top of page

Suchergebnisse

497 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • 4. Kain erschlägt Abel

    Der erste Mord und was folgte. Adam nannte seine Frau Eva (Männin) und zeugte mit ihr die ersten Kinder Kain und Abel. Nachdem Kain seinen Bruder aus Eifersucht erschlagen hatte, zeugten die Eltern ein weiteres Kind namens Set (Ersatz). In den folgenden Jahrhunderten, Adam wurde über 900 Jahre alt, entstanden weitere Kinder und Kindeskinder, die immer wieder untereinander heirateten. So entstanden bis zu Noahs Zeit etliche Völker und etwa eine Milliarde Menschen auf der Erde. Adam und Eva gründen die erste Familie und müssen durch Feldarbeit und Jagd ihr Leben sichern. Allerdings verfügen sie vom Paradies her noch über Fähigkeiten, die heute kaum ein Mensch vorweisen könnte. Die ersten beiden Söhne von Adam und Eva opfern Gott. Das Opfer von Abel wird von Gott angenommen, das von Kain nicht. Er missachtete, dass Gott nur blutige Opfer annahm. Ein Hinweis auf den späteren Opfertod Seines Sohnes Jesus am Kreuz. Kain erschlägt seinen Bruder daraufhin aus Eifersucht und flieht aus der Gegenwart Gottes. Gott stellt den Mörder unter Schutz, keiner darf ihn umbringen. Kain wird Städtebauer und treibt die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung voran. Von ihrem dritten Sohn, Set, (Ersatz) erwarten Adam und Eva nicht viel. Zu sehr sind sie bisher enttäuscht worden. Tatsächlich aber wird der Sohn von Set, Enosch (Mensch, in dem Sinne von der Nichtige, Schwache, Hinfällige, Sünder) zum Hoffnungsträger. Seine Sippe bleibt jedoch Gott treu und verkörpert den gläubigen Zweig der damaligen Menschheit. Zwar nicht begleitet von wirtschaftlichem Erfolg und kulturellem Wachstum, aber in Gottesfurcht und Erkenntnis. Auch im Christentum sind die wahren Gläubigen eher unscheinbar und führen ein stilles Leben. Adam wird ca. 1000 Jahre alt und aus seinem und dem Samen seiner Kinder und Kindeskinder entstanden viele Völker. Wie schon angedeutet, stammt das Erbgut noch aus der Ewigkeit, dem Paradies und ist gesund und so gab es keine Probleme, wenn Nachfahren untereinander heirateten und Kinder bekamen. Die Menschen merken, dass mit ihnen etwas nicht stimmt, denn immer wieder kommen Kinder auf die Welt, die offensichtlich das Böse in sich tragen. Aber auch im Erwachsenenzeitalter gibt es Menschen, die das Böse suchen und tun. Das Böse ist vererbbar. Die damaligen Völker gehen mit dieser Erkenntnis jedoch ganz unterschiedlich um. Die einen rufen Gott an  in der Erwartung, dass ER sie durchs Leben führt, und die anderen konzentrieren sich auf weltliche Dinge und fallen vom Glauben an den Schöpfergott ab. 1.Mose 4/1   Foto:_ Miguele Bruna

  • 3. Der Sündenfall

    Aufstand gegen Gott. Gott hatte dem Menschen große Fähigkeiten und Freiheiten gegeben. Es gab jedoch einen Baum im Garten, von dessen Früchten Adam und Eva nicht essen sollten, weil sie sonst Gut und Böse unterscheiden könnten und sterben mussten. 1.Mose 3   Der Teufel schlich sich in Gestalt der Schlange an Eva heran und überredete sie vom verbotenen Baum der Erkenntnis zu essen, mit dem Versprechen, wie Gott zu werden. Eva gab auch ihrem Mann von der Frucht und Adam duldete es und widersprach nicht. Gott spazierte im Garten und rief Adam. Adam und Eva aber versteckten sich vor Gott, weil sie merkten, dass sie nackt waren. Gott stellt Adam wegen des Vertrauensbruchs zur Rede und Adam schob die Schuld auf seine Frau. Auf die Gefahr hin, dass der Mensch auch noch vom Baum des Lebens essen und dadurch ewig in Sünde weiter leben würde, kündigt Gott die Vertreibung aus dem Paradies an. Und Satan, dem Verführer, wird prophezeit: Es wird einer kommen, der wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihm in die Ferse stechen. Ein Hinweis auf den kommenden Erlöser, den Sohn Gottes, Jesus Christus. Er wird Satan durch seinen Opfertod am Kreuz den Kopf zertreten und dabei eine tödliche Wunde erleiden. 1.Mos 3/15 Warum ist Satan der Feind des Menschen? . 1Mo 1,26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen , ein Bild, das uns gleich sei , Der Teufel hasst den Menschen, weil Gott Ihn nach Seinem Bilde erschaffen hatte, während Satan’s Versuch, wie Gott zu sein, gescheitert war. Der Engel Luzifer (ein gewaltiger, prächtiger Cherub-Engel) wusste sehr viel über das Himmelreich und die Erhabenheit Gottes, dennoch hat er sich gegen IHN erhoben. Ewige Verdammnis ist der Lohn für ihn und seine Engeldämonen. Doch für den Menschen gibt es einen Rettungsplan, weil er in seiner beschränkten Einsicht nicht im gleichen Maß schuldfähig ist wie der Teufel. Schon am Tag ihres Abfalls von Gott erfahren Adam und Eva, dass die Macht von Tod und Teufel einmal gebrochen werden wird. Und Gott erbarmte sich über die Nacktheit des Menschen und macht ihnen Felle zur Kleidung. Das erste Tier musste für den Menschen sterben. Schon von da an war klar, Vergebung und Rückkehr ins Paradies gibt es nur über das Blutopfer. Die Schlange Der Satan benutzt hier die Schlange, so wie er auch andere Wesen benutzen kann, um Unheil zu stiften. Eigentlich war die Schlange ein unschuldiges Geschöpf. Doch ließ sie sich im Paradies missbrauchen und empfängt daraufhin die Strafe, auf dem Boden kriechen zu müssen. Noch heute kann man Beinansätze an Schlangen finden. Wenn Gott darüber spricht, dass einer kommen wird (Jesus Christus) der ihr den Kopf zertreten wird, dann ist nicht das Tier damit gemeint sondern Satan selbst. Siehe oben. Schließlich wird durch den Abfall des Menschen die ganze Schöpfung (über die er zum Herrn gesetzt war) der Vergänglichkeit übergeben. Seit der Vertreibung aus dem Paradies sehnt sich die ganze Schöpfung nach Wiederherstellung der ursprünglichen Herrlichkeit. Angesichts von Sterben und Vergehen hatte der Mensch zu allen Zeiten erkannt, dass etwas mit dieser Welt nicht stimmt. Dazu brauchte sich der Schöpfer des Himmels und der Erde gar nicht offenbaren. Es war von Anfang an im Bewusstsein der Menschheit gegenwärtig. Foto: David Clode

  • 4. Kain erschlägt Abel

    Der erste Mord und was folgte. Adam nannte seine Frau Eva und zeugte mit ihr die ersten Kinder Kain und Abel. Nachdem Kain seinen Bruder aus Eifersucht erschlagen hatte, zeugten die Eltern ein weiteres Kind namens Set (Ersatz). In den folgenden Jahrhunderten, Adam wurde über 900 Jahre alt, entstanden weitere Kinder und Kindeskinder, die immer wieder untereinander heirateten. So entstanden bis zu Noahs Zeit etliche Völker und etwa eine Milliarde Menschen auf der Erde. Adam und Eva gründen die erste Familie und müssen durch Feldarbeit und Jagd ihr Leben sichern. Allerdings verfügen sie vom Paradies her noch über Fähigkeiten, die heute kaum ein Mensch vorweisen könnte. Die ersten beiden Söhne von Adam und Eva opfern Gott. Das Opfer von Abel wird von Gott angenommen, das von Kain nicht. Er missachtete, dass Gott nur blutige Opfer annahm. Ein Hinweis auf den späteren Opfertod Seines Sohnes Jesus am Kreuz. Kain erschlägt seinen Bruder daraufhin aus Eifersucht und flieht aus der Gegenwart Gottes. Gott stellt den Mörder unter Schutz, keiner darf ihn umbringen. Kain wird Städtebauer und treibt die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklungs voran. Von ihrem dritten Sohn, Set, erwarten Adam und Eva nicht viel. Zu sehr sind sie bisher enttäuscht worden. Tatsächlich aber wird der Sohn von Set, Enosch (Sünder) zum Hoffnungsträger. Seine Sippe bleibt Gott treu und verkörpert den gläubigen Zweig der damaligen Menschheit. Zwar nicht begleitet von wirtschaftlichem Erfolg und kulturellem Wachstum, aber in Gottesfurcht und Erkenntnis. Adam wird ca. 1000 Jahre alt und aus seinem und dem Samen seiner Kinder und Kindeskinder entstanden viele Völker. Wie schon angedeutet, stammt das Erbgut noch aus der Ewigkeit, dem Paradies und ist gesund und so gab es keine Probleme, wenn Nachfahren untereinander heirateten und Kinder bekamen. Die Menschen merken, dass mit ihnen etwas nicht stimmt, denn immer wieder kommen Kinder auf die Welt, die offensichtlich das Böse in sich tragen. Das Böse ist vererbbar. Die Völker gehen mit dieser Erkenntnis jedoch ganz unterschiedlich um. Die einen rufen Gott an und die anderen konzentrieren sich auf weltliche Dinge und fallen vom Glauben ab. 1.Mose 4/1

