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  • Psalm 22

    Alle Psalmen handeln von Israel in der großen Drangsal, wenn zwischen höchster Not und größter Freude die Prophetien der Endzeit in Erfüllung gehen. Die Juden des Alten Testaments haben dies immer wieder gespürt, es geht einerseits um zukünftige Katastrophen, die über Israel hereinbrechen werden; andererseits gibt es die Prophetie auf den ersehnten Messias, der einmal Ordnung schaffen und Israel in größte Freude führen wird. Aus Not und Verzweiflung zur Verherrlichung Gottes, das ist das Hauptthemen der Psalmen. Zu allen Zeiten hat dies auch im Christentum Widerhall gefunden, so wie es von Martin Luther heißt, dass er bei der Todesnachricht seines Vaters unter Tränen seinen Psalter nahm und sich im Zimmer einschloss. Trost und Hoffnung, Gottes Wort, das über das Gefühl ins Herz des Menschen eingeht, dafür wurde auch die Musik von Gott geschaffen, die zwischen Verstand und Gefühl ihre Vollendung bei Bach gefunden hatte. Eph 5/19 Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen . Der 22. Psalm Ps 22-1 Dem Chorleiter. Nach »Hirschkuh der Morgenröte«. Ein Psalm. Von David. 2 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, Matth 27/45 Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde; 46 um die neunte Stunde aber schrie Jesus mit lauter Stimme auf und sagte: Elí, Elí, lemá sabachtháni? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Der Ruf Jesu am Kreuz, als ER erfahren musste, dass Sein Vater im Himmel IHN verlassen hatte. Die grausamste Erfahrung, die man sich vorstellen kann, von Gott verlassen zu sein. Und doch nahm Jesum es um des Rettungswerkes willen auf sich. Keiner zwang IHN dazu, ER tat es freiwillig. Gott musste Jesus verlassen, weil die ganze Sünde der Welt nun auf IHM lag. In Seiner Heiligkeit musste sich der Vater vom Sohn trennen, weil Gott keine Gemeinschaft mit der Sünde haben konnte. In dieser Zeit der tiefsten Finsternis erwarb Jesus die Rettung für die verlorene Menschheit, bestätigt durch die Auferweckung am dritten Tag. Elí, Elí, lemá sabachtháni!?: Der einzige Text, der in der Bibel in drei Sprachen übersetzt ist, damit sich jeder zur damaligen Zeit fragen konnte, was dies für ihn persönlich bedeutet. ⟨Du bist⟩ fern von meiner Rettung, den Worten meines Schreiens? 3 Mein Gott, ich rufe bei Tage, und du antwortest nicht; und bei Nacht, Die Sonne wurde verfinstert während drei Stunden, damit die Menschen das unvorstellbare Elend am Kreuz nicht schauen konnten. Der Samaritaner Tallus bestätigte außerbiblisch die Sonnenfinsternis über drei Stunden. Jes 53/10 Doch dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er hat ihn leiden lassen. Wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat, wird er Nachkommen sehen, er wird ⟨seine⟩ Tage verlängern. Gott straft Seinen Sohn... und mir wird keine Ruhe. Nie hat ein Gläubiger erlebt, dass Gott ihn verlassen würde, doch am Kreuz von Golgatha können wir dies erleben. Nicht Menschen konnten den Schrei Jesu am Kreuz auslösen, nur Gott selbst, der Vater, der Seinen unschuldigen Sohn für die Sünden der Welt verlässt. So werden auch die Menschen in der Hölle es erleben, was es bedeutet von Gott verlassen zu sein. Siehe 2. Tes 1/9 ...sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke: Hinweg vom Angesicht des HERRN. 4 Doch du bist heilig, der du wohnst ⟨unter⟩ den Lobgesängen (Techila=Psalmen) Israels. Während man dies am Karfreitag im Tempel sang, wurde der Messias in Golgatha ans Kreuz geschlagen. 5 Auf dich vertrauten unsere Väter; sie vertrauten, und du rettetest sie. 6 Zu dir schrien sie ⟨um Hilfe⟩ und wurden gerettet; sie vertrauten auf dich und wurden nicht zuschanden. Hier begegnet uns eine andere Version von Heb 11, den Glaubenshelden.... 7 Ich aber bin ein Wurm... Ein Hinweis auf den Karmesin-Wurm, aus dem die Farbe der Könige gemacht wird. Ein Farbstoff, der eben so leuchtet wie Blut. Das kleine Tier ist völlig wehrlos gegenüber dem Ausgepresst werden und so kommt die wunderschönste Farbe zum Vorschein. Ebenso hat sich auch der Messias wehrlos gemacht und sich dem "auspressen" hingegeben; obwohl nur ein Wort genügt hätte und alle seine Peiniger wäre tot zu Boden gefallen. So haben am Karfreitag die Adamskinder ihrem Schöpfer, dem Sohn Gottes als Mensch, das Leben genommen. Und so verhöhnt das Volk seinen Schöpfer: Matth 27/39 Die Vorübergehenden aber lästerten ihn, schüttelten ihre Köpfe 40 und sagten: Der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst! 7 Ich aber bin ein Wurm. und kein Mann, ein Spott der Leute und verachtet vom Volk. 8 Alle, die mich sehen, spotten über mich; sie verziehen die Lippen, schütteln den Kopf: 9 »Wälze ⟨es⟩ auf den HERRN!– Der rette ihn, befreie ihn, denn er hat ja Gefallen an ihm!« 10 Ja, du bist es, der mich aus dem Mutterleib gezogen hat, der mir Vertrauen einflößte an meiner Mutter Brüsten. 11 Auf dich bin ich geworfen vom Mutterschoß her, von meiner Mutter Leib an bist du mein Gott. Gott wird Mensch und lernt wie ein Mensch zu vertrauen an der Mutterbrust. Aber ER kam als der Vollkommene zur Welt, ER ist von Mutterschoß an mit Gott verbunden. Nichts trennte IHN vom Vater, ER war nicht in Erbsünde geboren, ER muss sich nicht bekehren (von seinem bösen Wesen), wie jeder andere Mensch. Als Mensch hat sich Jesus unter die Menschen erniedrigt, obwohl ER gleichzeitig immer auch Gott blieb. 12 Sei nicht fern von mir, denn Not ist nahe, denn kein Helfer ist da. Die Jünger sind geflohen, alle haben sich abgewandt von IHM. 13 Viele Stiere haben mich umgeben, starke ⟨Stiere⟩ von Baschan mich umringt. Stiere sind reine Tiere, gehören also zum Volk Israel. Es sind die Priester und Führer des Volkes. 14 Sie haben ihr Maul gegen mich aufgesperrt, ⟨wie⟩ ein Löwe, reißend und brüllend. (Hier verbirgt sich der Teufel hinter den jüdischen Führern, Satan, der alle Menschen mobilisierte gegen den Sohn Gottes. 15 Wie Wasser bin ich hingeschüttet, und alle meine Gebeine haben sich zertrennt; In der prallen Mittagshitze unter den Qualen der Kreuzigung wird der Körper zerdrückt, die Gliedmaßen renken aus. Hier wird vom Psalmisten David, tausend Jahre vor der Kreuzigung Jesu Christi, die Kreuzigung beschrieben. Dies auch, obwohl diese Hinrichtungsart erst später von den Persern erfunden wurde. wie Wachs ist mein Herz geworden, zerschmolzen inmitten meiner Eingeweide.. Angesichts dieser immensen Schmerzen schwindet jeder Wille, man fühlt sich nur noch elend. 16 Meine Kraft ist vertrocknet wie ⟨gebrannter⟩ Ton, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen; Bei Kreuzigung entsteht unvorstellbarer Durst. und in den Staub des Todes legst du mich. Wir Menschen haben uns an den Gedanken des Todes gewöhnt. Aber für Jesus war der Tod eine unvorstellbare Erfahrung. ER hatte am Grab von Lazarus geweint, weil IHN der Tod so tief berührte als etwas, was er als Gott nie erfahren hatte. Demnach ist der Tod keine Erfindung Gottes, sondern die Konsequenz daraus, dass der Mensch Gott verlassen hatte. Und jetzt muss Jesus selbst die Erfahrung des Todes machen. 17 Denn Hunde haben mich umgeben, eine Rotte von Übeltätern hat mich umzingelt. Aus Apo 10 kennen wir die reinen Tiere, ein Bild für Israel und die unreinen Tiere, ein Bild für die heidnischen Völker. Die Hunde sind nunmehr die heidnischen Römer, die die Kreuzigung durchgeführt haben. .Sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben Von der ursprünglichen Bedeutung steht durchgraben für Durchbohren. 18 Alle meine Gebeine kann ich zählen. Normalerweise wurden Gekreuzigte von den Römern völlig entkleidet. (Mit Rücksicht auf die Orthodoxen Juden wurden aber hier an diesem Ort die Schamteile bedeckt.) Und so konnte Jesus alle seine Knochen von oben herab zählen. Sie schauen und sehen auf mich ⟨herab⟩. 19 Sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los. Die vier Kriegsknechte teilten die Kleider Jesu unter sich auf. Das Gewand aber war ein Priestergewand, von oben in einem Stück gewebt, ohne Naht. Man hätte es zerstört, wenn man es geteilt hätte. So wurde das Los darüber geworfen. 20 Du aber, HERR, sei nicht fern! Meine Stärke, eile mir zu Hilfe! 21 Entreiß dem Schwert mein Leben, mein einziges, der Gewalt des Hundes! 22 Rette mich aus dem Rachen des Löwen und von den Hörnern der Büffel! Der Hund hier in der Einzahl ist Pontius Pilatus. Jener römische Statthalter von Jerusalem, der schuldig wurde, als er einen Unschuldigen verurteilte, obendrein gedachte, mit Händewaschen seine Schuld abzuwaschen zu können. Jesus spricht hier von einer Macht, die ihm von oben gegeben ist, es ist die Gewalt des Hundes. Der Rachen des Löwen steht hier für den Teufel, der nur darauf wartet, den Sohn Gottes als Mensch im Tod verschlingen zu können. Schließlich werden noch einmal die Hörner der Büffel, angeklagt, die für die Verurteilung durch die Pharisäer und Führer des Volkes stehen. Wendepunkt 22.. JA, Du hast mich erhört (Ja, Kurzform von Jahwe). Der HERR wurde zwar nicht vor dem Tod bewahrt, aber aus dem Tod gerettet.. 23 Verkündigen will ich deinen Namen meinen Brüdern; inmitten der Versammlung will ich dich loben. Wie angekündigt, ist nun Sein (Jesu) Gott auch der Gott der Bekehrten, der Jünger, der Kinder Gottes. Jesus will in der Gemeinde Lobsingen. Wie? In dem ER in unseren Herzen das Lob Gottes anstimmt, singt ER in unserer Mitte. . 24 Ihr, die ihr den HERRN fürchtet, lobt ihn; alle Nachkommen Jakobs, verherrlicht ihn, und scheut euch vor ihm, alle Nachkommen Israels! Hier werden die Juden angesprochen, die sich in der ersten Zeit nach Pfingsten bekehrt haben, etwa 10000. Später erst kamen Heiden dazu. Am Anfang waren Juden- und Heidenchristen in der Gemeinde zusammen. Über all die Jahrhunderte danach kamen Juden zum Glauben, besonders aber ab dem 19. Jahrhundert. 25 Denn er hat nicht verachtet noch verabscheut das Elend des Elenden, noch sein Angesicht vor ihm verborgen; und als er zu ihm schrie, hörte er. Durch die Auferstehung erhört Gott das Rufen Seines Knechtes Jesu und erlöst IHN aus dem Tod. 26 Von dir ⟨kommt⟩ mein Lobgesang in großer Versammlung; erfüllen will ich meine Gelübde vor denen, die ihn fürchten. Hier geht der Blick ins Tausendjährige Friedensreich, in dem das überlebende Drittel Israels und die Bekehrten aus allen Nationen zusammenkommen werden. 27 Die Sanftmütigen werden essen und satt werden; es werden den HERRN loben, die ihn suchen; l eben wird euer Herz für immer. 28 Es werden daran denken und zum HERRN umkehren alle Enden der Erde, und vor dir werden niederfallen alle Geschlechter der Nationen. Eine unübersehbare Schar (Offenbarung) wird sich zu Jesus aus allen Nationen bekehren und ins Tausendjährige Friedensreich eingehen. Aus allen Nationen, Sprachen, Stämmen und Religionen werden sich Menschen bekehren, die zuvor nie etwas vom Evangelium gehört haben. 29 Denn dem HERRN ⟨gehört⟩ das Königtum, er herrscht über die Nationen. 30 Es aßen und warfen sich ⟨vor ihm⟩ nieder alle Fetten der Erde; vor ihm werden niederknien alle, die in den Staub hinabfuhren, und der, der seine Seele nicht am Leben erhielt. Zuerst musste der Sohn Gottes leiden, dann aber wird ER wiederkommen und regieren. ER wird Seinen Thron aufstellen im Kidrontal, (Joel 1,) und wird alle Nationen versammeln und Gericht über sie halten. Alle, die IHN abgelehnt haben werden sterben, die Böcke werden von den Schafen getrennt. Matth 25/32 und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken[8] scheidet. 31 Nachkommen werden ihm dienen; man wird vom Herrn erzählen einer Generation, 32 die kommen wird. Sie werden verkünden seine Gerechtigkeit einem Volk, das noch geboren wird, denn er hat es getan (vollbracht). Die Überlebenden aus dem jüdischen Volk und den Nationen werden im Tausendjährigen Friedensreich Nachkommen haben, die ohne Not, Krankheit und Tod aufwachsen werden. Aber sie werden unterrichtet werden müssen, über das, was zuvor geschehen war. Diese Aufgabe werden die Erlösten der Gemeinde, die Glaubenshelden des Alten Testaments und die Erretteten, aus der Drangsalszeit tun. Und sie werden die Worte Jesus am Kreuz erfahren: ER hat es vollbracht, erst musste ER leiden und dann konnte ER der Friedensfürst über die ganze Erde werden. Foto: Mikhail Villegas

