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- 8. November - Christus hat unsere Sünden selbst geopfert...
...der unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. 1.Pet 2/24 Alle Propheten haben im Geiste wohl gesehen, dass Christus der allergrößte Sünder sein würde, dergleichen auf Erden nie gewesen ist. Denn indem er ein Opfer für die Sünde der ganzen Welt wurde, ist er jetzt nicht mehr eine solche Person, die unschuldig und ohne Sünde ist. Vielmehr nicht Gottes Sohn in Herrlichkeit ist sondern ein Sünder, für eine kurze Zeit verlassen, der die Sünde aller Menschen am Halse hat und trägt. Die von Paulus, der ein Gotteslästerer, Verfolger der Christen und Verbrecher gewesen ist. Die von Petrus, der Christum verleugnet hat. Ebenso die Sünde Davids, der ein Ehebrecher und Mörder war, wodurch der Name Gottes unter den Völkern verachtet wurde. Zusammengefasst: Er ist die Person, die an ihrem Leibe der Menschen Sünde trägt und auf sich geladen hat. Aller Menschen, in der ganzen Welt, die je gewesen sind, jetzt sind und sein werden. Aber nicht, weil er solche Sünde selbst getan hätte, sondern dass er sie von uns, die wir sie getan haben, auf seinen Leib genommen hat. Damit er mit seinem Blute dafür ausreichende Buße täte. Foto: Christoph Schmid
- 7. November - ..die hin und her in die Häuser schleichen und nehmen die Weiblein gefangen.
Zu ihnen gehören auch die, die sich in die Häuser einschleichen und gewisse Frauen einfangen, die mit Sünden beladen sind und von mancherlei Begierden getrieben werden, 2. Tim 3/6 Verführerische Irrlehrer schleichen nicht an Orte, wo man das Evangelium ablehnt, sondern wo Christen und fromme Leute sind. Denen kriechen sie nach, hier in ein Haus, dort in ein anderes, durchreiten alles so lange, bis ihr Gift in alle Winkel im Volk ausgestreut ist. Warum ziehen sie nicht unter die Gottlosen und bekennen ihre Lehre frei öffentlich, wie wir es durch die Gnade Gottes getan haben? Aber diese empfindsamen Helden haben Angst um ihre Haut und scheuen wenn es gefährlich wird. So begreife nun wie es frommen Predigern im Allgemeinen ergeht, wenn sie von der bösen, undankbaren Welt verfolgt werden. Obendrein müssen sie mit ansehen, dass von solch falschen Geister alles eingerissen wird, was sie mit großer Mühe und Arbeit schwer errichtet haben. So verhindert und hemmt der leidige Satan das liebe Evangelium zu beiden Seiten, zur Rechten und zur Linken. Doch richtet er zur Rechten mit seinem Bauen und Bessermachen viel größeren Schaden an, als mit Verfolgung und Morden zur Linken. Foto: Pavel Szvmanski
- 6. November - Du sollst nicht begehren...
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat. 2. Mose 20/17 5.Mose 5,21 In diesen zwei Geboten wird selbst die Verlockung die unüberwindliche Begierde, die in unserer Natur steckt, verurteilt. Damit ist die Wurzel des bösen Gedankens, im eigensinnigen Herzen, durch das sechste und siebte Gebot verboten. Die ersten Regungen angesichts verführerischer Angebote, schmeichelhafter Worte und sexueller Handlungen werden als Zündstoff und Ursprung verdammt. Denn wir müssen rein werden, ehe wir ins Himmelreich kommen. Damit auch keine böse Regung oder die Wurzel, die zum Bösen neigt, in uns ist. Sondern eine vollkommene Gesundheit des Leibes und der Seele, damit wir von allen Lastern frei sind. Was aber trotzdem in diesem Leben nicht geschieht und auch nicht in unserer Gewalt ist. Denn wer mag sich rühmen, dass er ein reines Herz habe? Wer mag das grimmige Feuer der Lust auslöschen, das so tief in unseren Gliedern steckt? Wie auch der heilige Paulus (Römer 7) über das *Gesetz der Glieder und das Gesetz der Sünden klagt. Wir zähmen unsere Ohren, Augen und alle Sinne von innen und von außen, damit die Sünde in uns nicht herrsche, aber die böse Lust kann keiner dämpfen. Darum sind es diese zwei Gebote, die von keinem Menschen, wie heilig er auch sein mag, einigermaßen erfüllt werden können. Die Frommen erfüllen alle anderen Gebote, denn sie dämpfen die bösen Werke, Worte und den Eigensinn. Aber hier in diesen zwei Geboten bleiben sie arme und verdammte Sünder. Da ihnen die böse Lust des Fleisches und der Reiz an anderen Dingen eingepflanzt ist erfüllen sie nichts von diesen Geboten. Also sündigen sie alle, und mangeln des Ruhm’s Gottes. (Römer 3/23) *Gesetz der Glieder..der Sünden: Die bei der Geburt von Adam ererbte Sünde. Foto: Deinis Graveris
- 5. November - Da aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen.
