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- Die Endzeitrede in Matthäus 24 II
Joe 4/1-4 Gericht über die Nationen und Wiederherstellung Israels am Tag des HERRN Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, 2 dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal[ Joschafat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt 3 und über mein Volk das Los geworfen; Gott kündigt an, das Geschick Seines Landes zu ändern. Dies begann mit der ersten Rückwanderungswelle der Juden aus aller Welt im Jahr 1882. In der Folge kündigt ER an, Gericht über die Nationen zu halten, dass am Ende der Großen Drangsal stattfinden wird. Die Epoche dieser Endzeit beginn mit dem Jahr 1882, in dem das Schicksal der Juden beginnt sich zu wenden. In aller Welt verfolgt beginnt es ein Zuhause zu finden, dass einmal zum Zentrum der ganzen Welt wird. Endzeitrede: Ermahnung zur Wachsamkeit Die Endzeit = Beginn der Rückwanderung der Juden seit 1882. Das Ende = Das Ende der Endzeit, die letzten 3,5 Jahre, die Große Drangsal, bevor Jesus wiederkommt. Im Vorfeld der Großen Drangsal haben wir bisher die ersten Wehen betrachtet, die auf unsere heutige Zeit zutreffen: Massenkriege Hungersnöte Seuchen Erdbeben Massenchristenverfolgung Massenabfall vom Christentum Massenhaftes Auftreten von falschen Propheten Massenhafte Verführung durch Medien, Religionen und Esoterik Zunehmen der Gesetzlosigkeit, christliche Moral und Ethik wird massenhaft zerstört Verkündigung des Evangeliums überall auf der Welt Demgegenüber stellt die Große Drangsal das endzeitliche Gericht Gottes dar, das über die Welt kommen wird. Die Wehen in ihrer letzten Phase, der Tag des HERRN mit unvorstellbaren Katastrophen und dem letzten Weltkrieg. Entgegen einigen christlichen Lehrern, die meinen, dass die Gemeinde durch diese Zeit gehen muss, sei mit 1.Tes 1/10 geantwortet: und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat – Jesus, der uns rettet vor/apo dem kommenden Zorn. Trost für die wahrhaft Gläubigen bedeutet - Jesus erwarten! Die bekehrten Gläubigen sind gerettet vor dem Zorn Gottes durch das Blut Jesu Christi im Hinblick auf das Endgericht. Im Hinblick auf die Drangsalszeit am Ende der Endzeit, den letzten sieben Jahren, werden die bekehrten Gläubigen vor dem Zorn Gottes gerettet, der dann über die Ungläubigen kommt. Die Endzeit beschreibt nur das Ende des gegenwärtigen Zeitalters. Nach der Großen Drangsal geht die Welt nicht unter. Vielmehr folgt das zukünftige Zeitalter mit dem Tausendjährige Friedensreich. Großen Freuden erwartet alle Geretteten, eine Zeit ohne Krankheit und Tod. Wahre Christen erwarten nicht das Ende der Welt wie Sektierer und Klimaaktivisten, sondern das Tausendjährige Friedensreich. Die Gemeinde wird demnach -vor- dem Zorn der Drangsalszeit bewahrt, so wie es auch in Off 3/10 heißt: Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen. Das Ausharren in gottlosen Zeiten wie heute bedeutet, Rettung vor der Stunde der Versuchung, dem Auftreten des größten Verführers aller Zeiten. Der Auftritt des Antichristen mit seinen Wundertaten und seiner Charismatik würde viele Christen täuschen und vom wahren Glauben an Jesus Christus wegziehen. Die Scheinbekehrten werden bleiben und dem Satan verfallen, die Wiedergeborenen aber werden zuvor entrückt und somit bewahrt. 1.Tes 4/17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten! Die Thessalonicher erwarteten die Entrückung zum HERRN in die Wolken, um bewahrt zu werden vor dem kommenden Zorn Gottes. Da sie noch lebten, war die Entrückung für sie das Ziel. Die kommende Große Drangsal 15 Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch Daniel, (Dan 9/27) den Propheten, geredet ist, an heiliger Stätte stehen seht – wer es liest, der merke auf! –, Hier haben wir es mit zwei Prophetien zu tun: Erfüllte Prophetie: Dan 11/31 Und Streitkräfte von ihm werden dastehen; und sie werden das Heiligtum, die Bergfestung entweihen und werden das regelmäßige ⟨Opfer⟩ abschaffen und den verwüstenden Gräuel aufstellen. Daniel prophezeit um 600 v.Chr. etwas, was 200 v.Chr. in Erfüllung gegangen ist. Demnach hatte der syrische König Antiochos Epiphanes den Tempelberg erobert und zur Unterwerfung der Juden den Tempel entweiht. Er ließ dort ein Schwein schlachten und auf dem Altar des HERRN opfern. Diese abscheuliche Freveltat entweihte den Heiligen Ort. Der Gräuel der Verwüstung war errichtet. Dadurch hatte der Syrer auch den Opferdienst abgeschafft, der Ort war unrein geworden. Überdies ließ er ein Götzenbild von Zeus, dem obersten Gott der griechischen Religion beim Opferaltar aufstellen. Das Götzenbild trug seine, Antiochos Epiphanes, Gesichtszüge. So hat er sich als griechischer Gott im Tempel Gottes in Jerusalem verehren lassen. Dies war etwas Grauenhaftes, geschah in der Makkabäerzeit. Bislang nicht erfüllte Prophetie. Ab Offb 11/13 wird der kommende Antichrist (das Tier aus der Erde, der falsche Prophet) angekündigt, der ein sprechendes Standbild errichten wird, das alle anbeten sollen. Ab Dan 11/36 ist alles noch zukünftig, wenn es heißt: 36 Und der König wird nach seinem Belieben handeln, und er wird sich erheben und sich groß machen gegen jeden Gott, und gegen den Gott der Götter wird er unerhörte Reden führen. Und er wird Erfolg haben, bis der Zorn vollendet ist, denn das Festbeschlossene wird vollzogen. In den folgenden Versen bis 39 wird der Antichrist beschrieben, der dem Christus, wie ein Lamm zu verwechseln ähnlich sein wird und auch Jude ist. Er wird in Israel regieren und seine Macht dem zukünftigen Diktator des Westens verleihen (das Tier aus dem Meer). Der wird mit großer Macht die Christen verfolgen und ein Weltwirtschaftssystem ins Leben rufen. Alle, die sein Standbild, das der Antichrist gemacht hat, nicht anbeten, werden getötet. In der Folge wird der Antichrist das Schlachtopfer im Tempel zu Jerusalem ganz unterbrechen und sich selbst, wie oben schon erwähnt, als Gott bezeichnen und in den Tempel setzen. Die Masse der Juden wird dies akzeptieren, da sie ihn ja für den Messias halten. Auf dem Höhepunkt dieser Gräuel wird Gott einen Verwüster auf Israel loslassen, der das Land mit Vernichtung überziehen wird. Wiederum handelt es sich hier um einen Feind, der vom Norden her kommt. Es wird eine Vereinigung islamischer Staaten sein, die Israel überrennen werden: Dan 9,27 Und stark machen wird er einen Bund für die Vielen, eine Woche lang; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen. Und auf dem Flügel von Gräueln ⟨kommt⟩ ein Verwüster, bis fest beschlossene Vernichtung über den Verwüster ausgegossen wird. Im Libanon werden heute schon zehntausende Raketen für einen Angriff auf Israel gehortet, doch hat Gott diesen Angriff bisher nicht erlaubt. 15 Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch Daniel, (Dan 9/27) den Propheten, geredet ist, an heiliger Stätte stehen seht – wer es liest, der merke auf! –...,Dann geht die Große Drangsal los, der letzte Weltkrieg beginnt. 16 dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen; 17 wer auf dem Dach ist, soll nicht hinabsteigen, um die ⟨Sachen⟩ aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, soll nicht zurückkehren, um seinen Mantel zu holen. Erfüllte Prophetie: Luk 21: Wenn ihr aber Jerusalem von Heeren umzingelt seht, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe gekommen ist. ... Dann sollen die in Judäa in die Berge fliehen. Das hatten die Jünger damals gesehen und waren mit der Gemeinde geflohen. Dementgegen.. Bisher nicht erfüllte Prophetie: Wenn ihr aber sehen werdet den Gräuel der Verwüstung stehen (auch:Dan 11/31), wo er nicht soll – wer es liest, der merke auf! –, alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe auf ...Mar 13/14 Hier stehen die Jünger vor Jesus als Vertreter der gläubigen Juden, die nach der Entrückung zum Glauben kommen werden. Dies ist bisher nicht geschehen, der Tempel in Jerusalem wurde zwar im Jahr 70 n.Chr. von den Römern zerstört, es gab aber keine Entweihung (Gräuel) der Verwüstung. In der Zukunft, wenn die gläubigen Juden in Jerusalem der großen Drangsal sehen werden, was auf dem Tempelplatz geschieht, dann werden sie wissen: Jetzt müssen wir fliehen, bevor der Verwüster kommt. Wenn Propheten wie Mose zum Volk sprachen, dann betraf dies nicht unbedingt die Generation, die gerade vor ihm stand. Angesprochen sind immer wieder auch alle nachfolgenden Generationen, bis hin in die Große Drangsalszeit. Juden sehen sich immer als Teil einer Geschichte, die mit ihnen persönlich nicht abgeschlossen ist, noch stirbt. 19 Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! 20 Betet aber, dass eure Flucht nicht im Winter geschieht noch am Sabbat! 21 Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird. Großer Stress für die gläubigen Juden und ihre Familien. Falls sie am Feiertag, wo keine Verkehrsmittel fahren, noch schnell nach Hause müssen, um das Auto zu holen, um aus der Gefahrenzone zu fliehen. Der Erste und Zweite Weltkrieg sind nichts gegen das, was bald über Israel hereinbrechen wird. 22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden. Gott hat die dreieinhalb Jahre der großen Drangsal auf den Tag genau begrenzt, weil sonst die zerstörerische Kraft der Atommächte kein Leben übrig lassen würde. 23 Wenn dann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, oder dort! so glaubt es nicht! 24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, ...- Falsche Christusse treten unter dem jüdischen Volk auf, bisher über fünfzig. Falsche Propheten in der Christenheit kann man daran erkennen, ob ihre Prophetien in Erfüllung gegangen sind. In 5.Mos 18/22 Hier erfahren wir, dass schon eine einzige falsche Prophetie reicht, um einen falschen Propheten zu entlarven. In der Pfingstbewegung mit Beginn des 20. Jahrhunderts findet man etliche von ihnen, siehe "Jesus Christus kommt in zwei Jahren". ER kam nicht. "Im Jahr zweitausend kommt die größte Erweckung über Europa und Nordamerika" Es passierte nichts. "Trump wird wiedergewählt!", eine falsche Prophetie, er wurde nicht wiedergewählt. Aber die falschen Propheten wurden von den Gemeinden nicht aus dem Verkehr gezogen, sie konnten weitermachen, wenn sie sich nicht als schwere Sünder herausstellten, wie Paul Cain*. um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. 25 Siehe, ich habe es euch vorhergesagt. Die Auserwählten sind jene wahren Gläubigen, die Gott in ihrem Glaubensweg vorhergesehen und auserwählt hat. Sie sind es, die gerettet werden. Und doch ist die Gefahr durch falsche Propheten so groß, dass selbst diese verführt werden können. Dies zu erkennen, ist ein Befehl Jesu: Siehe, ich habe es euch vorhergesagt. 26 Wenn sie nun zu euch sagen: Siehe, er ist in der Wüste, so geht nicht hinaus! Siehe, in den Kammern!, so glaubt es nicht! 27 Denn wie der Blitz ausfährt von Osten und bis nach Westen leuchtet, so wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. Hier befiehlt der HERR nicht auf Hinweise zu regieren, die das Auftreten des Messias betreffen. Wir wissen, dass der Menschensohn wiederkommen wird, aber nicht so wie beim ersten Mal. Nicht an einem abgelegenen Ort geboren, nicht predigen wird, irgendwo in der Wüste. Die Wiederkunft Christi in Macht und Herrlichkeit wird für alle Menschen auf der Welt sichtbar sein. Dan 7/13-14 28 Wo das Aas ist, da werden sich die Geier versammeln. Hier ist die Rede von der Gesundheitspolizei, die sich um das Abgestorbene kümmern. Wo Geier kreisen, da liegt Aas, das gefressen werden will. Das Gesunde überlebt, es wird von den Geiern nicht angerührt. 29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Siehe auch Off 6/6-14, Ps 104/1-2, Hiob, Jesaja. Schon heute arbeitet die NASA daran, wie sie herabfallende Meteore in ihrer Bahn auf die Erde beeinflussen kann. Eine berechtigte Sorge heutiger Tage. Wenn es in der Bibel heißt, dass Gott "den Himmel aufspannt" bestätigt durch die moderne Forschung (Rotverschiebung), die beobachtet, dass das Weltall sich ausdehnt, ist hier von dem Gegenteil die Rede. Das Universum zieht sich zusammen. Es wird einen Rückschlag in der Ordnung des Weltalls geben, von der Ausdehnung zum Zusammenzug. Nicht nur die Erde wird in den letzten dreieinhalb Jahren, mit dem Öffnen des siebten Siegels (Offenbarung) erschüttert werden, sondern auch der Himmel gerät durcheinander. Die Theorie vom Zusammenhang von Raum und Zeit spiegelt sich im Schöpfungsbericht wider: Im Anfang (Beginn der Zeit) schuf Gott den Himmel und die Erde (Beginn des Raumes). 30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme der Landes und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Die Drangsalszeit wird für alle Menschen sichtbar, mit großen Zeichen am Himmel auf ihren Höhepunkt zusteuern. Dann wird der Menschensohn auf den Wolken erscheinen. Mit Sternen sind Meteore gemeint, die auf der Erde einschlagen werden. Es gibt Sprachen, in denen diese Himmelskörper als fallende Sterne bezeichnet werden. Aber es wird noch ein weiteres Zeichen am Himmel erscheinen, an dem alle Jesus erkennen werden, Man wird sagen, ja ER ist es. Dann gibt es keine Zweifel mehr. Nicht nur unter den Stämmen Israels, sondern unter allen Völkern der Erde. 1. Mos 12/3 und Offb 1/7 Keiner wird IHN mehr ablehnen, die Verleugnung des Evangeliums wird sich als Lüge entlarven. Was für ein Schrecken wird das für alle Agnostiker und Atheisten sein, für die die Fundamentalisten, die Bibeltreuen schräge Leute waren. Für sie wird Jesus wie ein Dieb in der Nacht kommen. 31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende. Jes 27/12 Posaune= Schafarthorn, Hatzozera= Posaune Hier geht es nicht um die Entrückung der Gemeinde, wie irrtümlich von einigen Bibellehrern verkündet wird. Die Gemeinde müsste demnach durch die Drangsal gehen. Hier geht es vielmehr um die Versammlung gläubiger Israeliten (seine Auserwählten) aus aller Welt, auf dem Tempelberg, wenn der HERR in Macht und Herrlichkeit wiederkommen wird. Bis dahin würde nur ein Teil zurückgekehrt sein. Hes 39/28: Es wird eine Heimführung am Schluss vor dem Tausendjährigen Friedensreich aller Juden geben. Demgegenüber die Erlösten aus den Nationen, die sich zusammensetzen ... aus allen Nationen, 200 aus allen Völkern, 10000 aus allen Stämmen, unzählig aus allen Sprachen, über 7000 Hier offenbart sich ein Querschnitt durch die ganze Menschheit, wie sie sich bekehrt und den Glauben bewahrt haben. Es geht hier nicht darum, dass alle Menschen gerettet werden, die Allversöhnung ist eine Irrlehre. Keiner möchte mit Adolf Hitler im Himmel zusammentreffen, zumindest die, die den Holocaust erlebt haben. Es werden Menschen verloren gehen und in ewiger Pein enden: Röm 2/5 Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes, 6 der einem jeden vergelten wird nach seinen Werken: ... 32 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. 33 So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist. Der Feigenbaum steht hier nicht nur symbolisch für Israel, (Hos 9/10), sondern ist ein Zeichen für das Herannahmen des Sommer, der schönen Zeit ein Endzeitzeichen. Die Erlösten sollen bereit sein, das Ende der Endzeit zu erkennen, dass die Wiederkunft des HERRN nahe ist. Nach dem Gleichnis in Luk 13/6-9 sehen wir, wie sehr der Weingärtner um den Erhalt des Feigenbaums bemüht ist. So wie Jesus drei Jahre in Israel gewirkt hat, ohne dass das Volk Frucht bringen wollte, ja noch ein zusätzliches Jahr genutzt wurde, um den Baum zu pflegen und Zeit zu geben. Doch mit der Steinigung des Stephanus war klar, das Volk in seiner Masse wollte sich nicht bekehren. Es wurde abgehackt, vom Boden weggenommen, vertrieben durch die Römer im Jahr 70 und noch einmal von 132 bis 135 n.Chr. Doch in dieser Endzeitprophetie nach Matth. 24/32 wird klar, es wird wieder diesen Feigenbaum geben. Mit der Staatsgründung im Jahr 1948 hat das Volk wieder Land und wird Früchte tragen. wenn es darum geht, den Menschensohn, kommend auf den Wolken des Himmels zu begrüßen. Aber in Luk 21/29 ist noch die Rede von den anderen Bäumen. Und er sprach ein Gleichnis zu ihnen: Seht den Feigenbaum und alle Bäume! 30 Wenn sie schon ausschlagen, so erkennt ihr von selbst, da ihr es seht, dass der Sommer schon nahe ist. 31 So erkennt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist. Die Bäume in der Nachbarschaft wie Ägypten (Jordanien (Edom, Moab, Edom) Libanon (das Land von Tyrus und Sidon), Syrien (Aram), Irak (Babylonien, Assyrien) sind ebenso Endzeitzeichen, da sie als moderne Staaten in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wieder entstanden. Fazit: Die Wiederkunft Christi steht vor der Tür, das Reich Gottes, das Tausendjährige Friedensreich wird bald aufgerichtet. 