  • Die Psalmen der Endzeit

    Nach der Entrückung der Gemeinde wird Israel durch die Drangsalszeit gehen. Demzufolge konzentriert sich die Heilsgeschichte am Ende der Tage auf das jüdische Volk. In prophetischer Vorausschau durchlebt das jüdische Volk diese tiefsten Ängste der großen Drangsalszeit, ohne genau zu wissen, wann es geschehen wird. Aber auch die Gemeinde kann in ihrer Zeit diese Ängste durchmachen und vor Gott bringen. Jes 10/20 An jenem Tag wird es geschehen: Da wird der Rest Israels, und was vom Haus Jakob entkommen ist, sich nicht mehr länger auf den stützen, der es schlägt, sondern es wird sich auf den HERRN, den Heiligen Israels, stützen in Treue. 21 Ein Rest wird umkehren[13], ein Rest Jakobs, zu dem starken Gott. Jes 37/31 Und was vom Haus Juda entkommen, was übrig geblieben ist, wird wieder wurzeln nach unten und Frucht tragen nach oben. 32 Denn von Jerusalem wird ein Rest ausgehen und das Entkommene vom Berg Zion. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird das tun. Die Psalmen handeln von diesem endzeitlichen Geschehen, weil die ganze Hoffnung der Israeliten auf das Kommen des Messias als Retter und Weltherrscher liegt. In dieser Erwartung werden sie wieder einmal einem falschen Messias verfallen und sich auf den stützen, der sie verrät. Gemeint ist der Antichrist, (das Tier aus der Erde), der von Jerusalem aus regieren wird. Doch am Ende wird es von dort eine Erweckung geben und die Wiederkehr Christi in Macht und Herrlichkeit. Eine Hoffnung, auf die sich auch die Gemeinde stützen kann, weil sie im Tausendjährigen Friedensreich zusammen mit Israel regieren wird. Dazu wird es aber nur kommen, wenn ein Überrest Israels den HERRN anruft: Gelobt sei der da kommt, im Namen des HERRN. Vorerst werden Zweidrittel des jüdischen Volkes im Lande umkommen durch den Angriff vom König des Nordens. Der Überrest, wird in höchster Not zu Jesus schreien, so wie beispielsweise die Hugenotten in der Reformationszeit in Frankreich wussten, dass nach der Finsternis das Licht kommt. Traurige Berühmtheit hat diese Bartholomäusnacht erlangt, in der am 23./24. August 1572 tausende Hugenotten in Paris und anderen Orten niedergemetzelt wurden. Zu den Opfern zählte auch der Anführer der Hugenotten, der Admiral Gaspard de Coligny, sowie ein Großteil des reformierten Adels. (Aus Deutsche Hugenottengesellschaft) Ps 112 1 Halleluja! Glücklich der Mann, der den HERRN fürchtet, der viel Gefallen an seinen Geboten hat! 2 Seine Nachkommenschaft wird mächtig sein im Land. Das Geschlecht der Aufrichtigen wird gesegnet werden. 3 Vermögen und Reichtum wird in seinem Haus sein, und seine Gerechtigkeit besteht ewig. 4 Den Aufrichtigen strahlt Licht auf in der Finsternis. Er ist gnädig und barmherzig und gerecht. 5 Gut ⟨steht es um den⟩ Mann, der gütig ist und leiht! Er wird seine Sachen durchführen nach dem Recht. 6 Denn in Ewigkeit wird er nicht wanken, zu einer ewigen Erinnerung wird der Gerechte sein. 7 Er wird sich nicht fürchten vor böser Nachricht. Fest ist sein Herz, es vertraut auf den HERRN. 8 Beständig ist sein Herz, er fürchtet sich nicht, bis er heruntersieht auf seine Bedränger. 9 Er streut aus, gibt den Armen. Seine Gerechtigkeit besteht ewig. Sein Horn ragt auf in Ehre. 10 Der Gottlose wird es sehen und sich ärgern, mit seinen Zähnen wird er knirschen und vergehen. Das Begehren der Gottlosen geht verloren. Schea-Israel, der gläubige Überrest, wird in der Zeit des Antichristen erwachen, durch die Drangsalszeit hindurchgehen und am Schluss ins messianische Königreich eingehen. Aus größter Not und Chaos in die größte Ordnung und Freude. Foto: František Čaník

  • Heute möchte ich Ihnen den Unglauben schwer machen.*

    Wenn man bedenkt, dass der christliche Glaube seinen Ursprung im Nahen Osten hat, dann ist es schon ein Wunder, wie wenig die aktuelle Lage dort vor Ort in den Kirchen und Gemeinden Widerhall findet. Ist die Christenheit in Europa schon so schläfrig geworden, dass sie der Lärm um Israel gar nicht mehr erreicht? Ist die gemeinsame Wurzel schon so sehr angefault, dass die Verbundenheit mit dem jüdischen Volk gar keine Rolle mehr spielt? Gehen die Zeichen der Zeit an den Gemeinden derart vorbei, selbst wenn Jesus dies mit geistiger Blindheit gleichsetzt: Matthäus 16/3: Und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels wisst ihr zu urteilen, über die Zeichen der Zeit aber könnt ihr nicht urteilen? Blau= biblische Begriffe Ungeliebte Prophetie Kaum ein Thema wird seit eh und je so verdrängt wie die biblischen Vorhersagen zur Zukunft der Gemeinde und Israel. So erleben wir derzeit eine Christenheit, die im Heute und Jetzt verweilt, sich um Alltagsängste und persönliche Befindlichkeiten kümmert, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass Jesus der HERRN wiederkommen könnte. Die Wiederkunft Christi in Macht und Herrlichkeit ist an bestimmte Prophetien gebunden, die unmittelbar mit Israel in Verbindung stehen. Dieses zu ignorieren bedeutet, sich ganz bewusst blind und taub zu stellen. Im Wohlstandchristentum des Westens bedeutet dies vor allem, Krisen weg beten zu wollen, ohne zu realisieren, dass Gott auch HERR der Zeitgeschichte, und besonders in Krisen gegenwärtig ist. Unvorhergesehenes gehört aber ebenso wenig in den Gottesdienst, wie sich Nachrichtensender damit schwertun, das blutige Geschehen in Israel angemessen zu begleiten. Hier und dort stoßen wir auf Formate, die Betroffenheit und Trauer kaum Raum lassen. Im Hinblick auf die Sonntagsrituale in Gottesdiensten könnte man mit einiger Bitterkeit anmerken: The show must go on. Schließlich mag auch eine gewisse Unsicherheit über den Stand der Judenfeindlichkeit unter den Glaubensgeschwistern dazu beitragen, dass sich spontane Bekenntnisse für Israel in Grenzen halten. All das wäre geeignet, die Beziehung zum irdischen Volk Gottes zu beleben, und in den Prophetien der Bibel nach Antworten auf die schier endlosen Konflikte im Nahen Osten zu suchen. Eine Richtungsänderung, die geistige Beweglichkeit fordern würde, das Aufbrechen medialer Einflussnahme und persönlicher Vorurteile. Allen voran die Bereitschaft, sich durch das Wort Gottes zu verändern, so wie der Thron Gottes selbst auf Rädern unterwegs ist. Für viele vielleicht ungewohnt aber dennoch wahr: Christsein bedeutet Veränderungsbereitschaft und vor allem, sich auf ein Ziel zuzubewegen. Aber auch das sei klar: Wer sich mit den Prophetien aus der Offenbarung, aus Daniel 11, Hesekiel 25 und Sacharia 2 beschäftigt, ist in ernster Gefahr, zum Außenseiter, zum Störenfried einer Ruhe in Frieden zu werden. Ganze Scharen von Theologen werden nicht müde daraufzusetzen, dass es über die Offenbarung verschiedene Auslegungen gäbe und man sich mit der einen oder anderen "anfreunden" könne. Letztendlich unterstellen sie damit Gott nicht in der Lage zu sein, sich verständlich zu machen. Wenn Offenbarung oder Apokalypse so viel bedeutet wie "Enthüllung oder Decke weg" ist es umso peinlicher, nicht verstehen zu können, was vor einem enthüllt wurde. Um diese Betrübnis vollkommen zu machen, wird gleich zu Beginn der Offenbarung darauf hingewiesen, an wen sich die Botschaft Jesu Christi richtet: Offb 1,1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, damit er "seinen Knechten" zeigt, was bald geschehen muss; und er hat es durch seinen Engel, den er sandte, seinem Knecht Johannes gezeigt. Wer sich demnach gar nicht als ein Knecht Jesu Christi versteht, für den ist die Offenbarung gar nicht geschrieben. Nur wer sich in der wahren Nachfolge befindet, kann davon ausgehen, dass der HERR ihm Mittel und Wege an die Hand gibt, die Prophetien der Endzeit zu verstehen. Wohlgemerkt ist hierzu nicht so sehr Urteilskraft als Demut gefordert, nur einem demütigen Herzen begegnet Gott mit der Gnade der Erkenntnis. Warum biblische Prophetie? Mit den erfüllten Prophetien drückt Gott Seinem Wort ein Siegel auf. Es ist ihm wichtig, sein Wort unter Beweis zu stellen, sein Volk zu ermutigen und auf ein Ziel auszurichten. Wenn wir beispielsweise in Jesaja Prophetien auf den Messias finden, die auch wortwörtlich in Erfüllung gegangen sind, dann können wir getrost davon ausgehen, dass Prophetie, die bisher in Erfüllung gegangen ist, sich auch in Zukunft erfüllen werden. In Hinblick auf eine verbreitete Scheu vor Prophetien, nach dem Motto, "das will ich gar nicht so genau wissen", sei angemerkt: Biblische Prophetie stellt nicht so etwas wie eine Wettervorhersage dar, um sich schon mal auf kommende Katastrophen einstellen zu können. Viele Christen schrecken allein schon deshalb vor den Prophetien der Endzeit zurück, weil man sich davon unmittelbar betroffen fühlt. Dem muss aber nicht so sein. Wenn es wirklich so ist, dass die Apokalypse den Knechten Jesu Christi geschrieben wurde, damit sie wissen, was in Zukunft auf sie zukommt, dann doch nicht, um sie zu erschrecken und in Zweifel zu stürzen. Das sorgsame Studium der Prophetien um die Entrückung der Gläubigen und die Drangsalszeit soll wahrhaft Gläubige motivieren, nicht in eine bedrohliche Zukunft, sondern voller Freude auf die Wiederkunft Jesu Christi zu schauen. So wie es in der Offenbarung, dem letztes Buch der Bibel, um die Anbetung Gottes geht, so ist gerade die Prophetie über die letzten Tage eine Vorfreude darauf, dass Gott alles zu einem guten Ende bringen wird. Womit wir beim Hauptakteur der Endzeit, Israel, angekommen sind. Darum Israel Wenn es heute einen Grund für die Christenheit gibt aufzuhorchen, dann ist es das aktuelle Geschehen im Nahen Osten. Ohne es zu ahnen, bestätigen Medien immer wieder biblische Prophetie. Dazu reicht es einfach zu berichten, was geschieht. Wie versprochen, ist und bleibt Gott HERR über die Geschichte und führt seine Pläne bis zum Ende aus. In diesem Fall auch unabänderlich, denn es heißt im Hinblick auf Israel, dass es um Festbeschlossenes geht. Eine Änderung der Ankündigung, wie im Fall von Ninive, ist ausgeschlossen. Demnach setzt sich folgendes Bild in knappen Zügen zusammen: Abraham, der Stammvater der Israeliten, lebte um 2000 v.Chr. in Kanaan, heutiges Israel. Während einer Hungersnot mussten seine Nachkommen nach Ägypten ziehen. Nach dem Auszug aus Ägypten und der Wüstenwanderung kehren die zwölf Stämme Israels um das Jahr 1250 v.Chr. nach Kanaan zurück und vertrieben die dort ansässigen Stämme. Aus dem ehemalige Hirtenvolk wurde eine Nation mit Jerusalem im Zentrum. Während der römischen Besatzungszeit wird der erwartete Messias im Jahre 0 unserer Zeitrechnung in Betlehem geboren, er soll das Volk der Juden befreien und der ganzen Welt den Frieden bringen. Aber Israel hat den erwarteten Messias vor 2000 Jahren verworfen und von den Römern ans Kreuz schlagen lassen. Wie angekündigt wurde das Volk der Juden ab dem Jahr 70 n.Chr. von der Besatzungsmacht massakriert, der Tempel zerstört und vertrieben. Aus Wut über die aufständischen Juden lässt Kaiser Hadrian 135 n.Chr. Israel und Jerusalem umbenennen. Der spätere Name Palästina entsteht. Das Land gilt nunmehr als "judenrein". Das Volk der Juden begann 1882, wie angekündigt, zunächst aus Russland und dann später aus aller Welt in ein wüstes und ödes Land zurückzukehren. Heute leben 6 Millionen Juden im Land. Seitdem ist das Land, wie angekündigt, wieder aufgeblüht und heute zum Exporteur von Landwirtschaftsprodukten und Technik geworden. Israel stellt den Nabel der Welt dar, im Brennpunkt dreier Kontinente konzentriert sich die Weltaufmerksamkeit seit der Staatsgründung 1948, auf eines der kleinsten Länder der Welt. Trotz dreier Versuche der arabischen Nachbarn, Israel nach der Staatsgründung auszulöschen, ging das winzige Volk der Juden immer wieder als Sieger hervor. Auch dies entspricht den Zusagen Gottes. Nachdem die Gemeinde, die wahren Gläubigen, ihre Aufgabe auf Erden erfüllt und zu Jesus in den Himmel versammelt sein werden, wie angekündigt, kommen große Katastrophen über die Erde. Am Ende, in der großen Drangsalszeit kommt es zum Dritten Weltkrieg, in dem, wie angekündigt, große Machtblöcke aufeinandertreffen werden. Obwohl Israel, wie angekündigt, durch die Große Drangsal, den letzten 3,5 Jahren, vor dem Ende gehen wird, bleibt ein Überrest am Leben. Dieser Überrest wird, wie angekündigt, es dann sein, der Jesus in größter Not mit Flehen und Weinen anrufen wird. Dann erst wird, wie angekündigt, Israel getröstet werden, und zu großen Ehren vor allen Nationen erhoben, in dem Jesus Sein tausendjähriges Friedensreich auf Erden errichten wird. Generalprobe zum endzeitlichen Finale Es hat ganz den Anschein, als folgten die Nahost-Beschlüsse der UNO biblischen Prophetien. Insbesondere der Propheten Daniel, Hesekiel, Sacharia und Jesaja aus dem ersten Jahrtausend v.Chr. Aber auch das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung, um 100 n. Chr. geschrieben, scheint geradezu ein "Drehbuch" zu liefern, nach dem sich das Weltgeschehen ausrichtet. So fällt es dem kundigen Bibelleser nicht schwer zu erkennen, dass die "Schachfiguren", die Hauptakteure des letzten großen Krieges sich in Postion bringen. Der König des Nordens, Großsyrien, der IS, die islamische Welt im Nord/Osten Israels. Der König des Südens, Ägypten, Sudan, Libyen, Boko Haram, ... Die Insel, Europa, Amerika, der Westen Der König des äußersten Nordens, Russland und Verbündete Die Könige von Sonnenaufgang, China, Indien, Korea,.... Die aktuelle Lage um Israel herum wirkt wie eine Generalprobe zukünftiger Ereignisse. Das Finale, die Drangsalszeit hat bislang nicht eingesetzt, die zukünftigen Katastrophen werden zurückgehalten, sind ausgebremst. Nicht ohne Grund, die Zeit der Gnade hält weithin an. Zeit für viele, sich noch zu bekehren, bevor es zu spät ist. Wie der Apostel Paulus warnt, wird es, ab einem bestimmten Zeitpunkt, für die Unentschlossenen keine Möglichkeit der Rettung mehr geben. 2. Tessalonicher 2 11 Deshalb liefert Gott sie dem Irrtum aus, sodass sie der Lüge Glauben schenken. 12 Alle, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern am Bösen Gefallen hatten, werden so ihre Strafe finden. Deshalb: Bekehrung jetzt! * Pastor Gerhard Bergmann in den 80er-Jahren Text: Axel Nickolaus Foto: Dollar Gill