Matth. 20/10 Hieraus sollen wir erkennen, dass ein jeglicher von uns einen großen Werkheiligen in seiner Brust hat. Wir wollen alle solch köstliche Werke vorweisen, derer wir uns rühmen können und sagen: Siehe, das habe ich getan, ich habe heute meinen Gott bezahlt mit Beten und mit guten Werken, darum will ich nun desto mehr Ruhe im Gewissen haben. Mir passiert das auch, wenn ich meiner Aufgabe nachgehe und meinen Beruf fleißig ausübe, dass ich viel fröhlicher bin als wenn ich nichts getan hätte. Diese Freude ist wohl an sich selbst nicht böse. Doch wenn eine solche Freude ohne Glauben und nicht rein ist, will sie das Gewissen fangen und irre machen. Weil aber das Gewissen ein sehr empfindliches Ding ist, kann es vor dem Laster der Überheblichkeit nicht genug bewahrt werden. Da wir Christum bekennen, in Gottesfurcht leben und im Glauben zunehmen wissen wir, dass ein jeder einen großen und häßlichen Mönch (Werkheiligen) in seinem Herzen bei sich trägt. Darum lasst uns nie sicher sein, dass wir uns doch auf die Werke verlassen, was mit dem Glauben nicht zu vereinbaren ist. Foto: Razwan Chisu
- 4. November - Das Wenige, das ein Gerechter hat....
Das Wenige, das ein Gerechter hat, ist besser als der Überfluss vieler Frevler. Ps 17/16 Ein Christ rafft nicht materiellen Besitz um sich, er hat seinen Schatz in den Himmel gelegt, in den Schoß Gottes, und spricht: Lieber Herr, ich weiss, dass du noch mehr hast; du hast viel mehr als du jemals vergeben kannst; es wird mir bei dir nichts fehlen. Denn wenn es notwendig wäre, die Himmel müssten Geld regnen; sei du mein Sparkonto, meine Speisekammer und mein Speicher. In dir habe ich alle Schätze; wenn ich dich habe, so habe ich genug. Das sind rechte Christen. Wenn wir nun glauben könnten, dann gäbe es keinen Mangel. Unser Gott ist ein guter Goldschmied; der kann aus einer Münze hunderttausende schmieden, es liegt nicht an dem Wenigen, was man gerade zur Verfügung hat. Es kann einer mit tausend Euro aber ungläubigen Herzen nicht so weit kommen wie einer, der Gott vertraut und nur einen Euro hat. An Gottes Segen ist alles gelegen. Foto: Diego PH
- 3. November - Wer das liest, der merke drauf!
Matth 24/15 Das bedeutet, wer die Schrift lernen will, der soll sie verstehen. Auf deutsch sagen wir daher: Merke auf was du liest. Oder: Willst du lesen, so merke gut darauf, was du liest. Denn du liest nicht das Wort von Menschen, sondern Gottes, des Allerhöchsten Wort. Der will Schüler haben, die fleißig darauf achten und merken, was er sagt. Und weil es ratsam ist bedeutende Texte dreimal durchzulesen, um sie zu begreifen und kompetent vortragen zu können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man sich lächerlich macht. Wie viel mehr sollte man *Gottes Briefe, das ist die Heilige Schrift drei-, vier-, zehn-, hundert-, tausend- und abertausendmal lesen. Denn Gott redet besonnen und mit Gewicht, ja er ist die ewige Weisheit selbst. Wer so liesst, der wird gelehrter und besser durch die Schrift. Wer's nicht tut, der lernt nichts, ja es wird mit ihm immer schlimmer. Aber *reine Tiere käuen wieder. Wiederkäuen aber heisst, Gottes Wort mit aufrichtigem Ernst annehmen, es zu Herzen nehmen, Liebe und Lust daran haben, fleißig betrachten und daran festhalten. Das tun die Reinen, das sind die rechten Christen, dessen Herzen durch den Glauben an's Wort gereinigt sind. Die anderen, welche das Wort nicht so ernst nehmen, bleiben unreine Tiere. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Lukas 2 *Gottes Briefe: Die Bibel gilt als von Gott inspiriert. Texte mussten von den Aposteln anerkannt sein um in den "Kanon" der Heiligen Schrift aufgenommen zu werden. Die Kirche hat das später nur bestätigt. *reine Tiere: Anspielung auf 3. Mose 11 u.a., wonach Gott für die Israeliten zwischen reinen und unreinen Tieren unterschieden hat. Foto: Ben White
- 2. November - Seht an die Exempel der Alten und merket sie;...
