top of page

Suchergebnisse

497 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • 14. Der zweite Tempel und das lange Schweigen Gottes.

    538 bis 1v.Chr. Hoffnungsvoller Neubeginn und bitteres Ende Israel zwischen Gottestreue und Abfall vom Glauben in den letzten Jahrhunderten vor Christi. Gott verlässt sein Volk, es kommen über 400 Jahre keine Propheten mehr und doch steht der HERR, der Gott Israels den Juden bei. 538 v.   Chr . Der persische König Kyros erlaubt den Juden, nach 70 Jahren der Vertreibung, die Rückkehr und den Wiederaufbau von Jerusalem. Ja, er gebietet den Juden nach Hause zu gehen, weil der Perserkönig Gottes Zorn fürchtet. Von den dort in Israel ansässig gewordenen Stämmen argwöhnisch beobachtet und gehindert, verzögern sich die Arbeiten an der Stadtmauer Jerusalems. Die Prophetin Hagai und Sacharia treten auf und ermutigen den Wiederaufbau. 516 Der zweite Tempel ist fertiggestellt. Seit der Rückkehr vieler Juden ins Land Israel gibt es keine Götzenverehrung mehr. Man hatte erkannt, dass die Untreue der Vorfahren, oftmals wurde bis zur Wegführung nach Babylon Jahwe und gleichzeitig ein Gott wie Baal verehrt, ein großer Fehler war. Es sollten die Pharisäer sein, die über den ungeteilten Glauben zum Gott der Bibel wachten. Aber auch sie waren es dann am Ende, die den erwarteten Messias im Jahre 32 ablehnten. 457 Der Priester Esra kommt mit Reformen zurück nach Jerusalem. 400 Der letzte Prophet Maleachi tritt auf und kündigt den Messias und seinen Boten (Johannes), der vor IHM hergehen wird, an. Wegen der Untreue seines Volkes verlässt der Heilige Geist Israel. 400 Jahre des Schweigen-Gottes beginnen. Gott spricht über die Juden: Lo Ami, nicht mein Volk. 250-100 Ägyptische Juden verfassen die heiligen Schriften in griechischer Sprache, (die 5 Bücher Mose als Pentateuch ), die Septuaginta entsteht, vornehmlich in Alexandria. Israel wird zum Spielball zwischen den Großmächten Ägypten ( König des Südens ) und Syrien ( König des Nordens ). Eine große Trübsalszeit für Israel beginnt. 198 Die Syrer vertreiben die Ägypter aus dem Land. Nun herrschen die Syrer allein über Israel. 169 Der syrische König Antiochos fällt in Ägypten ein, wird aber von einer Delegation des römischen Senats zum Rückzug gezwungen. Rom hatte Syrien schon einmal besiegt und zu Tributzahlungen gezwungen. Aus Wut rächte sich der syrische Herrscher auf seinem Rückzug am jüdischen Volk und beging schreckliche Gräueltaten. 143 Nach dem Widerstand einer jüdischen Priesterfamilie ( Matthatias ) gegen die Willkür der Syrer im Lande entsteht der Aufstand der Makkabäer , (Einer der Söhne von Matthatias ist Judas-Makkabäus, der letztendlich einen grandiosen Sieg über die Weltmacht der Syrer errang. Der Prophet Daniel spricht hier von einer kleinen Hilfe, die den Gläubigen dieser Zeit von Gott zukommen wird. Entgegen der großen Hilfe, die Jesus bei seinem zweiten Kommen den Juden bringen wird. 103-76 Israel war wieder frei und begann seinerseits Land zu erobern. Die jüdischen Herrscher vereinen König und Priesteramt, gegen den Willen Gottes, der immer die Gewaltenteilung vorsah. Die beiden letzten jüdischen Herrscher zerstritten sich und Rom kam der Ordnung halber "zur Hilfe". 67 Unter Leitung des römischen Feldherrn Pompeius werden die Stadtmauern von Jerusalem geschleift, die Römer übernehmen die Herrschaft in Israel und der Nachfolger von Julius Caesar, Kaiser Augustus setzen edomitische Herrscher über das Land ein, Entgegen dem Willen Gottes herrschen nun die Nachfahren von Esau (die Edomiter) über das Haus Jakob. Juden, die nicht dem von Gott autorisierten Priestergeschlecht der Zadokiden angehören, kaufen sich bei den römischen Herrschern als Priester über Israel ein und leiten als Hasmonäer die jüdische Gemeinde. Die Pharisäer, die für die Einhaltung der Gesetze und Gebote Gottes die Thora) zuständig sind, entwickeln immer mehr Vorschriften drumherum, einen Zaun, damit die Gebote Gottes auf keinen Fall verletzt werden. So auch die Glaubensrichtung der Sadduzäer, die nicht an die Auferstehung der Toten glauben. Sie ziehen es vor, im Hier und Jetzt alles auszukosten und lebten in Prunk und Dekadenz. Herodes der Große trägt zur ungeahnten Blüte des Landes bei. Seine Ängste treiben ihn aber dazu, selbst nahe Familienangehörige umbringen zu lassen. Seine Willkür ist von besonderer Grausamkeit gezeichnet. So ließ er viele Pharisäer kreuzigen, ein anderes Mal ermordet er den ganzen Sanhedrin, den Hohen Rat der religiösen und politischen Volksvertretung. Von Schuldgefühlen geplagt, versuchte er mit kulturellen Investitionen sein Gewissen und das Volk zu beruhigen. Um 15 v.Chr. bietet er schließlich den Juden an, den wiedererrichteten salomonischen Tempel, der in den letzten Jahrhunderten ziemlich heruntergekommen war, zu renovieren und zu erweitern. 0 (-1) Kaiser Augustus setzt eine Volkszählung in Judäa an. Foto: Axel Nickolaus, der "Herodes-Tempel" zur Zeit Jesu.

  • HKFrohnau Post - 1/25

    Liebe Brüder, dieser Blog widmet sich Hauskreisthemen, die in unserem WhatsApp-Chat nicht untergebracht werden können. Dort kann es nur um organisatorische Dinge gehen. Alles, was darüber hinaus an allgemeinen Themen im Voraus oder Nachhinein wichtig ist, soll hier Raum finden. Verbunden im Geist Wir kennen es, wenn Themen aus der Predigt am darauffolgenden Hauskreisabend aufgegriffen werden. Dies ist sinnvoll, um das Wort Gottes weiter zu vertiefen. Nun hatten wir im Gottesdienst am 2.2.2025 aber den umgekehrten Fall, in dem ein Gastprediger namens Dieter Herrmann das Thema unseres zuvor gehaltenen Hauskreises aufgegriffen hatte. Und das ohne Absprache und ohne sich zuvor überhaupt zu kennen.   Ein Zufall könnte man meinen, aber gibt es im Reich Gottes überhaupt Zufälle? Führt und leitet unser HERR und Gott nicht alles durch Seinen Geist? Für mich wieder einmal ein Zeichen, dass wir durch die Gegenwart des Heiligen Geistes verbunden sind. Alles, was wir als Christen erleben, was uns begegnet in Gedanken und Taten kann Gottes Denken und Handeln entspringen. "Der Mensch denkt und Gott lenkt" Dieses etwas abgenutzte Sprichwort sollte uns nicht davon abhalten, auf das vielfältige Reden und Handeln Gottes zu achten. Handelt es sich um eine Bestätigung auf dem richtigen Weg zu sein? Handelt es sich um eine Mahnung, am Thema von Golgatha dranzubleiben? Oder geht es gar darum zu schauen, wo jemand wieder einmal mit einem fröhlichen Bekenntnis Jesus verrät? Der Gruß, mit dem Judas seinen Verrat verband, bedeutet übersetzt:  Freue Dich . Judas verrät Jesus mit einem Kuss nach Matthäus 26 Ab dem 5.2.2025 fahren wir fort mit der Passionsgeschichte nach Johannes. Ferner schauen wir uns weiter die Bibelbücher an, damit bald die Wäscheklammern zurückgegeben werden können. Titelfoto: Christian Lue

  • Taumelbecher Israel

    Wer sich dieser Tage wundert, warum im Nahen Osten so wenig Veränderung geschieht, ist auf einem guten Weg. Man wird langsam müde, seit 1947 immer wieder den gleichen Hass und die gleichen Friedensbemühungen zu erleben. Gibt es denn keine Erkenntnis, die über das Tagesgeschehen hinaus geht? Wenn man dem Geschichtsbuch, der Hebräische Bibel, folgt, dann gibt es mehr als genug Hinweise. Demnach ist der Konflikt zwischen Israel und seinen Nachbarn seit Jahrtausenden dokumentiert und auch für die heutige Zeit vorhergesagt. Israel, eines der kleinsten Länder der Welt, mit einem Bevölkerungsanteil von nicht einmal einem Prozent zur Weltbevölkerung, zieht die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich. Nicht nur im Guten, wenn beispielsweise 20% der Nobelpreisträger Juden sind, sondern auch als Stein des Anstoßes im Nahen Osten. Der Prophet Sacharin (6. Jahrhundert v.Chr.) spricht im 12 Kapitel Vers 2 vom Taumelbecher Jerusalem und meint ein Land, an dem seine Feinde irre werden. Viel Bedeutung also und viel Ehre für ein so kleines Volk. Zu viel der Ehre für viele Juden, wenn sie gegen Gott rufen: "Hättest du dir nicht ein anderes Volk aussuchen können?" Weit schlimmere Konflikte der Erde rücken dagegen in den Hintergrund, ja werden übersehen, wenn in und um Israel etwas passiert. Bleibt die Frage, welche Lehre kann man daraus ziehen, welche Schlüsse? Verbunden mit einer viel tiefer gehenden Frage: Bin ich bereit über die tagtägliche Hilflosigkeit hinaus mich mit Israel zu beschäftigen? Oder schnell vergessen, was morgen schon nicht mehr aktuell ist? Der Konflikt scheint für Mitteleuropa in einiger Entfernung. Das Zischen der Raketen und das Knattern der Schusswaffen sind hier nur in den Nachrichtensendungen zu hören. Aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Israel wichtiger ist, als man denkt. Erstveröffentlichung bis hier 2021 Israel, der Augapfel Gottes Die Geschichte der letzten Jahrhunderte hat gezeigt, dort, wo massive Judenverfolgung war, sind ganze Nationen zugrunde gegangen. Hier sind vor allem zu nennen, das russische Zarenreich, das NS-Reich Deutschlands, die Sowjetunion. Und dort, wo die Juden willkommen waren, gaben es wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand, wie vor allem in den USA. »Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen. « 1. Mose 12,3 Demnach hatte Gott durch den Propheten Mose schon vor über 3000 Jahren angekündigt, was mit denen passiert, die das Volk der Juden misshandeln. Und wie sieht es aktuell im Nahen Osten aus, seit der Staatsgründung Israels im Jahre 1948? „So spricht der HERR Zebaoth: Wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an. Sacharia 2/12 Auch diese Prophetie hat sich mehr als einmal im Nahen Osten, seit der Staatsgründung, erfüllt. Immer wieder hat sich der kleine israelische Staat gegen die erdrückende Übermacht seiner Nachbarn (10:1) behauptet. Islamische Nachbarn, die es sich auf die Fahnen geschrieben haben, die Juden auszurotten. Ein einzigartiges Vorhaben, das international toleriert und gefördert wird, mit Geld und Waffenlieferungen. Und das Resultat? Man kann die Prophetie  der tastet seinen Augapfel an auch so verstehen, dass diejenigen, die Israel verfluchen, sich selbst an einer empfindlichen Stelle treffen. Siehe zum Beispiel... 1948 - Angriff von allen Seiten auf Israel 1967 - Sechstage Krieg 1973 - Jom-Kippur-Krieg 2023 - Gaza-Krieg Die Angriffe auf Israel endeten stets in einer Katastrophe. Vorerst, denn für das Ende der Endzeit gibt es Prophetien, nach denen ungeahnte Ereignisse auf Israel zukommen. Die Unbesiegbarkeit Israel wird in der Bibel vorhergesagt und begründet. Und doch wird es der Prophetie nach einen Wendepunkt am Ende der Endzeit geben, wenn der König des Norden das Land der Zirde , Israel, überrennen iwr und 2/3 aller Juden dabei umkommen. Bevor dieses zukünftige Geschehen zu Beginn der Großen Drangsalszeit beginnt, steht Israel weiterhin unbesiegbar seinen unzähligen Feinden gegenüber und trotz jedem Versuch vernichtet zu werden. Nicht umsonst gilt die Armee eines der kleinsten Länder als drittstärkste Streitmacht der Welt. In der Heiligen Schrift wurde schon vor über 3000 Jahren diese Unbezwingbarkeit durch die Prophetie Biliams über das Heerlager der Juden in der Wüste verkündet: 4.Mos 24 Er wird die Nationen, seine Gegner, fressen und ihre Gebeine zermalmen, mit seinen Pfeilen sie durchbohren 9 Er duckt sich, er legt sich nieder wie ein Löwe und wie eine Löwin. Wer will ihn aufstören? Die dich segnen, sind gesegnet[, und die dich verfluchen, sind verflucht! Auch heute erlebt die Welt, wie Israel den Angriff durch Hamas und Hisbollah binnen kürzester Zeit vernichtend zurückgeschlagen hat. Die allermeisten Anführer wurden getötet. Die UNO hatte ihren Auftrag, die Hisbollah im Libanon abzurüsten über Jahrzehnte versäumt. Stattdessen konnten sich die Feinde Israels im Norden hochrüsten. Es sollte ihnen nichts nützen. Auch heute geht Israel wieder einmal gestärkt aus einem Angriff von Westen und Norden hervor. Die Welt kritisiert und die Feinde toben und können doch nicht dagegen tun, wie so oft in der 4000-jährigen Geschichte der Juden im Orient. Foto Mohammed Ibrahim