  • Luthers langer Abschied

    "Es ist gestorben der Wagenlenker Israels, der die Kirche in dieser letzten Zeit der Welt geleitet hat." Melanchthon bei der Todesnachricht im Jahr 1546 Melanchthon befand sich im Unterricht vor Studenten in Wittenberg, als ihn die Nachricht von Luthers Tod in Eisleben erreichte. Seine spontane Reaktion offenbart nicht nur die Verbundenheit mit seinem Freund und Weggefährten. Rückblickend, nach fast 500 Jahren zeigen sich hier gleich mehrere Fehleinschätzungen, wie sie die Kirchengeschichte bis heute nicht wirklich überwunden hat. Die christliche Kirche ist nicht mit Israel gleichzusetzen. Die "Ersatztheologie" hat sich jene Verheißungen von Gott an Israel, angeeignet. Besonders im Hinblick auf die Endzeit hat dies die christliche Theologie orientierungslos gemacht. Die verbreitete Ratlosigkeit gegenüber der Offenbarung Jesu Christi über die letzten Tage der Erde, geschrieben um 100 n.Chr. bestätigt dies umso mehr. Luther steht nicht für die Reformation, das hat er nie gewollt. Melanchthon beschwört hier einen Geist herauf, der von einem einzigen Mann nie getragen werden konnte. Luther selbst hatte sich verbeten, sich "lutherisch" zu nennen. Er sah anscheinend voraus, wie leicht aus der Reformbewegung eine Kirche entstehen konnte, die seinen Nahmen benutzte, ohne sich das "evangelische" immer wieder zu erkämpfen. Die christliche Scholastik hat sich ein Gottesbild erarbeitet, das die Bedeutung Israels in der Endzeit nicht erlangte. Israel war zwar von der Landkarte verschwunden, desto trotz liefert die Schrift zahlreiche Hinweise, auf eine Rückkehr ins Heilige Land, verbunden mit großartigen Prophetien der Endzeit. Aus Sicht der Bibel ist "die letzte Zeit", die Endzeit, der Tag des HERRN oder auch die Drangsalszeit an bestimmte Voraussetzungen und Zeichen gebunden, die im 16. Jahrhundert noch weit entfernt waren. Nur im Hinblick auf das Judentum hätte Luther sich hier eines Besseren belehren können. Überdies war die Endzeit gar kein Thema für die Reformation, selbst wenn die gesellschaftlichen Umstände es vermuten ließen. Wenn Luther den Papst als Antichristen bezeichnet hatte, dann war dies nur damit zu rechtfertigten, dass der "Heilige Vater" sich als Stellvertreter Christi auf Erden ausgab. Ein Angriff auf Gottes Souveränität und Willen. Geistlich gebührt die Anrede Vater nur Gott. Die Bedeutung von Antichrist kann im Griechischen als "gegen" oder "anstatt" gelesen werden. In diesem Sinne stellt das Papsttum zu jeder Zeit eine antichristliche Position dar. Allerdings nur im geistlichen Sinne, als Person wird der Antichrist erst als größter Verführer aller Zeiten, zu Beginn der Drangsalszeit auftreten, Solange haben wir es immer wieder mit dem Geist des Antichristen zu tun. Foto: Wim van`t Einde

  • Warum sind die Juden eigentlich so schlau?

    Der größte Teil der Nobelpreisträger ist jüdischer Abstammung. Ebenso ist es eine Tatsache, dass Juden einen besonderen Humor haben, angesiedelt zwischen Selbstironie und einem feinen Gespür für menschliche Schwächen. So sind die theologischen Vorträge von Arnold Fruchtenbaum, einem messianischen Juden, angereichert mit humorvollen Einlagen zur Geschichte des Judentums. Hier eine Nacherzählung: Im Zarenreich waren die Juden ziemlich verachtet. Wer etwas auf sich hielt, vermied den Kontakt mit ihnen. Auf einer Bahnstation traf es sich nun, dass ein Offizier seiner Majestät den überfüllten Zug nach Moskau betrat. Es fand sich nur noch ein leeres Abteil, indem ein Jude saß, vor sich ein Stapel Bücher. Selbstverständlich war es unter der Würde eines Soldaten des Zaren, hier Platz zu nehmen. So machte sich der Mann auf und durchsuchte alle Waggons nach einem freien Sitzplatz ,- vergeblich. Schließlich landete der Offizier wieder in dem Abteil des Juden und setzte sich mit strenger Miene ihm gegenüber. Nach einer Weile begann der Offizier den Juden hinter den Büchern zu beobachten. Mehr aus Langeweile stellte er schließlich die Frage in den Raum: Warum sind die Juden eigentlich so schlau? ​Der Rabbi hob langsam seinen Kopf, fixierte den Russen über die Ränder seiner Lesebrille und antwortete kurz und knapp: Weil sie Heringe essen. Während der Offizier noch ungläubig stutze und sich auf den Arm genommen fühlte, fuhr der Jude fort. Ich esse ständig welche, zufällige habe ich noch was dabei. Der Jude zog eine Büchse aus seinem Mantel und hielt sie dem Offizier mit den Worten hin: Für zwanzig Rubel können sie sie haben. Der Uniformierte schaute auf die Büchse, dann auf den Stapel Bücher vor sich und wieder auf die Büchse. Weiterhin streckte der Jude ihm die Heringe entgegen, begleitet von einem wohlwollendem Lächeln. Ein gewisses Leeregefühl bereitete sich im Magen aus und in dem Soldaten begann es sichtlich zu arbeiten. ​ Etwas langsam zog er schließlich einen Beutel aus seinem Umhang und reichte das Geld herüber. Nachdem die Heringe verspeist waren, stellte sich ein wohliges Sättigungsgefühl ein. Nachdenklich schaute der Offizier auf die leere Büchse vor sich. Schließlich zeigten sich Falten auf der Stirn und er richtete nun unverwandt den Blick auf den Juden. Der seinerseits war wieder ins Lesen vertieft, als der Offizier mit unterdrückter Stimme raunte: Zwanzig Rubel? In Moskau zahle ich fünf dafür! ​ Ein mildes Lächeln machte sich auf dem Gesicht des Rabbis breit. Ohne den Blick vom Buch aufzuheben, hörte ihn der Offizier sagen: Na sehen sie, schon schlau geworden. ​ Nach Arnold Fruchtenbaum