34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. Das Volk, das niemals untergeht. Wahrlich bedeutet, Achtung! Alles ernst nehmen, jedes Wort hat sein Gewicht. Biblisch bedeutet Generation auch ein Volk, eine Rasse. Das jüdische Volk, aber auch die wahren Christen wurden zweitausend Jahre lang verfolgt, ihre Schriften verbrannt und Gotteshäuser zerstört. Allein der Judenhass hinterließ eine Blutspur von 13 Millionen Toten durch alle die Jahrhunderte hindurch, seit dem ersten Jahrhundert. Doch gelang es nicht, all das vom Erdboden verschwinden zu lassen. 35 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen. Das Buch, das niemals untergeht. Hier geht es um das Wort, das niemals untergehen wird, selbst wenn diese Welt einmal ihrem Ende zugeht. Heute haben wir immer noch an die 6000 griechische Handschriften aus dem ersten bis fünfzehnten Jahrhundert. Und weil es so viele "Kopien" des Originals des Neuen Testaments gibt, kann man Abschreibefehler immer wieder erkennen und korrigieren. Das Wort ist den Juden anvertraut, waren doch alle Bibelschreiber Juden, bis auf Lukas, der ein begeisterter Freund des Judentums war. 36 Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein. Hier muss unterschieden werden zwischen Tag und Stunde des Endes der gegenwärtigen Zeit, der Wiederkunft Christi in Macht und Herrlichkeit und dem Erkennen der Epoche. Jesus fordert uns auf, die Zeichen zu erkennen, wann das Ende nahe ist. Wir können aber nicht sagen, an welchem Tag dies geschehen wird. Falsche Propheten der charismatischen Bewegung wie Hal Lindsey haben sich darin verstiegen, ein Datum anzukündigen. Das hat der Christenheit und der Glaubwürdigkeit der Prophetie schwer geschadet. Jesus beton hier, dass ER selbst, als Mensch, das Datum seiner Wiederkehr nicht kennt, wie kann ein anderer dann dies wissen? 37 Aber wie die Tage Noahs ⟨waren⟩, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. 38 Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: – sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging 39 und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte –, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. Überraschend wie bei der globalen Sintflut wird für die Menschheit die Ankunft des Menschensohns sein. Wie auch zu Noahs Zeiten hat man den Bau der Arche belächelt und Warnungen zur Buße und Umkehr in den Wind geschlagen. Dann aber kam der Tag weltweiter Überflutung bis zu einer Höhe von 5000 Metern ü.d.M. Viele werden sich auch in Zukunft unter den gegebenen Umständen eingerichtet haben, so gut wie man sich in Kriegszeiten einrichten kann. Machen wir das nicht heute genau so? Viele Länder nehmen direkt oder indirekt am Krieg in der Ukraine teil und doch gibt es äußerlich kaum eine Veränderung des alltäglichen Lebens. Aber plötzlich könnte sich alles schlagartig verändern. Dan 7/13-14 Wenn es heißt, dass der Menschensohn kommt, dann ist immer die Wiederkunft in Macht und Herrlichkeit gemeint, am Ende Drangsalszeit. Niemals aber die Entrückung der Gemeinde. 40 Dann werden zwei auf dem Feld sein, einer wird genommen und einer gelassen; Wie wir gleich auch in Lukas 17 sehen, geht es hier darum, weggenommen zu werden, so wie Aas von Geiern "weggenommen" gefressen wird. Lebendes wird aber nicht von diesen Tieren angerührt. 41 zwei ⟨Frauen⟩ werden an dem Mühlstein mahlen, eine wird genommen und eine gelassen. 42 Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Wir können zwar die Epoche erkennen, nicht aber der Tag, an dem das alles geschehen wird. 43 Das aber erkennt: Wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache der Dieb kommt, so hätte er wohl gewacht und nicht zugelassen, dass in sein Haus eingebrochen wird. 44 Deshalb seid auch ihr bereit! Denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen. Hier wieder ein Befehl des HERRN: Dies erkennt! Die Warnung ist wiederum auf das Ende der Endzeit, die Große Drangsal gerichtet. Betroffen all diejenigen, die sich -noch nicht bekehrt haben, für sie wird die Wiederkunft Christi eine böse Überraschung sein. Und gleich noch ein Befehl: Deshalb seid auch ihr bereit!. Niemals aber hat der Dieb etwas mit der Entrückung zu tun, wenn Jesus seine Braut, die Gemeinde heimholt, Hier wird keiner überrascht noch erschreckt. Die zurückbleiben in Kirchen und Gemeinden werden über das Verschwinden so vieler Menschen und die hereinbrechenden Katastrophen nicht lange nachdenken. Wie angekündigt sendet Gott ihnen einen Geist des Irrwahns, dem sie schnell glauben. Verbunden mit dem Auftreten des letzten falschen Messias, dem Antichrist, der die Massen des Westens verführen wird. Endzeitrede: Gleichnis vom treuen und untreuen Knecht Die Rede ist nun abschließend von der langen Zeit zwischen dem ersten Kommen des HERRN Jesus bis zu Seiner Wiederkunft am Ende der Endzeit. Von der Zeit der Gemeinde bis in die Drangsalszeit, in der sich viele Juden bekehren und zum Zeugnis des HERRN werden. Zunächst ein Überrest in Israel, dann aber am Ende kommen Juden aus aller Welt hinzu. Und auch aus den Nationen, aus allen Völkern, Stämmen und Sprachen wird es eine Erweckung geben, unter all den Menschen, die bis dahin das Evangelium nie gehört haben. so wird sich in der Großen Drangsalszeit eine unübersehbare Schar aus allen Nationen bekehren. 45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit? Hier werden die klugen und weisen Leiter der Gemeinde angesprochen, die zur rechten Zeit, für genug biblische Nahrung sorgen. Gemeint ist die Gesunde Lehre, die sich an den aktuellen Bedürfnissen orientiert. In der Geschichte der Christenheit über zweitausend Jahre hinweg, erkennen wir gute wie böse Knechte, seinen sie Reformator, Bischof, Pastor oder Ältester genannt. So wie es Namenschristen und wiedergeborene Christen gibt; Christen, die zwar das Wort Gottes verkündigen, aber dennoch nicht wirklich bekehrt sind. Hier handelt es sich um Verführer, böse Knechte, die das Wort Gottes verfälschen und verdrehen. Für sie wird wie in Vers 38 verbildlicht, das Ende überraschend und vernichtend sein. Während die wahrhaft Gläubigen Kinder Gottes gerettet werden. So wie Jesus schon an anderer Stelle gelehrt hat.: Es gibt guten Weizen und Unkraut, es gibt gute Fische und schlechte Fische. 46 Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird! 47 Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 48 Wenn aber jener ⟨als⟩ böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt auf sich warten. , Es sind die bösen Knechte, die die Prophetie über die Endzeit, die Entrückung und das Ende der Welt in weite Zukunft vertagen. Die es nicht so genau nehmen mit den Zeichen der Endzeit. 49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und isst und trinkt mit den Betrunkenen, Wie man hier sieht, hat die ungesunde Lehre, das Ignorieren von wahren Bedürfnissen unter den Gläubigen und das Hinwegschieben von Zeitzeichen Auswirkung auf unser Gemeindeleben. Aber wie schon angedeutet, geht es hier nicht um die Zeit der Gemeinde, sondern auch um die Zeit, in der Israel wieder Zeugnis bekommt. 50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß, 51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. Die kleine Endzeitrede Jesu in Lukas 17/22 20 Und als er von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich[7] Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte; 21 auch wird man nicht sagen: Siehe hier! Oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter[10] euch. 22 Er sprach aber zu den Jüngern: Es werden Tage kommen, da ihr begehren werdet, einen der Tage des Sohnes des Menschen zu sehen, und ihr werdet ⟨ihn⟩ nicht sehen. 23 Und man wird zu euch sagen: Siehe dort!, oder: Siehe hier! Geht nicht hin, folgt auch nicht! 24 Denn wie der Blitz blitzend leuchtet von einem ⟨Ende⟩ unter dem Himmel bis zum anderen ⟨Ende⟩ unter dem Himmel, so wird der Sohn des Menschen sein an seinem Tag. 25 Vorher aber muss er vieles leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht. 26 Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen: 27 Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und die Flut kam und alle umbrachte. 28 Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten (und heirateten? Nein, in Sodom und Gomorrha wurde nicht mehr geheiratet, man lebte in Unzucht. Es gab eheloses Zusammenleben, Konkubinat und praktizierte Homosexualität,) ; 29 an dem Tag aber, da Lot von Sodom hinausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um. Parallel zum Ende der Endzeit und zur Sintflut werden wir auch Sodom und Gomorrha als Beispiele aufgeführt. In dem Moment, als Lot die Stadt verließ, regnete es Feuer vom Himmel und die Vernichtung kam über sie. Die Gottlosen der Stadt wurden genommen, Lot wurde (am Leben) gelassen. Siehe Vers 37. 30 Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen offenbart wird. 31 An jenem Tag (der Teil der Erde, auf dem es Tag ist) – wer auf dem Dach sein wird und sein Gerät im Haus hat, der steige nicht hinab, um es zu holen; und wer auf dem Feld ist, wende sich ebenso wenig zurück. 32 Denkt an Lots Frau! 33 Wer sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; und wer es verliert, wird es erhalten. 34 Ich sage euch: In jener Nacht (der Teil der Erde, auf dem es gerade Nacht ist) werden zwei auf einem Bett sein; einer wird genommen und der andere gelassen werden. 35-36 Zwei werden zusammen mahlen; die eine wird genommen, die andere gelassen werden. 37 Und sie antworten und sagen zu ihm: Wo, Herr? Er aber sprach zu ihnen: Wo der Leichnam ist, da sammeln sich auch die Geier. Diejenigen, die von den (Adlern)/Geiern genommen werden, sind das Aas, die Toten. Diejenigen, die bleiben, sind die Lebendigen, die ein Geier nie anrühren würde. Die Geier sind die Gesundheitspolizei, wie schon vormals einmal erwähnt. Zum Schutz vor dem Leichengift für uns Menschen fressen sie das Aas auf. Beachte: Hier geht es nicht um die Entrückung (1. Tes 4/13), sondern um das Gericht am Ende der Endzeit. Es ist nicht gut genommen (hinweggerafft) zu werden, es ist aber gut zu bleiben! Foto: Tshang Doang * Paul Cain Späterer Dienst Er begann um die Welt zu reisen, das Evangelium zu verkünden und die Kirche zu Reinheit und Heiligkeit zurückzurufen.Er war Berater der Central Intelligence Agency - Pararanormal Division, Berater des FBI und Präsidentschaftsberater und Sonderbeauftragter für drei Präsidenten.Er diente vielen nationalen und internationalen Führern.Während der Clinton-Administration ging Kain in den Irak, um sich mit Saddam Hussein zu treffen.Er traf sich auch mit geistlichen Führern, einschließlich der wichtigsten Führer der Kirche und der Konfession. Öffentliche Entschuldigung Im April 2004 trafen sich Rick Joyner, Jack Deere und Mike Bickle, drei Minister, die seit langem enge Ministerbeziehungen zu Cain unterhalten, mit Cain, um ihn wegen einer homosexuellen Beziehung und mehrerer Fälle von Trunkenheit in der Öffentlichkeit zu konfrontieren.Er bestritt diese Anschuldigungen, die dazu führten, dass Joyner, Deere und Bickle im Oktober eine Erklärung veröffentlichten, dass er nicht bereit sei, am Restaurierungsprozess teilzunehmen.Im Februar 2005 trat Cain jedoch aus dem Ministerium zurück und gab ein Geständnis schreiben heraus, das auf seiner Website veröffentlicht und im Charisma Magazine extrahiert wurde. "Ich habe in zwei bestimmten Bereichen, Homosexualität und Alkoholismus, über einen längeren Zeitraum gekämpft", gab Cain zu.
- Es war ein mal ein reicher Mann - Die Kunst der Gleichnisse
Was sind Gleichnisse? Gleichnisse sind Geschichten, hinter denen sich komplexe Botschaften verbergen, die es gilt zu ergründen und zu verstehen. Wir haben es mit einer Art von Parabeln zu tun, mit Sinnbildern, die auf eindringliche Art und Weise unsere Realität vor Augen führen wollen. Gleichnisse beleuchten unser Leben vor Gott und wollen ermahnen, ermutigen und erziehen. Was sind Gleichnisse nicht? Gleichnisse in der Bibel sind Geschichten, die von Personen und Dingen, erzählen, die aber keine persönliche Identität und Ortsbezeichnung kennen. Mann, Frau, Ackerfeld, Schatz, Knecht, Hirte, Schaf, Senfkorn, Feiigenbaum.... können in Gleichnissen eine Rolle spielen, aber auch außerhalb von Gleichnissen. Ebenso können einzelne Begriffe mehrfache Bedeutung haben, ohne dass sie gleich ein Gleichnis darstellen. Wir sprechen dann eher von einem Symbol oder Sinnbildern. So steht der Feigenbaum symbolisch für Israel, ohne dass die Begebenheit in Matth. 21/18, (der verdorrte Feigenbaum) einem Gleichnis entspricht. Der Bibelvers wird weder als Gleichnis vorgestellt, noch handelt es sich um eine Geschichte, die Jesus erzählt. Es ist nur ein Bericht darüber, was Jesus tat und sagte. Ebenso kann die Geschichte vom reichen Mann und Lazarus nicht zu den Gleichnissen gezählt werden, da hier persönliche Namen erwähnt werden. Abraham steht für eine bestimmte biblische Figur und auch Lazarus meint eine bestimmte Person. Beide können daher nicht als Gleichnis herhalten. Nur der reiche Mann wird in seiner Bedeutung herabgestuft, weil er ein Beispiel für viele ist. Alles ist unmittelbar geschildert, alles steht für das, was es ist. Hinter keinem Begriff verbirgt sich eine andere Bedeutung. Lazarus befindet sich im Himmel. In Abraham Schoß stellt nur eine andere Bezeichnung für "im Paradies sein", dar, meint aber jeweils das Gleiche. Der reiche Mann befindet sich im Hades, ein anderes Wort für die Hölle, dem Warteraum für diejenigen, die verloren gehen und auf das Endgericht warten. Wir müssen also davon ausgehen, dass die Geschichte vom reichen Mann und Lazarus ein Bericht Jesu ist, der sich zugetragen hat. Wir haben es also mit keiner Allegorie, sondern mit einem Beispiel zu tun, einer Warnung Jesu an seine Zuhörer. Jede namentliche Nennung und konkrete Ortsbezeichnung würde die Allegorie, auf eine vordergründige Ebene verlagern. Sinnbild und realer Bezug würden sich vermischen, das Bild würde in seiner Bedeutung verschwimmen. Die Geschichte vom barmherzigen Samariter gilt zwar als bekanntestes Gleichnis, würde aber als Gleichnis nicht wirklich funktionieren. Warum? Das Volk der Samariter kann nicht gleichnishaft eingesetzt werden, es ist nicht nur "ein Volk", sondern erhält eine geschichtliche Identität. Auch dass sich das Opfer des Überfalls von Jerusalem nach Jericho unterwegs war, spricht davon, dass Jesus hier kein Bild, sondern ein Ereignis erzählte, dass sich zugetragen hatte. Von der Authentizität des Berichtes einmal abgesehen, kann es sich dennoch bei einzelnen Begriffen um Sinnbilder handeln. So wie der barmherzige Samariter ein Bild für Jesus selbst ist. Auf dieser Ebene erzählen viel Berichte der Bibel gleichnishaft von Gott, Jesus, dem jüdischen Volk und der Gemeinde, ohne dass wir sie als Gleichnisse bezeichnen würden. Es lohnt sich also genauer zu unterscheiden, um reale Begebenheiten und sinnbildliche Fiktion zu unterscheiden. Auf der Gleichnis-Liste unten sind deshalb Gleichnisse aufgeführt, die nicht wirklich in diese Kategorie passen. Wer erzählt Gleichnisse? Gleichnisse werden ausnahmslos von Jesus erzählt. Dabei gilt es zu unterscheiden, ob es sich um eine Allegorie, eine "Versinnbildlichung" handelt oder um einen konkreten Sachverhalt, der wortwörtlich zu nehmen ist. Beim letzteren sollte man nicht von einem Gleichnis sprechen. Daher... Wozu dienen Gleichnisse? Gleichnisse dienen dazu, komplexe Zusammenhänge im Dies- und Jenseits auf knappe und eindrucksvolle Art darzustellen. Gleichnisse sind auch eine Kunstform, die es den Zuhörern erlaubt, sich auf Abstand einem Problem zu nähern. Einem Problem, dass sie betrifft und ein Umdenken oder eine Bekehrung, einen Richtungswechsel erfordert. So wie Jesus seinen Widersachern, den Pharisäern und Schriftgelehrten quasi "durch die Blume" ihre Sündhaftigkeit bewusst machen wollte. Als dies nicht fruchtete, ging der Messias immer mehr zu unverhohlenen Angriffen, den Weherufen über. Gleichnisse können aber auch zu einer Art Geheimsprache werden, die nur jene verstehen, die dazu berufen sind. Das Reden in Gleichnissen markiert aber auch einen Wechsel in der Heilgeschichte. Ab einem bestimmten Punkt war klar, der Messias würde von den führenden Juden und vom Volk verworfen werden. Die unvergebbare Sünde in Matth 12 bildet den Wendepunkt. Ab jetzt war klar, dass der Weg ans Kreuz unausweichlich ist. Die Konsequenz: Die gegenwärtige