  • 6. Der Turmbau zu Babel

    Aufstand gegen Gott und Aberglaube. Nach der Sintflut wollte Gott, dass die Menschen sich über die ganze Erde verteilten, um sie in Besitz zu nehmen. Doch sie weigerten sich und zogen in die Ebene Schinar, im heutigen Irak. Gott setzte den ersten Herrscher ein, Nimrod. 1Mo 10,8 Und Kusch zeugte Nimrod ; der war der erste Gewaltige auf der Erde. Bisher hatte Gott selbst für Recht und Ordnung unter den Menschen gesorgt, ER strafte und er bevollmächtigte, ER versorgte und schützte. Nun sollten Menschen über Menschen regieren, aber schon der erste Regent war nicht nach Gottes Herzen. Nimrod war ein Jäger, dem entgegen war David ein Hirte gewesen. 1.Mo 10/10: Und der Anfang seines Königreiches war Babel und Erech und Akkad und Kalne im Land Schinar. 11 Von diesem Land zog er aus nach Assur und baute Ninive und Rehobot-Ir und Kelach 12 und Resen zwischen Ninive und Kelach: das ist die große Stadt. – . Nimrod begann den Turmbau zu Babel, um an Gott vorbei mit der Geisterwelt im Himmel Kontakt aufzunehmen. Der erste Esoteriker war geboren. Dort bauten sie eine Stadt namens Babylon (bedeutet Durcheinander) Und sie bauten einen riesigen Turm, später bekannt als Zikkurat, um den Himmel zu erreichen. Auf der Spitze des Turmes befand sich eine Kultstätte, um den Göttern nahe zu sein und zu opfern. Obwohl sie von ihren Vorfahren über den Schöpfer des Himmels und der Erde Überlieferungen empfangen hatten, lehnten sie diesen Gott ab und hielten nach anderen Göttern Ausschau. Gott stieg vom Himmel herab, um sich das Bauwerk anzuschauen und verwirrte die gemeinsame Sprache der Menschen. Keiner verstand jetzt mehr den anderen, die Fremdsprachen waren geboren und so begann man sich aus dem Weg zu gehen und die Erde zu besiedeln. ​ Nach dem Schöpfungsbericht hatte der Mensch sofort die Fähigkeit zu sprechen und verfügte über einen Wortschatz, um unter anderem den Tieren Namen zu geben. Auch kann heute jedes Kind jede Sprache erlernen, unabhängig von seiner Geburt und Herkunft. Der genetische Unterschied der menschlichen Rassen ist sehr gering und liegt etwa bei zwei Prozent. Demnach kann die Evolutionstheorie hier nicht zutreffen, da sie von mehr- und von weniger entwickelten Kulturen ausgeht. Die sogenannten primitiven Sprachen eingeborener Stämme haben sich als komplexer herausgestellt als die von hochentwickelten Kulturen. Somit hat der Mensch seit seiner Vertreibung aus dem Paradies, vor ca. 6000 Jahren, ständig an (sprachlichen) Fähigkeiten verloren. Noch in den beiden Weltkriegen setzten die Amerikaner Indigene (Indianer) ein, um mithilfe ihrer komplexen Sprache militärische Funknachrichten zu übermitteln, die für den Feind schwer entschlüsselbar waren. Mehr auf Anfrage zum Thema Evolutionslehre. 1-Mose 11 Foto: Matew Schwartz

  • Schuld und Vergebung

    Die Schuld ist wie eine Last, die man mit sich herumträgt. Manche haben sich so daran gewöhnt, dass ein Loslassen gar nicht mehr infrage kommt. Hältst Du Dich für perfekt? Oder würdest Du sagen, schon mal etwas falsch gemacht zu haben? Vielleicht sogar einräumen, notwendige Dinge versäumt oder jemandem Schaden oder Leid zugefügt zu haben? Ganz abgesehen von der Frage, wie man mit sich selbst umgeht, ob alles was man so unternimmt, seinem Körper oder der Seele guttut. Schuldig? Die Schuldfrage ist im Christentum der Ausgangspunkt für all das, was die Bibel zur Rettung und Rückkehr ins Paradies anbietet. Der Sündenfall des Menschen und die Vertreibung aus der Gegenwart Gottes vor etwa sechstausend Jahren stellt den Ausgangspunkt für all das Leid dar, das bis heute das Schicksal der Menschheit bestimmt. Sei es Krankheit, Krieg, Mord, Folter, Missbrauch, Lüge, Betrug aber auch Naturkatastrophen und Seuchen, kurz, der Tod selbst, ist eine Folge dessen, dass der erste Mensch Gott misstraut hat. Nicht nur der Mensch selbst, sondern die ganze Schöpfung seufzt, heißt es in der Schrift. Ein Problem, das sich über all die Generationen bis heute fortgepflanzt hat, denn Schuld ist vererbbar. Wir kommen noch darauf zurück. Was der Mensch sich auch an humanen Zielen und Ideen auferlegte, das allermeiste hat nicht gut geendet oder war nur von kurzer Dauer. Im Großen wie im Kleinen, in der Welt da draußen und im persönlichen Leben scheint der Wurm zu stecken. Wie viele Eltern wundern sich, dass Böses in ihren Kindern steckt, obwohl doch ihre eigene Erziehung stets umsichtig und liebevoll war. Sollte das Böse nicht nur ein Grundmuster der Welt um uns herum sondern auch im Menschen selbst vorhanden sein? Ist man erst einmal an dem Punkt angekommen, sich einzugestehen, versagt und schuldig geworden zu sein, unter welchen Umständen und in welchen Beziehungskonflikten auch immer, dann ist der erste Schritt getan. Der Wunsch nach Vergebung und Wiedergutmachung wäre vernünftig. Doch wie viele Therapeuten scheuen sich heute vor der Schuldfrage und konzentrieren sich vornehmlich auf die Opferrolle ihrer Patienten. Ja, es ist schlimm, misshandelt und herabgewürdigt zu werden, aber entspricht es nicht auch der Realität, Opfer genauso wie Täter in seinem Lebens zu sein? Was passiert mit jemandem, der diese Selbsterkenntnis verdrängt und sich darauf legt, stets die Schuld bei anderen zu suchen? Das Verdrängen von komplexen Lebensproblemen und das Suchen nach einem Schuldigen führt bei vielen in Süchte und macht am Ende krank, körperlich wie seelisch. Das Problem mit der Sünde An diese Stelle kommen wir nicht umhin, uns einen ziemlich unbeliebten Begriff näher anzuschauen, die Rede ist von der Sünde. Sünde bedeutet nichts anderes als Zielverfehlung. Verblüffend nicht wahr? Der Kern der Sünde, wie immer sie zutage tritt, bedeutet vom Weg abgekommen zu sein und das Lebensziel verloren zu haben. Wie schon im ersten Beitrag zur Bekehrung erwähnt, verfolgt Gott das Ziel, alle Menschen vor einem grausamen Ende, dem ewigen Tod, zu retten. Die Sünde ist hierbei der Sand im Getriebe oder wirkt wie eine schleichende Vergiftung auf die inneren Organe. Entweder man bekommt sie ziemlich unmissverständlich mit, wenn es im Leben knirscht, oder wir haben es mit einem schleichenden Prozess zu tun, der langsam und unterschwellig ins Verhängnis führt. Die Bibel: Der Lohn der Sünde ist der Tod. Um es unmissverständlich herauszustreichen, wenn in der Bibel vom Tod die Rede ist, dann ist der ewige Tod damit gemeint. Ein Ort, an dem Gott nicht ist, ein qualvolles Dasein, dessen weitere Beschreibung an dieser Stelle nicht hilfreich ist. Entgegen der Annahme, es sei mit dem Tod alles aus, spricht das Wort Gottes eine ganz andere Sprache. Stirbt ein gottesfürchtiger Mensch in der Hoffnung auf das Ewige Leben , so heißt es, er ist entschlafen . Entschlafen, weil Gott versprochen hat, ihn einmal von den Toten aufzuerwecken. Auch Jesus Christus, der Sohn Gottes, lag vor 2000 Jahren in einem Grab, wie alle anderen Toten. Doch war er nur drei Tage entschlafen und wurde vom Vater auferweckt. Millionen Menschen in aller Welt sind in dieser Hoffnung gestorben, ebenfalls einmal zum Ewigen Leben auferweckt zu werden. Das Verhältnis zwischen Gott und der Sünde ist etwa zu vergleichen mit dem Gegensatz zwischen Feuer und Wasser. Die Heiligkeit Gottes verträgt sich nicht mit Schmutz und Gestank, den Sünde sinnbildlich verbreitet. Aber dennoch heißt es: Gott hasst die Sünde aber liebt den Sünder. Die Bibel sagt uns, Menschen, die sich dem Heilsangebot Jesu verschließen, leben fortgesetzt in Sünde, was so viel bedeutet wie, in Gottesferne zu leben. Ein solches Leben kann sehr angenehm und erfolgreich sein, wie das eines Elon Musk. Aber dennoch wird es den Moment der Wahrheit geben, an dem die unvergebene Sünde an einem Menschen für alle sichtbar wird. Mit dem Ableben ist demnach alles entschieden. Nach dem Tod gibt es kein Zurück. Eine Bekehrung aus der Unterwelt ist dann nicht mehr möglich für Menschen, die die Botschaft des Evangeliums zwar gehört haben, aber sich zu Lebzeiten nicht bekehrten. Wie der Apostel Paulus erklärt, werden alle anderen Menschen, die die Frohe Botschaft des Evangeliums nie gehört haben, nach ihrem Gewissen beurteilt werden, entweder gerettet oder verloren gehen. An dieser Stelle muss noch eine weitverbreitete Fehleinschätzung zur Sprache kommen: Der Mensch selbst, kann sich vor der Sünde nicht reinwaschen. Was alle Religionen dieser Welt gerne anbieten, ist eine Errettung, durch viel Bemühen und fromme Werke. Das Stichwirt ist hierfür: " Selbsterlösung ". Es ist schön, Menschen zu begegnen, die ein gottgefälliges, ehrbares Leben führen. Aber wie auch der Reformator Martin Luther betont, es rettet sie nicht vor dem Gericht Gottes. Man kann noch so viel für wohltätige Zwecke spenden und versuchen, nach den Zehn Geboten zu leben, es bleibt dabei, vor Gott zählt das alles nicht. Wenn es um die Errettung von Sünde, Hölle, Tod und Teufel geht, dann kann es nur um Gnade gehen. Wer sich auf seine guten Werke verlässt, geht dem Satan in die Falle. Gemessen an dem, was Gott dem Menschen mit dem ewigen Leben und an Herrlichkeit vorbereitet, ist jeder Versuch dieses Glück zu verdienen eine Gotteslästerung. Selbst der ganze Reichtum dieser Welt zu allen Zeiten würde nicht ausreichen, um auch nur eine einzige Seele freizukaufen. Genauso könnte man versuchen, mithilfe einer Feuerwehrleiter auf den Mond zu gelangen. Die Distanz durch die Sünde zwischen Mensch und Gott ist zu groß. Es gibt nur einen Weg, nur ein Mittel um diese Kluft zu überwinden. Wir kommen darauf zurück. Und obwohl Gott das Gericht über eine gottlose Menschheit angekündigt hat, ist ER selbst am meisten darüber betrübt und in Sorge. Um uns dies zu veranschaulichen muss man sich zunächst ein Bild von der viel zitierten Liebe Gottes vergegenwärtigen. Was könnte mir helfen, sich diese Liebe vorzustellen, um eine Ahnung von Gottes Herz zu bekommen? Nun versuchen wir es. Dazu wäre es ganz hilfreich, sich das Liebste vorzustellen, was man auf Erden hat. Ist es ein Mensch oder ein Besitz oder gar ein Tier? Je inniger diese Beziehung ist, umso leichter wird es Dir jetzt fallen, dieser Liebe nachzuspüren. Dein ganzer Körper mit samt den Gefühlen sehnt sich unentwegt nach Gemeinschaft mit dem Geliebten. Und jetzt stell Dir vor, Gott würde genauso für seinen (einzigen) Sohn empfinden. Jesus spricht an einer Stelle zu seinen Jüngern davon, dass er und der Vater eins sind . Diese vollkommene Beziehung führt schließlich dazu, dass der Vater seinen einzigen Sohn losschickt, um als wahrer Gott und wahrer Mensch Dich zu retten, um am Kreuz von Golgatha in den Tod zu gehen. Möglichst viele Menschen zu allen Zeiten sollen Vergebung und Rettung erlangen. Vergebung (Gnade) Von Kaiser Wilhelm heißt es, dass er gelegentlich das Gefängnis besuchte. So ging er einmal von Zelle zu Zelle, um zu sehnen, wie es den Gefangenen ging. Alle beteuerten ihre Unschuld, in der Hoffnung begnadigt zu werden. Schließlich gelangte er zu einem Mann, der seine Schuld eingestand: "Euer Majestät, ich habe die Strafe verdient, ich bin zu Recht verurteilt worden." Erstaunt wandte sich der Kaiser an den Wärter in der Tür und rief: Was macht dieser Schuldige unter all den Unschuldigen hier? Um dann Kraft seiner Authentizität hinzuzufügen: Sofort entlassen! Der Mensch braucht Vergebung für seine sündige Abstammung und sein Leben ohne Gott. Vergebung bedeutet, den Stellvertretertod Jesu Christi für sich persönlich anzunehmen und von seinem bisherigen Leben umzukehren (Bekehrung). Oftmals hält der Stolz viele Menschen davon ab, das Gnadenangebot Gottes anzunehmen. Wie schon erwähnt, widerstrebt es dem Menschen seine Schuld einzugestehen. Aber selbst wenn er dazu bereit ist, bleibt noch der Versuch, durch frommes Verhalten sich den Himmel verdienen zu wollen. Aber der einzig gültige Weg der Gnade setzt voraus, nichts vorweisen zu können, nackt und bloß vor dem Thron Gottes zu stehen. Allein im Vertrauen auf das vergossene Blut am Kreuz seine persönliche Errettung in Anspruch zu nehmen. Die Bibel spricht von einem reinen weißen Kleid, das der bekehrte Sünder erhält. Das Opferblut war schon im Alten Testament ein Zeichen, um die persönliche Schuld aber auch die Schuld des ganzen Volkes reinzuwaschen. Erst mit dem letztgültigen Opfer durch das Lamm Gottes , Jesus Christus wurden all die symbolischen Tieropfer erfüllt. Vergebung bedeutet für Gott, an einem Sünder keine Schuld mehr erkennen zu können. Ein Mensch, der bildlich mit dem Opferblut Jesus besprengt ist, an dem kann Gott der Vater nur das Blut seines geliebten Sohnes erkennen. So heißt es, dass ein bekehrter Christ, eine bekehrte Christin von Gott an Kindes statt angenommen ist. Daher ist die Rede von Kindern Gottes . Nicht zu verwechseln mit Geschöpfen Gottes. Nur die Kinder Gottes sind gerettet und können nicht mehr verloren gehen. So wie ein Verwandtschaftsverhältnis unauflösbar ist. Wer wahrhafte Bekehrung durch das Bekennen seiner Sünden vollzogen hat und zu den Erlösten gehört, kann auch selbst wieder vergeben. Entgegen aller widerstreitenden Gefühle und Erfahrungen mit Feinden und Peinigern ist es Gott, der auch dies in einem Menschen bewirkt. Es ist die Fähigkeit über sich selbst hinauszuwachsen und vergeben zu können. Gott stellt im Vaterunser eine Beziehung her zwischen Vergebung empfangen und vergeben können. ... und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern... Durch die Vergebung der persönlichen Schuld wird Liebe zu Gott und den Menschen freigesetzt. Menschen, die bußbereit in Wort und Tat sind und Vergebung erlangt haben, erleben eine Liebe in sich, die nicht von dieser Welt ist. Selbst den größten Feinden kann vergeben werden. Schauen wir uns noch eine Begebenheit an, die der Evangelist Lukas berichtet. Sie handelt von einer Frau, die Jesus aus schwersten Sünden befreit hatte. Ihre Dankbarkeit äußert sich darin, dass sie ihr ganzes Vermögen in das kostbarste Öl steckte, um damit ihre Dankbarkeit und Liebe zum Ausdruck zu bringen: Luk 7/44 44 Dann blickte er die Frau an und sagte: «Sieh diese Frau, Simon! Ich kam in dein Haus, und du hast mir kein Wasser für meine Füsse gegeben, was doch sonst selbstverständlich ist. Aber sie hat meine Füsse mit ihren Tränen gewaschen und mit ihrem Haar getrocknet. 45 Du hast mich nicht mit einem Bruderkuss begrüßt. Aber diese Frau hat immer wieder meine Füsse geküsst. 46 Du hast meine Stirn nicht mit Öl gesalbt, während sie dieses kostbare Öl sogar über meine Füsse gegossen hat. 47 Ich sage dir: Ihre grosse Schuld ist ihr vergeben; sonst hätte sie mir nicht so viel Liebe zeigen können. Wem wenig vergeben wird, der liebt auch wenig.» 48 Zu der Frau sagte Jesus: «Deine Sünden sind dir vergeben.» 49 Da tuschelten die anderen Gäste untereinander: «Was ist das nur für ein Mensch! Kann der denn Sünden vergeben?» 50 Doch Jesus sagte noch einmal zu der Frau: «Dein Glaube hat dich gerettet! Geh in Frieden.» Foto: Brandon Green