  • 13. Im Exil von Babylon

    586 - 539 v.Chr. Die Treue des Propheten Daniel und seine Visionen bis ans Ende der Welt. Trotz der Warnungen durch die Propheten (Hesekiel, Jeremia..) verfiel Israel, wie schon so oft zuvor, dem Götzendienst und versündigte sich gegen die Gebote und Ordnungen Gottes. Es verfiel in Perversionen wie dem Menschenopfer und der Tempelprostitution. Wie schon durch die Propheten angekündigt, sollte das Land überfallen und das Volk Israel in die Gefangenschaft weggeführt werden. Wie zu allen Zeiten gab es Volksführer, die die Gefahr leugneten und die Zukunft rosarot ausmalten. Im Mittelpunkt dieser Geschichtsphase Gottes steht das Buch des Propheten Daniel, der mit in die babylonische Gefangenschaft geriet und dort weitreichende Prophetien von Gott empfing, Träume und Visionen, die über das erste Kommen des Messias, 600 Jahre später, hinaus, über die gegenwärtige Zeit bis in die Endzeit reichen. Die Zeit des zweiten Kommens Jesu in Macht und Herrlichkeit. 605 Jojachin , der König von Israel, wird an einem Nasenring mit samt der jüdischen Elite nach Babel weggeführt. Sein Nachfolger, König Zedekia, wird ein Vasall der Babylonier, der einen Reststaat in Jerusalem zu verwalten hatte. Auch er ist gottlos und bricht sein Versprechen gegenüber Nebukadnezar, in dem er auf ägyptische Hilfe spekuliert. Die Ägypter kommen aber nicht zu Hilfe worauf die Babylonier ein weiteres Mal Jerusalem belagern, um sich an Zedekia zu rächen. Dieser gerät schließlich in Gefangenschaft, seine Söhne werden vor seinen Augen von den Babyloniern geschlachtet und er selbst geblendet nach Babel geführt. Gott straft den Wortbruch gegenüber dem König von Babel. Mit König Zedekia, endet die Königslinie Israels hier. Es sollte nach Zedekia nach Gottes Willen, keine Thronfolge mehr in Israel geben. Dennoch hatten die Propheten den Messias aus der Königslinie Davids angekündigt. Es sollte dennoch möglich werden. 586 Höhepunkt der Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezar, den Herrscher von Babylon. Der Tempel wird zerstört. Daniel stammte aus einer adligen Familie in Israel, die sich nicht durch Götzendienst verunreinigt hatte. Nebukadnezar hielt nach der gebildeten Oberschicht Ausschau um von den Eliten des Judenstaates zu profitieren. So wurden Daniel und drei weitere Jünglinge aus dem Königshaus nach Babylon deportiert, um als geistige Elite am Hof Nebukadnezar ausgebildet zu werden. Voraussetzung, sie mussten schön an Gestalt sein und ohne Fehler. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie werden in der Sprache und Schrift der Kaldäer ausgebildet. Die Jünglinge um Daniel erhalten heidnische Namen babylonischer Götter, ihre jüdische Identität soll ausgelöscht werden. Gott beschenkt die vier Jünglinge mit Weisheit und Erkenntnis. Reinheit und Heiligkeit waren den Jünglingen (so um die 13 Jahre) wichtig und so weigerten sie sich, die Opfergaben der babylonischen Götter am Tisch Nebukadnezars mitessen zu müssen. Sie bestehen auf vegetarischer Ernährung und Gott führt es so, dass der Mundschenk sich darauf einlässt. Als Einziger ist Daniel in der Lage, den Traum Nebukadnezars, von den kommenden Weltreichen , zu deuten. In der Folge will sich Nebukadnezar in Form seines Standbildes verehren lassen. Die Weigerung Daniels führt dazu, dass er und drei seiner Freunde in den Feuerofen gesteckt werden. Gott greift ein und der Aufenthalt in der Feuerglut kann den Jünglingen nichts anhaben. Der Hochmut Nebukadnezars wird von Gott bestraft. Er verfällt in Wahnsinn, in dem er sich für ein Tier hält, in der Wildnis lebt, von den Menschen ausgestoßen. Nach sieben Jahren schenkt ihm Gott Erkenntnis seiner Schuld und lässt ihn in Amt und Würden zurückkehren. Der Enkel Nebukadnezars, Belsazar, kommt später an die Macht und missbraucht bei einer nächtlichen Orgie den geraubten Tempelschatz aus Jerusalem. Eine Schrift erscheint an der Wand und wieder ist es Daniel, der dem König den Inhalt deuten kann. Es ist sein Todesurteil, noch in derselben Nacht wird Belsazar von seinen eigenen Leuten ermordet, das Ende des babylonischen Reiches ist beschlossen. Schon steht das medo-persische Reich vor der Tür und übernimmt das babylonische Weltreich mit all seiner Intelligenz, so auch Daniel, der mittlerweile im Rang eines Ministers regiert. Nach der Eroberung Babylons durch die Perser und Meder (heute Kurden), wird der Beamtenapparat von den neuen Herrschern geprüft und übernommen und auch Daniel kann nichts vorgeworfen werden, weil er den Babyloniern treu war. So wird ihm mit den anderen Fürsten Verantwortung über das neue Reich übertragen. Der Hofstaat und die Fürsten ersinnen eine Intrige gegen den Juden Daniel, der daran gehindert werden soll, seinen Gott anzurufen. Daniel hält sich nicht an das Gebot, zuerst den König zu befragen und wird vom Herrscher Darius verurteilt, eine Nacht unter hungrigen Löwen zu verbringen. Doch Gott hält den Tieren den Rachen zu und so wird Daniel auch aus dieser Not gerettet. Ja, Darius selbst, der Daniel sehr mag, hofft, dass sein Freund Daniel die Nacht überlebt. Daniel, ( der Vielgeliebte) empfängt eine Vision zu den 70-Jahrwochen und den Geschehnissen bis zum zweiten Kommen des Messias in der Endzeit. 539/538: Heimkehredikt des Kores. Der persisch/medische König gebietet den Juden in ihre Heimat zurückzukehren und den Tempel wieder aufzubauen. Der heidnische König wurde von Gott unter Druck gesetzt, dass er die Juden zurücksenden sollte. Foto: Jeremy Bezanger