Generation würde verloren gehen, die Sünde gegen den Heiligen Geist, die Verwerfung des Messias würde ganz Israel erfassen und zur Zerstörung Jerusalems und des Tempels durch die Römer führen. Jesus konnte Sein Volk nicht mehr retten, sie hatten sich gegen IHN entschieden. Es machte also keinen Sinn, dass die Feinde Jesu Christi weiterhin die Heilsbotschaft zu hören bekamen. Sie hatten sich entschieden und sollten sich nun auch nicht mehr bekehren können. Die Tür zu Gott war zugefallen. An wen richten sich Gleichnisse? Die Gleichnisse, die Jesus dem Volk erzählt, richten sich zunächst einmal an das Volk der Juden. Ferner sind die Gleichnisse auch für die Gemeinde von besonderer Bedeutung. Die zentralen Themen von Sünde, Errettung und einem gottgefälligem Leben spielen zu allen Zeiten eine wichtige Rolle. Wenn wir heute die Gleichnisse recht verstehen wollen, braucht es ein gewisses Maß an jüdischem Kulturverständnis und praktischer Lebenserfahrung. Die Gleichnisse, die Jesus erzählt, setzen darüber voraus, dass man ein offenes Ohr und Herz hat, und nicht mit Vorurteilen oder Misstrauen dem Erzähler (Jesus) begegnet. Wer bereit ist, sich belehren zu lassen und sein Leben zu ändern, Buße zu tun und umzukehren, dem schließt Gott die Bedeutung eines Gleichnisses auf. Gleichnisse bieten keinen Raum für Spekulationen (was könnte Jesus damit gemeint haben?). Auch bieten sie keinen Raum für fantasievolle Ausschmückung, denn es handelt sich um Hinweise und Warnungen gerichtet an Gläubige und Ungläubige. Wie kann man Gleichnisse verstehen? Wie schon erwähnt, setzten Gleichnisse ein gewisses Maß an kulturellem Verständnis für die damalige Zeit des Judentums voraus. Durchforsche die heilige Schrift nach Querverweisen, um die Bedeutung einzelner Worte und Begriffe zuordnen zu können. Bedenke, dass kein Wort in der Bibel für sich selbst steht, alles ist vom Geist Gottes inspiriert und hat oftmals mehrere Bedeutungsebenen. Ob in den Psalmen oder bei den Propheten, den geschichtlichen Beschreibungen um das Volk der Juden, alles kann Hinweise geben, die das "Entschlüsseln" von Gleichnissen helfen können. Stehend Begriffe wie Öl, das für den Heiligen Geist steht oder der Acker, der für die Welt steht, helfen, Bedeutung in Gleichnissen zu erkennen oder wiederzuerkennen. Die Pharisäer und Schriftgelehrten hatten keinen Zugang zu den Gleichnissen, die Jesus ihnen erzählte, weil sie mit dem HERRN selbst ein Problem hatten. Insofern gilt auch für uns heute Demuth vor dem Wort Gottes: Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Matth 5/1 Die sieben Gleichnisse über das Himmelreich Das Reich der Himmel entspricht dem Reich Gottes, wie es sich auf der Erde durch die Gemeinde unter den Christen ausbreitet. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um wahrhaft Bekehrte oder Scheinbekehrte handelt. Das Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut (dem Taumeloch) entspricht diesem Zustand. Beide treten zu Beginn ununterscheidbar in Erscheinung. Erst später bei der Ernte wird der Unterschied sichtbar. Der Wendepunkt in Heilsgeschichte bildet Matth 12,/24 wo Jesus als vom Teufel beschuldigt wird. Die führenden Juden und das anwesende Volk lehnen den Messias ab, worauf die angekündigten Katastrophen über Israel unausweichlich werden. Fortan spricht der HERR in Gleichnissen, um nur noch die zu lehren, die gerettet und zur Gemeinde gehören werden. Zu Beginn Seines Auftretens als Lehrer, predigte Jesus das Reich der Himmel noch offen allen, die es hören wollten. Nun aber ist die Rede von den Geheimnissen des Reiches der Himmel. Matth. 13/10 Und die Jünger traten hinzu und sprachen zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen? 11 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches[1] der Himmel zu wissen, jenen aber ist es nicht gegeben; Endzeitrede: Gleichnis von den zehn Jungfrauen Matth 25/1 Dann wird es mit dem Reich[1] der Himmel sein wie[2] mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, dem Bräutigam entgegen. 2 Fünf aber von ihnen waren töricht und fünf klug. 3 Denn die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich; 4 die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen. 5 Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ[3], wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. 6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht hinaus, ihm entgegen! 7 Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen. 8 Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebt uns von eurem Öl! Denn unsere Lampen erlöschen. 9 Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche! Geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst! 10 Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. 11 Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, öffne uns! 12 Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. 13 So wacht nun! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde. Das Reich der Himmel befindet sich hier in einer Zukunftsperspektive. -es wird sein-. Das Himmelreich bezeichnet den Herrschaftsbereich Gottes. Die Braut in diesem Gleichnis ist gar nicht weiter erwähnt. Ein Hinweis darauf, dass die Gemeinde bis jetzt nicht offenbar wurde. Die zehn Jungfrauen stehen für die Gläubigen der Gemeinde, die aus Bekehrten und Scheinbekehrten besteht, den klugen und den törichten Jungfrauen. Die Klugen haben genügend Heiligen Geist (Öl, ein Bild des Heiligen Geistes), um für das Hochzeitsfest -dem sie beiwohnen werden-vorbereitet zu sein. Alle zehn Jungfrauen schlafen ein. Ein Bild für die Christenheit, wie sie sich seit dem vierten Jahrhundert, seit Kaiser Constantin entwickelt hatte. Das Christentum musste sich nicht mehr behaupten, es war an der Macht, die heilsgeschichtliche Bedeutung Israels wurde geleugnet. Man wähnte sich in Sicherheit und schlief ein. Der Weckruf erfolgte in der Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert in den USA und Nord-Europa. Plötzlich rückten die Endzeitprophetien in den Fokus und man schaute nach Israel, wo sich die erste Rückwanderungsbewegung im Jahr 1882 einstellte. Die törichten Jungfrauen wachten ebenfalls auf, aber aus ihnen entstanden zahlreiche Sekten wie die Mormonen und die Zeugen Johovas. Irrlehren machten sich breit, letztlich auch durch die charismatischen Bewegungen. Wie schon gesagt, kommt die Braut in diesem Gleichnis gar nicht vor. Bei "Brautjungfern" handelt es sich um Freundinnen der Braut, die als Gäste an der Hochzeitsfeier eingeladen sind. In diesem Fall geht es nicht um das himmlische Volk, die Gemeinde aus den Nationen, die am Ende der Großen Drangsal ihr Hochzeitsfest mit dem Lamm im Himmel feiert, (nach der Entrückung). Die Hochzeitsfeier, von der hier die Rede ist, betrifft das irdische Volk, Israel. Am Ende der Drangsal wird das überlebende Drittel Israels sich zu Jesus bekennen, worauf der HERR in Macht und Herrlichkeit auf die Erde kommt, um sich mit seiner irdischen Braut zu vermählen. Um diese Hochzeitsfeier geht es hier in diesem Gleichnis. Die klugen Brautjungfrauen stehen für die himmlische Gemeinde, die Freunde Israels, die bis zuletzt sich nicht vom Judenhass ansteckt haben lassen. Sie sind es, die zu Beginn des tausendjährigen Friedensreiches ihre Freude an der Heimholung der Braut Israel haben und auf der Erde mitfeiern. Die törichten Jungfrauen stehen jedoch für die Scheinbekehrten, die Namenschristen, die nie eine persönliche Beziehung zu Jesus hatten und entsprechend nicht genügend Heiligen Geist. Sie kennt Jesus nicht. Es reicht nicht, sich durch das Wirken des Heilgen-Geistes "berühren" zu lassen, ohne sich jemals richtig zu bekehren und Kind Gottes zu werden. Auch ein ungläubiger Pfarrer kann Leute zum Glauben führen, in dem er das Wort Gottes vermittelt, ohne selbst daran zu glauben und gerettet zu sein. Das Gleichnis vom ungerechten Verwalter Luk 16/1 Er sprach aber auch zu den Jüngern: Es war ein reicher Mann, der einen Verwalter hatte; und dieser wurde bei ihm angeklagt, als verschwende er seine Habe. 2 Und er rief ihn und sprach zu ihm: Was ist es, das ich von dir höre? Lege die Rechnung von deiner Verwaltung ab! Denn du wirst nicht mehr Verwalter sein können. 3 Der Verwalter aber sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Denn mein Herr nimmt mir die Verwaltung ab. Graben kann ich nicht, zu betteln schäme ich mich. 4 Ich weiß, was ich tun werde, damit sie mich, wenn ich der Verwaltung enthoben bin, in ihre Häuser aufnehmen. 5 Und er rief jeden einzelnen der Schuldner seines Herrn herbei und sprach zu dem ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig? 6 Der aber sprach: Hundert Bat Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und setze dich schnell hin und schreibe fünfzig! 7 Danach sprach er zu einem anderen: Du aber, wie viel bist du schuldig? Der aber sprach: Hundert Kor Weizen. Und er spricht zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und schreibe achtzig! Der Verwalter hat das Geld seines Herrn verschwendet, er hat ihn aber nicht betrogen. Als er nun erkennt, dass sein Job, in dem er gut verdient hat, zu Ende ist, macht er sich Freunde unter den Schuldnern seines Herrn. Der Verwalter kürzt die Verpflichtungen auf den Schuldscheinen und bezahlt die Differenz aus eigener Tasche. Es geht hier um Werte, die nicht gering sind. Gerecht wäre, wenn die Schuldner ihre Schuld in vollem Umfang abzahlen müssten, jetzt aber ist der Verwalter "ungerecht" in dem er selbst einen Teil der Schulden übernimmt. 8 Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Söhne dieser Welt sind klüger als die Söhne des Lichts gegen ihr eigenes Geschlecht. 9 Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon damit, wenn er zu Ende geht, man euch aufnimmt in die ewigen Hütten! Wenn Jesus etwas lobt, kann es sich nicht um Betrug oder Diebstahl handeln. Vielmehr werden Christen aufgefordert, uns mit dem ungerechten Mammon (ein Begriff aus dem Aramäischen, was bedeutet Vertrauen) Freunde zu machen. Geld an sich ist nicht schlecht, aber es verleitet zu falschem Handeln, zuallererst sein die Geldliebe genannt, die Gott verurteilt. Wenn der gottlose Verwalter darauf baut, dass er einmal von den Leuten gnädig aufgenommen wird, weil er ihre Schulden verringert hat, dann handelt er klug. In diesem Sinne sollen Christen darauf bauen, dass sie durch den klugen Umgang mit dem "ungerechten Mammon" einen Platz im Himmel haben. 10 Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht. 11 Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Wahrhaftige anvertrauen? 12 Und wenn ihr mit dem Fremden nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Eure geben? 13 Kein Haussklave kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Das Geringste sind die Güter, mit denen wir hier auf der Erde umgehen. Verglichen mit himmlischen Gütern handelt es sich hier um geringe Werte. Daher Jesus sagt uns, wenn wir schon nicht mit den geringen Werten hier auf der Erde gerecht umgehen, dann werden wir auch nicht mit dem vielen Reichtum im Tausendjährigen Friedensreich betraut werden. Dort gilt es dann über Städte und Regionen zu herrschen und im Sinne Jesu zu entscheiden und zu richten. Das fremde vergängliche Eigentum, was wir hier auf der Erde vorfinden, ist uns nur für kurze Zeit anvertraut. Alles gehört Gott und wir sollen Geld und Werte so verwalten, damit es im Reich Gottes Frucht bringt und sich vermehrt. Im tausendjährigen Friedensreich haben wir es dann mit bleiben Werten zu tun, die für uns vorbereitet sind, das Eure. Viele Menschen wollen reich werden und machen weitreichende Pläne, um dieses Ziel zu erreichen. Und dann gibt es Menschen, die reich sind, aber nicht deshalb, weil sie reich werden wollten. Reichtum darf nicht als Lebensziel vor Augen stehen, dann hätten wir es mit dem Mammon als einem Götzen zu tun. Reichtum, der zufällt, sei es durch Arbeit oder Erbschaft, verflicht damit klug umzugehen. Foto: Pawel Czerwinski
- Das Geheimtreffen
Was war so gefährlich für ein Mitglied des Hohen Rats, wenn er sich heimlich, im Schutz der Nacht, mit dem Mann aus Nazareth traf? Seine Kollegen, die Gesetzeshüter und Gelehrten hatten schon den Stab über Jesus, den Volksverhetzer gebrochen und wollten ihn wegschaffen. Mit seinen Wundertaten gab sich der Nazarener als Messias aus und verführte das Volk. Tatsächlich war er ein Populist, der mit Wundertaten beeindruckte und das Volk mit seinen Reden gegen die Obrigkeit aufbrachte. Er verstieß demonstrativ gegen Gebote und Ordnungen, die man zum Schutz des Gesetzes erlassen wurden. Mit seinen Auftritten forderte er die Gesetzeshüter heraus, stellte ihre Heuchelei bloß. Der Nazarener war ein Extremist, ein Demagoge, mit radikalen Ideen und Geboten; er musste verschwinden. Verständlich, wenn jemand von Rang und Namen sein Ansehen aufs Spiel setzte, wenn er sich mit einem solchen Dissidenten traf. Und doch zog es Nikodemus eines Abends zu Jesus hin. Er hatte gespürt, dass mehr an diesem Wanderprediger und Wunderheiler dran sein musste. Kaum jemand konnte ihm an Weisheit und Erkenntnis das Wasser reichern, seine Gegner hatte er reihenweise zum Verstummen gebraucht. Seine öffentlichen Reden und was man sich über ihn berichtete, war faszinierend und gefährlich zugleich. Fast schien es so, als wenn Jesus von Nazareth selbst die heiligen Schriften verfasst hätte, seine Autorität war beeindruckend für Freund und Feind gleichermaßen. Das Volk lief tausendfach hinterher, wenn der Menschensohn, wie der Wanderprediger sich nannte, öffentlich auftrat. Ganz zu schweigen von den Jüngern und Jüngerinnen, die Jesus um sich scharte, kein Rabbi erfreute sich solch einer Beliebtheit. Nikodemus wollte dem auf den Grund gehen, kurz, er war neugierig. Zunächst galt es mit der Tür nicht gleich ins Haus zu fallen, sondern Höflichkeiten auszutauschen. 'Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Joh 3/2 Das war schmeichelhaft, doch Jesus kam gleich auf den Punkt und antwortete auf eine Frage, die Nikodemus gar nicht gestellt hatte: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Joh 3/3 Jesus hatte schnell erkannt, worum es dem Gelehrten und angesehen Mitglied des Sanhedrin ging, nämlich Gewissheit über sein Seelenheil zu bekommen. Eine Frage, die sich damals jeder stellte und der Grund, warum jedermann danach trachtete, in die Überlieferungen der Vöter eingeweiht zu werden. Die Frage, was passiert nach dem Tod und wie gelange ich in den Himmel, waren auch Streitthemen der Pharisäer und Sadduzäer, jener Führungselite vom Tempelbezirk. Die Antwort, die Jesus gab, warf weitere Fragen auf und es würde noch einige Zeit dauern, bis Nikodemus Klarheit erlangte und ein Jünger Jesu wurde. Auf dem Weg dahin, als es um die Verurteilung Jesu vor dem Hohen Rat ging, ergriff Nikodemus Partei für den Geächteten und erhielt eine herbe Abfuhr. Dabei wollte er seine Kollegen nur an die Rechtsstaatlichkeit erinnern, dass man keinen verurteilen konnte, bevor die entsprechen Beweise vorlagen. Spricht zu ihnen Nikodemus, der vormals zu ihm gekommen war und der einer von ihnen war: 51 Richtet denn unser Gesetz einen Menschen, ehe man ihn angehört und erkannt hat, was er tut? 52 Sie antworteten und sprachen zu ihm: Bist du auch aus Galiläa? Joh 7/50 Jetzt begann man in Nikodemus einen Mitläufer und Sympathisanten zu wittern. Die Unterstellung, er könne ebenfalls aus Galiläa stammen, tut zwar nichts zur Sache, half aber erst mal aus einer Verlegenheit. Auch die Behauptung, aus Galiläa könne kein Prophet kommen, ließ nur ihre Unkenntnis durchblicken. Sie wollten nichts von den Prophetien auf den Messias wissen, nannten sich aber Führer des Volkes, Gesetzeshüter und Schriftgelehrte. Und so entzog man sich weiterer Diskussion und ging nach Hause. Doch mit ihrer Ahnung, in Nikodemus einen Abtrünnigen vor sich zu haben, lag man nicht falsch. In der Tat sollte sich Nikodemus kurze Zeit später zum Gekreuzigten von Golgatha stellen. Joh 19/39 Nikodemus hatte letztendlich seinen Heiland erkannt und dem Leichnam Christi Ehre erwiesen. Er wusste sein Leben in sichere Hände zu geben, auch wenn das kaum jemand verstand. Sein Image, seine Karriere, sein Einkommen bedeuteten ihm jetzt nichts mehr. Er sah nur noch die traurige Gestalt, die er als Lehrer Israels, als angesehener Bürger Jerusalems abgegeben hatte. Das war nun vorbei, sein Geist war erleuchtet worden, die Karriere hatte er an den Nagel gehängt und war vom Pharisäertum abgefallen. Diese Bombe platze, als kurz darauf das Gerücht von der Auferstehung Jesu von den Toten die Runde machte. Dieser Jesus von Nazareth soll in der Stadt gesehen worden sein, und das, nachdem Römer, die Profis im Töten und Hinrichten, ihn gekreuzigt hatten. Ach, hätte Nikodemus doch nur mit seiner Bekehrung noch gewartet, wenn einige Zeit später seine Sympathie für den Gekreuzigten nur noch als melancholischer Rückblick gewertet worden wäre. Die sentimentale Schrulle eines Unbelehrbaren. Jetzt aber, angesichts der dramatischen Ereignisse um das Passahfest im Jahr 32 n.Chr. stand er als Nestbeschmutzer, als Sympathisant und hoffnungsloser Fall im Fadenkreuz seiner Kollegen. In den rabbinischen Schriften der folgenden Jahrhunderte wurde man nicht müde, ihn, den abtrünnigen Nikodemus als von Gott verflucht und armer Schlucker vorzuführen. Jeder Gedanke daran, dass an diesem Fall irgendetwas dran sein würde, sollte im Keim erstickt werden. Wer sich diesen Christen und ihrer Gemeinde anschloss, wurde ausgegrenzt und aus der Synagoge verstoßen, ja nicht selten umgebracht. Über Nikodemus soll Armut und Einsamkeit hereingebrochen sein, so wusste man zu berichten. Ob es wirklich dem Nikodemus so erging? Die Bibel sagt darüber nichts. Auf jeden Fall war der Tausch, der einst mit einem Geheimtreffen zweier Männer begann, lebensentscheidend. Millionen und Abermillionen Menschen in aller Welt sollten dies bald bestätigen. Die zweifelhafte Berühmtheit, die Nikodemus vor den führenden Juden erlangte, ist jedoch nichts gegen das Glück ewiger Freude, die ihm zuteilwurde. Im Himmel vereint mit seinem HERRN Jesu Christus. Foto: Sammy Williams