  • 2. Die Erschaffung des Menschen

    Adam: 4119 – 3189 v.Chr. Der Mensch wird als Partner Gottes geschaffen. Mos 1/26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Von Anfang an hat Gott den Menschen als sein Gegenüber geschaffen, als Gesprächspartner und Mitgestalter. Nicht ein Engel, sondern der Mensch sollte mit Gott einmal über alles in der Ewigkeit regieren. So waren die ersten Menschen mit außergewöhnlicher Intelligenz und Fähigkeit ausgestattet. Das hebräische Wort für Mensch ist Adam und bedeutet "rote Erde". Das Material, aus dem wir gemacht sind, ist Erde. Von ihr sind wir gemacht und zu ihr werden wir nach dem Sündenfall, wieder werden. Der Mensch empfängt zwar eine unsterbliche Seele, aber der Körper ist seit dem Verrat an Gott im Paradies verweslich . Doch wird es für jeden eine Auferstehung (des Körpers) geben, für die einen zur ewigen Herrlichkeit bei Gott und für die anderen zur ewigen Verdammnis im Abgrund, dem Feuersee. Der Schöpfer des Universums wird bei jedem Menschen die verstreuten Atome wieder zusammenfügen. Der Ort des Paradieses und die Ströme, die einst den Garten Eden durchzogen, sind heute nicht mehr auffindbar. Wir müssen davon ausgehen, dass die Sintflut, die in eine Eiszeit mündete, alle Spuren des Garten Edens beseitigt hat. Erst mit der Zeit Hiobs können geografische Angaben der Bibel ziemlich genau verortet werden. ​ Der erste Mensch, Adam, wurde als Herr über die Schöpfung gesetzt. Er sollte den Garten im Paradies gestalten und in ihm arbeiten. Der Mensch erhielt zu Anfang und sofort umfangreiche Weisheit und Erkenntnis und sein Körper war frei von Krankheit und Altern. Gott zeigte ihm alle Tiere und wollte, dass Adam ihnen einen Namen gibt. Gott sah, dass Adam allein war. So versetzte ER ihn in einen Schlaf und erschuf aus einer Rippe Adams (nahe seines Herzes) die erste Frau, Eva (übersetzt Männin). Die beiden sollten unzertrennlich ein Fleisch sein. Eva sollte ihm eine Hilfe sein, denn die Aufgaben waren zu umfangreich, dass Adam allein alles auf die Reihe bekommen hätte. Die Begeisterung Adams über seine Frau war groß: Das ist ja Fleisch von meinem Fleisch! Die Ehe wurde hier schon als lebenslange Verbindung von Mann und Frau definiert. Die spätere Vielfrauenehe, (Harem) war nicht nach Gottes Plan. 1.Mose 1/27

  • 1. Am Anfang

    Die Erde und das ganze Universum wurden in sieben Tagen erschaffen Es gibt Grund zur Annahme, dass die Schöpfung zu Beginn durch Luzifer, der mit seinen Engeln einen Aufstand gegen Gott unternommen hatte, zerstört wurde.   Nämlich, nachdem Michael mit seinem Engelheer den Luzifer und sein Engelheer besiegt und aus dem Himmel geworfen hatte.   Offb 12,7 Satan wütete daraufhin mit seinen Engeldämonen auf der Erde: Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; dazu 1Joh 3,8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel ; denn der Teufel sündigt von Anfang an . Eine verwüstete Erde kann nicht Gottes Werk sein, wenn es doch immer wieder im Schöpfungsbericht heißt, dass alles was der Schöpfergott machte, gut war. Aber die Schöpfungsgeschichte geht noch am gleichen, dem ersten Tag weiter, wenn es heißt: … und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Noch bevor das Tageslicht entsteht, erstrahlt das Licht Gottes, das heller ist als die Sonne. ( Apo 26 ) Danach geht die Schöpfung in sieben Tagen weiter: Schöpfungstag: Gott unterscheidet Licht und Finsternis, Tag und Nacht entstehen. Schöpfungstag: Gott trennt Wasser und Atmosphäre. Und Gott nannte die Atmosphäre Himmel . (nach Luther "Feste") Schöpfungstag: Gott sammelt das Wasser in einer Dunstschicht und im Meer und lässt die Pflanzenwelt entstehen. Schöpfungstag: Gott lässt das Himmelszelt (Kosmos) entstehen, setzt Sonne und Mond an ihren Platz, damit die Zeit gemessen werden kann. Schöpfungstag: Gott lässt die Fische im Wasser und die Vogelwelt entstehen und segnet sie, dass sie sich vermehren. Schöpfungstag: Gott lässt die Tierwelt entstehen und spricht: Lasst uns den Menschen machen, der uns ähnlich ist und über alles regieren soll. Schöpfungstag: Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil ER an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte. 1 Mose 1 Foto: Brain Goff

  • Bekehrung wie geht das?