  • Gott Asien und Europa

    Jesaja 49/1-13 Gottes Knecht wird das Licht der Völker1 Hört mir zu, ihr Inseln, und ihr Völker in der Ferne, merkt auf! Der HERR hat mich berufen von Mutterleibe an; er hat meines Namens gedacht, als ich noch im Schoß der Mutter war. 2 Er hat meinen Mund wie ein scharfes Schwert gemacht, mit dem Schatten seiner Hand hat er mich bedeckt. Er hat mich zum spitzen Pfeil gemacht und mich in seinem Köcher verwahrt. 3 Und er sprach zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, durch den ich mich verherrlichen will. 4 Ich aber dachte, ich arbeitete vergeblich und verzehrte meine Kraft umsonst und unnütz. Doch mein Recht ist bei dem HERRN und mein Lohn bei meinem Gott. 5 Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleib an zu seinem Knecht bereitet hat, dass ich Jakob zu ihm zurückbringen soll und Israel zu ihm gesammelt werde – und ich bin vor dem HERRN wert geachtet und mein Gott ist meine Stärke –, 6 er spricht: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Völker gemacht, dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde.[1] Die Wiederherstellung Israels 7 So spricht der HERR, der Erlöser Israels, sein Heiliger, zu dem, der verachtet ist von den Menschen und verabscheut vom Volk, zu dem Knecht der Tyrannen: Könige sollen sehen und aufstehen, und Fürsten sollen niederfallen um des HERRN willen, der treu ist, um des Heiligen Israels willen, der dich erwählt hat. 8 So spricht der HERR: Ich habe dich erhört zur Zeit der Gnade und habe dir am Tage des Heils geholfen und habe dich bereitet und zum Bund für das Volk bestellt, dass du das Land aufrichtest und das verwüstete Erbe zuteilst, 9 zu sagen den Gefangenen: Geht heraus!, und zu denen in der Finsternis: Kommt hervor! Am Wege werden sie weiden und auf allen kahlen Höhen ihre Weide haben. 10 Sie werden weder hungern noch dürsten, sie wird weder Hitze noch Sonne stechen; denn ihr Erbarmer wird sie führen und sie an die Wasserquellen leiten. 11 Ich will alle meine Berge zum ebenen Wege machen, und meine Pfade sollen gebahnt sein. 12 Siehe, diese werden von ferne kommen, und siehe, jene vom Norden und diese vom Meer und jene vom Lande Sinim[2]. 1 Jesaja 40-43 Im Gegensatz zu Fernasien, Amerika und Australien spielt Europa, genannt die Ijim, eine Rolle in den Offenbarungen der Bibel. Wenn man von dem Zentrum biblischer Geschichte ausgeht, dann spielen Völker und Nationen eine Rolle, die mit Israel, dem Mittelpunkt der Erde, irgendwie in Kontakt kommen. Aus diesem Blickwinkel sind die Inseln des Mittelmeers und das dahinterliegende Festland die Ijim. Beide Begriffe stehen demnach für Europa zur Zeit des Alten Testaments, sowie in der Offenbarung des Neuen Testaments. Von ihrer Abstammung sind die Völker Europas auf Jafet zurückzuführen, einem der drei Söhne Noahs. 1.Mos10/1 Dies ist das Geschlecht der Söhne Noahs: Sem, Ham und Jafet. Und es wurden ihnen Söhne geboren nach der Sintflut. 2 Die Söhne Jafets sind diese: Gomer, Magog, Madai, Jawan, Tubal, Meschech und Tiras. Hier werden Völker und Nationen genannt, die in der Endzeit für Israel eine besondere Rolle spielen. Jafet ist jener Sohn Noahs, der sich nach der Sprachenverwirrung nach Norden in Richtung Europa und Asien gewandt hatte. Folgende Namen können so zugeordnet werden: Gog, ist der endzeitliche Führer im äußersten Norden. Er ist der Fürst von Rosh, Meschech und Tubal. Meschech, die Griechen nannten dieses Volk die Mosrheu, sie lebten zwischen Schwarzen- und Kaspischen und Meer. Tubal, auch ein Volk zwischen Schwarzen- und Kaspischen Meer. Gomar, ist der Vater der Kelten und Germanen Madai, das sind die Meder, die sich einst mit den Persern zu einem Weltreich zusammengesetzt hatten. Heute können wir die Millionen von Kurden zu diesem Volksstamm zählen. Jawan, das alttestamentliche Wort für Griechenland. Der Fürst von Rosh, kann zeitgeschichtlich nicht so einfach zugeordnet werden. Damals, zur Zeit Hesekiel gab es dieses Land bisher nicht. Es handelt sich somit um eine Prophetie auf eine zukünftige Zeit, in der sich dieses Volk er zusammenfinden würde. Es handelt sich um einen prophetischen Namen. Im 8. Jahrhundert n.Chr. haben Stämme aus Skandinavien damit begonnen, über die Flüsse bis zum Schwarzen Meer zu rudern. Dort haben sie mit dem Byzantinischen Reich, dem oströmischen Reich, Handel getrieben. Die Schweden haben sich so mit den Ostslawen vermischt und sogar die Führung übernommen. So entstand das Reich der Rus, abstammend von einem führenden Stamm der Schweden, mit dem gleichen Namen. Rus = Rosh. Um das Jahr tausend n.Chr. bildete Kiew das Machtzentrum, später verlagerte es sich nach Moskau. Seitdem gab es immer ein Ringen, welche Stadt die führende sei. Vom Ursprung gehören somit Russland und die Ukraine zusammen. Magog, das Reich der Skythen, nördlich vom Schwarzen Meer. ...von Sonnenaufgang China, Indien, Nord- und Südkorea, Vietnam Kusch, (Kuschieter) das Gebiet südlich von Ägypten, Sudan, Schwarz-Afrika Put Libyen Saba, Dedan, Tharis, Völker, die dem Weltuntergang zuschauen. Angriff auf Israel vom äußersten Norden (Gog) in der Großen Drangsal Der äußerste Norden ist ein Hinweis auf Gog, jene Verbündete Russlands, die ebenfalls nach Israel ziehen, um in den Dritten Weltkrieg einzugreifen. Und Gott prophezeit durch Hesekiel 38: 10 So spricht der Herr, HERR: Und es wird geschehen an jenem Tag, da werden Dinge in deinem Herzen aufsteigen, und du wirst einen bösen Plan schmieden[6] 11 und sagen: Ich will hinaufziehen gegen ein offenes Land, will über die kommen, die sich ruhig verhalten, in Sicherheit wohnen – sie alle wohnen ⟨ja⟩ ohne Mauern, auch Riegel und Tor[7] haben sie nicht –, 12 um Raub zu rauben und Beute zu erbeuten, um deine Hand zu kehren gegen die ⟨wieder⟩ bewohnten Trümmerstätten und gegen ein Volk, das aus den Nationen gesammelt ist, das Viehbesitz und ⟨andere⟩ Habe erworben hat, ⟨Leute,⟩ die den Mittelpunkt der Erde bewohnen. 13 Saba und Dedan und die Aufkäufer von Tarsis und all seine Händler[9] werden zu dir sagen: Kommst du, um Raub zu rauben? Hast du dein ⟨Kriegs⟩aufgebot aufgeboten, um Beute zu erbeuten, um Silber und Gold davonzutragen, um Vieh und ⟨andere⟩ Habe wegzunehmen, um einen großen Raub zu rauben? 14 Darum weissage, Menschensohn, und sage zu Gog: So spricht der Herr, HERR: Wirst du dich an jenem Tag, wenn mein Volk Israel in Sicherheit wohnt, nicht aufmachen[10] 15 und von deinem Ort kommen, vom äußersten Norden her, du und viele Völker mit dir – die alle auf Pferden reiten, ein großes Aufgebot und ein zahlreiches Heer –, 16 und wirst gegen mein Volk Israel heraufziehen wie eine Wolke, um das Land zu bedecken? Am Ende der Tage wird es geschehen, dass ich dich über mein Land kommen lasse, damit die Nationen mich erkennen, wenn ich mich an dir, Gog, vor ihren Augen als heilig erweise. Eigentlich wird Russland gegen den Feind im Westen losstürmen wollen, doch Gott kündigt in der Prophetie an, dass ER ihn durch Maulhaken umlenken wird nach Süden, nach Israel. Während Gog mit seinen Verbündeten über die Berge im Osten Israels einzieht, wird Gott ein fürchterliches Erdbeben über die Region hereinbrechen lassen, das die ganze Welt zu spüren bekommt. Im Zuge dieses Ereignisses wird es zu einer Selbstvernichtung kommen, die Armeen werden aufeinander losgehen. Der folgende Bibelvers spricht davon, dass Feuer vom Himmel fallen wird, was obendrein auf einen Atomschlag schließen lässt.: 17 So spricht der Herr, HERR: Bist du ⟨nicht⟩ der, von dem ich in vergangenen Tagen geredet habe durch meine Knechte, die Propheten Israels, die in jenen Tagen jahre⟨lang⟩ weissagten, dass ich dich über sie kommen lassen würde? 18 Und an jenem Tag wird es geschehen, an dem Tag, wenn Gog in das Land Israel kommt, spricht der Herr, HERR[11], da wird mein Grimm in meiner Nase aufsteigen. 19 Und in meinem Eifer, im Feuer meiner Zornglut habe ich geredet: Wenn an jenem Tag nicht ein großes Beben im Land Israel sein wird[12]! 20 Und vor mir werden beben die Fische des Meeres und die Vögel des Himmels und die Tiere des Feldes und alle Kriechtiere, die auf dem Erdboden kriechen, und alle Menschen, die auf der Fläche des Erdbodens sind; und die Berge werden niedergerissen werden, und die Felsstufen[13] werden einstürzen, und jede Mauer wird zu Boden fallen. 21 Und ich rufe auf meinem ganzen Gebirge das Schwert über ihn herbei, spricht der Herr, HERR[14]; da wird das Schwert des einen gegen den anderen ⟨gerichtet⟩ sein. 22 Und ich werde ins Gericht mit ihm gehen[15] durch Pest und durch Blut. Und einen überschwemmenden Regen und Hagelsteine, Feuer und Schwefel lasse ich auf ihn regnen und auf seine Scharen und auf die vielen Völker, die mit ihm sind. 23 Und ich werde mich groß und heilig erweisen und werde mich kundtun vor den Augen vieler Nationen. Und sie werden erkennen, dass ich der HERR bin. Rosh, Magog, Mescheck, Tubal bilden den äußersten Norden. Man wurde schon im 10. Jahrhundert christlich, die Blütezeit war im 11. Jahrhundert. Die Rus kam dem byzantinischen Reich einmal zu Hilfe, als es militärisch bedrängt wurde. Als Belohnung wollte der Fürst der Rus eine Tochter aus dem Königshaus der Byzantiner. Man ging darauf ein, stellte aber die Bedingung, dass der Fürst des Nordens zuvor sich bekehrte. Dadruch wurde das russische Reich christianisiert. Vom Ursprung her, kannten die Söhne Noahs und deren Nachkommen noch den Schöpfergott, von dem die Eltern immer wieder erzählt hatten. Doch bald verlor sich bei einigen diese Erinnerung und man wandte sich selbst gemachten Göttern zu, so wie schon der Turmbau zu Babel ein Zeichen der Abkehr von Gott, hin zu den Geistern und Dämonen der unsichtbaren Welt des Himmels war. Gott reagiert auf diese erste esoterische Zusammenrottung der Menschen mit der Sprachverwirrung. 1.Mos 10/11 Nach der Sprachenverwirrung von Babylon wanderten die drei Söhne Noahs jeweils in unterschiedliche Himmelsrichtungen aus. Ham nach Süden in Richtung Afrika, Sem in Richtung Osten nach Asien und Jafet zu den Ijim, den Ländern am nördlichen Mittelmeer. Von der Türkei bis Spanien, die ganze Inselwelt, heute genannt Europa. Die Rede ist von den Germanen und Kelten. Im Buch Ester 10/1 wird erwähnt, dass der König von Persien Xerxes die Mittelmeerinseln Ijim besteuert hat. PS 22/28 spricht von Europa im 1000-jährigen Reich. Nachdem das Lamm Gottes auch Europa gerichtet haben wird, werden die Überlebenden (Nachkommen) den Messias anbeten und Abgaben bringen. 28 Es werden daran denken und zum HERRN umkehren alle Enden der Erde, und vor dir werden niederfallen alle Geschlechter der Nationen. 29 Denn dem HERRN ⟨gehört⟩ das Königtum, er herrscht über die Nationen. 30 Es aßen und warfen sich ⟨vor ihm⟩ nieder alle Fetten der Erde; vor ihm werden niederknien alle, die in den Staub hinabfuhren, und der, der seine Seele nicht am Leben erhielt. 31 Nachkommen werden ihm dienen; man wird vom Herrn erzählen einer Generation, 32 die kommen wird. Sie werden verkünden seine Gerechtigkeit einem Volk, das noch geboren wird, denn er hat es getan. PS 97/1 berichtet von Europa, das sich im Tausendjährigen Reich freuen wird unter der Herrschaft des Messias Jesus. 1 Der HERR ist König! Es jauchze die Erde! Es sollen sich freuen, die vielen Inseln (Europa)! Jes 11/11 Ankündigung der Rückkehr der Juden aus Europa und anderen Ländern nach Israel. 11 Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der Herr noch einmal seine Hand erheben um den Rest seines Volkes, der übrig bleibt, loszukaufen aus Assur und Ägypten, aus Patros und Kusch, aus Elam, Schinar und Hamat und von den Inseln des Meeres (Europa). Jes 24/15 Europa im 1000-jährigen Reich, dass der HERR von dort aus angebetet wird. 15 Darum gebt dem HERRN Ehre im Osten, auf den Inseln des Meeres (Europa) dem Namen des HERRN, des Gottes Israels! Jes 40/15 Nationen sind geachtet, wie ein Tropfen am Eimer und die Ijim (Europäer) sind wie ein Stäubchen, das empor schwebt. Europa als stolzer Kontinent, der es schwerlich erträgt, dass andere diese Rolle ihm streitig machen, wird gedemütigt. 15 Siehe, Nationen gelten wie ein Tropfen am Eimer und wie Staub auf der Waagschale. Siehe, Inseln (Europa) hebt er hoch wie ein Stäubchen. Jes 41/1-5 Europa unter der Persischen Eroberung druch Kyros I ( *vor 657 v. Chr.; † um 600 v. Chr.) 1 Hört mir schweigend zu, ihr Inseln! Und die Völkerschaften sollen neue Kraft gewinnen. Sie sollen herzutreten, dann mögen sie reden: Lasst uns miteinander vor Gericht treten! 2 Wer hat vom ⟨Sonnen⟩aufgang her den erweckt, dessen Fuß Gerechtigkeit begegnet? ⟨Wer⟩ gibt Nationen vor ihm dahin und stürzt Könige hinab? Sein Schwert macht sie wie Staub, sein Bogen wie verwehte Strohstoppeln. 3 Er jagt ihnen nach, zieht wohlbehalten einher, berührt den Weg nicht mit seinen Füßen. 4 Wer hat es gewirkt und getan? Der Prophet Jesaja beschreibt hier ein armseliges Europa in Bedrängnis durch die Perserkriege (490 und 479 v.Chr.). Die Perser haben die griechischen Stadtstaaten überfallen und wollten weiter Europa erobern. Wie alle Völker hatte sich auch Europa vom Schöpfergott abgewandt und war Götzenbildern verfallen. Gott führt hier die Ijim (Europäer) vor, wie sie sich im Produzieren von Göttern ermutigen. Handwerkliche Basteleinen, die drohen zusammenzufallen, wenn sie nicht mit Nägeln fixiert werden. Aber der HERR bringt sich in Erinnerung. Der die Generationen ruft von Anbeginn. Ich, der HERR, bin der Erste, und bei den Letzten bin ich derselbe. 5 Die Inseln haben es gesehen und fürchten sich, es erbeben die Enden der Erde. Sie näherten sich und kamen herbei. 6 Einer hilft dem andern und sagt zu seinem Bruder: Sei mutig! 7 Und der Künstler ermutigt den Goldschmied. Der mit dem Hammer glättet, ⟨ermutigt⟩ den, der auf den Amboss schlägt und sagt von der Lötung: Sie ist gut. Und er befestigt es mit Nägeln, dass es nicht wackelt. Das persische Weltreich (550-330 v.Chr.), reichte von Indien über Teile Nordafrikas über die Türkei bis nach Europa hinein. Wie schon oben angedeutet, sagt Gott hier den Germanischen Stämmen, dass ER es war, der die Perser von Sonnenaufgang her gerufen hat, um die ganze damalige Welt zu erobern. Ferner bescheinigt Gott den Germanischen Stämmen, dass sie Angst bekommen und Zuflucht bei stummen Göttern gesucht hatten. Ja, man hätte sich Mut zugesprochen, in dem man die Künstler und Handwerker anspornte, Figuren zu basteln und sie zu befestigen, damit sie nicht wackelten. Hier aber werden die Europäer aufgerufen, sich IHM zuzuwenden. Bisher hatte man die Prophetien des Alten Testaments ignoriert und nicht den Vorhersagen des lebendigen Gottes geglaubt. Prophetien, in denen der Persische König sogar mit seinem Eigennamen "Kyros" vorausgesagt wurde. Man hätte also nur nachlesen brauchen, um den Gott der Bibel als allein mächtigen Gott zu erkennen. Vergeblich. Europa (die Ijim) unter der Herrschaft Gottes Jes 42/ 4 Er wird nicht verzagen[3] noch zusammenbrechen[4], bis er das Recht auf Erden aufgerichtet hat. Und die Inseln warten auf seine Weisung. – 10 Singt dem HERRN ein neues Lied, seinen Ruhm vom Ende der Erde: Es brause das Meer[9] und seine Fülle, die Inseln und ihre Bewohner! 12 Dem HERRN sollen sie Ehre geben und seinen Ruhm auf den Inseln verkündigen! 15 Ich werde Berge und Hügel ausdörren und all ihr Kraut vertrocknen lassen. Und ich werde Ströme zu Inseln machen und Teiche trockenlegen. 49/1. Europa und der Messias 1 Hört auf mich, ihr Inseln, und horcht auf, ihr Völkerschaften, ⟨die ihr⟩ von fern her ⟨seid⟩! Der HERR hat mich berufen vom Mutterleib an, hat von meiner Mutter Schoß an meinen Namen genannt. Jes 51/5. Europa und die Ijim warten auf das Heil Gottes Im Nu 5 ist nahe meine Gerechtigkeit, mein Heil[4] ist hervorgetreten, und meine Arme werden die Völker richten. Auf mich hoffen die Inseln, und auf meinen Arm warten sie. 6 Erhebt zum Himmel eure Augen und blickt auf die Erde unten! Denn der Himmel wird wie Rauch zerfetzt werden, und die Erde wird zerfallen wie ein Kleid, und ihre Bewohner werden dahinsterben wie Mücken[ Jes 59/18 Gottes Gericht über Europa 18 Gemäß den Taten, wie es angemessen ist, wird er vergelten: Zorn seinen Gegnern, Vergeltung seinen Feinden; den Inseln wird er ⟨ihr⟩ Tun vergelten[11]. 19 Dann werden sie den Namen des HERRN fürchten vom ⟨Sonnen⟩untergang an und vom Sonnenaufgang seine Herrlichkeit. Jes 60/9 Europa im 1000-jährigen Reich ,und die Rückführung der letzten Juden 9 Denn auf mich hoffen die Inseln[3], und die Schiffe von Tarsis ⟨ziehen⟩ voran, um deine Kinder aus der Ferne zu bringen, ihr Silber und ihr Gold mit ihnen, zum Namen[4] des HERRN, deines Gottes, und zu dem Heiligen Israels, weil er dich herrlich gemacht hat. – 10 Und die Söhne der Fremde werden deine Mauern bauen und ihre Könige dich bedienen; denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meiner Huld[5] habe ich mich über dich erbarmt. Jes 66/19 Europa im 1000-jährigen Reich Ich richte unter ihnen ein Zeichen auf und sende Entkommene von ihnen zu den Nationen, nach Tarsis, Put[Pul] und Lud,[Meschech und Rosh]⟨zu denen,⟩ die den Bogen spannen, nach Tubal und Jawan[18], zu den fernen Inseln, die die Kunde von mir nicht gehört und meine Herrlichkeit nicht gesehen haben. Und sie verkünden meine Herrlichkeit unter den Nationen. Jer 2/10 Die Europäer, die Ijim wechseln nicht einfach ihre Götter aus aber die Juden sind vom lebendigen Gott abgefallen und haben andere Götter angenommen. Aber die Germanen blieben über Generationen hinweg bei ihren toten Göttern und die Kelten. 10 Fahrt doch hinüber zu den Inseln der Kittäer[Cypern und die griechischen Inseln] und seht, sendet nach Kedar[11] und gebt gut acht und seht, ob so etwas ⟨dort je⟩ geschehen ist! 11 Hat irgendeine Nation die Götter vertauscht? – Und jene sind nicht ⟨einmal⟩ Götter[arabischer Stamm im Osten]! Aber mein Volk hat seine Herrlichkeit vertauscht gegen das, was nichts nützt. Jer 25/22 Wieder eine Gerichtsprophetie über Israel und Europa 17 Da nahm ich den Becher aus der Hand des HERRN und ließ all die Nationen trinken, zu denen der HERR mich gesandt hatte: 18 Jerusalem und die Städte von Juda und ihre Könige, ihre Obersten, um sie zur Trümmerstätte, zum Entsetzen, zum Gezisch[9] und zum Fluch zu machen, wie es am heutigen Tag ist, – 19 den Pharao, den König von Ägypten, und seine Knechte, seine Obersten und sein ganzes Volk 20 und das ganze ⟨Völker⟩gemisch und alle Könige des Landes Uz und alle Könige des Landes der Philister, Aschkelon, Gaza und Ekron sowie den Rest von Aschdod – 21 Edom, Moab und die Söhne Ammon 22 und alle Könige von Tyrus und alle Könige von Sidon und die Könige der Wüste[10], die jenseits des Meeres ⟨liegt⟩, 2 Jer 22/10 Hier sollen die Ijim hören, dass der Gott, der das jüdische Volk zerstreut hat, es auch wieder sammeln wird. Nach 2000 Jahren Zerstreuung Hes 26/15 + 18 der Untergang von Tyrus, und wie die Ijim sich darüber entsetzen, weil die wichtigste Handelsstadt der Antike verloren gegangen ist. Hes 26/3,6,15,25, dieIjim, die mit dem damaligen Welthandelszentrum Tyrus in Handelsbeziehungen standen. Hes 39/6 Gottes Gericht in der Endzeit über die Ijim und über Russland. Dan 11/18 Über Antiochus III, der die griechischen Inseln erobern wollte Zef 2/11 Europa im 1000-jährigen Reich, Gott wird auf den Ijim angebetet werden. .