  • 12. Israel im Alten Testament

    Israel in der Weltgeschichte Im Mittelpunkt des Alten Testaments steht Israel, das zwölfstämmige Volk Gottes, das Volk, dem sich der Schöpfergott JHWH offenbart hatte. Die Geschichte der Juden ist auf das Erscheinen des Messias Jesus Christus, dem Sohn Gottes ausgerichtet, jenem König, der einmal die Weltherrschaft am Ende der Tage oder am Ende der Endzeit übernehmen wird. Gleichzeitig bildet die über zweitausendjährige Geschichte Israels eine Parallele zur Geschichte der ganzen Menschheit. Heilsgeschichtlich bestehen zwischen Israel und den Nationen zwar unterschiedliche Zielsetzungen, aber dennoch beschreibt das Alte Testament auch viele Gemeinsamkeiten. Gemeinsamkeiten, die sich aus der Beziehung zwischen Gott und Mensch, zwischen Schöpfer und Geschöpft, zwischen Richter und Verurteilten, zwischen Retter und Sünder ergeben. So ist Israel ein Spiegel für das Aufbegehren der gesamten Menschheit gegen Gott seit der Vertreibung aus dem Paradies. Wenn die Christenheit sich ein Bild vom Handeln Gottes unter den Menschen machen will, dann braucht sie nur das Geschichtsbuch der Juden, das alte Testament zu studieren. Mit einem Unterschied. Während der Gott des Alten Testaments seine Gerichte über Israel und die benachbarten Völker bis zur totalen Vertreibung oder gar Vernichtung verhängte, geschieht dies heute nicht im vollen Ausmaß. Mit dem Opfertod Jesus Christi am Kreuz von Golgatha im Jahre 32 n.Chr. und dem Beginn der Gemeinde zu Pfingsten befindet sich die Welt in der Gnadenzeit. Einer Epoche von annähernd 2000 Jahren, die darauf ausgerichtet ist, dass sich möglichst viele Menschen zu Jesus Christus bekehren und ihre persönliche Rettung vor dem ewigen Tod annehmen. Um dies zu ermöglichen hält der Geist Gottes auf Erden das Böse noch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zurück. Viele Prophetien des Alten- und Neuen Testaments verweisen aber auch auf ein endzeitliches Geschehen, das dieser Erde noch bevorsteht. Eine Zeit höchster Not bis hin zur drohenden Selbstvernichtung. Es wird die Zeit Israels sein in der Drangsalszeit , wo sich das Schicksal der Völker in Jerusalem entscheiden wird. 2006 v.Chr. bis -1v.Chr. (Das Jahr 0 gibt es in der Zeitrechnung nicht.) Israel, Unterwegs mit und ohne Gott Schon 14 Jahre nach dem Tod von *Josua verfällt das Volk in Aberglauben und wendet sich immer wieder vom Gott ihrer Urväter ab. In der Zeit bis zur Verschleppung nach Babylon im Jahre 586 v.Chr. und der Zerstörung des ersten Tempels sendet Gott viele Propheten, die die israelischen Herrscher vor Gottes Zorn warnen. In der Regel werden diese Boten irgendwann umgebracht, um von den nachfolgenden Generationen als anerkannte Propheten in die hebräische Bibel aufgenommen zu werden. (Hinterher ist der Mensch immer schlauer). So wechseln sich sieben Zeiten des Abfalls und der Rückkehr zu Gott in den folgenden Jahrhunderten ab. Die moderne Bibelforschung hat sich mit den überlieferten Zeitangaben immer wieder schwergetan und Ungenauigkeiten unterstellt. Die beruht aber darauf, dass geschichtliche Nachforschungen nicht möglich waren oder einfach versäumt wurden. So hat sich beispielsweise herausgestellt, dass Zeiten, in denen Abraham nicht Gottes Willen folgte und ER nicht zu ihm sprach, als verlorene Jahre nicht in der Geschichtsschreibung mitgezählt wurden. Hier die wichtigsten geschichtlichen Stationen des israelischen Volkes. 2006 Einsetzung Isaaks als Alleinerbe des Segens, der Abraham versprochen wurde. Vier Generationen lang, für 215 Jahre, war Israel in Ägypten, seit Jakob dort eingetroffen war. 1606 Auszug Israels aus Ägypten mit allem Habe unter Führung von Mose und einer Abfindung für die unbezahlte Sklavenarbeit. Vierzig Jahre irrt das Volk durch die Wüste, weil es nicht Gott vertraute und das gelobte Land aus Angst vor den Bewohnern nicht einnehmen wollte. Eine Generation musste erst sterben, bis die Nachkommen das Land Kanaan dann einnehmen durften Innerhalb von sechs Jahren vertilgt Israel 7 Völker unter Führung von Josua, die schreckliche Gräueltaten verübten und Götzen anbeteten. 1566 zieht Israel ins gelobte Land Kanaan ein. Unter der Führung der von Gott eingesetzten Richter vergehen 450 Jahre. 1096 Auf Wunsch des Volkes bekommt Israel einen König, von dem es regiert werden will. Saul wird vom Propheten Samuel gesalbt. 1056 Wegen Untreue setzt Gott Saul ab. Der Prophet Samuel salbt David zum neuen König von dem Gott sagt: Ein Mann nach meinem Herzen. Aus Eifersucht verfolgt Saul lange Zeit David, der sogar zu den Feinden Israels fliehen muss. Schließlich kommt Saul während eines Krieges um und David kann seine Herrschaft beginnen. Auch unter David offenbaren sich Prophezeiungen auf den kommenden Messias Jesus Christus, der einmal als Sohn Davids direkt von ihm abstammen wird. Davids Leben ist gezeichnet von einer innigen Gottesbeziehung, aber auch von einem tiefen Sündenfall, als Ehebrecher und Mörder. Den Tempel, den David seinem Gott gerne bauen möchte, wird daher erst sein Sohn Salomo errichten können. Gott der HERR kündigt aber David an, dass ER ihm ein Haus bauen wird. Die Rede ist hier von einer Königslinie, die schließlich den Messias hervorbringen wird. 1016 tritt Davids Sohn Salomo die Herrschaft als König über Israel an. Gott beschenkt ihn mit beispielloser Weisheit und es entsteht ein Weltreich, in das viele Könige pilgern, um Saloo kennenzulernen. Er errichtet Gott einen Tempel in Jerusalem, der an Pracht und Größer kaum übertroffen wird. Aber Salomo fällt vom Glauben ab, wird von seiner Frau zum Götzendienst verleitet, um dann am Ende in Bitterkeit über den Sinn des Lebens zu verfallen. Das Buch Kohelet der Bibel gibt darüber Auskunft. Wir können aber davon ausgehen, dass Salomo am Ende zu Gott zurückgefunden hat. 976 Nach dem Tod von Salomo zerfällt Israel in ein Nordreich mit zehn Stämmen und ein Südreich mit zwei Stämmen, Benjamin und Juda . Könige, in neun Dynastien regieren. 722 geht das Nordreich mit Jerusalem durch das Assyrische Reich unter. Das Südreich besteht mit allen Stämmen weiter, da schon vorher Mitglieder aller Stämme Israels nach Süden geflohen waren. 586 werden Jerusalem und der Tempel von Nebukadnezar zerstört, die Schätze geplündert und Teile des Volkes nach Babylonien verschleppt. Gott hat sein Volk wieder einmal in die Hände fremder Mächte gegeben, um es zu züchtigen und zu strafen. Auf unvorstellbare Art und Weise war es vom Glauben abgefallen, hatte Unzucht getrieben, Götzendienst veranstaltet und sich an Armen und Schwachen vergangen.  587/6 wurde der salomonische Tempel durch die Neubabylonier zerstört. Ab 520 durften die Stadtmauer Jerusalems und der salomonische Tempel, durch einen Erlass des persischen Königs Artaxerxes, wieder aufgebaut werden. Es war die Zeit der Propheten Nehemia und Esra. Schon bald wurde das jüdische Volk Gott wieder untreu und missachtete die Gesetze Mose, sodass Gott sie wieder in die Hände fremder Mächte gab. Um 400 tritt der letzte Schriftprophet Maleachi auf prophezeit die zukünftigen Strafen über Jerusalem wegen seiner Perversionen und Untreue zu Gott. 322 besiegte Alexander der Große die Perser und eroberte Judäa . 323 v. Chr. Nach Alexanders Tod entsteht das Diadochenreich, in dem vier Generäle Alexanders sich das Riesenreich teilen. General Ptolemäus herrscht über Israel und Ägypten. 198 eroberten die Nachkommen von General Seleukos Nikator Judäa. Der seleukidische König Antiochos III erobert Israel von Norden auf seinen Kriegszügen bis nach Ägypten. Im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen kehrt Antiochos Epiphanes nach Jerusalem zurück und errichtet eine blutige Herrschaft gegen die Juden. Er schändet den Tempel zu Jerusalem mit einem Schwein und will das Volk vom Glauben an den Gott Israels abbringen. 167 steht ein gläubige Priesterfamilie in Israel auf und beginnt einen Guerillakampf gegen die seleukidischen Besatzer. Ihr Anführer Judas Makkabäus erhält von Gott eine kleine Hilfe, und so gelingt es am Ende, die Hauptstadt Jerusalem zurückzugewinnen und die Besatzer zu vertreiben. Das Priestertum der Hasmonäer tritt auf den Plan. 63 In der Nachfolge sind sich die jüdischen Könige nicht einig und so ziehen die Römer "als Friedensstifter" in Israel ein. Bald wird das Land dem römischen Reich einverleibt. Von römischen Gnaden besteigt der Edomiter Herodes der Große den Thron zu Jerusalem und regiert als Nichtjude das jüdische Volk durch Gewaltherrschaft. Um 15 treibt sein schlechtes Gewissen König Herodes dazu, den Juden eine Tempelrenovierung und Erweiterung anzubieten. Zunächst von den jüdischen Führern misstrauisch zur Kenntnis genommen, stimmten sie dann doch zu. In den nächsten Jahren erhält Jerusalem den prächtigsten Tempel mit Erweiterungen nach Norden und Süden. So kam es dazu, dass der spätere Kindermörder von Betlehem, dem HERRN des Tempels, Jesus Christus, dem Sohn Gottes, einen Tempel neu errichtete. Obwohl geistlich vollkommen vom Weg abgekommen und von Gott in die Hände einer Besatzungsmacht gegeben, erstrahlt das Land in einer nie zuvor dagewesenen Größe und Pracht. Die religiöse Führung liegt in den Händen von Pharisäern, Sadduzäern und Essenern, denen es nur um ihren eigenen Machterhalt geht. Gott hat sich von Seinem Volk abgewandt, die ganze Welt ringsumher unterliegt dem brutalen römischen Weltreich, der Glaube an den einen wahren Gott liegt am Boden. 0 (-1) In einem kleinen Dorf namens Betlehem wird der angekündigte Messias geborgen. Unbemerkt von den Mächtigen der Geschichte kommt der Schöpfer des Universum als Mensch zur Welt. Bevor ER die Weltherrschaft für immer übernimmt kommt Jesus als Diener und Knecht. Das Neue Testament beginnt hier. In der Bibel heißt es immer wieder, dass Verstorbene zu ihren Vätern versammelt werden. Sie gelangen in den Scheol oder griechisch, in den Abyssos. Je nachdem, ob sie gerettet oder verloren gehen, gilt dieser Ort als paradiesischer Aufenthalt bis zur Auferstehung der Leiber von den Toten bei der Entrückung oder als Gefängnis zum Endgericht, wenn Jesus zum zweiten Mal wiederkommt , in Macht und Herrlichkeit und Gericht halten wird. *Josua war der Nachfolger Moses, der über den Jordan mit dem Volk Israel ins gelobte Land ziehen durfte. Die dort ansässigen Völker hat Gott in die Hände der Juden gegeben, weil sie in Götzendienst und Perversionen lebten. Es war den Juden verboten, sich mit ihnen einzulassen, um nicht auch dem Götzendienst zu verfallen, somit ging es um Vertreibung und Ausrottung. Die Propheten und Könige des Alten Testaments Prophet des ungeteilten Israels: › Samuel Könige des ungeteilten Israels: › Saul › David › Salomo Propheten des Nordreichs/Israel: › Schemaja › Jehu › Elia › Elisa › Jona › Amos › Hosea › Oded Könige des Nordreiches/Israel: › Jerobeam I. › Nadab › Baesa › Ela › Simri › Omri › Ahab › Ahasja › Joram › Jehu › Joahas › Joas › Jerobeam II. › Sacharja › Schallum › Menachem › Pekachja › Pekach › Hosea Propheten des Südreichs/Juda: › Obadja › Joel › Jesaja › Micha › Nahmu › Hulda › Zephanja › Habakuk › Jeremia › Hesekiel › Daniel › Haggai › Sacharja › Maleachi Könige des Südreichs/Juda: › Rehabeam › Abija › Asa › Josaphat › Joram (Jehoram) › Ahasja › Atalja › Joas › Amazja › Ussia (Asarja) › Jotam › Ahas (Achas) › Hiskia › Manasse › Amon › Josia › Joahas › Jojakim › Jojakin › Zedekia Nach der 1. Rückführung (nicht mehr unbedingt Könige im herkömml. Sinn): › Serubbabel Nach der 2./3. Rückführung: › Esra › Nehemia nach Daniel und Anette.de