    Die Zeit der Massenbekehrungen ist vorbei. Noch nach dem Zweiten Weltkrieg waren Hallen gefüllt, wenn ein Evangelist wie Wilhelm Busch gepredigt hatte. Sein Standardwerk "Jesus unser Schicksal" ist auch heute noch in den Regalen frommer Christen zu finden. Nach fünfundsiebzig Jahren sieht die gesellschaftliche Realität in Europa jedoch ganz anders aus. Ein gewisser Überdruss scheint eingetreten zu sein, der nur noch gelegentlich einzelne Menschen dazu treibt, nach Gott zu fragen. Doch auch hier müsste man erst einmal klären, von welchem Gott überhaupt die Rede sein soll. Während die Religion im "christlichen Abendland" nach1945 nur evangelisch, katholisch oder eventuell noch freikirchlich kannte, ist der Begriff heute in viele unterschiedliche Glaubensrichtungen aufgespalten. Wenn hier an dieser Stelle nur der christliche Glaube beleuchtet wird, dann weil die westliche Kultur seit 1600 Jahren maßgeblich von der Bibel geprägt ist, auch wenn dies kaum jemandem mehr heute bewusst ist. Allerorts zeugen Kirchen von einer Vergangenheit, die zwar vergessen scheint, aber dennoch in einzelnen Menschen lebendig ist. Und so wollen wir uns die Frage stellen, welche Bewandtnis es damit hat und wie man sich "bekehrt". Ein weitreichendes Themengebiet, welches zahlreiche Bücher füllt, aber dennoch hier nur in kurzen knappen Worten angerissen werden soll, quasi als Erstkontakt. Lass die Sätze einfach auf Dich wirken und spüre nach, was sie im Inneren auslösen. So könnte es beginnen und dann kommen Fragen, die hier oder anderswo Antworten finden. Wie schon angedeutet geht es um den Gott der Bibel, wie er sich in seinem Wort seit mehr als dreitausendfünfhundert Jahren durch Propheten und letztendlich durch seinen Sohn Jesus Christus offenbart hat. Ein Gott, der sich als Schöpfer des Universums vorgestellt hat und der von sich selbst sagt, dass ER der wahre und einzige, der lebendige Gott sei. Und so kann man gespannt sein, was seine Botschaft an uns ist. Gott möchte, dass alle Menschen vor dem ewigen Tod gerettet werden. Der Kern seiner Guten Nachricht dem Evangelium ist, dass das Ewige Leben nicht verdient werden kann, sondern ein Geschenk ist. Gott bewirkt das Wollen und das Können in einem Menschen. Was bedeutet das? Wenn jemand sich für den Glauben interessiert, ist das kein Zufall. Wenn jemand sich bekehrt und taufen lässt, ist es Gott, der die Entschlusskraft dazu schenkt. Gott zieht Menschen zu seinem Sohn Jesus Christus. Bekehrung bedeutet, sich durch seinen Tod am Kreuz vor dem gerechten Zorn Gottes schützen und retten zu lassen. Jesus ist für jeden Menschen gestorben, der "ja" zu ihm sagt. So geht Bekehrung davon aus, dass ich vor Gott schuldig bin und der Tod die Folge davon ist. Bekehrung bedeutet, Jesu Christus als Stellvertreter anzuerkennen, der meine Strafe, die ich verdient habe, auf sich genommen hat. Jesus deckt mich, wie eine Henne ihr Küken zu. Bekehrung bedeutet, dass man an die Auferstehung von den Toten glaubt, so wie sie von unzähligen Zeitzeugen im Jahr 32 n.Chr. in den Evangelien bestätigt worden ist. Bekehrung bedeutet, die Schuld seines Lebens einzugestehen und Jesus Christus als seinen Retter persönlich anzunehmen. Bekehrung bedeutet, mit seiner Taufe Gott ein Versprechen zu geben, dass man auf sein Gewissen hören und achten will. Wenn dies aufrichtig und aus vollem Herzen bekannt wird, schenkt Gott seinen Geist, der dem Bekehrten hilft, ein aufrichtiges Leben im Licht Gottes zu führen. In fester Zuversicht, einmal die ewige Glückseligkeit zu erlangen.

  • Zefanja

    Der Prophet Zefanja verkündet das Gericht über Israel und die ganze Welt, gerichtet auf die Drangsalszeit, wenn es zum Tag des HERRN kommen wird. Hier ist der gesamte Zeitraum vom Beginn der Drangsal, nach der Entrückung der Gemeinde, bis ans Ende des Tausend Jährigen Friedensreiches gemeint, wenn der Schöpfer des Himmels und der Erde eine Neue Erde schaffen wird. Große Naturkatastrophen und anderes Unglück werden über die Erde kommen und nach dreieinhalb Jahren dann, mit dem letzten Weltkrieg, beginnt das Gericht über eine verlorene Menschheit, die von Gott nichts wissen will und ihren alltäglichen Gewohnheiten nachgeht. Schließlich, mit dem Erscheinen des Lammes Gottes, wenn Jesus wiederkommt in Macht und Herrlichkeit, wie ein Blitz vom einen Ende des Himmels bis ans andere Ende, am Ende der Großen Drangsal werden viele vom Erdboden hinweggerafft. Zu dieser Zeit wird der Antichrist in Jerusalem regieren und falsche Priester werden auch zu dieser Zeit Dienst tun. In Zefanja werden alle der Reihe nach aufgezählt, die das Gericht Gottes trifft. Jene Priester aus den Heidenvölkern, die Götzendienst tun, aber auch jene aus dem jüdischen Volk, die sich Baal angeschlossen haben,,, mit samt den Israeliten, die sich der Esoterik und fernöstlichen Religionen angeschlossen haben werden. Wie einst vor der Verwüstung durch die Babylonier, werden sich die Völker in Sicherheit wähnen, bis dann das Unglück über sie hereinbricht. Der zweite Teil des Buches gliedert sich in drei Teile: Weltweiter Aufruf zur Buße, gerichtet an Israel in der Endzeit hat es Bedeutung für alle Menschen zu allen Zeiten. Gericht über die ganze Welt Gericht über Israel Die Botschaft Zefanjas richtet sich an alle Menschen zu allen Zeiten. Die Gnadenzeit wird ein Ende haben und Gott wird mit großer Macht bei die gottlose Menschheit Gericht halten. Wer sich nicht zu Lebzeiten bekehrt, wird mit dem Tod verloren gehen. Wer sich in der großen Drangsal nicht bekehrt, wird unter das Gericht fallen und im Untergang der Welt den Gerichtsspruch über das eigene vergebliche Leben zu spüren bekommen. Besonders rückt die Prophetie, das Ergehen der Länder um Israel bis in die Zukunft in den Fokus. Der Gazastreifen, Stammland der Philister, heute Palästinenser genannt, wird ausgerottet werden. Auch im Osten Israels wird die Strafe Gottes Moab, die Nachfahren von Lot treffen, die Israel Land weggenommen haben. Gott wird sie zur Rechenschaft ziehen, weil sie sich am ersten Krieg 1948 der arabischen Staaten gegen Israel beteiligt hatten und die Juden aus Jordanien vertrieben und ermordet hatten. Gott spricht davon zum Schlachtopfer zu werden. Wer zu Lebzeiten das ultimative Schlachtopfer Jesu Christi am Kreuz nicht annimmt, wird selbst mit seinem Leben zum Schlachtopfer werden. Wir können auch heute Menschen retten, indem wir ihnen das kommende Gericht aus Zefanja verkünden. Die Sanftmütigen (die Demütigen) des Landes werden aufgerufen am Wort Gottes zu bewahren und daran festzuhalten. Das Gericht über die Gottlosen wird sein wie die Spreu , die hinweggeweht wird. Gleich nach der Entrückung der Gemeinde wird es noch vor dem Beginn der Drangsalszeit eine erste Erweckungsbewegung in Israel geben. Es werden die 144000 aus der Offenbarung sein, die sich zu Jesus bekehren. Eine erste Vorhut einer großen Erweckung in Israel. Bisher hatten die heidnischen Völker über 2000 Jahre die Chance bekommen, sich zu bekehren, und Millionen Nichtjuden haben das getan. Nach ihrer Entrückung wird es Israel sein, durch das die Weltmission weitergeführt wird.