- Wie im Himmel, 2005 ****
Wie im Himmel (Originaltitel: Så som i himmelen) ist ein schwedisches Musikfilm-Drama aus dem Jahr 2004 von Kay Pollak mit Mikael Nyqvist und Frida Hallgren in den Hauptrollen. Wie im Himmel, Schauspiel mit Musik ist eine entsprechende Adaption von Kay Pollak für das Theater. Daniel Daréus ist ein international erfolgreicher Dirigent aus Schweden. Kurze Rückblenden zeigen zunächst prägende Stationen des Heranwachsenden: Der Junge wächst ohne Vater in Ljusåker auf, einem Dorf in Nordschweden. Während seiner Schulzeit wird er von seinen Mitschülern gehänselt und verprügelt. Später kommt sein außergewöhnliches musikalisches Talent als Geigenvirtuose zum Vorschein. Im Alter von acht Jahren zieht er mit seiner Mutter in die Stadt, wo ihn der Musikagent Mircea unter die Fittiche nimmt. Als Jugendlicher muss er mitansehen, wie seine Mutter infolge eines Autounfalls stirbt, als er gerade im Begriff ist, an einem internationalen Jugendmusikwettbewerb teilzunehmen. Schließlich – als Mittvierziger – wird Daniel Daréus ein gefeierter Stardirigent. Während eines Konzerts erleidet er einen Herzinfarkt; er legt deshalb seine Arbeit nieder. (aus Wikipedia) Ein unwahrscheinlich berührender und gut inszenierter Film, um die menschliche Sehnsucht nach Identität, Erfüllung und nach dem Jenseits, dem"Himmel". Allein die naturalistische Darstellung, eingebettet in eine skandinavische Winterlandschaft, ist ein Genuss. Die Darsteller agieren glaubwürdig, besonders Daniel, stellt einen sensiblen Künstler dar, der sich schon halb im Jenseits befindet. Dabei gelingt es diesem wunderbaren Film nicht, Klischees und Halbwissen um den christlichen Glauben aufzulösen. Der Pfarrer der Dorfgemeinschaft entlarvt sich als religiöser Heuchler, dessen Privatleben im Kontrast zum Glauben der Bibel steht und der letztendlich völlig vom Glauben abfällt. Hier wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, wenn menschliches Versagen der Kirche angelastet wird., obwohl Jesus Christus gerade für die Versager, die Kranken und Schwachen sein Leben am Kreuz hingegeben hat. Im Film wird diese Tatsache so verdreht, dass es letztendlich am Menschen selber liegt, sein Glück in Selbsterlösung zu finden. Eine traurige Erkenntnis, die nur am Rande durch traditionelle Choräle und Spirituals konterkariert wird. Die Musik eröffnet immer wieder den Weg zu Himmel, ohne dass die Sänger und Sängerinnen dieser Geschichte es begreifen, was ihre Nationen mit dem Kreuz im Wappen einmal zu ungeahnter Größe und Erkenntnis geführt hat. Zu weit scheinen auch die nordischen Kirchen schon vom Glauben abgefallen zu sein, dass noch ein Dorfpfarrer oder ein begnadeter Musiker die Kraft hätten, den Ursprung aller Freude und Siegesgewissheit zu erfassen. Und dennoch, mit dem entsprechenden Hintergrundwissen um den christlichen Glauben ist dieser Film wunderschön und ergreifend traurig zugleich, auf jeden Fall aber sehenswert.
- Antisemitismus - ein offenes Geheimnis
Den weitverbreiteten Hass auf Juden allein mit dem Verstand zu erklären, scheint nicht zu gelingen. Alle Theorien und geschichtlichen Begründungen kluger Gelehrter scheitern allein an der Frage, warum eines der kleinsten Länder der Welt mit einer Bevölkerung von gerade mal 10 Millionen Einwohnern die ganze Welt seit über siebzig Jahren in Atem hält. Weit mehr! Denn auch die Frage, warum das Volk der Juden in 170 Länder zerstreut über zweitausend Jahre nicht seine Identität verliert und sich in anderen Kulturen auflösten, wie so viele andere Ethnien, bleibt unbeantwortet. Und das trotz Verfolgung und Pogrome bis hin zum Holocaust. Fragen über Fragen, die kein kluger Menschenverstand beantworten kann, ohne sich dem meistgelesenen Buch der Menschheitsgeschichte, dem Geschichtsbuch des Judentums, der Bibel, zu bedienen. Der verbreiteten Ablehnung, die Bibel zurate zu ziehen, stehen eine Vielzahl unbeantworteter Fragen zum Leben und Werden dieser Welt gegenüber, nicht nur die Frage, was mit dem Juden los ist. Die Antworten, die schon vor über 4000 Jahren die Propheten im Alten Testament hinlassen haben, sind durch zahlreiche erfüllte Prophetien, wie das Erscheinen Jesu Christi vor 2000 Jahren, bestätigt worden. Gleichwohl wurden die Prophetien des Alten- und Neuen Testaments von je her verdrängt, geleugnet, gemieden und ignoriert. Ein so gescheitertes Buch, das sich nicht Epochen und Ideologien anpasst und den Anspruch erhebt, zeitlos zu sein, fordert den begrenzten Verstand des Menschen heraus. So bleibt oftmals nichts weiter übrig, als die überprüfbaren Fakten der Heiligen Schrift in Zweifel zu ziehen und an Überholtem festzuhalten, wie der Annahme, der Mensch stamme vom Affen ab. Warum sollte es heute anders sein? Um das Phänomen des Judenhasses auf eine einfache Formel herunterzubrechen, lohnt es sich eine kurze Anmerkung aus dem Johannesevangelium 4, Vers 22 anzuschauen. Wieder einmal überschreitet Jesus alle Grenzen des Anstandes und der religiösen Bestimmungen und unterhält sich mit einer Nichtjüdin, einer Samaritanerin über den Glauben: 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Machen wir uns bewusst, dass allein durch diesen kurzen Vers alles auf den Kopf gestellt wird, was seit ihrer Zerstreuung, im Jahre 70 und 135 n.Chr. durch Kaiser Hadrian, mit den Juden passiert ist. Auch heute gibt es wohl kaum jemand, der ausgerechnet die Juden für sein persönliches Heil und die Rettung der Welt ausmachen würde. Angesichts der Tatsache, dass die weltweit größte Religionsgemeinschaft, der Christen, über zwei Milliarden Menschen, sich auf Jesus Christus, einen Juden beruft, eine verwunderliche Tatsache. So bleibt es scheinbar nur einem kleinen Kern vorbehalten, dieses Mysterium des Judenhasses zu begreifen, jenen, die ohne Scheu und ideologische Vorbehalte sich der Bibel widmen. Betrachtet man die Tatsache, dass auch Leute einen Hass auf Juden entwickeln, die kaum oder gar nicht mit Juden in Kontakt kommen, deutet dies auf eine geistige Veranlagung hin. Eine Beeinflussung des menschlichen Herzens, eine Prägung, ähnlich der, wie Kriege, Hass und Gewalt seit Anbeginn nicht von dieser Welt zu trennen sind. Warum sollte die Menschheit dann plötzlich an ihrem Heil, an Frieden und Befreiung von Krankheit und Tod interessiert sein? Obendrein, wenn dies ausgerechnet von den Juden kommen soll? Wie schon oben angedeutet eine Frage, die nicht allein mit dem menschlichen Verstand beantwortet werden kann, genauso wenig, wie die zahlreichen Friedensbemühungen im Nahen Ost nicht fruchten konnten. Das menschliche Herz ist und bleibt dem Bösen zugewandt, nicht weil es böse sein will, sondern weil es unter dem Einfluss des Bösen steht. Viele können damit gut leben, ja scheint es nicht so, als wenn Satan allein die Geschicke der Welt beherrscht? Bleibt deshalb die entscheidende Frage nach Befreiung und Rettung unbeantwortet? Die Frage nach dem Judenhass findet sich im menschlichen Herzen beantwortet. Genauso wie die Frage, wer und was HERR über das Leben eines Menschen ist.
- Der grüne Prinz (eglh/dtsh) *****
In englischer, aber auch als DvD in deutscher Sprache übersetzt. The Green Prince (deutsch Der grüne Prinz) ist ein deutsch-israelisch-britischer Dokumentarfilm von Nadav Schirman aus dem Jahr 2014. Der Film basiert auf dem Buch Sohn der Hamas: Mein Leben als Terrorist von Mosab Hassan Yousef aus dem Jahre 2010. The Green Prince handelt vom Leben Mosab Hassan Yousefs, dem Sohn des Hamas-Mitbegründers Scheich Hassan Youssef, der unter Gonen Ben Yitzhak als Informant für den israelischen Geheimdienst Schin Bet tätig war. Der Film wurde auf dem Sundance Film Festival 2014 uraufgeführt und gewann dort den Audience Award: World Cinema Documentary.[2] Offizieller deutscher Kinostart war der 27. November 2014. Inhalt: Mosab Hassan Yousef ist Sohn des Scheich Hassan Yousef, der als eine der führenden Persönlichkeiten und Mitbegründer der Hamas gilt. Nachdem sein Vater in den 90er Jahren mehrmals von den israelischen Behörden in Haft genommen wird, beschließt Mosab im Alter von 17 Jahren illegal Waffen zu erwerben, um bewaffneten Widerstand gegen die israelischen Behörden zu leisten. Er wird daraufhin vom israelischen Geheimdienst Schin Bet festgenommen und als Informant rekrutiert. Yousef wird aufgrund seiner Stellung als Sohn des Hamas Mitbegründers, unter dem Decknamen „The Green Prince“, zu einem der wichtigsten Informanten des Schin Bet. Sein Kontaktagent Gonen Ben Yitzhak wird schließlich aus dem Geheimdienst entlassen, woraufhin auch Yousef sein Dasein als Informant beendet. Er setzt sich in die USA ab. Dort wird ihm wegen seiner Verbindung zur Hamas zunächst das Asylrecht verwehrt. Yitzhak unterrichtet in Folge die amerikanischen Behörden von Yousefs Arbeit als Informant für den israelischen Geheimdienst, woraufhin Yousef Asyl gewährt wird. (Wikipedia) Mosab Hassan Yousef, bekannt als grüner Prinz, ist ein Phänomen in der Medienwelt. Seine Lebensgeschichte ist so ergreifend, dass selbst seine Feinde, vor allem die Hamas, über ihn nur schweigen können. Anfangs auf dem Weg ein Hamas-Terrorist zu werden, lernte Mosab in einem israelischen Gefängnis das wahre Gesicht der palästinensischen Widerstandsorganisation Hamas kennen. Eine Terrororganisation, die unschuldige quälte und nur auf den Hass auf Israel ausgerichtet war. Andere Ereignisse, wie eine Vergewaltigung durch einen Araber, führten schließlich dazu, dass er aus Gewissensgründen begann, für den israelischen Geheimdienst zu arbeiten. Sein Ziel war es, blutige Anschläge seitens der Hamas zu verhindern. Als Sohn eines Hamas-Anführers gelang es ihm Informationen über geplante Anschläge weiterzuleiten, sodass viele Menschenleben durch ihn gerettet wurden. Obendrein entwickelte sich zwischen Mosab, dem Palästinenser und Gonen Ben Yitzhak , seinem israelischen Führungsoffizier eine Freundschaft, die man nur als zutiefst vertrauenswürdig und ergreifend bezeichnen kann. Als Gonen durch die Zeitung in Israel erfuhr, dass Mosab von den USA in den Nahen Osten ausgewiesen werden sollte, waren ihm seine Dienstpflichten egal. Er reiste auf eigenes Risiko in die Staaten und half die dortigen Behörden davon zu überzeugen, dass "der grüne Prinz" (Decknamen des israelischen Geheimdienstes) keine Gefahr für das Land war. Heute tritt Mosab in zahlreichen Medien auf und wird nicht müde, die Hamas mit dramatischen Worten anzuklagen und von ihr zu warnen. Mit seiner Einreise in die USA lernte der Grüne Prinz, Mosab bald Christen kennen und bekehrte sich zu Jesus. Die Wunder in seinem Leben zeugen von Gottes Führung und Gnade. Aber Mosab Hassan Yousef war schon immer ein ganz eigener Kopf, der treu zu seinen Prinzipien steht und sich nicht von irgendeiner Seite ideologisch vereinnahmen ließ. So musste sein wacher Verstand bald erkennen, dass auch Christen nicht unbedingt verlässlich Brüder waren. Als seine Vergangenheit und die ungeklärten Fragen zu seiner Person um sich griffen, gingen liebe Brüder auf Distanz; wie Mosab erkannte, hatte sie Angst. Vertrauen aber, die Bereitschaft für einander sein Leben aufs Spiel zu setzten, blieb der Freundschaft mit Gonen dem Israeli vorbehalten. Schade, denn wofür leben Christen sonst?
- Ureinwohner solidarisieren sich mit den Ureinwohnern Palästinas.
Schreien können wir auch, sagten sich etliche Dutzend Maori, die australischen Ureinwohner.Während in Sydney eine Großdemo für Israel stattfand, versammelten sie sich zu einer Gegenkundgebung anlässlich einer angekündigten Pro-Palästinademo in Neuseeland. Ähnlich wie die Maori, wurden auch die Juden von ihrem Land vertrieben (ab 70 n.Chr.) Beide Volksgruppen kämpfen um ihre angestammten Rechte, so die Meinung der Maori. Der Auftritt der australischen Ureinwohner fand auf traditioneller Art und Weise als Haka statt. Ähnlich dem Geschrei der Palästinenser geht es auch bei den Maori um Machtdemonstration. Allerdings zeigte sich hier kein Pro-Palästinenser-Demonstrant, das Geschrei der Maori war anscheinend zu bedrohlich. Hinzuzufügen sei noch, dass es sich bei dieser Gruppe australischer Ureinwohner um Christen handelte, die ihre Stammesriten jetzt für ihren Glauben einsetzen.
- Emotionale Hingabe der Psalmen
Psalmen mit Bedeutung für heute: Heb 13/6 So können wir getrost sagen: »Der Herr ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten; was kann mir ein Mensch tun?« Jos 1/5 Es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen. Ps 118/6 Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun? Die Heilige Schrift ist ein Ermutigungsbuch für Gläubige aller Zeiten. Wir dürfen nicht im geschichtlichen stecken bleiben, sondern auch für uns hoffen: Röm 15/4 Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben. Die Psalmen sind nicht nur die (meine) Antwort auf die Schrift, sie haben auch prophetische Bedeutung. Sie behandeln Höhen und Tiefen des Gläubigen und geben Kraft im Gotteslob. Ps 150 Das große Halleluja1 Halleluja! Lobet Gott in seinem Heiligtum, lobet ihn in der Feste seiner Macht! 2 Lobet ihn für seine Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit! 3 Lobet ihn mit Posaunen, lobet ihn mit Psalter und Harfen! 4 Lobet ihn mit Pauken und Reigen, lobet ihn mit Saiten und Pfeifen! 5 Lobet ihn mit hellen Zimbeln, lobet ihn mit klingenden Zimbeln! 6 Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja! Die Psalmen erhielten den Glauben der Geprüften und Gläubigen durch Jahrtausende. Der Gesetzlose kennt Gott, aber hält sich nicht an IHN. 1.Joh 3/ 10 Daran wird offenbar, welche die Kinder Gottes und welche die Kinder des Teufels sind: Wer die Gerechtigkeit nicht tut, der ist nicht von Gott, und auch, wer seinen Bruder nicht lieb hat. Demnach können wir zwei Gruppen unterscheiden: Kinder Gottes Kinder des Teufels Warnung, sich nicht unter ein ungleiches Joch einspannen zu lassen. So sollen wir nicht versuchen, Gott zu dienen und gleichzeitig dem Satan: 2.Kor 6/14 Zieht nicht unter fremdem (ungleichen) Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat Gerechtigkeit zu schaffen mit Gesetzlosigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? In den Psalmen erleben wir die Gefühlsseite des Glaubens. Durch die Bekehrung wird der Verstand erleuchtet. Durch die Bekehrung wird das Gefühl freigesetzt. Glaube bedeutet, den Verstand unter die Autorität Gottes zu stellen. Gefühl ist die Freude im Glauben und findet Geborgenheit in Jesus Christus. Apo 18: 25 Dieser (Apollos) war unterwiesen im Weg des Herrn und redete inbrünstig im Geist und lehrte richtig von Jesus, wusste aber nur von der Taufe des Johannes. Apollos wird hier als ein begeisterter Evangelist beschrieben, der -inbrünstig- lehrte. Er brannte für den Glauben an Jesus Christus und brachte das in seiner Rede zum Ausdruck. So wie die Musik Bachs vollendet Verstand und Gefühl vereinte, wie bei kaum einem anderen Komponisten. Die Gefühlsseite des Glaubens ist das Echo, dass die Stimme Gottes im Herzen weckt. Foto: Shane Rounce
- Massenbekehrung in Gaza?