  • Täter sein

    Aus dem Jakobus Brief 1/22 22 Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen! 23 Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel betrachtet. 24 Denn er hat sich selbst betrachtet und ist weggegangen, und er hat sogleich vergessen, wie er beschaffen war. 25 Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschaut hat und dabei geblieben ist, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird in seinem Tun glückselig sein. Wie viele Leute werfen einen Blick in die Bibel oder bezeichnen sich gar als gläubig und Christ und erkennen doch nicht, dass diese Verse gerade an sie gerichtet sind. Wie viele Hauskreise und Gottesdienste gab es bisher, aus denen die Teilnehmer genau so wieder herausgegangen sind, wie sie hineinkamen? Der Halbbruder Jesu, Jakobus, empfängt hier eine Ermahnung von Gott, die sich vor allem an die Leser erbaulicher Literatur richtet. Wer das Wort Gottes liest und sich nicht in seiner Bedürftigkeit darin wiedererkennt, verliert sich selbst. Mit einem einfachen Blick in den Spiegel kann sich jeder dazu Gedanken machen. Vor allem sind es die Zeichen des Alterns und des Todes, die den Menschen zu allen Zeiten beunruhigen. Ganz zu schweigen von jenen, die einen Fremden im Spiegel erblicken, eine äußere Hülle, die irgendwie vertraut, aber dessen Wesen unbekannt bleibt. Ein tragischer Zustand, der immer wieder in Lebenskrisen und Zerbrechen führt wenn es darum geht, Beziehung zu anderen Menschen zu gestalten. Jakobus verbindet die Bereitschaft, sich als ein Geschöpf und abhängig von Gottes zu erkennen mit der Fähigkeit, sein Leben auf eine neue Grundlage zu stellen. Die Bibel spricht hier von einer Wiedergeburt , der Erfahrung, sich wie neu geboren zu erleben. Wer sich wahrhaft als Erwachsener bekehrt hat, wird bald anfangen den Worten Taten folgen zu lassen. Sei es, dass man in seinem bisherigen Leben beginnt aufzuräumen und sich die Gebote Gottes zu Herzen nimmt, sei es, dass man beginnt anderen, in der Freude eines Erlösten zu begegnen, beizustehen und zu dienen. Täterschaft war nie so bereichernd und erfüllend für Menschen, die sich selbst erkannt und Vergebung in Anspruch genommen haben. Der Brief spricht hier von einer Freiheit, die Vergänglichkeit und Tod hinter sich lässt. Der wahrhafte bekehrte Mensch ist erlöst vom ewigen Tod und befreit, um gute Werke zu tun. Foto Fares Hamouche

  • 11. Mose: Gottes Knecht und Freund

    *1686 - ✞ 1566 v.Chr. Vom Auszug aus Ägypten bis zum gelobten Land Seit der Zeit Josefs in Ägypten sind einige Generationen vergangen. Die Juden haben sich stark vermehrt und bald war die lebensrettende Geschichte der Juden in Ägypten vergessen und man sah nur noch billige Sklaven in ihnen. Gleichzeitig hatten die Juden die Götterwelt der Ägypter übernommen und waren vom Gott ihrer Väter abgefallen. Die Versklavung der Israeliten war somit eine Zucht Gottes, damit die Juden sich an IHN erinnerten und um Hilfe schrien. Keiner sollte sagen können, der Gott Israels hätte Sein Volk in der Fremde falschen Göttern überlassen. Da hatte Gott Erbarmen mit Seinem Volk und suchte sich einen Anführer, der die Israeliten aus der Sklaverei führen sollte. Um die Ausbreitung der Juden einzudämmen, sollten nach einem Gebot des Pharao, alle männlichen Nachkommen nach der Geburt getötet werden. Die Mutter von Mose sieht sich bald gezwungen, ihr Kind auszusetzen und dem Nil zu überlassen. Die Tochter des Pharao findet Mose und nimmt ihn in die Königsfamilie auf. Mose erfährt die beste Ausbildung und wächst als Prinz von Ägypten auf. Mose ist seine Herkunft aber nicht verborgen und so setzt er sich für einen Sklaven ein und erschlägt den Sklaventreiber. 1646 v.Chr. Mose muss fliehen und gründet unter einem Wüstenvolk eine Familie. Nach vierzig Jahren begegnet ihm Gott in einem brennenden Dornbusch und fordert ihn auf, sein Volk aus Ägypten herauszuführen. Mose geht nur widerwillig darauf ein und Aaron, sein Bruder, soll ihm als Redner zur Seite gestellt werden. Mose kehrt nach Ägypten zurück und fordert vom Pharao die Freigabe seines Volkes, der Juden. Er beruft sich auf die Vollmacht des Gottes mit Namen Jahwe (Ich bin) und setzt den Pharao mit immer heftigeren Plagen unter Druck. Die Naturkatastrophen zielen auf die Naturgötter der Pharaonen und entlarven einen nach dem anderen als machtlos. 1606 v.Chr. Nach der schlimmsten Plage, bei der alle erstgeborenen männlichen Nachkommen der Ägypter von einem Engel getötet werden, gibt der Pharao auf und lässt Israel samt Besitz und nachgezahltem Lohn in die Wüste ziehen. Zuvor bekam Mose den Auftrag von Gott, dass jede jüdische Familie ein Opferlamm schlachten und mit dem Blut die Türpfosten bestreichen sollte. Der Todesengel würde an den Häusern der Israeliten vorbeigehen und nicht die Erstgeburt töten wie bei den Ägyptern. Auch hier wieder ein Zeichen, dass die Bewahrung vor Gottes Zorn nur durch ein Blutopfer geschieht. Dieses wird zu Jom Kippur bis heute gefeiert. Das Lammopfer war notwendig, weil auch die Juden sündig waren, (siehe Einleistung) und der Racheengel auch ihre Söhne getötet hätte. Vor Gott waren die Juden nicht besser als die Ägypter. Allein die Tatsache, dass es um Gottes Ehre ging und ER einen Heilplan für die ganze Welt mit dem jüdischen Volk verfolgte, war hierbei ausschlaggebend. Bald darauf reut es den Pharao, die Juden ziehen gelassen zu haben und setzt ihnen mit seiner Streitmacht nach. Nachdem Mose, mit Hilfe Gottes, sein Volk trocken durch das Schilfmeer geführt hat, brachen die Fluten über die Verfolger zusammen und brachten das ägyptische Heer samt Pharao um. Bis heute ist diese Schmach im Bewusstsein der Ägypter verankert. Gott hat seinem Volk ein fruchtbares Land versprochen und begleitet es durch die Wüste, des Nachts mit einer Feuersäule und tagsüber in einer Wolke. Am Berg Sinai schließt Gott mit Mose einen Bund für sein Volk, die 12 Stämmen Israels und empfängt die Zehn Gebote.   Da es um den Bund zwischen dem Volk Israel und Gott geht, führt Mose zwei Steintafeln mit sich, eine Kopie für Gott. Der neue Bund ist der Bund des Schabbats, (Friedensbund). Das Gesetz stellt einen Spiegel dar, weil es zeigt, dass kein Mensch ihm gerecht werden kann. Alle haben gesündigt und erlangen nicht das Heil. (Paulus im Brief an die Römer) Das Gesetz ist ein Riegel, weil es dazu anhält, die Ordnungen Gottes zum Wohle des Menschen einzuhalten. Das Gesetz ist ein Siegel Gottes , weil man Gott selbst daran erkennen kann. In seiner Abwesenheit hatten sich aber schon die Israeliten von Gott abgewandt und selbst einen goldenen Stier als Götzen geschaffen. Gott bestraft sein Volk für den Abfall durch eine tödliche Krankheit, aber Mose gelingt es den hereinbrechenden Zorn zu mäßigen. Eine Schlange aus Metall soll Mose errichten, damit alle, die die Strafe Gottes getroffen hat, durch den Anblick der Schlange gerettet werden. (Ein Bild für den kommen Retter) Mose empfängt eine Reihe von Gesetzen und Anordnungen Gottes, die das Volk sicher begleiten sollen. Das erste Volk, das sich den Juden in den Weg stellt, sind die Amalekiter, Verwandte von Ismael, dem späteren Philistervolk. Sie werden von Israel geschlagen, weitere Konflikte folgen. Amalek gilt bis heute als der Inbegriff der Judenfeindschaft und wird in okkulten Kreisen verehrt. Schließlich kommt das versprochene Land am gegenüberliegenden Ufer des Jordan in Sicht. Kundschafter berichten von herrlichem Reichtum, aber auch von Riesen, die das Land bewohnen. Obwohl Gott dem Volk das fruchtbare Land versprochen hat und seine Macht unter Beweis gestellte, bekommt die Mehrheit Angst und will das gelobte Land nicht einnehmen. Vierzig Jahre lässt Gott nun sein Volk in der Wüste umherirren, bis die treulose Generation ausgestorben war. Zu den getreuen Überlebenden gehört Josua, der jetzt als Heerführer mit der neuen Generation über den Fluss setzt. Die dort ansässigen Völker hatte grausame Bräuche und brachten Menschenopfer dar und so hatte sie Gott in die Hände der Israeliten gegeben, die sie nun vertrieben und umbrachten. Weil Mose Gott einmal nicht treu gewesen war, durfte er nicht ins gelobte Land hinübergehen. 1566 v. Chr. hält Mose eine seiner Abschiedsreden ( 5.Mose 28/64 ), wo er den Leidensweg seines Volkes vorher sagt. Die Vertreibung in alle Welt und die Verfolgung und auch den Holocaust. Und so starb Mose im Alter von 120 Jahren am Berg Nebo in Ostjordanien, wo Gott seinen Freund Mose selbst begrub. Im selben Jahr zieht Israel in Kanaan ein und nimmt das Land in Besitz, das Gott ihm versprochen hat. ​ Hinterlassenschaft Moses sind die fünf Bücher Mose mit der Schöpfungsgeschichte, den Urvätern, dem Gesetz Gottes und dem Buch Hiob. Mose schrieb die Frühgeschichte der Menschheit nach Überlieferungen und inspiriert vom Heiligen Geist auf. Demnach sind alle Texte der Bibel von Gott eingegeben und von IHM selbst autorisiert. Daneben gibt es viele Dokumente, die die Heilige Schrift begleiten und in einen geschichtlichen Zusammenhang stellen. Die jüdischen Gelehrten kannten klare Regeln, wonach sie Schriften und prophetische Texte als von Gott inspiriert erkennen konnten. Andere Texte, wie beispielsweise die Geschichte der Makkabäer gelten als nicht von Gott inspiriert und sind in den Apokryphen zu finden. Foto: Bill Gullo