  • 20. Die Offenbarung V

    Was sein wird: Das tausendjährige Reich und die Ewigkeit Der Überlebenden des jüdischen Volkes in Israel haben Jesus angenommen und so kommt, wie prophezeit, der Herr in Macht und Herrlichkeit nach Jerusalem, zusammen mit der Gemeinde und allen Heiligen, um die Welt zu regieren. Künftig gibt es weder Krankheit noch Tod und die Völker pilgern in die neue Welthauptstadt, um Jesus zu sehen und anzubeten und mit Ihm auf dem Tempelberg ein Mahl einzunehmen. Die Wüsten werden aufblühen und für alle Menschen wird genug Essen da sein. Es gibt weder Tod noch Krankheit. Die Märtyrer aus der Drangsal werden auferweckt, Jes 26/ 19 Deine Toten werden lebendig, meine Leichen ⟨wieder⟩ auferstehen. Wacht auf und jubelt, Bewohner des Staubes Off. 20/4: Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses für Jesus und um des Wortes Gottes willen und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre . 5 Die andern Toten aber wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung. 19 Deine Toten werden lebendig, meine Leichen ⟨wieder⟩ auferstehen. ​ Johannes : Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; die Gemeinde und die Heiligen werden zu Richtern über die gottlose Welt. Die Seelen der Märtyrer, die wegen ihres Glaubens an Jesus in der Drangsalszeit umgebracht wurden, aber auch, die nicht das Zeichen des Tieres angenommen hatten, werden lebendig und regieren mit Jesus die Erde . Dies ist die erste Auferstehung. Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen die tausend Jahre. All die anderen Toten aus der Drangsal, die Jesus nicht geglaubt und angenommen haben, bleiben im Grab und warten auf das Endgericht Gottes. Sie befinden sich im Abyssos, (griechisch) oder dem Hades, in einer Art Untersuchungsgefängnis, zusammen mit den verlorenen Seelen aller Zeiten und Dämonen, die vorzeitig in den Abgrund mussten. (Abyssos, oder Hades kann aber auch für das Paradies der geretteten Seelen stehen, die auf ihre leibliche Auferstehung warten) Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden und wird hinausgehen, die Nationen zu verführen. Auch in einer vollkommenen Welt ohne Not, Schmerz und Tod wenden sich viele Menschen von Gott ab. So wird der Teufel ein letztes Mal losgelassen, um die zu verführen, die nicht zum Glauben an Jesus gekommen sind. Auch sie rotten sich zu einem gewaltigen Heer zusammen und umzingeln das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt (Jerusalem) auf einer Breite von mehreren tausend Kilometern. Und Feuer kam aus dem Himmel herab und verschlang sie. Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier als auch der falsche Prophet sind; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit. Der Feuersee, jüdisch Gehenna, ist, im Anschluss an die Hölle, die letzte Station ewiger Qualen für die verlorenen Menschen und den Teufel mit seinen Dämonen. Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel. Am Ende des tausend jährigen Reiches, nach der Endschlacht, löst sich die Schöpfung auf. Die Erde und das gesamte Universum verbrennen, es kommt zur Kernschmelze, in der selbst die Atome vergehen. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Während die Gläubigen nur einmal sterben und dann in die Ewigkeit eingehen, sterben die verlorenen Seelen zweimal. Der zweite, ewige Tod trifft die, die nicht (mehr) im Buch des Lebens zu finden sind. Aber auch die, die nicht verloren gehen, werden nach ihren Werken gerichtet, eine Art Preisgericht. Hiernach werden die zukünftigen Regierungsaufgaben in der Ewigkeit übertragen. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen. Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Zu dem irdischen Jerusalem gibt es ein Original im Himmel, das himmlische Jerusalem. Ungleich gewaltiger und schöner, mit dem himmlischen Tempel. Das neue Jerusalem, von dem hier die Rede ist, meint die Gemeinde. Die genauen Maßangaben aber beziehen sich auf das Original, das Jerusalem im Himmel. Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu . Die neue Wohnung des himmlischen Volkes, es wird das Anderthalbfache des Erddurchmessers messen. In quadratischer Würfelform wird man nicht nur an der Oberfläche wohnen, sondern den ganzen Innenraum zur Verfügung haben. Überall wird Licht und Glanz sein, es braucht keine Sonnen und keinen Mond mehr, denn alles ist transparent und wird vom Licht des Lammes erhellt. Und der Baustoff ihrer Mauer war Jaspis und die Stadt reines Gold, gleich reinem Glas. 19 Die Grundsteine der Mauer der Stadt waren mit jeder ⟨Art⟩ Edelstein geschmückt: der erste Grundstein ein Jaspis; der zweite ein Saphir; der dritte ein Chalzedon; der vierte ein Smaragd; der fünfte ein Sardonyx; der sechste ein Sarder; der siebente ein Chrysolith; der achte ein Beryll; der neunte ein Topas; der zehnte ein Chrysopras; der elfte ein Hyazinth; der zwölfte ein Amethyst. Gott liebt erlesene Baustoffe, Edelsteine und vollkommenes Design. Alles hat seine besondere Bedeutung und ist voller Leben. So wie schon die Bauanleitung des irdischen Tempels genauen Anweisungen gefolgt war, Bauplänen, die bis dahin auf der Erde unbekannt waren, so ist der himmlische Tempel unvergleichlich größer und schöner. Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Und keinerlei Fluch wird mehr sein; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein; und seine Knechte werden ihm dienen, und sie werden sein Angesicht sehen; und sein Name wird an ihren Stirnen sein. In der Neuen Welt wird es viel zu tun geben und die Menschen werden mit dem Lamm regieren: und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. ​ Schlussermahnung Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt! Der Engel ermahnt Johannes noch einmal ausdrücklich, das alles nicht für sich zu behalten, denn die Zeit dieser Ereignisse ist nahe. Jeder soll die Freiheit haben, Gutes oder Böses zu tun, aber der Herr wird kommen und jedem seinen verdienten Lohn geben. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Glückselig werden die bezeichnet, die ihre Kleider gewaschen haben und durch die Tore Jerusalems ins ewige Leben eingehen. Draußen müssen die bleiben, die Gott abgelehnt und sich für den Weg der Sünde entschieden haben. Das Buch, die Heiligen Schrift endet an dieser Stelle mit dem Hinweis, dass nichts mehr hinzugefügt oder weggelassen werden darf. Wer dennoch der Bibel etwas hinzufügt, dem wird Gott von den Plagen etwas hinzufügen. Und wer etwas von der Bibel wegnimmt, dem wird Gott seinen Platz im himmlischen Jerusalem wegnehmen. Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen; komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! Offenb 20/4 Abschließend noch ein paar Quellenangaben, worauf die hier aufgeführten Texte basieren. Arnold Fruchtenbaum, jüdisch, messianischer Lehrer Wolfgang Wangler, evangelischer Pfarrer, Theologe und Israel Reiseführer Roger Liebi, Schweizer Theologe und Bibelforscher Martin Luther, Reformer und Wegbereiter des modernen Christentums.