  • Das Reich der Himmel

    »Himmelreich« meint also genau wie »Reich Gottes« den Bereich, in dem Gott sich als Herr erweist. Er liegt nicht, wie es oft missverstanden wird, im Himmel, sondern gerade in unserer Welt und in unserem Leben. Das Anbrechen der Herrschaft Gottes ist das zentrale Anliegen, um das es Jesus in seinem ganzen Wirken geht.

  • Professor Moscati -Arzt und Engel der Armen 2007. *****

    Neapel, Anfang des 20. Jahrhunderts. Giuseppe Moscati und sein Freund Giorgio Piromallo sind zwei frisch approbierte Ärzte. Moscati liegen besonders die Armen und Sterbenden am Herzen. Schnell spricht sich herum, dass er auch Patienten bei sich behandelt. Die Schlangen vor seinem Haus werden täglich länger. Für seine Verlobte Elena Cajafa bleibt da kaum noch Zeit. Wird sie dennoch zu ihm halten? (Amazon) Wieder einmal vermittelt der Aufmacher eines Filmes einen falschen Eindruck. Nur in zweiter Linie geht es in diesem Lebensbericht um Liebesgeschichten. Zumal es in den Memoiren von Moscati heißt, dass er früh sein Leben in den Dienst der Medizin gestellt hat. Aber der Film, jeder Film schafft seine eigene Realität. Dennoch gelingt es ihm, die menschliche Hingabe und den Glauben des Professors realistisch zu vermitteln. Ganz ohne falsche Charme bekennt sich der Hauptdarsteller zu Jesus und betet das Vaterunser für seinen sterbenden Doktorvater. Was in anderen Filmproduktionen ein No-Go darstellt, darum kommt man bei einem solchen Porträt schwerlich umhin: ein klares Bekenntnis zum christlichen Glauben. Und so ist Moscati nicht nur ein Vorbild für die Zunft der Ärzte, sondern für jeden gläubigen Christen. Hier erfährt ein Mann, welche Gabe und Berufung er empfangen hat und gibt sich ihr ganz hin. Ja, er verleugnet seine eigenen Bedürfnisse und geht ganz in der Liebe zu bedürftigen Menschen auf. Er opfert sein Leben mit Freude und Begeisterung den Menschen, die ihm Gott anvertraut. Auch wenn nur Undank und Hass ihm entgegenschlagen, wie durch seinen besten Freund. Wenn Moscati, offensichtlich erschöpft und gesundheitlich mitgenommen, am frühen Ende seines Lebens dennoch Frieden empfindet, dann schenkt ihm der HERR auch hier Gnade, denn wie es so schön heißt: So wie man gelebt hat, so stirbt man auch. Eine wunderbare Verheißung und ein Ziel, dass ich mir gerne zu eigen machen möchte. Und dazu braucht es leuchtende Beispiele, wie die Geschichte des Giuseppe Moscati. Wikipedia: Giuseppe Moscati wurde 1880 als Sohn einer adligen Familie geboren. Er war das siebte von neun Kindern. Schon als Junge gelobte er ewige Keuschheit. Nach dem Abitur am Vittorio Emanuele Institut nahm er 1897 das Medizinstudium an der Universität Neapel auf, welches er 1903 mit dem Doktorat abschloss. Seine berufliche Tätigkeit begann er am Incurabili-Krankenhaus, 1908 wurde er Assistent am Institut für Physiologische Chemie. 1911 wurde er zum Privatdozenten für Physiologische Chemie ernannt. Später wurde er Direktor des Instituts für Pathologische Anatomie. Einen Ruf als Professor für Physiologische Chemie schlug er aus, um sich weiterhin der Arbeit im Krankenhaus widmen zu können. 1922 wurde er Privatdozent für Allgemeine Medizin. Nach kurzer Krankheit starb er 1927. Wirken Gedenktafel für Moscati in Neapel Bereits frühzeitig zeichnete sich Giuseppe Moscati durch seinen humanitären Einsatz aus. Beim Ausbruch des Vesuv im Jahre 1906 leistete der den Betroffenen unmittelbare Hilfe und veranlasste u. a. die Räumung des Krankenhauses in Torre del Greco. Auch bei der Cholera-Epidemie in Neapel im Jahre 1911 war er Tag und Nacht bei den Kranken. Während des Ersten Weltkriegs behandelte er ca. 3000 Soldaten. Er kümmerte sich dabei auch um die geistige Gesundheit der Soldaten und verfasste beispielsweise Tagebücher und Gedichte für sie. Giuseppe Moscati war dafür bekannt, sich in besonderem Maße um die Armen und die Sterbenden zu sorgen. Oft nahm er kein Honorar oder arbeitete nur für eine geringe Entlohnung und gab zudem beträchtliche Spenden für Medikamente für notleidende Kranke. Obgleich Moscati den Ruf als Professor nach Neapel ausschlug, betätigte er sich doch immer auch als Lehrer; ein Gebiet, auf dem er nach dem einhelligen Zeugnis seiner Schüler besondere Begabung hatte. Moscati Grab, Gesù Nuovo Kirche, Neapel Die zwei von der katholischen Kirche (für die Seligsprechung notwendigen) anerkannten Wunder sind die Heilung eines Patienten an Morbus Addison sowie die Heilung eines Patienten an zerebrospinaler Meningitis. Als anerkanntes Wunder im Rahmen der Heiligsprechung gilt die Heilung eines Patienten mit akuter Leukämie nach Moscatis Tod; der Mutter des Patienten war Moscati im Traum erschienen und sie bat ihn daraufhin in Gebeten um Beistand. Die Bedeutung Moscatis verdeutlicht ein Auszug aus der Rede des damaligen Papstes Johannes Paul II. zur Heiligsprechung: „Der Mann, den wir als Heiligen der Weltkirche seit heute anrufen werden, erscheint uns als eine tatsächliche Verwirklichung vom Ideal des christlichen Laien. Joseph Moscati, Chefarzt, ausgezeichneter Forscher, Universitätslehrer für Humanphysiologie und physische Chemie, erlebte seine vielseitigen Aufgaben mit dem Fleiß und Ernst, die für die Ausübung dieser schwierigen weltlichen Berufe notwendig sind. Von diesem Standpunkt aus ist Moscati als Vorbild nicht nur zu bewundern, sondern, besonders vom Sanitätspersonal, auch nachzuahmen. Er ist Vorbild, selbst für die Menschen, die seinen Glauben nicht billigen.“ Freigabe ab 16 empfohlen

  • 8. Abraham

    2111 – 1936 v.Chr. Der erste Bund zwischen Gott und Mensch Abram, wie Abraham zu Beginn hieß, war ein gottesfürchtiger Mann und lebte im Land Ur, einer sehr wohlhabenden Stadt im heutigen Irak. Er kannte den Gott Noahs und vertraute Ihm. Als Gott ihn aufforderte, seine Heimat zu verlassen, um ins gottlose Kanaan zu ziehen, gehorchte er und war bereit, Gott zu vertrauen, denn er sollte alles hinter sich lassen. Allerdings hielt sich Abram nicht immer an alle Anweisungen Gottes und so nahm er auch Familie mit. Dieser Ungehorsam Abrahams wirkte sich immer wieder als Bremsklotz aus. Doch das konnte Gottes Pläne nicht aufhalten und so wurde Abraham der Erste, bei dem die Schrift von Glauben redet. Der Bund der Beschneidung, den Gott mit Abraham schließt, begründet sich allein auf den Zusagen Gottes. Abraham wird von einer Verpflichtung ausgenommen, weil Gott schon jetzt weiß, dass Abraham und seine Nachfahren untreu werden. Der HERR geht also eine einseitige Verpflichtung ein, nach der der Mensch eigentlich nur Nutznießer sein kann, solange er bereit ist, seine Schuld einzugestehen und von bösen Wegen umzukehren. Gott verspricht Abraham zahlreich Nachkommen, wobei ER auch von "Seinem Nachkommen" spricht. Hier kündigt sich das Heil für alle Völker durch Jesus Christus an, der die Verheißung erfüllen wird, dass durch Abraham alle Völker gesegnet werden: Durch seinen Nachkommen, den Messias aus dem jüdischen Volk. Gott verspricht Abrahams Nachkommen das Land zwischen dem Nil in Ägypten und dem Euphrat im heutigen Syrien. Wegen einer Hungersnot flieht Abraham gegen den Willen Gottes nach Ägypten und wird dort sehr reich. Er gibt seine wunderschöne Frau Sarah als seine Schwester aus, um nicht ermordet zu werden. Abram kehrt nach Kanaan zurück. Durch seinen Ungehorsam hat Gott lange Zeit geschwiegen. Nun geht die Geschichte weiter. Gott nennt Abram jetzt Abraham (Vater der Menge an Völkern) und schließt einen Bund mit ihm, für dessen Einhaltung Gott allein die Verantwortung übernimmt. Es ist der Bund der Beschneidung. Gott führt die Beschneidung ein, die die Notwendigkeit von Erlösung für das zukünftige Volk vor Augen führen soll. Abram zieht mit einer kleinen Privatarmee aus, um seinen Neffen, Lot, aus der Gefangenschaft zu befreien und erzielt einen unbeschreiblichen Sieg. Abraham wird von Melchisedek, dem damaligen König von Jerusalem, geehrt, und Abraham spendet ihm den zehnten Teil seiner Kriegsbeute. Gott verspricht Abraham einen Sohn durch seine Frau Sarah, die schon im hohen Alter keine Kinder mehr bekommen kann. Abraham beherbergt drei Engel, die auf dem Weg nach Sodom sind, um diese Stadt und 4 weitere wegen ihrer Gottlosigkeit zu zerstören. Abraham verhandelt mit Gott, wenn es nur 10 Gerechte in der Stadt gäbe, dass Sodom nicht mit Feuer überschüttet würde. Die Engel treffen in Sodom auf Lot, der sie freundlich aufnimmt. Doch die Stadtbewohner wollen mit den Fremdlingen Unzucht treiben, aber Lot schützt sie. Letztendlich muss Lot mit seiner Familie die Stadt verlassen, weil nun Feuer vom Himmel fällt. Auf der Flucht schaut sich die Frau von Lot um und erstarrt zur Salzsäule. Die Töchter Lot's treiben später mit dem betrunkenen Vater in den Bergen Inzucht. Abraham hört auf den Rat Sarahs und zeugt mit einer Ägyptischen Nebenfrau einen Sohn, den er Ismael nennt. *Isaak 2011 v.Chr. Im Alter von über 90 Jahren gebiert Sarah Isaak, den von Gott versprochenen Stammhalter. Der jüngere Isaak wird von seinem älteren Bruder gehänselt und so wird Ismael mit seiner Mutter Hagar fortgeschickt. Gott stellt Abraham auf die Probe und fordert ihn auf, seinen einzigen Sohn Isaak zu opfern. Vertrauensvoll zieht Abraham mit seinem Sohn los, um ihn an einem bestimmten Ort zu opfern. Wohl wissend, dass Gott ihm zugesagt hat, aus ihm, diesem Sohn, ein großes Volk erwecken wird. Im letzten Augenblick greift Gott ein und Abraham opfert statt seines Sohnes einen Widder. Gott belohnt die Treue Abraham und kündigt an, aus ihm eine große Nation zu machen, ihn zu segnen und seinen Namen groß werden zu lassen. Seine Nachkommen sollen so zahlreich wie die Sterne am Himmel sein. Nachdem Sarah stirb, heiratet Abraham noch zweimal und stirbt im Alter von 175 Jahren und wird von seinen Söhnen Isaak und Ismael begraben. Einhundert Jahre, nach dem er sich mit Gott auf den Weg gemacht hatte. ​ Weitreichende Prophezeiungen begleiten die Geschichte Abrahams. So wird die umherirrende Nebenfrau Hagar, die Mutter von Ismael, von Gott selbst in der Wüste getröstet. Gott kündigt an, dass ER ihren Sohn segnen und er ein Unruhestifter und Vater eines mächtigen Volkes werden wird. Aus den Islamitern wird einmal der Islam hervorgehen. Wie oben schon ausgeführt, fordert Gott Abraham auf, seinen Sohn Isaak, gezeugt mit seiner jüdischen Frau Sarah, als Opfer darzubringen. Abraham folgt der Aufforderung Gottes im festen Glauben, dass ein Wunder passieren und Isaak nicht sterben würde. Im letzten Moment ruft Gott Abraham an und fordert ihn auf, einen Bock statt des Sohnes zu opfern. Gott hat seinen Freund Abraham spüren lassen, was es bedeutet, einen Sohn zu opfern. Zweitausend Jahre später wird Gott selbst seinen Sohn opfern, durch den Opfertod Christ am Kreuz, am gleichen Ort, genannt Golgatha. 1. Mose 11/26