  • Bekehrung und Taufe

    Mit der Taufe bestätigt ein Mensch seine Bekehrung und gibt Gott das Versprechen auf sein Gewissen zu achten. Der Weg zur Taufe ist in der Regel: Erleuchtung, Gott erkennen und Jesus Christus als seinen HERRN annehmen. Erkenntnis der Wahrheit in Jesus Christus. Bekehrung vom bisherigen Weg, Bekennen der Sünden, (soweit zurzeit bewusst). Empfangen des Heiligen Geistes. Taufe. Der Täufling wird in den Tod Jesus Christus hinein getauft, wird mit IHM begraben und durch die Herrlichkeit Gott des Vaters zu einem neuen Leben auferweckt. Bekehrung als Erkennen der eigenen Verlorenheit, Bekenntnis der Sünden vor der Gemeinde und Empfangen des Geistes Gottes.  Jak 4/8 Naht euch Gott! Und er wird sich euch nahen. Säubert die Hände, ihr Sünder, und reinigt die Herzen, ihr Wankelmütigen! 9 Fühlt euer Elend und trauert und weint; euer Lachen verwandle sich in Traurigkeit und ⟨eure⟩ Freude in Niedergeschlagenheit! 10 Demütigt euch vor dem Herrn! Und er wird euch erhöhen.. Bekehrung ist ein einschneidender Vorgang im Leben eines Menschen. Es geht nicht nur, um eine rationale Erkenntnis im bisherigen Leben in Sünden verbracht zu haben. Es geht auch darum, wie Jakobus sagt, über sich selbst zu weinen, seine ganze Verlorenheit zu erkennen. Weiterhin bewusst zu werden, was es Jesus dem HERRN gekostet hat, mich armen Menschen aus dem Tod ins Leben zu retten. Hio 33/ 29 Siehe, das alles tut Gott zwei- oder dreimal mit einem jeden, 30 dass er sein Leben zurückhole von den Toten und erleuchte ihn mit dem Licht der Lebendigen. Gott gibt hier Hiob zu verstehen, dass ER bis zu dreimal einem Menschen die Chance gibt, sein Leben zu retten. Dreimal will ER ihm begegnen, beispielsweise durch einen Missionar oder durch einen Kirchenbesuch oder einen Bibelvers, sodass eine Frau oder ein Mann sich zum lebendigen Gott bekehrt. Wenn für einen Ungläubigen jemand betet, kann es sogar sein, dass diese Frist verlängert wird und eine vierte oder fünfte Chance sich einstellt, bevor jemand endgültig verloren geht. Somit kann es also sein, dass ein Mensch lebt, aber dennoch schon verloren ist, endgültig aber mit dem Tod. Am Beispiel des Pharaos, der das jüdische Volk nicht ziehen lassen will, erleben wir sechs Chancen, den lebendigen Gott zu erkennen. Bei jeder Plage ist der Pharao zwar tief betroffen von der Macht Gottes, aber dennoch will er nicht Gottes Willen tun. Jedes Mal, wenn die Plage vorüber ist oder nachlässt, verhärtet der Herrscher sein Herz neu und gibt Israel nicht frei. Ab der sechsten Plage ist die Geduld am Ende. Fortan bis zur letzten Plage verhärtet Gott das Herz des Pharao seinerseits. Wie wir nachlesen können, endet die Geschichte für das Volk der Juden mit einer Befreiung, für Ägypten aber in einer Katastrophe. So gibt es im Hinblick der Bekehrung ein Zuspät. So wie auch nach der Entrückung der Gemeinde wird es ein Zuspät für all diejenigen geben wird, die sich nicht bekehren wollten, obwohl sie eine Bibel zur Hand hatten oder das Evangelium gehört und verstanden hatten. Allein die Erleuchtung, das Erkennen Jesu Christi reicht zur Rettung nicht. Es braucht eine echte Umkehr. Luk 3/21  Es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, dass der Himmel geöffnet wurde 22 und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herabstieg und eine Stimme aus dem Himmel kam: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden. Mit der Taufe von Jesus wird der Sohn Gottes in Seinen Dienst eingesetzt, eine Salbung, die IHN als den erwarteten Messias ausweisen soll. Wenn durch eine Predigt oder das Wirken eines Missionswerkes Bekehrung geschieht, dann ist dies noch kein Beweis, dass hier gläubige Christen am Werk sind. Allein durch die Kraft Seines Wortes, durch die Verkündigung der Bibel, kann Gott Bekehrung schenken. Das Zitieren von Bibelsprüchen ist noch kein Beweis für Glauben, hat aber in sich Wirkung und Kraft, sodass andere dadurch zum Glauben kommen können oder im Glauben gestärkt werden. Ob ein Pastor oder eine Missionarin wirklich gläubig sind, zeigt sich ihrem Verhältnis zu Gottes Wort und wie ihr Leben darauf ausgerichtet hat. So kann auch ein liberaler Theologe biblische Wahrheit verkünden, ohne selbst daran zu glauben und danach zu leben. Welche Chance hat ein Mensch in heutiger Zeit, sich zu bekehren und sein Leben in die Hände Gottes zu geben? Abgesehen davon, dass es im Alter immer schwieriger wird, weil Gott vielleicht schon zu oft vergeblich an die Tür geklopft hat und Verstand und Lebenslust mittlerweile nachgelassen haben. Glücklich, wer in früher Jugend mit Kirche, christlicher Jugendgruppe oder gläubigen Verwandten in Berührung gekommen ist. Es kann Senioren helfen, das Evangelium noch rechtzeitig zu verstehen und anzunehmen. Überdies scheint es auch für andere Altersgruppen Hürden zu geben, um sich zum lebendigen Gott und Retter zu bekehren. Oftmals sind es die eigenen Eltern, die in den ersten Lebensjahren den Glauben in ihren Kindern zerstören, indem sie das nachplappern, was die Welt ihnen vorgibt. Geschweige denn schon selbst in okkulten Praktiken und Abhängigkeiten verstrickt sind: (Schamanismus, Synkretismus, Yoga etc.) Später in der Schule erfahren die jungen Menschen, dass jeder für sein Glück selbst verantwortlich ist und es keine "absolute" Wahrheit gibt.  Die Verwirrung in vielen Kinderherzen ist groß, wenn dann doch wieder von klaren Regeln die Rede ist, sei es im Bereich der Gender-Ideologie oder bei der beruflichen Ausrichtung nach der Evolutionslehre. Der Anpassungsdruck schon in den Schulen ist groß, durch Lehrer, aber auch durch Mitschüler. Später in der Ausbildung werden eine junge Frau und ein junger Mann bald feststellen, dass Fragen nach dem Sinn des Lebens und dem, was unsere Kultur Jahrtausende geprägt hat, kaum mehr verstanden werden. Bald darauf folgt dann die Einbindung in Beruf und Familie, in der kaum mehr Zeit zur Besinnung auf die grundlegenden Fragen des Lebens bleibt.  Für viele geht es hier um einen Überlebenskampf, der sich nicht selten an hochgesteckten Zielen einer Konsumgesellschaft orientiert, auch in christlichen Gemeinden. Wer sich in dieser Situation damit outet, sich bekehrt zu haben und sich ungeteilt zur Bibel bekennt, läuft in Gefahr, Job, Ansehen, Freunde, ja auch Familienmitglieder zu verlieren. Ganz abgesehen davon, dass auch in vielen Kirchengemeinden wahrhaft Gläubige auf wenig Gegenliebe stoßen. Demnach scheint es immer aussichtsloser, dass sich überhaupt noch ein Mensch zum Gott der Bibel bekehrt und sich taufen lässt. Und doch sind es immer wieder Einzelne, die das Evangelium verstehen und sich auf den Weg der Nachfolge begeben. Auf wunderbare Art und Weise von Gott geleitet und befreit von aller Welt Verführung und der ungezügelten Lust des Fleisches. Altes Testament Ursprünglich waren es die Überlieferungen von Adam und Noah her, die ihre Nachkommen an ihren Ursprung im Paradies und den Schöpfergott erinnerten. Später ging dieses Wissen mehr und mehr verloren, doch erkannten die ersten Völker Gott in der Natur und an der Weite des Himmels, anhand einer Schöpfungsordnung in der Tier- und Pflanzenwelt oder aber an den Abläufen der Jahreszeiten. Seit Anbeginn der Schöpfung pflanzt Gott jedem Menschen Gewissen ein, eine Richtschnur, um Gut und Böse, Richtig und Falsch, Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Es sind vor allem die "Glaubenshelden" des  Alten Testaments die ohne eine direkte Offenbarung Gottes eine Vorstellung von Gott hatten. Für sie galt: Erkennen des Schöpfergottes und Anerkennen der eigenen Schuld nach dem Gewissen. Errettung durch das Ewige Evangelium, die Verehrung Gottes als Schöpfer   (Alttestamentlich) Taufe im Judentum durch Beschneidung als Zeichen dafür, dass der Mensch Vergebung und Erlösung braucht und dabei Blut vergossen werden muss. Es geht hier um die Zeit vor Pfingsten 32n.Chr.. (Alttestamentlich) Dann die Vorbereitung im Judentum auf das Kommen des Messias durch den Johannes des Täufers.   Matth 3/21 In jenen Tagen aber kommt Johannes der Täufer und predigt in der Wüste von Judäa 2 und spricht: Tut Buße! Denn das Reich der Himmel ist nahegekommen.   Hier geht es um eine symbolische Reinigung in der Taufe, um für das Kommen des Erlösers Jesus vorbereitet zu sein. Neues Testament Die Taufe ist die Verpflichtung zu einem guten Gewissen. 1.Pet3/21  ...  die Taufe – nicht ein Ablegen der Unreinheit des Fleisches, sondern die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen – durch die Auferstehung Jesu Christi. Mit der Bekehrung eines Menschen zu Jesus Christus sind verschiedene Dinge verbunden, die in der Taufe mit einem Versprechen bestätigt werden. Hier geht es um das Versprechen, sich ständig durch Buße, Beichte und Umkehr, um sein gutes Gewissen zu bemühen. Gott ist es dann, der die Reinigung von Sünden durch ein gutes Gewissen bestätigt. Hören und verstehen des Evangeliums des Heils oder auch der Gnade,  nach Pfingsten  32.n.Chr.   (Neutestamentlich) Bekennen des Dreieinen-Gottes, drei Personen in einer Gottheit, Matth 28/19   und tauft sieauf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Bekennen, dass Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Menschen, für mich persönlich gestorben und von den Toten auferstanden ist. (Neutestamentlich) Bekennen der eigenen Schuld im bisherigen Leben vor Gott und der Gemeinde. (Neutestamentlich)  Das stolze, rebellische Wesen des Menschen wird vor der Taufe herausgefordert. Der Mensch wendet sich von seinem sündigen Wesen ab, in dem er von seinem bisherigen Weg umkehrt und sich von seinen Sünden reinigen lässt, durch das Blut Jesu Christi und Vergebung empfängt. Damit erfolgt die Wiedergeburt (aus Wasser (Geburtswasser, Fruchtwasser und Heiligem Geist) : Errettung von Sünde, Hölle, Tod und Teufel ins Ewige Leben.  