  • Die Offenbarung I+II

    Die Offenbarung des Johannes stellt das letzte Buch der Bibel dar. Altes- und Neues Testament gelten damit als abgeschlossen. Wer versucht, dem etwas hinzuzufügen, dem droht Gottes Strafe. Innerhalb der Endzeit, die 1882 mit der ersten Rückwanderungswelle der Juden nach Israel begonnen hat, stellt die Offenbarung über die Zeit der Drangsal die letzten sieben Jahre vor der Wiederkunft Christi dar. Die Prophetien sind erfüllt, das Evangelium unter allen Nationen ist verkündet, der letzte Abschnitt der Menschheitsgeschichte mit dem letzten Weltkrieg kann beginnen. Wie aber sieht es mit der Christenheit in den Tagen des gegenwärtigen Zeitalters aus, bevor die Drangsalszeit beginnt und die wahren Gläubigen entrückt werden? (nach 1. Tessalonicher 4/16 ): ​ Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. 2 Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, 3 lieblos, unversöhnlich, schändlich, haltlos, zuchtlos, dem Guten feind, 4 Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Ausschweifungen mehr als Gott; 5 sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide! 6 Zu ihnen gehören auch die, die sich in die Häuser einschleichen und gewisse Frauen einfangen, die mit Sünden beladen sind und von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die immer auf neue Lehren aus sind und nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. 8 Wie Jannes und Jambres (die Beiden ägyptischen Zauberer) dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit: Es sind Menschen mit zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben. 9 Aber sie werden damit nicht weit kommen; denn ihre Torheit wird allen offenbar werden, wie es auch bei jenen geschah. 2, Tim 3 ​ Demnach befindet sich die Christenheit moralisch und sittlich in einem katastrophalen Zustand, in dem die wahren Christen ausharren und die Heimholung am Tag der Entrückung herbeisehnen.Die heutige Zeit wird hier präzise vorhergesagt und der Tag der Entrückung der Gemeinde, der wahren Gläubigen kann tagtäglich geschehen. Zurück bleiben werden die falschen Christen, die Scheinbekehrten, die sich dann nicht mehr bekehren können. Für sie ist der Weg zu Gott durch den Geist des Irrwahns versperrt. Im ersten Petrus Brief verweist der Apostel darauf, dass das Gericht Gottes in seinem Haus, in der Gemeinde beginnt. Hier werden die "Schafe" und "Böcke" sortiert. Gleichzeitig wird klar, dass all die Gottlosen, die es versäumt haben, sich zu bekehren, auf nichts hoffen können. Denn die Zeit ⟨ist gekommen⟩, dass das Gericht anfängt beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was ⟨wird⟩ das Ende derer ⟨sein⟩, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen? 18 Und wenn der Gerechte mit Not gerettet wird, wo wird der Gottlose und Sünder erscheinen? 1. Petrus 4/17 ​ Nun aber zur Drangsalszeit selbst: Die Drangsalszeit, von der die Offenbarung (geschrieben um 100 n.Chr. vom Apostel Johannes) im dritten Teil berichtet, ist die Zeit der Versuchung. Gleichzeitig verbunden mit dem Erscheinen des Antichristen als Person und dem Herrscher Europas, dem größten Verführer aller Zeiten, der mit großen Wundern die Massen in den Bann ziehen wird. Gleichzeit richtet Gott selbst die Erde. Im Himmel, vor dem Thron Gottes, sind die Heiligen, die vier Wesen und die Engelschar versammelt in Anbetung. Jesus, das Lamm Gottes ist würdig, das Buch mit den Sieben Siegeln zu brechen und wird somit vom Erlöser zum Richter der Welt. Die Bilder und Erklärungen beschreiben abwechselnd das Geschehen im Himmel und auf der Erde. Im Buch der Offenbarung geht es um eine exakte Chronologie dessen, was geschehen war, was ist und was kommen wird. Die Zahl sieben spielt hier eine besondere Rolle. So haben wir es nicht nur mit sieben Gemeinden zu tun, denen die Sendschreiben gelten. Ferner handelt der Ablauf von dreimal sieben Gerichten Gottes, ebenso sind an sieben Stellen der Offenbarung Einschüben vorhanden. Einschübe, die den chronologischen Ablauf unterbrechen und ergänzen. Das Buch der Offenbarung aus Wikipedia: 1. Vorwort 1,1–3 Jesus Christus erscheint dem Apostel Johannes und fordert ihn auf aufzuschreiben, was in Zukunft passieren wird. Johannes wird in den Himmel entrückt, wo er in Bildern und Reden das Zukünftige sieht und davon hört. Der Adressate sind die Knechte Jesu Christi, andere können die Offenbarung demnach nicht verstehen. Doch zuvor diktiert Jesus Christus, das Lamm Gottes die Sendschreiben an sieben Gemeinden in Kleinasien der damaligen Zeit. 2. Sieben Sendschreiben 1,4–3,22 1. Briefliche Einleitung – Gruß an die sieben Gemeinden 1,4–8 2. Die Beauftragungsvision 1,9–20 Johannes bekommt vom himmlischen Christus in einer Vision den Auftrag, alles aufzuschreiben. 3. An die Gemeinde in Ephesus 2,1–7 4. An die Gemeinde in Smyrna 2,8–11 5. An die Gemeinde in Pergamon 2,12–17 6. An die Gemeinde in Thyatira 2,18–29 7. An die Gemeinde in Sardes 3,1–6 8. An die Gemeinde in Philadelphia 3,7–13 9. An die Gemeinde in Laodizea 3,14–22 3. Prophetische Visionen 4,1–22,5 1. Vision vom thronenden Gott im Himmel 4,1–11 Um den Thron Gottes, von dem Blitze, Stimmen und Donner ausgehen, stehen weitere 24 Throne, auf denen die 24 Ältesten sitzen. Ringsum stehen sieben Fackeln und vier Lebewesen (Repräsentanten der Eigenschaften Gottes) voller Augen (Löwe, Stier, Mensch, Adler). 2. Das Buch mit den sieben Siegeln 5,1–14 Das Lamm bekommt von Gott eine siebenfach versiegelte Buchrolle 3. Die Öffnung der sieben Siegel 6,1–8,1 1. Die ersten vier Siegel (die vier apokalyptischen Reiter) 6,1–8 1. Das erste Siegel 6,1–2 Ein weißes Pferd erscheint, der Reiter (der Sieger) hat einen Bogen ohne Pfeil. Er gibt vor, in friedlicher Absicht zu kommen. Es handelt sich um den Antichristen. 2. Das zweite Siegel 6,3–4 Ein feuerrotes Pferd erscheint, der Reiter hat ein Schwert, Kriege werden die Erde überziehen. 3. Das dritte Siegel 6,5–6 Ein schwarzes Pferd erscheint, der Reiter hat eine Waage. Not und Teuerung vielerorts, Lebensmittel werden knapp, die Menschen hungern. 4. Das vierte Siegel 6,7–8 Ein fahles Pferd erscheint, der Reiter heißt „der Tod“ und bekommt die Macht zu töten über ein Viertel der Erde. Die Große Drangsal, der letzte Weltkrieg. beginnt nach 3,5 Jahren. 2. Die letzten drei Siegel 6,9–8,5 1. Das fünfte Siegel 6,9–11 Es erscheinen die Seelen der Märtyrer, welche ein Gericht verlangen 2. Das sechste Siegel 6,12–17 Nach Erdbeben und kosmischen Erscheinungen wird der Himmel wie eine Buchrolle zusammengerollt. Die Menschen verbergen sich in den Bergen. 3. Nach der Entrückung der Gemeinde bekommen 144000 Gottesknechte aus den zwölf Stämmen Israels ein Siegel auf die Stirn. Sie können nicht mehr verloren gehen und beginnen die Weltmission fortzusetzen. Eine unzählige Menschenschar aus allen Nationen sammelt sich mit Palmzweigen um den Thron Gottes und das Lamm führt sie zu Wasserquellen des Lebens. 4. Das siebte Siegel 8,1–5 Es tritt eine halbe Stunde Stille im Himmel ein. Danach bekommen sieben Engel sieben Posaunen. 4. Blasen in die sieben Posaunen 8,6–11,19 1. Die ersten vier Posaunen 8,6–13 1. Die erste Posaune 8,7 Hagel und Feuer mit Blut vermischt fallen aufs Land. Ein Drittel der Erde wird verbrannt. 2. Die zweite Posaune 8,8–9 Ein brennender Berg fällt ins Meer. Ein Drittel der Lebewesen im Meer und ein Drittel der Schiffe werden vernichtet. 3. Die dritte Posaune 8,10–11 Ein Stern namens „Wermut“ fällt in Flüsse und Quellen. Ein Drittel des Wassers wird bitter und viele Menschen sterben durch das Wasser. 4. Die vierte Posaune 8,12–13 Die Sonne, der Mond und die Sterne verlieren ein Drittel ihrer Leuchtkraft. Ein Adler ruft drei mal „Wehe“. 2. Die letzten drei Posaunen (die drei „Wehe“) 9,1–11,19 1. Die fünfte Posaune 9,1–12 Der Schacht des Abgrunds wird geöffnet. Es kommen Heuschrecken mit ihrem König Abaddon daraus, um die Menschen ohne Gottessiegel fünf Monate lang zu quälen. 2. Die sechste Posaune 9,13–21 Es werden vier am Euphrat gefesselte Engel losgebunden. Ein Drittel der Menschheit wird durch Feuer, Rauch und Schwefel aus Mäulern abertausender Pferde, getötet. Trotzdem wollen sich die übrigen Menschen nicht bekehren. 3. Auftrag der Prophetie des Endgeschehens 10,1–11,2 Ein Engel mit einem Büchlein kommt vom Himmel herab und gibt es dem Offenbarung des Johannes – Wikipedia 05.08.24, 10:24 https://de.wikipedia.org/wiki/Offenbarung_des_Johannes#Inhalt Seite 7 von 19 Johannes zum Essen. Dann bekommt Johannes einen Messstab zur Vermessung des Tempels Gottes. 4. Das Zeugnis der beiden Propheten 11,3–14 Zwei mächtige Propheten legen 1260 Tage lang Zeugnis ab. Getötet durch das Tier bleiben sie dreieinhalb Tage auf der Straße ohne Begräbnis liegen, dann werden sie auferweckt und steigen in den Himmel auf. Dabei stürzt ein Zehntel der Stadt ein und 7000 Menschen kommen um. 5. Die siebte Posaune 11,15–19 Die 24 Ältesten loben Gott, dass er die Herrschaft angetreten hat. Der Tempel Gottes wird geöffnet, und die Bundeslade wird sichtbar. Es kommt ein Beben und schwerer Hagel. 5. Der Kampf Satans gegen das Volk Gottes 12,1–14,5 1. Ein großes Zeichen wird gesehen: Die Frau und der Drache („Der Mythos der Apokalypse“)[26] 12,1–18 Es erscheinen eine gebärende Frau und ein Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern, der das Kind verschlingen will. Die Frau gebiert einen Sohn und flieht in die Wüste für 1260 Tage. In einem Kampf im Himmel besiegen Michael und seine Engel den Drachen und seine Engel und stürzen sie auf die Erde. Der Drache schafft es nicht, die Frau mit einem Strom Wasser zu besiegen, weil die Erde das Wasser verschlingt. Der Drache beschließt, Krieg gegen die Nachkommen der Frau zu führen, und geht an den Strand des Meeres. 2. Die beiden Tiere 13,1–18 Ein Tier mit zehn Hörnern und sieben Köpfen steigt aus dem Meer. Es bekommt für 42 Monate Macht über alle Völker, lästert Gott und bekämpft die Heiligen. Ein anderes Tier mit zwei Hörnern, der falsche Prophet, steigt aus der Erde. Es bringt die Menschen dazu, das erste Tier anzubeten, und zwingt sie, sich mit der Zahl seines Namens, 666, zu kennzeichnen. 3. Das Lamm und die Seinen 14,1–5 Das Lamm steht auf dem Berg Zion. Bei ihm sind 144000 Menschen, die seinen und seines Vaters Namen auf der Stirn tragen. Die 144000, die jungfräulich sind, singen vor dem Thron Gottes ein neues Lied, das nur sie lernen konnten. 6. Das Gericht 14,6–20,15 1. Ankündigung des Gerichts 14,6–13 Drei Engel kündigen das jüngste Gericht, den Fall Babylons und die Bestrafung derer an, die das erste Tier anbeten. Eine Stimme ruft „Selig die im Herrn sterben“. 2. Ernte und Weinlese 14,14–20 Weil die Frucht reif geworden ist, schleudert der Menschensohn eine Sichel auf die Erde. Ein Engel schleudert ein Winzermesser, um Trauben vom Weinstock zu ernten. Die Kelter des Zornes Gottes wird getreten und es strömt Blut daraus. 3. Die sieben Engel mit den sieben letzten Plagen 15,1 4. Die Überwinder des Tieres singen Gott ein Loblied 15,2–4 5. Die sieben Schalen des Zorns Gottes 15,5–16,21 1. Die Übergabe der Schalen 15,5–8 Die sieben Engel mit den sieben Plagen bekommen von einem der vier Lebewesen (Gestalten) sieben goldene Schalen gefüllt mit dem Zorn Gottes. 2. Die erste Schale wird über das Land gegossen 16,2 Offenbarung des Johannes – Wikipedia 05.08.24, 10:24 https://de.wikipedia.org/wiki/Offenbarung_des_Johannes#Inhalt Seite 8 von 19 An den Menschen mit dem Kennzeichen des Tieres bildet sich ein böses und schlimmes Geschwür. 3. Die zweite Schale wird über das Meer gegossen 16,3 Das Meer wird zu Blut; alle Lebewesen im Meer sterben. 4. Die dritte Schale wird über die Flüsse und Quellen gegossen 16,4–7 Das Wasser wird zu Blut. 5. Die vierte Schale wird über die Sonne gegossen 16,8–9 Die Menschen verbrennen in der Hitze. Trotzdem bekehren sie sich nicht. 6. Die fünfte Schale wird über den Thron des Tieres gegossen 16,10–11 Es kommt Finsternis über das Reich des Tieres. Die Menschen bekommen Angst, trotzdem lassen sie nicht von ihrem Treiben ab. 7. Die sechste Schale wird über den Euphrat gegossen 16,12–16 Das Wasser im Euphrat trocknet aus. Drei unreine Geister aus dem Maul des Tieres und des falschen Propheten führen die Könige zu Harmagedon zum Kampf am großen Tag Gottes. 