  •  3. Der Sündenfall

    Aufstand gegen Gott. Gott hatte dem Menschen große Fähigkeiten und Freiheiten gegeben. Es gab jedoch einen Baum im Garten, von dessen Früchten sollten sie nicht essen, weil sie sonst Gut und Böse unterscheiden könnten und sterben mussten. Der Teufel schlich sich in Gestalt der Schlange an Eva heran und überredete sie vom Baum der Erkenntnis zu essen, mit dem Versprechen, wie Gott zu werden. Eva gab auch ihrem Mann von der verbotenen Frucht und Adam duldete es und widersprach nicht. Gott spazierte im Garten umher und rief Adam. Dieser aber verstecke sich von Gott, weil sie merkten, dass sie nackt waren. Gott stellt Adam wegen des Vertrauensbruchs zur Rede und Adam schieb die Schuld auf seine Frau. Auf die Gefahr hin, dass der Mensch auch noch vom Baum des Lebens essen würde und dadurch ewig in Sünde bliebe, kündigt Gott die Vertreibung aus dem Paradies an und prophezeit dem Satan: Es wird einer kommen, der wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihm in die Ferse stechen. Ein Hinweis auf den kommenden Erlöser, den Sohn Gottes, Jesus Christus. Er wird Satan durch seinen Opfertod am Kreuz den Kopf zertreten und dabei eine tödliche Wunde erleiden. . 1Mo 1,26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, Der Teufel hasst den Menschen, weil Gott Ihn nach Seinem Bilde erschaffen wollte, während Satan’s Versuch, wie Gott zu sein, gescheitert war. Der führende Engel Luzifer wusste zu viel über das Himmelreich, die Erhabenheit Gottes und hat sich dennoch gegen IHN erhoben. Ewige Verdammnis ist der Lohn seines Abfalls, doch für den Menschen gibt es einen Rettungsplan, weil ihn in seiner beschränkten Wahrnehmung nicht so viel Schuld trifft wie Satan. Schon am Tag seines Abfalls von Gott erfahren Adam und Eva, dass die Macht von Tod und Teufel einmal gebrochen werden wird. Und Gott erbarmt sich gleich über die Nacktheit des Menschen und macht ihnen Felle zur Kleidung. Das erste Tier musste für den Menschen sterben. 1.Mose 3