Empfangen des Heiligen Geistes, *Versiegelung mit dem Heiligen Geist. (Neutestamentlich) Bestätigung in der Taufe. Hinzufügung in den Leib Christi als Teil der weltweiten Gemeinde des HERRN, (Neutestamentli ch) Bereitschaft in einer persönlichen Beziehung zu Jesus zu leben, sich von ihm immer wieder reinigen und führen zu lassen. Eintritt in die von Gott gestiftete Gemeinde  und Teil des  Leibes Christi  werden. Das Wort Gottes weiterhin mit Freuden studieren und mit anderen teilen. In Gottesfurcht verharren, was so viel bedeutet, wie ständig auf die Gnade Gottes zu *hoffen Woran erkennt man wirklich Bekehrte? Indem sie Werke der Liebe tun und Gottes Willen. Indem sie begangene Sünden bekennen, bußbereit sind und sich immer neu durch Jesus reinigen lassen. Indem sie Lust und Freude am Wort Gottes haben und bereit sind, sich unter SEIN * Joch  zu demütigen. Indem sie die Treue zu Gott und die Gemeinschaft mit den Heiligen (in der Gemeinde) über die eigene Familie und alles andere stellt. Indem sie bereit sind alles zu opfern, auch das eigene Leben, wenn es der Glaube und die Treue zum Bekenntnis der Heiligen Schrift es erfordern. Belohnung für den rechten Glauben? Joh 14,27 Frieden  lasse ich euch, meinen Frieden gebe  ich euch. Nicht gebe  ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. Hier sagt Jesus, dass ER uns den Frieden Gottes hinterlässt (durch seinen Opfertod am Kreuz). Aber der HERR gibt seinen Jüngern auch seinen Frieden  in dieser Welt. ER hat die Welt überwunden,  hat alles geduldig ertragen und gesegnet, wo man IHN missverstanden, abgelehnt und verflucht hat. Diesen göttlichen Frieden kann der Mensch nicht aus sich selbst holen, es muss ihm von Gott gegeben werden. Christen können dadurch Versuchungen widerstehen, weil sich nicht mehr Knechte der Sünde sein müssen. Sie haben aber auch in den Stürmen ihres irdischen Lebens eine *Hoffnung und einen Frieden, den die Welt nicht geben kann, noch kennt. Luk 23/42 Und er sprach: Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst! 43 Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. Ein Christ, eine Christin kann sich darauf verlassen, dass seine/ihre Seele sofort mit dem Tod im Paradies bei Jesus sein wird. Diese Gewissheit gibt es nirgendwo anders. Ein Versprechen, dass Gott bei jedem Menschen einlöst, der IHM wahrlich treu bis ans Ende seines Lebens ist. So wie Jesus treu bis in den Tod am Kreuz war und der Vater IHN am dritten Tag auferweckt hatte. Der Körper wird später auferweckt , während die Seele, wie zuvor erwähnt, sofort in den Himmel gelangt. Das Paradies ist die ewige Glückseligkeit, unbeschreiblich und doch real, weil jeder Mensch schon jetzt danach sehnt. Das Empfangen des Heiligen Geistes wird in der Schrift zeitlich unterschiedlich zugeordnet. So hören wir von Heiden, die sofort den Heiligen Geist empfingen, als sie das Wort Gottes hörten, noch vor der Taufe. Petrus im Hause von Cornelius, dem Römer: Apo 17/44   Da Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten. Dann wieder erleben wir bei Juden, die sich bekehren, dass der Heilige Geist erst nach der Taufe über sie kommt. Und schließlich bei den Samaritanern, die erst einige Zeit nach der Taufe, den Heiligen Geist empfangen. Demnach ist das Empfangen des Heiligen Geistes davon abhängig, wie unbelastet Menschen den Glauben annehmen. Bilden sie sich etwa auf ihre Herkunft, ihre Bildung etwas ein, wie die Juden.? Oder andere, die meinen, den Juden etwas vorauszuhaben, wie die Samaritaner. Ihnen mussten erst in Jerusalem die Hände aufgelegt werden, ein sichtbares Symbol der Zusammengehörigkeit im Glauben mit den Juden.   * Versiegelung mit dem Heiligen Geist: Wer vom Heiligen Geist versiegelt  wurde, kann nicht mehr vom Glauben abfallen. Es gibt aber auch Gläubige, die den Heiligen Geist empfangen haben, aber nicht wirklich damit versiegelt sind und somit wieder verloren gehen können. Siehe dazu  Matth 7/22   * Joch,  Nachfolge Christi sein, in eine Jüngerschaft eintreten und erkennen, SEIN Knecht zu sein. *hoffen,  Hoffnung: Eine feste Zuversicht und ein Vertrauen darauf, dass das, was Gott angekündigt hat, auch in Erfüllung geht. Wenn eine werdende Mutter "in guter Hoffnung ist", bedeutet dies, dass sie wirklich gebären wird, weil die Zeichen eindeutig sind. Taufsprüche und Taufhandlung 1.Apostelgeschichte 18,9-10 "Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden." X X Erläuterungen 2.Apostelgeschichte 5,29b "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!" Erläuterungen 3.Psalm 36,10 (Denn) Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht. Erläuterungen 4.Markus 9,23 Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Erläuterungen 5.1 Petrus 5,7 Alle eure Sorgen werft auf Gott; denn Gott sorgt für euch. Erläuterungen 6.Psalm 71,6 Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib an; du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen. Erläuterungen 7.Psalm 56,11 Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht; was können mir Menschen tun? Erläuterungen 8.Ps  37,5 Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen. X Erläuterungen 9.Psalm 17,8 Behüte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel. Erläuterungen 10.Johannes 15,12 Christus spricht: Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. Erläuterungen 11.Johannes 11,25 Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben! Erläuterungen 12.Matthäus 5,14+16 Christus spricht: Ihr seid das Licht der Welt. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. X Erläuterungen 13.2 Korinther 3,5 Dass wir tüchtig sind, ist von Gott. Erläuterungen 14.Psalm 119,105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Erläuterungen 15.Sprüche 2,6 Denn Der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht. Erläuterungen Gebet vor der Taufe Wir wollen nun Gottes heiligen Namen anrufen, um so zu seiner Ehre, zur Stärkung unseres Glaubens und zur Auferbauung seiner Gemeinde dieses Sakrament zu empfangen: Allmächtiger, ewiger Gott! Du bist es, der nach deinem gerechten Urteil die ungläubige und verstockte Welt mit der Sintflut bestraft hat. Aber den gläubigen Noah und seine Familie, acht Seelen, hast du in deiner großen Barmherzigkeit gerettet und bewahrt. Du bist es, der den verstockten Pharao mit all seinem Heer im Roten Meer hast ertrinken lassen. Aber dein Volk Israel hast du trockenen Fußes durch das Meer hindurchgeführt. Dadurch wurde die Taufe bereits angedeutet. Indem wir uns auf deine grundlose Barmherzigkeit berufen, bitten wir dich, dass du diesen Täufling in Gnaden annimmst und ihn durch deinen Heiligen Geist in deinen Sohn Jesus Christus einfügst, sodass er in Christi Tod begraben wird und mit ihm zu einem neuen Leben aufersteht. Gib, dass er in der Nachfolge Christi jeden Tag sein Kreuz freudig trägt und seinem Herrn und Heiland in wahrem Glauben, fester Hoffnung und ganzer Liebe nachfolgt. Schenke, dass er so dieses Leben, das doch nichts anderes ist als ein fortwährendes Sterben, einmal durch deine Verheißungen getröstet verlassen kann. Gib, dass er am Jüngsten Tag vor dem Richterstuhl Christi, deines Sohnes, mit Freimütigkeit erscheinen kann, durch ihn, unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist als der eine Gott lebt und regiert in Ewigkeit. Amen. Taufbekenntnis Geliebter Bruder (Schwester) in Christus! Du möchtest die Taufe als ein Siegel deiner Zugehörigkeit zur Gemeinde Gottes empfangen. Damit deutlich wird, dass du die christliche Lehre, in der du unterwiesen worden bist, angenommen hast und durch Gottes Gnade entsprechend leben möchtest. So antworte vor Gott und seiner Gemeinde auf die folgenden Fragen aufrecht: Erstens: Glaubst du an den einzig wahren Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, der Himmel und Erde mit allem, was darin ist, aus nichts erschaffen hat (Mt 3,16–17; 1Mo 1,1; Hebr. 11,3), erhält und so regiert, dass nichts, weder im Himmel noch auf Erden, ohne seinen Willen geschieht? (Mt 10,29). Zweitens: Glaubst du, dass du in Sünde empfangen und geboren bist ( Ps 51,7 ), dass darum Gottes Zorn auf dir lastet, und dass du von Natur aus unfähig zu Gutem und allem Bösen zugeneigt bist? (Röm 7,18) Bekennst du, dass du in Gedanken, Worten und Werken die Gebote des Herrn übertreten hast? Tust du wegen dieser Sünden aufrichtig Buße? Drittens: Glaubst du, dass Jesus Christus wahrer und ewiger Gott ist und bleibt (Röm 9,5) und dass er durch seine Geburt von der Jungfrau Maria wahrer Mensch geworden ist (Hebr 2,14; Lk 1,35 )? Glaubst du, dass dir Jesus Christus von Gott dem Vater als Erlöser geschenkt worden ist? Bekennst du, dass du durch diesen Glauben Vergebung der Sünden in seinem Blut empfängst und dass du durch die Kraft des Heiligen Geistes ein Glied Jesu Christi und seiner Gemeinde geworden bist? (1Kor 1,8–9) Viertens: Bekennst du allen Artikeln des christlichen Glaubens, wie sie im Apostolischen Glaubensbekenntnis zusammengefasst sind? (2 Tim 3,16 ) Willst du im Leben und im Sterben standhaft im Bekenntnis dieser Lehre bleiben und alle Ideen, die dieser Lehre widersprechen, zurückweisen? (Mt 24,13; 2 Tim 4,3 –5) Versprichst du, in Gemeinschaft mit der Gemeinde treu das verkündete Wort zu hören und das Heilige Abendmahl zu empfangen? (Hebr 10,24–25) Fünftens: Erklärst du, dass du von Herzen begehrst, gottesfürchtig zu leben und die weltlichen Begierden abzulegen und zu verleugnen, so wie es Gliedern Christi und seiner Gemeinde entspricht? ( Ps 119,10 ; 1Joh 2,15–17) Willst du christliche Ermahnungen bereitwillig annehmen? (Hebr 13,17) Dion, was ist hierauf deine Antwort? Antwort: Ja. Oliver, was ist hierauf deine Antwort? Antwort: Ja. Unser barmherziger Gott schenke dir seine Gnade und seinen Segen zum Vollbringen dieses heiligen Vornehmens, durch unseren Herrn Jesus Christus. Amen. Vollzug der Taufe Der Bruder nennt den vollständigen Vor-und Nachnamen des Täuflings und spricht, während er das Taufwasser über ihn gießt: ...Name, ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes (Mt 24,19). ...Name ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Dankgebet Allmächtiger, barmherziger Gott und Vater, wir danken dir und loben dich, weil du uns durch das Blut deines geliebten Sohnes Jesus Christus alle unsere Sünden vergeben hast. Du machst uns durch deinen Heiligen Geist zu Gliedern deines eingeborenen Sohnes und hast uns so als deine Kinder angenommen. Wir bitten dich durch deinen geliebten Sohn, dass du...Namen durch deinen Heiligen Geist fortwährend leitest, so dass sie christlich und gottesfürchtig leben und in dem Herrn Jesus Christus wachsen. Gib, dass sie so deine väterliche Güte und Barmherzigkeit erkennen und bekennen. Schenke es, dass sie gehorsam unter unserem einzigen Lehrer, König und Hohenpriester Jesus Christus leben, damit sie gegenüber der Sünde und dem Teufel gewappnet sind und bestehen. Damit sie dich und deinen Sohn Jesus Christus und den Heiligen Geist, den einzig wahren Gott, in Ewigkeit loben und preisen. Amen. Lied: z.B. Ich bin getauft auf deinen Namen Ende der Taufhandlung Foto: Marcos Paulo Prado

