der Juden seit 1882. Das Ende = Das Ende der Endzeit, die letzten 3,5 Jahre, die Große Drangsal, bevor Jesus wiederkommt. 15 Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch Daniel, (Dan 9/27) den Propheten, geredet ist, an heiliger Stätte stehen seht – wer es liest, der merke auf! –, 16 dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen; 17 wer auf dem Dach ist, soll nicht hinabsteigen, um die ⟨Sachen⟩ aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, soll nicht zurückkehren, um seinen Mantel zu holen. 19 Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! 20 Betet aber, dass eure Flucht nicht im Winter geschieht noch am Sabbat! 21 Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird. Das Ende, von dem hier die Rede ist, bezeichnet die letzte 3,5 Jahre, die Große Drangsal. Diese Zeit des Dritten Weltkriegs beginnt damit, dass der Antichrist sich in den Tempel zu Jerusalem setzt und verkündet: Ich bin Gott. 22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden. 23 Wenn dann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, oder dort! so glaubt es nicht! 24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. 25 Siehe, ich habe es euch vorhergesagt. 26 Wenn sie nun zu euch sagen: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus! Siehe, in den Kammern!, so glaubt es nicht! 27 Denn wie der Blitz ausfährt von Osten und bis nach Westen leuchtet, so wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. 28 Wo das Aas ist, da werden sich die Adler[8] versammeln. Endzeitrede: Ankunft des Menschensohnes 29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme der Erde[9], und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende. Endzeitrede: Ermahnung zur Wachsamkeit 32 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. 33 So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es[10] nahe an der Tür ist. 34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. 35 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen. 36 Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein. 37 Aber wie die Tage Noahs ⟨waren⟩, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. 38 Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: – sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging 39 und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte –, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. 40 Dann werden zwei auf dem Feld sein, einer wird genommen und einer gelassen; 41 zwei ⟨Frauen⟩ werden an dem Mühlstein mahlen, eine wird genommen und eine gelassen. 42 Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. 43 Das aber erkennt: Wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache[11] der Dieb kommt, so hätte er wohl gewacht und nicht zugelassen, dass in sein Haus eingebrochen wird. 44 Deshalb seid auch ihr bereit! Denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen. Endzeitrede: Gleichnis vom treuen und untreuen Knecht 45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht[12], den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit? 46 Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird! 47 Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 48 Wenn aber jener ⟨als⟩ böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten[13], 49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen, 50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß, 51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. Foto: Levi Meir Clancy

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