Seit dem 18. November 2023 erscheinen auf TikTok und anderen YouTube Kanälen ungewöhnliche Meldungen. Während offizielle Nachrichtensender versuchen, den Blick auf Gaza so eng wie möglich zu halten, schreibt Gott Geschichte. So berichtet ein christliches Untergrundwerk in Gaza davon, dass sie sich um Väter gekümmert haben, deren Kinder im Krieg umkamen und ihnen aus der Bibel vorlasen. In der darauffolgenden Nacht begegnete anscheinend einigen von ihnen Jesus. Männer kamen zurück und berichteten von ihren Träumen. Ebenso gab es immer schon in den letzten Jahrzehnten Meldungen, von Muslims, (Männern und Frauen), denen Jesus im Traum begegnet ist. Immer wieder wurden von solchen Muslims mutmaßliche Christen angesprochen, um mehr von diesem Jesus zu erfahren. Oftmals mit wenig Erfolg. Traditionell ist Jesus im Islam als Prophet bekannt. Sich mit einem Muslim über die Gestalt des Messias aus dem Neuen Testament zu unterhalten ist oftmals einfacher, als mit Deutschen. Hierzulande hat man den Sohn Gottes hinter Weihnachtsmännern und Osterhasen unsichtbar gemacht, nicht nur des Profits wegen. Anscheinend kein Hindernis für Jesus, die Tür zu Gläubigen anderer Religionen aufzustoßen.
- 1963 Jahre Judenhass im Licht der Bibel
Übersetzt aus dem Hebräischen bedeutet Hamas: Unrecht, Frevel, Grausamkeit, Gewalt. Die Welt scheint immer wieder kopfzustehen und zwischen Judenhass und Solidarität mit Israel hin und her zu taumeln. Ebenso gibt es viele Erklärungen, warum dieses kleine Land angegriffen und das Volk der Juden verfolgt wird. Kaum jemand, der das Geschichtsbuch des jüdischen Volkes, die Bibel bemüht, um nachzuschauen, was der Gott Israels sagt, obwohl dort viele Fragen eine Antwort finden. Hier der Versuch eines Überblicks in Schlagzeilen: Beherrscher der Welt Offb 12,9 Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt. Er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen. Einer der ersten Engel, Luzifer, hat seinen Aufstand gegen Gott verloren und wird aus dem Himmel. geworfen. In seiner Wut ist er auf Zerstörung aus, seine Rache gilt der Schöpfung Gottes. Feindschaft von Anfang an 1Mo 3,15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. Der Sündenfall, Eva hat sich von Satan verführen lassen und Adam mit hineingezogen. Gott bestraft diesen Vertrauensbruch mit der Vertreibung aus dem Paradies. Gleichzeitig startet Gott einen Rettungsplan, um möglichst viele Menschen aus dem Rachen des Todes zu befreien. Am Kreuz von Golgatha wird die Prophezeiung wahr. Mit dem Opfertod Jesu wird die Macht Satans gebrochen, der Weg zurück zum Vater ist frei. Verführer der Menschheit Mt 4,8 Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben,... Der Teufel beherrscht alle Länder dieser Welt, ist auf Zerstörung aus, weil er den Menschen hasst. Nicht er wird einmal Gottes Partner sein, sondern die Erlösten, die im tausendjährigen Friedensreich mitregieren werden. In seiner Wut überzieht Satan die Welt mit Krankheit, Tod, Naturkatastrophen und Seuchen und vor allem versucht all diejenigen zu verführen, die ihm bislang nicht folgen. Sei es durch verlockende Angebote, durch Krankheit und Not oder durch Zwietracht und Irrlehren in der Christenheit. Wehe den Feinden, Segen den Freunden. 1.Mos 12/3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. Was Mose hier vor über 3000 Jahren prophezeit hat, spannt einen weiten Bogen von der Landnahme Kanaans durch die Juden im Jahr 1406 v.Chr. bis ans Ende der Zeiten. Wie oft in der Geschichte des Judentums hatte Gott sein Volk in die Hände seiner Feinde gegeben, um es zu züchtigen. Und wie oft hatte es der Gott Israels wieder befreit und ins Gebote Land zurückgeführt. Gott regiert sein Volk, lässt es durch andere Völker verfolgen, um dann schließlich diese Völker ihrerseits wieder für ihre Feindschaft gegen Israels zu bestrafen. Hier regiert ein Gott, dessen Größe und Weisheit menschliches Denken übersteigt und der sich in seinem Sohn Jesus Christus der Menschheit offenbart (verständlich) gemacht hat. Sein Ziel ist es, möglichst viele Menschen aus den Händen des Todes zu retten und sie ins Ewige Leben heimzuholen. Dazu hat sich Jahwe zunächst das jüdische Volk auserwählt um seinen Heilsplan von dort aus in alle Welt hinauszutragen. Was bis heute durch das Evangelium geschehen ist, das hat für Israel eine besondere Bedeutung. Hier fand zuallererst der Kampf um die Errettung der Seelen statt. Am Kreuz von Golgatha wurde ein für alle Mal der Weg zum Vater im Himmel frei gemacht und in Jerusalem wird auch das siegreiche Finale stattfinden. Auf diesem Weg ist es vor allem das jüdische Volk, das durch viel Not, Kriege und Leiden gehen muss, so ist es vorhergesagt. Schauen wir nur auf die Zeit der Diaspora, der Vertreibung der Juden in alle Welt seit dem Jahr 70 n.Chr. Gemäß der oben genannten Prophetie aus 1.Mos 12/3 wurden auch in der Neuzeit Nationen von Gott gestraft oder gesegnet, je nach ihrem Verhalten gegenüber den Juden: Im Zarenreich (1547-1918) galten Juden als minderwertig und Außenseiter. Besonders schlimm waren die Juden-Pogrome im 19. Jahrhundert, denen tausende zum Opfer fielen. Schließlich endete die russische Monarchie in den Tagen der Oktoberevolution, Der Zar wurde mit seiner Familie ermordet und es folgte der Kommunismus eines Karl Marx, der noch viel blutrünstiger im ganzen Land wütete und schließlich die russische Seele in ein kaltes Herz verwandelte. Der Materialismus war geboren. In der Nachfolge waren Juden in der Sowjetunion ebenfalls Bürger zweiter Klasse und wurden immer wieder verfolgt. Das Kommunistische Regime endete am 26. Dezember 1991. Der Holocaust an den Juden im Dritten Reich, in den Jahren 1933 bis 1945 endete mit der Zerstörung vieler deutscher Städte und der totalen Kapitulation. Noch kurz zuvor hatte das Volk seiner Nazi-Führung zugeschrien, dass es den totalen Krieg wolle. Ein Ruf nach kollektiver Selbstzerstörung. Auch in der DDR wurden Juden wie auch Christen benachteiligt und verfolgt. Der Holocaust wurde weitgehend ausgeblendet, eine Verantwortung gegenüber den Juden lehnte der "Arbeiter- und Bauernstaat" ab. Ganz im Gegensatz zum anderen Teil Deutschland gab es nach anfänglichen Erfolgen kein Wirtschaftswunder. Vielmehr zerfielen Ortschaften immer mehr, gleichzeitig wurde eine ideologische Fassade erzeugt, hinter der die Bürger Entbehrungen erlitten und in Unfreiheit lebten. Das Ende erfolgte genau nach 40 Jahren seiner Staatsgründung und erfüllte obendrein ein klassisches Zeitmaß der Bibel. Ganz anderes erging es dem andere deutschen Staat, der Bundesrepublik Deutschland. Nachdem am 29. März 1966 das deutsch-israelische "Wiedergutmachungsabkommen" erfüllt war, reiste Bundeskanzler Adenauer wenige Monate nach seinem 90. Geburtstag im Mai 1966 nach Israel und festigte die deutsch-israelische Freundschaft. Gleichzeitig erlebte Westdeutschland ein "Wirtschaftswunder" bis weit in die 90er-Jahre hinein. Zahlreiche gemeinsame Projekte begleiteten bis heute diese Verbundenheit. Gleichzeitig zeichnet sich aber ein wachsende Antisemitismus besonders durch den Einfluss links-grüner Politik und dem Neo-Marxismus der Frankfurter Schule ab, verbunden mit dem wachsenden Einfluss des Islams in Deutschland. Siehe die Feiern zu den terroristischen Anschlägen jüngster Zeit. Die USA sind seit ihrer Verfassung am 17. September 1787 wirtschaftlich und militärisch zu einer Weltmacht aufgestiegen. Ein Land, das nebst den Einwanderern aus vielen Nationen vor allem durch Juden in Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst einen unglaublichen Boom erlebt hat. Bis noch in jüngster Vergangenheit galten die Vereinigten Staaten als ein Land, in dem sich Juden traditionell frei bewegen konnten. Wenn es um Judenhass geht, dann steht die islamische Welt wie ein Mann zusammen, ohne sich jedoch untereinander sonderlich zu vertragen oder Frieden halten zu können. Das palästinensische Volk nimmt in dieser Front gegen Israel eine Sonderrolle ein. Es handelt sich hier geschichtlich um die Nachfahren der Philister, die sich schon zu Zeiten des Alten Testaments immer wieder mit Israels bekriegt hatten. Bekannteste Auseinandersetzung, der Kampf zwischen David und Goliath vor rund 3000 Jahren. Gefangen in einem heillosen Judenhass erleben wir heute, wie die eigene politische Führung, die Hamas, ihr Volk als Kanonenfutter gegen Israel benutzt. Tragischer kann sich auch in diesen Tagen die Prophezeiung aus 1.Mos 12/3 nicht erfüllen. Obendrein, wenn der Holocaust, dieser größte Judenmord aller Zeiten, zum Vorbild genommen wird. Nicht nur, dass Adolf Hitler zum Großmufti von Jerusalem Beziehungen pflegte, um den Judenhass in Palästina zu implantieren. Auch heute fand man bei Hamas-Kämpfern Hitlers "Mein Kampf", als Lehrbuch für die Judenverfolgung. Es offenbart sich ein weltweiter Geist, der die Vernichtung Israels zum Ziel hat, nicht ohne Grund wie wir noch sehen werden und an dem auch die UNO ihren Anteil hat. Die christlich geprägte Welt schaut ratlos auf den Hass um Israel, blind für die geschichtlichen Zusammenhänge und die Offenbarungen der Bibel. Was noch die Überlebenden der Naziherrschaft nach dem Zweiten Weltkrieges begriffen hatten, ist heute nahezu vergessen. So sind auch wir wieder auf dem Weg, von einem segnenden Volk zu einem fluchenden zu werden. Glücklich, wer sich dem enthalten kann, Die Folgen sind bekannt. Der Segen, der von Juden ausgeht, war in früheren Zeiten in England bekannt, hier soll es ein Sprichwort gegeben haben: "Halte dir einen Juden zum Freund, damit es dir gut geht." Bei klarem Menschenverstand und entsprechendem Geschichtsbewusstsein sicherlich ein weiser Rat. Nicht alles, was von Juden ausgeht, mag zum Segen der Nationen gereichen. Die besonderen Talente, die diesem Volk ganz offensichtlich gegeben sind, wurden immer wieder missbraucht und zum Schaden vieler verwandt. Warum sollten Juden hier besser sein als andere Menschen? Noch ist die Zeit nicht gekommen, in der Gott sein Volk zum Segen der ganzen Erde machen wird. Bis dahin erleben wir auch Israel als ein gespaltenes Land zwischen orthodoxem Glauben und Geschichtsvergessenheit in Partylaune. Was immer von diesem Land ausgeht und die Welt in Aufruhr versetzt, eines lehrt uns die Geschichte der letzten 2000 Jahre: Gott selbst regiert und richtet Israel, bis die Zeit erfüllt ist. Wehe denen, die aus eigener Bosheit sich zu Erfüllungsgehilfen machen, es ist ihnen bisher schlecht bekommen. Das Heil kommt von den Juden Joh 4,22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Mit schlichten Worten macht Jesus darauf aufmerksam, dass die Rettung der Welt und somit das Ende Satans, von den Juden kommt. Wenn wir tagtäglich erfahren, wie sehr Hass, Gewalt und alle Not die Erde überziehen, wie sehr müssen dann erst Satan und seine Engel Israel hassen, droht ihnen doch von dort das schrecklichste Ende. Mt 23,39 Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Jesus verabschiedete sich von seinen Verfolgern, den Pharisäern und Schriftgelehrten, die ihn kurze Zeit später durch die Römer an Kreuz schlagen lassen werden. In der Folge wird es 40 Jahre später zur Zerstörung des Tempels in Jerusalem und zu einem Massenabschlachten der Juden durch die römische Besatzungsmacht kommen. Es handelt sich um den Beginn einer Vertreibung der Juden in alle Welt, aber auch um den Beginn globalen Judenhasses. Denn überall dort, wo Juden hin flüchten, werden sie auch verfolgt und gehasst. Jesus spricht von jetzt an, was so viel bedeutet wie, fortan seit ihr auf euch selbst gestellt, der Beschützer und Retter Israels verabschiedet sich, aber nicht für immer. Die Wiederkehr Jesu in Macht und Herrlichkeit als Richter, aber auch als Retter der Welt, ist angekündigt. Zwar wird es Satan gelingen, die Menschheit an den Rand der Selbstvernichtung zu treiben, doch am Kreuz von Golgatha wurde ihm der Kopf zertreten, es bleibt dem Teufel nur noch wenig Zeit, bis das Urteil über ihn vollstreckt wird. Für den ehemaligen Himmelsbewohner, den gefallenen Engel Luzifer, gibt es keine Umkehr und keine Vergebung. Das Urteil ist gesprochen und so wird ein Überrest von Juden am Ende der Zeiten übrig bleiben und Jesus in höchster Not, mit Weinen und Wehklagen anrufen. Und der HERR wird kommen. Das Ende der Feindschaft Offb 20,2 Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre. Was der Apostel Johannes hier um das Jahr 100 n.Chr. in seiner Vision der Offenbarung sieht, ist der unumstößliche Plan Gottes. Es wird ein einziger Engel sein, der den Teufel, wie einen tollwütigen Hund an die Kette legt. Danach kommt das 1000-jährige Friedensreich, das Jesus von Jerusalem aus errichten wird. Weder Tod noch Krankheit werden die zukünftige Erde heimsuchen und die Erlösten des Neuen Testaments werden zusammen mit den Glaubenshelden des Alten Testaments die Welt nach dem Willen Gottes regieren. Zusammenfassung: Israel steht im Mittelpunkt eines Rettungsplans für die gesamte Menschheit. Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, in der Nachfolge König Davids geboren, hat den Ratschluss Gottes Wirklichkeit werden lassen. Vor zweitausend Jahren hätte das tausendjährige Friedensreich schon beginnen können, doch die Masse des damaligen Volkes der Juden hatte seinen Messias nicht erkannt und durch die Römer hinrichten lassen. Der Weg über das Kreuz hat zunächst einmal die Macht Satans gebrochen. Wer sich zu Jesus bekehrt, ist dem Satan entrissen, die Gemeinde wird sich als Braut Christi mit ihrem Bräutigam im Himmel in naher Zukunft vereinen, die Zeichen sind erfüllt. Israel wird durch die Drangsalszeit gehen müssen und Satan wird noch einmal alles versuchen, dieses kleine Volk auf seinem winzigen Stück Land im Nahen Osten auszurotten. Es wird ihm nicht gelingen, so wie er auch die Gemeinde der Christenheit nicht verhindern konnte, und ganze Volksscharen unter seinen Krallen entwischt sind. So wird auch Israel nicht ausradiert, denn der Widersacher ist schon gerichtet. Aller Grund, sich mit großer Freunde und Unterstützung dem Jüdischen Volk zuzuwenden und jeden Judenhass abzulegen. Auch wenn Israel noch in großer Ferne von Gott lebt und seine Verheißungen nicht versteht. Auch wenn es noch durch manche Kriege und Konflikte gehen muss, die Zusagen Gottes bleiben bestehen. Das Heil der Menschheit kommt von den Juden. Zuerst durch Jesus Christus vor zweitausend Jahren und zuletzt durch Jesus Christus am Ende der Welt, wenn die Juden ihn anrufen werden. Bis dahin hat uns der HERR seine Gebote und Sein Kreuz hinterlassen, damit die Christenheit nicht müde wird, sich auf Seine Wiederkehr zu freuen. Eine Zukunft, bei der sich die Gemeinde, als Himmlisches Volk Gottes mit den Juden, dem irdischen Volk Gottes vereinen wird. Maranatha! Foto Vordergrund: Sohaib Al Kharsa
- Gott der Vater Teil 1