  • 5. Die Sintflut (große Flut)

    Sintflut 2463 v.Chr.,das Todesjahr Metusalems Noah: 3063 – 2113 Noah, die Arche und der Neubeginn der Menschheit. Seit Adam war die Bevölkerung der Erde auf etwa eine Milliarde angewachsen. Dies stellt nur eine vorsichtige Schätzung dar, die Schrift liefert hierzu keine Daten. Die Perversionen unter den Stämmen hatten die Schöpfungsordnung durchbrochen . ( Die Lust der Augen, die Lust des Fleisches und der Hochm ut des Lebens nahmen immer mehr zu). Zudem, Söhne Gottes (Engelwesen) hatten ihre Stellung missbraucht und mit Frauen Riesen gezeugt. Einige von ihnen überlebten die Sintflut und trieben weiter ihr Unwesen. (Siehe Goliath) Noah predigte die Gerechtigkeit Gottes, doch die Menschen lehnten ab. Gott kündigt Noah die Vernichtung der Menschheit an und fordert ihn auf, ein Schiff nach Seinen Anweisungen zu bauen. Noahs Familie (8 Personen) und atmende Tiere von jeder Art (reine und unreine) sollten aufgenommen und gerettet werden. Seit Als Noah seine Söhne zeugte, war er 500 Jahre alt. Heute weiß man, dass Tiere in der Lage sind in eine Art Winterschlaf zu verfallen, ohne es zu nutzen. Die Artenvielfalt galt damals als gering und so war die Unterbringung in der Arche kein Problem. Nach der Königselle maß die Arche: 157,5x26,25x15,75 m (LxBxH). Dieses Idealmaß von 1:6 (LxB) wurde erst im 19. Jahrhundert entdeckt. Der Bau der Arche auf trockenem Land war für alle ein sichtbares Zeichen, doch die Menschen kümmerten sich nicht darum und gingen ihrem Alltag nach. Ein Verhalten, das in den folgenden Jahrtausenden, im Angesicht drohender Katastrophen immer wieder zu beobachten war. So auch in der Zeit, wenn Jesus in Macht und Herrlichkeit wieder kommen wird. Gott befahl Noah in das Schiff zu gehen und ER selbst verschloss die Tür. Keiner konnte mehr rein und keiner konnte mehr raus. Die Quellen der Ozeane taten sich auf, das Wasser kam von unten und oben. Es wird geschätzt, dass die vorhandenen Wassermassen die Oberfläche der Erde bis 3000 m Höhe überfluten kann. Nach einem Jahr strandet die Arche am 17, des Monats Nissan (17.7.) am Berg Ararat (5137 ü.d.M) nachdem eine ausgesandte Taube einen Ölzweig zur Arche brauchte. Das Wasser war nicht abgeflossen, sondern die Berge hatten sich erhoben und Täler abgesenkt. Noah baute Gott einen Altar und braucht Ihm ein Tieropfer dar. Beim Wohlgeruch des Opfers verspricht Gott in Zukunft keine Sintflut mehr zu senden und die Menschheit nicht noch einmal auszurotten. Als Zeichen dieses Bundes sendet Gott den Regenbogen. Die Arche landete auf dem Berg Ararat, acht Seelen waren gerettet. Aus Noahs Söhnen Sem, Ham und Jafet erwachsen neue Völker mit ganz unterschiedlichen Verheißungen. Der Ursprung aller heute lebenden Menschen. Noah lebte nach der Sintflut noch 350 Jahre und verfällt doch später dem Alkoholismus. Die Stämme der heutigen Menschheit Ab   1.Mo s 9/25 Fluch für Hams Sohn Kanaan Weil Ham seinen Vater Noah vor seinen beiden Brüdern verächtlich gemacht hatte, trifft die Strafe Kanaan, den Sohn Hams. Er sollte ein Knecht seines Bruders Sems werden. Hier kündigt sich das Verhältnis der afrikanischen Völker zu ihren östlichen und nördlichen Nachbarn an. Völker aus dem Stamm Ham: Die Phönizier, Ägypter, Nimrod (Lasst uns empören) als erster König in Babel. Die Hamiten haben die ersten Hochkulturen der neuen Menschheitsgeschichte aufgebaut, sind aber damit gescheitert. Die Söhne Ham und Jafet waren es, die letztendlich davon profitiert haben. Alles was die Nachfahren Hams aufgebaut haben, wurde dann von den anderen übernommen. So war es Cicero im römischen Senat, der immer wieder darauf drängte, Cartago, die phönizische Kolonie in Afrika, zu erobern. Hier gelang es den Römern, (Jafet) die von Ham abstammenden Phönizier zu regieren. Bei Propheten Hesekiel wird der Fall von Tyrus beschrieben. Die Phönizier waren wegen ihrer Wirtschaftsmacht hochmütig geworden. Sie vertrauen auf ihren Handelserfolg, den Einfluss in der damaligen Welt und ihre Sicherungssysteme. So auch auf ein Söldnerheer, das die Handelswege sicherte. Gott aber strafte diese Enklave durch Eroberungsfeldzüge seitens der Babylonier und Griechen. 1.Tim 6/17-19. Hier werden die gläubigen Christen aufgerufen, ihre Hoffnung nicht auf den Reichtum zusetzten. Segen für Jafet Jafet soll in den Zelten seines Bruders Sems zu Hause sein und ihm Jafet (Ausdehnung) verspricht Gott weiten Raum zu schaffen . So sind die Nachfahren Jafets, die europäischen Völker, auf der ganzen Welt in Erscheinung getreten, sei es als Kolonialherren, als Missionare oder Forscher. Segen für Sem Der Gott Sems wir hier erwähnt, ein Hinweis darauf dass Gott sich durch die Nachfahren Sems, die Juden, den anderen Stämmen offenbaren wird. Jesus Christus, der Sohn Gottes wird als Jude geboren werden. Nach realistischen Schätzungen reichen etwa 5000 Jahre, um auf heute acht Milliarden Erdbevölkerung zu kommen. Wogegen die Annahme von einer Menschheitsgeschichte von 20000 oder gar 300000 Jahren, bei vorsichtiger Schätzung, zu etwa heute 1000 Milliarden Menschen führen müsste. Heute leben so viele Menschen, wie es seit Noah Menschen auf der Erde je gegeben hat. 1.Mose 6/13

  • 8. Abraham

    2111 – 1936 v.Chr. Der erste Bund zwischen Gott und Mensch Abram, wie Abraham zu Beginn hieß, war ein gottesfürchtiger Mann und lebte im Land Ur, einer sehr wohlhabenden Stadt im heutigen Irak. Er kannte den Gott Noahs und vertraute IHM. Als Gott ihn aufforderte, seine Heimat zu verlassen, um ins gottlose Kanaan zu ziehen, gehorchte er und war bereit zu vertrauen, denn er sollte alles hinter sich lassen. Allerdings hielt sich Abram nicht immer an die Anweisungen Gottes und so nahm er auch Familie mit. Dieser Ungehorsam Abrahams wirkte sich immer wieder nachteilig aus. Doch das konnte Gottes Pläne nicht aufhalten und so war Abraham der Erste, bei dem die Schrift von Glauben  redet. Der  Bund der Beschneidung , den Gott mit Abraham schließt, begründet sich allein auf den Zusagen Gottes. Abraham wird von jeder Verpflichtung ausgenommen, weil Gott schon jetzt weiß, dass Abrahams Nachfahren Gott untreu werden. Der HERR geht also einen einseitigen Bund mit dem Mann aus Kaldäer ein, nach dem der Mensch eigentlich nur Nutznießer sein kann. Solange die Nachfahren Abrahams Gott treu bleiben und von bösen Wegen umzukehren, kann dem zukünftigen Volk nichts geschehen. Gott verspricht Abraham zahlreiche Nachkommen, wobei ER auch von einem ganz bestimmten Nachfahren spricht: Seinem Nachkommen.  Hier kündigt sich die Geburt von Jesus an, der die Verheißung erfüllen wird, dass durch Abraham alle Völker gesegnet werden : durch seinen Nachkommen , den Messias aus dem jüdischen Volk. Gott kündigt Abram an, dass seine Nachkommen so zahlreich sein werden wie die Sterne am Himmel. Gott verspricht Abrams Nachkommen das Land zwischen dem Nil in Ägypten und dem Euphrat im heutigen Syrien. Wegen einer Hungersnot flieht Abram gegen den Willen Gottes nach Ägypten und wird dort sehr reich. Er gibt seine wunderschöne Frau Sarah (60) als Schwester aus, um nicht ermordet zu werden. Eine Halbwahrheit, denn Sarah ist wirklich seine Halbschwester aber auch seine Frau. Als der Pharao, der Sarah begehrt, die Lüge Abrams aufdeckt, stellt er ihn zur Rede und macht Abram schwere Vorwürfe. Ein Hinweis auf die hohe Ethik des Ägypters, der vor Hurerei und Ehebruch zurückschreckte. Abram kehrt schließlich nach Kanaan zurück. Durch seinen Ungehorsam hat Gott lange Zeit geschwiegen. Nun geht die Geschichte mit Gott weiter. Gott nennt Abram jetzt Abraham (Vater der Menge an Völkern) und schließt einen Bund mit ihm, für dessen Einhaltung Gott allein die Verantwortung übernimmt. Es ist der Bund der Beschneidung. Gott führt die Beschneidung (der männlichen Vorhaut) ein, die die Notwendigkeit von Erlösung für das zukünftige Volk vor Augen führen soll. Abram zieht mit einer kleinen Privatarmee aus, um gegen Könige zu kämpfen und seinen Neffen, Lot, aus einer Gefangenschaft zu befreien und erzielt einen unbeschreiblichen Sieg. Glauben bedeutet auch, zur rechten Zeit zu kämpfen. Abraham wird von Melchisedek, dem damaligen König von Salem dem späteren Jerusalem, geehrt. Abraham spendet ihm den zehnten Teil seiner Kriegsbeute. Abraham erkennt, dass der kanaanitische König Melchisedek den Gott Abrahams kennt und verehrt. Als König steht Melchisedek höher als Abraham, und so ist es an ihm, den Kanaaniter mit Gaben zu ehren. Gott verspricht Abraham einen Sohn durch seine Frau Sarah, die schon im hohen Alter von 90 Jahren gar keine Kinder mehr bekommen kann. Abraham beherbergt drei Engel, die auf dem Weg nach Sodom sind, um diese Stadt und vier weitere wegen ihrer Perversionen zu zerstören. Abraham verhandelt mit Gott, wenn es nur 10 Gerechte in der Stadt gäbe, dass Sodom, in dem sein Neffe Lot lebte, nicht mit Feuer überschüttet würde. Die Engel treffen in Sodom auf Lot, der sie freundlich aufnimmt. Doch die Stadtbewohner wollen die Fremdlingen vergewaltigen, aber Lot schützt sie. Letztendlich muss Lot mit seiner Familie die Stadt verlassen, weil nun Feuer vom Himmel fallen wird. Auf der Flucht dreht sich die Frau von Lot, gegen den Rat der Engel um und erstarrt angesichts der Zerstörung zur Salzsäule. Die Töchter Lot's treiben später mit dem betrunkenen Vater in den Bergen Inzucht. Abraham hört auf den Rat Sarahs und zeugt mit einer ägyptischen Nebenfrau einen Sohn, den er Ismael nennt. Hagar macht sich über die kinderlose Sarah lustig und würdigt sie herab. Sahra schickt sie als ihre Herrin fort. In der Wüste begegnet Gott Hagar und tröstet sie. ER kündigt ihr an, dass ihr Sohn einmal sehr wild sein und viele Nachkommen haben wird. Heute berufen sich arabische Völker auf Ismael, den sie als rechtmäßigen Erben von Urvater Arbrahm betrachten. Der Islam geht hier von einer Fehleinschätzung aus, denn Gott (im Arabischen Allah) hatte nicht Ismael, sondern Issak, seine Verheißungen zugesprochen. *Isaak 2011 v.Chr. Im Alter von über 90 Jahren gebiert Sarah Isaak, den von Gott versprochenen Stammvater Israels. Der jüngere Isaak wird von seinem älteren Bruder Ismael gehänselt. Gott stellt Abraham auf die Probe und fordert ihn auf, seinen Sohn zu opfern. Vertrauensvoll zieht Abraham mit Isaak los, um ihn an einem bestimmten Ort zu opfern. Wohl wissend, dass Gott ihm zugesagt hat, aus ihm, diesem Sohn, ein großes Volk zu erwecken. Im letzten Augenblick greift Gott ein und Abraham opfert statt seines Sohnes einen Widder. Gott belohnt die Treue Abraham und kündigt an, aus ihm eine große Nation zu machen, ihn zu segnen und seinen Namen groß werden zu lassen. Wieder ist es der bedingungslose Glaube Abrahams, der ihn, trotz seiner Fehler, vor Gott gerecht werden lässt. Seine Nachkommen sollen so zahlreich wie die Sterne am Himmel sein. Nachdem Sarah stirbt, heiratet Abraham noch zweimal und stirbt im Alter von 175 Jahren und wird von seinen Söhnen Isaak und Ismael begraben. Einhundert Jahre, seitdem er sich mit Gott auf den Weg gemacht hatte. ​ Weitreichende Prophezeiungen begleiten die Geschichte Abrahams. Wie oben schon ausgeführt, fordert Gott Abraham auf, seinen Sohn Isaak, gezeugt mit seiner jüdischen Frau Sarah, als Opfer darzubringen. Abraham folgt der Aufforderung Gottes im festen Glauben, dass ein Wunder passieren und Isaak nicht sterben oder wieder lebendig werden würde. Im  letzten Moment ruft Gott Abraham an und fordert ihn auf, einen Bock statt des Sohnes zu opfern. Gott hat seinen Freund  Abraham spüren lassen, was es bedeutet, einen Sohn zu opfern. Zweitausend Jahre später wird Gott selbst seinen Sohn opfern, durch den Opfertod Christ am Kreuz, am gleichen Ort, genannt Golgatha.   1. Mose 11/26