Schaut auf die früheren Generationen und seht: / Wer hat auf den Herrn vertraut und wurde zuschanden? Oder wer verharrte in Furcht vor ihm und wurde im Stich gelassen? Sir 10/11 Die Berichte von der Schwachheit der Heiligen sind uns nötiger und bringen mehr Trost, als die Beispiele ihrer großen, beispielhaften Stärke und anderer Fähigkeiten, die die Heiligen gehabt haben. Weil es mir nicht sonderlich weiter hilft, wenn David den Goliath, Bären und Löwen erwürgt hat. Denn in solchen mutigen Taten kann ich ihm nicht nachfolgen, zumal diese meine Kräfte und Gedanken übertreffen. Denn durch solche großen Taten werden die Heiligen gerühmt, wegen ihrer Kraft und Stärke, die sie bewiesen haben. Wenn uns aber die Berichte ihrer Schwachheit, der Sünden, der Ängste und der Anfechtung beschrieben werden, das richtet mich ziemlich auf. Wenn ich vom Klagen, Seufzen, Erschrecken und den Ängsten Davids lese, gibt es mir großen Trost. Denn da sehe ich, wie sie in ihren Ängsten und Schrecken nicht verdorben und umgekommen sind, sondern wie sie sich an den Verheißungen Gottes aufgerichtet und getröstet haben. Darum schließe ich, dass ich auch nicht verzagen soll. Foto: Vicky Sim
- 1. November - Der Herr Zebaoth ist mit uns: der Gott Jakobs ist unser Schutz.
Ps 46/12 (Aus einem Schreiben Luthers an den Churfürsten Friedrich, als er die Wartburg verlassen hatte.) Dieses ist Euer Hochwohlgebornen Churfürst Gnaden in der Überzeugung geschrieben, damit Sie wissen, ich komme unter einem viel besseren Schutz nach Wittenberg als des Churfürsten. Ich denke auch nicht daran von Euer Hochwohlgebornen Churfürst Gnaden Schutz zu erbitten. Ja, ich gehe davon aus, ich könnte Euer Hochwohlgebornen Churfürst Gnaden mehr schützen, als sie mich schützen könnte. Obendrein, wenn ich dächte, Euer Hochwohlgebornen Churfürst Gnaden könnte und wollte mich schützen, so würde ich nicht kommen. Dieser Angelegenheit soll und kann kein Schwert (menschlicher Schutz) beistehen oder helfen, Gott muss hier allein wirken ohne alle menschliche Bemühung und Beistand. Darum, wer am meisten glaubt, der wird hier am meisten schützen. Darum, solange ich spüre, dass Euer Hochwohlgebornen Churfürst Gnaden noch sehr schwach im Glauben ist, kann ich keinerlei Möglichkeiten Euer Hochwohlgebornen Churfürst Gnaden Person erkennen, der mich schützen oder retten könnte. Wenn Euer Hochwohlgebornen Churfürst Gnaden glaubte, so würde sie Gottes Herrlichkeit sehen; weil sie aber noch nicht glaubt, hat sie auch noch nichts gesehen. Foto: Roberto Catarinicchia
- 31. Oktober - So halten wir es nun, dass der Mensch gerecht werde, ohne des Gesetzes Werke
So halten wir es nun, dass der Mensch gerecht werde, ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben Röm 3/28 So hoch der Himmel über der Erde ist, so weit soll auch das Gesetz von der *Rechtfertigung geschieden werden. Und bei der Rechtfertigung soll nichts gelehrt, geredet und gedacht werden als allein das Wort der Gnade, welches sich in Christo erweist. Das Gesetz dient und hilft gar nicht zur Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, auch nicht in kleinsten Teilen. Wenn es richtig verstanden wird, dann macht es verzagt und richtet Verzweiflung an; wird's aber nicht richtig verstanden, so macht es Heuchelei. Ebenso das Evangelium, wenn es nicht recht verstanden wird, so erzeugt es selbstherrliche, rohe Menschen; wenn es recht verstanden und geglaubt wird, so macht es fromme, gottselige Leute. Die christliche Gerechtigkeit, ist unser einzige Schutz, nicht nur gegen alle Gewalt und List der Menschen, sondern auch gegen die *Pforten der Hölle. Durch sie werden wir gerecht und selig durch den Glauben an Christum, ohne alles Hinzufügen irgendwelcher Werke. (Römer 4/5: Dem aber, der nicht mit Werken umgeht (oder durch die Werke selig werden will), glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht. Dem wird sein Glaube (das ist, die durch den Glauben ergriffene Unschuld und Gerechtigkeit Christi) angerechnet zur Gerechtigkeit.) *Rechtfertigung: Vor Gott rein und gerecht dastehen durch das Blut Jesus Christi und die Vergebung, die er bewirkt hat. *Pforten der Hölle: Die verschiedenen Versuchungen dieser Welt, die dem Menschen den Weg in die Unterwelt bereiten. Foto: Ben White
- 30. Oktober -Alsdann werden sie einen neuen Mut nehmen...