  • Israel und Palästina

    Unterirdisch Deutsche und Palästinenser verbindet ein gemeinsames Schicksal. Beide Völker haben es in besonderer Weise mit den Juden zu tun, geschichtlich, aber auch in der Gegenwart. Während des Dritten Reiches waren es die nationalsozialistischen Führer, die das Volk in den Judenhass trieben, ein Hass, der sich nicht nur auf Deutschland beschränkte, sondern große Teile Europas ergriff und in den Zweiten Weltkrieg mündete. Auch die Palästinenser haben ihre Führung, der sie bereitwillig im Judenhass folgen, zusammen mit einer arabischen Welt, die Israel das Existenzrecht abspricht. In Anbetracht dieser sinnlosen Wut scheint es bei den Palästinensern, ebenso wenig wie im Dritten Reich, eine Besinnung zu geben. Ziel der Hamas ist es, das eigene Volk als Kanonenfutter zu opfern, ebenso wie es das Ziel der Nazis von Anfang an war, das deutsche Volk in einen grandiosen Untergang zu führen. Schon gleich nach der Machtübernahme 1933 begann man in den Untergrund von Berlin zu graben, legte Tunnel und ganze Versorgungseinrichtungen an. Bald gab es die Vorschrift in Neubaugebieten, dass Häuser grundsätzlich mit einem Luftschutzkeller auszustatten seien. Kriegsvorbereitungen in tiefen Friedenszeiten, die eigentlich die Bevölkerung der Reichshauptstadt stutzig hätte machen müssen. Merkwürdigerweise blieb eine Reaktion aus, man folgte bald mit viel "Siegheil" wie Schafe, die zur Schlachtbank geführt werden sollten. Sechzig Millionen Deutsche kamen im Zweiten Weltkrieg um, geopfert einer blinden Ideologie, die Antisemitismus als Triebkraft nutzte. Wie viele werden es am Ende bei den Palästinensern sein? Wie viele Menschen in der arabischen Welt werden sich noch in den Hass gegen Israel führen lassen, und daran zugrunde gehen? Israel -Gott kämpft Die Bedeutung des Namens Israel hat sich über Jahrtausende bewahrheitet. Vom Auszug aus Ägypten (um 1750 v.Chr.) bis zur Vertreibung in alle Welt,- im Jahre 70 n.Chr. war Kampf im Nahen Osten angesagt. Trotz seiner zahlreichen Feinde ringsumher ließ sich das kleine Volk der Juden einfach nicht ausrotten. Obendrein trug es immer wieder beispiellose Siege gegen eine erdrückende Übermacht davon, zuletzt in den Kriegen gegen sechs Nachbarn im Süden und Norden nach seiner Staatsgründung 1948. Was die Vereinten Nationen noch mehrheitlich abgesegnet hatten, wurde von der arabischen Welt von Beginn an erbittert bekämpft. Verglichen mit der Übermacht islamischen Ländern im Nahen Osten hatte Israel auf seiner winzigen Fläche in der Größe des Bundeslandes Hessen, kaum eine Chance zu überleben. "Wer nicht an Wunder Glaubt, ist kein Realist." David Ben-Gurion, Gründer des modernen Staates Israel 1948. Die Wunder geschahen und die Juden siegten immer wieder und an allen Fronten. Die Niederlagen waren für die islamische Welt sehr bittere Erfahrungen, weil der Islam keine verlorenen Kriege vorsieht. Doch trotz der Siege gab es für das Land der Zierde , wie Gott Sein Land nennt, keinen Frieden. Denn ebenso wie Gott die Feinde immer wieder in die Hand der Israeliten gab, ebenso rang der HERR auch mit Seinem Volk, das in seiner über 4000-jährigen Geschichte immer wieder untreu wurde und den Bund vom Sinai vergaß. Der Kampf Gottes galt stets dem Heil der ganzen Welt und ist bis heute auf die Wiederkunft Jesu Christi in Macht und Herrlichkeit gerichtet. Juden wie Christen warten auf das Kommen des Messias, aber unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen. Auch heute kämpft Gott darum, dass sich die Völker des Nahen Ostens, wie der ganzen Welt, sich zu IHM, dem Schöpfer des Himmels und der Erde bekehren. Was ursprünglich einmal von den Juden ausgehen sollte, ist seit 2000 Jahren der Gemeinde, der Christenheit anvertraut. Berücksichtigt man, dass es in den Konflikten um Israel immer auch um Glaubenskriege geht, verwundert es umso mehr, dass in der aktuellen Berichterstattung dieser Aspekt völlig ignoriert wird. Selbst wenn das Unvermeidliche einmal eintritt, und in einem Interview das Wort Adonai (hebräisch HERR)oder Allah fällt, kann man davon ausgehen, dass in keiner Weise darauf eingegangen wird. Zumindest in der deutschen Medienlandschaft scheint das Wort -Gott- unter einem Tabu zu liegen und praktisch aus dem Wortschatz gestrichen zu sein, jedenfalls im Zusammenhang mit dem Nahen Osten. Wenn man einmal die Wortbedeutung von Israel in eine aktuelle Schlagzeile dieser Tage übersetzen würde, dann müsste es heißen: ARD Presseclub am 15.10.2023: Gott kämpft im Krieg: Droht ein Flächenbrand im Nahen Osten? So ungewohnt und absurd diese Headline auch klingen mag, sie beinhaltet vielleicht mehr, als man denkt. So heißt es beispielsweise beim Propheten Amos, um das 8. Jahrhundert v.Chr.: Am 1/ 7 So sende ich Feuer gegen die Mauer von Gaza, dass es seine Paläste frisst. Das Gericht, welches die Bibel hier über die Philister , die Vorfahren der Palästinenser, ankündigt, bezieht sich nicht auf die aktuelle Lage im Nahen Osten. Vielmehr spricht diese Prophetie vom endzeitlichen Geschehen, wenn Gott selbst die Feinde Israels richten und Sein Volk, das Volk der Juden wieder zu Ami, zu -Meinem Volk-machen wird. Wenn auch leider in christlichen Kreisen Prophetien meist ignoriert werden, wird sich das Wort Gottes dennoch erfüllen, so wie es sich schon tausendfach erfüllt hat. Auch wenn der Vers aus Amos 1/7 sich erst am Ende erfüllen wird, haben wir hier ein Bild, wie es kaum treffender auf die aktuelle Lage auf dem Gaza-Streifen passt. Wenn heute Israel Siege über seine Feinde erringt und ihm die USA beistehen, dann nicht, weil es Gott treu nachfolgt, sondern weil Gott Seinem Wort treu bleibt: ER hat versprochen, das Volk der Juden aus der Diaspora, der Vertreibung aus alle Welt zurück nach Israel zu bringen. Dies ist seit 1882 geschehen. ER hat versprochen, dass das Heil der ganzen Welt von den Juden ausgehen wird. Das hat mit der Weltmission begonnen und wird sich in der Endzeit vollends erfüllen. ER hat versprochen, dass ein Überrest Israels übrig bleiben wird, um Jesus zurückzurufen: Das wird noch geschehen. ER hat angekündigt, die Welt am Ende zu richten. Länder, die dicht an Israel angesiedelt sind und den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs nicht anerkannt haben, mehr, als diejenigen Völker, die in weiter Ferne, an den Enden der Welt , keinen Kontakt zu Israel hatten. ER hat angekündigt, dass die Nationen im 1000-jährigen Friedensreich nach Israel pilgern werden. Mit Freuden werden sie Wiedergutmachung leisten und Israel feiern, auch die arabischen Länder. Bis ans Ende der Welt Wie oben schon erwähnt, wird Gott, Am Jüngsten Tag, den letzten dreieinhalb Jahren, bevor Jesus in Macht und Herrlichkeit wiederkommt, die Welt selbst richten. Schaut man heute nie dagewesene Naturkatastrophen, die Zunahme von Kriegen und weltumspannenden Seuchen an, dann haben wir es mit Vorboten zu tun, die Bibel spricht hier von Wehen , die großen Ereignissen vorausgehen. Begleitet von der Ablehnung einer göttlichen Schöpfungsordnung und vieler Verbrechen, wie die Tötung von einer Milliarde Babys im Mutterleib. Naturkatastrophen, Seuchen und Revolutionen in nie dagewesenen Ausmaßen kündigen das Ende der jetzigen Welt an. Wer mag das anders sehen? In einer solch verdrehten Welt hat es Israel mit Angriffen zu tun, weil es auch dem HERRN und Gott untreu geworden ist. Kundige Leser des Alten Testaments, dem Geschichtsbuch der Menschheit, erinnern sich: Solange Israel seinem Gott treu war, brauchte es nicht einmal 300 Soldaten, um eine gewaltige Übermacht von tausenden Midianitern in den Selbstmord zu treiben, siehe Buch Richter 7. Viele anderen Beispiele könnten hinzugefügt werden. Solange Israel seinem Gott folgte, siegte es und war unangreifbar. Wenn es sich abwandte und Götzendienst verfiel, verlor es, und machte harte Zeiten durch, bis in Vernichtung oder Vertreibung. Wenn wir seit 1948 Israel immer wieder sich behaupten und siegen sehen, ist es weniger die Stärke einer kleinen hochgerüsteten Armee und ihrer Unterstützer in Amerika. Vielmehr haben wir es mit einem kämpfenden Gott zu tun, der unveränderlich zu Seinem Wort und den Ankündigungen der Propheten steht. Wie geschrieben steht, gibt Gott Sein Land dem, wem ER will. Der Fürst dieser Welt Die Bibel entlarvt den wahren Drahtzieher, wenn Hass, Krankheit, Katastrophen und der Tod die Menschheit seit der Vertreibung aus dem Paradies bedrängen. So fällt es nicht schwer, in den bestialischen Angriffen der Hamas auf Frauen und Kinder, ja Babys, die Handschrift Satans zu erkennen. Fragt man sich, warum das personifizierte Böse, der Teufel, es besonders auf Israel abgesehen hat, müssen wir einen Blick auf die Schöpfungsgeschichte werfen und was sich über 6000 Jahre daraus entwickelt hat. Schon am ersten Schöpfungstag gibt es einen Aufstand im Himmel. Luzifer, ein strahlender Cherubim, einer der ersten Engel in Gottes Reich probt den Aufstand. Er will so werden wie Gott und verliert seine Revolution gegen den Engel Gabriel und seine Engel. Zusammen mit seinen Engelsdämonen wird Luzifer auf die Erde geworfen, die er erst einmal verwüstet. 1.Mos1: Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. 2 Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser... Wie wir sehen, setzt der Heilige Geist gleich am ersten Tag das Schöpfungswerk Gottes fort. An dessen Höhepunkt der Mensch erschaffen wird, eine neue Schöpfung, die Gott nach Seinem Ebenbild erschaffen hat. Gott hatte sich selbst ein Gegenüber, einen Gesprächspartner und Mitgestalter der Schöpfung gewünscht. 1.Mos 1/26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich! Hierin begründet sich die Wut Satans auf die Menschheit. Was ihm durch seinen Aufstand nicht gelang, das sollte nun dem Menschen zukommen, ein Platz an Gottes Seite. Als Antwort Satans folgte die Verführung Evas im Garten Eden, in dem er in Gestalt der Schlange versprach, wie Gott zu sein, wenn sie von der Frucht der Erkenntnis essen würde. Eine Lüge, so wie Jesus schon später bezeugte, dass der Teufel der Vater der Lüge sei. Die ersten beiden Menschen verrieten ihren Schöpfer, in dem sie der Schlange mehr glaubten als Gott. Es folgte die Vertreibung aus dem Paradies. Aber Gott hatte schon einen Rettungsplan, denn fortan war alles auf das Erscheinen des Menschensohnes ausgerichtet, den Messias, den Retter der Welt von Sünde, Hölle, Tod und Teufel. So wählte sich Gott ein Volk aus, aus dessen Mitte der Messias als Mensch und wahrer Gott hervortreten sollte, um die Macht Satans, der alten Schlange , zu brechen. Obwohl das jüdische Volk den erwarteten Messias im Jahre 32 ablehnte, verwandelte Gott diese Verwerfung Jesu in einen Sieg für die ganze Menschheit. Am Kreuz von Golgatha, als der Sohn Gottes für alle Menschen starb, wurde die Macht des Teufels gebrochen. Fortan sollte es nicht mehr ewige Verdammnis für die geben, die an den Sohn Gottes glauben würden. Für den Teufel sollte es nur noch eine kurze Zeit geben, bis dann das Urteil über ihn und seine Engelsdämonen vollstreckt würde, die Gefangennahme Satans und der ewige Tod im Feuersee. Sein Schicksal würde sich erfüllen, das wusste der Teufel, wenn Jesus auf die Erde zurückkommen würde. Diese Rückkehr als König und Richter der Welt würde dann stattfinden, wenn ein Überrest Israels in der großen Drangsalszeit, im Dritten Weltkrieg, in höchste Not gerät. Mit großem Wehklagen werden sie dann Jesus anrufen : Gelobt sei der da kommt, im Namen des HERRN. Folglich würde die Rückkehr Jesu in Macht und Herrlichkeit nicht stattfinden, wenn es keine Juden mehr in Israel gäbe. Somit würde Satan nicht bestraft werden und die Menschheit würde sich im Dritten Weltkrieg selbst vernichten. Daher versucht der Teufel, seit Kaiser Hadrian und der Vertreibung der Juden in alle Welt (um 135 n.Chr.) , ihre Rückkehr nach Israel zu verhindern. Von dieser äußersten Bedrängnis ist Israel heute noch ein Stück weit entfernt. Seine Rückkehr zu Gott wird unbeschreibliche Begleiterscheinungen (Wehen) haben, die in der Offenbarung des Johannes und bei Propheten wie Jesaja, Maleachi und anderen vorhergesagt sind. Bis dahin kämpft Israel um sein Überleben. Aber der Tag des HERRN wird kommen, Maranatha! Bis dahin muss Israel durch Notzeiten gehen, aber es wird nicht untergehen, das hat der Gott Abrahams, Isaak und Jakobs versprochen. Mediale Verwirrung Ahnungslosigkeit Fragt man die Medien, die vielen Journalisten und Experten, woher der unbeschreibliche Hass der Palästinenser auf Juden kommt, dann bleiben sie seltsam stumm und hüllen sich in Ahnungslosigkeit. Die Berichte konzentrieren sie in der Regel auf aktuelle Geschehnisse oder Einzelschicksale. Keiner traut sich, die Bibel aufzuschlagen und nachzulesen, was sich seit Jahrtausenden bewahrheitet hat. Als wenn Israel nicht schon von Anbeginn seiner Existenz vor etwa 4000 Jahren angegriffen und verfolgt wurde. So reicht oftmals der Rückblick gerade mal bis zur Staatsgründung im Jahre 1948 zurück. Geschichtlicher Rückblick Damals, nach dem letzten großen Aufstand der Juden (Bar Kochba) um 135 n.Chr. gegen die römische Besatzung war der Hass des Kaisers Hadrian so groß, dass er alles, was an die Juden erinnerte, ausrotten wollte. Den Tempel zu Jerusalem hatte man schon im Jahre 70 n.Chr. dem Erdboden gleich gemacht und nun sollte auch das Land der Juden nicht mehr Israel heißen. Angelehnt an den schlimmsten Feind der Juden, die Philister, wurde Israel in "Philistera "umbenannt. Eine Wortschöpfung, aus dem sich bald Palästina entwickelte. So gesehen, ist Palästina nur ein anderer Name für das Land Israel, besonders wenn man bedenkt, dass immer ein kleiner Überrest von Juden im Land blieb. Aber diese Umbenennung des Landes der Juden durch den römischen Kaiser war nicht gesegnet. Das Land zerfiel unter arabischer und türkischer Herrschaft in große Trostlosigkeit und war weitgehend bis zur Rückkehr der ersten Juden im Jahr 1882 verwüstet. Öde und leer, so beschrieb der amerikanische Schriftsteller Mark Twain noch 1869 in seinem Reisebericht Palästina und Jerusalem. In der Diaspora der Juden in aller Welt setzte sich der Judenhass fort, denkt man nur an die russischen Pogrome und den Holocaust, mit Millionen von Toten. Bald stellte sich heraus, dass der Hass auf die Juden ein weltweites Phänomen ist, auch dort, wo es kaum Juden gibt. So spricht heute vieles dafür, dass weltweit große Gelder als "Entwicklungshilfe" zur Verfügung gestellt werden, um Initiativen gegen den Staat Israel voranzutreiben. Eigentor Wie ungewollt aus der Fernseh-Doku mit dem Titel "Auserwählt und ausgegrenzt- Der Hass auf Juden in Europa (arte Doku 2017) " hervorgeht, wird gerade das palästinensische Volk benutzt, um gegen Israel zu agieren, Bezeichnend, dass die Ausstrahlung des Beitrages von ihren Auftraggebern arte und dem öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland zunächst unterbunden worden war. Zu sehr hatte der Autor und Filmemacher die Judenfeindlichkeit in Europa angeprangert und die Instrumentalisierung des palästinensischen Volkes bloßgestellt. Ein Volk, das von einer fanatischen Führung kurzgehalten und obendrein vom Ausland finanziert wird, entsprach nicht dem, was linke Politik zu Hause gerne vermitteln wollte. Die Paläste der Hamas im Gegensatz zu den ärmlichen Unterkünften der Bevölkerung, taten ihr Übriges. Ein Interview, in dem ein Verantwortlicher in Gaza ganz unverhohlen Unterschlagung von Hilfsgeldern vorgeworfen wurde, erregte wohl einige Gemüter. Leise Kritik seitens von Studenten an der politischen Führung rundeten das Bild weiter ab. Die Sendung galt bald als unausgewogen und tendenziös, doch war es dann die Bild-Zeitung, die den Streifen auf ihrer Webseite veröffentlichte. Die Öffentlich-rechtlichen mussten zwangsläufig nachziehen. Selbstbestätigung Wer meint, dass Korrespondenten vor Ort etwas sagen könnten, was nicht zuvor vom Sender abgesegnet wurde, befindet sich auf dem Holzweg. Nicht genug, wenn Reporter in Krisengebieten die heimische Tagesschauperspektive mehr oder weniger nur bestätigen, es fehlt ihnen auch oftmals das eigenständige Denken und ein Geschichtsverständnis. Auf die Frage der Nachrichtensprecherin, warum die Hamas Geißel-Videos veröffentlicht, kam die Antwort, man wolle sich den anderen arabischen Ländern nicht unmenschlich zeigen. Nicht nur, dass zahlreiche Fernsehbilder genau das Gegenteil schon in alle Welt ausgestrahlt hatten, es zeugt auch von kultureller Unkenntnis und scheinbarer Ahnungslosigkeit. Heiße Eisen Trotz der schlechten Bildqualität der Videos ist doch zu erkennen, dass die Hamas-Terroristen besonders junge Frauen vorführen, die nicht dem Frauenbild des Islams entsprechen. Beispielsweise wurde hier ein junges Mädchen gezeigt, halb nackt mit großen Augen, wulstigen Lippen und Tätowierung, anscheinend entführt vom Musikfest in der judäischen Wüste. Der Anblick westlicher Partykultur, die mehr Verachtung als Mitleid in der muslimischen Welt erzeugen soll? Eine grausame Art der Rechtfertigung, nach dem Motto, so steht es um die Gottlosen, gemeint ist das ehemalige Christentum. Wer hier noch stutzt, dem sei das Beispiel der afrikanische Terrorgruppe Boko Haram genannt. Auch dieser Name wird in den heimischen Medien nicht so gerne erklärt, bedeutet es doch: alles was von vom Westen kommt, ist schlecht. wie auch bei Hamas oder der Hisbollah haben wir es mit Fanatikern zu tun, die sich auf den Islam berufen und besonders Juden und Christen brutal bekämpfen. Ungeliebte Identität Die arabische Welt nimmt den Westen viel mehr als Christentum war, als der Westen es überhaupt noch wahrhaben will. Anscheinend sind die Länder Europas in ihrem Denken nach wie vor von der Bibel geprägt, so wie viele Staaten den Gottesbegriff immer noch in ihrer Verfassung verankert haben, siehe die Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Was aber passiert, wenn man seine eigenen Wurzeln vernachlässigt, die kulturelle Prägung allenfalls noch zu Weihnachten und Ostern wie ein fernes Glöckchen wahrnimmt und doch im christlichen Denken weiterhin drinsteckt? Wenn Liberalismus, Atheismus, fernöstliche Religionen und linke Ideologien einen konfusen Mix erzeugen, in dem man schon gar nicht mehr in der Lage ist, seine eigene Identität zu erkennen? Schauen wir dieser Tage mit Entsetzen auf den Orient, dann schaut die islamische Welt mit dem gleichen Grauen auf uns, den Westen zurück. Der gesellschaftliche Verfall, der sich hier zeigt, ist in der Geschichte Europa beispiellos. Dem gegenüber scheint der Islam sich seit Jahrtausenden kaum verändert zu haben, von Mohamed an war die Unterwerfung des Christentums eines der wichtigsten Ziele, neben der Vernichtung Israels. Ein Journalismus, der dies vergessen hat, den kann man getrost auch vergessen, ja sogar meiden. Die Gefahr der gesellschaftlichen Verdummung mangels geschichtlicher und intellektueller Substanz ist spürbar.. Daher gilt: Staatlich abhängige Medien meiden und alternative Nachrichtenquellen suchen, wie beispielsweise die Bibel. Am besten aber, man bereist den Nahen Osten und macht sich selbst ein Bild. Was nicht sein darf. Friedliche Nachbarschaft zu Arabern, wie sie noch zu Beginn des neuen Staates Israel möglich war, wurde durch Hass-Prediger aus arabischen Ländern bald unterlaufen. Aber auch der Neomarxismus der Frankfurter Schule mit ihrem Liberalismus und der unverhohlenen Christen- und Judenfeindlichkeit trug seinen Teil zum Nahostkonflikt bei. Heute stellt sich heraus, dass die angeblich vom palästinensischen Volk gewählte Hamas die eigene Bevölkerung als menschliche Schutzschilde gegenüber der israelischen Armee benutzt. Europa und die Bundesrepublik Deutschland haben sich durch ihre "Entwicklungshilfe" an die Palästinenser indirekt am Aufbau eines Waffenarsenals beteiligt. Dies, obwohl das Ziel der Araber, Israel zu zerstören, immer wieder betont wurde. Die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung stellt in vielen Ländern einen Tatbestand dar. Kaum vorstellbar, dass auch Politikerinnen und Politiker hierzulande für ihre Unterstützung der Hamas zur Verantwortung gezogen werden. "Auch der Islam gehört zu Deutschland" Angela Merkel 2018. Von dieser Einladung eines Staatsoberhaupts beflügelt, zeigt sich der Einfluss arabischer Interessengruppen und Clans mit verhängnisvollen Auswirkungen für Deutschland. Wenn angesichts der jüngsten Massaker an Israelis auf deutschen Plätzen Sympathiekundgebungen für den Mord an Juden stattfindet, dann ist dem Islam bereits die Eroberung des christlichen Abendlandes ein Stück weit gelungen. Es brauchte gar keinen militärischen Vorstoß, wie noch vor 480 Jahren, heute reicht ein Asyl- oder Einreiseantrag. Hatte man sich noch bis in die 2000der Jahre gegen einen Antisemitismus von Innen gewährt, so stellt sich jetzt der gleiche Geist aus dem Ausland ein. Die deutsche Vergangenheit droht in Form neuen Rassenhasses aufzuerstehen, mit der Gefahr, dass Gedenkstätten wie Dachau und Auschwitz zu Kultstätten einer neuen Judenverfolgung werden. Weiter im Blog: Die Welt im Aufstand gegen Israel. Foto: Raimond Klavins