8. Die siebte Schale wird über die Luft gegossen 16,17–21 Es folgen Blitze, Donner und ein gewaltiges Erdbeben. Die Städte stürzen ein, alle Inseln und Berge verschwinden. Gewaltige Hagelbrocken stürzen auf die Menschen herab und die Menschen verfluchen Gott. 6. Die Hure Babylon und das Tier 17,1–18 Die Mutter der Huren (die Göttin Roms), betrunken vom Blut der Heiligen, sitzt auf einem scharlachroten Tier. Ein Engel verkündet den Fall der Frau und des Tieres. 7. Der Untergang Babylons 18,1–8 Tod, Trauer, Hunger und Feuer kommen über die Stadt. Sie muss Prunk und Luxus gegen Qual und Trauer eintauschen. 8. Die Klage über den Untergang Babylons 18,9–24 Die Könige, die Kaufleute und die Schiffsherren weinen und klagen. Freut euch ihr Heiligen, Gott hat die Stadt um euretwillen gerichtet. 9. Jubel im Himmel und Ankündigung der Hochzeit des Lammes 19,1–10 10. Der Reiter auf dem weißen Pferd (Christus) siegt über das Tier und den falschen Propheten 19,11–21 Dem Reiter, mit den Namen „Der Treue und Wahrhaftige“, „Das Wort Gottes“ und „König der Könige und Herr der Herren“, folgt das Heer des Himmels. Aus dem Mund des Reiters kommt ein scharfes Schwert. Die beiden Tiere und die versammelten Könige der Erde werden besiegt und in den See von brennendem Schwefel geworfen. 11. Das Tausendjährige Reich 20,1–6 Ein Engel fesselt den Drachen (den Satan) und verschließt ihn für 1000 Jahre im Abgrund. Alle, die trotz Gefahr Jesus weiterhin bezeugten und getötet wurden, gelangen zum Leben (die 1. Auferstehung) und herrschen mit Christus zusammen. 12. Der letzte Kampf und der endgültige Sieg über den Satan 20,7–10 Nach 1000 Jahren wird Satan freigelassen. Er sammelt alle Völker für den Kampf gegen die Heiligen. Feuer fällt vom Himmel und verzehrt sie. Der Satan wird in den See von brennendem Schwefel geworfen, wo auch das Tier und der falsche Prophet sind. 13. Das Weltgericht 20,11–15 Erde und Himmel verschwinden. Das Buch des Lebens wird aufgeschlagen. Die Offenbarung des Johannes – Wikipedia 05.08.24, 10:24 https://de.wikipedia.org/wiki/Offenbarung_des_Johannes#Inhalt Seite 9 von 19 restlichen Toten stehen auf und werden nach ihren Werken gerichtet. Wer nicht im Buch des Lebens verzeichnet ist, wird in den Feuersee geworfen. Der Tod und sein Reich (Unterwelt) werden in den Feuersee geworfen. 7. Die neue Welt Gottes 21,1–22,5 Es entstehen ein neuer Himmel, eine neue Erde und das neue Jerusalem mit zwölf Toren und zwölf Grundsteinen, auf denen die Namen der zwölf Apostel stehen und die Braut des Lammes. Gott wohnt inmitten seines Volkes. Es gibt weder Tod noch Leid, auch keinen Tempel, denn Gott ist der Tempel. Vom Thron Gottes und des Lammes geht das Wasser des Lebens aus, an dem die Bäume des Lebens stehen. 4. Epilog 22,6–21 Selig ist, der die Worte dieses Buches bewahrt. Wer aber etwas dem Buch hinzufügt oder wegnimmt, dem wird Gott Plagen zufügen, und ihm Anteil am Baum des Lebens wegnehmen. Komm Herr Jesus (Maranatha)! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! Die Apokalypse ist eine zusammenhängende allegorische Komposition, die sich der zeitgenössisch etablierten, aber nicht notwendigerweise biblischen Symbolwerte von Tieren, Farben und Zahlen bedient. Der Autor greift umfänglich auf die alttestamentliche Prophetie (vor allem die Propheten Jesaja, Ezechiel und Daniel) und ihre Bildersprache zurück. Auch frühjüdische apokalyptische Motive sind vielerorts präsent. Die Deutung der einzelnen Bilder oder Erzählungen ist oftmals umstritten. Beispielsweise wären die folgenden Bezüge möglich:[27] die 4 steht für eine kosmische Gesamtheit die 7 steht für Vollkommenheit. Entsprechend können auch die adressierten sieben Gemeinden als Stellvertreter der gesamten Christenheit verstanden werden.[28] die 3,5 (Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit = 3,5 Jahre = 42 Monate = 1260 Tage) steht für die zweite Hälfte der letzten Jahrwoche (siehe Daniel 11 und 12) die 12 (ein Dutzend) war in der Antike Basis des gängigen Zählsystems, auf die auch die zwölf Stämme Israels und die zwölf Jünger Jesu zurückführbar sind die 42 Monate, in denen das Tier Macht über die Erde besitzen soll, stellen die Hälfte eines siebenjährigen Sabbatjahreszyklus dar 666 ist der Zahlenwert, der den Namen des Tieres verschlüsselt (Offb 13,17-18 ) der Drache steht für Satan, alte Schlange und Teufel das Tier aus dem Meer kann auf die „totalitäre endzeitliche Staatsmacht“[29] bezogen werden das Tier vom Land kann als „Personifizierung des politischen Propagandaapparats“[29] verstanden werden. Motive Kanonisierung Einschübe: Kapitel 4+5 (Johannes im Himmel, befindet sich vor Kapitel 1) Kapitel 7 (zwischen sechstem und siebten Siegel) Kapitel 8 (Bevor der Inhalt des siebten Siegels ausgeführt wird) Zwischen sechster und siebter Posaune Vor der ersten Zornschale Zwischen der sechsten und siebten Schale Vor der Wiederkunft Christi. Die Einschübe erfolgen stets vor Nummer 1 und zwischen 6+7. Mit Ausdauer, Geduld und der Bereitschaft Querbezüge zu anderen Stellen der Bibel heranzuziehen, setzt sich das Gesamtbild der Offenbarung immer mehr zusammen. Die Offenbarung und andere Prophetien, wie die sogenannte Endzeitrede Jesu, helfen die gegenwärtige Zeit besser zu verstehen und zeitlich zuzuordnen. Wenn die Bibel von den Wehen spricht, dann kann man gerade in der Offenbarung Entwicklungen und Verhaltensweisen erkennen, die heute ihren Schatten vorauswerfen. Dabei ist der Blick auf Israel von entscheidender Bedeutung. Gottes irdisches Volk wird durch die Drangsal gehen und die Welt wird durch die Juden große Wunder erleben. So ist auch festzuhalten, dass Gottes Zeitrechnung eine andere ist als das, was Menschen unter Geschichte verstehen. Demnach steht Israel als Land im Mittelpunkt der Heils- und Weltgeschichte. Geografisch Erwähnung finden noch Länder und Kontinente, die an Israel unmittelbar oder mittelbar angrenzen. So wird Russland ein Akteur der Endzeit sein, wogegen Amerika in der ganzen Bibel keine Erwähnung findet. Dementsprechend, wenn Gott über die Nationen sagt, dass sie wie ein Tropfen am Eimer sind, dann verweist dies auf die herausragende Bedeutung Israels. Auch der zeitliche Ablauf stellt sich der Bibel nach etwas anderes dar, als es die historische Geschichtsschreibung nach fortlaufenden Jahreszahlen tut. Zum besseren Endzeitverständnis ist die Prophetie von den 70 Jahrwochen sehr hilfreich und auch die Vision von den vier Weltreichen, die der Prophet Daniel empfangen hat. Demnach befinden wir uns heute, am 23.3.2022, zwar in der Endzeit, aber bisher nicht am Ende der Endzeit, der großen Versuchung, der Zeit der Drangsal oder auch der Trübsalszeit. Die Drangsalszeit, die die Offenbarung beleuchtet, ist mit sieben Jahren (2x 1260 Tagen) angegeben, bis zu dem Tag, an dem Jesus in Macht und Herrlichkeit auf den Ölberg wiederkommen wird. Die Bedeutung der Offenbarung (Apokalypse bedeutet Decke weg) ist demnach: ​ Anbetung Gottes vor seinem Thron durch die Heiligen und die Schar der Engel. Aufklärung der Gemeinde über die Pläne Gottes nach der Entrückung von der Erde. Offenbarung der Geheimnisse um das Gericht Gottes und die Wiederkunft Jesus Christi in Macht und Herrlichkeit. Offenbarung über die Gerichte Gottes, die über die Erde kommen werden und das Wirken des Teufels und seiner Anhänger. Ermutigung und Trost der Gemeinde dass Leiden und Verfolgung belohnt und letztendlich auch gerächt werden. Bestätigung , dass Gott alles vorhergesehen hat und Herr über die Zeit ist. Was geschah, geschieht und geschehen wird, ist für ihn gleichzeitig. Versiegle nicht die Worte der Weissagung dieses Buches! Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt! Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig, und der Herr, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss. Schlussbemerkung aus Off.22 Wenn hier gesagt wird, dass die Offenbarung eine Botschaft an die Knechte Gottes ist, kann man davon ausgehen, dass Gläubige, die nicht von sich sagen können Knechte Gottes zu sein, ihre Schwierigkeiten mit dem Text haben können. um 95n.Chr. Was du gesehen hast und was ist: Christus und der Weg der Gemeinde Der letzte noch lebende Apostel empfing um das Jahr 95 auf der Insel Patmos, wohin er wegen seines Glaubens von Kaiser Domitian verbannt wurde, die Offenbarung von Jesus Christus. Die Apokalypse, wie Offenbarung auch heißt, bedeutet so viel wie Enthüllung oder auch einfach Decke weg . Die letzten Geheimnisse der Bibel sollten den Gläubigen bekannt sein und so heißt es zu Beginn ausdrücklich, glücklich ist der, der dies liest . Während sich die Evangelien an Gläubige wie Ungläubige richten, ist die Offenbarung nur an Gläubige gerichtet, die sich als Knechte Christi wiederfinden. Ungläubige, aber auch Gläubige, die sich nicht als Knechte Christi verstehen, werden sie kaum verstehen können oder auch als Fantasie abtun. Dabei gilt auch hier, bei genauerer Bibelkenntnis und der Bereitschaft zu forschen, ist die Offenbarung kein "Buch mit sieben Siegeln", sondern notwendige Enthüllung über das, was war, was ist und was sein wird, bis ans Ende der Welt. Schließlich beziehen sich einigen Propheten wie Jesaja, Hesekiel und Daniel auf die Apokalypse, die lange Zeit nach ihnen offenbart werden würde. Schon der Apostel Paulus spricht von den „Geheimnissen“ Gottes, die erst mit der Gemeinde offenbar werden. Die Entrückung des Apostels Johannes in den Himmel ist auch ein Zeichen der Entrückung der Gemeinde, um 95 Johannes wird vom Geist ergriffen und Jesus erscheint ihm als wahrer Mensch und Gott in seiner Herrlichkeit als Priester, Prophet und Richter (König) der Welt: Gleich einem Menschensohn, bekleidet mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewand, und an der Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel, 14 sein Haupt aber und die Haare ⟨waren⟩ weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme, 15 und seine Füße gleich glänzendem Erz, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser, 16 und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein zweischneidiges, scharfes Schwert hervor, und sein Angesicht ⟨war⟩, wie die Sonne leuchtet in ihrer Kraft. Jesus diktiert Johannes sieben Sendschreiben an Gemeinden in Kleinasien, in denen sie gelobt und ermahnt werden. Der Apostel Petrus warnt: Das Gericht beginnt im Hause Gottes , also in der Gemeinde. Wenn aber schon die Gemeinde geprüft und gerichtet wird, was wollen die erwarten, die gar nicht dazugehören? Jesus wandelt als Hohepriester inmitten der sieben goldenen Leuchter (Menora), Symbol für die Gemeinde. In seiner Hand befinden sich sieben Sterne. Der Leuchter steht für das Licht in der Gemeinde, für die reine Lehre, die immerfort beobachtet und geprüft werden muss. Das Amt des Priesters in Jerusalem war es, den Docht immer wieder zu reinigen, damit das Öl (des Heiligen Geistes) brennen konnte. Der Tempel war fensterlos, damit das Licht des Leuchters sich nicht mit dem Licht der Philosophie vermischen konnte. Die Sterne sind das Licht für die Welt, das von den Gemeinden zur Orientierung der Völker ausgehen soll. Die sieben Sendschreiben haben vierfache Bedeutung als: Historisches Beispiel, auf die jeweilige Gemeinde zugeschnitten. Rückblick in die frühe Christenheit - (Lob und/oder Ermahnung.) Anwendung auf jede Gemeinde, im Spannungsfeld zwischen Glaube, Welt und Verkündigung. -Gegenwart Ganz persönliche Botschaft für jeden Gläubigen. (Trends mitmachen, erste Liebe verlassen, Zeitgeist angehören. u.s.w.) Gesamte Kirchengeschichte, von der Urgemeinde bis zur Endzeit, wenn die Gemeinde vor der Stunde der Versuchung entrückt wird. Smyrna, die verfolgte Gemeinde der ersten Jahre. Sie trifft keine Kritik, denn die Bereitschaft zu leiden, ehrt Gott genug. Pergamon, die Gemeinde kommt an die Macht und wird vom Verfolgten zum Verfolger. In Rom als Staatsreligion 313. Thyatira, die Papstkirche von Rom als Weltkirche zwischen Machtmissbrauch und Aberglauben. Beginn 440. Sarden, die Reformation als hoffnungsvolle Rückbesinnung, die aber bald über ihre eigenen Erfolge erschrocken ist. 31.10.1517 Philadelphia, die Erweckung im 18. und 19. Jahrhundert. Das Dienen aneinander, die Mission in Afrikas und Fernost, die Freikirchen. Ephesus, die nicht verfolgte Kirche am Ende des apostolischen Zeitalters. Taufe als Formsache, die christlichen Feiertage verweltlicht. Laodizea, der geistliche Zerfall der großen Kirchen und der Freikirchen am Ende der Kirchengeschichte. Die Kirche, die sich am Empfinden der Masse ausrichtet und sich als Volkskirche dem Otto Normalverbraucher anpasst. Die sieben Sendschreiben im Detail Offenb 1/1 ​