Alsdann brausen sie dahin wie ein Sturm und jagen weiter; so machen sie ihre Kraft zu ihrem Gott. Hab 1/11 Wenn Tyrannen und Feinde der *Wahrheit sehen, dass sie Glück haben und die Frommen Unglück, lästern und sprechen: Wo ist nun dein Christus? Lass ihn dir helfen! und sie damit ihren süßen Honig verteilten, dann wird am Ende ein sauerer Senf daraus aufgehen und es wird ein wüstes Ende mit ihnen nehmen. Denn sie wissen nicht, dass die Hoffnung der Verfolgten richtg ist und Gott den Mob in ihre Hände geben wird. So wie er es bei Christo selbst und allen anderen Heiligen getan hat. Denn weil sie Gottes Gerichte und Werke nicht fürchten und sich nicht demütigen lässt er sie im Gefühl ihres Glückes und Sieges getrost mächtig werden und macht sie alsbald zu Narren ihrer Klugheit und Selbstgerechtigkeit. Damit sie ihre Sünde vollkommen machen und sich verrennen bis ihr Stündlein kommt und er mit ihnen verfährt, wie mit Babyloniern, Juden und allen Tyrannen. Wo sind sie nun, die zu Christo sprachen: Er hat Gott vertraut, der erlöse ihn nun. Wo ist ihr Gott, dem sie den Sieg gaben? Christus ist geblieben; sie aber sind zerstoben und verflogen wie Staub auf dem Felde. *Wahrheit: Gottes Wort, wie es in der Bibel zusammengefasst ist und durch Jesus Christus fleisch (verkörpert) wurde. Foto: Houcine Ncib
- 29. Oktober - Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker.
Jesaja 60/2 Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht. Apostg 17/29 Gott, wir warten deiner Güte in deinem Tempel. Ps 48/10 Deshalb ist das deutsche Sprichwort wahr: Finstere Kirchen und lichte Herzen. Denn eine solche Kirche hat Abraham gehabt, in der Gottes Wort und die rechten Gottesdienste zu finden waren. Dagegen sehen wir zu unserer Zeit sehr helle, lichte Kirchen, in den die Herzen aber finster oder vielmehr blind sind. Nicht große Quadersteine und herrliche Gebäude, auch nicht Gold und Silber, schmücken eine Kirche oder heiligen sie, sondern Gottes Wort und die reine Lehre oder Predigt. Da wo man den Menschen von Gottes Güte erzählt und offenbart. Dort, wo die Herzen aufgerichtet und ermuntert werden, dass sie auf Gott vertrauen und ihn in der Not anrufen. Da ist gewiss ein herrlicher Tempel, wenn es auch einem finsteren Winkel gleicht. Ein bloßer Hügel oder wilder Baum wird auch ein rechtschaffenes Gotteshaus und des Himmels Pforte genannt. Auch wenn es ohne Dach, unter den Wolken, unter freiem Himmel steht. Foto: Aron Burden
- 28. Oktober - Abraham ward nicht schwach im Glauben...
Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Mutterschoß der Sara. Röm 4/19 So hat Abraham seine Vernunft gefangen genommen und getötet, weil er Gottes Wort glaubte. Darin ihm verheißen wurde, dass ihm Gott von seinem unfruchtbaren, lustlosen Weibe, einen männlichen Nachkommen (Samen) geben wollte. Aber diese Verheißung gefiel der Vernunft des Abrahams bestimmt nicht so ohne weiteres. Sondern sie hat sich gegen den Glauben gesträubt und die Sache für dumm, unlogisch und unmöglich gehalten, dass Sara einen Sohn gebären sollte. Daran gibt es keinen Zweifel, Glaube und Vernunft haben sich über diese Sache in Abrahams Herzen gründlich zerstritten und sind aufeinander losgegangen. Doch war schließlich der Glaube stärker und hat den Sieg errungen. In dem er diesen aller grausamsten und schädlichsten Feind Gottes, die Vernunft, überwand und erwürgte. Genauso gehen auch alle anderen Gläubigen mit Abraham in das Dunkel und die verborgene Finsternis des Glaubens ein, erwürgen die Vernunft und sagen: Hörst du Vernunft, eine irre, blinde Närrin bist du, verstehst von Gottes Angelegenheiten kein Sprüchlein nicht. Darum mache mir nicht viel Theater mit deinem Kläffen sondern halte dein Maul und schweig. Untersteh' dich nicht über Gottes Wort Richterin zu sein. Sondern setze dich, höre was das selbige dir sagt und glaube ihm. Foto: Repent of your sins & seek of Lord Jesus