  • 6. Der Turmbau zu Babel

    Aufstand gegen Gott und Aberglaube. Nach der Sintflut wollte Gott, dass die Menschen sich über die ganze Erde verteilten, um sie in Besitz zu nehmen. Doch sie weigerten sich und zogen in die Ebene Schinar, im heutigen Irak. Gott setzte den ersten Herrscher ein, Nimrod. 1Mo 10,8 Und Kusch zeugte Nimrod ; der war der erste Gewaltige auf der Erde. Bisher hatte Gott selbst für Recht und Ordnung unter den Menschen gesorgt, ER strafte und er bevollmächtigte, ER versorgte und schützte. Nun sollten Menschen über Menschen regieren, aber schon der erste Regent war nicht nach Gottes Herzen. Nimrod war ein Jäger, dem entgegen war David ein Hirte gewesen. 1.Mo 10/10: Und der Anfang seines Königreiches war Babel und Erech und Akkad und Kalne im Land Schinar. 11 Von diesem Land zog er aus nach Assur und baute Ninive und Rehobot-Ir und Kelach 12 und Resen zwischen Ninive und Kelach: das ist die große Stadt. – . Nimrod begann den Turmbau zu Babel, um an Gott vorbei mit der Geisterwelt im Himmel Kontakt aufzunehmen. Der erste Esoteriker trat auf. Dort bauten sie eine Stadt namens Babylon (bedeutet Durcheinander) Und sie bauten einen riesigen Turm, später bekannt als Zikkurat, um den Himmel zu erreichen. Auf der Spitze des Turmes befand sich eine Kultstätte, um den Göttern nahe zu sein und zu opfern. Obwohl sie von ihren Vorfahren, seit Noah her, über den Schöpfer des Himmels und der Erde Überlieferungen empfangen hatten, lehnten sie diesen Gott ab und hielten nach anderen Göttern Ausschau. Gott stieg vom Himmel herab, um sich das Bauwerk anzuschauen und verwirrte die gemeinsame Sprache der Menschen. Keiner verstand jetzt mehr den anderen, die Fremdsprachen waren geboren und so begann man sich aus dem Weg zu gehen und die Erde zu besiedeln. Die Nachkommen Noahs von Set gingen nach Norden (Europa), die von Sem nach Osten ( Orient/Asien) und die von Ham nach Süden (Afrika). Im heutigen Irak befindet sich die Wiege der heutigen Menschheit. Später wird sich Jerusalem (Stadt des Friedens), im geografischen Knotenpunkt dreier Kontinente Europa, Asien und Afrika als Mittelpunkt der Erde herausstellen. Der Prophetie nach wird sie zur "Welthauptstadt" im Tausend Jährigen Friedensreich sein. ​ Nach dem Schöpfungsbericht hatte der Mensch sofort die Fähigkeit zu sprechen und verfügte über einen Wortschatz, um unter anderem den Tieren Namen zu geben. Auch kann heute jedes Kind jede Sprache erlernen, unabhängig von seiner Geburt und Herkunft. Der genetische Unterschied der menschlichen Rassen ist sehr gering und liegt etwa bei zwei Prozent. Demnach kann die Evolutionstheorie hier nicht zutreffen, da sie von mehr- und von weniger entwickelten Kulturen ausgeht. Die sogenannten primitiven Sprachen eingeborener Stämme haben sich als komplexer herausgestellt als die von hochentwickelten (modernen) Kulturen. Somit hat der Mensch seit seiner Vertreibung aus dem Paradies, vor ca. 6000 Jahren, ständig an (sprachlichen) Fähigkeiten verloren. Noch in den beiden Weltkriegen setzten die Amerikaner Indigene (Indianer) ein, um mithilfe ihrer komplexen Sprache militärische Funknachrichten zu übermitteln, die für den Feind schwer entschlüsselbar waren. Mehr auf Anfrage zum Thema Evolutionslehre. 1-Mose 11 Foto: Matew Schwartz

  • 5. Die Sintflut (große Flut)

    Die Arche in Kentucky Sintflut 2463 v.Chr.,das Todesjahr Metusalems. Noah: 3063 – 2113 Noah, die Arche und der Neubeginn der Menschheit. Seit Adam war die Bevölkerung der Erde auf etwa eine Milliarde angewachsen. Dies stellt nur eine vorsichtige Schätzung dar, die Schrift liefert hierzu keine Daten. Wie schon erwähnt, hat Gott jedem Menschen Verstand gegeben, um am Beispiel der Natur gewisse Ordnungen zu erkennen. Ungeschriebene Gesetzte, die es dem Geschöpf ermöglichen, zwischen richtig und falsch, gut und böse zu unterscheiden. Ordnungen, die den Menschen vor sich selbst schützen sollen. Darüberhinaus heisst es, dass Gott Ewigkeit in des Menschen Herz gelegt hat, eine Sehnsucht zurück in das Paradies zu gelangen. Dennoch verfielen die Menschen immer weiter in Perversionen, die der Apostel Paulus so beschreibt: die Lust der Augen, die Lust des Fleisches, der Hochmut der Welt . Vor allem ist es bis heute der Hochmut des Menschen, der sich über seinen Schöpfer erheben will. Ein Größenwahn, der sich Denkmäler und eigene Götzen schafft, um über die Realität der eigenen Vergänglichkeit hinwegzutäuschen. Auch damals, vor der Sintflut, sandte Gott Boten, die vor dem bevorstehenden Gericht, dem nahen Untergang warnten und zur Umkehr aufforderten. Als Noah seine Söhne zeugte, war er 500 Jahre alt. Er war ein Gereichter vor Gott, lebte nach den besagten Geboten und Überlieferungen und rief seine Mitmenschen zur Umkehr auf. Gott reute es den Menschen gemacht zu haben und kündigt Noah die Vernichtung der Menschheit an und fordert ihn auf, ein Schiff nach Seinen Anweisungen zu bauen. Noahs Familie (8 Personen) und atmende Tiere von jeder Art ( reine und unreine ) sollten aufgenommen und gerettet werden. Die Artenvielfalt, wie wir sie heute kennen, gab es damals bislang nicht. Auch hat man festgestellt, dass viele Tiere in eine Art Winterschlaf verfallen können, ohne es im normalen Leben zu nutzen. Hier im Bauch der Arche war diese Eigenschaft für die lange Reise sehr hilfreich. Nach der Königselle maß die Arche 157,5 x 26,25 x 15,75 m (LxBxH). Dieses Idealmaß von 1:6 (LxB) wurde erst im 19. Jahrhundert entdeckt, war aber schon vorher in der Bibel nachzulesen. Der Bau der Arche auf trockenem Land war für alle zur damaligen Zeit ein sichtbares Zeichen für die kommende Überschwemmung, doch die Menschen kümmerten sich nicht darum und gingen ihrem Alltag nach. Eine Sorglosigkeit, die in den folgenden Jahrtausenden im Angesicht drohender Katastrophen immer wieder zu beobachten ist. So auch in der Zukunft, wenn Jesus in Macht und Herrlichkeit wieder kommt, um das Gericht über eine gottlose Welt zu bringen; eine Menschheit, die sich am Rande der Selbstvernichtung befinden wird. Gott befahl Noah in das Schiff zu gehen und ER selbst verschloss die Tür. Keiner konnte mehr rein und keiner konnte mehr raus. Heute ist die christliche Taufe ein Bild für das Überleben in der Arche. Die Quellen der Ozeane taten sich auf, das Wasser kam von unten und oben. Es wird geschätzt, dass die vorhandenen Wassermassen der Erde die Oberfläche bis zu 3000 m überfluten können. Erst kürzlich entdeckte die Forschung Quellen in großen Tiefen auf dem Meeresboden. Die damalige Überflutung der Erde zog eine Eiszeit nach sich, in der die Schneegrenze weit in den Süden reichte. Nach einem Jahr strandet die Arche am 17, des Monats Nissan (17.7.) am Berg Ararat (5137 ü.d.M) nachdem eine ausgesandte Taube einen Ölzweig von dort zur Arche brachte. Das Wasser war bislang nicht abgeflossen, aber Berge hatten sich abgesenkt und Täler erhoben. Noah errichtete Gott einen Altar und brachte IHM Tieropfer dar. Beim Wohlgeruch des Opfers verspricht Gott in Zukunft keine Sintflut mehr zu senden und die Menschheit nicht noch einmal zu vernichten. Als Zeichen dieses Bundes sendet Gott den Regenbogen. Die Arche rettete acht Seele. Aus Noahs Söhnen Sem, Ham und Jafet erwuchsen neue Völker mit ganz unterschiedlichen Verheißungen. Der Ursprung aller heute lebenden Menschen. Siehe unten. Noah lebte nach der Sintflut noch 350 Jahre und verfällt am Ende dem Alkoholismus. 1.Mose 6/13   Nach realistischen Schätzungen reichen etwa 5000 Jahre, um auf heute acht Milliarden Erdbevölkerung zu kommen. Wogegen die Annahme einer Menschheitsgeschichte von 20000 oder gar 300000 Jahren, bei vorsichtiger Schätzung, zu etwa heute 1000 Milliarden Menschen auf der Erde führen müsste. Heute leben so viele Menschen, wie seit Noah Menschen auf der Erde je gelebt haben. Kreationisten: Menschen, die glauben, dass das Universum eine Schöpfung ist und nicht durch Zufall entstand. Die Arche in Kentucky Foto: Elias Null

bottom of page