  • Die Welt im Aufstand gegen Israel

    Was ist die Kraft, die Völker und Nationen bisher dazu getrieben hat, Millionen und aber Millionen Juden zu verfolgen, zu vertreiben und umzubringen? Warum gibt es für die Palästinenser eine unvergleichliche "Entwicklungshilfe" aus aller Welt, wenn sich doch diese arabische Volksgruppe mit samt der überwiegenden Mehrheit der arabisch/islamischen Staaten das Ziel gesetzt haben, Israel auszurotten, der Iran allen voran? Mit Fremdenhass kann man diese Konzentration auf eines der kleinsten Länder der Welt mit seiner geringen Bevölkerung von drei Millionen Einwohnern kaum erklären. Zumal es sich immer wieder herausgestellt hat, dass von den Juden sich ein besonderer Segen für die Gastvölker ergeben hat. Die meisten der Nobelpreisträger beispielsweise, in Forschung und Wissenschaft, sind jüdischer Abstammung. Viele Künstler und Gelehrte sind unter den Juden zu finden, auch als Unternehmer großer Konzerne. Wenn man einmal von den Schattenseiten solcher Prominenz und Erfolge absieht, bleibt die Frage, warum dieser Judenhass? Obwohl die Bibel hier unzählige Hinweise und geschichtliche Eckdaten liefert, gilt sie doch als das am meisten gemiedene Nachschlagewerk. Kaum jemand würde sich in seiner Analyse auf Berichte der Bibel stürzen, obwohl vieles durch archäologische Funde und durch außerbiblische Zeitzeugen bestätigt ist. So bleibt die Geschichte des Nahen Ostens unbeleuchtet, weil man das Buch der Bücher, die Bibel als das Wort Gottes ignoriert und ablehnt. Wer sich auf die geschichtlichen Berichte des Alten Testaments, der Thora und die Propheten beruft, disqualifiziert sich automatisch, auch wenn biblische Fakten durch die Wissenschaft bestätigt sind. Der Eindruck verstärkt sich, dass es hierbei mehr um einen Glaubenskrieg geht, als um politische Konflikte,- der Frage, wem das Land gehört und wem nicht. Das Scheitern aller Friedensbemühungen seit dem Sechstagekrieg mag nicht zuletzt an der Unterschiedlichen Auffassung von Wahrheit liegen. Während die einen aus einem christlichen Hintergrund kommen, wie die Europäer und Amerikaner, sind die Araber vom Koran geprägt und der Unterscheidung zwischen Gläubigen (Muslims) und Ungläubigen (Christen, Juden, der Rest der Welt.. Welten begegnen sich hier, mit ganz unterschiedlichen Wahrheitsbegriffen haben. Unter anderem der langjährige Anführer der Palästinenser Yassi Arafat, der aus einem moslemischen Hintergrund kommt. Eine Glaubenseinstellung, die der Prophet Mohammed geprägt hat, und nach der das Ziel die Mittel heiligt. Als oberstes Ziel ist hier die Vernichtung Israels definiert. Kaum verwunderlich, wenn Arafat dann vor der UNO von Frieden mit Israel spricht und diese, seine Aussage dann an anderer Stelle relativiert. Aber diese "Missverständnisse "mögen nur einen Nebenaspekt abgeben, warum Friedensschlüsse zwischen Israel und den Palästinenser seither fruchtlos geblieben sind. In der hebräischen Bibel sagt Gott selbst, dass ER der HERR der Geschichte ist, ja auch der HERR über alle Heerscharen (Armeen) der Welt. Wenn es heißt, Seine Pläne sind nicht unsere Pläne und Seine Gedanken sind nicht ..dann gibt uns dies einen kleinen Hinweis darauf, dass die Verhandlungspartner nicht an den Plänen Gottes vorbeikommen, sie mögen sich bemühen wie sie wollen. Die Geschichte um Israel hat dies ein ums andere Mal bestätigt. Und obwohl Israel von Gott verlassen scheint und die Feinde jubeln mögen, in der Bibel lesen wir, wie sehr Gott Sein Volk liebt und zu ihm steht. Erst, so heißt es dort, wenn die Enden des Universums erforscht und das Innere der Erde erkundet wurde, dann will der HERR sein Volk vergessen. Was für ein Trost für die Juden könnten sie doch wieder zu ihrem und unserem Gott zurückfinden. Wer sich von den weltlichen Scheuklappen lösen kann und unvoreingenommen die geschichtlichen, aber auch heilsgeschichtlichen Texte der Bibel erforscht, gewinnt eine ganz andere Perspektive auf Israel. Ein erweiterter Blick, der sich zugegebener Maßen nicht Menschen erschließt, die dem Christentum und Israel ablehnend und feindlich gegenüberstehen. Zusammengefasst bedeutet dies: Die geschichtlichen Hintergründe um Israel und seine Nachbarn erschließen sich nur, wenn man den Überlieferungen des Alten - und Neuen Testaments nicht ablehnend gegenübersteht. (Ich will den Verstand der Verständigen, mit offenen Ohren sollen sie nicht ) Der Konflikt zwischen Israel und den Nationen zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der letzten 4000 Jahre. Viele Prophetien um Israel haben sich bis heute erfüllt, allen voraus die Rückkehr der Juden in ihr Land ab 1882. (Ich will das verlorene suchen und.... Diese Beweise nicht zu verdrängen und abzulehnen bedeutet, Gottes Handeln in der Geschichte der Menschheit wahrnehmen zu wollen. Weltgeschichtlich fällt Israel eine besondere Bedeutung zu, weil der Schöpfergott des Universums sich durch die Juden der ganzen Welt offenbaren wollte. Insofern ist es nur nachvollziehbar, wenn eines der kleinsten Länder der Welt, umgeben von lauter Feinden, bis heute überlebt hat. Ja sogar in der Diaspora, in der Vertreibung in alle Welt hat der Gott die Juden über fast zweitausend Jahre erhalten und letztendlich, wie angekündigt, ins Land Israel zurückgeführt. In der Bibel sagt Gott, dass Israel Sein Land ist, dass 'E'R denen gibt, wie es IHM gefällt. Doch, durch die Ablehnung des angekündigten und erwarteten Messias durch die Masse der Juden vor 2000 Jahren, ist eine besondere Situation entstanden. Einerseits hat Gott sich von Seinem Volk abgewandt und das 'Evangelium den Nationen gegeben. Eine weltweite Christenheit, dem 'Auftrag Jesu gemäß, ist entstanden, ohne hier an dieser Stelle weiter an die Hochs und Tiefs der Kirchengeschichte einzugehen. Das jüdische Volk ist beiseite gestellt, in eine Art Schlaf versetzt, in dem es das Wort Gottes zwar unentwedt lesen mag, aber nicht wirklich versteht. Der Heilige Geist, der der Gemeinde gesamdt ist, haben die orthodoxen Juden nicht erhalten. Im wahsten Sinne des Wortes, beten die Juden seit ihrer Rückkehr nach Jerusalem gegen eine Wand. Der Tempel bleibt zerstört, nur die Außenmauer des Tempelberges ist ihnen geblieben. Die Gemeinde ist durch die "Ersatztheologie" auf einen Irrweg gelangt, wenn sie meint, dass alle Verheißungen an Isarael aus dem Alten Testment an sie übergagen sind. Das Christentum hat sich dadruch von einer entscheidenen Zukunftsperspektive abgeschnitten, eine Zukunft wie sie in den Prophetien und der Offenbarung des Johannes auf das Ende der Endzeit hindeuten. Demnach wird der überlebende Rest Israels sich bekehren und mit der Gemeinde zusammen im tausendjährigem Friedensreich mit Jesus regieren. Christen sollte daher bewusst sein, dass Juden ihre zulünftigen Partner sein werden. Ohne den Blick auf das endzeitliche Geschehen um Israel verliert die Gemeinde ihre Zukunftsperspektive und das Verständnis der Offenbarung. Wenn Israel heute angreifbar und als Prügelknabe der ganzen Welt erscheint, dann ist dies nur damit erklärbar, dass Gott Seine Hand nicht mehr über demVolk hält. Die Verwerfung des Messias vor zweitausend Jahren hat nicht nur zur Zerstörung Jerusalems durch die Römer und zum Tod von einer Million Juden im Jahre 70 n.Chr. geführt, rd hast nicht nur zur Vertreibung der Juden in alle Welt geführt. Bis heute ist nur ein kleiner Teil der Juden weltweit umgekehrt und zum Glauben an Jesus gekommen. Der Rest bleibt verhärtet, lehnt das Evangelium ab und betet weiter einen Gott an, der sich abgesandt hat. Aber auch die Verweltlichung einer ganzen Jugend in von Tel Aviv bis Haifa, fernab von den Geboten vom Sinai und den heilgien Schriften, tragen ihren Teil dazu bei. Israel scheint sich selbst überlassen zu sein und doch ist auch in Not und Verfolgung die Hand Gottes spürbar. Bestes Beispiel, wie schon erwähnt, dass es in einer feindseeligen Umgebung überlebt und unerklärliche Siege nach der Anerkennung durch die Vereinten Nationen errungen hat. In den ersten Kriegen habe feindliche Soldaten aus den arabischen Nachbarländern beispielsweise berichtet, dass sie Engel über den Panzern gesehen haben. Gott steht zu seinem Volk, nicht weil es IHM treu ist, sondern weil ER zu seinen Verheißungen steht. Das Heil (der ganzen Welt) kommt von den Juden, so hat ER es verkündet. Selbst wenn Gott Sein Volk zur Zeit "kaltgestellt" hat, ER wird es der Prophetie nach zu großen Ehren bringen. Alle Völker werden bei der Wiederkehr Jesu nach Jerusalem piolgern, um Israel zu ehren und um mit großer Freuede Wiedergutmachung an den Juden zu leisten. Bis heute sind alle Nationen mit der Bibel erreicht, der Auftrag Jesu Christi bei seiner Himmelfahrt an Seine Jünger ist erfüllt. Die Gemeinde der letzten 2000 Jahre, (bestehend aus bekehrten Juden (messianische Juden) und Heiden), die die Frohe Botschaft des Evangeliums in die Welt hinausgetragen haben. Geht man davon aus, dass die Welt, so wie wir sie seit Anbeginn Kriege, Naturkatastrophen und Seuchen hervorgebracht hat, nicht dem ursprünglichen Zustand entspricht, dann ist Erlösung ein Aufschrei aller Menschen. Die Antwort Gottes darauf ist Golgatha, der Ort in Israel, an dem der Sohn Gottes für die Sünden einer verlorenen Schöpfung gestorben und auferstanden ist. Ein Opfer zur Sühnung und zur Wiederherstellung der Schöpfung. Um dieses Rettungswerk durch das Evangelium der ganzen Welt verkündet, nicht in Vergessenheit gelangen zu lassen, hat Gott es zugelassen, dass der Teufel durch seine Werke die Menschheit immer wieder darin erinnert, Erlösung zu brauchen. Gleichzeitig bleibt dem Teufel, als ehemaliger Himmelbewohner, diese Erlösung selbst verschlossen. Es gibt für ihn und seine Dämonen keine Vergebung und keine Rückkehr in die himmlische Herrlichkeit. Seit Golgatha ist sein Weg in die Hölle vorgezeichnet, Demgegenüber bietet Gott dem Menschen Rettung und Rückkehr an, durch die Botschaft des Evangeliums und das Zeugnis der Christenheit. Wer sich den blinden Hass der Palästinenser gegen die Juden vergegenwärtigt, erhält eine Vorstellung davon, mit welcher Wut Satan jedem t. Der Teufel hasst Männer, Frauen und Kinder, die palästinensischen Fanatiker kennen keinen Unterschied, zwischen Freund und Feind. 1.Mos 16 12 Er wird ein Mann wie ein Wildesel sein; seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und er wird sich all seinen Brüdern vor die Nase setzen. Hier wird der Stammmutter der Islamiten, Hagar, das Wesen ihres Sohnes Ismael prophezeit. So wird die eigene Bevölkerung auf dem Gazastreifen erbarmungslos dem feindlichen Feuer ausgesetzt und der Zugang zu Schutzräumen der Hamas verwehrt. Wir kennen Bilder der fanatisierten Palästinenser, wenn sie schreiend den Tod Israels fordern. Wie sehr behält hier die biblische Prophetie recht. Und doch gilt für Opfer wie Täter das gleiche Heilsversprechen, das Gott ursprünglich den Juden verkündetet hat. Das Evangelium, die frohe Botschaft gilt alle Menschen, die sich zu Jesus bekennen. Was dem Teufel und seinen Dämonen versagt ist, das bleibt für den Menschen erhalten. Einst war Satan ein Cherubim, einer der höchsten Engelfürsten, mit großer Macht und Herrlichkeit ausgestattet. Verständlich, dass sein Urteil ein andere ist, als das des Menschen, der aus seiner Unwissenheit leichte Beute für die Schlange im Paradies wurde. Satans Wüten gegen den Menschen durch Krankheit, Krieg, Naturkatastrophen und den Tod richtet sich nicht ohne Grund besonders gegen Israel. Nicht genug, dass der Mensch zu Gottes Ebenbild geschaffen wurde, ein Gegenüber, das Satan als Engelsgeschöpf gerne erreicht hätte. Nein, auch das Ende dieser Welt und somit der Abgang Satans ist mit dem Judentum eng verbunden. Satan weiß, dass ihm nach dem Kreuzestod von Golgatha nur noch eine kleine Zeitspanne bleibt, bis er unschädlich gemacht wird. Satan weiß, dass dieses Gericht über ihn und seine Engelfürsten von der Wiederkehr Jesu Christi in Macht und Herrlichkeit, am jüngsten Tag, gebunden ist. Dann, wenn das Lamm Gottes, der HERR Jesus, auf die Erde zurückkommen wird, um Sein Friedensreich aufzurichten. Satan weiß, dass Jesus erst kommt, wenn der überlebende Rest Israels in höchster Not sich bekehrt und über die Ablehnung Jesu durch ihre Vorfahren weint. Satan weiß, wenn er dies zu verhindern weiß, dass es am Ende keine Juden in Israel mehr gibt, die Jesus anrufen werden, dann wird es auch kein Gericht über ihn geben. Die Menschheit wird dann im Dritten Weltkrieg sich selbst auslöschen und 'Satan ungerichtet bleiben. Der Judenhass hatte demnach zu allen Zeiten das Ziel, das Volk der Juden auszurotten, damit Jesus Christus nicht wiederkommt und der Fürst dieser Welt, Satan, nicht gerichtet werden kann. Von den Philister und den anderen Völkern des Alten Testaments, über die Römer, Russen, Deutschen und Araber hat sich der Hass auf die Juden über die Jahrtausende fortgepflanzt. Der Judenhass Satans ist eine Verzweiflungstat, weil es für ihn keine Erlösung gibt. Ein hoffnungsloses Wüten, wie wir es von den palästinensischen Terroristen erleben, die ihre eigenen Familien, Frauen und Kinder zu Geißen der Gewalt machen und sich selbst opfern, für ein sinnloses Ziel. Auch für sie ist Jesus Christus ans Kreuz gegangen, auch für sie gäbe es das Heil, so wie viele Palästinenser sich bekehrt haben und mit Juden friedlich zusammenleben. Gottes irdisches Volk hat diese Wut immer wieder zu spüren bekommen, hat sich auf seinem Weg aber auch selbst von Gott entfernt, ist schutzlos und angreifbar geworden. Doch Gott hat versprochen, dass ein Überrest Israels überging bleiben wird, um Jesus den Willkommensgruß am Ende der Tage zuzurufen: Gelobt sei, der da kommt, im Namen des Herrn. Bis dahin, wird noch viel Leid über Israel und die ganze Menschheit hereinbrechen. Glücklich die Gemeinde, die sich seit zweitausend >Jahren um den HERRN schart und durch Leid und Not gerettet ist. Zusammen mit Jesus und dem Überrest Israels werden die Erlösten das Tausendjährige Friedensreich mitgestalten und regieren. Mach Dich auf, und sei dabei. Mach dich auf, dein Licht kommt... Foto: Sohaib Al Kharsa

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