Prolog: Vaterschaft ist ein Begriff, der in den letzten beiden Jahrhunderten immer weiter in den Hintergrund gedrängt wurde. Wenn wir uns hier auf die Suche nach einem Vaterbild machen, dann scheint es zunächst wichtig zu realisieren, dass wir nicht nur in einer sogenannten "vaterlosen Gesellschaft" leben. Vielmehr zeichnete sich die Entwicklung dahin lange schon vorher ab. Angefangen von der "Aufklärung", die den himmlischen Vater, als Schöpfer weit weg in die Ferne rückte, um IHN dann im 19. Jahrhundert gänzlich zu leugnen. Es war vor allem die Evolutionstheorie Darwins, die dem Marxismus die ideologische Triebkraft verlieh. Eine Theorie, die die Existenz Gottes infrage stellte, kam den Linken gerade recht. Obwohl Darwin die Begeisterung Marx' nicht geheuer war, nahm der revolutionäre Kommunismus die Evolutionslehre gerne auf. Eine politische Kraft des Materialismus entstand, der mehr als 100 Millionen Menschen zum Opfer fielen, die aber auch das Vaterbild gründlich erschütterte. Man sprach vom Patriarchat, das es galt, zu überwinden. Hier begründete sich ein Vaterhass, der im Westen von der Psychotherapie um Sigmund Freud sein Gegenüber fand. Wenn wir uns heute fragen, warum Vaterschaft und väterliche Sorge so geringe Bedeutung vornehmlich in westlichen Gesellschaften haben, dann mag dies darauf zurückzuführen sein, dass der Same schon lange vor den beiden Weltkriegen gelegt wurde. Väter, die ihre Familien verlassen und Männer, die gesellschaftlich immer weniger Männlichkeit zeigen, daran haben wir uns gewöhnt. Stattdessen haben wir es mehr denn je mit jungen Männern und Vätern zu tun, die selbst an dem Verlust ihrer Väter leiden. Der Begriff der "Vaterwunde" aus der christlichen Männerbewegung seit der 90er-Jahre bezeichnet nicht nur ein schwindendes Gottesbild, sondern auch den Verlust einer Identität als Vater und Mann. Die 'Auswirkungen für Familien und Frauen sind verheerend. Viele junge Frauen halten heute nach einem Mann Ausschau, der bereit ist, seinen Stand als Mann einzunehmen und bereit ist, verlässlich als Vater Verantwortung zu übernehmen. Nicht die angepassten Männer, die sich selbst als Feministen bezeichnen sind gefragt, sondern Männer nach Gottes Herzen. Ganz unbestreitbar hat die vaterlose Gesellschaft auch Auswirkungen auf Kirchen und Gemeinden. Mehr denn je begegnen uns dort alleinstehende Frauen, die nach einem gläubigen Mann Ausschau halten. Mit dem schwindenden Vaterbild, fehlen auch hier Persönlichkeiten, die aus einer gesunden Vaterbeziehung stammen. Männer, die bereit sind, nach der Bibel zu leben und ein Gegengewicht zur vaterlosen Gesellschaft um sie herum bilden. Die Botschaft, dass es keinen Gott gäbe, führte in einen Materialismus, der nicht nur die Abtreibung als Befreiung der Frau feierte, sondern auch mithilfe der Psychotherapie Freunds und anderer Philosophen in einen Vaterhass mündete. Die vom Sozialismus eingeführte Legalisierung von Abtreibung hat bis heute zu einer Milliarde Abtreibungen weltweit geführt. Kaum hört man von Vätern, die sich für das Leben ungeborener Kinder einsetzen und einer Abtreibungsmaschinerie ins Räderwerk fallen. Die Abschaffung des Patriarchats sieht auch keinen Platz mehr für die geistige Verantwortung und Leiterschaft von Vätern vor, so wie sie die Bibel den Männern auferlegt. Wo Gott der Vater als Schöpfer abgelehnt wird, da schwindet auch die Bedeutung von Männlichkeit. Als Liebhaber, Samenspender und Mitarbeiter im Haushalt mag es noch einen Platz für sie geben, aber nicht im Rahmen einer Schöpfungsordnung. So erleben wir seit der 68. Bewegung eine Neuauflage des Sozialismus, dem Neo-Marxismus, der sich jetzt nicht mehr an die Arbeiter wendet, sondern an eine revolutionäre Jugend, in der Gefühle und Drogen ein Gegengewicht zum gescheitertem Rationalismus der Vergangenheit darstellen. Ein Rationalismus, der sich von Gott losgesagt hatte, und der zwei Weltkriege hinter sich her zog, konnte keine Zukunftsgrundlage mehr bieten. Aber statt der Rückkehr in die liebenden Arme eines Gottes, der sich als Vater in Seinem Sohn Jesus Christus offenbart hatte, setzte die Neue Linke den Atheismus mit seinem Vaterhass weiter fort. Das die "sexuelle Befreiung" schließlich auch die Auflösung von Familie, massenhafte Abtreibung und die Vermarktung der Frau nach sich zog, ist nur nachvollziehbar. Wo Vaterschaft nicht mehr stattfindet und junge Männer ewig auf der Suche nach väterlicher Anerkennung und männlicher Identität sind, da führt dieser Mangel zwangsläufig in Mangelerscheinungen und Ersatzbefriedigungen. Sei es in die Sucht nach Anerkennung im Beruf, sei es in wechselnde Beziehungen zu Frauen oder eine Anerkennung und Liebe durch andere Männern. Wir ahnen, dass Männer, die auf der Suche nach wahrer Freundschaft sind, zwangsläufig in den Dunstkreis von Homosexualität geraten. Während es noch in südlichen und fernöstlichen Ländern ganz normal ist, wenn Freunde sich umarmen und körperlichen Kontakt suchen, so scheuen Männern im Westen diese Nähe. Und unter Christen? Sind nicht auch christliche Männer von dieser Verunsicherung betroffen? Oder trägt jeder den Jünger Johannes im Herzen, der Lieblingsjünger Jesu hatte scheinbar kein Problem damit, an der Brust seines HERRN zu liegen. Männerfreundschaft pur, könnte man sagen. Kaum jemand schien daran in den letzten zweitausend Jahren Anstoß zu nehmen, die Bibel blieb da eindeutig: Joh 13/23 Einer von seinen Jüngern, den Jesus liebte, lag zu Tisch an der Brust Jesu. Damals im Judentum, zu Jesu Zeiten war es undenkbar, dass Männer eine erotische Beziehung eingingen, wie im römischen Reich drumherum. Mose hatte praktizierte Homosexualität nach Gottes Willen mit Todesstrafe belegt, aber das war nicht der eigentliche Grund, warum junge Männer ungehemmt ihre Freundschaft zeigen konnten und sich sicher gegenüber anderen Absichten waren. Während es in der Öffentlichkeit nicht toleriert war, wenn sich Frauen und Männer, verheirate oder nicht, nahe kamen, sich berührten oder gar küssten, war es bei Männern ganz anders. Es gab keine sexuelle Zweideutigkeit, Männer konnten sich Freundschaften hingegen, so wie sie es an ihren eigenen Väter beobachtet hatten. Freundschaften, die einander stützten, beistanden und oftmals auch im Glauben stärkten. Heute erleben wir im Westen eine massive Verunsicherung, die bis in Gemeinden hinein reicht. Wer würde sich an der Brust eines Pastors oder Ältesten wohl wühlen? Und doch müssen Männer sich körperlich spüren, um Nähe und Sympathie auszudrücken. Was allenfalls noch im Fußball frei von Diffamierung ist, scheint in anderen Lebensbereichen kaum mehr Ausdruck zu finden. Die Freundschaft zum eigenen Geschlecht basierend auf einer gesunden Vaterbeziehung. Mit dem Verlust von Vaterschaft geraten auch Männerfreundschaften ins Zwielicht. Kann ein Mann sich seiner Gefühle gegenüber Geschlechtsgenossen sicher sein? Schlummert nicht in jedem der Ödipuskomplex, der Hass auf den eigenen Vater? Im Herzen tragen viele Männer heute den tiefen Wunsch nach einem lieben Vater wie eine offene Wunde mit sich. Nur ein Mann kann dieses Vakuum füllen, wenn es heißt, "du bist mein geliebter Sohn." Wie groß mag dieses Verlangen unter jungen Männern sein, wie groß ist die Vatersuche auch unter jungen Frauen? Wenn ein junges Mädchen von ihrem Vater hören muss, du bist meine geliebte Tochter, meine Prinzessin, mein Augenstern... Wer sich heute als Familienvater engagieren will, stößt zwangsläufig auf eine von Müttern und Frauen dominierte Familienpolitik, in der väterliche Verantwortung kaum mehr vorstellbar zu sein scheint. Ganz zum Leid vieler Frauen und Kinder, die in Zeiten der Orientierungslosigkeit und des gesellschaftlichen Zerbruchs nach einem männlichen Beistand verlangen. Wenn wir uns also hier auf die Suche nach dem Vaterbild Gottes machen, gilt es zunächst einmal zu überprüfen, welche Vatererfahrung wir selbst in der Jugend erlebt haben. Es gilt aber auch klar zu erkennen, wo überall väterliche Verantwortung fehlt, sei es in der Familie, im Betrieb, in der Gemeinde oder der Politik. Fragen wir mal in unserem Umfeld nach Menschen, die eine positive Vaterbeziehung erlebt haben, eine Vaterschaft, wie sie sich im Begründer westlicher Kultur offenbart hat, Jesus Christus. 1.Tim 1/17 Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Joh 1/18 Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt. 1.Tim 6/16 der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen. Der heilige, unnahbare, ewige Gott wird durch Seinen Sohn Jesus Christus für Menschen sichtbar und kommt uns entgegen. Nicht dass irgendein Mensch zu Gott kommen könnte, eine unüberwindliche Kluft trennt den Menschen von der Heiligkeit Gottes. Seit der Ursünde, dem Sündenfall, ist der Mensch in Vergänglichkeit gestoßen, lebt in Sünde (Gottesferne) und häuft unablässig immer weitere Sünden auf sich. Während noch Adam und Eva im Paradies direkten Umgang mit ihrem Schöpfer hatten, wohnt ER nun zurückgezogen von der Menschheit in einem unzugänglichen Lichte. Jeder Versuch, in die Gegenwart Gottes zu kommen, würde mit dem Tod enden. Die Unreinheit des Menschen verträgt sich nicht mit der Heiligkeit Gottes, so wie Feuer sich nicht mit Wasser vermischen lässt. Es braucht einen Mittler zwischen Gott und Mensch. Das Bemühen der Religionen durch Opfer und gute Taten zurück in den Himmel zu gelangen ist vergeblich. Obwohl die Vorfahren sich noch an einen Schöpfergott und die Sintflut erinner konnten, ist dieses Wissen im Laufe der Jahrtausende verloren gegangen und man hat sich eigene Götter gemacht. Die Menschheit wäre am Ende, wie auch das auserwählte Volk Gottes verloren gegangen ist. In Hos 1/9 befiehlt Gott dem Propheten Hosea (787-756 v.Chr) seinen Sohn Lo Ammi zu nennen, übersetzt: nicht mein Volk: . 9 Und er sprach: Nenne ihn Lo-Ammi; denn ihr seid nicht mein Volk, so will ich auch nicht der Eure sein. Der Kontakt zwischen Gott und Menschheit war zu diesem Zeitpunkt abgebrochen, die Heilgeschichte seit Abraham und dem Auszug aus Ägypten beendet. Es gab kein Volk Gottes mehr, dem sich Gott zuwenden und offenbaren konnte. Für Israel sollte es nach dem Propheten Maleachi (4./5. Jahrhundert. v.Chr) keinen Boten mehr geben. Aber der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs hatte Verheißungen gegeben, die auf einen Messias hindeuteten, einen Gesalbten Gottes, der einmal die ganze Welt von ihren Sünden erlösen würde. So sandte Gott Seinen einzigen Sohn im Jahre -1 v.Chr. (Jahr 0 der Zeitrechnung) zur Erde und ließ ihn als Mensch geborgen werden. Die Liebe des Vaters war von Anbeginn der Schöpfung so groß, dass ER schon im Voraus einen Plan hatte, um die verlorene Menschen, trotz ihres Abfalls, zu retten. Die Evangelien berichten davon und es ist Jesus Christus selbst, der sich immer wieder als wahrer Gott und wahrer Mensch auf Seinen Vater beruft. Sein Auftrag ist es, die Menschheit aus den Händen Satans zu reißen und zurück zum Vater zu führen. Wenn wir uns also auf die Suche nach Gott dem Vater machen, müssen wir schauen, was Sein Sohn über IHN offenbart hat, ja Jesus genau betrachten, seine Beziehung zu Seinem Vater studieren: Joh 14/9 Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater? Die Liebe des Vaters 1.Mos 22/9 Und sie kamen an den Ort, den Gott ihm genannt hatte. Und Abraham baute dort den Altar und schichtete das Holz auf. Dann band er seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar oben auf das Holz. 10 Und Abraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. 11 Da rief ihm der Engel des HERRN vom Himmel her zu und sprach: Abraham, Abraham! Und er sagte: Hier bin ich! 12 Und er sprach: Strecke deine Hand nicht aus nach dem Jungen, und tu ihm nichts! Denn nun habe ich erkannt, dass du Gott fürchtest, da du deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast. Es gibt kaum einen anderen Bericht, der das Herz des Vaters so offenbart wie diese Geschichte Abrahams. Den Schmerz, den ein Vater empfindet, wenn er den einzigen Sohn hergibt, scheint hier durch: Wegen der Treue zu seinem Schöpfer ist Abraham bereit, sein Liebstes, seine ganze Hoffnung auf Fortbestand seines Samens zu opfern. Wegen der Untreue der ganzen Menschheit ist Gott bereit, seinen einzigen Sohn, zu opfern. An der Treue Abrahams (Vater vieler) bekommen wir eine Vorstellung von der Liebe Gottes, der Seinen einzigen Sohn dann wirklich, an gleichem Ort geopfert hat. Auf dem Felsen von Golgatha zeigt sich die vollkommene, überwältigende Liebe des Vaters. An der Geschichte Abrahams soll nur sichtbar werden, was Gott selbst dann 2000 Jahre später in die Tat umsetzten sollte. Das reine Opfer Für einen unsterblichen Gott ist es unmöglich, sich selbst als Opfer für andere darzubringen. Aber der menschgewordene Sohn Gottes, konnte Sein Leben hingeben. So wie die Opfertiere im Alten Testament fehlerfrei sein mussten, so musste auch das einmalige Opfer Jesus das reiste Opfer sein, frei von Befleckung, durch Sünde. Ein Opfer, durch das alle anderen Opfer überflüssig wurden. So heißt es, dass das Opfer Jesu am Kreuz: einmalig (Jesus muss nicht irgendwann noch mal ans Kreuz, Sünden zu allen Zeiten sind eingeschlossen.) allumfassend (jede Sünde kann vergeben werden.) allgemeingültig (gilt für jeden Menschen, der sich zu Jesus bekehrt.) Das vergossene Blut von Golgatha ist bildlich gesehen der Schutzanzug für uns Menschen, der uns vor dem Zorn Gottes schützt. Wenn wir als bekehrte Christen vor unserem Schöpfer stehen, dann kann und will Gott an uns nichts anderes sehen als das Blut Seines geliebten Sohnes. Die Liebe des Sohnes Joh 15/13 Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde. Gott Vater im Alten Testament In der rabbinischen Literatur, den begleitenden Gebetsbüchern und Texten zur Torrah (Pentateuch) und den Büchern der Propheten wurde auf den dreifaltigen Gott hingewiesen. Jes 63/16 Denn du bist unser Vater. Die Vorstellung von Gott dem Vater bot sich hier also schon an, obwohl es undenkbar war, von ABBA zu sprechen. Der vertraute Papa als Anrede im Gebet, so wie es uns Jesus lehrt, war für die Juden des Alten Testaments nicht vorstellbar. Aber die alten Rabbiner erkannten, dass der erhoffte Messias nicht nur Mensch, sondern auch Gott sein musste. Schon in den Propheten ist immer wieder die Rede, dass Sein Volk, das Volk der Juden, IHN als Vater kennenlernen soll, doch sie hatten es nicht verstanden. Weitere Bibelstellen, aus denen hervorgeht, dass schon das alte Judentum von Gott dem Vater eine Vorstellung hatte. Väterlich vergebende Treue (Spr 3,12; 2 Sam 7,14 u.ö.); väterlicher Rechtsbeistand (Ps 68,6) männliche Fürsorge (Dtn 1,31; 8,5; Mal 3,17). (Annette Böckler 2003) Zur Zeit Jesu auf Erden gab es die Pharisäer und Schriftgelehrten, die dem jüdischen Volk vorstanden. Sie hatten sich zwar die Reinheit der überlieferten Schrift und des Glaubens vorgenommen, kannten aber immer wieder selbst ihre Bibel nicht. So beriefen sie sich auf Abraham als ihren Vater, was erst einmal vom Erbgut richtig sein mag. Überdies verstanden sie aber nicht, dass der Schöpfer des Himmels und der Erde ihr himmlischer Vater ist. Wenn Jesus sich mit Seinem Vater in Verbindung brachte, ärgerten sie sich darüber, weil sie Gott den Vater in den Schriften nicht erkannten, aufgrund ihrer Sünde und Blindheit. Aber Jesus war vom Vater gesandt... ....denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist. Luk 19/10 Der Vater sendet seinen Sohn, um die heimzuholen, die verloren ist. Damit waren auch die Pharisäer und Schriftgelehrten gemeint. Auch heute gibt es viele 'Theologen, Pastoren und Prediger, zu denen Jesus kommt, um genau diesen Auftrag zu erfüllen. Nach Vorträgen von Bayless Conley, in leicht redigierter Fassung. Jesus ist da zu Hause, wo das Haus seines Vaters ist. Luk 2/49 Und er sprach zu ihnen: Was ⟨ist der Grund dafür⟩, dass ihr mich gesucht habt? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist? 50 Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete. Schon als 12-Jähriger kennt Jesus das Haus seines Vaters, zu dem es ihn hinzieht. Nicht sein Stiefvater Josef ist hier gemeint, sondern der, von dem er ausgegangen ist und zu dem er einmal zurückkehren wird. Luk 3/21 Es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, dass der Himmel geöffnet wurde 22 und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herabstieg und eine Stimme aus dem Himmel kam: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden. Nach dem Sündenfall vergaßen die Menschen ihren Schöpfergott immer mehr. Verfolgt man aber den Stammbaum von Jesus zurück, so führt er über Adam zu Gott. Adam war ein Sohn Gottes, weil Gott ihn selbst erschaffen hatte. Verfolgt man den Stammbaum von Jesus zurück, so führt er zu Adam, dem leiblichen Vater aller Menschenkinder. Und doch heißt es, dass Jesus frei von Sünde war. Die Erbsünde, die stets vom Vater auf den Sohn übertragen wird, und nicht von der Mutter, konnte Jesus nicht erreichen, weil Josef (sein Stiefvater) nicht sein leiblicher Vater ist. Jesus zieht es also zu seinem himmlischen Vater, der IHN auch gezeugt hat. Apo 13/33 Die Pharisäer und Schriftgelehrten beriefen sich auf Abraham als ihren Vater. Wenn Jesus sich mit dem himmlischen Vater in Verbindung brachte, ärgerten sie sich darüber. Aber Jesus war vom Vater gesandt... 10 denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist. Luk 19/10 Bekehrung als Rückkehr zum Vater Joh 20/17 Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Maria erkannte den Auferstanden Christus als ihren HERRN aber Jesus war bisher nicht in den himmlischen Tempel aufgestiegen, um dort sein Blutopfer darzubringen. Daher sollte sie IHN nicht anrühren. Kurz darauf erschien Jesus seinen Jüngern, die IHN berühren durften. Maria-Magdalena kommt ihrem Auftrag nach und berichtet den Jüngern: Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott! Mit Bekehrung und Empfangen des Heiligen Geistes erhalten wir die Fähigkeit, Gott als Vater zu erkennen und zu IHM zurückzukehren. Drei Jahre hatten die Jünger immer wieder Jesus vom Vater reden hören, beispielsweise, dass ER von sich aus nichts tun konnte, sondern nur das tat, was ER den Vater hat tun sehen. Und nun kommt Maria-Magdalena zu den Jüngern und berichtet, was Jesus ihr gesagt hat: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott! Jesus möchte, dass wir auch dieses ständige Bewusstsein für die Gegenwart, Fürsorge und das Wesen des Vaters haben. Der heilige, unnahbare, ewige Gott wird durch Seinen Sohn Jesus Christus für Menschen sichtbar und kommt uns entgegen. Nicht dass irgendein Mensch zu Gott kommen könnte, eine unüberwindliche Kluft trennt auf ewig den Menschen von der Heiligkeit Gottes. Seit der Ursünde, dem Sündenfall, ist der Mensch in Vergänglichkeit gestoßen, lebt in Sünde (Gottesferne) und häuft unablässig immer weitere Sünden auf sich. Das Bemühen der Religionen durch Opfer und gute Taten wieder zurück zu Gott zu kommen ist vergeblich. Die Menschheit wäre verloren gegangen, wie auch das auserwählte Volk verloren gegangen war, als Gott es wegen seiner Untreue verstoßen hatte. In Hos 1/9 befiehlt Gott dem Propheten Hosea (787-756 v.Chr) seinen Sohn Lo Ammi zu nennen, übersetzt: nicht mein Volk: . 9 Und er sprach: Nenne ihn Lo-Ammi; denn ihr seid nicht mein Volk, so will ich auch nicht der Eure sein. Der Kontakt zwischen Gott und Mensch war zu diesem Zeitpunkt abgebrochen, die Heilgeschichte seit Abraham und dem Auszug aus Ägypten beendet. Es gab kein auserwähltes Volk mehr, dem sich Gott zuwenden und offenbaren sollte. Für Israel sollte es nach dem Propheten Maleachi (4./5. Jahrhundert. v.Chr) keinen Boten Gottes mehr geben. Aber der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs hatte Verheißungen Heilsgeschichte durch einen angekündigten Messias (Gesalbten) hindeuteten. So sandte Gott Seinen einzigen Sohn im Jahre -1 (1 v. Chr.) zur Erde und ließ ihn als Mensch geborgen werden. Die Liebe des Vaters war von Anbeginn der Schöpfung vor über 6000 Jahren so groß, dass ER schon im Voraus einen Plan hatte, um die verlorene Menschen, trotz ihres Abfalls, zu retten. Die Evangelien berichten davon und es ist Jesus Christus selbst, der sich immer wieder als wahrer Gott und wahrer Mensch auf Seinen Vater beruft. Sein Auftrag ist es, die Menschheit aus den Händen Satans zu reißen und zurück zum Vater zu bringen. Wenn wir uns also auf die Suche nach Gott dem Vater machen, müssen wir schauen, was Sein Sohn über IHN offenbart hat, ja Jesus genau betrachten, seine Beziehung zu Seinem Vater studieren: Joh 14/9: Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater? "Ich kenne so einen Vater nicht, mein Vater war nie da." Es geht nicht darum, eine biblische Aussage zu begreifen, sondern ein Geschenk, dass der Heilige Geist Dir machen möchte. Bleibe also offen, denn in Ps 68/6 steht: Ein Vater der Waisen und ein Richter der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung. Du magst keinen oder einen schlechten Vater gehabt haben, hier aber kannst Du den perfekten Vater kennenlernen. Wer von Neuem geboren ist, hat einen Vater im Himmel. Gott will sich mir offenbaren Wie und auf welche Art und Weise sich Gott einem Menschen offenbart, hängt davon ab, was wir brauchen. Sein Vatersein hängt davon ab, an welcher Stelle wir stehen: Jak 1/16 Irret euch nicht, meine geliebten Brüder! 17 Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten. Gott der Vater verändert sich nie. In Seiner Vollkommenheit gibt es nicht die kleinste Unsicherheit oder Abweichung. Viele Menschen denken bei Gott an einen strengen Vater, der nur auf Sünden lauert, um sie zu bestrafen. Sie denken, dass Gott etwas Schlimmes geschehen lässt, sobald sie versagen. Sicherlich ist es richtig, dass Gott seine Kinder erzieht, aber immer mit einem Ziel. Alles, was Gott tut, ist auf die Ewigkeit gerichtet. Gott greift in unser Leben ein, damit wir nicht verloren gehen, sondern am Ende unseres Lebens bei IHM ankommen. Das mag zuweilen wie Strafe aussehen, entspringt aber aus väterlicher Liebe, auch wenn wir es nicht immer sofort verstehen: Heb 12/6 Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt. Gott ist gut Ps 145/9 Der HERR ist gut gegen alle, sein Erbarmen ist über alle seine Werke. Unterschiedslos ist Gott gut zu allen Menschen, in der Hoffnung, dass sie IHN erkennen und gerettet werden. Bei den Unbeugsamen ist ER langsam zum Zorn und wartet, bis zum Tag Seiner Gerechtigkeit. Matth 7/9 Oder welcher Mensch ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot bittet, ihm einen Stein geben wird? 10 Und wenn er um einen Fisch bittet, wird er ihm eine Schlange geben? 11 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten! Von oben kommen Gnadengaben und vollkommene Geschenke. Obwohl wir nichts durch eigene Werke verdient haben, ist ER dennoch treu und gerecht, wenn wir unsere Sünden bekennen. ER vergibt uns nicht nur all unsere Schuld, sondern wir empfangen aus Seiner gnädigen Hand: Die Gabe des Heilige Geistes, Luk 11/13 ...wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel ⟨gibt⟩, ⟨den⟩ Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! Die Gabe des Heiligen Geistes gilt euch und euren Kindern und allen, die der Heilige Geist hinzurufen wird. (Apo 2/36). Damit ist eine zeitliche und räumliche Dimension gemeint. Auch nach 2000 Jahren, kann ich noch den Heiligen Geist empfangen, an jedem Ort der Welt. Gott vergibt und heilt. Ps 103 Preise den HERRN, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen! 2 Preise den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten! 3 Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten. 4 Der dein Leben erlöst aus der Grube, der dich krönt mit Gnade und Erbarmen. Ps 86/5 Denn du, Herr, bist gut und zum Vergeben bereit, groß an Gnade gegen alle, die dich anrufen. Am Beispiel von Petrus sehen wir, dass Jesus ihm immer wieder seine Zweifel und Untreue vergibt. Wer aus Schwäche sündigt, dem kann vergeben werden. Wehe aber denen, die im vollem Bewusstsein sündige. Gott schenkt uns Frieden. Phi 1/2 Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Das griechische Wort von Frieden bedeutet, etwas zusammenzufügen, was verletzt oder auseinandergerissen ist. Durch Jesus ist unsere Beziehung zu Gott wieder zusammengefügt worden, unter der Sünde war sie verletzt. Aber das 'Wort Frieden bedeutet auch Ruhe, Gelassenheit und innerem Frieden. Im Hebräischen bedeutet Frieden etwas Inneres und etwas Äußeres. Es kann mit Reichtum übersetzt werden, einen Segen, der auch zu innerem Frieden beiträgt. Aber auch äußere, materielle Dinge können dazu beitragen, inneren Frieden zu haben. Phi 4/ 6 Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; 7 und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus. Hier wird nicht nur darauf hingewiesen, dass der Friede Gottes kaum eine rationale Begründung braucht und nicht begriffen werden kann. Wir haben es mit einem inneren Frieden zu tun, der sich auch trotz Not und Krankheit einstellt. Es wird hier auch nicht gesagt, dass Gott alle Gebete erhört. Vielmehr geht es darum, vor Gott durch Gebet und Flehen mit Danksagung seine Ängste und Sorgen auszubreiten. Schon dies allein kann Frieden geben. Frieden in der Gewissheit, dass Gott etwas tun wird. Hier geht es nicht um eine Art von Psychotherapie oder Selbsterlösung, hier geht es darum, Gott zu vertrauen. Gott korregiert Spr 3/11 Die Zucht des HERRN, mein Sohn, verwirf nicht, und lass dich nicht verdrießen seine Mahnung! 12 Denn wen der HERR liebt, den züchtigt er wie ein Vater den Sohn, den er gern hat. Gott setzt uns Grenzen, die wir nicht unbedingt verstehen. Aber ER tut alles, um uns am Ende in Seiner Arme schließen zu können. ER korrigiert unser Reden, unsere Motive, unsere Lebensweisen und unser Verhalten. Und es ist gut für uns, von Gott durchs Leben geleitet zu werden. Ps 94/ 12 Glücklich der Mann, den du züchtigst, Jah, (Jahwe) den du belehrst aus deinem Gesetz... Gott lässt Katastrophen in unserem Leben zu, um uns in Seinem Wort zu lehren. Joh 15/1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. 2 Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, dass sie mehr Frucht bringt. Gott möchte, dass wir mit unserem Verhalten in Seinem Reich gute Werke hervorbringen. In Familie, Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Gemeinde sollen wir ein Zeugnis Gottes sein und Menschen zum Glauben führen. 3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Christen sind durch das Wort beschnitten, durch die Gebote und Lehren der Propheten und Apostel. Halten wir uns an diese Beschneidung, wird uns der Vater nicht wegnehmen, uns in Feuer werfen. Wenn wir uns Gott unterordnen und unser Leben ändern, werden wir immer mehr in Jesu Ebenbild verwandelt. Verweigern wir uns Gottes Korrektur, verpassen wir unter Umständen eine Menge Segen, die Gott über unser Leben ausgießen möchte. Verweigern wir uns hartnäckig, in dem wir Gottes Korrektur ablehnen und bewusst dagegen an leben, stellt sich die Frage, ob jemand überhaupt jemals sich wahrhaft bekehrt und Kind Gottes geworden ist. Joh 6/33 Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. Bevor wir unseren eigenen Interessen nachgehen, gilt es nach Gottes Rat zu fragen und zu schauen, welche Dinge ER in unserem Leben vorbereitet hat. Gott gibt Heilsgewissheit, Joh 10/27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; 28 und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. 29 Mein Vater, der ⟨sie⟩ mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann ⟨sie⟩ aus der Hand ⟨meines⟩ Vaters rauben. 30 Ich und der Vater sind eins. Jesus und die Person des Vaters sind eins. Obwohl von zwei Personen die Rede ist, sind die Eretteten in einer Hand sicher. Wer in dieser Hand sich befindet, den kann der Teufel nicht mehr herausreißen. Jud 1/24 Dem aber, der euch ohne Straucheln zu bewahren und vor seine Herrlichkeit tadellos mit Jubel hinzustellen vermag,... Der Vater hält Dich in seiner Hand und Dir fällt alle Ehre zu, die Jesus Christus für Dich erworben hat. Aber... dazu musst Du Sein Kind sein. Gott möchte, dass Menschen, die IHN bisher nicht kennen, Sein Kind werden. Ein einfaches Gebet, das wir Menschen geben können: "Gott, ich komme zu Dir. Ich brauche Deine Vergebung, rette mich. Ich glaube an Deinen Sohn Jesus Christus. Ich glaube, dass ER für mich gestorben und von den Toten auferstanden ist. HERR Jesus wasch mich rein. Ich setze mein Vertrauen auf Dich und lade Dich in mein Leben ein. Ich gebe Dir mein Herz und vertraue Dir ganz und gar. In Deinem Namen bete ich, Amen!" Um das Geschenk der Gnade empfangen zu können, braucht es drei Voraussetzungen: Gehorsam sein, Jes 1/19 Wenn ihr willig seid und hört, sollt ihr das Gute des Landes essen. Wenn der Vater dich korrigieren will, tue es. Es ist nicht schön beschnitten zu werden, aber es ist zu meinem besten. Den Herr suchen, Ps 34/10 Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen! Denn keinen Mangel haben die, die ihn fürchten. Heb 11/6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ⟨ihm⟩ wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird. Wer noch keine Beziehung zu Gott hat, kann mit einem ganz einfachen Rufen nach IHM beginnen: "Hallo Gott, ich rufe Dich, wo bist Du...? Man muss es nicht komplizierter machen, als es ist. Wenn wir uns IHM nähern, dann nähert ER sich uns, so steht es in der Bibel. Den HERRN bitten. Luk 11/13 ...wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! Obwohl es heißt, dass der Sohn und der Vater eins sind und dass wir nur zum Vater kommen, durch Jesus Christus, Seinen Sohn, lohnt es sich, mit Gott dem Vater vertraut zu machen. Vieles, was wir auf dieser Welt vermissen und vielleicht auch oftmals vom eigenen Vater nicht bekommen haben, dass kann der himmlische Vater ausfüllen und geben. Und noch viel mehr, denn unser Vater im Himmel ist der Ursprung allen Lebens, der jede einzelne Kreatur kennt, erdacht und gemacht hat. 'Ein Vater, der Seinen einzigen Sohn geopfert hat, damit alle, die an IHN glauben, gerettet werden. Eine unermessliche Liebe offenbart sich hier, die es gilt zu erfahren und für sich in Anspruch zu nehmen. Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt.1.Tim 6/16 der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.Der heilige, unnahbare, ewige Gott wird durch Seinen Sohn Jesus Christus für Menschen sichtbar und kommt uns entgegen. Nicht dass irgendein Mensch zu Gott kommen könnte, eine unüberwindliche Kluft trennt auf ewig den Menschen von der Heiligkeit Gottes. Seit der Ursünde, dem Sündenfall, ist der Mensch in Vergänglichkeit gestoßen, lebt in Sünde (Gottesferne) und häuft unablässig immer weitere Sünden auf sich. Das Bemühen der Religionen durch Opfer und gute Taten wieder zurück zu Gott zu kommen ist vergeblich. Die Menschheit wäre verloren gegangen, wie auch das auserwählte Volk verloren gegangen war, als Gott es wegen seiner Untreue verstoßen hatte. In Hos 1/9 befiehlt Gott dem Propheten Hosea (787-756 v.Chr) seinen Sohn Lo Ammi zu nennen, übersetzt: nicht mein Volk: . 