  • Einleitung- Christlicher Wegweiser

    Luther heute? Wer sich in dieser Zeit auf den Christlichen Wegweiser für jeden Tag einlässt, wird sicherlich bald merken, dass die Luther-Kommentare wie ein Gegenentwurf zur Christenheit von heute wirken. Hier das Schleifen, Feilen und Veredeln im rauen Wind der Reformation, der ständigen Erneuerung durch Christus den Herrn, dort eine Innerlichkeit, die alles schon überwunden hat, was die Bibel mit Leid, Buße und Nachfolge verbindet und sich hauptsächlich von angenehmen Gefühlen leiten lässt. Mit der Rückbesinnung auf das Wort Gottes verband Luther eine Überlebensstrategie, um nicht dem Teufel, der Welt und einer falschen Kirche zum Opfer zu fallen. Seine Ermahnungen trafen eine Welt, die nach einem geistlichen Neuaufbruch hungerte, im 16. Jahrhundert umgeben von Leid und Sterben. Und heute? Sollten wir es hinnehmen, wenn Wohlstand und Medien diese wichtige Grunderfahrung der ersten Christenheit verdrängen? Bei aufmerksamer Betrachtung der Luther-Kommentare stellt sich bald heraus, dass seit der Reformation gar nicht so viel geändert hat. Zumindest hat sich die „Welt“in ihrem Denken und Handeln kaum verändert. Die gleichen Bedürfnisse, die gleichen Begierden und Sehnsüchte treiben Menschen heute wie damals um. Mit einem entscheidenden Unterschied: Während damals der gute Kampf des Glaubens und die Errettung des Menschen von Sünde, Hölle, Tod und Teufel noch ein gesellschaftliches Thema war, innerhalb und außerhalb von Kirche, ist der Glaube heute zu einer Art Freizeitbeschäftigung geworden. Eine Frömmigkeit, die vor allem Gefühle in den Mittelpunkt stellt, unfähig aber die eigene Sünde und Erlösungsbedürftigkeit wahrzunehmen. Ja, man scheint sich obendrein mit Emojis und Likes zu wappnen, um die geistliche Armut zu verbergen. Das verbreitete Bibelwissen befindet sich auf einem Tiefstand, wie es ihn seit der Reformation nicht gegeben hat. Nicht so war es in der Urgemeinde als alles anfing mit der Christenheit vor 2000 Jahren. Man kam im Abendmahl zusammen, beichtete seine Nöte und Sünden und war in echter Nächstenliebe immer erst bereit zu dienen als sich dienen zu lassen. Eine Frage der Zeit und vorhandenen Fähigkeiten? Wohl kaum, denn Gott selbst schafft Zeit, Raum und Begabungen, um aneinander als Brüder und Schwestern zu wachsen. Der Christliche Wegweiser Luthers will eine eingeschlafene Christenheit aufwecken, so wie es im Gleichnis von den 10 Jungfrauen behandelt wird. Er will die Aufmerksamkeit auf den Heiligen Geist lenken, der die Gläubigen bei wachem Verstand im Wort Gottes vorantreiben will. Es geht ihm um einen lebendigen Glauben, der sich nicht an Menschen und Zeitgeist orientiert, sondern am Wort Gottes, der Gnade und Jesus Christus. Wenn der Apostel Petrus davon spricht, dass der Teufel wie ein brüllender Löwe umhergeht und jeden sucht, den er verschlingen kann, dann hat Luther in seiner Lehre eine wirksame Waffe, die gerade für das 21. Jahrhundert hochwirksam zu sein verspricht. Es geht um Aufmerksam gegen den Verführer Satan, eine gottlose Welt und die Trägheit des eigenen Fleisches, nicht mehr und nicht weniger. Grund genug, sich die tägliche Viertelstunde zu gönnen, um gewappnet in den Tag zu gehen. Es lohnt sich! Vorwort/Einleistung Luther in die heutige Zeit übertragen bedeutet vor allem, den Glauben und die Denkweise des Reformators nachzuvollziehen, ja ein Stück weit zu verinnerlichen. Drei Dinge stehen bei Luther im Mittelpunkt: Die Auseinandersetzung mit der eigenen Befindlichkeit, das Störfeuer Satans und die Verführungen einer gottlosen Welt. Insofern hat sich seit 500 Jahren nicht allzu viel für die Christenheit geändert, wenn man einmal davon absieht, dass der Glaube heute eine weit geringe Bedeutung spielt, als noch im 16. Jahrhundert. Und doch war schon damals die Rede vom „Kleinen Häuflein“ den Getreuen, die der Schrift, dem Glauben und Jesus Christus die Treue halten. Der Christiliche Wegweiser nimmt sich pro Tag einen Bibelvers vor, den der Reformator kommentiert und in einen praktischen Bezug zum alltäglichen Leben setzt. Auf die endzeitlichen Zeichen und Wunder, wie sie bei Daniel, Hesekiel, Jesaja und der Offenbarung eine wesentliche Rolle spielen, verstand sich Luther so gut wie gar nicht. Der Grund mag darin liegen, dass diese Prophetien in der Reformation um das Jahr 1517 kaum im Vordergrund standen. Man war darauf bedacht, zu den Ursprüngen des christlichen Glaubens der Urgemeinde zurückzufinden. Angesicht einer katholischen Kirche, die dem Volk das Wort Gottes vorenthielt, eine herausfordernde und erschöpfende Aufgabe. Heute stehen Bibeln zwar allerorts zur Verfügung, aber das Interesse drin zu studieren und sich um das eigene Seelenheil zu sorgen, trifft landesweit auf eine verschwindende Minderheit. Wenn die Reformationsbewegung noch begieriges Interesse am Wort Gottes verursachte, nebst enormen gesellschaftlichen Umwälzungen, dann haben wir es heute vor allem mit Überdruss zu tun. Eine Glaubensmüdigkeit, die Martin Buber, der jüdische Religionsphilosoph, mit „Gottesfinsternis“ beschrieb. Gleich einem Volk, das in Finsternis wandelt und den Abgrund vor sich gar nicht wahrnehmen kann und will. Gott scheint sich aus dem Mutterland des Evangeliums Europa verabschiedet zu haben. Die Lichter in den örtlichen Gemeinden haben ihren hellen Schein verloren, glimmen nur noch oder sind unter dem Einfluss des Zeitgeistes bereits erloschen. So stellt der Christliche Wegweiser heute vor allem ein geistliches Überlebenstraining für eine kleine Minderheit dar, gleichbedeutend mit der Frage an den geneigten Leser, die geneigte Leserin: bin ich mir dessen bewusst? Kirche und Glaube waren in ihrer 2000-jährigen Geschichte immer wieder durch Irrlehren und staatliche Einflüsse angegriffen worden, doch nie zuvor hatte sich die Gemeinde Christi von Innern zerlegt, wie es heute in allen Konfessionen zu beobachten ist. Von der katholischen Kirche, über die Protestanten bis in die Freikirchen hinein entwickeln sich Richtungskämpfe, die mehr und mehr die Grundfesten des christlichen Glaubens zerstören. Der lutherische Wegweiser nimmt sich herbei wie die Gebrauchsanleitung eines Rettungsbootes aus, dessen Sprache kaum jemand mehr versteht. In der Tat galt es, die umfangreichen Bezüge und Bilder des Christlichen Wegweisers sprachlich zu „reformieren“, um überhaupt noch verstanden zu werden. Immer unter der Voraussetzung, dass möglich viel von der Gebrauchsanweisung für ein geistliches Überleben erhalten und verständlich bleibt. Eine Herausforderung, die auch eine gewisse Selbstverleugnung und Leidensbereitschaft erforderlich macht. Unter dieser Voraussetzung wird dieses Büchlein zu Trost und Ermutigung. Gleich einem Navigationssystem in einer von Sachgassen, Einbahnstraßen und Umleitungen durchsetzten Großstadt stellt der Christliche Wegweiser für jeden Tag eine unschätzbare Orientierung dar. In einer Zeit unzähliger Möglichkeiten falsch abzubiegen, sei es in Familie, Freundschaft, in Gesellschaft oder Beruf, brauchen Christen eine Orientierung, wie sie sich über Jahrhunderte bewährt hat. Dies erkannte Helmut Korinth, als er im Herbst 1980 die Texte Luthers in einer Auflage von 15.000 Exemplaren herausgab; es folgten weitere 200.000 Drucke, die oftmals frei verteilt wurden. Der Autor bezog sich auf eine Sammlung des lutherischen Pastors Schinmeier, erstmalig als „Schatzkästlein“ im Jahr 1738 herausgegeben. Korinth hatte die originale Luthersprache, wie sie noch in der unreviderten Ausgabe des Schatzkästleins vorhanden war, beibehalten. Eine Sprache, die im 20. Jahrhundert nicht mehr für die breite Masse zugänglich war. Begrifflichkeit, Bildsprache und der oft ziemlich verschachtelter Satzbau machen es für heutige Lesegewohnheiten schwierig zu wissen, wovon überhaupt noch die Rede ist. Es brauchte also einige Jahre, um den Texten Luthers auf die Spur zu kommen und den Sinn für ein heutiges Verständnis zu ergründen. Hinzu kam, dass auch die Übersetzung aus der unrevidierten Lutherbibel nicht immer verwendet werden konnte. Neuere Fassungen, aber auch die Elberfelder mussten helfen, die Bibelverse verständlicher darzustellen. Wie weit war es notwendig, sich von der Urfassung aus dem Jahr 1738 zu entfernen, um zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch verstanden zu werden? In Anbetracht zunehmender Bildungsarmut unter den nachwachsenden Generationen vielleicht ein Wettlauf zwischen Hase und Igel. Dem Trend folgend, stünde am Ende eine Comicausgabe, wie sie ja schon als Bibelausgabe angeboten wird. Das Evangelium als Unterhaltungsliteratur? Auch davor mag der lutherische Wegweiser schützen, setzt er doch vor allem Nachfolge und Leidensbereitschaft voraus. Axel Nickolaus

bottom of page