9 Und er sprach: Nenne ihn Lo-Ammi; denn ihr seid nicht mein Volk, so will ich auch nicht der Eure sein.Der Kontakt zwischen Gott und Mensch war zu diesem Zeitpunkt abgebrochen, die Heilgeschichte seit Abraham und dem Auszug aus Ägypten beendet. Es gab kein auserwähltes Volk mehr, dem sich Gott zuwenden und offenbaren sollte. Für Israel sollte es nach dem Propheten Maleachi (4./5. Jahrhundert. v.Chr) keinen Boten Gottes mehr geben. Aber der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs hatte Verheißungen Heilsgeschichte durch einen angekündigten Messias (Gesalbten) hindeuteten. So sandte Gott Seinen einzigen Sohn im Jahre -1 (1 v. Chr.) zur Erde und ließ ihn als Mensch geborgen werden. Die Liebe des Vaters war von Anbeginn der Schöpfung vor über 6000 Jahren so groß, dass ER schon im Voraus einen Plan hatte, um die verlorene Menschen, trotz ihres Abfalls, zu retten. Die Evangelien berichten davon und es ist Jesus Christus selbst, der sich immer wieder als wahrer Gott und wahrer Mensch auf Seinen Vater beruft. Sein Auftrag ist es, die Menschheit aus den Händen Satans zu reißen und zurück zum Vater zu bringen. Wenn wir uns also auf die Suche nach Gott dem Vater machen, müssen wir schauen, was Sein Sohn über IHN offenbart hat, ja Jesus genau betrachten, seine Beziehung zu Seinem Vater studieren: Joh 14/9: Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater?Jesus ist da zuhause, wo sein Vater ist.Luk 2/49 Und er sprach zu ihnen: Was ⟨ist der Grund dafür⟩, dass ihr mich gesucht habt? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist? 50 Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete. Schon als 12-Jähriger kennt Jesus das Haus seines Vaters, zu dem es ihn hinzieht. Nicht sein Stiefvater Josef ist hier gemeint, sondern der, von dem er ausgegangen ist und zu dem er einmal zurückkehren wird.Luk 3/21 Es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, dass der Himmel geöffnet wurde 22 und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herabstieg und eine Stimme aus dem Himmel kam: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.Von Adam an, der ein Sohn Gottes war, kannten die Menschen, durch den Sündenfall, Gott als Vater nicht mehr. Verfolgt man den Stammbaum von Jesus (als Mensch) zurück, so führt er über Adam zu Gott. Und doch heißt es, dass Jesus frei von Sünde war. Die Erbsünde, die stets vom Vater auf den Sohn übertragen wird, und nicht von der Mutter, konnte Jesus nicht erreichen, weil Josef nicht sein leiblicher Vater ist.Gott Vater im Alten TestamentSchon in den Propheten ist immer wieder die Rede, dass Sein Volk Ihn als Vater kennenlernen soll, doch sie haben es nicht verstanden.Väterlich vergebende Treue (Spr 3,12; 2 Sam 7,14 u.ö.); väterlicher Rechtsbeistand (Ps 68,6 männliche Fürsorge (Dtn 1,31; 8,5; Mal 3,17).Die Pharisäer und Schriftgelehrten beriefen sich auf Abraham als ihren Vater. Wenn Jesus sich mit dem himmlischen Vater in Verbindung brachte, ärgerten sie sich darüber. Aber Jesus war vom Vater gesandt um:10 denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist. Luk 19/10Der Vater sendet seinen Sohn, um die heimzuholen, die verloren gegangen sind. Bekehrung als Rückkehr zum Vater Joh 20/17 Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Maria erkannte den Auferstanden Christus als ihren HERRN aber Jesus war bisher nicht in den himmlischen Tempel aufgestiegen, um dort sein Blutopfer darzubringen. Daher sollte sie IHN nicht anrühren. Kurz darauf erschien Jesus seinen Jüngern, die IHN berühren durften. Maria-Magdalena kommt ihrem Auftrag nach und berichtet den Jüngern: Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott! Mit Bekehrung und Empfangen des Heiligen Geistes erhalten wir die Fähigkeit, Gott als Vater zu erkennen und zu IHM zurückzukehren. e hatten die Jünger Foto: Ante Hamersmit, Casey Horner
- Psalm 22
Alle Psalmen handeln von Israel in der großen Drangsal, wenn zwischen höchster Not und größter Freude die Prophetien der Endzeit in Erfüllung gehen. Die Juden des Alten Testaments haben dies immer wieder gespürt, es geht einerseits um zukünftige Katastrophen, die über Israel hereinbrechen werden; andererseits gibt es die Prophetie auf den ersehnten Messias, der einmal Ordnung schaffen und Israel in größte Freude führen wird. Aus Not und Verzweiflung zur Verherrlichung Gottes, das ist das Hauptthemen der Psalmen. Zu allen Zeiten hat dies auch im Christentum Widerhall gefunden, so wie es von Martin Luther heißt, dass er bei der Todesnachricht seines Vaters unter Tränen seinen Psalter nahm und sich im Zimmer einschloss. Trost und Hoffnung, Gottes Wort, das über das Gefühl ins Herz des Menschen eingeht, dafür wurde auch die Musik von Gott geschaffen, die zwischen Verstand und Gefühl ihre Vollendung bei Bach gefunden hatte. Eph 5/19 Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen . Der 22. Psalm Ps 22-1 Dem Chorleiter. Nach »Hirschkuh der Morgenröte«. Ein Psalm. Von David. 2 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, Matth 27/45 Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde; 46 um die neunte Stunde aber schrie Jesus mit lauter Stimme auf und sagte: Elí, Elí, lemá sabachtháni? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Der Ruf Jesu am Kreuz, als ER erfahren musste, dass Sein Vater im Himmel IHN verlassen hatte. Die grausamste Erfahrung, die man sich vorstellen kann, von Gott verlassen zu sein. Und doch nahm Jesum es um des Rettungswerkes willen auf sich. Keiner zwang IHN dazu, ER tat es freiwillig. Gott musste Jesus verlassen, weil die ganze Sünde der Welt nun auf IHM lag. In Seiner Heiligkeit musste sich der Vater vom Sohn trennen, weil Gott keine Gemeinschaft mit der Sünde haben konnte. In dieser Zeit der tiefsten Finsternis erwarb Jesus die Rettung für die verlorene Menschheit, bestätigt durch die Auferweckung am dritten Tag. Elí, Elí, lemá sabachtháni!?: Der einzige Text, der in der Bibel in drei Sprachen übersetzt ist, damit sich jeder zur damaligen Zeit fragen konnte, was dies für ihn persönlich bedeutet. ⟨Du bist⟩ fern von meiner Rettung, den Worten meines Schreiens? 3 Mein Gott, ich rufe bei Tage, und du antwortest nicht; und bei Nacht, Die Sonne wurde verfinstert während drei Stunden, damit die Menschen das unvorstellbare Elend am Kreuz nicht schauen konnten. Der Samaritaner Tallus bestätigte außerbiblisch die Sonnenfinsternis über drei Stunden. Jes 53/10 Doch dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er hat ihn leiden lassen. Wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat, wird er Nachkommen sehen, er wird ⟨seine⟩ Tage verlängern. Gott straft Seinen Sohn... und mir wird keine Ruhe. Nie hat ein Gläubiger erlebt, dass Gott ihn verlassen würde, doch am Kreuz von Golgatha können wir dies erleben. Nicht Menschen konnten den Schrei Jesu am Kreuz auslösen, nur Gott selbst, der Vater, der Seinen unschuldigen Sohn für die Sünden der Welt verlässt. So werden auch die Menschen in der Hölle es erleben, was es bedeutet von Gott verlassen zu sein. Siehe 2. Tes 1/9 ...sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke: Hinweg vom Angesicht des HERRN. 4 Doch du bist heilig, der du wohnst ⟨unter⟩ den Lobgesängen (Techila=Psalmen) Israels. Während man dies am Karfreitag im Tempel sang, wurde der Messias in Golgatha ans Kreuz geschlagen. 5 Auf dich vertrauten unsere Väter; sie vertrauten, und du rettetest sie. 6 Zu dir schrien sie ⟨um Hilfe⟩ und wurden gerettet; sie vertrauten auf dich und wurden nicht zuschanden. Hier begegnet uns eine andere Version von Heb 11, den Glaubenshelden.... 7 Ich aber bin ein Wurm... Ein Hinweis auf den Karmesin-Wurm, aus dem die Farbe der Könige gemacht wird. Ein Farbstoff, der eben so leuchtet wie Blut. Das kleine Tier ist völlig wehrlos gegenüber dem Ausgepresst werden und so kommt die wunderschönste Farbe zum Vorschein. Ebenso hat sich auch der Messias wehrlos gemacht und sich dem "auspressen" hingegeben; obwohl nur ein Wort genügt hätte und alle seine Peiniger wäre tot zu Boden gefallen. So haben am Karfreitag die Adamskinder ihrem Schöpfer, dem Sohn Gottes als Mensch, das Leben genommen. Und so verhöhnt das Volk seinen Schöpfer: Matth 27/39 Die Vorübergehenden aber lästerten ihn, schüttelten ihre Köpfe 40 und sagten: Der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst! 7 Ich aber bin ein Wurm. und kein Mann, ein Spott der Leute und verachtet vom Volk. 8 Alle, die mich sehen, spotten über mich; sie verziehen die Lippen, schütteln den Kopf: 9 »Wälze ⟨es⟩ auf den HERRN!– Der rette ihn, befreie ihn, denn er hat ja Gefallen an ihm!« 10 Ja, du bist es, der mich aus dem Mutterleib gezogen hat, der mir Vertrauen einflößte an meiner Mutter Brüsten. 11 Auf dich bin ich geworfen vom Mutterschoß her, von meiner Mutter Leib an bist du mein Gott. Gott wird Mensch und lernt wie ein Mensch zu vertrauen an der Mutterbrust. Aber ER kam als der Vollkommene zur Welt, ER ist von Mutterschoß an mit Gott verbunden. Nichts trennte IHN vom Vater, ER war nicht in Erbsünde geboren, ER muss sich nicht bekehren (von seinem bösen Wesen), wie jeder andere Mensch. Als Mensch hat sich Jesus unter die Menschen erniedrigt, obwohl ER gleichzeitig immer auch Gott blieb. 12 Sei nicht fern von mir, denn Not ist nahe, denn kein Helfer ist da. Die Jünger sind geflohen, alle haben sich abgewandt von IHM. 13 Viele Stiere haben mich umgeben, starke ⟨Stiere⟩ von Baschan mich umringt. Stiere sind reine Tiere, gehören also zum Volk Israel. Es sind die Priester und Führer des Volkes. 14 Sie haben ihr Maul gegen mich aufgesperrt, ⟨wie⟩ ein Löwe, reißend und brüllend. (Hier verbirgt sich der Teufel hinter den jüdischen Führern, Satan, der alle Menschen mobilisierte gegen den Sohn Gottes. 15 Wie Wasser bin ich hingeschüttet, und alle meine Gebeine haben sich zertrennt; In der prallen Mittagshitze unter den Qualen der Kreuzigung wird der Körper zerdrückt, die Gliedmaßen renken aus. Hier wird vom Psalmisten David, tausend Jahre vor der Kreuzigung Jesu Christi, die Kreuzigung beschrieben. Dies auch, obwohl diese Hinrichtungsart erst später von den Persern erfunden wurde. wie Wachs ist mein Herz geworden, zerschmolzen inmitten meiner Eingeweide.. Angesichts dieser immensen Schmerzen schwindet jeder Wille, man fühlt sich nur noch elend. 16 Meine Kraft ist vertrocknet wie ⟨gebrannter⟩ Ton, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen; Bei Kreuzigung entsteht unvorstellbarer Durst. und in den Staub des Todes legst du mich. Wir Menschen haben uns an den Gedanken des Todes gewöhnt. Aber für Jesus war der Tod eine unvorstellbare Erfahrung. ER hatte am Grab von Lazarus geweint, weil IHN der Tod so tief berührte als etwas, was er als Gott nie erfahren hatte. Demnach ist der Tod keine Erfindung Gottes, sondern die Konsequenz daraus, dass der Mensch Gott verlassen hatte. Und jetzt muss Jesus selbst die Erfahrung des Todes machen. 17 Denn Hunde haben mich umgeben, eine Rotte von Übeltätern hat mich umzingelt. Aus Apo 10 kennen wir die reinen Tiere, ein Bild für Israel und die unreinen Tiere, ein Bild für die heidnischen Völker. Die Hunde sind nunmehr die heidnischen Römer, die die Kreuzigung durchgeführt haben. .Sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben Von der ursprünglichen Bedeutung steht durchgraben für Durchbohren. 18 Alle meine Gebeine kann ich zählen. Normalerweise wurden Gekreuzigte von den Römern völlig entkleidet. (Mit Rücksicht auf die Orthodoxen Juden wurden aber hier an diesem Ort die Schamteile bedeckt.) Und so konnte Jesus alle seine Knochen von oben herab zählen. Sie schauen und sehen auf mich ⟨herab⟩. 19 Sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los. Die vier Kriegsknechte teilten die Kleider Jesu unter sich auf. Das Gewand aber war ein Priestergewand, von oben in einem Stück gewebt, ohne Naht. Man hätte es zerstört, wenn man es geteilt hätte. So wurde das Los darüber geworfen. 20 Du aber, HERR, sei nicht fern! Meine Stärke, eile mir zu Hilfe! 21 Entreiß dem Schwert mein Leben, mein einziges, der Gewalt des Hundes! 22 Rette mich aus dem Rachen des Löwen und von den Hörnern der Büffel! Der Hund hier in der Einzahl ist Pontius Pilatus. Jener römische Statthalter von Jerusalem, der schuldig wurde, als er einen Unschuldigen verurteilte, obendrein gedachte, mit Händewaschen seine Schuld abzuwaschen zu können. Jesus spricht hier von einer Macht, die ihm von oben gegeben ist, es ist die Gewalt des Hundes. Der Rachen des Löwen steht hier für den Teufel, der nur darauf wartet, den Sohn Gottes als Mensch im Tod verschlingen zu können. Schließlich werden noch einmal die Hörner der Büffel, angeklagt, die für die Verurteilung durch die Pharisäer und Führer des Volkes stehen. Wendepunkt 22.. JA, Du hast mich erhört (Ja, Kurzform von Jahwe). Der HERR wurde zwar nicht vor dem Tod bewahrt, aber aus dem Tod gerettet.. 23 Verkündigen will ich deinen Namen meinen Brüdern; inmitten der Versammlung will ich dich loben. Wie angekündigt, ist nun Sein (Jesu) Gott auch der Gott der Bekehrten, der Jünger, der Kinder Gottes. Jesus will in der Gemeinde Lobsingen. Wie? In dem ER in unseren Herzen das Lob Gottes anstimmt, singt ER in unserer Mitte. . 24 Ihr, die ihr den HERRN fürchtet, lobt ihn; alle Nachkommen Jakobs, verherrlicht ihn, und scheut euch vor ihm, alle Nachkommen Israels! Hier werden die Juden angesprochen, die sich in der ersten Zeit nach Pfingsten bekehrt haben, etwa 10000. Später erst kamen Heiden dazu. Am Anfang waren Juden- und Heidenchristen in der Gemeinde zusammen. Über all die Jahrhunderte danach kamen Juden zum Glauben, besonders aber ab dem 19. Jahrhundert. 25 Denn er hat nicht verachtet noch verabscheut das Elend des Elenden, noch sein Angesicht vor ihm verborgen; und als er zu ihm schrie, hörte er. Durch die Auferstehung erhört Gott das Rufen Seines Knechtes Jesu und erlöst IHN aus dem Tod. 26 Von dir ⟨kommt⟩ mein Lobgesang in großer Versammlung; erfüllen will ich meine Gelübde vor denen, die ihn fürchten. Hier geht der Blick ins Tausendjährige Friedensreich, in dem das überlebende Drittel Israels und die Bekehrten aus allen Nationen zusammenkommen werden. 27 Die Sanftmütigen werden essen und satt werden; es werden den HERRN loben, die ihn suchen; l eben wird euer Herz für immer. 28 Es werden daran denken und zum HERRN umkehren alle Enden der Erde, und vor dir werden niederfallen alle Geschlechter der Nationen. Eine unübersehbare Schar (Offenbarung) wird sich zu Jesus aus allen Nationen bekehren und ins Tausendjährige Friedensreich eingehen. Aus allen Nationen, Sprachen, Stämmen und Religionen werden sich Menschen bekehren, die zuvor nie etwas vom Evangelium gehört haben. 29 Denn dem HERRN ⟨gehört⟩ das Königtum, er herrscht über die Nationen. 30 Es aßen und warfen sich ⟨vor ihm⟩ nieder alle Fetten der Erde; vor ihm werden niederknien alle, die in den Staub hinabfuhren, und der, der seine Seele nicht am Leben erhielt. Zuerst musste der Sohn Gottes leiden, dann aber wird ER wiederkommen und regieren. ER wird Seinen Thron aufstellen im Kidrontal, (Joel 1,) und wird alle Nationen versammeln und Gericht über sie halten. Alle, die IHN abgelehnt haben werden sterben, die Böcke werden von den Schafen getrennt. Matth 25/32 und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken[8] scheidet. 31 Nachkommen werden ihm dienen; man wird vom Herrn erzählen einer Generation, 32 die kommen wird. Sie werden verkünden seine Gerechtigkeit einem Volk, das noch geboren wird, denn er hat es getan (vollbracht). Die Überlebenden aus dem jüdischen Volk und den Nationen werden im Tausendjährigen Friedensreich Nachkommen haben, die ohne Not, Krankheit und Tod aufwachsen werden. Aber sie werden unterrichtet werden müssen, über das, was zuvor geschehen war. Diese Aufgabe werden die Erlösten der Gemeinde, die Glaubenshelden des Alten Testaments und die Erretteten, aus der Drangsalszeit tun. Und sie werden die Worte Jesus am Kreuz erfahren: ER hat es vollbracht, erst musste ER leiden und dann konnte ER der Friedensfürst über die ganze Erde werden. Foto: Mikhail Villegas











